VORBILDLICHE VEREINSARBEIT ZUM POKALVIERTELFINALE

 

Vielen Dank an alle Helfer - Der etwas andere Bericht zum Verein und Spiel des SSV Markranstädt im Landespokal!

 

Zum Weihnachtsfest und bald anstehenden Jahreswechsel ist es ja guter Brauch Dank zu sagen, all denen die z. B. einen Fußballverein über das gesamte Jahr am Laufen halten. Das geschieht regelmäßig in verschiedener Form und Foren, mit den üblichen freundlichen Worten und wird vielleicht auch deshalb und weil es immer so ist oft nur flüchtig überflogen bzw. selbstverständlich zur Kenntnis genommen. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, den Trainern, Betreuern, Funktionären und Helfern könnte man täglich für die geleistete Arbeit danken. Mehrere 100 Stunden im Jahr kommen da für viele zusammen, ehrenamtlich versteht sich.

In diesem Beitrag soll aber zu aktuellem Anlass über ein besonderes gutes Beispiel gelebter Vereins- und Basisarbeit berichtet werden. In Vorbereitung des Landespokalspiels gegen Chemnitz reifte bei den Verantwortlichen der Gedanke alle erforderlichen Arbeiten im Umfeld der Veranstaltung selbst auszuführen und dafür zusätzlich die Vereinsmitglieder zu gewinnen. Es galt für den Verein Geld zu sparen und möglichst Gewinn zu erzielen. Das betraf neben dem Bereich der üblichen sportlichen Organisation direkt zum Fußballspiel z. B. auch die Sicherheit, Versorgung, etc. Nicht so einfach umzusetzen insofern man bedenkt, dass letztendlich insgesamt 500 Personen, nicht nur die Zuschauer gerechnet, zur Veranstaltung erwartet wurden und in vielfältiger Weise zu betreuen sind. So kam es dann auch. Und auch die Helfer kamen, von der 2. Mannschaft, Junioren, Senioren, Trainer, Betreuer aus diesen Bereichen, Freiwillige ohne Mannschaftszugehörigkeit etc., sowie die die immer bei der Mannschaft sind. So waren es 40 Sportfreund(e)innen die ihren Verein in dieser Form hervorragend unterstützten und zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen. Ihnen soll hier noch einmal öffentlich der Dank ausgesprochen werden. Oft wird ja vielerorts, auch von Außenstehenden oder „Ehemaligen“ ein nicht mehr vorhandenes Vereinsleben beklagt. Natürlich ist es nicht mehr so wie vor 50 Jahren, aber es gibt noch eines, nur eben auch etwas anders. Neben dem praktischen Nutzen ist besonders das ideelle Positivum im Innenverhältnis unseres Vereins herauszustellen. Wir wünschen allen ein Frohes Fest!

geschrieben von: R. Reuter am 12.12.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - CHEMNITZER FC 

 

Viertelfinale Wernesgrüner Sachsenpokal, SSV Markranstädt – Chemnitzer FC 0:4 (0:1)

 

Im letzten Spiel des Jahres 2019 zeigte unsere 1. Mannschaft gegen den klaren Favoriten aus der 3. Liga noch einmal eine gute Leistung und verabschiedete sich nach 4 Siegen mit einem achtbaren Ergebnis aus dem Landespokal. Aufgrund der starken Gegenwehr gelang es dem Chemnitzer FC erst in den Schlussminuten die vier Klassen Unterschied auch Ergebnismäßig mit dem dritten und vierten Treffer in die erwartete Form zu bringen. Im Aufgebot der Profitruppe standen zwar einige „Anschlusskader“, aber letztendlich überwiegend Stammkräfte. Obwohl dem SSV einige Spieler nicht zur Verfügung standen hatte Trainer Olaf Brosius immer noch ein ordentliches Aufgebot zur Verfügung. Das war gut eingestellt und setzte die Vorgaben im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten diszipliniert und mit viel Herz um. In Kurzform: Spielfeld klein machen, Ball sowie Gegner jagen und schnell vorn die einzige Spitze in Richtung Strafraum bringen.

Chemnitz machte natürlich das Spiel, brauchte aber viel Zeit um erste Torgefahr zu erlangen. Christian Wings entschärfte einen Schuss von Tim Campulka (22.). Nach erkämpften Bällen gelang es dem SSV ab und an schnell nach vorn zu spielen. So in der 28. Minute, als Patrick Scheithauer aus der eigenen Hälfte über links konterte und plötzlich frei vor CFC-Torhüter Joshua Mroß auftauchte. Clemens Schoppenhauer konnte kurz vorm Abschluss per Grätsche die Führung des SSV verhindern. Einen Strafstoß forderten die Markranstädter vergeblich als Jonathan Barth weggestoßen wurde. Etwas unglücklich für den Unterdock auch der Rückstand durch ein Eigentor. Vom sehr souveränen Erik Heynke prallte ein Chemnitzer „Zufallsball“ ins Tor ab. Philipp Hosiner hatte kurz vor und gleich nach der Pause die Möglichkeit zu erhöhen, verfehlte den Kasten. In der 53. Minute konnte sich Wings gegen einen Nachschuss von Erik Tallig auszeichnen. Der eingewechselte Noah Awuku erhöhte die Chemnitzer Führung schließlich in der 55. Minute. fast von der Grundlinie ins lange Eck. Die Markranstädter steckten aber nie auf. So lief Maximilian Bernsdorf drei Minuten später allein auf Mroß zu, bevor sein Schuss am Tor vorbeiflog. Auf der anderen Seite vergab Schoppenhauer in der 66. und 67. Minute jeweils eine Kopfballchance nach Ecken. Nach Zuspiel von Awuku lief Philipp Hosiner in den Strafraum und ließ Torhüter Wings mit seinem trockenen Schuss keine Chance. Awuku sorgte zwei Minuten später nach einer Hereingabe von Campulka per Kopfball für das 4:0 (87.). Einen möglichen Ehrentreffer für unser Team verhinderte Mroß in der 88. Minute. Der eingewechselte Louis Freigang lief an der Grundlinie entlang und prüfte den Chemnitzer Schlussmann noch einmal am kurzen Pfosten.

Für den SSV war es ein schöner und gelungener Abschluss der Vorrunde des Spieljahres 2019/20.  

 

SSV Markranstädt: Wings, Werner, Heynke, Barth, Kögler (65' Kunze), Peter, Hahnefeld (56' Kieß), Schilling, Nüchtern, Bernsdorf, Scheithauer (65' Freigang)

 

Wechselspieler: Mercklein, Tröllsch, Kieß, Kunze, Freigang  

                                                                                                                                   

Torfolge: 0:1 Heynke 34' (ET), 0:2 Awuku 54', 0:3 Hosiner 84', 0:4 Awuku 86'

 

Schiedsrichterteam: Bringmann, Seidl, Eckert

 

Zuschauer: 400

geschrieben von: R. Reuter am 11.12.2019

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - CHEMNITZER FC 

 

Viertelfinale Wernesgrüner Sachsenpokal, Dienstag 10.12.2019, Anstoß 19:3 Uhr, Stadion am Bad

 

 Zwei Teams haben in diesem Wettbewerb bereits das Halbfinale erreicht und erwarten nun die weitere Komplettierung. Lok Leipzig hatte sich in Plauen durchgesetzt und Oberligist International Leipzig eliminierte überraschend den Drittligisten FSV Zwickau. Eilenburg hat sich erst im Februar 2020 beim Landesligisten Neustadt Spree zu beweisen. Schade für den SSV, dass nun noch im Dezember gespielt werden muss. Besonders an einem Arbeitstag gegen die vier Ligen höher spielenden Profis. Natürlich ist die Terminenge der 3. Liga, mit 20 Teams spielend, bekannt. Immerhin muss Chemnitz bis zwei Tage vor Weihnachten noch 2 x auswärts antreten und Ende Januar geht es bereits mit den Punktspielen weiter. Aber ein schönes Aufbauspiel an einem Wochenende im Januar ggf. mit den Anschlusskadern wäre ja auch möglich gewesen. Chemnitz siegte in Grimma 3:1 und gegen den FSV Krostitz 4:0. Im Punktspielgeschehen hatten sie einen schweren Start und waren schon etwas abgeschlagen. Dann gelangen aber einige Punktgewinne, u. a. Siege gegen den MSV Duisburg und 1. FC Kaiserslautern. Zuletzt lief es ergebnismäßig nicht mehr ganz so. Im Derby gab es gegen Zwickau ein 2:2. Der Verein, der ja bekanntermaßen an verschiedenen „Fronten“ zu kämpfen hat befindet sich in Abstiegsgefahr, aber immer noch in Sichtweite mit 4- bis 5 Punkten Rückstand auf das untere Mittelfeld.   

Markranstädt setzte sich in vier Runden gegen mittelstarke Landesklasseteams durch. Gegen Chemnitz ist der SSV nun krasser Außenseiter schon aufgrund der Klassenunterschiede. Leider sieht es zusätzlich auch personell schon seit einigen Wochen – dazu kommt noch der Spieltag Dienstag – ziemlich bescheiden aus. Trainer Olaf Brosius träumte mal kurz am letzten Freitag von einer Idealbesetzung. Da könnten wir den großen Favoriten vielleicht eine Weile etwas „die Stirn bieten“. Davon sind wir aber mit mindestens mit einem halben Dutzend, eher mehr, gestandenen Spielern entfernt. Der Ersatz muss und wird auch mit Juniorenspielern erfolgen und wir werden versuchen nicht zu sehr unterzugehen. So sieht es aus.   

Auf die Historie der Fußballgeschichte zwischen Markranstädt und Chemnitz wurde schon früher Anlassbezogen eingegangen. Hier in Kurzform; 5 x zwischen 2002 und 2017 spielten sie gegeneinander u. Chemnitz gewann in unterschiedlicher Höhe. Zwischen 8:1 und 2:1 nach Verlängerung war einiges dabei. Etwas am Haken hatte der SSV den Chemnitzer FC in der gemeinsamen Oberligasaison 2007/08. In Markranstädt gelang ein 1:1, auswärts 2:1 für den späteren Aufsteiger.

Historische Pokalsiege gab es aber in Vorzeiten für den stolzen ATV u. Sportfreunde 1912 gegen den großen Polizeisportverein. 1931 schlugen sie die Chemnitzer am Pritschenborn mit 3:1 und 1939 im neuen Stadion an der Südstraße 2:1. In Chemnitz gab es dafür 1933 und 1940 beim 1:7 und 1:4 auch im Pokal wenig zu holen.    

geschrieben von: R. Reuter am 09.12.2019  

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV LIPSIA EUTRITZSCH


15. Spieltag Landesklasse Nord: SSV Markranstädt – Lipsia Eutritzsch 0:0

 

Fast 3 Tore pro Spiel hatten die beiden Erstplatzierten der Landesklasse Nord bisher in der abgelaufenen Saison erzielt. Im direkten Aufeinandertreffen setzten beide Teams erst einmal auf eine sichere Abwehr. Man ging offensichtlich davon aus, dass ein früher Rückstand nur schwer zu egalisieren sei. 25 Minuten passierte in Bezug auf Torgefahr wenig. Eutritzsch zeigte Ansätze wie man über Konter zum Erfolg kommen wollte. Florian Schilling setzte einen Freistoß aus aussichtsreicher Position über das Tor. Als Torwart Patrick Baum weit vor seinem Kasten ausrutschte kam Patrick Scheithauer knapp zu spät, der Keeper konnte noch retten. Kurz darauf verfehlten die Gäste knapp drüber. Leider wurde der agile „Antreiber“ Florian Schilling durch Foulspiel so verletzt, dass er nicht weiter machen konnte. Nitzsche erhielt die einzige gelbe Karte, in dem kampfintensiven aber doch meist fairen Spiel, vom ordentlich leitenden Leon - Philipp Dastych. In Hälfte zwei gab der SSV seine Zurückhaltung auf und drängte auf die Führung. Phillipp Röppnack versuchte gleich mal aus 40 Metern den Torwart zu überlisten. Aus der diesmal mit allen Akteuren überzeugenden Abwehr heraus, die Eutritzsch nicht zur Entfaltung kommen ließ, wurden etliche verheißungsvolle Aktionen gestartet. Ein Eckball flog über „Freund und Feind“, dabei hatte sich Jonathan Barth in eine gute Position frei abgesetzt. Sein Kopfball ging dann aber auf den Keeper. So eine Chance kommt nicht wieder, ist dann die geläufige Reaktion. Aber doch, auch Luis Freigang hatte sie in der 80. Minute, verfehlte aber links vorbei. Fabian Kieß hatte kurz vor Schluss auch noch einmal eine Möglichkeit aus Nahdistanz. Schrecksekunde zwischendurch; Christian Wings verletzte sich ohne Gegnereinwirkung. Nach Behandlung ging es aber weiter (Nur die Harten……oder so ähnlich). Überhaupt hatten die Einwechslungen noch einmal „Frischen Wind“ gebracht. Neben Schilling wie beschrieben hatten auch Scheithauer und Patrick Hahnefeld ein ordentliches Spiel gemacht, aber kürzliche Verletzung bzw. Krankheit zeigten Nachwirkung. Lipsia wechselte ebenfalls 3 x. in der Schlussphase um den SSV aus dem Spiel zu bringen. Mit dem Erreichen des Remis ist ihnen das ergebnismäßig gelungen. Auch Markranstädt kann mit dem Punkt leben. Vor dem Spiel in Anbetracht der Sorgen sicher etwas mehr als zum Abpfiff nach den beiden Chancen.. So haben wir aus meiner Sicht zwar kein Spitzenspiel, aber trotz der Torlosigkeit eine ansprechende Begegnung gesehen. Zu danken ist den, sicher auch aufgrund der letzten Erfolge, zahlreich angereisten fast euphorischen Eutritzscher Fans für ihren Besuch. Sie machten offensichtlich die Hälfte des Publikums aus und trugen zur allgemein guten Atmosphäre, in unserem auch bei nicht optimalen Witterungsbedingungen, allseits geschätzten Stadion bei.

          

SSV: Wings, Böhme, Werner, Kögler, Barth, Peter, Röppnack, Schilling (46‘ Kieß), Hahnefeld (74‘ Freigang), Bernsdorf, Scheithauer (69‘ Klauss)

 

Wechselspieler: Mende, Heynke, Freigang, Tröllsch, Kieß, Klauss

 

Lipsia: Baum, Kuhn Meyer, Nitzsche, Unger, Lohmeier, Knoebel, Fischer (82' Wororzay), Premßler (85' Pokowitz), Pham (90‘ Geigenmüller), Klitzing

 

Schiedsrichter: Dastych, Krüger, Hannak

 

Zuschauer: 150

geschrieben von: R. Reuter am 08.12.2019

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV LIPSIA EUTRITZSCH 

 

15. Spieltag Landesklasse Nord, Freitag 06.12.2019, Anstoß 19:30 Uhr, Stadion am Bad

 

Vorbericht: Am letzten Spieltag kommt es zu einem Endspiel um den Spitzenplatz nach Abschluss der 1. Halbserie. Eutritzsch befindet sich mit einem Spiel mehr zwei Punkte vor dem SSV. Lipsia hat einen Lauf mit 6 Siegen aus den letzten 7 Spielen. Nur gegen den Stadtrivalen Rotation 1950 wurde 0:1 verloren. U. a. wurde Zwenkau 4:0, Krostitz 4:1 und Colditz 5:2 geschlagen. Das wird also eine schwere Aufgabe für unsere Jungs. Zuletzt musste mit dem 1:2 gegen Roter Stern die erste Saisonniederlage hingenommen werden. Dabei gewann man die Erkenntnis, dass doch nicht alle ausfallenden Spieler jederzeit erfolgreich zu ersetzen sind. Trotzdem wird u. muss der Trainer dem zur Verfügung stehenden Aufgebot das Vertrauen schenken. Zur Wochenmitte konnte mir Olaf Brosius noch nicht sagen wer das sein wird. Die sarkastische Aussage: Ich habe aktuell zwei Teams, eins kann spielen, das andere ist verletzt, krank oder verhindert. Die personelle Lage ist ernst, aber nicht aussichtslos. Elf Mann u. drei auf der Bank werden es auf jedem Fall sein. Wichtig, in der Abwehr müssen sie wieder besser stehen, ähnlich wie in den erfolgreichen 16 Pflichtspielen. Eine etwas andere Spielweise als gewohnt ist von der neu aufzustellenden Offensive zu erwarten. Unter den ähnlichen personellen Bedingungen etwa so wie in der 2. Hälfte bei Roter Stern. Auch im Hinblick auf das Landespokalspiel am kommenden Dienstag gegen die Profimannschaft des Chemnitzer FC; Der SSV schleppt sich ziemlich hin zum Saison- u. Jahresfinale. Groß gejammert wird nicht, dass gleiche Problem haben oder hatten alle anderen Bewerber genauso. Freuen wir uns über das bisher erreichte u.  auf die letzten beiden Spiele. Wer hatte so einen Lauf schon im Sommer nach dem Abstieg erwartet. Darauf kann das gesamte Team stolz. Egal wie das Spiel am Freitag ausgeht, mit einer tollen Ausgangsposition wird der SSV die 2. Halbserie, zum Auftakt im Februar gleich zwei Heimspiele, mit Spannung u. Optimismus erwarten.  

 

Auch das noch - die sachlichen Gründe der Ansetzungen Freitag/Dienstag/abends, sowie Pro und Kontra zum Besuch -Weißwasser wurde verlegt, Folge CFC ebenfalls und die 3. Liga spielt bis Weihnachten.        

                                                                                                                                                           

Pro: Alle „Freitags SSV Fußballbesucher“ können - Samstag Weihnachtsmärkte (Markranstädt) besuchen - oder zu Rasenball gehen bzw. sehen.

 

Kontra: Spiele im Winter u. abends zu spät, zu kalt, zu nass.               

                                                                        

Das stimmt, aber der SSV hat auch etwas zu bieten. Eine schöne geschützte Tribüne, einen   warmen Vereinsraum mit Imbiss u. wahlweise kalten und warmen Getränken. Und noch etwas; Zu Oberligazeiten war immer wieder zu hören: Keine eigenen (Markranstädter) Spieler, kennen keinen mehr. Die Oberliga war dann nicht mehr finanzierbar. Der Preis war der Abstieg, gleich zweimal. Die „Fremden“ wurden weniger, die Zuschauer auch. Einige „Alte Spieler“ sind dem Verein trotzdem treu geblieben. Sie zusammen mit vielen aus der „Zweiten“ und jungen aus dem Nachwuchs sind jetzt Markranstädt(er). Also aufgerafft liebe Fußballanhänger unterstützt mit eurem Besuch den SSV!

geschrieben von: R. Reuter am 03.12.2019

SPIELBERICHT: ROTER STERN LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT

 

14. Spieltag Landeslasse Nord: Roter Stern Leipzig – SSV Markranstädt 2:1 (2:0)

 

Mit der ersten Saisonniederlage verliert der SSV die Tabellenspitze. Um das Fazit vorwegzunehmen, es war ein verdienter Sieg von Roter Stern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerten sie sich, mit dem „Rückenwind“ der zeitigen Tore, zu einer guten kämpferischen und auch beachtlichen spielerischen Leistung.  Markranstädt machte zu viele individuelle und mannschaftliche Fehler. Die personellen Ausfälle konnten diesmal nicht wie sonst erfolgreich überspielt werden. Eigentlich begann es wie zuletzt immer. Dem Zwang folgend wurde das Team wieder erheblich umgestellt, kurz vor Anpfiff musste noch Erik Heynke passen. Trotzdem übernahm der SSV sofort die Initiative und hatte innerhalb weniger Minuten drei Großchancen, die Luis Freigang und Patrick Scheithauer nicht zur Führung nutzten. Aus dem Nichts kam Roter Stern zum 1:0 nach Flanke von links mit schönem Kopfballtreffer. Die versammelte SSV Abwehr war da, bloß keiner am Mann. Der Gastgeber war nun im Spiel und wusch gleich noch mal zum 2:0 nach. Der SSV mühte sich, aber es lief nicht gut. Im Bestreben Ruhe reinzubringen wurde zu viel hinten herum und quer gespielt. Die Sterne hatten sogar noch zwei Möglichkeiten zu erhöhen, der SSV eine.

Nach der Pausenansprache wurde dann anders gespielt. Schnell und lang nach vorn ist sicher nicht die Markranstädter Spielweise, aber den Umständen angepasst. Zwei Treffer Rückstand, die ablaufende Uhr, der doch etwas engere Platz und besonders ein verbissen kämpfender Gegner, machten ein rustikales Handeln erforderlich. Der SSV erkämpfte nun viele Bälle und setzte den Gegner richtig unter Druck. Es gab viele Szenen im Strafraum der „Roten“, auch strittige. Stephan Schammer erzwang mit Macht u. Gewalt den fälligen „Elfer“, Florian Schilling verwandelte sicher. Markranstädt hatte noch viel Zeit das Spiel zu drehen. Scheithauer setzte zwei Kopfbälle knapp daneben, einmal auf den Keeper (61./ 63./80.). Dass wars dann auch bald schon. Zu viel Hektik, Ungenauigkeit und enge Räume ließen kaum klare Abschlüsse zu. Roter Stern wurde nach dem Anschlusstreffer wieder gefährlicher (Schuss nach Ecke drüber 72') und hätte mit Kontern zum Schluss den dritten Treffer erzielen können.

 

SSV: Wings, Werner, Kieß (88' Tröllsch), Barth, Schammer, Kunze, Peter, Schilling, Kögler (46' Hahnefeld), Freigang (74' Bernsdorf), Scheithauer

 

Wechselspieler: Mercklein, Bittner, Hahnefeld, Heynke, Bernsdorf, Tröllsch 

 

Tore: 1:0 Frohburg (14'), 2:0 Herzog (17'), 2:1 Schilling (59' Foulstrafstoß)

 

Zuschauer: 318

 

Schiedsrichter: Zander 

geschrieben von: R.Reuter am 02.12.2019

VORBERICHT: ROTER STERN LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT 

 

14. Spieltag Landesklasse Nord, Sonntag, 01. Dezember 2019, Anstoß 14.00 Uhr im Sportpark Dölitz

 

Der letzte Abschnitt für unsere 1. Mannschaft im Quartett der vier Auswärtspflichtspiele hintereinander führt in den Leipziger Südosten. Der Tabellenfünfte Roter Stern erwartet den Spitzenreiter vor einer sicher wieder traditionell guten Kulisse von einigen hunderten Fans. Die Sterne verbuchen in der laufenden Saison bei 6 Siegen 3 Remis und 4 Niederlagen über 21 Punkte. Zuletzt zeigten sie gute Form, gewannen in Wurzen 6:2 und gegen Liebertwolkwitz 3:1. Sicher wollen auch sie die Ersten sein, die den ungeschlagenen Spitzenreiter besiegen. Wieder sicher sind beim SSV die obligatorischen Wechsel in der Aufstellung aus personellen Gründen. Die sich wöchentlich stellende Aufgabe wird aber positiv angegangen. Die zuletzt fehlenden Jonathan Barth, Patrick Hahnefeld und Lukas Peter sind im Aufgebot, dass Erik Heynke noch fit wird hofft der Trainer. Max Böhme und Marcel Nüchtern sind diesmal nicht dabei. Unabhängig wer spielt, volle Konzentration und ein gutes Spiel wird für den SSV erneut erforderlich sein, um die tolle Serie fortzusetzen.

geschrieben von: R. Reuter am 28.11.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT II - KSC LEIPZIG 1864

 

13. Spieltag Stadtklasse Leipzig: SSV Markranstädt II – Knautkleeberger SC 1864 3:0 (2:0)

 

Wichtiger „Dreier“ für den Kampf um den Klassenerhalt - Gegen den Tabellendritten kann unsere „Zweite“ überzeugen und es gelingt in der Klarheit doch überraschend ein wichtiger Sieg. Das Team hatte mit Patrick Hahnefeld aus der 1. Mannschaft und Julian Hadlok von den A- Junioren etwas Unterstützung bekommen und selbst auch aus den eigenen Reihen ein ordentliches Aufgebot zusammen. Robin Loimer bringt den SSV,  „am langen Pfosten“ freigelaufen, nach Flanke von Tang Beteck zeitig in Führung. Hadlok kann mit platziertem Distanzschuss erhöhen. Mit dem dritten Treffer durch Loimer wurden die „Weichen“ auf Sieg gestellt. Der SSV zeigte in allen Mannschaftsteilen eine ordentliche Leistung und ließ Knautkleeberg kaum ins Spiel kommen. Kurzzeitig drohte Aufgrund des starken Nebels fast der Abbruch. Der SSV zog gelb leuchtende Leibchen über, das Licht wurde eingeschaltet und damit ging es besser weiter. Fair vom KSC, dass sie klar im Rückstand liegend daraus kein Problem machten.  

 

SSV II: Mende, Lede, Dörflinger, Hanisch, Halangk, Hahnefeld, Hadlok (73' Schubert), Preibisch, Sobotta (88' Hussaini), Tang Beteck, Loimer (83' Rotter)                                                           

Torfolge: 1:0 Loimer (15'), 2:0 Hadlok (26'), 3:0 Loimer (48')

 

Zuschauer: 25

geschrieben von: R. Reuter am 26.11.2019

SPIELBERICHT: ATSV FRISCH-AUF WURZEN - SSV MARKRANSTÄDT

 

13. Spieltag Landesklasse Nord: ATSV FA Wurzen - SSV Markranstädt 0:5 (0:3)

 

Der SSV war zu Gast bei dem ATSV Frisch Auf Wurzen dem Tabellenvorletzten. Die Favoritenrolle war klar beim SSV und diese wurde auch von Beginn an angenommen. Unsere Erste spielte Ballbesitzfussball und versuchte die gegnerische Abwehr durch schnelle Pässe auf die Stürmer auszuhebeln. Dies gelang bereits in der 6. Minute durch Florian Schilling, welcher ordentlich nachsetzte und traf. Der Treffer galt und der SSV spielte weiter auf des Gegners Tor und ließ den Gastgebern kaum Chancen für eigene Angriffe. Der vor wenigen Tagen 18 Jahre alt gewordene Luis Freigang nutzte seine sich bietenden Chancen und erzielte in der 36. Minute das 0:2. Noch kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte der SSV durch Goalgetter Patrick Scheithauer auf 0:3. Nach der Pause wechselten die Wurzener, setzten den SSV unter Druck und wollten den Anschlusstreffer erzielen. Unsere Abwehr stand sicher, sodass die Angriffsbemühungen der Gastgeber verpufften und der SSV zunehmend wieder die Spielkontrolle hatte. In der 56. Minute traf erneut Patrick Scheithauer das Tor zum zwischenzeitlichen 0:4. Er schraubte somit sein Torekonto auf 10 Buden herauf. Der SSV hatte noch nicht genug und so traf auch unser Neuzugang Stephan Schammer in der 76. Minute zum 0:5 Endstand.Die Männer von Trainer Olaf Brosius zeigten wieder ein tolles Spiel, trotz erneuter Personalwechsel aufgrund von Sperren und beruflicher Verhinderungen. Selbst unser Co-Trainer André Bittner kam in der 86. Minute noch zu einem Kurzeinsatz in der Ersten. Bleibt zu hoffen, dass in den noch verbleibenden 3 Spielen ( inkl. Pokal) bis zur Winterpause wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen. Das nächste Punktspiel ist am 01.12.2019 um 14.00 Uhr bei Roter Stern Leipzig.

 

SSV: Wings, Böhme, Werner, Hildebrandt, Freigang (87' Bittner), Nüchtern, Schilling, Schammer (77' Tröllsch), Bernsdorf (66' Kögler), Scheithauer, Kieß

 

Wechselspieler: Mercklein, Bittner, Kögler, Tröllsch 

 

Torfolge: 0:1 Schilling (6'), 0:2 Freigang (36'), 0:3 Scheithauer (45'), 0:4 Scheithauer (56'), 0:5 Schammer (76') 

 

Schiedrichter: Thränert

 

Zuschauer: 58

geschrieben von: M. Ballasch am 24.11.2019

VORBERICHT: ATSV FRISCH AUF WURZEN - SSV MARKRANSTÄDT     

 

13. Spieltag Landesklasse Nord, Samstag 23. November Anstoß 14.00 Uhr, Frisch-Auf-Stadion

 

Aufgrund des Landespokal ist es für unser Team erst das 12. Spiel. Der 1. Platz blieb erhalten da die erfolgreichen Eutritzscher zuletzt gegen Rotation 1950 verloren. Für den SSV geht es nun im vier Spiele dauernden Auswärtsmarathon an die Mulde. Nach einer langen Pause von fast 18 Jahren treffen die 1. Mannschaften im traditionsreichen Frisch Auf Stadion (früher Albert - Kuntz Stadion) aufeinander. Wurzen steht erneut im Abstiegskampf. Im vergangenen Jahr konnte mit einem Sieg am letzten Spieltag die Klasse gehalten werden. Aktuell befindet sich das Team mit 6 Punkten auf dem 15. Platz. Frisch Auf hatte einen schlechten Start u. holte bis zum 7. Spieltag nur einen Punkt. Begründet u. a. dadurch, dass oft Spieler nicht zur Verfügung standen. Dann aber schien es aufwärts zu gehen. Gegen Zwenkau u. Krostitz gab es Punktgewinne, Rotation 1950 wurde besiegt. Zuletzt ergebnistechnisch ein Rückschlag mit 2:6 gegen Roter Stern. Berichten zufolge entsprach das Ergebnis nicht dem Spielverlauf. Wurzen vergab Chancen u. war in der Abwehr zu offen. Den SSV erwartet also ein Gegner dem sprichwörtlich das „Wasser bis zum Hals steht“. Unser Team hat noch keinen Gegner unterschätzt und ist dabei gut gefahren. Konzentration ist angesagt, denn gerade die nicht so Erfolgreichen haben gegen die Favoriten nichts zu verlieren. Abzuwarten ist wie unsere Männer die Blessuren vom Abnutzungskampf in Weißwasser auskuriert haben. Laut sportlicher Leitung wird es personelle Umbesetzungen geben. Einige zuletzt fehlende Akteure sind aber wieder dabei, sodass ein ordentliches Aufgebot zur Verfügung steht. Nicht eingespielt sein beklagt keiner, da die laufenden „Wechselspielchen“ bisher gut gemeistert worden.

 

Geschichte/Tradition: Der Fußball in Wurzen u. Markranstädt hat eine lange Geschichte u. große Tradition, die an dieser Stelle noch einmal in Kurzform gewürdigt werden soll. In vielen Saisons spielten sie in einer Liga, oft aber auch in sportlich völlig unterschiedlichen Leistungsklassen. In den Gründerjahren u. bis 1945 gab es wenig Kontakte. Die Sportfreunde spielte jahrelang höherklassig, dabei mit Wettin u. später MTV Wurzen nur kurzzeitig. Frisch Auf war eine Größe im Arbeitersport. Nach dem Krieg begann die beste Zeit als SG Wurzen noch mit Markranstädt in der Landesliga. Mit Empor ging es in die Spitze der teils eingleisigen 1. DDR -Liga. 3000 Zuschauer im Durchschnitt u. noch mehr bei Spitzenspielen waren begeistert. Eine Episode: Neben großartigen Spielern wie den Keils, Hinneburg, Zedel u. a.  war auch der Markranstädter „Superstar“ der 30/40 -er Jahre Ceslaus Respondeck im Alter von fast 40 Jahren an Wurzens Erfolgen beteiligt. Sein Wechsel kam in Markranstädt damals nicht gut an, trotzdem wurde er an der Südstraße danach noch Spielertrainer. Mit Bildung der Sportclubs u. gut dotierten Betriebssportgemeinschaften begann auch Wurzens Stern zu sinken: Über die 2. DDR-Liga ging es 1966 in die Bezirksliga. Dort traf man auf die wiedererstarkte Turbine u. stieg gleich nochmal ab. Bis zur Wende teils gute Plätze in der Bezirksliga aber weitere zwei Abstiege. Markranstädt blieb in der Bezirksliga u. wurde 1990 gemeinsam mit Empor in die neu gegründete Landesliga eingereiht. Wurzen stieg sofort wieder ab. Als ATSV „Frisch Auf“ folgten Auf- u. Abstiege, wobei ab u. an auch der SSV Spielpartner war. Markranstädt spielte dann Landes- u. Oberliga. Wurzen, seit 2014 in der Landesklasse, traf dort auch auf die „Zweite“ des SSV.  

geschrieben von: R. Reuter am 20.11.2019

SPIELBERICHT: VfB WEIßWASSER - SSV MARKRANSTÄDT 

 

Achtelfinale Wernesgrüner Sachsenpokal: VFB Weißwasser 1909 – SSV Markranstädt 0:2 (0:0)

 

Vorgeplänkel: Nach drei erfolgreichen Spielen im Sachsenpokal sollte es für Weißwasser mit einem weiteren Erfolg und der Aussicht auf einen lukrativen Gegner im Viertelfinale wohl so etwas wie das Spiel des Jahres werden. Mit dem Ziel des vierten Sieg in Folge, damit das Viertelfinale gegen einen renommierten Gegner zu erreichen, wurden alle Kräfte mobilisiert. Den SSV, aus personellen Gründen wieder etwas umgestellt, erwartete vor knapp 200 Zuschauern u. guten äußeren Bedingungen ein hochmotivierter Gastgeber. Die Routiniers Raik Hildebrandt, Jens Werner, Patrick Hahnefeld sowie Torjäger Patrick Scheithauer mussten ersetzt werden. Christian Wings, Marcel Nüchtern und Lukas Peter waren gegenüber dem letzten Spiel wieder dabei. Robby Kögler sowie die Junioren Philipp Tröllsch und Benjamin Koch komplettierten ein ordentliches Aufgebot.    

 

Spielverlauf: Markranstädt war gut ein- u. aufgestellt, zeigte sich von Beginn an wenig beeindruckt und übernahm sofort die Initiative. Marcel Nüchtern setzte per Distanzschuss übers Tor ein erstes Zeichen. Kilian Kunze war rechts durch scheiterte aber frei vor Torwart Knobel, der zum Eckball abwehrte (7.). Danach war Luis Freigang links durch, wurde aber gestoppt. In dieser Phase musste der SSV seine klaren Vorteile zur Führung nutzen. Weißwasser kam dann besser ins Spiel und verfehlte mit einigen gefährlichen Schüssen nur knapp das Tor bzw. wurde abgeblockt. Das Spielgeschehen war bis zur Pause ausgeglichen, der SSV konnte nicht mehr dominieren. Nur in der 35. Minute kreuzte Freigang noch einmal aussichtsreich vorm gegnerischen Tor auf, wurde aber von zwei Gegnern abgeblockt.

Nach der Pause die Kopie wie zu Spielbeginn. Gute Eingabe von Lukas Peter, Kunze schießt knapp vorbei. Dann Peter erneut knapp vorbei. Danach wieder eine 100 %. Kunze über rechts auf u. davon, präzises Rückspiel auf Florian Schilling, der den Hüter aus sechs Metern nicht überwinden kann (61.). Eine Minute vorher gefährlicher Kopfball vom VfB 1909 nach Freistoß, sieht Wings auf dem Posten. Die Zahl der Abschlüsse ist klar auf der Seite des SSV, aber es steht immer noch 0:0. Weißwasser wittert seine Chance, sucht verbissen den Erfolg u. den SSV mit Einsatz zu beeindrucken. Einige rüde Fouls, besonders gegen Kapitän Marcel Nüchtern, auch nach gespieltem Ball, waren grenzwertig, wurden aber kaum geahndet. Aber der Schuss sollte für die Platzbesitzer nach hinten los gehen. Deren offene Abwehr nutzte Jonathan Barth. In Mittelstürmerposition !! „schnickte“ er den letzten Mann und netzte zur SSV – Führung ein. Danach wurde Nüchtern nach Abspiel wieder gefoult, aber Freigang nutzt den laufenden Vorteil und setzt sich zum zweiten Treffer durch. Das war die Entscheidung, trotz das Weißwasser nichts unversucht lässt. Max Böhme u. Erik Heynke stehen souverän, alle anderen hauen sich rein und nach vorn sind die jungen Leute immer noch schnell auf den Beinen. Groß spielen konnte man sowieso nicht mehr u. brauchte es auch nicht.

Als Fazit steht ein verdienter Sieg des SSV, der den angesagten Kampf annahm, spielerische Vorteile u. mehr Chancen hatte.     

                                                                                                                                                                                                                                                                     

SSV: Wings, Tröllsch (75' Kieß), Böhme, Heynke, Kunze, Peter, Barth, Schilling (67' Kögler), Nüchtern, Bernsdorf, Freigang (80' Koch).                                                                       

Wechselspieler: Mercklein, Kieß, Kögler, Koch, Bittner

 

Torfolge: 0:1 Barth (70'), 0:2 Freigang (76')

 

Zuschauer: 184

 

Schiedsrichter: Schiffke

geschrieben von: R. Reuter am 17.11.2019

VORBERICHT: VfB WEIßWASSER - SSV MARKRANSTÄDT

 

Achtelfinale Wernesgrüner Sachsenpokal, Samstag 16.11.2019 , Anstoß 13.00 Uhr, Sportplatz Muskauer Straße 120

 

Noch nie spielten die 1. Mannschaften von Weißwasser u. Markranstädt gegeneinander. Neben der räumlichen Distanz passte es auch nie mit der Klassen- bzw. Verbandszugehörigkeit. Chemie Weißwasser spielte früher im Bezirk Cottbus und 1954/55 sogar eine Saison DDR- Liga. 2010 gab es nach Zusammenschluss zwischen Grün Weiß u. KSV 90 Weißwasser die letzte Namenänderung zum jetzigen VfB 1909. Im Punktspielgeschehen nimmt Weißwasser in der Landesklasse Ost den 7. Tabellenplatz ein. Zuletzt musste eine 1:4 Niederlage gegen den Orts- u. Tabellennachbarn Fortuna Trebendorf hingenommen werden. Im Pokal aber überraschte der VfB in der 2. u. 3. Runde gleich doppelt. War der 2:1 Sieg vorher in Rietschen – See (Landesklasse Ost) noch zu erwarten, ließ das 2:1 gegen den Tabellenersten der Landesklasse Mitte, den Hainsberger SV, schon aufhorchen. Erst recht dann der Sieg mit gleichem Ergebnis gegen Germania Mittweida.  Als 3. der Landesliga mussten sie über das Aus im Pokalwettbewerb quittieren. Mit diesen Erfolgen ist der Gastgeber als „Pokalschreck“ einzuordnen u. den SSV erwartet eine schwierige Auswärtsaufgabe. Unser Team ist ja im Pflichtspielbetrieb bisher ungeschlagen u. setzte sich demzufolge auch 3 x im Sachsenpokal durch. Allerdings fiel das Siegen zuletzt immer schwerer. Ein Grund dafür ist, dass die Gegner sich besser auf den SSV eingestellt haben. Weiter ist das Aufgebot doch immer mal etwas ausgedünnt. Das wird so auch in Weißwasser, auch aufgrund erfreulicher Ereignisse, der Fall sein. Dafür wird der lange verletzte Robby Kögler erstmals wieder dabei sein, ebenso Lukas Peter u. Christian Wings. Weiterhin wird die Mannschaft wie schon zuletzt durch die A- Juniorenspieler verstärkt. Das ist der richtige Weg kurzfristig, mittelfristig sowieso, inclusive etwas Geduld von allen Seiten wünschenswert. Der Einsatz des erkrankten Kapitän Marcel Nüchtern wäre gerade in solcher Situation wichtig, ist aber noch nicht sicher. Das Viertelfinale erwartet den Sieger dieser Partie, ein lohnenswertes Ziel sogar in zweifacher Hinsicht, insofern sich der Drittligist Chemnitzer FC auch dafür qualifiziert.

geschrieben von: R.Reuter am 13.11.2019

SPIELBERICHT: ROTATION LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT 

 

11. Spieltag Landesklasse Nord: SG Rotation Leipzig 1950 – SSV Markranstädt 0:2 (0:1)

 

Da Eutritzsch am Vortag einen Dreier vorgelegt hatte ging der SSV erstmals nicht als Tabellenführer u. mit einigen Problemen ins Spiel. Aufgrund diverser Ausfälle musste das Team besonders im „Motorraum“ Mittelfeld umgestellt werden. Neben Griebsch u. Peter war nun auch der erkrankte Kapitän Marcel Nüchtern zu ersetzen. So rückten z. B. Raik Hildebrandt u. Jonathan Barth weiter vor. Rotation, mit spielerischem Potenzial ausgestattet, begann sehr engagiert, setzte den SSV unter Druck u. hatte die Möglichkeit in Führung zu gehen. Barth konnte in der 12. Minute mit letztem Einsatz einen Ball gerade noch vor der Linie klären, nachdem Leon Mercklein gegen Schmidt zu spät kam. Der folgende Kopfball ging auch nur knapp drüber. Markranstädt bekam in der Phase keinen richtigen Zugriff, straffte sich aber dann zusehends. Max Bernsdorf über links u. 2 x Florian Schilling verpassten mit Abschlüssen knapp die Führung (16./20.31.). Nach Freistoß setzte sich Erik Heynke „in der Traube“ per Kopfball durch u. erzielte die Führung. Das Spiel schien nun wie für den SSV gemacht, aber nach der Pause agierten sie erst einmal wieder etwas zerfahren. Rotation kam so wieder gut ins Spiel u. hatte auch einige Möglichkeiten, ließ aber letzte Durchschlagkraft vermissen. Außerdem war Mercklein, der für den beruflich verhinderten Wings im Tor stand, sehr aufmerksam. Dann hatte Olaf Brosius „ein glückliches Händchen“ bei der ersten Einwechslung. Luis Freigang überspielte die Abwehr aus halbrechter Position mit genau getimten Flugballzuspiel auf den gestarteten Patrick Scheithauer. Der Mittelstürmer netzte resolut direkt per Kopfball ein. Eine tolle Coproduktion der beiden zur Vorentscheidung. Zum glatten „Dreier“ war diesmal auch etwas Glück vonnöten, welches z. B. bei den Remis gegen Bad Lausick u. Krostitz fehlte.       

 

SSV: Mercklein, Werner, Böhme, Heynke, Hahnefeld, Hildebrandt, Barth, Kunze (78' Kieß), Schilling (65' Freigang), Bernsdorf (85' Tröllsch), Scheithauer

 

Wechselspieler: Kieß, Freigang, Tröllsch, Egi, Bittner

 

Tore: 0:1 Heynke (35'), 0:2 Scheithauer (66')

 

Schiedsrichter: Freyer

 

Zuschauer: 55


NEUE JACKEN FÜR DEN SSV 

 

Am Freitag, den 08.11.2019 hat unserer langjähriger Sponsor und Förderer Dennis Schuster vom Garten- und Landschaftsbau Markranstädt dem Trainer der Ersten Männermannschaft Olaf Brosius einen Satz Regenjacken übergeben. Somit ist unsere Erste gut gerüstet für die kommende nasse Jahreszeit um weiterhin erfolgreich Fussball zu spielen. Vielen Dank für das Engagement im Namen des SSV Markranstädt.

Mehr Infos zur Firma unter: www.dennis-schuster.de/

geschrieben von: R.Reuter & M. Ballasch am 11.11.2019

VORBERICHT: SG ROTATION LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT 

  

11. Spieltag Landesklasse Nord, Sonntag 10.11.2019, Anstoß 14:00 Uhr, Sportplatz Delitzscher Straße 131

Die Begegnung bei Rotation ist für unseren SSV der Auftakt zu einer 4- vierwöchiger Serie mit ausschließlich Auswärtsspielen (siehe Informationen). Die von Daniel Ferl trainierten Leipziger belegen mit 4 Siegen und 5 Niederlagen den 10. Platz, verfügen somit über 12 Punkte. Zuletzt verloren sie in Wurzen 2:4. Die Tabellensituation ist für Rotation, mit einem Spiel auswärts in Krostitz in Rückstand, hinsichtlich des Abstands zu den gefährdeten Abstiegsplätzen sehr wichtig. Trotzdem wird unser Team sicher erneut keinen voll offensiv agierenden Spielpartner erwarten können. Das ist derzeit etwas ein Problem. Trotz der 28 erzielten Treffer hakt es doch zuletzt beim erfolgreichen Torabschluss. Der mit 9 Treffern beste  Schütze Christopher Griebsch steht ja aus beruflichen Gründen derzeit nicht zur Verfügung. Da müssen es eben die anderen richten. Genügend Chancen wurden ja auch zuletzt herausgespielt. Neu im Aufgebot des SSV ist Stephan Schammer (31). Der Mittelfeldspieler war u. a. und zuletzt von 2012 bis 2018 beim Oberligisten VfL Halle im Einsatz.  

 

Tradition gegen Rotation

Die Vereine konkurrieren seit Jahrzehnten in allen Altersklassen und Spielebenen. Über 40 Jahre ist es aber her, seit unsere 1. Mannschaften um Punkte kämpften. 1977 stieg Rotation 1950 aus der Bezirksliga - damals 3. Liga der DDR – ab. Die vorherrschende Meinung über Leipziger Fußballkreise hinaus war: Das ist nur ein Ausrutscher u. Rotation schnell wieder oben. Zu sehr hatte sich der Verein nach 1945 als SG Leipzig-Thekla, SG Union und BSG Rotation in der Rangordnung hinter den Leipziger Oberligisten etabliert. In Landes- DDR- u. Bezirksliga war man quasi „Dritte Kraft der Stadt. Markranstädt hatte während dieser Zeit in 15 Spielserien das Vergnügen. Unser 1. Team fuhr manchen Sieg ein, aber zum Saisonabschluss stand Rotation meist vor uns. Bei aller Konkurrenz u. harten Kämpfen spielten sie gern gegeneinander. Sie hatten gute Fußballer in ihren Reihen u. bevorzugten das spielerische Element. Auch die gepflegten Rasenplätze in Markranstädt und seit 1966 im nagelneuen Sportpark Nordost spielten da eine Rolle. Nach dem Abstieg Rotations erfolgte 1979 auch noch der zwangsweise Abschied aus dem eigenen Sportpark. Den beanspruchten DDR – Obere allein als Sportschule. Bis 1992 wurde im Stadion des Friedens gespielt. Danach erfolgte ein Stadionwechsel mit Gohlis Nord, die an eine ihrer Wurzeln (Wacker) zurückkehrten. Rotation stieg im Stadion an der Delitzscher Straße 1999 erstmals wieder in die Bezirksliga auf. Die Zeiten beider Vereine waren mehr oder weniger in allen Belangen wechselhaft u. stürmisch, führten nun sportlich mit den 1. Mannschaften in der Landesklasse wieder zusammen.    

Information:

Das Heimspielspiel des SSV der Landesklasse gegen Colditz am 16. November wird aufgrund des Landespokal – Achtelfinale abgesetzt. Es wird am 15. Februar 2020, Anstoß 14.00 Uhr nachgeholt. Das Pokalspiel des SSV findet am Samstag, 16. November beim VfB Weißwasser 1909, Anstoß 13.00 Uhr statt.

geschrieben von: R. Reuter am 06.11.2019 

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FSV KROSTITZ

 

10. Spieltag Landesklasse Nord: SSV Markranstädt – FSV Krostitz 0:0 

 

Das erwartete Spitzenspiel zwischen dem Ersten und Vierten der Landesklasse Nord wurde es nicht, denn dazu gehören immer zwei. Etwas überspitzt zusammengefasst: Die einen wollten nicht, die anderen konnten nicht. Die Bemühungen um ein gutes Ergebnis waren beiden Teams natürlich nicht abzusprechen, allerdings mit völlig unterschiedlicher Vorgehensweise. Krostitz kam nie so richtig aus der Deckung heraus, war vorrangig auf Torverhinderung u. ein Remis aus, stand entsprechend tief in der eigenen Hälfte. Nach früher Verletzung ihres Kapitäns Sascha Qasdorf sahen sich die Gäste in ihrer Spielweise bestärkt. Der SSV hatte bereits in der 1. Halbzeit gute Chancen in Führung zu gelangen, um das Geschehen offener zu gestalten. So z.B. jeweils nach guten Vorlagen u. Durchbrüchen über außen. Die Angreifer Luis Freigang, Patrick Scheithauer und Maximilian Bernsdorf verfehlten mit Schüssen, Kopfbällen u. Eingaben mehrfach knapp das Ziel, bzw. wurden zu Eckbällen abgewehrt. Die Gäste zeigten sich nur einmal nach Freistoß gefährlich mit Kopfball, der knapp daneben ging. Der SSV war überlegen, spielte aber oft nicht konzentriert genug. Das setzte sich in der 2. Hälfte noch stärker fort. Erst einmal meldete sich Krostitz mit einem Abseitstreffer (47.). Danach aber wieder zahlreiche SSV Aktionen die zum Torerfolg führen mussten. Zunehmend schalteten sich alle Akteure in die Angriffe ein, wobei oft die Präzision und letzte Konsequenz fehlte, um zum erfolgreichen Abschluss zu kommen. Die Krostitzer Abwehr, meist mit der gesamten Mannschaft, konnte brenzlige Situationen nach zahlreichen Eckbällen, Freistößen, Doppelpässen, etc. mit viel Einsatz klären. Der SSV haderte zum Schluss aber eher mit sich selbst, als fehlendes Glück zu beklagen. Bezeichnend war u. a., dass Torwartroutinier Jan Evers zwar ein sicherer Rückhalt der Gäste war, aber zu großen Taten war er wenig gefordert, da die meisten Bälle das Tor verfehlten. Kurzfazit: Auch das 12 Pflichtspiel der Saison nicht verloren, diesmal war aber eindeutig „mehr drin“. 

 

SSV: Wings, Böhme, Werner, Heynke, Hildebrandt, Hahnefeld (83' Hadlock), Nüchtern, Schilling, Freigang (58' Kunze), Bernsdorf (79' Kieß), Scheithauer.

 

Wechelspieler: Mende, Kunze, Kieß, Hadlock


Tore: die Partie endete torlos 

 

Schiedsrichter: Kießig 

 

Zuschauer: 50

 


geschrieben von: R. Reuter am 03.11.2019

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FSV KOSTITZ

 

10. Spieltag Landesklasse Nord: SSV Markranstädt – FSV Krostitz, Samstag 02.11.19, Anstoß 14.00 Uhr Stadion am Bad 

Erster gegen Vierten, da kann man schon von einem Spitzenspiel sprechen. Der SSV hat 23 Punkte auf seinem Konto, Krostitz mit einem Spiel weniger 16. Am vergangenen Wochenende spielten beide unentschieden. Der FSV holte den Punkt mit dem 3:3 Ausgleich in der Nachspielzeit gegen Wurzen. Krostitz ist eine routinierte u. kampfstarke Mannschaft, die auch zu spielen versteht. Die bekanntesten u. wohl auch Führungsspieler zählten schon in höherklassigen Teams zum Stammpersonal. So Enrico Köckeritz (34, Chemie u. Markranstädt), Andreas Luck (33, Meuselwitz u. Gera), Jan Evers (35, Grimma u. 1.FC Lok). Christian Bettfür hat 8 Tore erzielt, allein alle drei gegen Wurzen. Sicher wird zum Spiel am Samstag die aktuelle Aufstellung eine große Rolle spielen, heißt welche Spieler zur Verfügung stehen. Lukas Peter (rot in Zwenkau) ist für die nächsten 3 Punktspiele gesperrt. Max Böhme (Abwehr) steht wieder bereit, ebenso Luis Freigang (Angriff). Die Zuschauer können sich auf ein gutes und spannendes Spiel freuen.  

 

Zur aktuellen Situation der Landesklasse aus Markranstädter Sicht

Für den SSV ist es nach dem bitteren Abstieg bisher sehr zufriedenstellend gelaufen. Der 1. Platz ohne Niederlage ist eine schöne Momentaufnahme. Als vermeidlicher Favorit von allen gejagt zu werden, auch damit kann das Team leben. Als Überflieger der Klasse sehen sie sich aber selbst nicht. Einige Vereine verfügen ebenso über spielstarke Aufgebote, können und wollen im Laufe der Saison auf Augenhöhe agieren. So u. a. unser nächster Gegner Krostitz u. auf jedem Fall Eutritzsch (19 Punkte), die beide in Sichtweite stehen. Zwenkau, mit vielen Spielern aus der Landesligazeit, wird noch kommen, wenn sie so spielen wie gegen uns. In der letzten Saison hatten sie 10 Punkte Rückstand zu Blau Weiß Leipzig (Aufsteiger durch besseres Torverhältnis) aufgeholt. Beim Vorjahresdritten Colditz (nur 7 Punkte) muss man abwarten. Viele andere Teams sind an einem guten Tag durchaus in der Lage gegen die „Spitzenmannschaften“ zu punkten. Das Niveau in allen vier Landesklassen Sachsens kann zwar in der Breite nicht mit der Landesliga mithalten, aber viele Vereine schon. Das sah man auch im Landespokal. Und mancher Meister der vergangenen Jahre verzichtete aus unterschiedlichen Gründen auf den Aufstieg. Zweit- u. gar Drittplatzierte rückten dafür auf u. spielten dort nicht die schlechteste Rolle. Bsp.: Nach 2017/18 verzichteten Meister Krostitz u. Vize Colditz, Taucha ging mit 9 Punkten Rückstand nach oben u. hielt die Klasse.

geschrieben von: R.Reuter am 31.10.19

SPIELBERICHT: VfB ZWENKAU 02 - SSV MARKANSTÄDT 


9. Spieltag Landesklasse Nord: VfB Zwenkau 02 – SSV Markranstädt 1:1 (0:1)

 

Mit 10 Plätzen u. 13 Punkten Differenz konnte man das Match der Ortsnachbarn im Voraus nicht als Spitzenspiel verkaufen. In Anbetracht der über 100- jährigen Rivalität u. aktuellen Umstände – Unzufriedenheit mit dem Tabellenstand u. Trainerwechsel beim VfB - wurde es das erwartet   enge   Spiel   auf   Augenhöhe.   Am   Ende   stand   ein   eher   unspektakuläres, leistungsgerechtes 1:1 zu Buche. Beide waren sicher froh nicht verloren zu haben, aber auch nicht ganz zufrieden. Der SSV machte gleich Druck u. hatte bei einer engen Situation im Strafraum die Möglichkeit zur Führung. Zwenkau zeigte  dann bald  wie sie gegen  den Tabellenführer zum Erfolg kommen wollten. Kompromissloses Abwehrverhalten u. jede Möglichkeit schnell nach vorn nutzen. Das gelang in der 1. Halbzeit nur bedingt. Markranstädt konnte seine Spielweise aber ebenfalls nur teilweise durchsetzen. Bei einer starken Abwehr verletzte sich der VfB Torhüter Sudarski, sodass er vom Platz musste. Zwenkau hatte eine gute Chance u. verfehlte nur knapp neben den linken Pfosten (37.). Über rechts kommend traf Kilian Kunze dann das Aluminium. Die   nun   verdiente   Führung   erzielte   Christhoper   Griebsch   mit   platziertem   Schuss   aus halblinker Position an den rechten Innenpfosten. In der 5- minütigen Nachspielzeit hatte Zwenkau noch eine gute Kopfballmöglichkeit. Nach der Pause gelang dem SSV immer weniger die Spielkontrolle. Zwenkau startete energische Angriffe. Olbricht nutzte eine gute flache Eingabe von links aus Nahdistanz. Danach verhinderte Zwenkaus Hüter Kutzner das 1:2 nach Kopfball (68.). Markranstädt hatte gute Kontermöglichkeiten, nutzte das aber zu wenig aufgrund von Ungenauigkeiten. Lukas Peter lief über links außen davon, wurde dabei rüde von den Beinen geholt. Am Fußgelenk schwer stark angeschlagen ließ er sich am Boden liegend   zu   einer   Revanche   hinreißen.   Der   „Ersttäter“   kam,   es   ist   kaum   zu   glauben, ungeschoren davon. Zwenkau wollte natürlich nun mit aller Gewalt den „Dreier“, das SSV-Abwehrspiel war aber jetzt gut bis zum besten Pfiff nach 97 Minuten. Fazit: Es gelang nicht alles, aber ein redlich erkämpfter Punktgewinn im bisher schwersten Spiel, vom Pokal bei Rapid Chemnitz mal abgesehen. Tabellensituation und Ausblick auf weitere Rivalen kann man in der Vorschau auf die kommende Begegnung betrachten.       

   
SSV: Wings, Werner, Hildebrandt, Heynke, Röppnack, Barth, Kunze (63' Bernsdorf), Peter (75' Platzverweis), Nüchtern, Griebsch (90' Hahnefed), Scheithauer (79' Schilling)

 

Wechselspieler: Mende, Hahnefeld, Bernsdorf, Schilling


Torfolge: 0:1 Griebsch (44'), 1:1 Olbricht (62')

 

Zuschauer: 115

 

Schiedsrichter: Ludwig

geschrieben von: R. Reuter am 28.10.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT II - TSV BÖHLITZ-EHRENBERG

 

10. Spieltag Stadtklasse: SSV Markranstädt II – TSV Böhlitz-Ehrenberg 5:2 (2:2)

 

Maik Egi und Falco Choynacki vertraten Trainer Heiko Greunke. Sie führten den SSV in einem abwechslungsreichen und umkämpften Match am Ende noch zu einem recht klaren Sieg. Bei strömenden Regen kamen die wenigen Unentwegten voll auf ihre Kosten insofern sie es mit dem SSV hielten. Schon nach 10 Minuten führte der Gastgeber mit 2:0 nach schnell vorgetragenen Angriffen. Danach kam es zu Leichtsinn im Abwehrverhalten in allen Mannschaftsteilen,  sodass Böhlitz - Ehrenberg  gut 10  Minuten  später   schon  wieder ausgleichen konnte. Das Spiel war nun in allen Belangen – gute Aktionen, Chancen, Abspielfehler - recht ausgeglichen. Dann gelang dem unermüdlichen Tani Tang Beteck mit seinem dritten Treffer die erneute Führung. Alle SSV-er hängten sich voll rein, oft wurde aber zu hektisch gespielt und die Übersicht vermisst. Mercklein verhinderte beim 3:2 den sicheren Ausgleich. Die Routiniers beruhigten in der Schlussphase das Spiel. Die A- Junioren Koch und Hadlok halfen ordentlich im Männerbereich aus. In den Schlussminuten entschieden Preibisch mit schönem Freistoß und Loimer im Alleingang das Spiel endgültig. Markranstädt konnte sich durch den Sieg etwas vom Abstiegsbereich absetzen und nimmt mit 12 Punkten den 12. Platz ein. Böhlitz – Ehrenberg hat 5 Punkte und befindet sich auf dem 16. Rang.   

 

SSV II: Mercklein, Halangk, Hussaini (57' Diallo), Koch, Dörflinger, Hadlok, Kieß, Schubert, Preibisch (70' Choynacki), Loimer, Tang Beteck

 

Wechelspieler: Diallo, Choynacki


Tore: 1:0 Tang Beteck (10'), 2:0 Tang Beteck (11'), 2:1 Albrecht (11'), 2:2 Kühling (22'), 3:2 (73'), 4:2 Preibisch (90'+1), 5:2 Choynacki (90'+3) 

 

Schiedsrichter: H.Becker, T. Becker, Chafik El Wakkache

geschrieben von: R. Reuter am 28.10.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SG LVB LEIPZIG

 

8. Spieltag Landesklasse Nord: SSV Markranstädt - SG LVB Leipzig 5:0 (1:0)

 

Am achten Spieltag der Landesklasse Nord konnte der SSV Markranstädt vor fast 50 Zuschauern im Stadion am Bad zum Heimspiel einen deutlichen 5 zu 0 Kantersieg gegen die SG LVB feiern. Der SSV dominierte über weite Strecken, konnte in der ersten Halbzeit jedoch nur ein Tor gegen die Straßenbahner erzielen, welches durch Mittelfeld-Ass Christopher Griebsch in der 28. Spielminute geschossen wurde. Nach der Pause sollte das Torfeuerwerk jedoch beginnen, Stürmer Patrick Scheithauer war es, der zum zweiten Tor netzte, eh SSV-Kapitän Marcel Nüchtern per sehenswerten Flugkopfball das 3 zu 0 markierte. Wieder Scheithauer und Griebsch waren es, die das vierte und fünfte SSV-Tor zum Endstand von 5 zu 0 schossen. Somit bleibt der SSV weiterhin zuhause ohne Gegentor und ohne Punktverlust mit aktuell 22 Punkten, 6 Punkte vor dem Zweitplatzierten SV Lipsia Eutritzsch, an der Tabellenspitze der Landesklasse Nord. Nächste Woche geht es dann gegen den VfB Zwenkau, der über die Jahre durch Begegnungen in der Landesliga, im Bezirk oder im Nachwuchs, ein bekannter Gegner des SSV wurde. Man könnte also von einer Art Derby sprechen! Anstoß ist am kommenden Samstag 15:00 Uhr im Eicholz in Zwenkau. Kommt bei der kurzen Auswärtsfahrt mit vorbei!

 

SSV: Wings, Werner, Barth, Hildebrandt, Schilling, Nüchtern (76' Kieß), Peter, Bernsdorf (74' Tröllsch), Scheithauer, Hahnefeld (46' Kunze), Griebsch 


Wechselspieler: Mende, Kunze, Tröllsch, Kieß

 

Torfolge: 1:0 Griebsch (28'), 2:0 Scheithauer (52'), 3:0 Nüchtern (71'), 4:0 Scheithauer (81'), 5:0 Griebsch (83')

 

Zuschauer: 48

 

Schiesdrichter: Zander


geschrieben von: M. Ballasch am 22.10.2019

SPIELBERICHT: BSC RAPID CHEMNITZ - SSV MARKRANSTÄDT  

 

3. Runde Sachsenpokal: BSC Rapid Chemnitz - SSV Markranstädt 0:2 (0:1)

 

Die Erste Männermannschaft des SSV Markranstädt hat den Einzug ins Achtelfinale des Wernesgrüner Sachsenpokals gemeistert. Bei spätsommerlichen Temperaturen und strahlenden Sonnenschein reiste unsere Erste am Sonntag, den 13.10.2019, zum BSC Rapid Chemnitz zum Pokalspiel. Beide Mannschaften kannten sich aus den beiden zurückliegenden Saisons in der Sachsenliga und teilen gemeinsam das Schicksal in die jeweilige Landesklasse abgestiegen zu sein. Mit Anpfiff entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Beide ließen den Ball durch die eigenen Reihen laufen und wollten eigene Fehler und Ballverluste vermeiden. Nach anfänglichen Abtastens bot die erste Halbzeit eine Vielzahl an Chancen auf beiden Seiten. Bis zur 42. Minute nutzte keine Mannschaft ihre Möglichkeiten. In dieser Minute gab es einen Freistoß nahe der Eckfahne für den SSV. Der abgewehrte Ball fiel unserem Kapitän Marcel Nüchtern auf Höhe des Sechzehners vor die Füße, dieser zog trocken ab und konnte den Ball im Tor unterbringen. Hiernach war die Freude und Erleichterung riesengroß. So kurz vor der Halbzeit sollte die Führung natürlich in die Pause genommen werden und wurde entsprechend verteidigt. In Halbzeit Zwei ein ähnliches Bild, beide Mannschaften mit Chancen hüben und drüben. Christian Wings hält die Null mit starken Paraden, alle verteidigten ordentlich mit und versuchten die Chemnitzer über die schnellen Außen auszukontern. Kurz vor Ende der Partie war unsere Erste erneut am Drücker, aus dem Gewühl am Sechzehner der Gastgeber fasste sich unser eingewechselte Fabian Kieß ein Herz und schoß das 2:0 für den SSV. Damit war die Partie entschieden. In der 91. Minute spielte der SSV durch Patrick Scheithauer auf das 3:0, wurde jedoch außerhalb des Strafraums vom Chemnitzer Torwart rüde gefoult, wofür dieser die rote Karte sah. Sekunden später pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und der SSV konnte den Einzug ins Pokalachtelfinale feiern.  

 

SSV: Wings, Werner, Barth, Hildebrandt, Schilling, Nüchtern, Peter, Bernsdorf, Scheithauer, Freigang (75' Kieß), Griebsch (87' Loimer)


Wechselspieler: Mercklein, Kieß, Loimer, Bittner

 

Torfolge: 0:1 Nüchtern (42'), 0:2 Kieß (89')

 

Zuschauer: 58

 

Schiesdrichter: Jautze


geschrieben von: M. Ballasch am 14.10.2019

SPIELBERICHT: ESV DELITZSCH - SSV MARKRANSTÄDT  

 

7. Spieltag Landesklasse Nord, ESV Delitzsch - SSV Markranstädt 2:6 (1:2)

 

Am 7. Spieltag der Landesklasse Nord war unsere Erste zu Gast beim Aufsteiger ESV Delitzsch. Dass es hier nicht leicht wird zu punkten mussten schon andere Mannschaften vorher feststellen. Der SSV kam schwungvoll in die Partie und bereits in der 6. Minute erzielte Christopher Griebsch mit einem sehenswerten Heber die 1:0- Führung. In der 20. Minute vollendete der SSV einen schönen Spielzug durch Lukas Peter mit dem 2:0. Die Gastgeber versuchten nunmehr durch eine robuste Gangart ins Spiel zurückzukommen. Da unsere Männer sich zu wehren wussten, hatte das Schiedsrichtergespann gut zu tun, die Akteure im Zaum zu halten. Viele kleine und nicklige Fouls prägten das Spielgeschehen. Die Gastgeber eigentlich selten wirklich gefährlich, versuchten dennoch mitzuspielen und hatten auch ihre Chancen. So kam es, als unsere Erste wohl gedanklich schon in der Kabine war, dass aus dem nichts die Gastgeber den 1:2 Anschlusstreffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff erzielten. Die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit gehörten den Eisenbahnern, die auf den Ausgleich drängten und den Spielverlauf insbesondere durch den Anschlusstreffer auf den Kopf stellten. Beim SSV lief bis dato nicht viel zusammen, ehe sich Max Bernstorf ein Herz fasste und durch ein tolles Solo zum 3:1 einschob. Von nun an der SSV wieder besser im Spiel und auch wieder dominanter im Auftreten. Doch in der 78. Minute musstern diese den 2:3 Anschlusstreffer aus spitzen Winkel hinnehmen. Hiervon angestachelt zeigten die Männer des SSV den Gastgebern fortan die Grenzen auf, in dem sie durch ansehnliche Spielzüge binnen 6 Minuten 3 Tore nachlegten. Besonders hervorzuheben das letzte Tor von Christopher Griebsch mit tollen Solo, drei Gegenspieler ausgespielt und eingenetzt. So stand es am Ende 6:2 für den SSV. Leider ist die Serie der 6 bzw. 8 Spiele ohne Gegentor hiermit zu Ende, jedoch war am wichtigsten, die drei Punkte eingefahren zu haben.  

 

Bereits am Sonntag, den 13.10.2019 steht die 3. Pokalrunde des Sachsenpokals an. Der SSV ist zu Gast beim BSC Rapid Chemnitz, welche ebenfalls wie der SSV zum Ende der letzten Saison aus der Sachsenliga abgestiegen sind. Der BSC Rapid Chemnitz ist ebenfalls ordentlich in die Saison gestartet und wird ein ordentlicher Prüfstein für unsere Männer. Die Chemnitzer des BSC Rapid sind als Mannschaft im Kern zusammengeblieben und belegen momentan den 3. Platz mit 15 Punkten aus 7 Spielen in der Landesklasse West. Unterstützt unsere Erste bei einem Ausflug nach Chemnitz bei der Mission Weiterkommen in das Achtelfinale des Sachsenpokals.

 

 

SSV: Wings, Böhme, Werner, Barth, Nüchtern, Peter, Hahnefeld (82' Tröllsch), Heynke, Bernsdorf (86' Kieß), Scheithauer (72' Freigang), Griebsch  


Wechselspieler: Mercklein, Tröllsch, Kieß, Freigang 

 

Torfolge: 0:1 Griebsch (6'), 0:2 Peter (20'), 1:2 Kottenhahn (45'), 1:3 Bernsdorf (64'), 2:3 Heinrich (78'), 2:4 Nüchtern (81'), 2:5 Tröllsch (85'), 2:6 Griebsch (87')

 

Zuschauer: 55

 

Schiesdrichter: Thomas


geschrieben von: M. Ballasch am 08.10.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV LIEBERTWOLKWITZ  

 

6. Spieltag Landesklasse Nord, SSV Markranstädt - SV Liebertwolkwitz 3:0 (0:0)

 

Der SSV gewinnt das Spitzenspiel gegen die Gäste des SV Liebertwolkwitz verdient mit 3:0. Da nicht alle Spieler am Spieltag zur Verfügung standen, musste das Trainergespann die Aufstellung durcheinanderwirbeln. Dennoch wollten unsere Männer ihr Spiel durchziehen und begannen die ersten zehn Minuten mit hohem Tempo. Die Gäste waren bemüht ihre Ordnung zu halten und dem SSV keine Räume anzubieten. So hatten die Männer unserer Ersten in Halbzeit Eins kaum große Chancen vor dem Tor der Gäste. Diese wiederum versuchten über ihre schnellen Außen den SSV auszukontern. Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde taktisch umgestellt und ein Wechsel vorgenommen, welcher mehr Kreativität im Mittelfeld bringen sollte. In der 65. Minute fiel das viel umjubelte 1:0 durch Lukas Peter, welcher einen Abstauber nutze und einnetzte. Kurze Zeit später erhöhte Christopher Griebsch mit einem Sonntagsschuss auf 2:0. Mit zunehmender Spieldauer boten sich größere Räume um sich vor des Gegners Tor zu kombinieren. In der 85. Minute erzielte der SSV durch einen schönen Konter über Patrick Scheithauer, der auf den einlaufenden Lukas Peter passte, den 3:0 Endstand. Nunmehr ist unsere Erste wettbewerbsübergreifend seit 8 Spielen ungeschlagen und immer noch ohne Gegentor.

 

Bereits nächste Woche Samstag wartet das nächste Spiel auf unsere Männer bei den Eisenbahnern aus Delitzsch an. 

 

SSV: Wings, Nüchtern, Böhme, Heynke, Hahnefeld, Peter, Schilling (46' Hildebrandt), Griebsch, Bernsdorf, Freigang (83' Kieß), Scheithauer 


Wechselspieler: Mende, Loimer, Kieß, Hildebrandt


Torfolge: 1:0 Peter (65'), 2:0 Griebsch (68'), 3:0 Peter (85')

 

Zuschauer: 80

 

Schiesdrichter: Reiche


geschrieben von: M. Ballasch am 29.09.2019

SPIELBERICHT: RADEFELDER SV - SSV MARKRANSTÄDT  

 

5. Spieltag Landesklasse Nord, Radefelder SV - SSV Markranstädt 0:4 (0:1)

 

Auswärts beim Radefelder SV trat unser SSV am vergangenen Sonntag zum fünften Spieltag der Landesklasse Nord an. Bei besten Fußballwetter wurde auf dem Sportplatz in Radefeld 15:00 Uhr angepfiffen. Die erstaunliche Anzahl von fast 200 Zuschauern wohnte der Partie der Nordsachsen gegen den aktuellen Tabellenführer bei. Bereits nach elf Minuten traf Christopher Griebsch zur Führung für den SSV, bis zur Halbzeit sollte kein weiteres Tor fallen. Nach dem Seitenwechsel erzielte SSV-Stürmer Patrick Scheithauer in Minute 66 den zweiten SSV-Treffer, eh der für Scheithauer eingewechselte U19-Spieler Luis Freigang als Joker in der 79. und 86. Minute per Doppelpack den Endstand von 4:0 herstellte. Erwähnenswert zudem Neuzugang Lukas Peter (HFC U19), der die Treffer Zwei und Drei sehenswert über Links vorbereitete. Somit bleibt die Elf von Trainer Olaf Brosius weiterhin ohne Niederlage und Gegentor an der Tabellenspitze der Landesklasse Nord. Nächste Woche Samstag kommt dann der SV Liebertwolkwitz am sechsten Spieltag zum Heimspiel 15:00 Uhr ins Stadion am Bad, kommt alle vorbei!

 

SSV: Wings, Böhme, Barth, Heynke, Werner, Peter (87' Loimer), Hahnefeld, Schilling (63' Bernsdorf), Nüchtern, Griebsch, Scheithauer (75' Freigang)


Wechselspieler: Mercklein, Loimer, Bernsdorf, Freigang


Torfolge: 0:1 Griebsch (11'), Scheithauer (66'), 0:3 Freigang (79'), 0:4 Freigang (86')

 

Zuschauer: 200

 

Schiesdrichter: Kießig


geschrieben von: Redaktion am 23.09.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FC BAD LAUSICK 

 

4. Spieltag Landesklasse Nord, SSV Markranstädt - FC Bad Lausick 0:0

 

Das Duell Erster gegen Zweiten am 4. Spieltag versprach einiges, jedoch war es eine sehr einseitige Partie. Der SSV war wie zu erwarten spielbestimmend und die Mannschaft des FC Bad Lausick war äußerst defensiv eingestellt. So rannten unsere Männer permanent gegen einen vielbeinigen Abwehrriegel an, welcher nicht zu überwinden war. Bezeichnend ist, dass die Gäste fünf Minuten vor Schluss ihre erste nennenswerte Chance durch einen Freistoss aus aussichtsreicher Position hatten. In Halbzeit Eins fehlten unserer Ersten im letzten Drittel die nötigen Ideen um gefährlich vor´s Tor zu kommen. Dies besserte sich in Halbzeit Zwei durch zeitige Wechsel und Umstellung auf zwei Stürmer. Nunmehr häuften sich die Chancen und man kam öfter vor des Gegners Tor. Leider wussten sich die Gäste mit zunehmender Spieldauer abermals nur durch Foulspiel zu helfen, da der Ball durch´s Mittelfeld kombiniert und die Angriffe initiiert wurden. Unser Mannschaftskapitän Marcel Nüchtern und Florian Schilling waren hierbei die Leidtragenden, welche das Spiel schmerzhaft in Erinnerung behalten werden. Von der zunehmenden Spielhärte ließ sich unsere Mannschaft anstecken, da man sich nunmehr wehrte und auch Gelbe Karten auf der Seite des SSV verteilt wurden. Da unsere Gäste aus Bad Lausick über 90 Minuten die Marschrichtung ihres Trainers, das konsequente Verteidigen, umsetzten und unsere Erste keine Mittel und Wege fand ein Tor zu erzielen, ist die Punkteteilung wohl mehr oder weniger gerecht. Wenngleich die Freude über den Punktgewinn bei den Gästen wohl größer wiegt. Schade ist, dass zum vermeintlichen Spitzenspiel unserer Männer lediglich 50 Zuschauer den Weg in´s Stadion am Bad fanden. Gründe hierfür sind vielleicht das spätsommerliche Wetter welches zu anderen Aktivitäten einlud oder das abendliche Highlight im Leipziger Zentrum, wo Bundesliga mit den Bayern lockte. Bereits kommendes Wochenende spielt der SSV auswärts beim Radefelder SV. Hierzu freut sich der SSV Markranstädt und seine Erste über mitgereiste Fans, die die Mannschaft unterstützen. Anstoss ist am Sonntag, den 22.09.2019 um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Radefeld. 

 

SSV: Wings, Böhme (60' Kieß), Barth, Heynke, Peter, Hahnefeld (83' Loimer), Schilling, Nüchtern, Griebsch, Sobotta (52' Bernsdorf), Scheithauer  


Wechselspieler: Mercklein, Loimer, Bernsdorf, Kieß


Torfolge: die Partie endete torlos 

 

Zuschauer: 50

 

Schiesdrichter: Schalkowski


geschrieben von: Redaktion am 15.09.2019

SSV IM KICKER - DIE WIEGE DER BULLEN


Das Einlauf-Zeremoniell könnte auch in der Bundesliga so vonstatten gehen. Aus den Lautsprechern ertönt „Hell Bells“, der Superhit der australischen Rock-Legenden AC/DC, als die beiden Mannschaften den Rasen betreten. Es ist der 24. August, ein glühend heißer Samstagnachmittag. Auf dem Programm steht jedoch keine Bundesligapartie, sondern das Duell zwischen dem SSV Makranstädt und dem SV Blau-Weiß Bennewitz – Landesklasse Sachsen Nord, siebte Liga. Es ist das erste Heimspiel der neuen Saison für Markranstädt, das der SSV nach 90 hoch überlegen geführten Minuten durch zwei Tore von Angreifer Patrick Scheithauer mit 2:0 gewinnt. Zu Beginn des Spiels verteilen sich 44 Zuschauer auf der großen Tribüne des Stadions am Bad, im Laufe der Begegnung erhöht sich die Zahl auf knapp 70.

Das Ambiente ist eines wie bei vielen Amateuerspielen in Deutschland, und doch spielt da im Stadion am Bad an diesem Nachtmittag ein Verein, der seinen Platz in den Annalen des deutschen Fußballs hat: Und das nicht wegen seiner Drittliga-Vergangenheit in der DDR, als der SSV noch die Motor respektive BSG Turbine Markranstädt hieß und immerhin Rudi Glöckner – den Schiedsrichter des WM-Finales 1970  –  und den DDR-Nationalstürmer und Olympiasieger 1976, Wolfgang Löwe (Lok Leipzig) hervorbrachte.

Der SSV Markranstädt hat bundesweit Bekanntheit erlangt, weil er der Klub gewissermaßen der Steigbügel-Halter für RB Leipzig war, damit der von Red-Bull-Eigner Dietrich Mateschitz neu gründete und alimentierte Klub in der Oberliga starten konnte. Im Mai 2009 gab es zwischen Markranstädt und RB Leipzig eine sogenannte Teilfusion. Die 1. und die 2. Herrenmannschaft sowie das Altherren-Team wechselten für die Saison 2009/10 ins RB-Trikot und brachten den heutigen Champions-League-Teilnehmer so in Deutschland auf den Weg.

Zehn Jahre später erinnert im Stadion am Bad nicht mehr viel an die Premieren-Saison, als RB dort vor teilweise 2000 Zuschauern seine Heimspiele austrug und souveräner Meister der Oberliga NOFV-Süd wurde. Lediglich die erhöhte Außenumzäunung zeugt noch davon, dass der Bundesligist seine Wiege in Markranstädt hatte. Klub-Präsident Diethelm Franz (57), der kommissarische Vorstand Michael Unverricht (56) und Trainer Olaf Brosius (56) sitzen drei Tage nach dem erfolgreichen Heim-Debüt im Klubheim und bilanzieren. Alle drei waren auch 2009 schon in Amt und Würden: Franz als Vizepräsident, Unverricht als Leiter der Geschäftsstelle „und erster Stadionsprecher von RB“ sowie Brosius als Platzwart, der er heute in Personalunion mit dem Trainerjob auch noch ist. Präsident Franz spricht aus, was Klubdenke ist. „Bleiben lassen hätten wir es nicht sollen“, sagt er, „es war schon eine gute Zeit“. 

Nachhaltig gebracht, sagt das Trio unisono, hat der Deal mit Red Bull dem SSV Markranstädt allerdings nichts. „Wir stehen heute als Verein nicht besser da als vor dem Deal“, betont Franz. Zwar sei damals für die Übertragung der Oberliga-Lizenz „viel Geld geflossen“ (angeblich 700 000 Euro), „doch das Geld ist weg“. Denn nachdem der SSV Markranstädt 2010 wieder in die Eigenständigkeit entlassen wurde und in der sechstklassigen Sachsenliga antrat, „gab es Ambitionen, nach den Sternen zu greifen“, so der Präsident. Mit teuren Spielern wie dem Ex-Profi und ehemaligen RB-Akteur  Thomas Kläsener (Schalke 04, RW Essen, SC Paderborn, FC Augsburg) und Patrick Bick (Eintracht Braunschweig, SV Wehen Wiesbaden) wollte Markranstädt „mit Macht in die Regionalliga kommen“, so Unverrricht. Tatsächlich stand der SSV nach dem Aufstieg in die Oberliga 2012 im Jahr 2015 an der Schwelle zur Regionalliga. In zwei Aufstiegsspielen gegen den FSV Luckenwalde zog der SSV jedoch den kürzeren (1:0, 1:4).

„Was man den damaligen Vereinsbossen vorwerfen kann, ist, dass sie mit dem Geld nicht nachhaltig gearbeitet haben“, sagt Unverricht heute. Wie gewonnen, so zerronnen. Und nach dem Scheitern der hochfliegenden Regionalliga-Pläne  musste sich der SSV angesichts von Schulden „in knapp sechsstelliger Höhe“ (Franz) mächtig strecken, um seine Zukunft zu sichern. Viele Sponsoren, die Markranstädt vor der Fusion mit RB unterstützt hatten, waren mit RB den Weg weitergegangen und weg, andere wiederum waren verprellt worden und entsprechend pikiert. So hieß es für den 2016 zum Präsidenten gewählten Franz und seine Mistreiter: finanziell erheblich abspecken.

Mittlerweile befindet sich der SSV wieder im ruhigen Fahrwasser. „Der Verein steht solide da“, sagt Vorstand Unverricht. Etwa 350 Mitglieder zählt der SSV heute, 200 davon sind Jugendliche und Kinder. Ingesamt 16 Mannschaften nehmen am Spielbetrieb teil und beanspruchen ein Budget von etwa 200 000 Euro pro Saison. Nach dem Abstieg aus der Sachsenliga in die Landesklasse im vergangenen Mai ist der sofortige Wiederaufstieg nicht erklärtes Ziel. „Den Verein gesund halten“ (Unverricht) hat in Markranstädt Priorität, eine Rückkehr auf das sportliche Niveau der Zeit des RB-Einstiegs ist nachrangig. „Die Sachsenliga ist stemmbar“, sagt Klubchef Franz. In der Oberliga brauche man aber schon etwas ein Budget von 500 000 Euro – zu viel derzeit für den SSV.

Verbindungen zu RB Leipzig gibt es indes kaum noch. Von 2010 bis 2017 spielte immerhin noch die U 23 von RB im Stadion am Bad, aber die wurde 2017 aufgelöst. „Von den Leuten, die vor zehn Jahren bei RB waren, sind ja kaum noch welche da“, sagt Franz. Zuletzt hat RB dem SSV immerhin die Reservebänke aus der Red Bull Arena vermacht, „aber die Recaro-Sitze haben sie nicht drauf gelassen“, sagt der Präsident und schmunzelt. Trauriger stimmt die Verantwortlichen, dass es keine echte Beziehung zu dem Bundesligisten mehr gibt. „Wir würden uns freuen, wenn wir einmal im Jahr ein Testspiel gegen RB bestreiten könnten oder RB eines hier bestritte“, sagt Unverricht. Lediglich zweimal war das bisher der Fall, seit RB 2016 in die Bundesliga aufstieg. Und angesichts des Jubiläums hatten sie sich in Markranstädt von RB ein bisschen mehr Traditionspflege gewünscht. „Das RB gesagt hätte: Wir laden euch mal ein oder etwas Ähnliches“, betont Unverricht. Es habe aber kein Interesse seitens rB gegeben, „das hat mich ein bisschen geärgert.“ Denn damals hätten er und seine Markranstädter Kollegen einen enormen Aufwand betrieben, um die Fusion und den Spielbtrieb 2009 zu organisieren.

Sympathie empfindet man beim SSV für RB trotzdem. Unverricht geht „so oft ich kann“ zu Bundesligaspielen ins Stadion, und Markranstädt hat RB unlängst angeboten, wieder als Spielstätte zu fungieren, wenn die derzeit in der Regionalliga beheimatete Frauen-Mannschaft der Leipziger ihre ehrgeizigen Ziele umsetzt und irgendwann auch erstklassig ist.

Bei aller Sympathie für RB und einem latent vorhandenen Stolz, bei den Anfängen des Aufstiegs von RB entscheidend beteiligt gewesen zu sein, eines ist klar:  An einen Großsponsor oder Investor gäbe es Bedingungen.  „Wenn einer kommt und sagt: Ich haue hier 200 000 Euro rein, sagen wir niemals Nein“, betont Unverricht. Aber ein Investor müsste den Verein protegieren. Einen vergleichbaren Deal wie den mit Red Bull 2009 „würden wir nicht mehr machen“, sagt Unverricht, „es war ein Riesenaufwand, den wir alle betrieben haben, um am Ende als Verein keinen Schritt weiter zu sein.“

geschrieben von: Andreas Hunzinger (Kicker)

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV FORTUNA TREBENDORF

 

2. Runde Sachsenpokal, SSV Markranstädt - SV Fortuna Trebendorf 1:0 (0:0)

 

Am vergangenen Pokalwochenende waren unsere Gäste vom SV Fortuna Trebendorf zu Gast im Stadion am Bad in Markranstädt. Nach einer langen Anreise aus dem Osten Sachsens wurde die Partie zur 2. Pokalrunde mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen. Als Besonderheit sei zu erwähnen, dass das Spiel von einem maltesischen Schiedsrichter unter Mithilfe eines weiteren maltesischen und eines sächsischen Assistenten geleitet wurde. Somit ging es auf dem Rasen international zu. Es wurde zumeist mit englischen Kommandos über Headset kommuniziert und die Spieler entsprechend angesprochen. Dies führte zu einem Mix aus Englisch, Deutsch und Polnisch der überwiegend polnischen Gegenspieler. Das Schiedsrichtergespann hatte gut zu tun die robust spielenden Gäste ein ums andere Mal auszubremsen. Der SSV versuchte das Spiel zu gestalten und spielte mit einer leicht veränderten Startelf auf, kreierte die ein und die andere Torchance in Halbzeit eins. In der 28. Minute erfolgte der erste Torjubel, nach Tor durch Patrick Scheithauer, welcher sich knapp im Abseits befand und der Treffer nicht gegeben wurde. Der SSV spielte weiter munter auf und hatte seine Mühe mit dem Spielstil des Gegners, welcher häufig durch Fouls den Spielfluss störte. In Halbzeit eins sollte auf beiden Seiten kein Tor fallen, da beide Abwehrreihen sicher standen.

Zur Halbzeit wechselten beide Trainer jeweils einmal und bereits in der 52. Minute konnte unser Stürmer Patrick Scheithauer einen Abpraller vom Torhüter zum umjubelten Führungstreffer einschieben. Die Gäste blieben im weiteren Verlauf weiter gefährlich ohne große Gefahr für das von Christian Wings gehütete Tor auszustrahlen. Ein weiterer Treffer sollte dem SSV an diesem Tag nicht gelingen und so hatten die Gäste in der 95. Minute mit einem Freistoss in aussichtsreicher Position die Chance zum späten Ausgleich. Diese wurde glücklicherweise nicht genutzt, sodass der Schiedsrichter unmittelbar im Anschluss abpfiff und der Jubel und die Freude über das Weiterkommen im Pokalwettbewerb riesengroß war. 

 

Ebenfalls am Samstag, den 07.09.2019 feierte unser Schatzmeister, René Mücke, am Abend seinen Polterabend zur anstehenden Hochzeit. Der Polterabend fand im Strandbad in Markranstädt statt und viele Angehörige des SSV waren vor Ort um mit dem zukünftigen Brautpaar zu feiern. Zu später Stunde traf auch noch eine Abordnung der ersten Mannschaft ein, welche zuvor im Stadion am Bad das Weiterkommen im Pokal mit einem Mannschaftsabend beging. Bis in die Morgenstunden wurde ausgelassen gefeiert und das zukünftige Brautpaar hatte kurz vor Mitternacht seine liebe Müh, die Scherben des erhaltenen Porzellans aufzufegen und sicher im Container zu verstauen.

 

Die dritte Runde im Sachsenpokal wurde am Montag, den 10.09.2019, im Sport- und Tagungshotel "Egidius Braun" in Leipzig ausgelost. Im Spiel 10 wurde dem SSV der BSC Rapid Chemnitz, welcher Heimrecht besitzt, zugelost. Der Pokalgegner ist unserer ersten Mannschaft bestens bekannt , da man die letzten beiden Saisons in der Sachsenliga aufeinander traf. So mussten die Chemnitzer ebenfalls wie der SSV nach einer schwachen Saison den Abstieg in die Landesklasse antreten. Das Spiel findet am Wochenende des 12./13.10.2019 im Stadion an der Irkutsker Str. in Chemnitz statt.

 

SSV: Wings, Hildebrandt, Barth, Peter, Bernsdorf (46' Tröllsch), Heynke, Schilling, Freigang, Kieß (73' Sobotta), Nüchtern, Scheithauer


Wechselspieler: Mende, Sobotta, Bittner, Tröllsch


Torfolge: 0:1 Scheithauer (52`)

 

Zuschauer: 60

geschrieben von: M. Ballasch am 10.09.2019

SPIELBERICHT: SV TAPFER LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT 

 

3. Spieltag Landesklasse Nord, SV Tapfer Leipzig - SSV Markranstädt 0:3 (0:0)

 

Am 3. Spieltag der Landesklasse Nord war unsere Erste zu Gast beim Aufsteiger aus der Stadtliga Leipzig, dem SV Tapfer 06 Leipzig. Beide Mannschaften waren mit 2 Siegen aus den ersten beiden Spielen gestartet und so konnte man gespannt sein, wie diese aufspielen werden. Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel, welches zweikampfbetont und in der ersten Halbzeit von wenig Spielfluss und häufigen Ballverlusten geprägt war. Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit übernahm der SSV zunehmend die Initative und drängte auf den Führungstreffer. In der 53. Minute sollte dieser Christopher Griebsch durch tolles Solo und platzierten Schuss aufs Tor gelingen. Bereits in der 61. Minute erhöhte Goalgetter Patrick Scheithauer auf 2:0 und in der 71. Minute erzielte Eric Heynke durch eine Kopfballverlängerung sehenswert zum 3:0 Endstand. Beim Gegner lief dann nicht mehr viel zusammen, da die Kräfte schwanden und drei Tore in kurzer Zeit ihr übriges taten. Beeindruckend war an diesem Tag die Effizienz und Kaltschnäuzigkeit beim Herausspielen und Erzielen der Tore. War dies noch in der vergangenen Saison das große Manko, dass man selbst aus den eigenen Chancen keine Tore erzielte und auf der Gegenseite immer für ein Tor gut war. Hier präsentiert sich die Mannschaft in der angelaufenen Saison ganz anders mit 12:0 Toren aus vier Spielen. Dabei ist das Pokalspiel der ersten Runde mit eingerechnet. Nun heißt es am nächsten Samstag, den 07.09.2019 um 15.00 Uhr im Stadion am Bad, in der 2. Runde des Sachsenpokals gegen den SV Fortuna Trebendorf 1996 an die Serie anzuknüpfen und erneut als Sieger vom Platz zu gehen. Hierfür wird unser Trainer Olaf Brosius sicher wieder eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen um den Einzug in die 3. Pokalrunde feiern zu können.
Seit dabei und unterstützt unsere Erste für das Weiterkommen im Pokalwettbewerb.

 

SSV: Wings, Böhme, Kunze (78' Hildebrandt), Barth, Peter, Hahnefeld (84' Bernsdorf), Heynke, Schilling (70' Freigang), Griebsch, Nüchtern, Scheithauer


Wechselspieler: Mende, Bernsdorf, Freigang, Hildebrandt


Torfolge: 0:1 Griebsch (53'), 0:2 Scheithauer (61`), 0:3 Heynke (71`)

 

Zuschauer: 84

 

Schiedsrichter: Krüger

geschrieben von: M. Ballasch am 04.09.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV BLAU-WEISS BENNEWITZ

 

2. Spieltag Landesklasse Nord, SSV Markranstädt - SV Blau-Weiss Bennewitz 2:0 (1:0)

 

Ein verdienter Sieg für die Markranstädter die gegen den Aufsteiger in allen Belangen über die gesamte Spielzeit klar überlegen waren. Der SSV zeigte ein ansehnliches Spiel bis in den Strafraum hinein. Leider war dort die Ausbeute in Form von Treffern zu gering. Ohne den tapferen Bennewitzern zu nahe zu treten, dass Ganze hätte für sie böse ausgehen können, ja eigentlich müssen. Markranstädt setzte den Aufsteiger von Beginn an unter Druck und vergab schon vor dem ersten Treffer mehrere klare Möglichkeiten. Einen Freistoß von Florian Schilling aus halblinker Position nutzte dann Patrick Scheithauer im Nachschuss zur Führung. Danach weiter Einbahnstraßenfußball aber kein Treffer für den SSV. SSV Torhüter Christian Wings war weitestgehend beschäftigungslos und musste nur einmal im ganzen Spiel eingreifen. Nach der Pause ein unverändertes Geschehen. Bennewitz igelte sich gegen hoch überlegene Markranstädter ein, die ihrerseits aber ganz vorn auch zu unentschlossen und umständlich agierten.  Der Gedanke, dass der Gast mit einer einzigen glücklichen Aktion den Spielverlauf krass auf den Kopf stellen könnte stand im Raum. Marcel Nüchterns Pass auf Scheithauer zum 2:0 brachte Klarheit. Bennewitz hatte offensichtlich einige Aufstellungsprobleme, wobei beim SSV auch eine ganze Reihe Spieler aus dem Aufgebot fehlten. Das wirkte sich aber beim Gastgeber nicht aus, da alle eingesetzten Akteure ihre spielerischen Qualitäten bewiesen. Nur die Chancenverwertung muss gegen stärkere Partner künftig erheblich verbessert werden.

 

SSV: Wings, Hildebrandt, Böhme, Barth, Tröllsch, Schilling, Griebsch, Nüchtern, Bernsdorf, Scheithauer, Freigang (68. Müller)


Wechselspieler: Bittner, Mercklein, Müller


Torfolge: 1:0 Scheithauer (20`), 2:0 Scheithauer (85`)

 

Zuschauer: 50

 

Schiedsrichter: Fiebig

geschrieben von: R.Reuter am 25.08.2019

SPIELBERICHT: SV EINTRACHT SERMUTH - SSV MARKRANSTÄDT 

1. Spieltag Landesklasse Nord, SV Eintracht Sermuth - SSV Markranstädt 0:4 (0:2)

 

Klarer Auswärtssieg unserer 1. Mannschaft beim Landesklassenauftakt - Eine ganz große Überraschung ist es nicht wenn Markranstädt in Sermuth gewinnt, aber so klar sah man sich im Vorfeld nicht vorn. Neben den guten spielerischen Voraussetzungen unseres Teams gilt es ja unbedingt auch die in der Landesklasse praktizierte robustere Körperlichkeit anzunehmen.  

Überraschend für Außenstehende eher die Startaufstellung mit Ü 30 Spieler Danilo Sobotta und Junior Luis Freigang, die ja in den Vorbereitungsspielen nicht im Aufgebot standen. Das hatte sicher seine Gründe. Sermuth, die letzte Saison wurde auf dem 7. Platz abgeschlossen, versuchte mit einigem Elan in Abwehr und Angriff unser Team zu beeindrucken. Nach etwas zähen Beginn kam der SSV besser ins Spiel und auch zu ersten Chancen, die vorerst noch ungenutzt blieben. Die Zuspiele und Vorlagen wurden dann präziser und druckvoller. So gelang Patrick Scheithauer die Führung mit schön platziertem Kopfball und Freigang erhöhte, schnell durchgebrochen, resolut.  Der SSV hatte nun Spiel und Gegner bis zum Schluss recht sicher im Griff. Gute Kombinationen führten zum 0:3 und 0:4 durch Christopher Griebsch und Florian Schilling. Die unterstrichen damit die individuel und mannschaftlich spieltechnische Überlegenheit des SSV. Dem setzte Sermuth seinen Einsatz entgegen und schrammte knapp an einem Debakel vorbei.

    

SSV: Wings, Werner, Böhme, Barth, Hahnefeld, Sobotta (75.Tröllsch), Schilling, Nüchtern, Griebsch, Freigang (72. Müller), Scheithauer (80. Bernsdorf)

 

Tore: 0:1 Scheithauer (34.), 0:2 Freigang (39.), 0:3 Griebsch (55.), 0:4 Schilling (67.)

 

Schiedsrichter: Blödel

 

Zuschauer: 75 

 

Noch etwas Bemerkenswertes zur Landesklasse. Unser nächster Spielpartner ist der Aufsteiger aus Bennewitz. Die empfingen im Ortsderby Frisch auf Wurzen und spielten 1:1. Dabei waren 500 Zuschauer zugegen. Auch das gibt es noch im Amateurfußball, leider eine große Ausnahme. 

 


geschrieben von: R. Reuter am 19.08.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - TSV IFA CHEMNITZ

1. Runde Sachsenpokal, SSV Markranstädt - TSV IFA Chemnitz 3:0 (0:0)

 

Am Samstag, den 10.08.2019, stand die erste Pokalrunde der bevorstehenden Saison 2019/20 an. Im Stadion am Bad hieß der Gegner TSV IFA Chemnitz aus der Landesklasse West. Dem ersatzgeschwächten Pokalgegner ließen die Männer von Trainer Olaf Brosius während der Partie kaum eine Chance sich zu entfalten und eigene Chancen zu erspielen. Von Beginn an machten die Hausherren klar, wer als Sieger vom Platz gehen wollte. Mit nahezu 90% Ballbesitz und Spielanteilen ließ man Ball und Gegner laufen. Nach kurzen Abtastens in Halbzeit eins wollte kein Tor gelingen, da man gegen einen tiefstehenden Gegner dessen langsames Tempo mitging und noch das Risiko scheute vor dem Strafraum in den Torabschluss zu gehen. In der Halbzeitpause gabs für die erste Hälfte nichts zu meckern, so sollte der Gegner weiter früh attackiert und angelaufen werden. Gesagt getan, legten unsere Männer los wie die Feuerwehr und mit der ersten Chance erzielte Jonathan Barth den längst fälligen Führungstreffer. So sollte es druckvoll weitergehen und der Gegner konnte kaum Luft holen, immer wieder rollte der nächste Angriff auf das Gästetor. In der 60. Minute zeigte der Rückkehrer Patrick Scheithauer sein Können und versenkte den Ball in Mittelstürmermanier trocken zum 2:0. Die 60 Zuschauer im Stadion am Bad konnten sich in der 73. Minute über den nächsten Treffer von Patrick Scheithauer freuen, der zum 3:0 Endstand einnetzte. Bis zum Ende der Partie sollte kein weiterer Treffer gelingen. Sicherlich hätte der Endstand noch etwas höher aufallen können, jedoch ist es ein tolles Spiel unser Ersten gewesen, der Vorfeude auf die kommende Saison in der Landesklasse Nord macht. Am Sonntag, den 18.08.2019 um 15.00 Uhr ist Anstoss zum ersten Punktspiel beim SV Eintracht Sermuth am Zusammenfluss der Freiberger und Zwickauer Mulde.

 

SSV: Wings, Böhme, J.Werner, Barth, Nüchtern (C), Heynke, Hahnefeld (78' Tröllsch), Kieß (70' Müller), Griebsch, Bernsdorf (78' Koch), Scheithauer

 

Wechselspieler: Mercklein (ETW), Thomas Müller, Fabian Franke, Benjamin Koch, Philip Tröllsch 

 

Torfolge: 1:0 Barth (48'), 2:0 Scheithauer (60'), 3:0 Scheithauer (73')

 

Zuschauer: 60

 

Schiedsrichter: R. Wehner 

 


geschrieben von: M. Ballasch am 10.08.2019

VORBEREITUNGSPROGRAMM 1. MANNSCHAFT

 

7. Testspiel: SSV Markranstädt - VfB Sangerhausen 3:3 - 04.08.2019

Der SSV begann engagiert u. Maximilian Bernsdorf schloss früh (7.) einen einen schnellen Angriff zur 1:0  Führung ab. Der Verbandsligist Sangerhausen übernahm die Initiative, Markranstädt leistete sich nun zu viele Fehler in aufbau u. Abwehr. Die Gäste verdienten sich die 1:2 Führung. Die jungen Julian Hadlock u. Philipp Tröllsch hatten bereits am Vormittag einen Einsatz in der A- Junioren u. durften wechseln. Nach der frühzeitlichen Devise: "Erst die Arbeit u. dann das Spiel" kamen Patrick Hahnefeld u. Marcel Nüchtern zur Unterstützung geeilt. Sicher gab es auch eine Ansage konzentrierter zu spielen. Nach der Pause straffte sich unser Team und Kilian Kunze erzielte mit großem Einsatz den 2:2 Ausgleich (51.). Die mögliche Führung gelang nicht, vielmehr Sangerhausen der dritte Treffer, ebenfalls nach engagierter Aktion. Markranstädt verdiente sich aufgrund der Steigerung in Hälfte zwei das Unentschieden. Christopher  Griebsch traf per Strafstoß sicher zum 3:3 (83.). Der SSV spielte mit: Mercklein, Böhme, Kunze, Schilling, Kieß, Hadlock (45. Hahnefeld), Tröllsch (46. Nüchtern), Schilling, Griebsch, Loimer, Bernsdorf

 

6. Testspiel: SSV Markranstädt - SV Lindenau 1848 3:2 - 31.07.2019

Mit 3 zu 2 gewann unser SSV gegen den Stadtligisten SV Lindenau 1848 im sechsten Vorbereitungsspiel. Mit gefühlten 90 % Ballbesitz bestimmte unsere Erste das Spielgeschehen nahezu. Der Gegner zog sich tief in die eigene Hälfte zurück und machte die Räume eng, sodass oftmals am Sechzehner kein Durchkommen war. Viele Torchancen wurden herausgespielt, jedoch musste man sich zur Halbzeit mit einem 1:0 begnügen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit bekam der eingewechselte Thomas Müller im Strafraum den Ball, spielte zwei Gegenspieler aus und versenkte trocken zum 2:0 für den SSV. Jedoch verkürzten die Gäste eine Minute später nach einem Eckball auf 2:1, welches so nicht zu erwarten war. Hiervon schienen unsere Männer etwas geschockt, sodass in der 56. Minute aus einem Konter resultierend das 2:2 fiel. Was zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient schien, da die Gäste ihre Möglichkeiten ergriffen und effektiv nutzten. Die Mannen von Trainer Olaf Brosius spielten aber weiter auf Sieg und wollten den unterklassigen Gegner bezwingen. Dies gelang durch das 3:2 in der 75. Minute durch Kopfballtor von Robin Loimer. Bis zum Abpfiff sollten keine weiteren Tore mehr fallen. Tore: Tröllsch, Müller, Loimer  

 

Die Bilder zum Spiel gibt's hier!

 

5. Testspiel: FC Blau-Weiß Leipzig - SSV Markranstädt 3:1 - 28.07.2019

Mit 3 zu 1 verlor der SSV beim FC Blau-Weiß Leipzig im fünften Vorbereitungsspiel. Nachdem die Teams sozusagen die Ligen getauscht haben, spielte der SSV wenigstens in einem Test gegen den Sachsenligaaufsteiger vom Kantatenweg. Das Tor für den SSV erzielte dabei Stürmer Patrick Scheithauer.

 

4. Testspiel: 1.FC Merseburg - SSV Markranstädt 4:2 - 24.07.2019

Gegen den amtierenden Sieger der Verbandsliga Sachsen-Anhalt und damit Aufstieger in die Oberliga verlor unser SSV im vierten Testspiel der Vorbereitung mit 4 zu 2 im Stadtstadion Merseburg. Der Gastgeber, welcher zur neuen Saison als Fusion aus IMO und dem SV 99 Merseburg hervorging, ist gespickt mit ehemaligen SSV-Spielern und verlangte dem Team von Trainer Olaf Brosius einiges ab. Die beiden Tore für den SSV erzielte jeweils Christopher Griebsch. 

 

3. Testspiel: SC Eintracht Schkeuditz - SSV Markranstädt 1:4 - 20.07.2019

Das dritte Testspiel in der Vorbereitung zur anstehenden Saison in der Landesklasse Nord endete 4:1 für unsere erste Männermannschaft. Bei sommerlichen Temperaturen versuchten unsere Männer von Beginn an das Spiel zu bestimmen und agierten dementsprechend. Das 1:0 fiel durch einen klasse Fernschuss durch Christpher Griebsch in der 11. Minute. Das 2:0 legte Florian Schilling durch Foulelfmeter in der 33. Minute nach. Durch die frühe Führung tat man sich zunächst schwer weiter das Tempo hoch zu halten. Vielmehr nahm man das langsame Tempo des Gegners an, welcher durchaus versuchte mitzuspielen. In Halbzeit zwei machten die Gastgeber mit der ersten Chance den Anschlusstreffer aufgrund Abstimmungsprobleme in unserer Hintermannschaft. Jedoch wachten unsere Männer nun auf und es folgten 20 starke Minuten, in denen durch Patrick Scheithauer zwei Tore und einige Großchancen folgten. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte das Ergebnis deutlich höher ausfallen können. Insgesamt war es ein guter Test auf guten Geläuf um in neuer Zusammenstellung zusammen zu spielen. Im Kader waren sowohl ein Teil der Neuzugänge, als auch Spieler der U19, welche sich ordentlich eingefügt haben.

 

Die Bilder zum Spiel gibt's hier!

 

2. Testspiel: SSV Markranstädt - BSG Chemie Leipzig 0:3 - 17.07.2019

Vor einer guten Kulisse mit über 500 Zuschauern im Stadion am Bad präsentierte sich der SSV im zweiten Testspiel gegen den Regionalligauafsteiger BSG Chemie Leipzig ergebnistechnisch ganz gut. In der ersten Halbzeit erzielten die Gäste aus Leutzsch ihre drei Tore durch Petraczek, Druschky per Foulelfmeter und durch einen Kopfball von Kapitän Karau. In der zweiten Hälfte ließ unser SSV noch mehr Chancen zu und konnte die Chemiker, welche kurz vor Saisonstart stehen, nicht mehr gänzlich eindämmen. Tore waren jedoch im zweiten Abschnitt Mangelware, da SSV-Torhüter Christian Wings die Stürmer der BSG zum verzweifeln brachte. 

 

1. Testspiel: SC Naumburg - SSV Markranstädt 1:2 - 12.07.2019

Im ersten Vorbereitungsspiel der neuen Mannschaft konnte das Team mit Aushilfe der U19 und SSV-Reserve, welche aufgrund der Urlaubszeit nötig war, einen 2 zu 1 Testspielsieg beim SC Naumburg aus der Landesliga Süd Sachsen-Anhalt erspielen. Torhüter Max Mende hielt in der ersten Halbzeit einen Starfstoß der Gastgeber, in Halbzeit Zwei ging Naumburg per Kopfballtor in Führung, kurz darauf konnte Patrick Scheithauer schön freigespielt ausgleichen, eh Florian Schilling den ersten Testspielsieg durch einen direkt verwandelten Freistoß herstellte. 

 

Trainingsauftakt - 09.07.2019

Am zweiten Dienstag im Juli rief das neue Trainerteam um Chefcoach Olaf Brosius und seinem Co-Trainer Michael Schmiedel zum Trainingsauftakt auf dem Kunstrasen am Stadion am Bad. Unteranderem neu beim Team, was nun in der Landesklasse Nord auf Punktejagd geht, sind die bekannten Gesichter Patrick Scheithauer, der vom KSC kommt und bereits in der Sachsenliga vor einem Jahr für den SSV als Torjäger fungierte, sowie Max Böhme, welcher zuletzt bei Eintracht Leipzig Süd spielte und einen Großteil seiner Ausbildung im Nachwuchsbereich des SSV genießen durfte. 

geschrieben von: Marcus Ballasch, Yannic Drechsler & Reinhard Reuter

RB BACK IN MARKRANS

 

TESTSPIEL RB LEIPZIG GEGEN STADE RENNES

 

RB Leipzig gewinnt das Testspiel gegen den französischen Pokalsieger Stade Rennes mit 2:0 nach einer Spielzeit von 3x 45 Minuten. Die Tore erzielten Kapitän Willi Orban und Youssuf Poulsen kurz vor Abpfiff der Partie. Vor einer tollen Kulisse von 3.057 Zuschauern bei bestem sommerlichen Wetter präsentierten sich die Kicker von RB Leipzig im vorletzten Testspiel im Stadion am Bad in Markranstädt.

 

Ein ausführlicher Bericht folgt demnächst in der "Markranstädt informativ".


geschrieben von: Marcus Ballasch, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, SSV Markranstädt am 26.07.2019

SAISONRÜCKBLICK 2018/2019 - ES IST ZEIT DANKE ZU SAGEN!

 

1. Männermannschaft Sachsenliga

Bekanntermaßen ist die Mannschaft von Trainer Uwe Ferl als Tabellenvierzehnter aus der Sachsenliga abgestiegen. So ist man zu Beginn der Saison mit vielen Neuzugängen und einem ordentlichen Kader ambitioniert gestartet. Die Hinrunde verlief hierbei zufriedenstellend mit einem sicheren Mittelfeldplatz in der Tabelle. In der Wintervorbereitung auf die Rückrunde wurde keines der Testspiele negativ gestaltet. Das erste Spiel der Rückrunde wurde mit 1:4 gegen den späteren Oberligaaufsteiger FC Grimma verloren und war trotzdem oder bezeichnend das beste Spiel der Rückrunde. In dieser wurden lediglich vier Punkte erspielt, wobei der Rückzug des SV Olbernhau mit sechs annulierten Punkten sehr schmerzte. Wenngleich die sechs Punkte im Nachhinein den Abstieg nicht vermieden hätten, wären die Punkte für die Psyche der Mannschaft  wichtig und vielleicht manche Spiele erfolgreicher gewesen. Nunmehr steht für die kommende Saison der Gang in die Landesklasse Nord an.

  

2. Männermannschaft Stadtklasse

Unsere Zwote konnte in einem furiosen Schlussspurt den drohenden Abstieg aus der Stadtklasse abwenden und den Klassenerhalt feiern. Zur Winterpause war man weit abgeschlagen Vorletzter der Tabelle mit gerade einmal 7 Punkten. In der Winterpause wurde das Trainergespann gewechselt. Dem Spielertrainer Mathias Hanisch wurde das Vertrauen geschenkt. Dieser schwor die Truppe auf den anstehenden Abstiegskampf ein, die Trainingsbeteiligung nahm wieder zu und es wurden 23 Punkte in der Rückrunde eingefahren. Hier gilt es allen Beteiligten Danke zu sagen. Insbesondere durch das Aushelfen von Spielern aus der ersten Mannschaft, der A-Jugend und den Alten Herren konnten personelle Engpässe ausgeglichen werden. Dies zeigt welche Bedeutung ein Zusammenhalten im Verein für das Erreichen der gesteckten Ziele ist. Der Klassenerhalt war letztendlich wichtig für das weitere Fortbestehen unserer Zwoten.

 

Alte Herren Ü35

Unsere Alten Herren sind von den Ergebnissen her mittlerweile fast zum Aushängeschild des SSV geworden, da diese in der höchsten Spielklasse Ihrer Altersklasse seit einigen Jahren das Maß der Dinge sind. So konnte diese Saison die Meisterschaft und das Pokalfinale relativ ungefährdet gewonnen werden. Der Dauerkonkurrent SSV Stötteritz wurde mit neun Punkten Vorsprung auf Distanz gehalten und die direkten Duelle konnten mit 2:1 und 4:0 gewonnen werden. Das Pokalfinale endete 6:1 für den SSV und somit war das Double perfekt. Die Torschützenkanone sicherte sich erneut unser Christian Mittenzwei mit sagenhaften 36 Toren.

 

A-Jugend - U19

Die Spieler der ältesten Jugendmannschaft sicherten sich den Klassenerhalt am letzten Spieltag in der höchsten sächsischen Spielklasse. Durch einen knappen 3:2 Auswärtssieg bei Fortuna Chemnitz und gleichzeitiger Niederlage der BSG Chemie Leipzig wurde der Verbleib in der Landesliga erreicht. Die Saison war geprägt von einer stärkeren Hinrunde und einer schwierigen Rückrunde. So hatte man zumeist mit einer dünnen Spielerdecke zu kämpfen und auch nach Niederlagen die Aufgabe die Jungs wieder aufzubauen. Auch hier gilt der Dank an die Spieler und das Trainerteam um Olaf Walther und Klaus Handrick für das Erreichte. Erfreulich ist, dass einige Spieler in der kommenden Saison dem SSV im Männerbereich treu bleiben, wenngleich es zukünftig immer wichtiger, aber auch schwieriger wird mehr Spieler aus den Jugendmannschaften an den Männerbereich heranzuführen und an den Verein zu binden.

 

B-Jugend - U17

Ebenfalls in der Landesliga, haben unsere B-Jugendlichen eine überaus gute Saison gespielt. Mit 49 erreichten Punkten konnte man sich am Ende einen saustarken vierten Platz sichern, noch vor dem 1. FC Lok Leipzig. Bester Torschütze der Mannschaft war Peter Komm mit 14 Treffern. Ein Highlight war weiterhin das Erreichen des Achtelfinales im Landespokal, wo die Jungs von Trainer Marc Walther, Markus Pinckert und Uwe Winter in einem guten Spiel 0:3 gegen den späteren Pokalsieger die U17 des Chemnitzer FC verloren. Ein großes Dankeschön gilt hier natürlich auch allen Beteiligten, wie Spielern, Trainern und Eltern.

 

Aufbau- und Grundlagenbereich

Die C1 und die C2 erreichten in der Landesklasse Nord bzw. in der Stadtliga solide Mittelfeldplätze. Unsere Kleinfeldmannschaften der U13- bis U8-Jugend spielen jeweils in den höchsten Ligen ihrer Altersklasse, bzw. bei den 2. und 3. Mannschaften entsprechend etwas niedriger. Und konnten genauso wie unsere Jüngsten, die Bambini, in vielen Trainingseinheiten, Turnieren und Spielen, Erfahrungen technisch, taktisch, mental und koordinativ Bereich sammeln. Im Kleinfeldbereich steht eh ohnehin das Spielen und die Bewegung, sowie eine allgemeinsportliche Vielseitigkeitsschulung im Vordergrund. .

 

Abschließend gilt es noch im Namen des Vorstandes ein großes Dankeschön an alle Spieler, Eltern, Trainer, Betreuer, Hauptamtliche und Ehrenamtler zu überbringen. Denn nur wenn alle an einem Strang ziehen und mit Freude und Begeisterung der schönsten Nebensache der Welt nachgehen, kann ein Vereinsleben funktionieren. DANKESCHÖN!

geschrieben von:  Marcus Ballasch, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, SSV Markranstädt  am 18.07.19 

POKAL DES BÜRGERMEISTERS

Pokal des Bürgermeisters für Freizeitmannschaften zum alljährlichen Kinderfest

 

Auch in diesem Jahr lud der SSV Markranstädt anlässlich des Kinderfestes zum alljährlichen Turnier um den Pokal des Bürgermeisters. Acht Teams gingen an den Start um am Ende des Turnieres ganz oben stehen zu wollen. Aber wie im Sport so üblich kann es immer nur einen geben. Auf zwei Feldern und 12 Minuten Spielzeit sahen die zahlreich erschienen Zuschauer spannende und vor allem sehr faire 28 Spiele. Trotzdem erlitt der Torwart des Teams SSV 09 eine Verletzung am Finger und wurde zur Vorsorge durch den RTW abtransportiert - wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung. Viele Teams kennen sich untereinander, sodass es mehre Teams (Die Unglaublichen, SSV 09, Trainer & Friends, Montagsmaler, sowie 4 Teams die zum ersten Mal dabei waren) gab die ganz oben anklopfen wollten. Die Trainer lösten die ersten Aufgaben souverän und erspielten sich bereits früh ein kleines Torpolster. Auch die Teams der Montagsmaler (1:0 gegen SSV 09) sowie ebenfalls die 09er (1:0 gegen die Unglaublichen) nahmen sich gegenseitig die ersten Punkte. Somit konnten die Trainer in Ihrem vierten Spiel mit einem Sieg gegen die Montagsmaler ein Stück wegziehen. Mit einer Kraftaktion und anschliessendem Pass in die Mitte durch Luis Freigang (welcher unsanft im Zaun landete) konnte Sven Böhland kurz vor Schluss das 2:1 markieren. 

Mit Siegen gegen Brauwasser und den SSV 09 holten die Trainer sechs weitere Punkte und konnten auf Grund der guten Torausbeute zu Beginn beruhigt ins letzte Spiel gehen und sich sogar eine höhere Niederlage leisten. Aber auch hier agierten Sie clever und ließen den Ball in Ihren Reihen und setzen nach Gut der Hälfte der Spielzeit einen Konter ins Netz der Unglaublichen. 7 Spiele - 7 Siege und so eine gute Torausbeute gab es lange nicht beim Trainerteam, welche den Pokal wieder erobert haben und im kommenden Jahr wieder die Gejagten sein werden.

 

Für das Trainerteam im Einsatz: Marc Walther, Olaf Walther, Tommy Dreßner, Rene Mücke, Sven Böhland, Markus Pinkert, Luis Freigang, Tim Schwarz, Florian Falk, Danilo Sobotta, Nico Veit

geschrieben von: Nico Veit am 30.06.2019

SPIELBERICHT: SV GERMANIA MITTWEIDA - SSV MARKRANSTÄDT 

30. Spieltag Sachsenliga, SV Germania Mittweida - SSV Markranstädt 2:1 (2:0)

 

Zum Schluss der vorerst letzten Sachsenligasaison verlor unsere Erste knapp beim Aufsteiger SV Germania Mittweida mit 1:2. Hierbei traten die Männer von Trainer Uwe Ferl stark ersatzgeschwächt zum letzten Punktspiel an. So waren einige Spieler verletzt oder berufsbedingt verhindert. Bereits zwischen der 21. und 25. Minute konnten die Gastgeber rasch mit 2:0 in Führung gehen. Der SSV setzte immer mal wieder gefährliche Akzente, jedoch in der ersten Hälfte ohne Torerfolg. In der zweiten Halbzeit verwalteten die Hochschulstädter die 2:0- Führung, doch bereits in der 51. Minute konte der SSV durch Kopfballtor von Christian Heditzsch auf 1:2 verkürzen. Ein weiteres Tor gelang keines der beiden Mannschaften, so dass es wieder keine Punkte für den SSV zu holen gab. War man vor Spielbeginn bereits sportlich abgestiegen, so wollte man sich doch würdig aus der Sachsenliga verabschieden.

 

Nun heißt es die Saison gründlich zu analysieren und einen Neustart in der Landesklasse Nord für die Saison 2019/20 anzugehen.

 

Eine ausführliche Saisonzusammenfassung aller Mannschaften des SSV und ein Ausblick auf die kommende Saisonvorbereitung wird in Kürze veröffentlicht.

 

SSV: Wings, Hahnefeld, Heditzsch, Kieß, M.Werner, Barth (C), Daubitz, Schilling, Hübner, Kögler (80' P.Kruse), Winkler

 

Wechselspieler: Mercklein (ETW), P.Kruse, Bittner

 

Torfolge: 1:0 Ryssel (22'), 2:0 Grötzsch (25'), 2:1 Heditzsch (51')

 

Zuschauer: 135

 

Schiedsrichter: P. Martin Gläser

 


geschrieben von: M. Ballasch am 25.06.2019
Olaf Brosius (links) übernimmt die erste Mannschaft, Heiko Greunke (rechts) betreut ab der Saison 2019/2020 die 2. Herren in der Stadtklasse.

TRAINERPOSITIONEN NEU BESETZT 

 

Nach dem sportlichen Abstieg unserer ersten Mannschaft hat sich der Vereinsvorstand in dieser Woche zuerst mit dem Trainerteam und zwei Tage später mit der Mannschaft zusammengesetzt. Die Enttäuschung über den Abstieg ist bei allen sehr groß. In einem gemeinsamen Gespräch wurde entschieden, dass Uwe Ferl nächste Saison nicht mehr als Trainer für den SSV arbeiten wird. Wir freuen uns sehr, dass Uwe Ferl dem Verein in anderer Funktion erhalten bleiben wird. Der SSV bedankt sich herzlich bei Uwe Ferl und seinem Co-Trainer Andre Bittner für das Engagement und die Vereinsarbeit der letzten beiden Jahre. Der Verein hat zwei vereinsinterne Trainerlösungen überprüft und in der neuen Saison wird Olaf Brosius als Cheftrainer der Ersten den sportlichen Neuanfang starten. Dafür wünschen wir Olaf Brosius maximale Erfolge.

Nach tollem Kampf und großen Zusammenhalt hat die zweite Mannschaft mit einer furiosen Rückrunde den Klassenerhalt gesichert. Dafür danken wir dem Spielertrainerteam um Mathias Hanich und gratulieren recht herzlich. Der Wunsch der Mannschaft war eine Trainerlösung mit Perspektive für die neue Saison. Nach guten Gesprächen wird ab 01.07.2019 Heiko Greunke die zweite Mannschaft als Trainer übernehmen.

In einem gemeinsamen Saisonausklang mit den Teams der Ersten, Zweiten, Alten Herren und A-Junioren möchten die Vereinsunterstützer und Schiedsrichter am Samstag, den 22.06.2019 einen schönen Abend verbringen und Spaß haben.

geschrieben vom: Vorstand am 20.06.2019 

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FC 1910 LÖßNITZ

29. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - FC 1910 Lößnitz 1:5 (0:1)

 

Am 29. Spieltag und dem damit letzten Heimspiel in der Sachsenligasaison 2018/2019 war der FC 1910 Lößnitz zu Gast im Stadion am Bad. Bei sommerlichen Temperaturen und einigen Zaungästen von Seite des Stadtbades aus, wurde 15:00 Uhr angepfiffen. Der SSV werte sich tapfer gegen die individuell besser besetzten Gäste aus dem Erzgebirge, welche in der ersten Hälfte mit einem Tor von Phillip Wanzek in Führung gangen. Robin Loimer hatte danach den Ausgleich auf dem Fuß, als er allein auf den Hüter zulief, vergab aber durch einen verspäteten Abschluss und so ging es mit dem 0:1-Rückstand in die Kabine. In Halbzeit Zwei erhöhten die Gäste von Trainer und Ex-Aue und Jena-Profi René Klingbeil dann deutlich das Tempo und konnten per Strafstoß durch Karsten Wernecke nach Foul von Heditzsch auf zwei Tore erhöhen. Gästestürmer Cedric Garf traf per satten Volley ins kurze Ecke an Hübner vorbei zum 0 zu 3 aus SSV-Sicht, eh Yahya in der 75. Minute für Lößnitz das 4 zu 0 schoss. Einen Anschlusstreffer für den SSV markierte Kapitän Marcel Nüchtern in der 77. Minute als kleinen Wermutstropfen. So gut wie mit dem Schlusspfiff traf erneut Wernecke, der mit dem Schlusspfiff das 5 zu 1 für die Gäste und somit das Endergebnis herstellte. Dadurch klettern die Gäste auf den dritten Tabellenrang und der SSV rangiert weiterhin auf dem 14. Tabellenplatz, was den Gang in die Landesklasse bedeutet. 

 

SSV: Hübner, Hahnefeld, J.Werner, Heditzsch, Kunze, Nüchtern, Kieß (59' M.Werner), Barth, Bernsdorf, Daubitz, Loimer (59' Seifert)

 

Wechselspieler: Mercklein (ETW), Kögler, M.Werner, Seifert

 

Torfolge: 0:1 Wanzek (27'), 0:2 Wernecke (55') - Foulefmeter, 0:3 Graf (60'), 0:4 Yahya (75'), 1:4 Nüchtern (77'), 1:5 Wernecke (90')

 

Zuschauer: 60

 

Schiedsrichter: Paul Werrmann

 


geschrieben von: Redaktion am 16.06.2019

SPIELBERICHT: SG TAUCHA - SSV MARKRANSTÄDT

28. Spieltag Sachsenliga, SG Taucha - SSV Markranstädt 2:0 (0:0)

 

Die Niederlage im Endspiel um den Klassenerhalt in der Sachsenliga gegen die SG Taucha 99 besiegelt wohl den Abstieg in die Landesklasse. Bei nunmehr zwei noch ausstehenden Spielen hat SG Taucha 99 fünf Punkte Vorsprung und das wesentlich bessere Torverhältnis.

Nun zum Spiel selbst - Aufgrund von Sperren und Verletzungen musste unser Trainer Uwe Ferl die Mannschaftsaufstellung gegenüber der knappen Niederlage gegen Pirna-Copitz verändern. Die Startelf hatte das Vertrauen des Trainergespanns und war auch gut auf das bevorstehende Endspiel eingestimmt. So entwickelte sich nach dem Anpfiff eine temporeiche und ansehnliche Partie zwischen zwei Mannschaften, die unbedingt punkten wollten. In der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften ihre Chancen ein Tor zu erzielen, jedoch bisweilen erfolglos. Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde durch die Einwechslung von Martin Werner mehr Druck auf die gegenerische Abwehrreihe ausgeübt. Werner selbst hatte eine 100 prozentige Chance, welche der Gästehüter in letzter Gelegenheit durch einen tollen Reflex von der Linie kratzte. Erneut war das Glück unserer Ersten nicht gnädig und so kam es wie so häufig in dieser Rückrunde, dass die Gastgeber im Gewühl vorm Tor den Ball an das Schienbein bekamen und der Ball in die Maschen flog. So stand es in der 76. Minute 1:0 für die Gastgeber. Durch einen weitere Offensivwechsel in der 83. Minute drängte unsere Elf auf den Ausgleich, jedoch wieder erfolglos. In der Nachspielzeit erzielten die Tauchaer durch einen Konter das viel umjubelete 2:0 und kurz darauf pfiff Schiedsrichterin Christine Weigelt die Partie ab.

Zusammenfassend sei zu sagen, dass unsere Erste sich erneut nicht für den betriebenen Aufwand belohnen konnte. Wieder waren wir zu harmlos vor des Gegners Tor und und luden diesen aufgrund kleiner Fehler und das Pech der Rückrunde zum Toreschießen ein. Nun heißt es die Niederlage zu verdauen und die letzten beiden Spiele der sich endenden Saison zu Ende zu spielen.

Einen Dank gilt noch den ca. 30 mitgereisten Anhängern des SSV, die der Ersten die Daumen drückten - leider vergeblich. Insbesondere waren hierunter einige Spieler der Zwoten, welche am Sonntag, dem 02.06.2019, auf dem heimischen Kunstrasen, die zweite Mannschaft von Blau-Weiß-Leipzig mit 5:4 schlugen. Mit nun 27 Punkten und einer sehr starken Rückrunde sollte unsere Zwote den Klassenerhalt in der nächsten Partie perfekt machen.

 

SSV: Wings, J.Werner, Barth, Daubitz, Winkler, Nüchtern, Hahnefeld, Heditzsch, Bernsdorf (66' Seifert), Merseburger (46' M.Werner), Schilling (83' Loimer)

 

Wechselspieler: P.Kruse, Kögler, Loimer, Seifert, M.Werner

 

Torfolge: 1:0 Dietze (76'), 2:0 Dennhardt (90')

 

Zuschauer: 205

 

Schiedsrichter: Christine Weigelt

 


geschrieben von: Marcus Ballasch, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, SSV Markranstädt am 02.06.19

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - VfL PIRNA-COPITZ

27. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - VfL Pirna-Copitz 0:1 (0:1)

 

Der Heimfluch des SSV bleibt weiter bestehen, denn abermals konnte eine Heimpartie nicht gewonnen werden. Am 27. Spieltag der Sachsenliga sind die Gäste vom VfL Pirna-Copitz im Markranstädter Stadion am Bad nach 90 Minuten mit 0:1 als Sieger vom Platz gegangen. Dem ging eine engagiert geführte Partie voraus, in der man unserer Mannschaft anmerkte, dass diese mit dem vorhandenen Druck umgehen konnte und insbesondere in der ersten Hälfte dem Spiel ihren Stempel aufdrückte. Es wurden sich Chancen erarbeitet und spielbestimmende Akzente gesetzt. Jedoch vermochte man es erneut nicht die Chancen in Tore umzumünzen. So kam es wie kommen musste, dass die Gäste mit ihrer zweiten Chance in der 33. Minute mit 1:0 in Führung gingen. Selbst fehlte die nötige Präzision und das Quäntchen Glück vorm Tor. Die zweite Halbzeit war von Chancen beider Mannschaften geprägt, da unsere Erste das Risiko erhöhen musste und den Ausgleich erzwingen wollte. Trainer Uwe Ferl schöpfte frühzeit sein Wechselkontigent in der zweiten Halbzeit aus um durch frische Spieler neue Impulse zu setzen. Erstmals in dieser Saison standen hierbei in einem Punktspiel nominell 18 Spieler zur Verfügung. Jedoch half dies nicht um die Niederlage abzuwenden. Da die direkten Gegner im Abstiegskampf an diesem Wochenende gepunktet haben, ist der SSV auf einem Abstiegsplatz in der Tabelle abgerutscht. Deshalb läuft alles auf ein Abstiegsendspiel nächste Woche Samstag bei der SG Taucha 99 hinaus. Hierbei ist zwingend ein Sieg notwendig um wieder über dem Strich in der Tabelle stehen zu können. Dass dies kein leichtes Unterfangen werden wird, zeigen die letzten Ergebnisse, in denen die anderen Mannschaften gepunktet haben und der SSV nicht. Nunmehr kommt es insbesondere darauf an, dass wirklich alle Spieler den Abstiegskampf in den letzten verbliebenen Spielen annehmen und sich 100% in den Dienst der Mannschaft stellen.

 

 

SSV: Wings, J.Werner, Kunze, Barth, M.Werner (64' Winkler), Nüchtern, Heditzsch, Bernsdorf (55' Daubitz), Griebsch (73' Seifert), Schilling, Franke

 

Wechselspieler: P.Kruse, Kögler, Daubitz, Winkler, Loimer, Hahnefeld, Seifert

 

Torfolge: 0:1 Kärger (33')

 

Zuschauer: 60

 

Schiedsrichter: Christopher Fiebig 

 


geschrieben von: Marcus Ballasch, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, SSV Markranstädt am 26.05.19

VOR NUNMEHR 10 JAHREN LANDETE DAS RB-UFO IN MARKRANSTÄDT

Ein Rückblick auf 10 Jahre RB Leipzig und die aktuelle Situation aus der Sicht des SSV Markranstädt

 

Am 19. Mai 2019 jährte sich die Gründung von RB Leipzig zum zehnten Mal. Damals wurde ein „Steigbügelhalter“ gesucht, der mindestens 5. Liga spielt und die Liaison mit den Bullen aus Österreich eingehen wollte. In Markranstädt wurden sie mit offenen Armen empfangen und das Spielrecht für die Oberliga gegen eine kolportierte Summe im sechsstelligen Bereich abgegeben. Unser aktueller Präsident Diethelm Franz und Michael Unverricht, kommissarisches Vorstandsmitglied, beides Zeitzeugen der damaligen Zeit gaben der Welt am Sonntag hierzu ein Interview. Sie berichteten von den Anfängen im Mai 2009 als ein ausrangierter Truck des Red Bull Formel 1 Rennstalls als Geschäftsstelle und Pressezentrum am Stadion am Bad installiert wurde. Es wurde eine bunt gemixte Mannschaft aus gestandenen Profis und der ersten Mannschaft des SSV zusammengestellt. Diese sollten unter dem Trainer Tino Vogel den sofortigen Aufstieg in die Regionalliga erreichen. Unvergessen die erste Partie in Jena gegen die zweite Mannschaft des FC Carl Zeiss Jena, welche 1:1 endete und die Heimreise überstürzt und ungeduscht im Bus angetreten wurde.

 

Nach dem souverän erreichten Aufstieg 2010 zogen die Roten Bullen nach Leipzig ins ehemalige Zentralstadion und verabschiedeten sich aus dem Stadion am Bad. Der weitere Weg in Leipzig über den beschwerlichen Weg der Regionalliga inklusive des Relegationskrimis in Lotte 2013 und die weiteren Aufstiege bis in die erste Liga sind hinreichend bekannt.

 

In Markranstädt wurde in den Jahren ab 2010 wieder Fußball in der höchsten sächsischen Spielklasse, der Sachsenliga gespielt. 2012 gelang der Aufstieg in die NOFV Oberliga Süd, in welcher man fünf Spielzeiten größtenteils sehr erfolgreich mitspielte. In der Saison 2014/2015 wurde die Relegation zur Regionalliga gegen den FSV 63 Luckenwalde unglücklich im Rückspiel zu Hause verloren. In den Jahren 2012 bis 2015 wurde das erhaltene Geld von dem Deal mit Red Bull in Beine gesteckt um eine Mannschaft aus Lizenzspielern zusammenzustellen, die das Ziel Regionalliga erreichen sollte. Dieses ambitionierte Ziel wurde nicht erreicht und so befand man sich in der Saison 2016/2017 mit einer blutjungen talentierten Mannschaft im Abstiegskampf wieder. Der Abstieg konnte nicht abgewendet werden und so erfolgte der Neustart in der Sachsenliga 2017. Mit einem beträchtlichen Schuldenberg musste das neue Präsidium eine Mannschaft unter dem hinzugewonnenen Trainer Uwe Ferl zusammenstellen. Aus drei Männermannschaften wurden zwei Mannschaften und es wurde wieder reiner ehrenamtlicher Amateursport ausgeübt.

 

Nach starker Hinrunde schloss man die Saison 2017/2018 als Tabellenzehnter ab und musste lang um den Klassenerhalt kämpfen, da in der Rückrunde an die Leistungen der Hinrunde nicht angeknüpft werden konnte. Mit einer vermeintlich stärkeren Mannschaft ging es in die Saison 2018/2019, für diese unter anderem Ex-Profi Fabian Franke gewonnen werden konnte. Dieser möchte in Markranstädt seine Fussballerkarriere ausklingen lassen und sich beruflich neu orientieren. Auch die Hinrunde mit Platz 9 und erreichten 21 Punkten verlief zufriedenstellend und ließ auf eine ähnliche Rückrunde schließen. Sieben ungeschlagene Testspiele in der Winterpause ließen hierbei aufhorchen und auf eine sorgenfreie Rückrunde hoffen. Erwähnenswert ist das 0:0 gegen die BSG Chemie Leipzig unter Neu-Trainer Miroslav Jagatic.

 

Jedoch verlief die Rückrunde bislang anders gedacht. Eine katastrophale Heimbilanz mit 0 Punkten und gerademal einem geschossenem Tor, gegen den künftigen Oberligisten FC Grimma, stimmt nachdenklich. Gründe hierfür auszumachen erscheint schwierig, da das Mannschaftsgefüge intakt erscheint. Jedoch wurden in den meisten der vergangenen Spiele entscheidende individuelle Fehler gemacht und die Gegner zum Tore schießen eingeladen. Leider fehlte es bislang an der Kreativität und Wucht im Sturmzentrum die sich bietenden Chancen kaltschnäuzig zu nutzen. Oftmals wurde eine erarbeitete Führung leichtfertig aus der Hand gegeben und die Spiele verloren.

 

Nunmehr befindet man sich vor den letzten vier Punktspielen mittendrin im Abstiegskampf. Es gilt nun für alle an einem Strang zu ziehen, seien es Spieler, Verantwortliche, Fans oder Unterstützer um den drohenden Abstieg abzuwenden. Leider erreichte uns vor einigen Tagen die Hiobsbotschaft, dass der SV Olbernhau seine erste Männermannschaft aus dem Spielbetrieb zurückgezogen hat. Der freiwillige Abstieg wurde bereits einige Wochen vorher bekannt gegeben. Dies führt nach Ansicht vieler zu einer Wettbewerbsverzerrung, da hierbei alle bereits gespielten Partien zu anullieren sind. Eine Sportgerichtsentscheidung steht hierfür noch aus, sodass die Tabelle noch nicht korrigiert wurde. Über die Gründe des Rückzuges wird in den sozialen Medien spekuliert und teils wild diskutiert. Dass der Zeitpunkt für alle Beteiligten ungünstig erscheint, ist unstrittig, jedoch in Ermangelung der genauen Gründe soll dies hier nicht weiter kommentiert werden.

 

Jedoch konnte man ebenso der Presse entnehmen, dass weitere sächsische Vereine Ihr derzeitiges Spielrecht in der kommenden Saison nicht wahrnehmen wollen oder können. So hat der sportliche Absteiger der Regionalliga Nordost FSV Budissa Bautzen, nicht für die Oberliga gemeldet, sondern möchte einen Neuanfang in der Sachsenliga starten. Ebenso hat der sportlich gerettete FC Oberlausitz Neugersdorf auf sein Startrecht in der Regionalliga Nordost 2019/2020 verzichtet und hat für die Oberliga gemeldet. Als Gründe wurden u. a. die Lizenzauflagen einer Flutlichtanlage genannt.

 

Dies ist ein Fingerzeig an die Funktionäre des DFB, der DFL, des NOFV und des Sächsischen Fußballverbandes, dass immer höhere Anforderungen an die Vereine gestellt werden, welche bei der Erfüllung dieser häufig allein gelassen werden. Insbesondere an der Schwelle zwischen Amateur- und Spitzensport lauern finanzielle Risiken, welche die Vereine zu schultern haben. Beispiele von Insolvenzen gibt es bei den mitteldeutschen Fußballvereinen zu Hauf, welche häufig selbst verschuldet, aber auch den gestellten Anforderungen geschuldet sind. Warum müssen Fußballprofis in der Bundesliga und den europäischen Topligen mehrere Millionen Euro verdienen und der DFB und die DFL satte Gewinne machen? Warum wird die Basis des Jugend- und Amateursports von den jeweiligen Verbänden vergessen und im Stich gelassen? Warum erfolgt keine gerechte Verteilung der Gelder durch die Dachverbände um für die tausenden Vereine in Deutschland, die tagtäglich zumeist in ehrenamtlicher Tätigkeit in Ihrer Freizeit Kindern und Jugendlichen das Fußball-Ein-mal-Eins beibringen, vernünftige Rahmenbedingungen zu bieten?

 

Im Abstiegskampf der Sachsenliga stellt es sich momentan so dar, dass es voraussichtlich vier Absteiger in die Landesklassen geben wird. Entscheidend wird sein, wie viele Absteiger es aus der Oberliga geben wird. Aus sächsischer Sicht betrifft es die Vereine des VFC Plauen und des VfL 05 Hohenstein-Ernsthal, welche noch um den Klassenerhalt kämpfen. Laut Statuten des SFV werden maximal vier Mannschaften absteigen. Bei mehr absteigenden Mannschaften aus der Oberliga wird die Staffel auf 17 bzw. 18 Mannschaften aufgestockt. Eine endgültige Entscheidung durch den Verband oder des Sportgerichtes im Falle des SV Olbernhau steht jedoch noch aus, zumal die Saison in den jeweiligen Ligen noch nicht zu Ende gespielt ist.

Nun gilt es die letzten vier Spiele in der Sachsenliga alle Kräfte zu mobilisieren um den Abstieg zu vermeiden. Los geht es bereits am Sonntag, den 26.05.2019 gegen den VfL Pirna-Copitz 07 um 15.00 Uhr im Stadion am Bad. Seit dabei und unterstützt unsere Mannschaft um den Klassenerhalt zu schaffen.

 

Bereits ein Tag vorher am Samstagabend steigt das DFB-Pokal-Finale in Berlin zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München. Das Spiel wird in Markranstädt beim Promenadenfest als Public-Viewing übertragen. Die meisten Markranstädter werden hierbei sicherlich den Roten Bullen die Daumen drücken. Am 26.07.2019 freuen sie die Markranstädter im Rahmen des Vereinsfestes das 10-jährige Bestehen von RB Leipzig am Gründungsort zu feiern. Hierbei sollen sich die Roten Bullen in einem Testspiel unter Neu-Trainer Julian Nagelsmann den Fans präsentieren und das Vereinsjubiläum zelebrieren. Im Stadion Am Bad soll sich nach 10 Jahren des kometenhaften Aufstiegs von RB Leipzig der Kreis schließen und der Weg zu den Wurzeln aufgezeigt werden.   

geschrieben von: Marcus Ballasch, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, SSV Markranstädt am 23.05.2019

SPIELBERICHT: BSG STAHL RIESA - SSV MARKRANSTÄDT 

26. Spieltag Sachsenliga, BSG Stahl Riesa - SSV Markranstädt 1:1 (0:1)

In der Nudelstadt Riesa war unser SSV am 26. Spieltag der Sachsenligasaison 2018/2019 zu Gast und konnte sich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die Führung ergattern. Beim zweiten Auswärtsspiel im Mai hintereinander traf A-Junior Eugene Winkler zur Führung kurz vor dem Seitenwechsel. Ohne die Stammkräfte Jens Werner, Raik Hildebrandt oder Christopher Griebsch und Kapitän Marcel Nüchtern angeschlagen nur auf der Bank, kämpfte unser SSV um die drei Auswärtspunkte in Halbzeit Zwei tapfer, leider war das Glück nicht ganzheitlich auf der SSV-Seite und sozusagen mit dem Schlusspfiff glich Riesa zum 1 zu 1 aus. Nächste Woche kommt dann der VfL Pirna-Copitz ins Stadion am Bad und da brauchen wir endlich den ersten Heimdreier der Rückrunde. Wir drücken unheimlich die Daumen, damit der Sachsenligaverbleib realistisch bleibt. Die Besonderheit dabei ist, dass der Rückzug des SV Olbernhau im Raum steht und somit alle Spiele gegen die Erzgebirgler zu annullieren wären, was sechs Punkte weniger für den SSV bedeuten würde. 

 

SSV: Wings, Kögler, Kunze, Barth, Winkler, Hahnefeld, Schilling, Heditzsch, Bernsdorf, Seifert, Franke 

 

Wechselspieler: P. Kruse (ETW), Bittner, M. Werner, Nüchtern, Hübner

 

Torfolge: 0:1 Winkler (45'), 1:1 Gallwitz (90')

 

Zuschauer: 211

 

Schiedsrichter: Clemens Biastoch

 


geschrieben von: Redaktion am 20.05.19

SPIELBERICHT: FV EINTRACHT NIESKY - SSV MARKRANSTÄDT 

25. Spieltag Sachsenliga, FV Eintracht Niesky - SSV Markranstädt 4:0 (1:0)

Bei einer der weitesten Auswärtsfahrten der Saison hoffte der SSV auf die etwas positivere Auswärtsbilanz, denn in der Rückrunde punktete die Elf von Trainer Uwe Ferl nur in zwei Spielen und das jeweils auswärts. Beim FV Eintracht Niesky sollte sich jedoch das selbe Ergebnis wie zuletzt zuhause gegen den VfB Empor Glauchau einstellen, denn in der ersten Halbzeit traf Urbaniak für das Heimteam nahe der polinischen Grenze zur 1:0-Führung. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit musste der SSV seinen Kapitän Marcel Nüchtern zudem auswechseln, für ihn kam Tom Seifert. Nach dem Seitenwechsel sollte ein Doppelschlag von Pluta für die Gastgeber die Entscheidung bringen, Schneider traf für Niesky kurz vor Schluss zum Endstand von 4 zu 0. Der SSV bleibt somit weiterhin auf dem 12. Tabellenplatz und muss ernsthaftig auf die Abstiegsränge achten, Niesky konnte hingegen mit dem Sieg auf Rang drei der Sachsenligatabelle klettern. Am nächsten Wochenende ist der SSV zu Gast bei der BSG Stahl Riesa in der Feralpi Arena, die nur mit drei Zählern auf Platz 10 stehen. 

 

SSV: Mercklein, J. Werner, Kögler, Winkler (71' Merseburger), Nüchtern (42'+2 Seifert), Schilling, Loimer (62' M. Werner), Heditzsch, Bernsdorf, Griebsch, Franke 

 

Wechselspieler: Egi (ETW), Bittner, M. Werner, Seifert, Merseburger 

 

Torfolge: 0:1 Urbaniak (18'), 0:2 Pluta (62'), 0:3 Pluta (74'), 0:4 Schneider (87') 

 

Zuschauer: 42

 

Schiedsrichter: Stephan Markowitz

 


geschrieben von: Redaktion am 12.05.19

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - VfB EMPOR GLAUCHAU

24. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - VfB Empor Glauchau 0:4 (0:1)

 

Gegen den Tabellenletzten VfB Empor Glauchau wollte der SSV im Kampf um den Klassenerhalt wertvolle Punkte sammeln. Kurz vor der Halbzeit erschwerte dies ein Treffer für die Gäste von Delling. Der SSV, welcher früh zu Spielbeginn wechseln musste und Kögler für Hildebrandt brachte kassierte nicht nutr kurz vor dem Seitenwechsel einen psychologisch unvorteilhaften Gegentreffer, sondern musste nach der Halbzeit in Minute 48' ein zweites Gegentor hinnehmen, Dreiucker war der Torschütze für die Gastgeber. Spielertrainer der Glauchauer Jens Haprich erhöhte in der 68. Minute auf 3 zu 0 und Reumann stellte in der 75. den Endstand von 0:4 aus Markranstädter Sicht her. Die Heimbilanz des SSV in der Rückrunde ist erschreckend, das gesamte Team ist jetzt im Abstiegskampf gefragt und muss veruschen das gute Polster aus der Hinrunde aufrechtzuerhalten. Mit zwei kommenden Auswärtsspielen gegen Niesky und Riesa in den kommenden Wochen soll die Distanz zu den Abstiegsrängen gewart und bestenfalls ausgebaut werden. 

 

SSV: Wings, J. Werner, Kunze, Hildebrandt (5' Kögler, 55' M. Werner), Nüchtern, Loimer (46' Daubitz), Heditzsch, Bernsdorf, Griebsch, Schilling, Franke

 

Wechselspieler: P. Kruse (ETW), Daubitz, Kögler, Werner, Seifert

 

Torfolge: 0:1 Delling (42'), 0:2 Dreiucker (48'), 0:3 Haprich (68'), 0:4 Reumann (75') 

 

Zuschauer: 75

 

Schiedsrichter: Matthias Leonhardt


geschrieben von: Redaktion am 06.05.19

SPIELBERICHT: BSC RAPID CHEMNITZ - SSV MARKRANSTÄDT 

23. Spieltag Sachsenliga, BSC Rapid Chemnitz - SSV Markranstädt 0:3 (0:1)

 

Nach fünf sieglosen Spielen beendet unser SSV seine Durstrecke und sammelt den zweiten Dreier der Rückrunde und des Jahres 2019. Gegen den BSC Rapid aus Chemnitz erzielte Jonathan "Joni" Barth in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die psychologisch wichtige Führung zum 1 zu 0. Nach dem Seitenwechsel konnte der SSV durch eine wachsame Leistung die Führung ausbauen und traf per Doppelschlag durch Maximilian Bernsdorf in der 55. und Kapitän Marvel Nüchtern in der 57. Minute zur 3 zu 0 Führung. Damit war der Drops gelutscht wie man so schön sagt und der SSV sammelte wichtige Punkte, um den Abstiegsrängen weit genug weg zu bleiben.

 

Trainer Uwe Ferl reflektierte: "Wichtig war, das erste Tor zu machen. Danach haben wir konzentriert weitergespielet und auf unsere Chancen gelauert."

 

Nächste Woche geht es im Heimspiel am Sonntag gegen den VfB Empor Glauchau, gegen das Tabellenschlusslicht sollen nun auch endlich die ersten heimischen Punkte 2019 her! Kommt und unterstützt das Team, zudem spielt parallel auf dem Kunstrasen die SSV-Reserve im Derby gegen den KSC Leipzig um den Verbleib in der Stadtklasse Leipzig - also auf ins Stadion am Bad. 

 

SSV: Wings, J.Werner, Kunze (75' Kögler), Barth, Nüchtern (C), Loimer (82' M.Werner), Heditzsch, Bernsdorf (85' Seifert), Griebsch, Schilling, Franke 

 

Wechselspieler: P.Kruse (ETW), M.Werner, Kögler, Seifert, Kieß 

 

Torfolge: 0:1 Barth (45'), Bernsdorf (55'), Nüchtern (57')

 

Zuschauer: 108

 

Schiedsrichter: Sebastian Runge


geschrieben von: Redaktion am 28.04.19

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - RADEBEULER BC 08

22. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - Radebeuler BC 0:1 (0:1)

 

Am 22. Spieltag der Sachsenliga konnte unsere erste Männermannschaft erneut keine Punkte erzielen und lässt damit die Negativserie anhalten. Zum Heimspiel im Stadion am Bad wurde gegen den Tabellennachbarn Radebeuler BC 08 mit 0:1 verloren. So hatte sich die Mannschaft um Trainer Uwe Ferl einiges vorm Spiel vorgenommen um wieder punkten zu können. In der ersten Halbzeit gab es Chancen auf beiden Seiten, wobei das Spiel noch ausgeglichen wirkte. Jedoch spielte insbesondere in den ersten 45 Minuten der Radebeuler Kopas eine starke Partie und konnte immer wieder nahezu unbedrängt gefährliche Flanken vor unser Tor schlagen. Da gegen diesen Spieler kein Zugriff gefunden wurde, vollendete Besagter in der 39. Minute seinen Angriff mit einem sehenswerten Heber von der Strafraumgrenze in unser Tor zum 0:1. Auf der anderen Seite scheiterte Maximilian Bernsdorf mit seinem Heber an einer starken Parade des Gästehüters. Mit dem 0:1 ging es die Pause und mit Wiederanpfiff reagierte unser Trainerteam, nahm einen Wechsel vor und stellte auf einigen Positionen um. Diese Umstellungen bewirkten einen besseren Zugriff auf Ball und Gegner. Der SSV war in der zweiten Halbzeit am Drücker und wollte den Ausgleich erzwingen. Wieder einmal wurde großer Aufwand betrieben, jedoch vor dem Tor fehlten die Ideen und entscheidende Torabschlüsse, sowie teilweise auch das Glück nach zwei Aluminiumtreffern und einem strittigen Foul an SSV-Kapitän Nüchtern, der im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht wurde. Somit endete das Spiel ohne ein weiteres Tor und es zieht sich wie ein roter Faden durch die Rückrunde, dass einfach die Erfolgserlebnisse fehlen. Aus sieben gespielten Partien konnte lediglich eines gewonnen werden. Hinzukommend, dass die Personaldecke momentan relativ dünn ist durch Verletzungen, Sperren und berufliche Verpflichtungen. Auch die Trainingsbeteiligung lies in den letzten Wochen merklich nach, sodass es für das Trainerteam zunehmend schwieriger wird die Mannschaft auf die kommenden Spiele einzustellen.

Nun ist erstmal spielfrei bis zum  28.04.19, sodass die kommenden zwei Wochen für Spieler und Trainer genutzt werden sollten, die vergangenen Spiele der Rückrunde zu analysieren und kristisch auszuwerten. Mit 24 Punkten steht der SSV nunmehr auf dem elften Tabellenplatz nur noch drei Punkte vor einem Abstiegsplatz und die direkte Konkurrenz im Tabellenkeller hat dieses Wochende gepunktet, sodass die Plätze 10-16 immer dichter zusammenrücken. Die kommenden Partien werden größtenteils gegen Mannschaften aus dem unteren Drittel der Tabelle gespielt. Wenn diese Spiele erfolgreicher als die bisherigen ausgehen, haben unsere Jungs den Klassenerhalt selbst in der Hand

 

SSV: Wings, J.Werner, Kögler (46' Schilling), Kunze, Barth, Hildebrandt, Nüchtern (C), Loimer (65' M.Werner), Heditzsch, Bernsdorf, Griebsch

 

Wechselspieler: P.Kruse, M.Werner, Schilling, Daubitz

 

Torfolge: 0:1 Kopas (38')

 

Zuschauer: 55

 

Schiedsrichter: Christopher Fiebig


geschrieben von: M. Ballasch am 15.04.19

SPIELBERICHT: SV EINHEIT KAMENZ - SSV MARKRANSTÄDT 

21. Spieltag Sachsenliga, SV Einheit Kamenz - SSV Markranstädt 6:1 (4:0)

 

Während der langen Auswärtsfahrt rechnete sich der SSV ein paar Chancen beim Tabellenzweiten in Kamenz aus, da dieser letzte Woche gegen den Tabellenletzten Glauchau mit 3 zu 1 federn ließ. Doch bereits die erste Halbzeit sollte den SSV-Spielern diese Chancen zunichte gemachet werden, denn in den ersten 45 Minuten setzte es durch den Oberliga-Absteiger aus Kamenz vier Gegentore. In Halbzeit Zwei war der SSV auf Schadensbegrenzung aus und konnte durch Christian Heditzsch in der 76. Spielminute verkürzen, musste dann jedoch durch den dritten Treffer von Marcel Hänsel und einen Strafstoß von Robin Huth ein am Ende deutliches 6 zu 1 hinnehmen. Damit rutscht der SSV auf Rang 10 der Sachsenligatabelle ab und hat nur noch fünf Punkte bis zu den Abstiegsrängen Abstand. Kamenz hingegen sicherte sich damit den zweiten Tabellenplatz und tangiert neun Punkte hinter Spitzenreiter Grimma. Nächste Woche geht es für den SSV zuhause gegen den Radebeuler BC, der nur einen Rang und einen Punkt hinter dem SSV steht. Die kommenden Woche gegen solche Gegner aus der unteren Tabellenregion bedeuten die Wochen der Wahrheit, wo es heißt zu bestehen um das Ziel Sachsenligaverbleib zu erhalten. Kommt also nächsten Sonntag ins Stadion am Bad und unterstützt das Team auf dieser Mission. 

 

SSV: P. Kruse, Kunze, Barth, Nüchtern (C), Loimer (85' Hübner), Hahnefeld, Heditzsch, Bernsdorf (74' Seifert), Griebsch, Schilling (46' M. Werner)

 

Wechselspieler: Hübner, M. Werner, T. Seifert 

 

Torfolge: 1:0 Labisch (10'), 2:0 Häfner (18'), 3:0 Hänsel (23'), 4:0 Hänsel (29'), 4:1 Heditzsch (76'), 5:1 Hänsel (81'), 6:1 Huth (86')

 

Zuschauer: 90

 

Schiedsrichter: John Köber


geschrieben von: Redaktion am 07.04.19

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FSV NEUSALZA-SPREMBERG

20. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - FSV Neusalza-Spremberg 0:1 (0:0)

 

Das Heimspiel am 20. Spieltag der Sachsenliga gegen den FSV 1990 Neusalza-Spremberg ging mit 0:1 verloren. In der ersten Halbzeit war unser SSV leicht spielbestimmend aus einer sicheren Abwehr heraus. Dabei spielte sich das Geschehen hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab, da beide Mannschaften eigene Fehler vermeiden wollten. Jedoch erzielten die Gäste in der 75. Minute den Siegtreffer, da unser Abwehrrecke Fabian Franke kurz zuvor verletzungsbedingt vom Platz musste und der Abwehrverbund für einen Moment unsortiert erschien. Dieser Angriff der Gäste wurde im Mittefeld lediglich begleitet und nicht energisch genug dabei gestört. Der SSV versuchte sich aufzubäumen noch ein Tor zu schießen, jedoch fehlten die passenden Ideen und die notwendigen Körner um einen gut sortierten Gegner zu übwerwinden. Einzig durch Standarts gab es noch torgefährliche Situationen, welche nicht genutzt wurden. Wieder einmal fehlten die entscheidenden Prozentpunkte des abrufbaren Leistungsvermögens und auch das nötige Quäntchen Glück um als Sieger vom Platz zu gehen. Somit stehen die Männer von Trainer Uwe Ferl wieder einmal mit leeren Händen da. Es ist nunmehr die vierte Niederlage im fünften Spiel der Rückrunde. Nunmehr gilt es aufzupassen, die gute Hinrunde mit 21 Punkten nicht zu verspielen und in Abstiegsgefahr zu geraten. Nächstes Wochenende geht es zum SV Einheit Kamenz, dem Zweitplatzierten und der besten Heimelf der Sachsenliga. Dort sollten sich unsere Männer achtbar verkaufen und vielleicht kann etwas zählbares wieder mit nach Hause gebracht werden.

 

SSV: Wings, J. Werner, Barth, Daubitz (74' Seifert), Hildebrandt, Nüchtern (C), Loimer (82' Werner), Heditzsch, Bernsdorf, Griebsch, Franke (75' Hahnefeld)

 

Wechselspieler: P. Kruse, M. Werner, Hahnefled, Seifert

 

Torfolge: 0:1 Riedel (75')

 

Zuschauer: 90

 

Schiedsrichter: Stary


geschrieben von: M. Ballasch am 30.03.19
Bild: Marcus Ballasch

SPONSORENABEND MIT HISTORIE

 

Der SSV Markranstädt lud am Freitagabend, des 29. März zum Sponsorentreffen ein. Einige der Gönner des Vereins nahmen dieses Angebot dankend und selbstverständlich an. So trafen sich eine Vielzahl an Sponsoren und Funktionären zum gemeinschaftlichen Kick in der Stadthalle Markranstädt. Eine Stunde lang stand das Runde Leder im Mittelpunkt. Danach kam es zum gemütlichen Beisammensitzen im Mehrgenerations-Haus gegenüber der Halle, dort wurde bei Speiß und Trank in Erinnerungen geschwelkt und SSV-Trainer Uwe Ferl und Ehrengast Klaus Havenstein schwelgten und erzählten von ihren glorreichen fußballerischen Glanzzeiten. Wir danken als SSV Markranstädt jeder einzelenen Unterstützung unserer ehrenamtlichen Vereinsarbeit und hoffen solche Veranstaltungen in Regelmäßigkeit etablieren zu können.

geschrieben von: Redaktion am 30.03.2019

SPIELBERICHT: GROßENHAINER FV - SSV MARKRANSTÄDT 

19. Spieltag Sachsenliga, Großenhainer FV - SSV Markranstädt 3:1 (0:1)

 

Leider wieder nichts zählbares trotz starker erster Halbzeit. Das Auswärtsspiel beim Großenhainer FV wurde mit 1:3 verloren. In der ersten Halbzeit ging man durch einen Sonntagsschuss von Robin Loimer mit 1:0 in Führung. Diese sollte bis zur 55. Minute halten als die Gastgeber durch eine Fehlerkette in unserer Hintermannschaft den Ausgleich erzielten. Beide Mannschaften bemühten sich weiterhin auf tiefen Geläuf ihr Spiel aufzuziehen, wobei sich das Spiel hauptsächlich zwischen den Strafräumen abspielte. In der 71. Minute bekamen die Gastgeber einen schmeichelhaften Elfmeter zugesprochen, nach minimalen Schieben/ Schubsen durch Patrick Hahnefeld. Den Elfmeter verwandelte Torsten Marx sicher zur 2:1 Führung. Den Endstand zum 3:1 erzielten die Gastgeber in der 92. Minute kurz vor dem Abpfiff ebenfalls durch Torsten Marx. Wieder einmal konnte sich unsere erste Männermannschaft nicht für den betriebenen Aufwand belohnen, so wurden eigene Chancen nicht konsequent genutzt und den Gegner durch eigene Fehler zum Toreschießen eingeladen.

Trainer Ferl konstantierte: "Es war die beste Leistung von uns in der Rückrunde, leider verpassten wir es nach der Führung das zweite Tor zu machen."

Nächstes Wochenende ist erst einmal spielfrei, die nächste Partie findet am 31.03.2019 um 15.00 Uhr im Stadion am Bad statt, dann geht es gegen den FSV Neusalza-Spremberg. 

 

SSV: Wings, Kögler, J. Werner (83' Barth), Hildebrandt, Nüchtern (C), Loimer, Hahnefeld (75' Winkler), Heditzsch, Griebsch, Schilling (78' Merseburger), Kieß

 

Wechselspieler: P. Kruse, Winkler, Barth, Merseburger

 

Torfolge: 0:1 Loimer (35'), 1:1 Reichl (55'), 2:1 Marx (71'), 3:1 Marx (90')

 

Zuschauer: 70

 

Schiedsrichter: Runge


geschrieben von: M. Ballasch am 18.03.19 

WINTERVORBEREITUNGSPROGRAMM DER 1. MANNSCHAFT

 

Die Vorbereitung der Sachsenliga-Mannschaft des SSV Markranstädt auf die Rückrunde der Saison 2018/2019 begann am 05.01 mit dem Ur-Krostitzer Hallenmasters im Sportcenter Markranstädt, wo ein super 2. Platz heraussprang. Die Testspiele starten am Wochenende mit der Partie gegen SV Blau-Weiß Günthersdorf. Am Dienstag, den 15. Januar kommt es dann zum Test gegen den wahrscheinlich attraktivsten Gegner der Vorbereitung, die BSG Chemie Leipzig aus der Oberliga mit Ex-SSV-Stürmer Eric Berger. Am nächsten Wochenende geht es dann schon wieder gegen einen Gegner aus der Oberliga, dann wird auswärts beim VfL Halle 96 getestet. Eh dann dreimal zuhause gespielt wird, gegen SG Motor Gohlis-Nord Fußball aus der Stadtliga Leipzig, den HFC Colditz und den FSV Krostitz, beide aus der Landesklasse Nord, wobei der Testspielvertrag für das Spiel gegen Colditz noch nicht ganz fix ist. Die Woche darauf geht es dann auswärts erneut nach Sachsen-Anhalt zu einem Oberligisten, nämlich zum SV-Blau-Weiß-Zorbau um die Ex-SSV-Spieler Lerchl, Dwars, Zott, Schößler und Dickmann. Der letzte Test vor Rückrundenstart steigt am 16. Februar gegen den SV Liebertwolkwitz  aus der Landesklasse Nord. Die Liga beginnt am 24. Februar höchstwahrscheinlich. Dann gleich mit dem Heimspielkracher gegen den FC Grimma, Anstoß ist auf 14:00 Uhr im Stadion am Bad taxiert. Alle Heimtestspiele bis auf die Partie gegen Chemie im Stadion am Bad werden auf dem Kunstrasen ausgetragen.

 

SPIELBERICHT: SSV MARKARANSTÄDT - SV LIEBERTWOLKWITZ - 2 zu 0 

Der letzte Test vor dem Rückrundenstart für den SSV war erneut erfolgreich, gegen den SV Liebertwolkwitz aus der Landesklasse Nord wurde auf dem heimischen Rasen des Stadion am Bad's mit 2 zu 0 gesiegt. Die SSV-Tore erzielten Griebsch und Daubitz in den Minuten 44. und 81. Beim Gegner liefen die Ex-Markranstädter Benjamin Uhlmann und Tomislav Maric auf. Somit stehen 6 Siege und ein sehr ansehnliches Unentschieden gegen die BSG Chemie Leipzig während der Rückrundenvorbereitung zu Buche, eh es in einer Woche am 24. Februar gegen den FC Grimma gleich zum Kracher in der Sachsenliga kommt.

 

SPIELBERICHT: SV BLAU-WEIß ZORBAU - SSV MARKARANSTÄDT - 3 zu 4

Im zweiten Test gegen einen Vertreter aus der Oberliga konnte der SSV nach dem Sieg gegen den VfL Halle 96 auch den SV Blau-Weiß Zorbau bezwingen. Auf dem Zorbauer Kunstrasen begann am Samstag das Spiel bereits 12:00 Uhr, dies erreichte jedoch leider die Schiedsrichter nicht, so dass Funktionäre beider Seiten die Rolle der Unparteiischen kurzfristig übernahmen. Der Gastgeber um die Ex-SSV-Spieler Dickmann, Zott, Dwars, Schößler und Lerchl konnten in Halbzeit eins in Führung gehen. A-Junior Eugene Winkler glich jedoch noch vor der Pause für den SSV aus. In der zweiten Hälfte drehte der SSV zu Beginn richtig auf und ging durch einen Freistoß von Griebsch in Führung. Loimer erhöhte mit einem Doppelpack auf 4 SSV-Tore. Zorbau erzielte jedoch noch ihre Tore zwei und drei. Trainer Ferl testete und rotierte kräftig, weil auch die Stammspieler Marcel Nüchtern und Jens Werner fehlten.

 

SPIELBERICHT: SSV MARKARANSTÄDT - FSV KROSTITZ - 5 zu 1

Im fünften Testspiel der Wintervorbereitung traf der SSV ebenfalls fünfmal ins gegnerische Tor. Zu Gast auf dem Kunstrasen neben dem Stadion am Bad war der FSV Krostitz um Ex-Sachsen Leipzig und SSV-Spieler Enrico Köckeritz aus der Landesklasse Nord. Bereits zur Pause führte der SSV mit 3 zu 0, die Tore in Hälfte eins markierten Christian Heditzsch, Max Bernsdorf und Christopher Griebsch. Kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit verkürzte Krostitz durch ihren Knipser Christan Bettfür. Doch Robin Loimer und Martin Werner stellten im weiteren Verlauf des Spiels den Enstand her. Der SSV steht nach fünf Vorbereitungsspielen gut im Saft und kann mit den Ergebnissen im Rücken mit breiter Brust auf den Rückrundenstart der Sachsenliga schauen. -> Die Bilder zum Spiel gibt's hier!

 

SPIELBERICHT: SSV MARKARANSTÄDT - HFC COLDITZ - 3 zu 1

Am Samstag, den 26. Januar erspielte sich die Elf von Trainer Uwe Ferl und Co André Bittner im dritten Testspiel einen 3 zu 1- Erfolg gegen den Landesklassevertreter HFC Colditz. Auf dem Markranstädter Kunstrasen wurde die Partie bei kalten Temperaturen 13:00 Uhr angepfiffen. Die Führung für den SSV erzielte Tom Seifert, eh der ewige Colditzer-Goalgetter Martin Schwibs in der 44. Minute ausgleichen konnte, doch kurz vor dem Halbzeitpfiff brachte Christian Heditzsch den SSV erneut in Front. Erst in den Schlussminuten markierte eben wieder Heditzsch das dritte und damit letzte Tor des Tages. Die A-Jugendspieler Eugene Winkler und Leon Merklein bekamen außerdem Einsatzzeiten, womit das Trainerteam versucht unseren Nachwuchs an die erste Mannschaft heranzuführen. 

 

SPIELBERICHT: SSV MARKARANSTÄDT - MO-GO-NO LEIPZIG - ausgefallen

Der für 19:00 Uhr angedachte Test am Mittwochabend, des 23.01.2019, gegen den Stadtligist Motor-Gohlis-Nord musste aufgrund der Kälte und Schnee auf dem Kunstrasen leider abgesagt werden. 

 

SPIELBERICHT: VfL HALLE 96 - SSV MARKARANSTÄDT - 1 zu 2

Im ersten Auswärts-Testspiel der Wintervorbereitung war der SSV zu Gast beim Oberligisten VfL Halle 96 im Stadion am Zoo. Auf Kunstrasen ereignete sich ein guter Test für beide Seiten, in dem konditionell gut trainiert und spielerisch etwas ausprobiert werden konnte. Beim VfL mit Trainer René Behring, der vor einigen Jahren die Reserve des SSV coachte, spielten zudem die Ex-SSV-Spieler Tommy Kind und Alan Nkem mit. Nach früher Führung der Hausherren in Minute vier durch Kevin Schiller glich SSV-Leader Jonathan Barth nach 15 Minuten zum ausgleich und war es auch der kurz nach der Pause den Siegtreffer markierte. Der nächste Test für den SSV steigt dann wieder zuhause, am Mittwoch kommt der Stadtligist Motor-Gohlis-Nord ins Stadion am Bad. Gespielt wird 19:00 Uhr auf Kunstrasen. 

 

SPIELBERICHT: SSV MARKARANSTÄDT - BSG CHEMIE LEIPZIG - 0 zu 0

Im zweiten Testspiel der Wintervorbereitung hat unser SSV Markranstädt im Spiel gegen die BSG Chemie Leipzig aus der Oberliga ein gutes 0 zu 0 erkämpft. Auf gutem Geläuf im Stadion am Bad fanden beide Mannschaften topp Bedingungen um sich auf ihre Rückrunden vorzubereiten. Beide Mannschaften setzten eine Vielzahl an Spielern ein und wechselten somit besonders in Halbzeit Zwei mehrmals durch. Der Ballbesitz war klar auf Seiten der BSG Chemie, die ihr erstes Testspiel mit Neu-Trainer Miroslav Jagatic absolvierten, doch konnte diese keine zwingenden Chancen kreieren, Der SSV war wenn über Konter gefährlich. Doch richtig klare Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Läuferisch und von der Zweikampfintensität war es für beide Mannschaften jedoch eine guter Test. Beim SSV kamen neben den Neuzugängen Robby Kögler und Florian Schilling auch der A-Junior Eugene Winkler zum Einsatz, der genau wie weiter Nachwuchsspieler der U19 nun peu á peu an den Herrenbereich herangeführt werden sollen. Im Markranstädter-Tor stand in der zweiten Halbzeit Christian Wings, der nach langer Kreuzbandverletzung endlich wieder mit der Mannschaft trainieren und spielen kann.

-> Das Video zum Spiel gibt's hier!

 

INFOS ZUM TESTSPIEL GEGEN CHEMIE - Dienstag, 15.01.2019, 19:00 Uhr Stadion am Bad

Das Jahr 2018 war sehr ereignisreich für die BSG. Im Sommer stieg das Team unglücklich aus der Regionalliga ab, konnte jedoch mit dem Sieg des Sachsenpokals im DFB-Pokal antreten und siegte in Runde eins gegen den SSV Jahn Regensburg und zog in die zweite Runde ein, wo jedoch gegen den SC Paderborn 07 Schluss war. In der Oberliga marschierte Chemie anfangs klar vorweg, zum Ende der Hinrunde lies das Team jedoch federn und beendet die erste Halbserie auf Platz 2 hinter dem FSV 63 Luckenwalde. Im Sachsenpokal kam es zuletzt vor Weihnachten zum Stadtderby mit dem 1. FC Lokomotive Leipzig, welches knapp mit 0 zu 1 im heimischen AKS verloren ging. Diese Negativserie kostete Trainer Dietmar Demuth den Trainerstuhl, interimsweise hatte Co-Trainer Christian Sobottka die Zügel in der Hand, seit wenigen Tagen ist Miroslav Jagatic neuer Cheftrainer, der zuletzt den VSG Altglienicke in der Regionalliga coachte.

 

SPIELBERICHT: SSV MARKARANSTÄDT - SV BLAU-WEIß GÜNTHERSDORF - 5 zu 1

Das erste Testspiel unserer ersten Männermannschaft ist absolviert und konnte mit 5:1 gewonnen werden. Die Mannschaft des SV Blau-Weiß Günthersdorf erwies sich als ordentlicher Testspielgegner, konnte jedoch bis auf ein Tor, kaum Gefahr vor dem Gehäuse des SSV ausstrahlen. Von Beginn an übernahm der SSV das Kommando und ließ Ball und Gegner das gesamte Spiel über laufen. Somit konnten viele Torchancen heraus gearbeitet werden, welche von Neuzugang Florian Schilling, Christopher Griebsch sowie Tom Seifert, Fabian Kieß und Robin Loimer genutzt werden konnten. Das einzige Tor für die Gäste aus Sachsen-Anhalt erzilete Tom Schönemann, der einen Großteil seiner Ausbildung im Nachwuchsbereich des SSV verbrachte. Bereits am kommenden Dienstagabend um 19.00 Uhr steigt das Testspielhighlight der Wintervorbereitung gegen die BSG Chemie Leipzig im Stadion am Bad. Seit dabei und genießt das Spiel bei Bratwurst, Bier und Glühwein. -> Die Bilder zum Spiel gibt's hier!

 


geschrieben von: Redaktion im Januar 2019 

NEUES TRAINERGESPANN FÜR ZWEITE MANNSCHAFT

Die „Zweite“ startet mit neuem Trainerteam und einem klaren Ziel in die Rückrunde

 

Die Hinrunde der Saison 2018-2019 ist für unsere zweite Herrenmannschaft alles andere als gut verlaufen. Zusammen mit dem Trainer, dem Mannschaftsrat und Vorstand hat man Anfang Januar ein ehrliches und offenes Gespräch geführt, wobei man die Hinrunde und die aktuelle Situation zusammen ausgewertet hat. Der Trainer David Polz wird aufgrund stark steigender Belastung im Beruf nicht mehr als Cheftrainer fungieren und übernimmt bis zum Sommer 2019 die Funktion des Mannschaftsleiters. Mathias Hanich wird vorerst bis zum Sommer die Funktion des Spielertrainers übernehmen und wird dabei durch die Spieler-Co-Trainer Jens Könitzer und Falco Choynacki unterstützt.

Wir wünschen dem Trainerteam und der Mannschaft alles erdenklich Gute und viel Erfolg für die Rückrunde. Das Ziel Klassenerhalt soll über Trainingsfleiß, Engagement, Zusammenhalt und unbedingten Willen erreicht werden. Hierfür hat das Team die maximale Unterstützung aus dem Verein und wird bis zum letzten Spieltag für ihr Ziel kämpfen. Perspektivisch soll ein Umbruch im Team der zweiten Mannschaft erfolgen, damit wir in Markranstädt traditionell auf zwei starke Herrenteams setzen können.

geschrieben vom: Vorstand am 20.01.2019
FINALEINZUG BEIM UR-KROSTITZER-MASTERS
 
Mit einer starken Leistung während des gesamten Turniers konnte sich der SSV Markranstädt beim alljährlichen Ur-Krostitzer Hallencup den 2. Platz sichern. Im heimischen Sportcenter hatte man die vermeintlich schwerste Gruppe mit Lok Leipzig und Rot-Weiß Erfurt. Beide Partien gegen die favorisierten Regionalligisten gingen 1:1 unentschieden zu Ende. Das dritte Gruppenspiel gegen den Ausrichter SV Leipzig Nord-West endete 4:1 für die Männer von Trainer Uwe Ferl. Mit dem knapp schlechteren Torverhältnis wurde man Gruppendritter und im Viertelfinale traf man auf das "Allstar" Team von Lok Leipzig. Nach der Spielzeit von 10 Minuten stand es 1:1 und das Neunmeterschießen musste entscheiden. Hierbei behielt man die Nerven und gewann 3:2. Im Halbfinale ging es erneut gegen Regionalligavertreter Rot-Weiss Erfurt. Auch diese Partie endete 1:1 und das Neunmeterschießen konnte u. a. dank einer starken Parade von Paul Kruse mit 3:2 gewonnen werden. Somit standen unsere Jungs im Finale gegen Lok Leipzig. Vor erneut toller Kulisse, welche mehrheitlich in blau-gelb gekleidet war, setzten sich die Profis von Lok Leipzig mit 1:0 durch. 
 
Nachdem bereits im Vorjahr der 2. Platz erzielt wurde, wurde dieser Platz nunmehr erneut bestätigt. Durch mannschaftliche Geschlossenheit, einem bunten Mix von Jung und Alt und die Lust auf Hallenfussball gelang ein erfolgreicher Einstand in das Fussballjahr 2019.
 
Der Start in die Rückrundenvorbereitung unserer 1. Mannschaft beginnt am Mittwoch, den 09.01.2019. Das erste Testspiel steigt am Samstag, den 12.01.2019 um 13.00 Uhr auf dem Kunstrasen gegen den SV Blau-Weiß Günthersdorf aus der Landesliga Süd Sachsen- Anhalt (vergleichbar Landesklasse). Bereits fast traditionell sollen hierbei vereinzelte Spieler der A-Jugend in den Trainingseinheiten und Testspielen zum Einsatz kommen, ihr Talent aufzeigen und an das Niveau im Männerbereich herangeführt werden.   
geschrieben von: Marcus Ballasch am 06.01.2019 

POKAL DES BÜRGERMEISTERS 2018

 

SSV II gewinnt Pokal des Bürgermeisters in der Stadthalle Markranstädt

 

Am Freitag, den 28.12.2018, lud der SSV Markranstädt wieder zum alljährlichen Pokal des Bürgermeisters in die Stadthalle Markranstädt in der Leipziger Straße 4. Zu Gast an diesem Freitagabend zwischen Weihnachten und Neujahr ab 18:00 Uhr waren 10 Mannschaften. Neben dem gastgebenden Team des SSV Markranstädt II (Stadttklasse) kamen die SG Räpitz (1. Kreisklasse) und die TSG Blau-Weiß Großlehna (1. Kreisklasse) als stetige Teilnehmer aus der Markranstädter Kommune. Zusätzlich zu den etablierten Gästen der SG Lausen (2. Kreisklasse), dem KSC 1864 Leipzig (Stadtklasse) und dem SV Lindenau 1848 (Stadtliga) waren dieses Jahr zwei weitere Teams aus Leipzig mit von der Partie. Premiere feierten 2018 die SV Fortuna Leipzig (Stadtklasse) und die Reserve des 1. FC Lok Leipzig (1. Kreisklasse). Ebenso wie die Jahre zuvor komplettierten der SC Eintracht Schkeuditz (Stadtliga) und der TSV Eintracht Lützen (Kreisoberliga Burgenland Sachsen-Anhalt) das Teilnehmerfeld. In zwei Vorrundengruppen á fünf Teams wurden die Mannschaften für die Halbfinalspiele ermittelt. In Gruppe A setzte sich Schkeuditz mit 10 Punkten vor der Reserve des SSV mit neun Zählern durch, Fortuna Leipzig gewann Gruppe B vor dem 1. FC Lok II. Im ersten Semifinale gewann der SC Eintracht Schkeuditz gegen die Reserve von Lok Leipzig. Das zweite Halbfinale musste nach einem sehr taktischen und torlosen Spiel zwischen Fortuna Leipzig und dem SSV II im Strafstoßschießen entschieden werden. Für den SSV traten Felix Schwabe, Yannic Drechsler und Max Bernsdorf an. Zwei von drei Strafstößen des SSV saßen und SSV-Hüter Maik Egi parierte zwei Schüsse der Fortunen, damit war der Einzug ins Finale gesichert. Im Finale standen sich also Schkeuditz und der SSV II gegenüber, die bereits in der Vorrunde aufeinander trafen. Da gewann Schkeuditz deutlich mit 4 zu 0 und fügte der Markranstädter Reserve die einzige Turnierniederlage zu, doch im Finale spielte der SSV groß auf. Durch das Tor der Turniers von Tom Seifert per Hacke ging der SSV in Führung, eh Felix Schwabe mit seinem sechsten Turniertreffer den Sack zumachte, somit Torschützenkönig wurde und damit den Turniersieg für den SSV Markranstädt II besielgelte. So bliebt der Pokal daheim in Makranstädt und ein Jahr mit Höhen und Tiefen nahm für den SSV II einen erfolgreiches Ende. Mit an die 260 Zuschauer war die Stadthalle 2018 auch wieder gut gefüllt und versammlte Fußballfans aus Markranstädt und Umgebung zu einem schönen fußballreichen Jahresabschluss. Der SSV Markranstädt bedankt sich für alle Helfer, Akteuere und Zuschauer, die diesen Pokal des Bürgermeistes 2018 wieder so sehenswert gemacht haben.

geschrieben von: Redaktion am 30.12.2019

RÜCKBLICK SAISON 17/18 + VORSCHAU SACHSENPOKAL 1. RUNDE 18/19

1. Runde Sachsenpokal FC 1910 Lößnitz - SSV Markranstädt, Samstag 18.08.2018, Anstoß 15:00 Uhr Stadion an der Talstraße 

 

Exakt 8 Wochen sind vergangen seit dem letzten Spiel der abgelaufenen Saison 2017/18. In dieser wurde der Klassenerhalt am letzten Spieltag  mit einem 4:1- Sieg erreicht und auf Rang 10 der Tabelle die Saison beendet. Wie bereits vor einiger Zeit berichtet, brachten sich die Männer um Trainer Uwe Ferl mit lediglich 12 errungenen Punkten in der Rückrunde selbst noch in die Gefahrenzone, sodass der Klassenerhalt erst am letzten Spieltag gefestigt wurde.

Die Vorbereitung auf die Saison 2018/19 erfolgte mit 5 Testspielen und der Integration der Neuzugänge, wobei sicherlich das Testspiel gegen den Zweitligaaufsteiger 1. FC Magdeburg das Highlight darstellte.

Am Samstag, den 18.08.2018 um 15.00 Uhr, wird die neue Saison mit der 1. Runde des Wernesgrüner Sachsenpokals eingeläutet. Hierzu titelt die Leipziger Volkszeitung, dass der SSV Markranstädt das schwerste Los aller Leipziger Pokalteilnehmer gezogen hätte. Unsere 1. Mannschaft darf sich mit dem Ligakontrahenten FC 1910 Lößnitz um das Erreichen der 2. Runde des Pokalwettbewerbs messen. Die Lößnitzer erreichten in der abgelaufenen Saison den 4. Platz, wobei das erste Spiel die gleiche Paarung vorsah. Das Saisoneröffnungsspiel vor toller Kulisse in Markranstädt konnte mit einer starken Mannschaftsleistung 3:2 gewonnen werden. Das Rückspiel in Lößnitz wurde auf verschneiten Kunstrasenplatz 4:1 verloren.   

Aktuell sollten die Karten neu gemischt sein, da sowohl bei den Lößnitzern als auch bei unserer ersten Mannschaft Zu- und Abgänge zu verzeichnen waren. So mussten der Abgang von Leistungsträgern wie Eric Berger und Tarik Reinhardt kompensiert werden. Die aktuell zusammengestellte Mannschaft genießt das Vertrauen von Trainer und Vorstand mit dem Ziel den Klassenerhalt so schnell wie möglich zu sichern.

Bereits am Samstag soll mit einer disziplinierten Mannschaftsleistung die Fahrt ins Erzgebirge mit einem Sieg und dem Weiterkommen in die 2. Runde des Wernesgrüner Sachsenpokals erreicht werden. 

geschrieben von: Marcus Ballasch am 15.08.2018
Fabian Franke SSV Markranstädt Prominentester Neuzugang beim SSV ist Ex-RB-Profi Fabian Franke.

KADER 1. MANNSCHAFT SAISON 2018/2019

Kader 1. Herren SSV Markranstädt Sachsenliga Saison 2018/2019 

 

Der SSV Markranstädt startet mit folgenden Kader in die Sachsenliga-Saison 2018/2019, dabei stehen nominell 12 Spielerzugänge neun Abgänge gegenüber. Wir bedauern natürlich jeden Abgang und finden es schade, dass mit Chris Rothe, Robin Glänzel, Tarik Reinhard und Eric Berger sehr junge talentierte Spieler den Verein verlassen haben, die alle bereits in der Nachwuchsabteilung des SSV gespielt haben. Aus sporlicher Sicht ist Eric Berger mit seinen 21 Treffern aus der Vorsaison ein großer Verlust, er hat sich jedoch mit diesen Toren in dem Alter auch für höheres angeboten und versucht sich nun bei seinem Jugendverein (damals FC Sachsen Leipzig) der BSG Chemie Leipzig eine Liga höher in der Oberliga und peilt mit den Leutzschern den Wiederaufstieg an. Wir wünschen allen Abgängen das Beste für Ihre Zukunft. Aber auch oder besonders die Neuzugänge können sich sehen lassen, wo ein Großteil bereits schon über längere oder kürzere Zeit Luft beim SSV geschnuppert hat. Sehr freut es uns Paul Kruse und Max Bernsdorf als talentierte Spieler der A-Junioren in den Kader der 1. Mannschaft fest zu übernehmen. Namenhaftester Zugang ist allerdings Ex-Profi Fabian Franke, der bereits bei RB Leipzig in der 2. Bundesliga spielte oder zuletzt für den Halleschen FC auflief. So hat Trainer Uwe Ferl sein Team in Breite und Spitze punktuell verstärkt und es auch geschafft die Mannschaft mit vielen jungen Spielern zu verjüngen. Der aktuelle Altersdurchschnitt liegt bei 26,3 Jahren von 20 offiziellen Kaderspielern ohne die aktuell verletzten Spieler und temporären Verstärkungen durch die 2. Mannschaft. Das bereits ausgesprochene Saisonziel ist weiterhin der sichere Klassenerhalt und die Integration der neuen und jungen Spieler in die Mannschaft und den Verein. 

 

Tor: Christian Wings (verletzt), Marc Hübner, Paul Kruse, Daniel Halangk 

 

Abwehr: Jens Werner, Jonathan Barth, Patrick Hahnefeld, Eric Heynke, Fabian Franke, Marcus Saalbach (verletzt) 

 

Mittelfeld: Marcel Nüchtern, Raik Hildebrandt, Christopher Griebsch, Eric Daubitz, Kilian Kunze, Fabian Kieß, Lorenz Randig, Michael Förnbacher, Tom Seifert, Falco Choynacki

 

Sturm: Max Bernsdorf, Michael Teubel, Malik Haußig (verletzt), Christian Heditzsch, Robin Loimer, Martin Werner (verletzt) 

 

Altersdurchschnitt: 26,3 Jahre

 

Funktionsteam: Trainer - Uwe Ferl, Co-Trainer - André Bittner, Mannschaftsleiter - Maik Egi, Betreuer - Marcus Ballasch, Physiotherapeut - Torsten Reuter, Physiotherapeutin - Rena Hoffmann

 

Zugänge: Fabian Franke (Hallescher FC), Jonathan Barth (SV Lipsia Eutritzsch), Christopher Griebsch (TSG Einheit Bernau), Fabian Kiess (SG Motor Gohlis-Nord Leipzig), Malik Haußig (IMO Merseburg), Daniel Halangk (SV Irxleben), Michael Teubel (vereinslos), Michael Förnbacher (vereinslos), Tom Seifert (pausiert), Paul Kruse (A-Jugend), Max Bernsdorf (A-Jugend), Falco Choynacki (temporär, 2. Mannschaft), Robin Loimer (temporär, 2. Mannschaft), Rena Hoffmann (als Physiotherapeutin) 

 

Abgänge: Christian Rothe (Radefelder SV), Robin Glänzel (IMO Merseburg), Tarik Reinhard (IMO Merseburg) , Sebastian Seifert (IMO Merseburg), Eric Berger (BSG Chemie Leipzig), Alexander Langner (SG Union Sandersdorf), Patrick Scheithauer (KSC Leipzig), Tino Oechsner (unbekannt), Vilius Jankunas (unbekannt)

geschrieben von: Redaktion am 15.08.2018

MONTI'S MIT TRIUMPH

 

Die Montagsmaler gewinnen das alljährlicher Turnier für Freizeitmannschaften um Pokal des Bürgermeisters. Der SSV Markranstädt fungierte als guter Gastgeber und ermöglichte einen spaßigen Abend im Rahmen des 143. Markranstädter Kinderfestes. Diesmal erstmalig nicht am Samstag Vormittag, sondern am Freitag Nachmittag zuvor. Trotz eines engen Turnierverlaufs sahen die Gäste faire Spiele, viele Tore und besonders wichtig niemanden der sich verletzte.

 

Abschlusstabelle:

1. Montis 
2. Bubble Bras 
3. SSV Trainer & Friends 
4. Concordia Thronitz
5. Rote Rübe
6. Die Unglaublichen
7. KunstrasenBallsport

geschrieben von: Redaktion am 25.06.2018
Franz Grund - oben 2. von rechts, als Trainer der 1. Mannschaft 1984.

NACHRUF AUF EINEN SPORTSFREUND - FRANZ GRUND 

 

Franz Grund - † 28.03.2018

 

Wir erhielten die traurige Nachricht, dass unser Ehrenmitglied Franz Grund wenige Wochen nach seinem 78. Geburtstag und längerer schwerer Krankheit verstorben ist. Mit ihm haben wir einen   langjährigen Vereinsfunktionär, Trainer, aktiven Fußballspieler und guten Freund verloren. Nach erfolgreichem Studium kam der junge Diplomingenieur in den 1960-er Jahren nach Markranstädt um seine berufliche Tätigkeit im Armaturenwerk, später Orsta Hydraulik, aufzunehmen. Dort wurden ihm bald leitende Funktionen übertragen, die er bis zum Ende seiner Berufstätigkeit Inne hatte: Franz spielte in seiner Jugendzeit in Freiberg/Sachsen Fußball. Mit Beginn der Tätigkeit in Markranstädt meldete er sich bei Turbine an. Hier wurde er sofort in der 2. Mannschaft aktiv, später auch einige Zeit in der „Ersten“. Aufgrund seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten wurde er in die Leitung des Gesamtvereins gewählt. Dort vertrat er engagiert die Sektion Fußball und setzte sich in schwierigen Zeiten für den Markranstädter Bezirksligafußball ein. Nach seiner aktiven Zeit war Franz Grund zwischen 1974 und 1985 mehrmals Trainer der 1. Mannschaft, insgesamt 6 Jahre. Darüber hinaus wirkte er als Organisator im Verein. All das war auch nur möglich da Franz im besten Sinne des Wortes ein Freund des Sports und seiner Kameraden war. Zielstrebig engagiert, gleichzeitig aber ruhig und ausgeglichen, kümmerte er sich um die Vielzahl der auftretenden persönlichen Probleme und fand immer eine positive Lösung. Diese umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit leistete er trotz großer beruflicher und gesellschaftlicher Verpflichtungen. Dabei hatte er immer die Unterstützung seiner Familie, mit der wir trauern und unseren Sportkameraden Franz Grund in ehrenden Gedenken in Erinnerung behalten.              

geschrieben von: R. Reuter am 04.04.2018

MANNSCHAFTSABEND 1. MANNSCHAFT 

 

nach dem Punktspiel in Chemnitz am Sonntag bot sich Montagabend für die Kicker des SSV Markranstädt die Möglichkeit eine Regenerationseinheit in der Meri-Sauna in Markranstädt einzulegen. In den Saunen konnten die müden Muskeln wieder etwas gelockert werden und es entwickelte sich ein gemütlicher Mannschaftsabend bei aktiver Erholung. Im Namen der 1. Männermannschaft des SSV Markranstädt möchten wir uns bei Herrn Andreas Menger von der Meri Sauna für die willkommene Abwechslung bedanken.

 

Mehr unter www.ssv-markranstaedt.de / Danke an die www.meri-sauna.de

geschrieben von: Marcus Ballasch am 28.03.2018

ZWOTE NACH GUTEM START DOCH MIT LEEREN HÄNDEN

 

18. Spieltag Stadtliga, SSV Markranstädt II - SV Tapfer Leipzig 1:3 (1:1)

 

Die Markranstädter Reserve zeigte sich kämpferisch und setzte nach 10 Minuten durch einen sehenswerten Lattentreffer von Patrick Hanefeld ein erstes Ausrufezeichen. Robin Loimer brachte den Ball wenig später mit dem Kopf nach einer Flanke von Danilo Sobotta zum 1:0 unter. Tapfer erhöhte den Druck und kam schließlich nach 30 Minuten zum 1:1 durch einen schönen Fernschuss.
In der zweiten Hälfte wollte Tafper mehr und versuchte mit schnellen Pässen vor das Gehäuse der Gastgeber zukommen. In der 59.Minute klappte das auch, Ex-Markranstädter Roman Noguera musste nach viel hin und her im Strafraum den Ball nur einschieben. Sieben Minuten später dann auch noch das 1:3, nach  misslunger Abseitsstellung der Hausherren konnte Tapfers Anders allein den Hüter um kurven. Beide Mannschaften ließen noch einige Chancen liegen. Die Gäste aus Leipzig zeigten sich spielerisch besser als zuvor TuS Leutzsch. Tapfer wäre für den SSV nur schlagbar gewesen, wenn an diesem Tag 100% geklappt hätte.

geschrieben von: Redaktion am 05.03.2018

TURNIERBERICHT: UR-KROSTZITZER HALLENMASTERS

 

SSV Markranstädt gelangt beim Ur – Krostitzer Hallen- Master bis in das Finale und unterliegt gegen Rot Weiß Erfurt mit 1:3

 

Beim ersten Auftritt 2018 hinterließ unser Team im fast ausverkauften Markranstädter Sportcenter einen guten Eindruck. Sie erreichte nach 5 Spielen das Finale u. mit dem 2. Platz auch ein unerwartetes positives Ergebnis. In der Gruppe A wurde zum Auftakt das 1. Kreisklasseteam von SV Leipzig Nordwest 6:0 geschlagen. Nach einer klaren 1:4 Niederlage gegen den Regionalligisten ZFC Meuselwitz gelang aber der überraschende 1:0 Sieg gegen den Drittligisten u. späteren Turniersieger FC Rot Weiß Erfurt. Das brachte den 2. Gruppenplatz vor Meuselwitz aufgrund des Torverhältnisses. Im Viertelfinale wurde der SV Thekla (Stadtklasse) 5:0 geschlagen. Im Halbfinale gegen eine Auswahl ehemaliger Bundesligaspieler um Nationalspieler Bernd Schneider fielen die Treffer nach 0:0 erst im 9- Meterschießen zum 3:2 für den SSV. Erfurt, kam mit 1:0 über Meuselwitz ins Finale, ließ sich im Endspiel nicht noch einmal von unserem Team überlisten. Christian Wings wurde als bester Torhüter ausgezeichnet. Bester Spieler der Erfurter Biankadi u. erfolgreichster Torjäger Skeridlaid Curri von der Bundesliga-Auswahl.

 

Folgende Spieler kamen für den SSV zum Einsatz: Wings, Hübner, J. Werner, M. Werner, S. Seifert, Reinhardt, Langner, Nüchtern, Berger.  

geschrieben von: R. Reuter am 07.01.2018

TURNIERBERICHT: POKAL DES BÜRGERMEISTERS

 

LSV Südwest gewinnt 19. Hallenturnier um den Pokal des Bürgermeisters

 

Der Pokal ging diesmal an keinen der vier teilnehmenden Vereine aus Markranstädt u. den Ortsteilen. Das war wenig überraschend, denn als Favoriten galten die drei am besten platzierten Stadtligisten sowieso. LSV Südwest verdiente sich den Turniersieg, sie verloren keines ihrer 6 Spiele.

In der Vorrunde Gruppe A holte Südwest nach drei Siegen u. einem Remis (0:0 – Schkeuditz) mit 10 Punkten den 1. Platz. Eintracht Schkeuditz wurde 2. mit 7 Punkten gleichauf mit Eintracht Lützen. Das bessere Torverhältnis entschied für Schkeuditz. Sie hatten zwar gegen Lützen 2:3 verloren, die ließen aber beim 0:0 gegen Großlehna entscheidende Punkte.

 

1.      LSV Südwest                          10 Punkte    10:1 Tore

2.      Eintracht Schkeuditz               7 Punkte      8:3  Tore

3.      Eintracht Lützen                      7 Punkte      5:4 Tore

4.      Blau Weiß Großlehna              4 Punkte     3.6 Tore

5.      SG Lausen                               0 Punkte    1:13 Tore 

 

Nur wenig enger ging es in der Gruppe B zu. Letztendlich entscheidet natürlich immer ein einziges Spiel über die Platzierung. SV Lindenau spielte am besten, startete gleich mit 3 Siegen u. konnte sich zum Schluss ein 0:1 gegen Räpitz leisten. Gastgeber Markranstädt ging mit zwei Siegen ebenfalls hoffnungsvoll ins Turnier, verspielte aber in seinem letzten Spiel gegen den KSC beim 0:2 das Halbfinale. Die wiederum sicherten sich dieses mit 2:1 gegen Kulkwitz ganz zum Schluss der Vorrundenspiele.  

 

1.      SV Lindenau                         9 Punkte         7:3 Tore

2.      Knautkleeberger SC             9 Punkte         7:5 Tore

3.      SG Räpitz                             6 Punkte         4:4 Tore

4.      Markranstädt II.                    6 Punkte         5:6 Tore

5.      SSV Kulkwitz                        0 Punkte         4:9 Tore

 

Halbfinal – u. Finalspiele: Im ersten Halbfinale setzte sich LSV Südwest überlegen mit 4:0 gegen den KSC 1864 durch. Ausgeglichen war das Spiel zwischen Schkeuditz u. Lindenau auch im Ergebnis von 1:1. Im Gesamtergebnis nach Strafstoßschießen hatte Eintracht das bessere Ende mit 4:3 für sich. Ebenfalls ausgeglichen waren die Finalspiele. Lindenau holte sich den 3. Platz nach 1:1 u. 4:3 im Strafstoßschießen gegen den KSC.  Im Finale setzte sich LSV Südwest knapp mit 1:0 gegen Eintracht Schkeuditz durch.

Der Bürgermeister der Stadt Markranstädt Herr Spiske nahm mit dem SSV Vereinspräsident Diethelm Franz persönlich die Ehrungen der vier Erstplatzierten bei Teilnahme aller Teams vor. Torschützenkönig wurde Steven Klitzing vom LSV mit 7 Treffern. Zum Abschluss überreichte der Bürgermeister den von der Stadt Markranstädt gestifteten Wanderpokal. 

 

Insgesamt war es wieder eine gelungene Veranstaltung, wobei man über das spielerische Niveau einzelner Teams geteilter Meinung war. Allerdings muss man auch die Probleme, die im Amateurfußball immer massiver auftreten, bedenken. Es wurde meist fair gespielt, wobei die drei Schiedsrichter Rene Eggert, Paul Posselt u. Jakob Reiche auf der Höhe der Teams agierten. Die Halle war gut gefüllt, schon allein die 10 teilnehmenden Vereine u. ihre Helfer trugen dazu bei. Genauso die zahlreichen Anhänger, die sich die lokale Traditionsveranstaltung zum Jahresende nicht entgehen lassen wollten. Die Organisation war routiniert wie immer, die Gastronomie dem erhöhten Bedarf jederzeit gewachsen.                                                  


geschrieben von: R. Reuter am 29.12.2017
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