REINHARD REUTER WIRD 75

 

Mit großer Freude dürfen wir heute unserem Sportfreund Reinhard Reuter zu seinem 75. Geburtstag ganz recht herzlich gratulieren, welcher den Fußball in Markranstädt sein gesamtes Leben lang begleitet und maßgeblich geprägt hat.

 
Seine Laufbahn begann er als Spieler beim damaligen Vorgängerverein Motor Markranstädt und durchlief nahezu alle Nachwuchsmannschaften des Vereins. Im Herrenbereich spielte er nicht, doch stattdessen begann er ab 1965 beim dann unbenannten Verein BSG Turbine Markranstädt seine Trainerkarriere, welche bis 2009 andauerte. 
 
Im Jahr 1975 wurde Markranstädt aufgrund der guten sportlichen Leistungen geförderter Trainingsstützpunkt der DDR, wobei Reinhard als Leiter und Jugendtrainer aktiv war und in dieser Zeit auch Spieler betreut hat, welche in den weiteren Jahren erfolgreich in der höchsten Spielklasse der DDR aktiv waren. Als bestes Beispiel sei hier Jörg Saumsiegel zu nennen, welcher es als Torwart der BSG Chemie Leipzig später auf zahlreiche DDR-Oberliga und FDGB Pokalspiele brachte. 
 
Seinen größten Erfolg als Nachwuchstrainer feierte er im Jahr 1982, als er mit der A-Jugend den Bezirksmeistertitel errang, nachdem er diese zwei Jahre zuvor überhaupt erst zum Aufstieg geführt hatte. In dieser Zeit war er auch auf Verbandebene im Einsatz und war als Staffelleiter und Vorsitzender des Kreisfussballausschusses Leipzig tätig. Aber auch als Trainer der Herrenmannschaften trat Reinhard in Erscheinung und so trainierte er in der 2. Hälfte der Spielzeit 1983 / 1984 erstmals die 2. Herren und erreichet dank einer starken Rückrunde noch den Klassenerhalt. 
 
Ab 1985 trainierte er dann drei Spielzeiten die 1. Herrenmannschaft in der DDR-Bezirksliga, welche als dritthöchste Klasse des DDR-Fußballs fungierte. Auch nach der politischen Einheit sprang er nochmal mehrmals als Trainer in die Bresche, leitete die 1. Herren 1991/1992 in der Landesliga, führte die A-Jugend 1993 zum Bezirkspokalsieg in der Halle und auf dem Feld und krönte seine 40- jährige Trainerkarriere im Jahr 2009 mit dem Aufstieg der B-Jugend und dem Bezirkspokalsieg im Finale gegen den Döbelner SC. 
 
Bereits 2002 würdigte ihn der Sächsische Fußballverband mit der Goldenen Ehrennadel für seine Verdienste. Nach der Wende war er außerdem zwischen 1993 und 2007 als Abteilungsleiter Fußball und sogar bis 2010 als Vizepräsident des Gesamtvereins tätig und war somit prägend und mitverantwortlich für den Gründungsprozess des RB Leipzig.
 
In den vergangenen Jahren trat er immer wieder unterstützend bei der Organisation von Veranstaltungen und Turnier beim SSV Markranstädt in Erscheinung und ist bis heute verantwortlich für das Verfassen von Spielberichten und Pressemitteilungen für unsere 1. Herrenmannschaft, welche er in diesem Zusammenhang auch bei Auswärtsspielen begleitet und unterstützt.
 
Reinhard ist dabei immer loyal und bescheiden geblieben, hat sich nie in den Vordergrund gerückt und leistet immer noch tolle Arbeit. 
 
Wir wünschen ihm vor allem Gesundheit und freuen uns auf viele weitere Jahre beim SSV Markranstädt.  
 
geschrieben von S. Weicker am 01.12.2020

 

ZWISCHENBILANZ NACH 7 SPIELTAGEN

 

Ergebnisse, Tabelle und Tendenzen

 

Aktuell sollten hier Spielberichte stehen, aber Corona diktiert das Geschehen, konkreter Nichtgeschehen. Ab November wurde der Spielbetrieb eingestellt, die Fortführung u. der gesamte Ablauf der Saison steht in den Sternen. Dazu zum Abschluss noch etwas kritischer.                                                                               

Zu den Fakten u. Situation der Landesliga sowie unserer Mannschaft nach 7 Spieltagen. Mit 3 Siegen, 1 x Remis u. 3 Niederlagen befindet sich der SSV nominell im Soll. Der 7. Platz hat zum frühen Zeitpunkt wenig Aussagekraft, zumal zusätzlich einzelne Spiele nachzuholen sind. Prinzipiell bestätigte sich die vor der Saison gemachte Einschätzung. Trotz einer Vielzahl von Auf- bzw. Nichtabsteigern (10) u. damit 22 Bewerbern sind die Leistungsunterschiede in den Begegnungen relativ gering. Alle Spiele sind umkämpft u. nur jedes fünfte endete mit mehr als 2 Toren Unterschied. Einige als Favoriten gehandelten haben sich trotzdem schon im Vorderfeld festgesetzt (Bautzen, Kamenz, Freital, Lößnitz). Die Anderen kämpfen verbissen, um ihre gestellten Ziele - Anschluss zur Spitze oder sicheres Mittelfeld – zu wahren.

Letzteres trifft auf den SSV zu, der nach dem geglückten Wiederaufstieg den Anspruch Landesligatauglichkeit hat, u. bisher schon unter Beweis stellen konnte. Für das Trainerteam steht seit der Sommervorbereitung die Aufgabe etliche Zugänge u. viele Junge aus der U 19 zu integrieren. Noch fehlt etwas die Kontinuität in den Leistungen u. damit Ergebnissen. Das Torverhältnis von 12:10 zeigt aber eine gute Abstimmung u. Balance zwischen den Mannschaftsteilen, wobei die Torgefahr noch zu verbessern ist. Konträre Ergebnisse, wie etwa das 4:1 gegen Taucha u. 1:4 in Neusalza, hatten u. a. auch Ursachen in der Tagesaufstellung. Der SSV hat trotz gestandener Routiniers neben Riesa eines der jüngsten Teams (D 24) u. bringt einige erst der U 19 entwachsenen auch von Beginn an. Das ist gut so, insofern das Gleichgewicht stimmt. Neben spielerischen Stärken setzen viele Landesligisten stark auf körperliche Dominanz u. Robustheit.   

Insofern es unserem Team gelingt den eingeschlagenen Weg fortzusetzen ist das gesteckte Ziel zu erreichen. Um es genauer zu definieren, neben der weiteren fußballerischen Entwicklung sind 30 Punkte nach der 1. Serie erforderlich, zu mehr wird die Zeit nicht reichen, um die Landesliga zu sichern. Derzeit ist nicht damit zu rechnen, dass das Abenteuer mit 22 Mannschaften so wie geplant mit einer 2. Serie zu realisieren ist. Natürlich ist man hinterher immer schlauer. Es gab aber schon im Sommer Stimmen, welche organisatorische Möglichkeiten mit dem Vorteil terminlicher Freiräume aufzeigten, auch unter Wahrung eines ordentlichen sportlich gerechten Verlaufs.    

Das ist nun erst einmal vorbei, bleiben wir optimistisch, aber auch realistisch. Hoffentlich kann wenigstens die 1. Serie im Frühjahr sportlich zu Ende gespielt werden. Die Ergebnisse könnten dann für Meisterschaft u. Abstieg eine mit geringen Härten noch halbwegs gerechte Lösung sein.      

geschrieben von: R. Reuter am 19.11.2020    

Einsatzzeiten SSV Markranstädt 1. Herren Landesliga Sachsen

 

Name

Einsätze

Spielminuten Tore Gelbe Karten Gelb-Rot Rote Karte
Nüchtern 7 630 1 3 0 0
Wings 7 630 0 1 0 0
Peter 7 623 1 1 0 0
Purrucker 7 536 3 2 0 0
Noguera 7 493 5 2 0 0
Wenzek 6 540 0 1 0 0
Ruhner 6 480 1 0 0 0
Schilling 6 363 0 2 0 0
Barth 5 438 0 1 0 0
Franke 5 433 0 1 0 0
Thallinger 5 340 1 2 0 0
Hummitzsch 5 171 0 0 0 0
Freigang 4 260 0 1 0 0
Georgi 3 270 0 0 0 0
Heynke 3 270 0 1 0 0
Röppnack 3 270 0 1 0 0
Romero 3 110 0 0 0 0
Hadlok 3 61 0 0 0 0
Koch 1 7 0 0 0 0
Tröllsch 2 7 0 0 0 0

Kögler

1 3 0 0 0 0
Mercklein 0 0 0 0 0 0

 

RÜCKBLICK AUF SPIELTAG 7

 

Ergebnisse, Tabelle und Tendenzen

 

Die Vorfreude auf den 7. Spieltag der Landesliga u. den Fußball überhaupt hielt sich aufgrund der Infektionsproblematik in Grenzen. An dieser Stelle wird noch keine Beurteilung der Gesamtsituation erfolgen oder über den künftigen Ablauf spekuliert. Einiges bedarf aber der Kommentierung u. es wird zu gegebener Zeit aus unserer Sicht darauf eingegangen.

 

Der Spieltag bestätigte, dass die bisher noch nicht so erfolgreichen Teams keinesfalls zu unterschätzen oder gar abgeschrieben werden können. Mit welcher Verbissenheit u. Härte um die Punkte gekämpft wird, war einigen Spielberichten zu entnehmen. Die bisher sieglosen Striesener brachten Freital an den Rand einer Niederlage, Bautzen verlor in Radebeul u. Niesky das Heimspiel gegen Rabenstein. Auch die klare Niederlage unseres SSV unterstreicht diese Feststellung, wobei Neusalza vor der Saison zu den Mitfavoriten zählte. Fakt ist, hier kann jeder jeden schlagen u. neben spielerischen Qualitäten ist körperliche Präsenz mindestens gleichwertig erforderlich. Eine Zwischenbilanz mit Schwerpunkt auf den SSV wird folgen. Dazu ist in den nächsten Wochen ausreichend Zeit vorhanden.

geschrieben von: R. Reuter am 03.11.2020    
     

Ergebnisse 7. Spieltag

 

Mittweida SG Taucha 99 2:2
Kickers 94 Markkleeberg FC Blau Weiß 1:2
Dresden-Striesen SC Freital 2:2
Radebeul Bautzen 2:1
Eintracht Niesky  Handwerk Rabenstein 2:3
Empor Glauchau FC Lößnitz 1:1
Dresden 06 Laubegast Motor Marienberg 2:2
Radebeul  Mittweida 2:2
Pirna-Copitz Einheit Kamenz Abg.
Neustadt/Spree Großenhain Abg.

Motor Wilsdruff

Stahl Riesa

Abg.

 

Tabelle 7.Spieltag

 

1 Freital 7 20:6 19
2 Bautzen 7 18:7 18
3 Lößnitz 7 13:4 14
4 Kamenz 5 17:7 13
5 Taucha 7 16:11 12
6 Großenhain 6 14:10 10
7 Markranstädt 7 12:10 10
8 Wilsdruff 7 15:16 10
9 Niesky 5 8:5 9
10 Mittweida 7 14:13 9
11 Neusalza-Spremberg 8 14:14 9
12 Dresden-Laubegast 7 12:13 9
13 Radebeul 6 10:11 8
14 Marienberg 6 8:10 8
15 Glauchau 7 9:9 7
16 Blau-Weiß 6 6:12 6
17 Stahl Riesa 6 8:15 6
18 Handwerk Rabenstein 6 7:17 6
19 Pirna-Copitz 6 9:12 5
20 Neustadt/Spree 5 5:12 3
21 Markkleeberg 6 5:14 3
22 Dresden-Striesen 6 5:17 2

 

NICHTS ZU HOLEN IN DER OBERLAUSITZ

 

LANDESLIGA SACHSEN SAISON 2020 / 2021      

 

7. Spieltag:   FSV Neusalza-Spremberg 1990 - SSV Markranstädt   4:1 (2:1)

 

Diesmal war für unseren SSV in der Lausitz „kein Blumentopf“ zu holen, im Gegenteil es wurde eine herbe Niederlage. Neben den obligatorischen 2 bis 3 Absagen mussten kurzfristig weitere Umstellungen der geplanten Anfangsformation erfolgen, da auch Jacob Ruhner u. Florian Schilling ausfielen.   

 

Auf dem kleinen Platz begann der Gastgeber mit viel Elan u. eine scharfe Eingabe von Kant nutzte Haist zur schnellen Führung. Schon hier zeigte sich, dass die gesamte SSV- Abwehrarbeit nicht immer ausreichend kompakt war. Hoffnung kam auf als Roman Noguera einen Foulstrafstoß sicher zum Ausgleich nutzte. Carlo Purrucker hatte ein Foulspiel clever angenommen. Eine scharfe Eingabe von rechts konnte der ausgerutschte David Romero nur ins eigene Tor abwehren. Danach ließen einige Offensivaktionen des SSV noch Optimismus zu. Aber insgesamt fand Markranstädt gegen die körperbetonte Spielweise Neusalzas zu wenig Mittel. Mit Spielwitz im Mittelfeld, schnell über außen u. scharf in den Strafraum gebrachte Bälle stellten sie auf dem Boden vor Probleme.

 

Es gelang zu wenig die eigene Spielweise nach vorn durchzubringen. Nach der Pause konnte Christian Wings gleich 2 x ein Tor verhindern. Nach einer Freistoßeingabe u. resoluten Abschluss von Haldas war er machtlos. Die Entscheidung war das noch nicht, aber unsere Jungs verfehlten mehrmals knapp den möglichen Anschluss. Die letzten 20 Minuten wurden etwas „vogelwild“. Markranstädt war mehrmals offen, aber Neusalza konnte das nicht nutzen oder Wings hielt. Wieder lag auch der Anschluss in der Luft. Noguera scheiterte mit seinem Schuss an Skora, Purruckers Kopfball ging knapp drüber. Eine entblößte Abwehr nutzte Kurianowicz zum 4:1.

 

Ja, was bleibt da als Fazit. Gewogen u. zu leicht befunden ist etwas zu einfach. Bei dieser Konstellation u. Umständen reichte es eben noch nicht gegen einen physisch starken u. zu   Allen entschlossenen Gegner. Dazu noch etwas mehr in der Nachlese auf den 7. u. leider vorerst letzten Spieltag der Landesliga.

 

SSV Markranstädt: Wings, Romero (63. Hadlok), Wenzek, Franke, Heynke, Peter (83. Koch), Thallinger, Nüchtern, Freigang (63. Hummitzsch), Noguera, Purrucker.

 

Tore: 1:0 Haist (5.), 1:1 Noguera (Foulstrafstoß 11.), 2:1 Romero (Eigentor 21.), 3:1 Haldas (57.), 4:1 Kurianowicz (89.).

 

Schiedsrichter: Gläser, Diener, Jung.

 

Zuschauer 99.

 

geschrieben von: R. Reuter am 01.11.2020    

 

LANDESLIGA SACHSEN SAISON 2020 / 2021       Sonntag, den 01.11.2020   14 Uhr

 

7. Spieltag:   FSV Neusalza-Spremberg 1990 - SSV Markranstädt

 

Heute kam die Nachricht, dass wegen steigender Infektionen starke Einschränkungen u. a. im Amateursport erfolgen. Das bedeutet ggf. auch die Einstellung des Spielbetriebes wenigstens für die nächsten Wochen. Welche Konsequenzen das konkret für unseren Fußball hat, darüber zu spekulieren u. ggf. kritische Gedanken einzubringen wird ausreichend Zeit sein. An diesem Wochenende soll erst noch einmal gespielt werden.

 

Neusalza- Spremberg ist erst seit einigen Jahren eine feste Größe auf Landesebene. Seit 2018 in der Landesliga, machte der FSV Furore u. belegte gleich den 5. Platz. März 2020 wurde der 2. Platz belegt, der zum Oberligaaufstieg berechtigt hätte, ggf. wollte man das nicht.

 

Man könnte die Vorschau auf Pirna als Kopie für die Aufgabe beim FSV nehmen. Erneut trifft der SSV auf einen Gegner, der vorn erwartet wird. Mit 2 Siegen u. 5 Niederlagen konnte noch nicht wie gewünscht gepunktet werden. Neusalza traf allerdings mit Bautzen, Freital u. Lößnitz auf stark eingeschätzte Teams, die an der Spitze stehen. Bei der knappen 2:3- Heimniederlage gegen Freital, ein 0:3 wurde fast noch aufgeholt, zeigte unser kommender Gegner fast alte Stärke. Zuletzt folgte ein überzeugender 3:0 Sieg bei Pirna- Bezwinger Blau-Weiß Leipzig.

 

Unser Team braucht all diese Daten nicht um jedes Spiel mit gebotener Ernsthaftigkeit anzugehen. Nach dem klaren 5:1 Sieg in Wilsdruff sahen sie sich gegen Pirna nicht als Favorit u. wurden somit nicht überrascht. Die engere Abwehr spielte 2 x in gleicher Aufstellung u. überzeugte. In Mittelfeld u. Angriff war etwas Luft nach oben. Jeder Einzelne gab alles, die Kompaktheit u. Routine des Gegners ließ in der Offensive wenig zu. Übrigens, Sonntag stehen sich nach Riesa (D. 22 Jahre) die jüngsten Teams (zirka 24) der Landesliga gegenüber. Unserer Mannschaft ein gutes u. erfolgreiches Spiel damit der 6. Platz verteidigt wird.

 

geschrieben von: R. Reuter am 28.10.2020    

 

TORLOSES REMIS IM HEIMSPIEL 

 

LANDESLIGA SACHSEN 6. SPIELTAG

SSV MARKRANSTÄDT - VfL PIRNA-COPITZ 07  0:0

 

Es gibt 0:0 Spiele, über die man seitenlang schreiben könnte, dass zwischen unserem SSV u. Pirna zählt nicht dazu. So kann auch mal den Nebenschauplätzen einige Worte gewidmet werden. Warum im weitläufigen Markranstädter Stadion mit Topbedingungen insgesamt mit Spielern und allen drumherum nur 100 Personen zugelassen waren verwundert schon, insofern anderweitig immer noch ausgelassene Veranstaltungen stattfinden. Aber vielleicht müssen wir uns künftig auf noch härtere Zeiten einstellen.  

 

Die Gäste, eigentlich gut dotiert aber nicht so doll in die Saison gestartet, wollten mit einem Sieg natürlich Boden gut machen. So gingen sie engagiert in die Begegnung u. drängten den SSV gleich in die Abwehr. Die ersten richtig gefährlichen Situationen hatte aber Pirna zu überstehen als Steve Kevin Thallinger aus aussichtsreicher Position übers Tor schoss u. kurz darauf noch einmal ein Abwehrspieler mit dem Fuß eine Einschussmöglichkeit verhinderte. Nach einem etwas zu kurzem Rückspiel konnte Christian Wings noch rechtzeitig klären. Das war es dann aber fast auch schon mit den kleinen Chancen fürs gesamte Spiel.

 

Zu vermerken noch, dass Pirnas Eric Ranninger zeitig verletzt ausschied, dabei von der medizinischen Abteilung des SSV ordentlich erstversorgt wurde. Schon mehrfach war zu beobachten, dass manche Vereine ein teures Spieleraufgebot haben, der „Medizinmann“ sich aber auf einen Eiskofferträger reduziert. Auch in Hälfte 2 neutralisierten die Teams sich praktisch. Dem VfL muss man bescheinigen, dass sie mit ihrem routinierten Aufgebot u. Spielweise den SSV kaum zur Entfaltung kommen ließen, aber selbst auch nie klar dominant wurden u. kaum Chancen erspielten.

 

Die Markranstädter Abwehrarbeit war sehr gut, Christian Wings Tor kam kaum in Gefahr. Nach vorn ging trotz enormen Aufwands nicht allzu viel. Ab-u. Zusammenspielfehler sowie der starke Gesamtauftritt des Gegners waren die Gründe. Im Vorfeld dieser Begegnung wurde darauf verwiesen, dass Pirna-Copitz trotz aktueller Ergebnisdefizite ganz sicher zu den besseren Teams der Landesliga zu zählen ist (Platz 3 letzte Saison). Das Spiel hat es bewiesen, sodass Markranstädt letztendlich mit dem Ergebnis zufrieden sein kann.       

     

Kommen wir noch zu einem guten Akteur der Begegnung. Schiedsrichterassistent II Nick Blödel agierte fehlerfrei. Es gab 5 gelbe Karten für den SSV, eine für Pirna. Warum dass so einseitig war im ansonsten des Fairnessbetreffs ausgeglichenen Spiels wussten nur die beiden anderen Sportkameraden im Chemnitzer himmelblau. Entscheidend war es dankenswerter Weise nicht.     

 

SSV: Wings, Wenzek, Franke, Barth, Peter, Schilling, Nüchtern, Thallinger, Noguera (56. Freigang), Ruhner (75. Hadlok), Purruckerr,  

 

Zuschauer: 40 Zugelassene.

 

Schiedsrichterteam: Kaminski, Schröder, Blödel,

 

 

BILDER ZUM SPIEL

 

 

geschrieben von: R. Reuter am 25.10.2020    

 

LANDESLIGA SACHSEN SAISON 2020 / 2021       Samstag, den 24.10.2020   15 Uhr

 

6. Spieltag:   SSV Markranstädt - VfL Pirna Copitz 07

 

Mit dem VfL Pirna-Copitz 07 empfängt der SSV einen alten Rivalen aus der höchsten sächsischen Spielklasse. Beide Vereine waren seit der Neugründung der Landesliga 1990, durch Auf- u. Abstiege unterbrochen, dabei. Es waren meist Begegnungen auf Augenhöhe, wobei auch Pirna mit Beginn der 2000-er Jahre mehrmals knapp – u. a. 2 x Landesvizemeister - vor dem Aufstieg in die Oberliga stand. Die vergangene Saison beendete der Verein auf dem 3. Platz.  

 

In der noch jungen Serie lief es für die Pirnaer noch nicht ganz so wie erwartet. Neben drei Niederlagen u. einem Remis steht nur ein Sieg (4:1 gegen Marienberg) zu Buche. Allerdings spielte der VfL dabei gegen Meisterschaftsmitfavoriten wie Bautzen (3:6), Freital (1:3) u. Lößnitz (1:1). Nur die letzte Heimniederlage mit 0:1 gegen Blau-Weiß Leipzig war etwas überraschend. Diesen Rückschlag wollen die Pirnaer sicher schnell vergessen machen. Deshalb wird der SSV keine falschen Schlüsse ziehen, da der der Verein Pirna–Copitz u. das Team des aktuell Tabellenfünfzehnten nach wie vor eines der „größeren Kaliber“ der Landesliga ist.    

 

Wie immer ist abzuwarten welches Aufgebot am Samstag zur Verfügung steht, ggf. hat der Trainer sogar ein positives Problem. In Wilsdruff haben alle überzeugt, kein Wunder bei einem 5:1. Deshalb wird niemand in Euphorie verfallen, aber die Chance eine hart erarbeitete gute Ausgangsposition weiter zu veredeln ist das Ziel. Zuletzt zeigte sich, dass Ausfälle zu kompensieren sind, wenn Ausgewogenheit im Team besteht. Personell war besonders die Abwehr doch schon „auf Kante genäht“, aber sie machten es gut.

 

Das Aufgebot des SSV ist zahlenmäßig nicht üppig, aber durchaus konkurrenzfähig. Insofern von ausreichend erfahrenen Spielern die entsprechende Hilfestellung vorhanden ist, können sich die Talente entfallen. Nur so kann u. muss es gehen. Wir freuen uns auf nun noch 5 Heimbegegnungen in diesem Jahr und erst einmal auf das Spiel am Samstag. 

geschrieben von: R. Reuter am 21.10.2020    

 

RÜCKBLICK AUF SPIELTAG 5

 

Ergebnisse, Tabelle und Tendenzen

 

An der Spitze nichts Neues, Bautzen und Freital ungeschlagen, Lößnitz scheint zu kommen. Vom Mittelfeld bis in die hinteren Regionen Positionskämpfe, jeder Punkt zählt. Blau Weiß Leipzig holte den ersten Sieg. Niesky hat schon 2 Spiele nachzuholen. Unser SSV mit dem Sieg in Wilsdruff ordentlich im Rennen, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das Fernziel wurde zu Saisonbeginn formuliert, Vereinsseitig nach jedem Spiel darüber zu reden oder zu schreiben ist nicht hilfreich. Nach 21 Spieltagen am 20. März 2021 steht die erste große Deadline. 

geschrieben von: R. Reuter am 19.10.2020    

 

ÜBERRAGENDER KANTERSIEG IN WILSDRUFF

 

LANDESLIGA SACHSEN 5. SPIELTAG

SG MOTOR WILSDRUFF - SSV MARKRANSTÄDT   1:5 (1:2)

 

Unser SSV siegte mit einer überzeugenden Teamleistung, u. konnte darüber hinaus auch Glanzpunkte mit schönen Toren setzen. Dabei schienen die Voraussetzungen nicht so gut, gegenüber der letzten Partie mussten 4 Spieler ersetzt werden. Dafür standen wieder Jonathan Karl Barth, Fabian Franke, Carlos Romero u. die gesamte „Jugendband“ bereit, sodass die Reise mit 18 Spielern angetreten wurde. Vom Ergebnis her scheint der Erfolg leicht gefallen zu sein, aber das war so nicht der Fall.

 

Spielverlauf: Eingedenk der letzten Siege der Gastgeber begann unser Team auf dem feinen, aber engen Kunstrasenplatz – den völlig durchnässten Rasenplatz hätte man wohl umgepflügt - äußerst engagiert. In den Anfangsminuten wurden 5 Eckbälle erzwungen. Der SSV spielte nach vorn, hatte im Mittelfeld die Hoheit u. stand hinten sicher. Das war die erste Ansage an Motor, die nach 20 Minuten besser ins Spiel kamen. Krahl per Kopf u. Hartung (Aluminium) verfehlten die Führung knapp. Kapitän Marcel Nüchtern rief auf zur Ordnung zurückzukehren u. ging selbst voran. Nach dem Marsch durchs Mittelfeld traf ihn das Foul erst im Strafraum. Carlo Purrucker verwandelte sicher zum 0:1. Beim 1:1 – Ausgleich stand Lucius nach Zuspiel von links, rechts vorm Tor völlig blank. In der 41.`scheiterte Jacob Ruhner knapp an Torwart Arnold u. dem Pfosten. Nüchtern setzte aber noch einen drauf. Erneut ging er ins Dribbling von links quer am Strafraum entlang, letztendlich den Ball oben rechts versenkend.

 

Nach der Pause drängten die Gastgeber auf den Ausgleich ohne große Torgefahr, da Markranstädt weiter sehr aufmerksam spielte. Die SSV- Konter wurden nach einer Stunde immer gefährlicher, die schnellen Ruhner u. Lukas Peter z. B. verpassten noch die Vorentscheidung (63., 67.,). Nach Vorarbeit von Roman Noguera erzwang Peter diese zum 1:3. Frankes verletzungsbedingtes Ausscheiden wurde mit Disziplin aller kompensiert. Die Kirschen auf die Torte waren dann die beiden letzten Treffer. Stev Kevin Thallinger traf aus der Distanz mit links in den rechten „Dreiangel“. Noguera netzte eine Freistoßvorlage von Nüchtern ein.

 

Fazit: Der SSV hat hochverdient gewonnen, war natürlich nicht 4 Tore besser als Wilsdruff. Die Chancen von Motor wurden genannt, ansonsten wurde Christian Wings kaum geprüft. Das vom Trainer vorgegebene Konzept wurde von allen Spielern als Team gut umgesetzt. Technik u. Kampfkraft waren ausgewogen. Die bei Toren u. Vorlagen nicht genannten wie Florian Schilling, Franke, Barth, Niklas Wenzek standen für athletische Präsenz. Julian Hadlok kam zu seinem ersten Einsatz. Alle die für den SSV sind können sich ein paar Tage über diesen Erfolg freuen.    

 

 SSV: Wings, Franke (73. Hadlok), Wenzek, Barth, Peter, Noguera, Schilling, Nüchtern, Thallinger, Ruhner (90. Tröllsch), Purrucker (87. Hummitzsch).

Ersatz: Mercklein, Romero, Koch, Kögler.    

 

Torfolge: 0:1 Purrucker (28. Foulstrafstoß), 1:1 Lucius (33.), 1:2 Nüchtern (44.), 1:3 Peter (71.), 1:4 Thallinger (85.), 1:5 Noguera (90.).                                                  

 Schiedsrichterteam: Kluge, Weiße, Kreißl.

 

Zuschauer 60. 

 

BILDER ZUM SPIEL

 

 

geschrieben von: R. Reuter am 18.10.2020    

 

VORSCHAU LANDESLIGA SACHSEN 5. SPIELTAG

 

SG MOTOR WILSDRUFF - SSV MARKRANSTÄDT

 

Mit dem Spiel in Wilsdruff betritt der SSV erneut fußballerisches Neuland, denn diese Vereine trafen noch nie aufeinander. Die Kicker der Kleinstadt mit 14 000 Einwohnern stiegen 2018 erstmals in die Landesliga auf.  Fast wären sie wieder abgestiegen.

 

Bei Saisonabbruch stand Motor auf Platz 15 von 16. Die Steilvorlage des Ligaverbleibs hat Wilsdruff richtig gut angenommen. Mit 3 Siegen, 1 x Remis u. einer Niederlage stehen 10 Punkte u. der 4. Platz zu Buche. Sie schlugen u. a. Lößnitz 2:0 u. Neusalza - Spremberg 3:1. Das erfahrene Team - Altersschnitt 27 Jahre - hat sich ohne spektakuläre Zugänge mannschaftlich sehr gefestigt.

 

In der 3. Runde des Landespokal waren noch 8 Landesligisten vertreten, 5 schieden dabei aus. Nur Niesky, Kamenz u. Bautzen kamen weiter. Die Sensation aber war das 3:2 der SG Weißig (Kreisoberliga) gegen Oberligist Eilenburg. So geht Pokal, dass erfuhren wir selbst leidvoll.  

 

Die spielfreien Landesligisten trugen keine Freundschaftsspiele aus. Die Begegnung der 15. Runde Neusalza-Spremberg – Motor Wilsdruff wurde vorgezogen u. endete 1:3. Unser nächster Gegner blieb so nicht nur im Wettkampfrhythmus, sondern wird nach diesem Sieg mit „breiter Brust“ auflaufen. Den SSV erwartet eine schwierige Auswärtsaufgabe, aber leichte gibt es sowieso nicht.

 

Die Erkenntnisse nach der knappen Niederlage gegen Niesky waren nicht neu, eher ganz einfach u. zu verallgemeinern: Wer weniger Fehler macht bleibt meistens erfolgreich. Dazu braucht es einer spielstarken u. ausgewogenen Aufstellung. Vor diesem Problem steht unser Trainerteam an jedem Samstag erneut. Unabhängig davon sehen wir der Begegnung der zum ersten Mal Spielpartner mit Optimismus u. Freude entgegen.

 

 

geschrieben von: R. Reuter am 14.10.2020    

 

DFB EHRENAMTSPREIS GEHT AN OLAF WALTHER

 

Mit großer Freude und voller Stolz können wir berichten, dass am Wochenende unser aktueller U 15 Trainer Olaf Walther mit dem DFB Ehrenamtspreis ausgezeichnet worden ist.

 

Die Auszeichnungsveranstaltung des Sächsischer Fußball-Verband fand am Wochenende im 5 Sterne Hyperion Hotel in Dresden statt und wurde durch kulturelle Ausflüge abgerundet. So besuchte man die Gläserne Manufaktur, veranstaltete eine gemeinsame Stadtrundfahrt durch die Landeshauptstadt und tauschte sich in kleinen Runden über veschiedene Themen, auch abseits des Runden Leders, aus.

 

Olaf begann bereits mit 6 Jahren mit dem Fußballspielen und durchlief beim Vorgängerverein BSG Turbine Markranstädt die verschiedensten Altersklassen bis hin zum Herrenbereich. Bereits im Alter von 20 Jahren übernahm er außerdem einen Übungsleiterposten im Verein, ehe es Olaf in der Zeit des Mauerfalls und der Deutschen Einheit ins südhessische Ruppertshain verschlug. Dort war er beim einheimischen SV 1891 Ruppertshain als Trainer, Schiedsrichter und Jugdnwart tätig, ehe er 1993 nach Markranstädt zurückkehrte.

 

Hier übernahm er den Posten des Nachwuchsleiters und war als Übungsleiter in diversen Mannschaften im Jugend- und Herrenbereich tätig. 1996 schloss er dann auch seine Trainerausbildung zur B-Lizenz erfolgreich ab und übernahm ab 2007 weitere ehrenamtliche Posten im Verein und auch beim Fußballverband Stadt Leipzig e.V.. So war er 2007 Abteilungsleiter Fußball beim SSV und ist bis heute Mitglied im Sportgericht und Platzkommissar beim FVSL.

Außerdem ist er weiterhin als Übungsleiter aktiv und trainiert aktuell die U 15 in der Landesliga Sachsen.

 

Seine Fußball-Gene hat er in der Familie u.a. an seinen Sohn Marc Walther weitergegeben, welcher aktuell als Nachwuchskoordinator im Großfeld und Übungsleiter der U 19 beim SSV Markranstädt tätig ist und 2015 als "DFB-Fußballheld" ausgezeichnet wurde.

 

Wir sind sehr stolz auf dich Olaf und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre und dein weiteres ehrenamtliches Engagement beim SSV.

 

 

geschrieben von: S. Weicker am 12.10.2020    

 

Ergebnisse/Trend/Tabelle -  Landesliga 2020/21

 

Ergebnisse 4. Spieltag:                                                                                                  

 

Glauchau- Mittweida             1:1                                                

Markranstädt– Niesky          1:2                  

Blau-Weiß- Wilsdruff             2:4                                      

Lößnitz- Markkleeberg         1:0                   

Riesa – Taucha                      0:4                                                

Bautzen- Striesen                  3:0                                          

Kamenz- Neustadt                3:0                                     

Freital– Pirna                          3:1                                   

Marienberg – Neusalza Spr. 2:0                                

Radebeul– Laubegast           1:0                        

Rabenstein – Großenhain     0:3                                                                                                                                                                               

 

Trend: Nach nur vier Spieltagen ist es noch nicht an der Zeit ein großes Fazit zu ziehen, aber ein Trend schon zu sehen. Die prognostizierten Teams stehen an der Spitze, drei noch ohne Niederlage. Lößnitz u. Pirna ist noch mehr zuzutrauen, Neusalza - Spremberg hat schon etwas überraschend an Boden verloren. Unser SSV liegt bisher im erhofften Bereich. Die Erwartung, dass jedes „Pünktchen“ schwer erkämpft werden muss, bestätigte sich. Das Tabellenbild ist auch davon abhängig welche Partner sich bisher begegneten. Da aber alle über Qualitäten verfügen, entschieden oft nur Nuancen (z. B. Spieltagsaufstellung) bis hin zum Ergebnis.   

 

Tabelle

 

Platz/ Verein                                   Spiele         Tore          Punkte

  1. Budissa Bautzen                          4                 14:4         12

  2. FC Freital                                       4                  11:2        12

  3. Einheit Kamenz                            4                   13:4        10

  4. Großenhainer FV                          4                   11:5        9

  5. FV 06 Laubegast                         4                   9:6          8

  6. Motor Wilsdruff                           4                   8:6          7

  7. SG Taucha 99                              4                   7:5          7

  8. FC 1910 Lößnitz                          4                   4:3          7

  9. Eintracht Niesky                          3                   4:2          6

  10. SSV Markranstädt                       4                   6:5          6

  11. Empor Glauchau                          4                   7:6          5

  12. Germania Mittweida                    4                   7:8          4

  13. VFL Pirna-Copitz                          4                   9:11        4

  14. Motor Marienberg                       4                    4:7          4

  15. Radebeuler BC                             3                    5:7          3

  16. FSV Neusalza-Spremberg          4                    4:7          3

  17. Kickers Markkleeberg                 4                    4:8          3

  18. LSV Neustadt/Spree                   4                    4:9          3

  19. Stahl Riesa                                    4                    5:12       3

  20. Handwerk Rabenstein                 4                    2:10       3

  21. SG Dresden Striesen                    3                    2:8         1

  22. Blau-Weiß Leipzig                         3                    3:8         0

 

geschrieben von: R. Reuter am 08.10.2020    

 

MITGLIEDERVERSAMMLUNG SSV MARKRANSTÄDT e.V.

 

Am vergangenen Donnerstag (01. Oktober 2020) fand unsere ordentliche Mitgliederversammlung im Jahr 2020 statt. Aufgrund der Einschränkungen durch Covid 19 konnte die Mitgliederversammlung erst im 4. Quartal des Jahres stattfinden und wurde auf der Tribüne im Stadion am Bad abgehalten.

 

Nach der schwierigen Finanzsituation der letzten Jahre gab es in diesem Jahr ausnahmslos Positives zu berichten.

 

Nach den Begrüßungen und vereinsinternen Informationen durch unseren Präsidenten Diethelm Franz und unserem Schatzmeister René Mücke wartete man gespannt auf die Ausführungen der Kassenprüfer. Mit großem Stolz und großer Freude können wir berichten, dass mit Stand 31.12.2019 der SSV Markranstädt mit einem kleinen Plus ins Jahr 2020 starten konnte. Auch der bisherige Verlauf des Jahres 2020 stimmt alle positiv und man fühlt sich bestätigt, dass der neu eingeschlagene finanzielle Kurs der letzten Jahre nun endlich Früchte trägt und man mit einem guten Gefühl in die nächsten Jahre starten kann.

 

Ein großes Dankeschön und Kompliment gilt natürlich hier dem Präsidenten Diethelm Franz und dem Schatzmeister René Mücke, welche in ihren jeweiligen Berichten aber vor allem auch die tatkräftige Unterstützung aller Beteiligten immer wieder positiv erwähnten. Beim SSV Markranstädt kann man sich aufeinander verlassen und weiß um die Bereitschaft aller Kräfte, beim gemeinsamen Gestalten des Vereinsalltags.

 

Bei der Präsidiumswahl stellte sich neben Diethelm Franz und René Mücke auch Stefan Weicker zur Wahl. Mit einstimmiger Mehrheit wurden Diethelm Franz und René Mücke in ihren Funktionen als Präsident und Schatzmeister bestätigt und Stefan Weicker als Vize-Präsident neu in das Präsidium gewählt.

Man kann mit einem positiven Blick in die Zukunft starten und wird versuchen, den eingeschlagenen Weg der letzten Jahre fortzusetzen. 

 

Wir wünschen dem Präsidium weiterhin gutes Gelingen.

 

geschrieben von: S. Weicker am 05.10.2020    

 

UNNÖTIGE NIEDERLAGE IM HEIMSPIEL GEGEN NIESKY

 

4. Spieltag Landesliga: SSV Markranstädt – FV Eintracht Niesky   1:2 (1:0)

 

  

Es wurde das erwartet enge Spiel gegen die Ostsachsen u. der SSV konnte trotz Führung „den Bock“ nicht umstoßen, verlor erneut wie alle bisherigen Begegnungen gegen diesen Verein.

 

Niesky bestimmte zu Beginn das Geschehen, ohne die ganz großen Chancen zu kreieren. Der SSV setzte dann selbst Akzente nach vorn u. nach 22 Minuten hatten die Gäste Glück nicht schon beizeiten in Unterzahl spielen zu müssen. Jacob Ruhner wurde rüde von hinten ohne Chance auf Ballgewinn gefoult. Er war zwar nicht ganz frei durch, allerdings sieht das Regelwerk da mehr als nur gelb vor. Diese Schlüsselszene wurde vom SSV-Führungstor etwas überspielt. Nach zu kurz abgewehrtem Eckball schoss Roman Noguera von halbrechts unhaltbar zur Führung ein. Der SSV befand sich nun wie in den beiden letzten Spielen in einer guten taktischen Ausgangslage. Um es im Voraus zusammen zu fassen, die Vorlage wurde diesmal nicht genutzt.

 

Nach der Pause hatte Markranstädt gegen die nun recht offene Eintracht gleich mehrfach die Möglichkeit das Match zu entscheiden. Die verheißungsvollen Angriffe aus der Konterstellung wurden nicht gut zu Ende gespielt. Dagegen ließ sich die Abwehr durch Stellungsfehler von langen Bällen überraschen u. musste so Ausgleich u. sogar Rückstand hinnehmen. Zwischenzeitlich konnte Florian Schilling einen an Noguera verwirkten Foulstrafstoß nicht zum 2:1 nutzen. Der SSV belagerte in den letzten 10 Minuten regelrecht den Gästestrafraum, aber wie oft in so einer Konstellation war trotz einiger Möglichkeiten letztendlich kein Durchkommen. Neben dem früh ausgebliebenen Feldverweis wandelte auch der Nieskyer Keeper diesbezüglich im Grenzbereich.

 

Am Schiedsrichter lag es grundsätzlich nicht, sondern an der nicht konsequenten Durchsetzung des eigenen Spiels. Die Gäste waren keine unschlagbaren Überflieger, aber ein gleichermaßen robust kampfstarkes, mit soliden spielerischen Fähigkeiten ausgestattetes u.  routiniertes Team, dass mit diesen Fähigkeiten nicht ganz unverdient den „Dreier“ holte.         

 

 

SSV: Wings, Georgie, Wenzek, Röppnack, Peter, Barth (80. Thallinger), Nüchtern, Freigang, Noguera, Purrucker (67. Schilling), Ruhner (64. Hummitzsch).

 

Tore: 1:0 Noguera (34.), 1:1 Richter (64.), 1:2 Löper (76.).

 

Schiedsrichter: Fiebig, Blödel, Schubert.

 

Zuschauer: Keine öffentliche Veranstaltung, zirka 80 Zaungäste am Kunstrasenplatz.

 

BILDER ZUM SPIEL

 

 

geschrieben von: R. Reuter am 04.10.2020    

ALLE GUTEN DINGE SIND DREI

 

Vorschau 4. Spieltag Landesliga: SSV Markranstädt - FV Eintracht  Niesky

 

Nach den beiden letzten erfolgreichen Spielen empfängt unser SSV mit Niesky einen Verein, der seit 2016 erfolgreich in der Landesliga spielt, u.  3 x einstellige Plätze erreichte (/9./5./4.). In der vergangenen Saison befand sich Eintracht zum Zeitpunkt des Abbruchs auf dem 11. Platz. In der laufenden Saison trafen sie, bei einem Spielausfall, auf zwei Aufsteiger. Marienberg wurde 2:0 geschlagen u. bei den starken Freitaler knapp 0:1 verloren. Im Landespokal blieb Niesky auswärts 2 x erfolgreich.   

Wie berichtet blieb unser Team nach dem 4:1 Heimspielsieg gegen Taucha auch in Neustadt erfolgreich. Der 1:0 Sieg war zwar knapp, am Ende auch glücklich, aber letztendlich verdient u. hocherfreulich insofern man die personellen Engpässe berücksichtigt. Unter der Woche ist Aufstellungstechnisch noch nicht alles im Detail klar, aber es bleibt die Hoffnung auf einige „Zugänge“. Das ist gegen die als clever u. kampfstark bekannten Gäste auch erforderlich. Aber egal wer aufläuft, wir wollen unser Team so engagiert wie zuletzt spielen u. kämpfen sehen.   

 

Ergebnisse 3. Spieltag Landesliga

 Großenhain                 – Riesa                        4:3                  Taucha                        - Kamenz                    1:1                                                                                 Neusalza- Spremberg – Lößnitz                     0:2                  Dresden- Strießen       - Radebeul                   ausgefallen                                                                 Niesky                         - Blau Weiß Leipzig    ausgefallen      Markkleeberg              - Bautzen                     0:3                                                                                 Mittweida                    - Rabenstein                 1:2                  Neustadt/Spree           -Markranstädt               0:1                                                                                Pirna- Copitz              - Marienberg                 4:1                  Wilsdruff                    - Freital                           1:3                                                                                Laubegast                   – Glauchau                  2:2

An der Tabellenspitze stehen Bautzen u. Freital mit 3 Siegen u. demzufolge 9 Punkten.  Dahinter auch ungeschlagen Kamenz mit 7 Punkten. Es folgen Großenhain u. unser SSV (6 Punkte). Am Tabellenende derzeit Blau- Weiß Leipzig nach zwei Spielen ohne Punktgewinn, sowie Marienberg u. Dresden-Strießen mit einem Punkt.

 

DAS SPIEL FINDET AUFGRUND VON BAUMAßNAHMEN AN DER TARTANBAHN AUF DEM KUNSTRASENPLATZ STATT. DAS ZUSCHAUEN IST AUßERHALB DES PLATZES MÖGLICH.

 

geschrieben von: R. Reuter am 29.09.2020    

 

ZWEITER SIEG IN FOLGE IN DER LANDESLIGA

 

3. Spieltag Landesliga: LSV Neustadt/Spree – SSV Markranstädt 0:1 (0:0)

 

Einen in Anbetracht der Umstände überraschend u. deshalb zum Spielschluss sehr gefeierten „Dreier“ machte der SSV im Neustädter Dauerregen perfekt. Nachdem Trainer Olaf Brosius zuletzt personell noch aus dem „Vollen schöpfen“ konnte, reduzierte sich das Angebot gleich um 8 Spieler, dabei die Abwehrstützen Jonathan Barth u. Fabian Franke.

 

Die Teams hatten Respekt voreinander, sicher aufgrund beiderseitig jüngster Siege. Es entwickelte sich ein ansprechendes Spiel, aber vorwiegend zwischen den Strafräumen, sodass es wenig Chancen gab. Jacob Ruhner hatte in der 26. Minute die große Möglichkeit zur Führung. Mittig frei durch hob er den Ball über den Hüter, aber auch übers Tor. Neustadts beste Chance vereitelte Lukas Peter mit letztem Einsatz (37.). Der SSV hatte es bis zur Pause mit großer Disziplin schon recht gut gemacht. Das Spiel miteinander u. zwischen den Reihen funktionierte.

 

Gleich nach der Pause sollte der zu erwartende Ansturm des LSV mit eigenen Abschlüssen gekontert werden. Das gelang mit dem 0:1 optimal. Carlo Purruckers Schuss musste der Keeper prallen lassen u. Roman Noguera staubte nachsetzend sicher ab. Markranstädt hatte nun die besseren Karten gegen zwangsläufig offensivere Neustädter. Es gelang aber nicht, noch einmal entscheidend nachzulegen. Der SSV kam zunehmend unter Druck, konnte aber die gegnerischen Angriffe immer wieder clever unterbinden. Erst in den letzten Minuten musste neben dem Geschick das Glück bemüht werden. Der sehr sichere Christian Wings parierte einen platzierten Kopfball von Luca Hartelt in großer Manier, dann musste der Pfosten einen Einschlag verhindern.

 

Sehr gut, wie die Mannschaft als wirkliches Team die schwierige Tagesaufgabe angenommen hat.  Jeder hat das gebracht, manchmal auch noch etwas mehr, was man von ihm erwartet. Den Sieg vor Augen, wollten sie ihn dann auch unbedingt alle mit letztem Einsatz. Sie pushten sich lautstark, positiv aggressiv, zum verdienten Auswärtssieg. 

 

SSV: Wings, Georgie, Wenzek, Heynke, Peter, Schilling, Nüchtern, Noguera (82. Tröllsch), Hummitzsch, Ruhner (88. Kögler), Purrucker.

 

Tor: Noguera (47.).

 

Zuschauer: 35.

 

Schiedsrichter: Kneusel, Schimanski, Kotte.

 

 

 

geschrieben von: R. Reuter am 27.09.2020    

 

AUSWÄRTSSPIEL BEIM LSV NEUSTADT/SPREE

 

Landesliga Sachsen 3. Spieltag Vorschau   LSV Neustadt/Spree – SSV Markranstädt

 

Der Verein aus der Oberlausitz ist für den SSV fußballerisches Neuland. Noch nie spielten sie gegeneinander. Neustadt/Spree ist ein Ortsteil der Gemeinde Spreetal, zwischen Hoyerswerda, Spremberg u. Weißwasser gelegen. Der LSV stieg 2019 in die Landesliga auf u. beendete die abgebrochene Saison auf einem beachtlichen 8. Platz. Der Start in die neue Serie misslang etwas mit 0:4 gegen Aufsteiger Freital. Dagegen konnten zuletzt auswärts mit einem 3:1 Sieg bei Blau Weiß Leipzig die Punkte geholt werden. Eine Fahrt ins Ungewisse sollte es für unser Team nicht werden. Aufgrund der aufgezeigten Ergebnisse ist eine schwere Auswärtsaufgabe zu erwarten. Im Aufgebot von Neustadt stehen zahlreiche ausländische Sportler.

 

Für den SSV sollten die gezeigten Leistungen beim 4:1 Sieg gegen Taucha der Maßstab sein, um weiter erfolgreich zu bleiben. Das Aufgebot wird sich ggf. wieder etwas ändern, da gerade bei Samstagsspielen der eine oder andere ausfällt. Zuletzt konnte das gut kompensiert werden, da größere verletzungsbedingte Ausfälle nicht vorlagen. Etliche Spieler konnten die „Zweite“ erfolgreich verstärkten u. sich dort fit halten.    

 

Noch ein Blick auf die Ergebnisse des 2. Spieltag:

 

Bautzen                           Neusalza Spremberg   2:1                                                                                 

Kamenz                          -  Großenhain                  4:2                                                                                     

Freital                              Niesky                           1:0                                                                      

Marienberg                     -  Wilsdruff                        1:1                                                                                                

 Lößnitz                          -   Pirna                             1:1                                                                                               

Radebeul                        -  Markkleeberg                3:1                                                                                            

Glauchau                        -  Dresden Strießen          3:0                                                                                        

Laubegast                      -  Mittweida                        2:1                                                                                              

Riesa                              -  Rabenstein                     1:0                                                                                 

Markranstädt                  -  Taucha                            4:1                                                                                                

 Blau – Weiß Leipzig       - Neustadt/Spree               1:3

 

Für eine Tabelle ist es noch zu früh. Die für die Meisterschaft u. a. gehandelten Kamenz, Bautzen u. Freital rangieren mit 6 Punkten aus 2 Spielen mit „weißer Weste“ vorn. Dabei verloren in direkten Vergleichen Mitfavoriten Großenhain u. Neusalza- Spremberg. Ganz ohne Punktgewinne blieben bisher nur Rabenstein u. Blau Weiß Leipzig.

 

 

 

geschrieben von: R. Reuter am 23.09.2020    

 

DEUTLICHER HEIMSIEG GEGEN DIE SG TAUCHA 99

 

2. Spieltag Landesliga: SSV Markranstädt – SG Taucha 99   4:1 (2:0)

 

Überzeugender Sieg zum Heimspielauftakt 2020/21

 

Nach zwei Auswärtsniederlagen (Pokal u. Punkspiele) wollten die Markranstädter unbedingt einen weiteren Rückschlag vermeiden. In der Aufstellung gab es kleine Überraschungen, wobei Trainingseindrücke, „Bauchentscheidungen“ u. nachhaltige Erwartungsforderungen des Trainers an seine Spieler sicher eine Rolle spielten. Dazu mussten Freigang u. Heynke ersetzt werden.

 

Vorsichtig u. etwas nervös agierten der SSV in der Anfangsphase. Taucha dagegen mit Erfolgen gestartet, ging das Auswärtsspiel „mit breiter Brust an“ u. übernahm die Initiative. Der SSV war in den ersten 20.Minuten damit beschäftigt einen Rückstand zu vermeiden u. ließ auch kaum Chancen zu. Nur in der 13. Minute musste Niklas Wenzek gerade noch mit letztem Einsatz einen Treffer vermeiden. Aus dem offensiven Nichts kamen die Markranstädter zur Führung. Carlo Purrucker zwang Tim Grune mit Kopfball zu toller Parade. Taucha konnte die Situation nicht klären u. Purrucker nutze das resolut zum 1:0.

 

Der SSV erlangte nun Spielhoheit. Roman Noguera verfehlte erst noch über rechts nur knapp das Tor. Marcel Nüchtern machte sich dann in der Mitte frei, wurde gut angespielt u. passte genau nach rechts in den Lauf von Noguera, der mit tollem Flachschuss das 2:0 erzielte. Das war zur Pause für den Gastgeber ein gutes, für die Köpfe der Spieler aber auch gefährliches, Ergebnis. Doch auf jedem Fall hatten sie das Konzept der Gäste, dass auch auf körperliche Dominanz baute, erst einmal ausgehebelt.

 

Was der SSV in den zweiten 45. Minuten in taktischer u. spielerischer Hinsicht ablieferte war richtig gut. Erst einmal verhinderte Christian Wings gegen Brehms platzierten Schuss den Anschlusstreffer (53.). Dann zeigten die SSV-er ihrem Publikum noch mehr fürs Geld. Phillipp Röppnack, Roman Nougera u. Jacob Ruhner als Vollender zum 3:0 spielten dabei die SG -Abwehr über rechts schwindlig.  Nach Vorlage von Noguera knallte Marcel Nüchtern knapp übers Tor. Ein schneller Konter über Ruhner der frei durchging u. Purrucker machte das 4:0. Tauchas Lehmann war rechts durch u. verkürzte auf 4:1. Der SSV schaltete richtigerweise auf Sicherheit u. konnte sich noch einmal auf Wings im 1:1 verlassen (81). Ohne nun gleich euphorisch zu werden, der schöne Erfolg zur richtigen Zeit ist Ausdruck der mannschaftlichen Geschlossenheit. Wie z. B. manchmal noch zu leicht verspielte Bälle wieder als Team zurückerobert wurden, war beachtlich u. machte den Unterschied bzw. die erhoffte Steigerung.  

 

Da fällt es schwer einzelne Spieler herauszuheben. Alle machten ihr Ding bzw. das was man von ihnen erwartet u. setzten darüber hinaus manchen Glanzpunkt im Abwehrkampf, Zusammenspiel u. Abschlussaktionen. Trotzdem erlaube ich mir mal zwei Spieler   besonders zu nennen. Fabian Franke, in dieser Form der ganz große Rückhalt im Zweikampf u. Führung seiner Abwehrspieler. Nüchtern der Kapitän, pausenlos überall u. dennoch disziplinierter Teamplayer. Nun könnte ich gleich weiter machen, mit den große Kämpfer Barth z. B., u. u. u. Jetzt lasse ich das u. hebe es auf für eine hoffentliche Fortsetzungen solcher Leistungen.      

 

Der SSV spielte mit: Wings, Georgie, Wenzek, Barth (81. Schilling), Franke, Peter, Röppnack, Nüchtern, Noguera (66. Hummitzsch), Ruhner (74. Romero), Purrucker,

 

Torfolge: 1:0 Purrucker (21.), 2:0 Noguera (37.), 3:0 Ruhner (56.), 4:0 Purrucker (69.), 4:1 Lehmann (70.).

 

Zuschauer: 120. 

 

Schiedsrichter. Eckardt, Kießig, Lange 

 

 

 

 

geschrieben von: R. Reuter am 20.09.2020    

 

HEIMSPIELAUFTAKT GEGEN DIE SG TAUCHA 99

 

Vorschau 2. Spieltag Landesliga: SSV Markranstädt – SG Taucha 99

 

Zuletzt traf der SSV in der Saison 18/19 auf Taucha u. konnte das Heimspiel knapp mit 1:0 gewinnen. Die SG hatte einen guten Start in die aktuelle Saison. Neben dem 1:0 Sieg zum Punktspielauftakt gegen Blau Weiß Leipzig gelangen auch zwei Erfolge im Landespokal auswärts gegen die Landesklasseteams von Tanne Thalheim u. Weißwasser. Unsere Mannschaft zeigte sich beim Punktspielauftakt in Großenhain in guter Verfassung, machte ein gefälliges Spiel, nur das Ergebnis stimmte am Ende noch nicht. Erkenntnis u. a., in der Landesliga werden Fehler meist sofort bestraft u. die eigenen Chancen müssen resoluter genutzt werden. Die Freundschaftsspiele letzte Woche mit positiven Ergebnissen dienten der weiteren Spielfitness. Wir wünschen unserem SSV fürs Wochenende ein spielstarkes Aufgebot, den Trainern ein „glückliches Händchen“ bei der Aufstellung, sowie den Jungs, dass sie alle ihre Fähigkeiten erfolgreich auf den Rasen bringen.      

 

Die Ergebnisse des 1. Spieltag der Landesliga u. im Landespokal bestätigten schon größtenteils die vorausgesagten Einschätzungen mit Nennung der Ligafavoriten. Natürlich gab es im Pokal Überraschungen mit Siegen von Unterklassigen, sodass einige Landesligisten ausschieden.

 

Ergebnisse 1. Spieltag Landesliga

 

Mittweida                     - Riesa                       4:3                                                                                                        

Taucha                         - Blau Weiß Leipzig    1:0                                                                                           

Rabenstein                   - Kamenz                   0:5                                                                                          

Neusalza-Spremberg     - Radebeul                  3:1                                                                                           

Dresden-Striesen          - Dresden Laubegast    2:2                                                                                               

Großenhain                  - Markranstädt             2:0                                                                                                    

Neustadt/Spree             - Freital                       0:4                                                                                                

Pirna-Copitz                  - Bautzen                   3:6                                                                                         

Wilsdruff                       - Lößnitz                    2:0                                                                               

Markkleeberg                - Glauchau                 3:1                                                                                    

Niesky                         - Marienberg               2:0

                         

geschrieben von: R. Reuter am 16.09.2020    

 

SIEG UND REMIS IN ZWEI TESTSPIELEN

 

 Markranstädt nutzt das Aus im Pokal und bestreitet zwei Freundschaftsspiele - VfL Halle 0:0 und -Bornaer SV 3:1

 

 

Um im Rhythmus zu bleiben macht der SSV das Beste aus der Situation und bereitet sich gleich mal mit 2 Freundschaftsspielen auf die kommende Woche fortgeführten Punktspiele vor. 20 Spieler kamen am Donnerstag gegen Halle zum Einsatz und davon noch einmal 13 gegen Borna zwei Tage später.

 

Gegen den in den Punktspielen bisher ungeschlagenen Oberligisten (2 Siege, 1 x Remis), gelingt ein achtbares Unentschieden. Durchaus verdient, denn der SSV spielte ansehnlich u. hatte besonders in der 2. Hälfte etliche Torchancen zum Sieg, u. a. traf Hadlok die Querlatte. Der resolute Abschluss guter Aktionen ist weiter verbesserungsbedürftig.

 

Genau so war das auch gegen die in die Landesklasse aufgestiegenen Bornaer. Die spielten engagiert und gingen durch Haase in Führung. Zwei Treffer von Purrucker u. 1 x Hummitzsch sicherten den SSV- Erfolg.

                          
geschrieben von: R. Reuter am 13.09.2020    

 

NIEDERLAGE ZUM AUFTAKT

 

 1. Spieltag Landesliga Großenhainer FV 90–SSV Markranstädt 2:0 (1:0)

 

                           

Vom Ergebnis her blieb der Start unseres SSV in die neue Saison ohne zählbaren Erfolg. Trotzdem kann man dem Team mit Abstrichen ein ordentliches Spiel attestieren. Dass es nicht zum Punktgewinn reichte hat die gängigen Gründe. 

Es gelang kein Treffer, Chancen waren da. Die zweikampfstarke SSV-Abwehr hatte nicht immer den Zugriff auf die schnellen Offensivaktionen der Gastgeber. Und der stellte sich insgesamt als eingespieltes, routiniertes, gleichermaßen spiel- u. kampfstarkes Team seinem Publikum vor.

 

Tore bestimmen den Verlauf eines Spiels. Wer sie erzielt u. gewinnt, kann immer vom verdienten Sieg sprechen. Das 1:0 kam zu schnell. Nach Freistoßvorlage nutzte der eigentliche Abwehrchef Bachmann einen individuellen Abwehrpatzer aus Nahdistanz gekonnt zur Führung. Danach erlangte der SSV bis zur Pause Gleichwertigkeit, teils gar Spielhoheit. Ruhner über links prüfte mit Flachschuss Hüter Müller (11.) Witschel hatte dann frei die Chance zum 2:0, vergab aber (15.). Weitere 2 x noch war der agile Ruhner (Zugang von RB U 19) dem Ausgleich nahe. Nach einer guten Kombination über rechts nach links zwang er Müller zu toller Parade. Der FV 90 kreuzte nun wieder 2 x gefährlich vor Wings Kasten auf.

 

In der 45. Minute gab es eine strittige Szene. Großenhains Hüter ließ einen Schuss prallen, der nachsetzende Thallinger wurde von ihm von den Beinen geholt. So die SSV–Sichtweise. Die resolute Dame pfiff nicht u. Großenhain war froh. Nach der Pause in der 48. Minute erneute Ausgleichsmöglichkeit. Nach prima Vorarbeit von Nüchtern ging der Ball von Thallinger knapp vorbei. Statt 1:1 fiel das vorentscheidende 2:0. Kirsche flankte genau auf den in der Mitte freistehenden Schütze, der mit platziertem Kopfball traf. Die taktische Situation sprach nun klar für den Gastgeber.

 

Das junge Offensivtrio hatte sich abgearbeitet u. ließ nach. Sie zeigten aber in der 1. Halbzeit gute Aktionen, nur der absolut resolute u. abgezockte Abschluss fehlte noch. Nicht unerwartet mit 19 Jahren.   Zudem, Großenhainer Eckbälle u. Eingaben brachten durchweg gefährliche Situationen für den SSV. Markranstädts Standards dagegen blieben meist wirkungslos. Wings musste gegen Ende des Spiels noch mehrmals retten, sodass sich Großenhain letztendlich den Sieg verdient hatte.          

 

 

SSV: Wings, Heynke, Barth, Franke, Peter, Schilling (60. Romero), Röppnack, Nüchtern, Thallinger (68. Purrucker), Freigang (73. Noguera), Ruhner.                                                                                                     

Tore: 1:0 Bachmann (5.), 2:0 Schütze (54.),

 

Zuschauer 230.

 

Schiedsrichterin: Schubert, Assistenten: Steingräber, Haubner.

 

 

SSV Markranstädt – VfL Halle 96   Donnerstag, 10. September, Anstoß 19.00 Uhr Stadion am Bad.

 

Mit einem Spiel gegen den Oberligisten aus Halle kann der SSV noch mal richtig mit dem ganzen Team für die nächsten anstehenden Punktspiele üben. Interessierte Zuschauer sind ausdrücklich alle zugelassen.   

Am kommenden Wochenende ist der SSV spielfrei (Landespokal). Weiter geht es am Samstag, 19.09. zum Punktspielheimauftakt 15.00 Uhr gegen Taucha.

 

geschrieben von: R. Reuter am 06.09.2020    

 

PUNKTSPIELAUFTAKT IN GROßENHAIN

 

                           

1.Herren startet mit Auswärtsspiel beim Großenhainer FV 90 in die Landesligasaison

 

Vorschau Landesliga 1. Spieltag - Samstag, 5.9.20, Anstoß 15.00 Uhr

                         

Großenhainer FV 1990 - SSV Markranstädt   

 

Der Auftakt als Aufsteiger auswärts ist für den SSV aktuell gar nicht so schlecht. Auch die völlig neuen Landesligisten Marienberg u. Freital müssen reisen.

 

Großenhain spielt seit 3 Jahren solide Landesliga. Die Ergebnisse waren 2. / 6. / u. 7. Platz. Erst in 2 Serien überhaupt traf unser Verein in seinen 16 Serien Landesliga als SSV auf Großenhain (18.000 Einwohner) im Landkreis Meißen. Punkte gab es auswärts für Markranstädt beim 2:4 u. 1:3 dabei nicht zu holen, dagegen aber heim mit Sieg u. Remis. „Aller guten Dinge sind drei“, das wäre schön, für uns. Favorit ist der Gastgeber, schon aufgrund der Stabilität der letzten Jahre auch im Aufgebot. Die Ergebnisse in der Vorbereitung sagen wenig aus, das Abschneiden der 1. Runde im Landespokal schon eher. Markranstädt braucht noch viel Geduld, das Aufgebot zählt zu den jüngsten der Landesliga.

 

Gespielt wird in der Jahnkampfbahn, Parkstraße, 01558 Großenhain.

 

Im Landespokal sah man mit welchem Elan auch unterklassige Teams sich nach der langen Pause beweisen wollen. Der SSV selbst erfuhr das in Oelsnitz schmerzhaft. Blau Weiß Leipzig verlor in Radefeld u. Rabenstein in Colditz. Aufsteiger siegten gegen gestandene Landesligisten. So Freital - Lößnitz 2:1 u. Laubegast – Pirna-Copitz 2:1. Neusalza-Spremberg kassierte neben dem 3:1 Sieg 3 Platzverweise in Königswartha.

 

Zur Historie des Großenhainer Fußballs. Der FV besteht seit November 1990 u. spielte bis zum Aufstieg in die Landesliga 2017 Bezirksliga bzw. Landesklasse, einige mal auch im Kreis. Zwischen 1945 u. 1990 wurde u. a. als Turbine u. Fortschritt im Bezirk Dresden u. auf Kreisebene gespielt. Von den Anfängen wurde kaum konkretes gefunden, aber bei Recherchen zu „100 Jahren Fußball in Markranstädt“ ein Ergebnis gesichtet. Am 7.April 1939 spielten im Pokal Sportfreunde Großenhain – Sportfreunde Markranstädt 0:4. Da es schon die 4. Runde war, hatte Großenhain offensichtlich eine gute Mannschaft.

 

Für unsere Sportfreunde 1912 war es eine absolute Glanzzeit. In den zwei Wettbewerben 1939 u. 1940 kam nach insgesamt 11 Siegen (u. a. gegen die Spitzenvereine Riesaer SV 3:0, PSV Chemnitz 2:1, VfB Leipzig 4:2, Wacker Leipzig 3:2 u. 4:0), erst in der 6 bzw. 7 Runde (der Wettbewerb ging bis zum Deutschen Endspiel) das Aus in Plauen bzw. Chemnitz.

 

geschrieben von: R. Reuter am 03.09.2020    

 

VORSCHAU LANDESLIGASAISON 1. HERREN 

 

                           

Mit Optimismus aber auch großem Respekt in die 17. Landesligasaison

 

Eigentlich wird es für Markranstädt schon die 20. Spielserie in Sachsens höchster Liga. Von 1949 bis 1952 führten sie als „Glück Auf“ die großen Erfolge der Sportfreunde fort. Dann wurden in der DDR die Länder abgeschafft u. Bezirke eingeführt. 1990 qualifizierte sich Markranstädt, letztmalig noch als Turbine spielend, für die neu ins Leben gerufene Landesliga. 2 x holte der Verein die Landesmeisterschaft. 7 Serien Oberliga u. 5 Bezirksliga komplettieren diese Ära.                                                                                                                

Nun ist der SSV nach einem Jahr Landesklasse wieder dort angekommen, wo ihn viele am liebsten immer sehen wollen - nicht höher, aber auch nicht tiefer. Zielstellung ist der Klassenerhalt u. sehr konkret - ein Platz unter den ersten 10 - wird in der 1. Runde angestrebt. Das ist für unser im personellen Umbruch befindliches Team u. als Aufsteiger bei 21 Konkurrenten ein sehr ambitioniertes Ziel. Die Verantwortlichen leiden trotzdem nicht etwa an Realitätsverlust u. Unterschätzung der Mitbewerber. Der simple Hintergrund ist rechtzeitig der Abstiegsgefahr zu entgehen. Die Plätze 11 bis 22 hingegen spielen in der 2. Runde 8 Absteiger !!! aus. Die Zahl könnten sich sogar noch erhöhen. Ein Horrorszenario welches kaum vermittelbar ist.

 

Daran soll vorerst kein Gedanke verschwendet werden. Der Fokus liegt ganz auf uns selbst, so der Tenor. Einige Abgänge u. personelle Veränderungen sind zu kompensieren. So auch die zuletzt erfolgreichsten Torschützen Christopher Griebsch u. Patrick Scheithauer. Sportlich zeigte sich in der Vorbereitung, dass ein Team mit bisher 9 Neuzugängen auch Zeit braucht, um zusammen zu wachsen. Luft nach oben ist noch ausreichend vorhanden. Verständlich, da u. a. 8 Jungs gerade erst 18, 19 Jahre alt sind. Eine fast komplette u. mehrheitlich erfahrene Elf um Kapitän Marcel Nüchtern ist aus der Vorsaison erhalten geblieben. Ihr spielerisches Können u. Robustheit, komplettiert mit jugendlichem Elan ist nun in der Landesliga gefordert. Grundsätzlich verfügt der SSV über ein Aufgebot, das in der Landesliga bestehen kann, insofern an den Wochenenden eine Stammformation einschließlich einer ordentlichen „Bank“ zur Verfügung steht. Hier bleibt das Prinzip Hoffnung von größeren Ausfällen verschont zu bleiben. Die Routiniers Jens Werner u. Hildebrandt würden der Mannschaft noch bei Bedarf zur Verfügung stehen. Ihnen ist an dieser Stelle mal ein besonderer Dank auszusprechen, da sie auch in nicht so guten Zeiten mit zwei Abstiegen dem Verein die Treue hielten.      

 

Das Abschneiden in der Liga ist primär von der eigenen Leistung abhängig, aber die Spielstärke der Konkurrenz spielt auch eine Rolle. Die Einschätzung der Teams ist aufgrund von Zu- u. Abgängen nicht einfach. Von manchen wird wegen der Vielzahl neuer Mannschaften lapidar eine „Verwässerung“ des Niveaus der Landesliga prognostiziert. Dem kann man sich seitens des SSV nicht anschließen. Die Aufsteiger haben meist bewiesen, dass sie eine Klasse höher bestehen können. So wird es diesmal 10 bis 15 Mannschaften geben die sicher nicht Meister werden, aber zumindest die Klasse halten wollen. Seitens des SSV ist man sich wohl bewusst, dass es gegen ausnahmslos alle nicht einfach wird u. jedem Gegner der entsprechende Respekt gebührt. So ist die Zielstellung mit der Devise des sicheren Klassenerhalts einzuordnen.

 

Vielleicht wird es im Kampf um die Meisterschaft wie zuletzt wieder einen klaren Sieger geben, aber es kann durchaus auch ein halbes Dutzend Teams um die vorderen Plätze mitspielen. Zuzutrauen ist es wieder Kamenz, auch Bautzen, Pirna, Lößnitz, Großenhain, Neusalza–Spremberg u. a. zählen zu dem Kreis. Stark erwartet wird Aufsteiger Freital, ein Zusammenschluss des 1. u. 3. der Landesklasse Mitte, Hainsberger SV/Stahl Freital.

Auf denn in die lange Saison, hoffentlich nicht unterbrochen von derzeitigen Unwägbarkeiten, unter der o. a. Devise - mit Optimismus und Respekt zum sportlichen Ziel.

 

geschrieben von: R. Reuter am 31.08.2020    

 

POKALAUS BEIM SV MERKUR OELSNITZ 

 

Landespokal 1. Runde: Merkur Oelsnitz - SSV Markranstädt 5:1 (2:1)

 

Raus ohne Applaus, oder außer Spesen nix gewesen. Ja solche lockeren Sprüche sind für einen Verlierer schnell u. leicht gemacht, aber ich möchte fair bleiben. Unser Team verlor überraschend klar bei einem engagierten Landesklasseverein. Solche Spiele passieren ganz einfach, aber die richtigen Schlussfolgerungen u. Reaktionen müssen folgen.                                                                                                

 

Zum Verlauf: Der SSV schien zu Beginn das Spiel in den Griff zu bekommen, Barth verfehlte per Kopfball. Oelsnitz wurde gefährlicher, brauchte aber einen Fehlpass von Noguera in die Mitte um in Führung zu gehen. Wings hielt sein Team im Rennen, verhinderte den höheren Rückstand. Erst nach 35 Minuten setzte der SSV im Angriff Zeichen, Purrucker verpasste Eingaben knapp. Die beste Markranstädter Aktion über Purrucker u. Nüchtern, der Freigang links freispielte, brachte den Ausgleich.

Die Hoffnung auf eine Wende währte nur kurz. Merkur nutzte erneute Schwächen im Abwehrverhalten zum 2:1. Gleich nach dem Wechsel fiel die Entscheidung. Baumann marschierte über das halbe Feld u. schoss aus der Distanz unhaltbar ein.

 

Gegen einen entschlossenen Gastgeber war für Markranstädt trotz aller Bemühungen nun nicht mehr viel zu holen.

Oelsnitz war effektiv, nutzte Standards nach Freistoß u. Strafstoß zum hohen Sieg.        

 

SSV Markranstädt: Christian Wings, Roman Noguera (46. Niklas Wenzek), Erik Heynke, Jonathan Barth, Lukas Peter, Florian Schilling, Stev Kevin Thallinger, Marcel Nüchtern, Carlos Romero (46. Robby Kögler), Carlo Purrucker (68. Jacob Ruhner), Luis Freigang. ET: Leon Mercklein.

 

Torfolge: 1:0 Schuch 21., 1:1 Freigang 40., 2:1 Schuch 44., 3:1 Baumann 50., 4:1 Schreiner 71., 5:1 Oehm 77.(Foulstrafstoß).

 

Zuschauer 70,

 

Schiedsrichter: Florian Ordon.

 

Bilder zum Spiel

 

geschrieben von: R. Reuter am 31.08.2020    

 

VORSCHAU LANDESPOKAL

 

Am Sonntag, den 30.08.2020 gastiert unsere 1. Herren um 15 Uhr zum Auftakt des Landespokals beim SV Merkur 06 Oelsnitz

 

 

Nach 7 Wochen intensiven Trainings beginnt für Markranstädt im Landespokal die Saison 2020/21 nun richtig. Die Vorbereitungsspiele sahen den SSV 4 x als Sieger, ein Spiel ging verloren u. 2 x wurde remis gespielt. Ergebnismäßig ok, aber sekundär. Wichtig, die Mannschaft ist in guter Verfassung u. findet sich nach 8 Zugängen zusammen. Je nach Sichtweise ist auch der Pokal noch Vorbereitung, aber Siege stehen sicher an erster Stelle. Den wollen besonders die Kreis- u. Landesklasseteams mit Heimspielen gegen höher spielende. .Das zeigte sich schon in der Vorrunde u. wird sich fortsetzen.

 

Der Auftakt führt den SSV gleich mal auf Landesliganiveau, zumindest was die Entfernung betrifft. Es geht in den tiefen Süden Sachsens nach Oelsnitz/Vogtland zum Landesklasseteam Merkur 06. Die bestritten 5 Testspiele. U. a. wurde Kickers Selb (Landesliga Bayern) 1:0 geschlagen. Beim Landesligist Lößnitz wurde 2:5 verloren. Aktuell gelang die Generalprobe beim 2:4 u. einer spielerisch starken Leistung gegen Oberligist VFC Plauen. Für den SSV wird eine gute eigene Aufstellung u. Einstellung zum Gegner erforderlich sein, um in Oelsnitz erfolgreich zu bestehen. Die Testspiele in Zwenkau, 2 x gegen Krostitz u. natürlich gegen Chemie könnten als Blaupause hinsichtlich des Niveaus u. Erfolges dienen.

 

Gespielt wird im Elstertalstadion, Adolf - Damaschke - Straße 55, 08606 Oelsnitz/Vogtland.

 

Insofern es noch interessiert etwas zur Historie unseres Spielpartners. Die Jahreszahl im Vereinsnamen sagts, schon seit 1906 besteht Merkur u. spielte im Vogtlandkreis. Zu DDR-Zeiten waren die Oelsnitzer u. a. als Fortschritt unterwegs, einige Jahre im Bezirk (Klasse u. Liga). Viel später wurden sie Bezirksmeister u. trafen 2011/12 in der Landesliga auf den SSV. Markranstädt wurde Sachsenmeister u. stieg in die Oberliga auf. Oelsnitz ging wieder runter, über die Bezirks- bis in die Vogtlandliga. Seit 2017 spielt Merkur stabil in der Landesklasse West. Soviel noch zur Geschichte. 

 

geschrieben von: R. Reuter am 26.08.2020    

 

GENERALPROBE GELUNGEN

 

1.Herren bezwingen im letzten Testspiel vor dem Saisonstart im Sachsenpokal den FSV Krostitz torreich

 

 SSV Markranstädt - FSV Krostitz   6:2  (5:2)

 

 

Ein flottes Spiel von Beginn an sah den SSV als verdienten Sieger. Nach Balleroberung im Mittelfeld verwandelte Purrucker am Ende die Kombination zur frühen Führung. Thallinger „schnickte“ von links ins rechte Toreck zum 2:0 ein. Luck nahm ein Foul an u. versenkte selbst den Strafsoß zum Anschlusstreffer für Krostitz. Markranstädt antwortete sofort, Thallinger überlief die Abwehr, zum 3:1. Der SSV zeigte sich weiter laufstark u. spielfreudig schon aus der Abwehr heraus mit gutem Zweikampfverhalten u.  variablen Spielaufbau über das Mittelfeld. Ganz vorn brachten Purrucker u. Thallinger im Duett alles ins richtige Ergebnis. Der zweite Krostitzer Treffer gelang nach gutem Zusammenspiel. In der 2. Hälfte verflachte das Spiel etwas. Krostitz erreichte teils Gleichwertigkeit, da der SSV selbst viele Möglichkeiten nicht mehr bis zuletzt ausspielte bzw. abschloss. Freigang traf den Pfosten u. Abwehrorganisator Heynke stellte den Endstand aus Nahdistanz sicher.

Nach dem Spiel feierten die Markranstädter nachträglich u. ausgelassen den verdienten Staffelsieg u. Meisterschaft mit allen die zu diesem tollen Erfolg beigetragen hatten.  

SSV Markranstädt: Christian Wings, Niklas Wenzek, Erik Heynke, Jonathan, Barth Lukas Peter, Florian Schilling, Stev Kevin Thallinger, Ben Hummitzsch, Marcel Nüchtern, Carlo Purrucker, Maik Georgi.

Ab 46: Leon Mercklein (Wings), Benjamin Koch (Wenzek), ab 60: Phillipp Tröllsch (Hummitzsch), Luis Freigang (Purrucker), Julian Hadlok (Thallinger)                                                                                                         

 

Torfolge:  1:0 Purrucker (3.), 2:0 Thallinger (16.), 2:1 Luck (18.) 3:1 Thallinger (23.), 4:1 Purrucker (37.), 4:2 Göldner (40.), 5:2 Purrucker (45.), 6:2 Heynke (87.),

 

Schiedrichter: Wehrmann, Leihkauf, Bachmann,

 

Zuschauer 49.

 

 

 

 

geschrieben von: R. Reuter am 23.08.2020    

 

ERFOLGREICHER TEST IN KROSTITZ 

 

1.Herren siegen nach torloser 1.Halbzeit mit 2:0 beim Landesklasseteam vom FSV Krostitz 

 

 FSV Krostitz - SSV Markranstädt     0:2  (0:0)

 

 

Im Schlussdrittel entscheidet der SSV diesen Auswärtsvergleich zu seinen Gunsten. Aufgrund weiterer Möglichkeiten u. Spielanteilen besonders nach der Pause auch verdient. Lange Zeit war es eine recht ausgeglichene Partie. Der SSV begann gleich in den ersten Minuten sehr agil u. kreuzte mehrmals gefährlich im Krostitzer Strafraum auf. Der kampfstarke Gastgeber ordnete sich dann u. antwortete mit Möglichkeiten von Luck und Opfermann. Kurz vor der Pause traf „Antreiber“ Nüchtern den Außenpfosten. In der 2. Halbzeit legten die lauf- u. spielfreudigen Markranstädter noch „eine Schippe drauf“ und brachten Krostitz in Schwierigkeiten. Schon in der 47. Minute war Thallinger völlig frei durchmarschiert, scheiterte aber noch am Hüter. Dann klappten einige Anspiele in die Spitze besser. Das nutzte Purrucker nach kurzer Drehung mit harten Schuss zur Führung. Nach Eingabe von Tröllsch reagierte er wieder schnell u. stellte den Endstand sicher. Bei erträglichen Temperaturen war es auf dem  satten Grün des großen Spielfelds ein gelungenes Vorbereitungsspiel. Der SSV hatte nur 14 Spieler zur Verfügung, das hatte auch seine Vorteile. Neben viel Spielzeit war es für die jungen Spieler gegen die gestandenen Krostitzer Männer eine Herausforderung u. Erfahrung. Immerhin standen sechs gerade der Jugend entwachsenen Spieler im Aufgebot. Am kommenden Samstag spielt der SSV erneut gegen Krostitz, quasi das Rückspiel in Markranstädt

 

Aufgebot SSV Markranstädt: Christian Wings, Benjamin Koch, Niklas Wenzek, Erik Heynke, Lukas Peter, Phillipp Röppnack, Stev Kevin Thallinger, Ben Hummitzsch, Marcel Nüchtern, Carlo Purrucker, Maik Georgi;

 

Leon Mercklein, Phillipp Tröllsch, Florian Falk.                                                                                                 

 

Torfolge: 0:1, 0:2 Purrucker (66./70.).

 

Zuschauer 45.

 

Schiedsrichter: Heinrich, Schlenski, Wanderer.  

 

Bilder

 

 

 

geschrieben von: R. Reuter am 16.08.2020    

 

REMIS IM TESTSPIEL GEGEN DEN ESV DELITZSCH

 

In einem weiteren Testspiel trennt sich unsere 1. Herrenmannschaft mit einem 2:2 vom ESV Delitzsch

 

 ESV Delitzsch - SSV Markranstädt     2:2  (0:0)

 

Vorangestellt, nach dem ordentlichen Spiel in Zwenkau war es ein mäßiger Auftritt.  Leider erlitt ein Delitzscher bei einem Sturz nach 15 Minuten eine Fraktur. Der SSV suchte Spielhoheit u. hatte im ersten Drittel auch ein paar kleine Möglichkeiten, Delitzsch nur eine. Richtig gefährlich wurde es erst kurz vor dem Pausenpfiff. Purrucker zwang Hüter Schulze mit Distanzschuss zur Parade u. Nüchtern verfehlte per Kopfball knapp. In der 2. Hälfte wurde es in jeder Beziehung Ereignisreicher. Nüchtern auf und davon, den Torwart ausgespielt, wurde vor der Linie noch abgegrätscht (52). Der Ball hätte da schon im Netz zappeln sollen. Nach Zuspiel von Thallinger machte es Freigang später dann gut, spielte ebenfalls den Keeper aus und traf zum 0:1. Delitzsch zeigte nun mehr Einsatz u. kassierte in kurzer Zeit 4 x gelb (SSV 1 x). Schiedsrichter Meißner wirkte dann ausgleichend, gab keinen von Markranstädt geforderten Foulstrafstoß, sondern später auf der anderen Seite Handstrafstoß. Wings konnte parieren aber gegen den Kopfball im Nachsetzen war er chancenlos. Noguera lief von links energisch nach innen und schoss rechts oben unhaltbar ein. Der SSV hätte die Angelegenheit recht klar entscheiden können, so hatten u. a. Nüchtern und Tröllsch noch Chancen. DSDS – Star Ramon Roselly stahl allen die Show, nicht nur mit seinem Salto, sondern mit einem schönen Treffer. Die SSV Abwehr war dabei etwas inaktiv, freundlich formuliert. Auf die Umstände zu diesem Spiel soll gar nicht näher eingegangen werden. Sie waren einfach schlecht. Aber damit wird man manchmal auch bei Punktspielen fertig werden müssen, als Team. Insofern „Schlüsselspieler“ fehlen wie diesmal Schilling, Barth, Heynke, Franke, sowieso.          

 

Markranstädt: Leon Mercklein, Roman Noguera, Niklas Wenzek, Lukas Peter, Robby Kögler, Stev Kevin Thallinger, Ben Hummitzsch, Marcel Nüchtern, Carlos David Romero, Luis Freigang, Carlo Purrucker.      

 

Weiter eingesetzt: Christian Wings, Benjamin Koch, Maik Georgi, Julian Hadlok, Phillipp Tröllsch.                                                                                                                                                                

Torfolge: 0:1 Freigang 73., 1:1 Rast 78. Strafstoß, 1:2 Noguera 83., 2:2 Kaselowsky 89.,

 

Schiedsrichter: Meißner, Hempel, Völkler

 

 

 

 

geschrieben von: R. Reuter 08.08.2020    

 

1. HERREN GEWINNEN TEST IN ZWENKAU

 

Im vierten Vorbereitungsspiel gibt es den zweiten Sieg

 

 VfB Zwenkau 02 - SSV Markranstädt     0:1  (0:0)

 

Im vierten Vorbereitungsspiel siegte Markranstädt mit einem Treffer kurz vor Spielende. Der SSV spielte mit dem gleichen Aufgebot wie zuletzt, verstärkt mit Erik Heynke auf 16 Aktive. Zwenkau hatte fast zwei Teams zur Stelle u. hinterließ einen guten Eindruck. Es wurde nicht nur ein flottes, sondern ein von beiden Seiten von Anfang bis Ende mit hohem Einsatz und Tempo geführtes Spiel. Unter Berücksichtigung der zeitlichen Phase war es auch eine recht ordentliche Begegnung mit vielen positiven Ansätzen. Unserem Team gelang nicht alles, aber es geht in die richtige Richtung. „Luft nach oben“ ist noch bei der Chancenverwertung auf der Basis genauer Anspiele u. zum richtigen Zeitpunkt. Aus meiner Sicht hatten unsere Jungs ein paar Vorteile, aber das ist letztendlich derzeit sekundär insofern die Tagesaufgabe weitestgehend erfüllt wurde. Die zur Pause 6 Eingewechselten spielten ebenfalls eine komplette Halbzeit. Roman Noguera u. Marcel Nüchtern kamen in der Schlussphase noch ein zweites mal auf den satten Rasen. In Co- Produktion spielten sie das Tor schön heraus, wobei Roman rechts freigespielt wurde u. mit Technik einnetzte.

 

Markranstädt: Wings, Noguera, Barth, Heynke, Peter, Kögler, Schilling, Nüchtern, Romero, Freigang, Purrucker.                                                                                                                                                                  

2. Halbzeit: Mercklein, Koch, Georgi, Hadlok, Tröllsch, Wenzek (für Wings, Noguera, Freigang, Kögler, Schilling, Nüchtern).

 

Tor: 0:1 Noguera 88.

 

Schiedsrichter: Thänert, Tschentscher, Schikora

 

 

Bilder

 

 

geschrieben von: R. Reuter 06.08.2020    

 

MÜHSAMER SIEG IM TEST GEGEN LINDENAU

 

1. Herren gewinnen Testspiel gegen SV Lindenau 1848

 

 SSV Markranstädt – SV Lindenau 1848    2:1  (1:1)

 

Der Tabellenfünfte der Stadtliga war ein guter Partner für den SSV im 3.Vorbereitungsspiel. Sie spielten engagiert, ohne zu überziehen, natürlich etwas defensiv u. stellten den Landesligisten fortwährend vor Probleme. Die Anfangsminuten waren munter, nicht nur weil Morgenstern Wings mit einer mehr als Flanke gedachten Eingabe von links zum 0:1 überraschte. Romero war vorher rechts durch, aber Felter konnte an der Strafraumlinie retten. Danach vergab Purrucker nach Zuspiel von Freigang den Ausgleich. Kapitän Nüchtern erlief hellwach einen zu schwachen Rückpass auf den Hüter u. traf zum Ausgleich. Der SSV bestimmte das Spiel dann weitestgehend, konnte aber die Gäste nie richtig ausspielen. Die setzten u. a. über den agilen Oehlmann selbst immer wieder mal Akzente. So vergab P. Pöschel nach Stellungsfehler eine große Chance zum zweiten Treffer nur knapp. Der SSV wollte wenigstens den knappen Sieg sicherstellen, Romero traf den Pfosten u. Freigang mit Kopfball knapp drüber. Genauer machte es dann Nüchtern mit Innenspannstoß vom 16-er zum knappen Sieg.  Am kommenden Mittwoch geht es zum VfB Zwenkau. Anstoß ist 19.00 Uhr im Eichholz.   

 

Markranstädt: Wings, Kögler, Wenzek, Barth, Freigang, Purrucker, Nüchtern, Peter, Romero, Noguera,, Schilling; Mercklein, Koch, Georgi, Hadlok, Tröllsch,                                                                                         

Lindenau: Felter, Schmidt, R. Pöschel, Morgenstern, P. Pöschel, Gerber, Oehlmann, Maekawa, Carey, Stämpfli, Reher, Niemz, Klemm, Garcia, Wiltzsch, Müller,                                                                                                    

Tore: 0:1 Morgenstern (6.), 1:1, 2:1 Nüchtern (15., 88.).

 

 

Schiedsrichter Kießig, Zuschauer 50.

 

 

Bilder

 

 

geschrieben von: R. Reuter 02.08.2020    

 

AUSRUFEZEICHEN GEGEN REGIONALLIGISTEN

 

1. Herren erkämpfen torloses Remis gegen die BSG Chemie Leipzig

 

 SSV Markranstädt – Chemie Leipzig 0:0

 

Im zweiten Vorbereitungsspiel war der SSV gut eingestellt u. erkämpfte gegen den Regionalligisten ein achtbares Remis. Chemie bestimmte wie erwartet das Spiel, zeigte aber gegen die tief stehenden, auf Konter lauernden Markranstädter, zu wenig Torgefahr. Tempo u. Direktspiel, genaue Distanzschüsse, das wären mögliche Mittel gewesen um zwei Klassen Unterschied im Ergebnis auszudrücken. In der Anfangsviertelstunde musste Wings 2 x eingreifen, ansonsten waren alle SSV-er sehr wach u. präsent. Kurz vor der Pause verhinderte Franke auf der Linie das sichere 0:1 mit großem Einsatz. Neben der kämpferischen Priorität zeigte der SSV gegenüber Samstag Verbesserungen in der Ballsicherung u. Zusammenspiel. Die Torgefahr hielt sich aufgrund Unterzahl der Offensive in Grenzen, nur bei 2 Eckbällen ging es knapp vor Bellots Gehäuße zu. Purrucker u. Freigang hielten ganz vorn die Chemieabwehr um Kapitän Karau schon etwas in Bewegung. Nach einer Stunde wurde die weitere Jugendabteilung eingewechselt, schlug sich aber ebenfalls ordentlich. Leider musste Abwehrchef Franke verletzt raus, dass sah weniger gut aus.  Chemie kam zu besseren Möglichkeiten, aber ein gefährlicher Kopfball von Kirstein knapp drüber u. 2 x Außennetz brachten nichts Zählbares. Ansonsten gelang es den Markranstädtern prekäre Lagen immer wieder mit Geschick u. etwas Glück zu klären u. das Remis zu sichern.  

 

SSV Markranstädt: Wings, Kögler, Franke, Peter, Heynke, Schilling, Thallinger, Romero, Noguera, Freigang Purrucker.

 

Ab 60` Mercklein, Koch, Hadlok, Tröllsch, Ben Hummitzsch (Zugang von Chemnitzer FC U 19/FSV Limbach-Oberfrohna).

 

 

Schiedsrichter: Albert, Thieme, Kießig.

 

 

Bilder

 

geschrieben von: R. Reuter am 23.07.2020    

 

NACH 4 MONATEN PAUSE AUFTAKT ZUR SAISON 2020 / 2021

 

Vorbereitung startet mit 1:2 Niederlage gegen SG Rot-Weiß Thalheim

 

Endlich wieder Fußball, hoffentlich bleibt es dauerhaft dabei u. auch bald wieder offiziell mit Zuschauern. Der SSV traf mit der SG Rot-Weiß gleich auf einen ambitionierten Partner der Verbandsliga Sachsen-Anhalt. Aufgrund der langen Auszeit u. wenigen harten Trainingseinheiten gelang beiden Teams sicher noch nicht alles wie gewünscht. So soll primär nicht auf etliche Abspiel- u. Abstimmungsfehler eingegangen werden. Es wurde ein flottes, abwechslungsreiches und auch mit viel Einsatz geführtes Spiel. Aufgrund relativer Ausgeglichenheit in allen Belangen war es kein lockerer Auftakt, sondern ein ernsthafter Vergleich. Das Ergebnis spielt letztlich eine sekundäre Rolle, aber gewinnen wollten beide. Thalheim war etwas routinierter u. die 0:1 Führung zur Pause nicht unverdient, wobei SSV – Neuzugang Carlo Purrucker vorher die Führung auf dem Fuß hatte. In Hälfte zwei setzte Markranstädt mehr Akzente. Luis Freigang erzielte per Kopfball nach Freistoßflanke von Luka Peter den Ausgleich. Der SSV schien im Vorteil, aber die Gäste nutzten eine erneute Fehlerkette im Abwehrverhalten zum Sieg. Markranstädts Trainer gaben allen Spielern gleiche Einsatzzeiten u. setzten auch die gesamte „Jugend forscht Abteilung“ der letztjährigen U 19 ein. So auch den nächsten Zugang Stev Kevin Thallinger (Erzgebirge Aue U 19, RB Leipzig, SSV). Die gestandenen Neuzugänge Carlos Romero, Roman Noguera u. Carlo Purrucker deuteten nicht nur an, dass sie dem SSV künftig helfen werden die Ziele zu erreichen. Insgesamt ist noch „Luft nach oben“, alles andere wäre wohl eine Überraschung zu diesem Zeitpunkt. Bereits am kommenden Mittwoch wird es gegen Chemie eine weitere Steigerung geben u. neue Erkenntnisse gesammelt werden.

 

SSV Markranstädt: Mercklein,Wings; Koch, Franke, Tröllsch, Peter; Heynke, Schilling, Kögler, Hadlok, Thallinger; Freigang, Noguera, Romero, Purrucker.

 

Torfolge: 0:1 Til Krüger (44.), 1:1 Freigang (63.), 1:2 Grunert (67.),

 

Schiedsrichterteam: Bischof, Weigelt, Hänsel.

 

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geschrieben von: R. Reuter am 19.07.2020    

KADERINFOS 1. HERREN

 

Mit bewährtem Personal und einigen "Neuen" zurück in die Landesliga

 

Es wird in vielen Beziehungen eine ungewöhnliche Saison werden. 22 Bewerber u. 8 Absteiger sind dabei Hauptmerkmale. Personell gilt es sich gut aufzustellen. Wie vor jeder Saison gibt es auch aktuell etwas Bewegung im SSV- Aufgebot. Diese hält sich aber im Gegensatz zu früheren „Hochzeiten“ in einem erfreulich überschaubaren Bereich u. ist mehr von „innerbetrieblichen“ Veränderungen als Ab- u. Zugängen gekennzeichnet.

 

Die Fakten:

 

Abgänge: Maximilian Bernsdorf (Wohnortwechsel), Kilian Kunze (Sportverletzung).

 

Zugänge: Roman Noguera (31, Tapfer Leipzig), Carlo Purrucker (23, SSC Weißenfels), Carlos David Romero (26, Radefelder SV), Benjamin Koch, Niklas Wenzek, Julian Hadlok (19, alle SSV – U 19).

 

Veränderungen: Max Böhme, Patrick Hahnefeld (2. Mannschaft), Jens Werner, Raik Hildebrandt (Standby).  

 

Der Verein bedankt sich bei Max Bernsdorf u. Kilian Kunze für ihre Leistungen u. wünscht ihnen künftig alles Gute. Während es bei Max sicher auch eine sportliche Zukunft gibt, sieht es diesbezüglich bei Kilian nach drei Knie- OP nicht so gut aus. Der 27- jährige war länger als 10 Jahre für den SSV unterwegs. Dieser positiv verrückte Typ wird uns schon etwas fehlen.                                                                                                                           

Die Zugänge von „Auswärts“ waren in ihren Vereinen gestandene Stammspieler. Noguera, zuletzt 3 Jahre bei Tapfer aktiv, ist ja in Markranstädt gut bekannt u. allseitig einsetzbar. Der Argentinier Romero spielte beständig 5 Jahre für Radefeld im Mittelfeld. Purrucker schoss Tore u. a. 2 Jahre für Colditz, zuletzt 2 Jahre beim Verbandsligisten SSC Weißenfels. Mit Koch, Wenzek und Hadlok rücken 3 weitere Spieler der U 19 zur „Ersten“ auf, sodass aus diesem Jahrgang nun 5 Spieler der Junioren zum Aufgebot gehören. Eine gute Entwicklung, wobei bei den höheren Anforderungen im Männerbereich der Landesliga auch Geduld von allen Seiten erforderlich ist.                                                                                                         

Böhme u. Hahnefeld gehören auf eigenen Wunsch nicht mehr zum Aufgebot der 1. Mannschaft u. werden künftig die 2. Mannschaft verstärken. Unsere Routiniers Werner u. Hildebrandt wollen der Mannschaft noch bei Bedarf zur Verfügung stehen.                                                                                           

Generell verfügt der SSV über ein gutes Aufgebot, dass sicher in der Landesliga bestehen kann, insofern an den Wochenenden eine Stammformation einschließlich einer ordentlichen „Bank“ zur Verfügung steht. Hier bleibt das Prinzip Hoffnung von größeren Ausfällen verschont zu bleiben. Die hohe Anzahl der 2019/20 in der Landesklasse eingesetzten Spieler stellte den Verein zwar ein gutes Zeugnis aus, ist aber in der Landesliga schwer zu wiederholen, um die Ziele zu erreichen. Nach den Vorbereitungsspielen, die hoffentlich auch bald auch vor Fans stattfinden können, wird man weitersehen.

     
 
 
geschrieben von: R. Reuter am 13.07.2020    

TRAININGSSTART HERRENMANNSCHAFTEN

 

Unsere beiden Herrenmannschaften starten in die Vorbereitung für die Saison 2020 / 2021

 

Nach langer Pause starten unsere beiden Herrenmannschaften langsam aber sicher wieder in die Vorbereitung für die Saison 2020 / 2021 und haben bereits zahlreiche Testspiel vereinbart. Besonderes Highlight dürfte mit Sicherheit am 22.07.2020 um 19 Uhr das Duell unserer 1. Herrenmannschaft gegen die BSG Chemie Leipzig aus der Regionalliga sein, welches nach Möglichkeit eventuell auch mit Zuschauern stattfinden kann. Dazu gibt es kurzfristige Informationen, sobald die Entscheidungen rechtskräftig sind.
 
Hier ein Überblick über die Planungen der Vorbereitung:
 
1. Herren | Trainingsauftakt 14.07.2020   18:30 Uhr Stadion am Bad
 
2. Herren | Trainingsauftakt 28.07.2020   19:00 Uhr Stadion am Bad
 
Testspielgegner 1. Herren:
18.07.2020     11 Uhr     Heim        SG Rot-Weiß Thalheim       
 
22.07.2020     19 Uhr     Heim        BSG Chemie Leipzig       
 
01.08.2020     15 Uhr     Heim        SV Lindenau 1848       
 
08.08.2020     14 Uhr     Auswärts  ESV Delitzsch  
 
15.08.2020     13 Uhr     Auswärts  FSV Krostitz  
 
22.08.2020     15 Uhr     Heim         FSV Krostitz    
 
29./30.08.2020    1. Runde Landespokal
 
05./06.09.2020    1. Spieltag Landesliga Sachsen
 
Testspielgegner 2. Herren:
01.08.2020      15 Uhr     Auswärts  SV Liebertwolkwitz   
 
09.08.2020      15 Uhr     Auswärts  SG Olympia 1896 Leipzig  
 
12.08.2020      19 Uhr     Auswärts  LSV Südwest Leipzig     
 
15.08.2020      15 Uhr     Auswärts  SV Chemie Böhlen     
 
21.08.2020      18:30 Uhr Auswärts SV Victoria 90 Leipzig     
 
 

 

 

geschrieben von: S. Weicker am 11.07.2020    

VERÖFFENTLICHUNG MANNSCHAFTEN LANDESLIGA SACHSEN 2020/2021

 

Sachsens höchte Fußballklasse wird eine wahre "Mammutliga" und startet mit 22 Teams in die neue Saison

 

Es war für die Verbände an der Zeit ihre Vereine etwas genauer vom geplanten Ablauf der nächsten Saison zu informieren. Die Anzahl u. Teams für die Landesliga u. Landesklasse Herren sowie der Modus ist nun wohl klar. Da es aufgrund des Abbruchs keine Absteiger u. mehr Aufsteiger gibt wird die Landesliga mit 22 Teams spielen. Diese tragen ab Anfang September eine einfache Vorrunde bei 21 Spielen bis zum Jahresende aus. Danach ermitteln in der 2. Serie die auf Platz 1 bis 10 Eingekommenen den Meister u. die Mannschaften der Plätze 11 bis 22 ebenfalls in einfacher Runde die Absteiger. Die Ergebnisse der Vorrunde werden übernommen. Um nach 2 Spielserien wieder die Staffelstärke von 16 zu erreichen, wird es schon nach der kommenden Saison 8 Absteiger geben. (22 - 8 = 14 + 4 Aufsteiger aus den Landesklassen = 18). Das ist der normale Rahmen u. die harte Realität für 2020/21, ohne weitere Unwägbarkeiten wie Auf- u. Absteiger Oberliga.

Die Bezeichnung Mammutliga hat sportlich prähistorische Wurzeln im Leipziger Raum. Der Neubeginn nach dem 2. Weltkrieg war auf die Kreise eingeengt, erst ab 1949 wurden höhere Ligen installiert. Die 26 gedacht spielstärksten Vereine von Stadt u. Bezirk Leipzigs bewarben sich für einen Platz der Oberliga u. fünf in der Landesliga. Industrie Leipzig (Tura/Chemie) kam in die höchste Liga der DDR. Markranstädt neben Markkleeberg, Wurzen, Probstheida (VfB) u. Leutzsch erreichten die Landesliga, für ein Jahr zweithöchste Liga im ganzen Land.  

Auf altbekannte aber auch völlig neue Spielpartner der 108-jährigen Geschichte des Markranstädter Fußballs wird unsere „Erste“ in der neuen Saison treffen. Schon in den Jahren der Oberliga ab 1999 erweiterte der SSV seinen sportlichen Horizont mit Teams aus Thüringen, Sachsen-Anhalt u. Brandenburg. Nach Rückkehr in die Landesliga 2017 ging es dann erstmals um Punkte gegen Lößnitz, Olbernhau, Neusalza-Spremberg, Mittweida, Großenhain, Reichenbach u. Niesky. Schon die hohe Anzahl zeigt auf, dass es im Laufe der Jahre einen regelrechten Austausch von Vereinen gegeben hat. Einst Renommierte sind nicht einmal mehr in den Landesklassen vertreten u. bis in die Kreisebenen hinunter gegangen. Beispielhaft ist Döbeln, Görlitz, Werdau, Borna, etc. Der SSV lernt nun weitere Vereine kennen. Gegen die Aufsteiger Glauchau u. Dresden Laubegast hat Markranstädt schon früher gespielt. Marienberg, Rabenstein, Dresden Striesen, Freital, sowie Vorjahrsaufsteiger Neustadt/Spree sind für uns neue Gesichter. Über all diese u. anderen Partner wird kommend berichtet, genau wie über die Personalien der „Ersten“ u. Saisonvorbereitung. Auch die Staffeln der vielen weiteren SSV-Teams sind nach Bekanntgabe einer Betrachtung wert.

PS: Finden sie von mir exklusiv für die SSV Seiten geschriebene Berichte - unter anderem Namen aber auffällig ähnlich mit ganzen wortgleichen Passagen - in einer regionalen Zeitschrift wieder, bitte nicht wundern. Es handelt sich nicht um mein Pseudonym, noch einen gut bezahlten Nebenjob. Nur abgeschrieben habe ich auch ab und an, insofern mir selbst nichts einfiel, vor etwa 60 Jahren in der Schule. Der SSV freut sich jedoch über die freundliche Begrüßung zurück in der Landesliga. Künftige Aufmerksamkeit für diese Ligen allgemein wäre schön, gerne auch mit meiner Unterstützung.    

 

geschrieben von: R. Reuter am 09.07.2020    

NEUER VERANTWORTLICHER BEREICH ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

 

SSV-Vorstand freut sich über Neuzugang Stefan Weicker als Verantwortlicher Öffentlichkeitsarbeit

 

Der amtierende SSV-Vorstand setzt bis zur nächsten Vorstandswahl im Jahr 2020 kommisarisch Stefan Weicker als Verantwortlichen für die Öffentlichkeitsarbeit ein. Stefan Weicker wird sich dann sehr wahrscheinlich auch als Vorstandsmitglied auf der diesjährigen Mitgliederversammlung zur Wahl stellen. Stefan Weicker hat bereits die Verantwortung für die Öffentlichkeitsarbeit übernommen. Stefan kümmert sich dabei federführend als eingesetztes Vorstandsmitglied um die SSV-Homepage, Facebook, Plakatwerbung und die lokalen Medien.

 

Stefan ist seit 2001 Schiedsrichter und seit 2017 auch Schiedsrichter für den SSV. Stefan ist von Beruf Lehrer und Familienvater von 2 Kindern. Stefan spielte selbst viele Jahre Fußball und war bei der SpVgg. 1899 Leipzig bereits im Vereinsvorstand unter anderem als Vereinsvorsitzender aktiv.

 

Der SSV freut sich riesig über das Engagement von Stefan Weicker und kann somit die Ehrenamtsarbeit auf breitere Schultern verteilen.

Wir wünschen Stefan für seine Arbeit im Ehrenamt alles Gute und bitten euch Stefan bestmöglich in der täglichen Arbeit zu unterstützen.

 

geschrieben von: SSV-Vorstand am 23.06.2020    

2019 / 2020 - DIE ABGEBROCHENE UNVOLLENDETE FUßBALLSAISON

 

Rückblick auf eine sportlich erfolgreiche Spielzeit (Teil II - Herren)

 

Damit diese Saison nicht ganz in Vergessenheit gerät und ehe uns die Verbände mit den ersten Informationen für das neue Spieljahr – Staffeln, Anzahl der Teams, Modus, etc. – zuvorkommen, noch ein kleiner Rückblick auf 2019/20. Bei aller Problematik hatte die „Corona- Saison“ auch noch einen sportlichen Wert u. ordentliche Ergebnisse für den SSV.

 

I. Mannschaft – 1. Platz Landesklasse Nord – 37 Punkte / 40:6 Tore                                                      

Mit 11 Siegen, 4 Remis u. 1 Niederlage lag das Team zum Abbruch der Spiele nach dem 16. Spieltag fünf Punkte vor Lipsia Eutritzsch. Damit waren die Voraussetzungen für den sofortigen Wiederaufstieg geschaffen. Die Konkurrenz ordnete dem SSV offiziell die Favoritenrolle zu. Intern hatten sich einige Vereine schon näher an der Spitze gesehen, aber nur Eutritzsch konnte mit 32 Punkten über die Distanz mithalten. Der SSV ging die Saison ohne übersteigerte Erwartungen u. Zwänge an. Trainer Olaf Brosius wusste aus jahrelanger Erfahrung auf dieser Ebene genau was alles zu erwarten ist. Sowohl von der Gegnerschaft als auch in Anbetracht der eigenen Unwägbarkeiten. Die Teams der Landesklasse setzen auf eine Mischung von Kampfkraft und auch beachtlicher spielerischer Mittel. Personelle Probleme hatte unsere „Erste“ im Laufe der Saison im Übermaß, das Team musste vor jedem Spieltag immer wieder auf neue Bedingungen eingestellt werden. Das funktionierte lange ohne größere Verluste, nur gegen defensive Bad Lausicker u. Krostitzer reichte es zuhause nur zu je einem Punkt, während in Zwenkau beim 1:1 der VfB auf Augenhöhe agierte. Zum Jahresende 2019 wurde es richtig eng. Bei engagierten Roten Sternen gab es die erste und einzige Niederlage mit 1:2. Der Ausfall der Franke, Nüchtern, Griebsch, Heynke, Hildebrandt, etc. ließ sich bei eigenen Unzulänglichkeiten eben nicht mehr kompensieren. Verfolger Lipsia konnte das beim Spitzenspiel in Markranstädt nicht nutzen und durfte mit 0:0 zufrieden sein. Im Landespokal – Viertelfinale galt es so gegen den Drittligisten Chemnitzer FC halbwegs zu bestehen. Nach 4 siegreichen Runden war das 0:4 zu verschmerzen. Aufgrund der Umstände musste der SSV mehr als 30 Spieler zum Einsatz bringen, plus weiteren auf der Bank. Das war Fluch und Segen zugleich. Kontinuität und hohe Spielstärke waren nicht immer zu erreichen. Andrerseits, was wäre geschehen insofern diese Möglichkeiten nicht bestanden hätten. So gilt den „Helfern“ von A- Junioren, Zweiten, Senioren und Reaktivierten Dank und Anerkennung.  Christopher Griebsch und Patrick Scheithauer erzielten 11 Tore. Die restlichen 3 Spiele im Jahr 2020 konnten alle im Stadion am Bad gewonnen werden. Eutritzsch leistete sich eine Heimniederlage. So kam der wieder klare Vorsprung zustande. Entschieden war die Meisterschaft noch nicht, aber das liegt nicht in Markranstädts Verantwortung. Dem gesamten Team sind noch einmal die Glückwünsche zum 1. Platz und Aufstieg in Sachsens höchste Liga auszusprechen.

 

II. Mannschaft - 6. Platz Stadtklasse Leipzig – 30 Punkte / 45:34 Tore              

                               

Unsere II. Mannschaft steigerte sich zuletzt ins vordere Mittelfeld, nah heran an der Spitze. 10 x konnte das Team gewinnen, 8 x wurde verloren, Remis gab es keine. Im Gegensatz zur Serie 2018/19 mit dem 12. Platz bestanden diesmal für das Team von Heiko Greunke keine Abstiegssorgen. Dass zeigt auch das Torverhältnis auf.  Robin Loimer traf dabei 12 x. Tabellenerster ist Blau - Weiß Leipzig II.  u. könnte in die Stadtliga aufsteigen. Räpitz und Böhlitz - Ehrenberg befanden sich zur Zeit des Abbruchs auf den letzten Plätzen. Im Kreispokalgeschehen war die Zweite unter den letzten Acht noch vertreten. Trotz der erfreulichen Platzierung hatte unsere II. Mannschaft personelle Probleme und war oft auf die Unterstützung der anderen Teams angewiesen. Eine Verbesserung der Situation mit einigen jungen und zuverlässigen Spielern ist künftig unablässig.   

                             

Senioren – 1. Platz Stadtliga Leipzig – 33 Punkte / 67:10 Tore     

                                             

Nach zahlreichen Meisterschaften und diversen Erfolgen in den letzten Jahren strebte unsere „Alte Herren“ Ü 35 auch in der laufenden Saison alle Titel an. Mit 11 Siegen steht eine makellose Bilanz auf dem Feld zu Buche. Einzig Dauerrivale Stötteritz hielt mit 5 Punkten Rückstand auf dem 2. Platz noch einigermaßen mit. Das direkte Aufeinandertreffen konnten sie ausgeglichen gestalten, Markranstädt siegte aber knapp mit 3:2. Bester Torschütze war Andy Müller mit 15 Treffern. Auch die Hallenmeisterschaft konnte das Team von Holger Preibisch erringen. Der Pokalsieg wird aufgrund des Abbruchs nicht mehr möglich sein. Da stand die Mannschaft im Halbfinale.

geschrieben von: R. Reuter am 16.06.2020    
Glöckner unten rechts - 1948 bei Glück Auf Markranstädt

VOR 50 JAHREN - RUDI GLÖCKNER PFEIFT WM-FINALE IN MEXIKO

Am 21. Juni 1970 leitete der Markranstädter Rudi Glöckner vor 107 000 Zuschauern im Azteken-Stadion von Mexiko-Stadt das WM-Finale zwischen Brasilien und Italien (4:1)

 

 

Auch für die Endrunde der Weltmeisterschaft 1970 konnte sich die DDR–Auswahl nicht qualifizieren. Als Vertreter des Fußballverbandes wurde Rudi Glöckner nach Mexiko entsandt. Nach vorher nur zwei Länderspieleinsätzen wurde er mit der Leitung des Finalspiels der beiden zweifachen Weltmeister betraut. Trotz seiner schon bis dahin unbestrittenen nationalen Klasse war die Nominierung für das größte aller internationalen Spiele doch etwas überraschend, hatten aber gute Gründe. Da die brasilianische Delegation keinen der damals international namhaften europäischen Unparteiischen akzeptierte und die italienische Nationalmannschaft keinen südamerikanischen Schiedsrichter wünschte, beauftragte FIFA-Präsident Stanley Rous Glöckner mit der Leitung des Endspiels. Er war damit der erste und bislang einzige Deutsche, der das Endspiel einer Weltmeisterschaft pfiff. Das war der entscheidende große Schritt zur folgenden Weltkarriere.

 

Alles begann für Rudi, Jahrgang 1929, schon zeitig im Markranstädter Jugendfußball. Vater Georg „Schorsch“ Glöckner, selbst Arbeitersportler u. nach dem Krieg höchst verdienstvoller Fußballfunktionär in verschiedenen Funktionen bei Turbine, hat ihn sicher gefördert. In der Nachkriegszeit zählte der junge Leipziger Stadtauswahlspieler Glöckner zu den Hoffnungen für die 1. Männer. 1951 wechselte er berufsbedingt zu Rotation Nordost u. begann für diese Gemeinschaft 1953 als Schiedsrichter in der Kreisklasse. Bereits 1959 hatte er den Aufstieg bis in die höchste Klasse der DDR geschafft.  

 

Seine weitere Vita in Kurzform:

 

Er leitete bis 1979 in der Oberliga 251 Spiele und 4 Pokalendspiele. Bereits 1961 wurde er internationaler und FIFA Schiedsrichter und pfiff bei den Olympischen Spielen 1964. 24 A- Länderspiele, 47 Europacup - Spiele (davon 5 Finale). WM - Endrunde 1970 (Finale), WM 1974, EM- Endrunde 1972. Weltpokal und Supercup. Insgesamt 107 internationale Begegnungen.

 

Er war der deutsche Schiedsrichter mit den meisten Endspielen. 1978 wurde er Mitglied der UEFA Schiedsrichterkommission. Rudi Glöckner blieb trotz seiner großen Erfolge und Weltläufigkeit immer ein Markranstädter. Insofern es seine Zeit erlaubte kegelte er als Ausgleich aktiv viele Jahre bei Turbine Markranstädt. 1977 wurde er Ehrenbürger der Stadt Markranstädt. Beruflich bis 1990 als Geschäftsführer des BFA Leipzig organisierte Glöckner u. a. die Länderspiele im Zentralstadion. Nach dem Ende seiner Schiedsrichterlaufbahn blieb Rudi Glöckner dem Sport als Organisator von Fußballturnieren und als Funktionär in verschiedenen Schiedsrichterkommissionen verbunden, darunter der der UEFA und des DFB sowie der des NOFV.

 

Am 25. Januar 1999 verstarb Deutschlands erfolgreichster Schiedsrichter und fand in seiner Geburtsstadt Markranstädt seine letzte Ruhe.

 

 

 

 

 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 17.06.2020

 

 

START IN DIE ZUKUNFT 2020/2021

 

1. Mannschaft und U15 steigen in die Landesliga auf -  Alle bestehenden Teams wieder am Start!

 

In Sachsens Fußball ist für die neue Saison aufgrund der bekannten Umstände noch nicht alles geklärt, ein Trend ist aber absehbar. Der Rahmen ist aufgestellt u. der hat es in sich.  Für alle Ligen u. Altersklassen gilt: Keiner muss absteigen, die Erstplatzierten u. ggf. punktgleiche Teams zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs können aufsteigen. Bis zum 5. Juni sollen sich die Vereine dazu äußern. Das könnte zu Staffeln mit 20 u. mehr Mannschaften führen. Der anzuwendende Modus kann erst nach Stellungnahme aller Vereine erfolgen.  

Die Verantwortlichen des SSV haben nach Diskussion u. Abwägung aller Umstände, wie man so schön sagt, ihre Endscheidungen für die kommende Saison getroffen. Es war nicht einfach unterschiedliche Vorstellungen u. Meinungen zur Zufriedenheit aller in Einklang zu bringen. Die hauptsächlichen Eckpunkte: Alle 15 Mannschaften - 2 Herren., 1 Senioren, 3 Junioren Großfeld, 9 Junioren Kleinfeld – nehmen wieder am Spielbetrieb teil. Aufstiegsrechte werden wahrgenommen.

Auswirkungen hinsichtlich der Ligazugehörigkeit aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Meisterschaft: Die 1. Herren u. C– Junioren steigen in die Landesliga auf. Sie waren Herbstmeister u. auch zum Zeitpunkt der Spieleinstellung klare Tabellenführer der Landesklassen Nord. Die B- Junioren darf als 14. der Tabelle in der Landesliga bleiben. 

Das sind künftig für alle Mannschaften ambitionierte Ziele, besonders für die Aufsteiger. Darüber mehr insofern die Staffeleinteilung bekannt ist. Das plötzliche Ende der Serie u. die Ungewissheit des weiteren Vorgehens hatte alle etwas sprachlos gemacht, sodass die sportliche Einschätzung für 2019 bis März 2020 zu kurz kam. Das kann man noch in Kürze nachholen. Aktuell stand erst einmal die Info im Vordergrund wie es strukturell weitergehen soll. Der Zeitpunkt für den Beginn „richtiger Spiele“, das ist leider noch immer die große Ungewissheit. Aber wir wollen positiv denken u. hoffen. Amateurfußball an der Basis mit Kindern, Jugendlichen, Frauen u. Männern u. treuen Anhängern, nicht nur im Kommerz- u. Eventbereich. Vielleicht erst ab September oder Oktober, egal, Hauptsache es geht los ohne erneute Unterbrechung, das wäre doch was.  

Auf jedem Fall können sich die Teams und ihre Trainer jetzt unter Beachtung der Auflagen auf ihre neuen Herausforderungen vorbereiten u. tun das bereits mehr oder weniger intensiv. Aktuell stehen neue Lockerungen hinsichtlich der Nutzung von Sportstätten u. Training an. Der Vorstand wird das zeitnah bekannt geben.  

geschrieben von: R. Reuter am 28.05.2020    

IN TAGEN WIE DIESEN - VOR 50 JAHREN

 

„Alles neu macht der Mai“ – bezüglich des Fußballs in unserem Umfeld u. Berichten dazu erfüllte sich diese Hoffnung leider nicht. So flüchte ich noch einmal in die Vergangenheit. Der letzte Beitrag bezog sich ja auf die sportlich große, aber aufgrund des verbrecherischen Krieges schwere u. schier auswegslos erscheinende Zeit zum Ende der Nazidiktatur vor 75 Jahren. Fast 25 Jahre später wurde die Saison 1969/70 für unsere „Erste“ eine der erfolgreichsten in der DDR- Zeit. Nach dem Tiefpunkt des Abstiegs 1964 in die 1. Kreisklasse stieg Turbine gleich 2 x bis in die Bezirksliga auf. Das war Jahrzehnte die dritthöchste Klasse. Markranstädt gelang das für seine bescheidenen Verhältnisse u. Bedingungen große „Kunststück“ bis 1990 diese Klasse zu halten und wurde danach in die neue Landesliga Sachsen eingereiht. Auf diese 25 erfolgreichen Jahre war man mit recht stolz, obwohl es oft gegen den Abstieg ging. Nach der schwieigen Saison 1968/69 (Platz 13), gelang im Folgespieljahr ein großartiger 4. Platz. Zwei Siege in dieser Zeit vor genau 50 Jahren trugen dazu maßgeblich bei. Am 3. Mai wurde Lok Ost Leipzig 1:0 geschlagen und eine Woche später in Altenburg 2:1 gewonnen. Beide „Gemeinschaften“ waren absolute Fußballhochburgen. Lok Ost als Nachfolger des Gauligavereins Fortuna Leipzig spielte einige Jahre DDR-Liga. Motor Altenburg in den 50- er Jahren 3x in der Oberliga – höchste DDR-Klasse, dann mehfach DDR-Liga. Die Torschützen für Turbine in den beiden Begegnungen waren Frank Schröter (2x) u. Bernd Nuhahn, beide im Bild unten aus der Folgesaison. Nuhahn war später viele Jahre Trainer im Nachwuchs (u. a. 2 x Bezirksmeiste mit der A. - Junioren) u. II. Mannschaft. Nicht im Bild, zu Saisonbeginn 1969 im Aufgebot: Egon Walther - später Trainer der „Dritten„ u. Nachwuchs -, Hans - Jürgen Leitzke u. Joachim Czok. Hartmut Stiller, Schröter, Ronald Schlaf u. Czok sind heute oft Zuschauer bei der „Ersten“. Klaus Dieter Meißner u. Dieter Pfefferkorn wirkten viele Jahre als Trainer in unserem Verein. Sie sind leider verstorben, genauso wie Peter Schuster u. Lutz Rosenkranz. Trainer der Mannschaft war Rolf Schwarzburg, einer der besten Spieler u. Mannschaftskapitän der 1950-er Jahre. Nach den beiden Siegspielen Anfang Mai gelang zum Abschluss der Saison noch eine 7:1 gegen Taucha im Stadion am Bad. Der 4. Platz mit 32:28 Punkten und 46:42 Toren war damit erreicht. 

 

Es bleibt die Hoffnung, dass sich die Situation insgesamt nun bald entspannt u. zum Guten wendet. Vor dem Fußball kommen natürlich einige andere wichtige Dinge, die ich persönlich hier nicht noch kommentieren muss. Aber dann kommt schon bald der Fußball, der uns nun doch mehr oder weniger sehr fehlt. Die Saison kann sicher nicht zu Ende gespielt werden. Entscheidungen wie es dann weiter geht sind zu erwarten u. egal wie sie ausgehen zu akzeptieren. Kommentieren kann man sie trotzdem. Hier denke ich auch an den Nachwuchsbereich, der dann mit im nächsten Beitrag bedacht werden soll.  

geschrieben von: R. Reuter am 02.05.2020

IN TAGEN WIE DIESEN - VOR 75 JAHREN

 

Vor 75 Jahren- Vom aktuellen Fußball, sonst Mittelpunkt dieser Seiten, gibt es aufgrund der Situation wenig zu berichten. Auch ein Blick in die nahe Zukunft wäre Spekulation. SICHER IST NUR, DASS NICHTS SICHER IST -  An der Diskussion „wie und wann“ beteiligte sich der SSV öffentlich bisher nicht. Gut so, ihren Standpunkt werden sie den Gremien bei Bedarf bestimmt mitteilen.  

                                                       

Die Überschrift zeigt auf, mit diesem Beitrag soll vom Markranstädter Fußball der letzten Wochen u. Saison 1944/45 berichtet werden. Vergleiche zwischen 1945 u. Heute sind nicht beabsichtigt. Aber, im Zusammenhang der sporthistorischen Fakten, soll die fast aussichtslose erscheinende gesellschaftliche Lage im 2. Weltkrieg u. die folgende Entwicklung betrachtet werden. Die Saison im letzten Kriegsjahr führte alle großen Vereine Leipzigs zusammen, da Reichs-meisterschaften eingestellt wurden. In 2 Gruppen, nach Rückzügen nur noch mit 10 Mannschaften ging es um die Punkte. Die Sportfreunde Markranstädt setzten sich vor Gauligist Fortuna Leipzig durch. Der VfB Leipzig distanzierte in seiner Staffel u. a. die Fusion Tura/Spielvereinigung. Im Endspiel, das am 18.Februar 1945 vor 1500 Zuschauern auf dem Sportplatz Südstraße stattfand, trennte man sich 3:3. Das Wiederholungsspiel fand erst am 27. März in Probstheida statt. Ein großer Bericht der Leipziger Neuesten Nachrichten vom 29.3.1945 besteht, davon stark eingekürzt:

   

VfB Leipzig Kriegsmeister 1944/45 - VfB Leipzig gegen Sportfreunde Markranstädt 3:2 (2:1)                                                                                                                                                                                                                      

Ein schönes, kraftvolles Endscheidungsspiel - Im zweiten  Treffen der Abteilungssieger der Leipziger Fußball-Kriegsklasse errang Altmeister VfB Leipzig gegen die Sportfreunde Markranstädt einen knappen, aber verdienten Sieg vor einer hohen Zuschauerzahl. Damit hat eine Leistung die verdiente Krönung erfahren. Auch sein Gegner, die Sportfreunde Markranstädt, dürfen mit dem Verlauf und Ergebnis dieser denkwürdigen zu einem glücklichen Ende geführten Spielzeit zufrieden sein. Sie haben sich auch im zweiten Entscheidungsspiel dem Meister VfB ebenbürtig gezeigt und hätten mit einigem Glück den Meistertitel ebenfalls erringen können.                                                                                       

Tore: 1:0 Franke (24)., 1:1 C. Respondek (26.), 2:1 Franke (40.), 2:2 R. Löwe, (56.), 3:2 Graef (67.)                 

Zuschauer: 4000

Schiedsrichter: Pöhner (TuB)                                                                                                                                                                      

VfB Leipzig: Sprei; Böhm, Schön; Ullrich, Verhoef, Lücke; Bularczyk, Zander, Franke, Baron, Graef,                                     

Markranstädt: Werner; R. Friedrich, Bohn; Kern, W. Löwe, P. Friedrich; R. Löwe, C. Respondek, T. Respondek, Fischer, Schuster.                                                                                                                                                                                 

Eine große letzte Saison für die Sportfreunde auf Augenhöhe mit den Leipziger Spitzenvereinen. Allen Vereinen fehlten wegen des Kriegsgeschehens viele Spieler, manche für immer. Auch der VfB hatte große Verluste. Bei Markranstädt hielt Heinz Werner als Ersatz für Trunzer oder Naundorf. Auch Zimmermann, Habedank, Franke, Böhme, Wagner, Kleeberg standen nicht zur Verfügung. Sachadae, Kunzemann, Köhler u. Reinstein waren da bereits gefallen. Schon immer hat sich mir bei der Aufarbeitung der Fußballgeschichte dieser Zeit ein großer Zwiespalt aufgetan. Ohne in Details zu gehen, einerseits die unsäglichen Geschehnisse u. Beeinträchtigungen des Krieges, andrerseits lange ein fast normaler Sportbetrieb. Allein zwischen den Endspielen starben bei einem Luftangriff auf Leipzig über 1000 Menschen. Danach im April erneut 700. Die Toten wurden teilweise im Endspielstadion abgelegt !!  Und doch kamen tausende Zuschauer zu den Spielen, sicher auch um einen Rest Normalität in die Keller und Bunker mitzunehmen. Die geringe Hoffnung auf ein halbwegs normales Leben erfüllte sich dann doch wieder nach und nach. Auch Fußball wurde mit Einschränkungen bald wieder gespielt. So hatte die neue Sportgemeinschaft mit vielen Spielern aus der großen Zeit der Sportfreunde bald die Gelegenheit sich mit Leipzigs Spitzenmannschaften zu messen. 1948 wurde Markranstädt Leipziger Meister.   

 

"In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln" - Goethe

Das trifft nun auch auf 2020 zu, in allen Belangen. Es ist hier an dieser Stelle nicht auch noch notwendig auf das Wichtigste einzugehen. Das wisst ihr alle selbst. Erst dann kommt der Sport, der Fußball. Aber gerne hätten wir ihn schon in absehbarer Zeit. Bleibt eurem Verein treu, denn der hat es auch nicht leicht in diesen Tagen, um euch die Möglichkeit zum Kicken zu erhalten. Bis hoffentlich bald auf dem grünen Rasen.  

Geschrieben von R. Reuter am 16.04.2020  

FROHE OSTERN & UPDATE COROANA-SITUATION


Wir SSV Markranstädt wünschen allen ein frohes Osterfest und ein paar schöne Feiertage! Hoffentlich seid ihr und eure Familien alle wohl auf.

 
Anbei möchten wir euch in der aktuellen Situation ein paar Infos und Updates geben. 
 
UPDATE-CORONA-SITUATION
 
SFV/FVSL - Aussetzung des Spielbetriebs bis auf weiteres: www.sfv-online.de/news/details/faq-hinweise-zu-sars-cov-2-sfv-unterbricht-spielbetrieb/
 
Stadt Markranstädt - Schließung Sportanlagen bis 20.04 + allgemeine Infos: www.markranstaedt.de/de/corona-informationen.html
 
 
 
Sobald es von Seiten der Behörden oder Verbände geben sollte werden wir vereinsintern zeitnah informieren.
 
HOME-TRAINING
 
Damit unsere Teams fit bleiben und sich trotz der Phase fußballerisch weiterentwickeln gibt es diverse Möglichkeiten. Ich hoffe und weiß, dass ihr teils schon super kreative Aufgaben über verschiedene Medien gestellt habt. Weitere Infos und Anregungen findet ihr beispielsweise auf der Webseite des DFB, dazu der Link anbei.
 
 
TRAINER-WEITERBILDUNG
 
Aktuell hat der ein oder andere vielleicht doch mal eine Minute mehr zur freien Verfügung, diese kann in der fußballfreien Zeit gut genutzt werden um sich bspw. etwas zu lesen. Zum Thema Nachwuchsfußball gibt es da im Netz viele digitale Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine einfache Variante ist das Durchstöbern der DFB-Webseite "Training & Service" oder die Angebote von Advance.Football, welche ich euch hiermit empfehlen möchte. Dort findet ihr kostenlose Blog-Beiträge und Podcasts zum Thema Kinder- und Jugendfußball, sowie in der aktuellen Situation Videos und Livetalks mit Experten aus dem Nachwuchsfußball auf deren Youtube-Kanal. Für kleinen Preis kann man Webinare als digitale Fortbildungen besuchen oder eine Videoplattform mit Trainingsübungen und Coaching abonieren. 
 
DFB-Training & Service: www.dfb.de/mein-fussball/ 
 
Advance.Football: advance.football
 
geschrieben von: Redaktion am 11.04.2020

UPDATE CORONA-SITUATION - Sportbetrieb bis zum 20.04.2020 ausgesetzt!!!

 

Hallo Liebe Sportfreunde/innen, 

 

zum Schutz unserer Mitglieder und deren Beteiligten bzw. aller Angehörigen des SSV Markranstädt e.V. informieren wir hiermit über die aktuelle Situation bezüglich des Coronavirus.


Die Aussetzung des Spielbetrieb ist vom Sächsischen Fußball-Verband e.V. und dem Fußballverband der Stadt Leipzig, in denen unsere Mannschaften spielen, bis zum 20.04.2020 verlängert wurden, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus so gut es geht zu minimieren.


Damit gilt bis zum genannten Datum weiterhin die Aussetzung des Trainingsbetriebs und aller Aktivitäten auf und innerhalb unserer Sportanlagen


Infos der Verbände und Kommunen:            SFV: hier klicken                  FVSL: hier klicken                  Stadt Markranstädt: hier klicken


Über tägliche Updates werden wir beraten und zeitgemäß informieren.


Wir danken für euer Verständnis und bleibt alle schön gesund!


geschrieben vom: Vorstand am 18.03.2020

NACHRUF AUF EINEN SPORTFREUND

 

Claus Nündel - Ehrenpräsident des SSV Markranstädt - † 02.04. 2020

 

Wir erhielten die traurige Nachricht, dass der ehemalige 1. Vorsitzende des SSV Markranstädt Claus Nündel im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Mit ihm verlieren wir einen langjährigen Sportler und verdienten Funktionär.

 

Claus Nündel kam zu Beginn der 1960-er Jahre Berufsbedingt als junger Ingenieur zum VEB Standard nach Markranstädt. Sportlich interessiert schloss er sich der Sektion Leichtathletik von Turbine Markranstädt an. Bald engagierte er sich in der Leitung der Gesamt - Betriebssportgemeinschaft u. a. als deren stellvertretender Leiter. Als es 1990 galt den Sportbetrieb aller Sektionen der BSG zu erhalten stellte sich Claus weiter zur Verfügung. Er wurde von den Mitgliedern als 1. Vorsitzender des neu gegründeten Verein SSV Markranstädt gewählt. Sein großer Verdienst in den folgenden Jahren bestand u. a. darin, dass er die vielfältigen neuen Anforderungen der Vereinsführung mit aufwändiger und akribischer Arbeit meisterte. Unter seiner Leitung wurden die Voraussetzungen zur Erhaltung und Weiterführung des Mehrspartenvereins mit seinen vielen Mitgliedern geschaffen. Über 40 Jahre im Ehrenamt tätig gebührte große Anerkennung. Claus Nündel wurde zum Abschluss seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Jahr 2003 Ehrenpräsident des SSV Markranstädt.    

 

Die Markranstädter Sportler trauern gemeinsam um Claus Nündel. Er wird im ehrenden Gedenken in unserer Erinnerung bleiben. 

 

gez. Vorstand SSV Markranstädt

geschrieben von: Redaktion am 07.04.2020

VORBERICHT: FC BAD LAUSICK - SSV MARKRANSTÄDT 


18. Spieltag Landesklasse Nord, Samstag 14.03.2020, Anstoß 15:00 Uhr Stadion am Bad Bad Lausick

 

Nach 3 Heimspielen mit optimaler Punktausbeute spielt der SSV nun in der Kurstadt. Nach der Niederlage des FC 1990 beim Tabellenletzten Wurzen, das Spiel fand in Eilenburg statt, hat Bad Lausick nun Kontakt zum Abstiegsbereich. Im Hinspiel verlor unser SSV die ersten Punkte, beim 0:0 hatten die Gäste stark verteidigt. Auch aktuell wird es für Markranstädt kein leichter Frühlingsausflug. 1., weil der kampfstarke Gastgeber dringend Punkte gegen den Abstieg benötigt u. 2. die Personalfrage beim SSV sich wahrscheinlich etwas entspannen wird, aber keinesfalls optimal ist. Das wird sich auch in der nächsten Zeit kaum ändern. In diesem Zusammenhang mal eine Klarstellung: Der Pressebericht, dass laut Trainer Olaf Brosius zuletzt 11 Spieler fehlten, wurde als etwas übertrieben in Zweifel gezogen. Tatsache war: 8 so genannte Stammspieler mit bisher 12 u. mehr Einsätzen u. 3 weitere aus dem Landesklassenaufgebot standen nicht zur Verfügung. Das wurde schon in der Vorschau angedeutet u. nach dem Sieg global als Lob u. Anerkennung der Meisterung in schwieriger Situation ausgesprochen. Speziell für den Einsatz der Standby Akteure im reiferen Alter u. mehreren veranlagten Junioren die immer zur Verfügung stehen. Nur gut wer sie hat. Das funktioniert nur erfolgreich insofern der Kernbereich dabei ist, so wie zuletzt gegen Tapfer. Auf zu viel personelle Details wird auch in Zukunft nicht eingegangen. Mitte der Woche ist noch nicht abzusehen wie es am Spieltag aussieht. Nur so viel von der „Negativ- u. Positivliste“: Christopher Griebsch (beruflich) u. Raik Hildebrandt (verletzt) fallen länger aus. Auch Patrick Scheithauer ist verletzt. Zurück erwartet werden vorsichtig kalkuliert 2 bis 3 von zuletzt fehlenden Aktiven. Darauf u. dass damit in der Aufstellung wieder etwas mehr Möglichkeiten in allen Reihen bestehen hoffen alle im SSV Lager.      

geschrieben von: R. Reuter 11.03.2020

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV TAPFER LEIPZIG 

 

17. Spieltag Landesklasse Nord, SSV Markranstädt – Tapfer Leipzig 3:1 (1:0)

 

Markranstädt gewinnt das Spiel verdient und verteidigte seine Spitzenposition mit 5 Punkten Vorsprung vor Lipsia Eutritzsch bei gleicher Spielanzahl. Trotz etlicher Ausfälle und Umstellungen begann der SSV recht offensiv und verpasste gleich die erste Chance zur Führung. Danach Eckball von Lukas Peter den Erik Heynke per Kopfball zum 1:0 nutzte. Die Gäste hatten einige Schwierigkeiten, verhinderten aber mit Einsatz einen größeren Rückstand und erreichten Gleichwertigkeit. In der 32. Minute wurde Marcel Nüchtern rotverdächtig gefoult. In Hälfte zwei wirkte der SSV in vielen Belangen nicht mehr souverän und Tapfer kam zum gut herausgespielten Ausgleich. In der 63.Minute verhinderte Routinier Oliver Saumsiegel mit guter Parade den Rückstand. Trotz einiger Unzulänglichkeiten in allen Mannschaftsteilen wurde der SSV nun wieder stärker und auch torgefährlicher. Nach Eckball erneut von Peter gelang Luis Freigang die Führung. Das Geschehen kulminierte als Andreas Fricke mit überzogenem Einsatz einen Gegenspieler verletzte. Er bekam erst gelb und nach minutenlanger Intervention der Gäste und Befragung des Linienrichters glatt rot. Seitens des SSV war das zu akzeptieren. Allerdings hatten die Tapferen ihre grenzwertigen Einsätze z. B. mehrfach gegen Peter und Nüchtern nicht mehr auf den Schirm. Mit 5 gelben Karten kamen sie da recht glimpflich davon. Nüchtern, von Freigang freigespielt, machte dann alles für Markranstädt klar.  

     

SSV: Saumsiegel, Sobotta (90' Baumann), Franke, Heynke, Hahnefeld, Röppnack, Schänzer (63' Fricke), Schilling, Peter, Nüchterm, Freigang

 

Wechselspieler: Mercklein, Baumann, Fricke, Schwarz

 

Tore: 1:0 Heynke (3'), 1:1 Bouamama (60'), 2:1 Freigang (69'), 3:1 Nüchtern (86')

 

Schiedsrichterteam: Reiche, Eckert, Kempe

 

Zuschauer:  60

geschrieben von: R. Reuter am 08.03.2020

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV TAPFER 06 LEIPZIG

 

17. Spieltag Landesklasse Nord, Samstag 07.03.2020, Anstoß 15:00 Uhr Stadion am Bad

 

Mit dem SV Tapfer empfängt unser SSV am Samstag 15.00 Uhr ein ambitioniertes Team aus dem Leipziger Osten. Nach der guten Vorrunde u. dem 5. Platz hat sich der Aufsteiger bei der Konkurrenz Anerkennung u. Respekt erarbeitet. Markranstädt gewann an der Torgauer Straße mit 3:0. Für Tapfer fielen 2020 die Spiele gegen Colditz u. Wurzen aus, während der SSV mit 2 Siegen auf den 1. Platz rückte. Vielleicht ein Vorteil, aber Trainer Olaf Brosius hat ganz andere Sorgen. Eine ungewöhnlich große Anzahl von Spielern steht kurz- u. ggf. mittelfristig wegen Verletzungen, Sperren, etc. nicht zur Verfügung. Eine genaue Nennung ist aufgrund von Ungewissheiten nicht möglich. Nur so viel: Ein komplettes Team könnte aktuell mit den Ausfällen gestellt werden. Große Probleme erfordern besondere Maßnahmen, auch vom Trainerteam. So ist es jetzt nicht angepasst, spielerische Verbesserungen nach den Auftaktspielen zu erwarten.  Die Situation muss neben vorhandenen spielerischen Mitteln mit Einsatz- u. Kampfeswillen bestmöglich gemeistert werden.     

Der Rückzug von Bennewitz ist noch nicht in der Presse und bei fußball.de berücksichtigt.

 

So hier noch einmal die inoffizielle Tabelle nach dem 16. Spieltag der Landesklasse Nord.

  1. Markranstädt              15 Spiele                     34 Punkte
  2. Eutritzsch                    16                               32
  3. Radefeld                     16                               26
  4. Delitzsch                     16                                26
  5. Tapfer                         14                                25
  6. Krostitz                        15                                24
  7. Roter Stern                 15                                24                                                      
  8. Zwenkau                     16                                23
  9. Colditz                         15                                20
  10. Bad Lausick                15                                19
  11. Rotation 1950             15                                18
  12. Liebertwolkwitz            16                                17
  13. LVB                             15                                15
  14. Sermuth                      16                                14
  15. Wurzen                       15                                 6
  16. Bennewitz                    zurückgezogen

 

Geschichte: Der Vereinsname Tapfer 06 gebietet es auf die gemeinsame Geschichte einzugehen. Der 1906 in Sellerhausen gegründete Verein spielte bald in Leipzigs 2. Klasse. In der 1 b Klasse (unterhalb der Gauliga Leipzig) trafen im Oktober 1920 die „Erste“ des Aufsteiger Sportfreunde 1912 u. Tapfer 06 erstmals aufeinander. Am Pritschenborn siegte Markranstädt 1:0. Bis zu ihrem Aufstieg 1923 hieß der Sieger meist Tapfer. Der Verein konnte die hohe Klasse nicht halten. Ende der 1930-er Jahre gelang noch einmal für 2 Jahre der Sprung nach oben. Gegen den zweimaligen Bezirksmeister Markranstädt gab es keine Punkte. Nach dem Krieg spielten die Männer von der Torgauer Straße unter verschiedenen Namen in der Leipziger Kreisklasse. Als Motor Mihoma sogar 1959 ein Jahr Bezirksklasse gemeinsam mit Motor Markranstädt.  Mihoma hatte Pech, die Bezirksklasse wurde aufgelöst u. sie mussten als 10. absteigen. Markranstädt ging als 2. in die Bezirksliga. Aus Mihoma wurde Mikrosa dem Namen des Trägerbetriebs folgend. Nach der Wende gab es eine neue Aufstellung unter dem  alten Traditionsnamen und im Vorjahr sogar den Aufstieg  in Leipzigs höchste Klasse.  

geschrieben von: R. Reuter am 05.03.2020

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV EINTRACHT SERMUTH

 

16. Spieltag Landesklasse Nord, SSV Markranstädt - SV Eintracht Sermuth 2:0 (1:0)

 

Auch diesmal wieder das Beste vorangestellt: Der SSV siegt zum Auftakt der Rückrunde und kann durch die 1:2 Heimniederlage von Lipsia Eutritzsch gegen Roter Stern Leipzig seinen Vorsprung an der Spitze auf 5 Punkte ausdehnen. Aus der Torfolge ist zu ersehen, dass es eine zähe Angelegenheit war. Nicht weil Sermuth ein schwerer Gegner war, sondern der SSV seine klaren individuellen Vorteile nur ansatzweise nutzte. So dauerte es fast eine halbe Stunde ehe das1:0, schöner Treffer von Lukas Peter von rechts außen in den linken „Dreiangel“, fiel. In Hälfte eins ließen die Markranstädter noch 4 weitere Chancen liegen. Leider verletzten sich Patrick Scheithauer und später Fabian Franke und mussten ausgewechselt werden. Markranstädt war weiter klar überlegen, brachte aber durch Ungenauigkeiten im Zusammenspiel und Abschluss einfach keine Tore zustande. Die eifrig bemühten aber harmlosen Gäste waren selbst in Überzahl während der letzten 10 Minuten von einem Torerfolg weit entfernt. Philipp Röppnack musste nach bereits 3 Wechseln verletzt ausscheiden. Beim Spielstand von nur 1:0 bestand nie Siegessicherheit. Erst das späte 2:0 brachte endgültig Klarheit in einem überlegenen aber nicht souverän geführten Spiel. Jens Werner hatte dabei über rechts diesmal gut für Christopher Griebsch aufgelegt, der aus Nahdistanz traf.  

 

SSV: Saumsiegel, Werner, Böhme, Franke (60' Heynke), Röppnack, Barth, Peter, Schilling, Hildebrandt (71' Nüchtern), Griebsch, Scheithauer (44' Freigang)

 

Wechselspieler: Mercklein, Heynke, Freigang, Nüchtern

 

Torfolge: 1:0 Peter (40'), 2:0 Griebsch (87') 

 

Schiedsrichterteam: Rehm, Brodisch, Wiesner

 

Zuschauer: 60

geschrieben von R. Reuter am 23.02.2020

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV EINTRACHT SERMUTH

 

16. Spieltag Landesklasse Nord, Samstag 22.02.2020, Anstoß 14:00 Uhr

 

Nun offizieller Start der Rückrunde 2019/20 an diesem Wochenende. Die Tabelle nach der 1.Halbserie ist immer noch nicht komplett, ein Spiel noch nachzuholen. Der Rückzug von Bennewitz hat für die Teams der oberen Hälfte kaum Folgen, da alle gleichmäßig ihre 3 gewonnenen Punkte weniger haben werden. In der gefährdeten Zone profitierte Rotation 1950 als einziger Verlierer u. ohne Punktgewinn gegen Bennewitz. Unserem Gegner Eintracht Sermuth, dem dagegen 3 geholte Zähler verlustig gehen, nimmt punktgleich mit LVB den 13. Tabellenplatz ein. Letztes Wochenende konnte Eintracht das Nachholspiel gegen Krostitz nicht zur Verbesserung nutzen und verlor mit 0:2. Die Tore fielen erst in der Schlussviertelstunde. Nach Eigenbericht hatte Sermuth vorher gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. So befinden sie sich weiter in Abstiegsgefahr. Der SSV wird erneut auf einen Gegner treffen, der auch auswärts unbedingt etwas mitnehmen will. Im Hinspiel blieb Markranstädt mit 4:0 in einem umkämpften Match siegreich. Zuletzt wurde nach zähem Kampf mit einem knappen Sieg die Tabellenspitze erreicht. Am Samstag ist der SSV in der Favoritenrolle, muss aber seine spielerischen Mittel entsprechend einsetzen, um das mit einem weiteren Erfolg zu unterstreichen.  

 

Inoffizielle Tabelle 15. Spieltag Landesklasse Nord (Ergebnisse Bennewitz gelöscht)

  1. Markranstädt              31 Punkte
  2. Eutritzsch                   29
  3. Tapfer                         25
  4. Radefeld                    25
  5. Delitzsch                    23
  6. Roter Stern                21
  7. Krostitz                      20
  8. Zwenkau                    20
  9. Bad Lausick               19
  10. Hausdorf                    16
  11. Rotation 1950            15
  12. Liebertwolkwitz          14
  13. Sermuth                     12
  14. LVB                            12
  15. Wurzen                        6
  16. Bennewitz                    0
geschrieben von: R.Reuter am 20.02.2020

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - HFC COLDITZ

 

Nachholspiel 12. Spieltag Landesklasse Nord, SSV Markranstädt - HFC Colditz 1:0 (0:0)

 

Das Beste vorweg; Der SSV siegt im Nachholspiel, erobert die Tabellenspitze zurück u. gewinnt wichtige Erkenntnisse. Es geht gut los, Lukas Peter hat eine große Chance, sein Ball geht direkt auf den Keeper. Schon zu Beginn aber Unzulänglichkeiten in allen Reihen. Bei dem spielerisch guten Aufgebot etwas überraschend. Die Abwehr ist mehrmals unsortiert, die bissigen Gäste aber noch ungefährlich. Chancen für den SSV zwischen 30. u. 40. Minute. Christhopher Griebsch prüft mit Freistoß den gut parierenden Beer, Patrick Scheithauer verfehlt von rechts knapp „am langen Pfosten“ vorbei. Ein Tor hätte dem Spiel in jeder Hinsicht gutgetan.  Bei gelben Karten stand es da erst 1:1. Das entsprach in keiner Hinsicht der Realität u. fiel dem Referee bald voll „auf die Beine“. Dann war Schwibs durch, Christian Wings mit dem Kopf außerhalb des „16“ eher am Ball, aber die Ganzkörperaktion zu hart. Foul als letzter Mann, rote Karte, muss man akzeptieren. Für Maik Egi ins Tor musste Scheithauer raus, dass alles sah nicht gut aus für den SSV. Aber in Unterzahl ruckte das Team gleich an. Traineransprache u. unschönes der 1. Hälfte hatte sie angespitzt. Foul an Griebsch, Strafstoß unstrittig, rote Karte unmöglich - aus Sicht der Gäste. Der Gefoulte verwandelte selbst, sicher. Hausdorf drängte auf den Ausgleich u. war nah dran. Big Maik schwitzte, aber weniger wegen der Torgefährlichkeit der Gäste. Distanzschüsse, ließen sie ganz weg bzw. der SSV nicht zu. Bei Standards zeigten sich die Markranstädter kopfballstark, obwohl der HFC seine Chance hatte. Kartentechnisch gerieten die Hausdorfer in Hälfte zwei regelrecht aus dem Häuschen. Noch 6 x gelb, 1 gelb-rot u. 1 x glatt rot. Sie hätten nach etlichen rüden Fouls, u. a. gegen Marcel Nüchtern, schon nach 30 Minuten in Unterzahl spielen müssen. Hausdorf baute offensichtlich weiter auf die Nachsichtigkeit des Spielleiters. Wir sehen das aus der „Vereinsbrille“, na klar. Vielleicht sollten sie sich aber einmal bei einem Neutralen, z. B. den anwesenden Schiedsrichterbeobachter, zur Sache erkundigen, oder sich einfach nur mal selbst hinterfragen. So verkam der Kampf, ein Spiel sowieso, fast zur Nebensächlichkeit. Der SSV machte uns dann doch noch mit guten Ansätzen Hoffnung auf künftig Besseres. Hausdorf wurde zunehmend offener für Konter. Die nutzte Markranstädt aber nicht zur vorzeitigen Spielentscheidung. Entweder klappte es mit dem Zu- und Laufspiel nicht, oder ganz vorne fehlte die letzte Genauigkeit. Nur als Bsp.: Griebsch, der allein vorne Wege ging, über links durch (70.), Ball kam nicht an. Lukas Peter, ging nun auch ab und an über links, der Torhüter wehrte ab (90.). Drei Punkte, Deckel drauf, gut gekämpft, nicht so gut gespielt. Geschenkt hat euch keiner etwas.

 

SSV: Wings (43' Platzerweis), Böhme, Franke, Barth, Röppnack, Werner, Peter, Schilling (46' Hildebrandt), Nüchtern, Griebsch (82' Freigang), Scheithauer (43' Egi)

 

Wechselspieler: Egi, Hildebrandt, Freigang, Tröllsch, Fricke.          

 

Tor: Griebsch (50') Foulstrafstoß

 

Schiedsrichter: Thänert, Trybusch, Reinhardt.           

 

Zuschauer: 90  

 

Geschrieben von: R. Reuter am 15.02.2020

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - HFC COLDITZ

 

Nachholspiel 12. Spieltag Landesklasse Nord, Samstag 15.02.2020, Anstoß 14:00 Uhr Stadion am Bad

 

Mit dem Nachholspiel vom 12. Spieltag gegen den Hausdorfer FC Colditz, so der vollständige Name des Vereins, wird nachträglich der sogenannte Herbstmeister bestimmt. Je nach Ausgang dieses Spiels wird er Lipsia Eutritzsch oder SSV Markranstädt heißen. Weniger der Titel, umso mehr aber die Punkte sind begehrt. Gelingt dem SSV ein „Dreier“ würde das die Tabellenführung bedeuten. Der Colditzer Fußballverein, der im Ortsteil Hausdorf auf einer schönen Anlage seine Spiele austrägt, befindet sich derzeit auf dem 10. Platz und ist damit nicht zufrieden. Nach den guten Platzierungen der letzten Jahre, es wurden vordere Plätze erreicht, hatte man sich mehr versprochen. Auch von den Mitbewerbern wurde der HFC als einer der Meisterschaftsfavoriten angesehen. Die Gründe für das bisherige enttäuschende Abschneiden sind uns nicht bekannt. Auf jedem Fall hatten sie im Laufe der Saison einen Trainerwechsel zur Folge. Von Seiten des SSV ist also mit einem entschlossenen Gegner zu rechnen, der sich möglichst schnell vom nahen Abstiegsbereich ins sichere Mittelfeld absetzen möchte. Trainer Olaf Brosius stehen zwar nicht alle, das wäre wohl gleich zu viel des Guten, aber ein Großteil seiner Stammelf zur Verfügung. So ist Fabian Franke erstmals in dieser Saison dabei, ebenso Christopher Griebsch der einige Wochen fehlte. Auch Marcel Nüchtern und Raik Hildebrandt, die noch zusätzlich bei den letzten schweren Punktspielen 2019 nicht dabei waren, sollten den Team wieder mehr spielerische Sicherheit bringen. Das zeigte, ohne das Ergebnis über zu bewerten, auch das letzte Vorbereitungsspiel in Lindenau. So wollen die Markranstädter die Aufgabe gegen Hausdorf optimistisch und konzentriert angehen.

Geschrieben von: R. Reuter am 13.02.2020

NACHHOLSPIELE - RÜCKZÜGE - SPIELKLASSENREFORM              

 

Aktuelle Probleme des Amateurfußballs in Sachsen  

                       

Punktspielstart der Landesklasse mit Nachholspielen                                                                        

Zu Beginn der Rückrunde am 22. Februar wird die Tabelle mit 3 am Wochenende anstehenden Nachholspielen, dabei Markranstädt – Colditz, noch nicht begradigt sein. Krostitz hat noch ein weiteres Spiel. Mit dem Ausscheiden von Bennewitz wird es erst nach dem letzten Spieltag wieder eine komplette Tabelle geben. Rückzüge gab es im Amateurbereich in der letzten Zeit einige. Erst einmal aber zum Geschehen der Landesklasse. Für Spannung ist gesorgt, mehr als ein halbes Dutzend Vereine hat noch Chancen auf die Meisterschaft. 10 - 12 Punkte Differenz vom 1. bis 10. Platz lassen bei 15 Spielen, Dreipunktregelung u. den Nachholspielen noch einiges zu. Entscheiden wird die sportliche Kontinuität. Letztendlich wird sich von den spielstärksten das Team durchsetzen, welches seine Stammspieler meistens zur Verfügung hat. Diesbezüglich hatte unser SSV Ende der Serie einige Probleme, derzeit sieht es wieder besser aus. Hoffentlich hat das diesmal über die gesamte 2. Halbserie Bestand.  

 

Rückzüge 

Nun gab es in der Landesklasse Nord mit Bennewitz die erste Abmeldung. Sie befinden sich in Gesellschaft mit einer Reihe von Teams, die in der letzten Zeit während der Saison zurückzogen oder gleich einige Klassen runter gingen. Eigentlich könnte es uns u. anderen egal sein, insofern es nicht unbeteiligte Dritte treffen würde. Eben das ist aber oft der Fall. So geschehen in der letzten Landesligasaison des SSV mit Olbernhau, vorher der Rückzug von Plauen II. 2019 gab es die „Fälle“ Bautzen u. Neugersdorf. Zum Jahreswechsel nahm Hohenstein – Ernstthal sein Oberligateam aus dem Spielbetrieb. Bemerkenswert auch der Rückzug etlicher „unterer Mannschaften“ renommierter Vereine. Um Missverständnissen vorzubeugen, das soll nur die Feststellung eines dem Fußball an der Basis nicht „gut zu Gesicht stehenden“ Trends sein. Auch beim SSV gab es ja einst den Rückzug der 3. Mannschaft und die personelle Situation bei der Zweiten“ ist auch nicht gerade rosig.          

 

Spielklassenreform

Das ist ein starkes Wort, aber realistisch gesehen nur ein laues „Reförmchen“ des Verbandes. Aktionismus mit „Salto rückwärts“. 3 statt 4 Staffeln Landesklasse in Sachsen sollen es ab 2021 sein, um das spielerische Niveau zu verbessern. Diese Konstellation gab es schon vor wenigen Jahren mit 3 Bezirksligen. Die Kreisligen werden mit den überflüssigen“ Teams der Landesklassen sicher sportlich aufgewertet. Sachsens höchster Liga aber würden z. B. einige Mannschaften aus der jetzigen Oberliga Süd „gut zu Gesicht stehen“. Wer braucht diese über 3 Bundesländer aufgeblähte Liga ? Müssen Teams teils bis zu 700 Kilometer an einem Spieltag kreuz u. quer durch Ostdeutschland reisen, um dann vor 150 Zuschauern zu spielen. Der Sprung in die Regionalliga wäre zu groß für den Aufsteiger, so ein Argument. Wie machen das denn die Vereine in den alten Bundesländern. Jeder Landesverband hat seine höchste Liga mit Aufstiegsmöglichkeit durch Relegation zur Regionalliga. Warum soll das nicht für Sachsen, Thüringen u. Sachsen-Anhalt gehen. Am Namen ob Oberliga, Verbandsliga oder Landesliga sollte es nicht scheitern. Die LVZ mit Redakteur Frank Müller bemerkte zum Thema sinngemäß u. a.: Verantwortliche u. teils hauptamtliche Funktionäre haben sicher kein Interesse der Abschaffung der Oberliga in jetziger Form.       

geschrieben von: R. Reuter am 11.02.2020

SPIELBERICHT TESTSPIEL: SSV MARKRANSTÄDT - SV BLAU-WEIß FARNSTÄDT

 

4. Testspiel Wintervorbereitung: SSV Markranstädt – SV Blau-Weiß Farnstädt 1:0 (0:0)

 

Nach schwierigen Aufgaben gegen die drei Oberligisten gelingt dem SSV gegen den Tabellenzehnten der Landesliga Sachsen - Anhalt Süd im vierten Vorbereitungsspiel der erste Sieg. Farnstädt zeigte sich besonders in der 1. Halbzeit als ein sehr engagierter Spielpartner. Aufgrund der Spielanteile und Chancenmöglichkeiten über das gesamte Spiel wurde es aber ein verdienter SSV- Sieg. Nach Eckball und folgender Eingabe von der Gegenseite durch Andreas Fricke erzielte Luis Freigang den Siegtreffer. Bei diesem knappen Vorsprung blieb es, aber das war nicht das einzige Manko. In vielen Belangen besteht noch ausreichend „Luft nach oben“. So war es für Markranstädt zumindest ein aufschlussreicher Test, denn in den Punktspielen sind ähnliche Spielweisen und Partner zu erwarten.

 

SSV: Mercklein, Werner, Wenzek, Heynke, Hildebrandt, Hahnefeld, Peter, Schilling, Nüchtern, Fricke, Freigang

 

Wechselspieler: Wings, Kunze, Koch, Tröllsch

 

Torfolge: 1:0 Freigang (34')

 

Schiedsrichter: Zander

 

Zuschauer: 30

geschrieben von: Redaktion am 02.02.2020 

SPIELBERICHT TESTSPIEL: SSV MARKRANSTÄDT - FC INTERNATIONAL LEIPZIG

 

3. Testspiel Wintervorbereitung: SSV Markranstädt – FC International Leipzig 0:5 (0:3)

 

Im dritten Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde der Punktspiele, ausnahmslos gegen Oberligisten, gab es erneut eine Niederlage, die diesmal glatt mit 0:5 auch recht klar ausfiel. Ganz überraschend kam das allerdings nicht. International war nach Grimma und Eilenburg eindeutig der bisher stärkste Partner und wies die zwei Klassen Unterschied eindeutig nach. Sie spielten über die gesamten 90 Minuten sehr engagiert, mit hoher Laufbereitschaft, gutem Spielverständnis und brachten fast noch eine komplette Mannschaft als Reserve zum Einsatz. Der SSV war zu Beginn überrascht und unsortiert im Abwehrverhalten. Mit 0:3 nach zwanzig Minuten sah es nicht gut aus. Danach straffte sich das Team etwas, konnte aber in der Offensive kaum Akzente setzten. Nach der Pause lief es für die Markranstädter besser, auch Chancen wurden ansatzweise erspielt. Inter ließ aber nie nach, sodass die Niederlage noch als glimpflich zu bezeichnen ist. Erfreulich aus Markranstädter Sicht: Fabian Franke spielte seit einem halben Jahr Zwangspause wieder und auch Erik Heynke zum ersten Mal in 2020. Insofern in der letzten Phase der Vorbereitung noch weitere bisher verletzte u. erkrankte Spieler wieder einsatzfähig werden, kann der Rückrunde mit Optimismus entgegengesehen werden.

 

SSV: Mende, Böhme, Koch, Barth, Hildebrandt, Freigang, Nüchtern, Peter, Tröllsch, Schilling, Franke

 

Wechselspieler: Mercklein, Werner, Fricke, Hahnefeld, Heynke 

                                                                                                                      

Torfolge: 0:1 Böhme ET (3'), 0:2 Kim (8'), 0:3 Shoshi (20'), 0:4 Muca (63'), 0:5 Böhme ET (78')

 

Schiedsrichter: Weigelt

 

Zuschauer: 30

geschrieben von: Redaktion am 30.01.2020 

SPIELBERICHT TESTSPIEL: SSV MARKRANSTÄDT - FC EILENBURG  

 

2. Testspiel Wintervorbereitung: SSV Markranstädt – FC Eilenburg 2:4 (0:1)

 

Gegen den Tabellenfünften der NOFV Oberliga Süd machte der SSV unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Spieleraufgebotes ein ordentliches Spiel. Das trifft auf das Ergebnis und auf die couragierte, teils ansehnliche Spielweise zu. Markranstädt hatte gleich in der Anfangsphase Möglichkeiten zur Führung, da fehlte verständlicherweise etwas Cleverness.  Eilenburg, fast ausschließlich mit Stammkräften aufgelaufen, straffte sich dann, übernahm das Kommando und baute die glückliche zustande gekommenen Vorpausenführung auf 0:3 aus. Da   nur zwei Auswechsler zur Verfügung standen wurde beim SSV bereits in der 1. Hälfte mit den wechseln begonnen und diese Spieler später erneut eingesetzt. Markranstädt ließ sich nach dem klaren Rückstand nicht hängen. Mit nun wieder besser stehender Abwehr und angetrieben von Nüchtern und Schilling brachten die „Jungspunde“ Eilenburg mehr als ihnen lieb war unter Druck. Nicht alles gelang im Eifer, aber doch einige gute individuelle Aktionen und Kombinationen. Freigang veredelte zwei davon diesmal abgezockt zum 2:3 Anschluss. Das nach dem 2:4 und in einem Testspiel noch Hektik ausbrach war unklar. Es gipfelte mit einer glatt roten Karte für einen Eilenburger, offensichtlich wegen heftiger Beleidigung des Gegenspielers. Da derartiges unnötig ist u. ggf. noch weitere Folgen hat braucht man es wie „ein Loch im Kopp“, also überhaupt nicht. Die Lehre auch für die eigenen „Heißsporne: Hart immer gerne, aber fair mit Respekt. Und unsere Schiedsrichter sehen und hören gut. Mit 11 gegen 10 gelang beiden kein Treffer mehr.

 

SSV: Mende, Böhme, Barth, Koch, Wenzek, Tröllsch, Peter, Schilling, Nüchtern, Hadlok, Freigang; Werner, Schänzer,                                                                                                                        

Torfolge: 0:1 Bunge (44'), 0:2 Bunge (47'), 0:3 Bartlog (60'), 1:3 Freigang (66'), 2:3 Freigang (68'), 2:4 Luis E. (70') 

 

Schiedsrichter: Wadewitz

 

Zuschauer: 20

geschrieben von: Redaktion am 23.01.2020 

NACHRUF AUF EINEN SPORTFREUND

 

Matthias Freund - *16.08.1960 † 12.01. 2020

 

Wir erhielten die unfassbare Nachricht, dass unser Vereinsmitglied Matthias Freund plötzlich im Alter von nur 59 Jahren verstorben ist. Mit ihm verlieren wir einen langjährig aktiven Sportler, treues Vereinsmitglied und guten Sportkameraden. Matthias war als Jugendlicher ein erfolgreicher Leichtathlet bei Turbine Markranstädt und im Leipziger Sportclub. Im gestandenen Mannesalter begann er aktiv mit dem Fußball und spielte in allen Mannschaften von Turbine und später SSV Markranstädt. So gehörte er auch einige Jahre der erfolgreichen 1. Mannschaft an. Der „Lange“ oder Langer, wie er nur von allen genannt wurde, war aufgrund seiner Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft allseits beliebt. Nach Beendigung seiner aktiven Zeit in der Seniorenmannschaft blieb er als Betreuer weiter bei diesem Team, im wahren Leben sprichwörtlich bis zum „letzten Tag“.  

Wir sprechen seiner Familie unser tiefstes Beileid aus und trauern gemeinsam um Matthias Freund. Er wird im ehrenden Gedenken in unserer Erinnerung bleiben.  

 

gez. Vorstand SSV Markranstädt

 


geschrieben von: Redaktion am 19.01.2020 

SPIELBERICHT TESTSPIEL: FC GRIMMA - SSV MARKRANSTÄDT

 

1. Testspiel Wintervorbereitung: FC Grimma - SSV Markranstädt 2:0 (2:0)

 

Das erste Testspiel gegen den FC Grimma wurde mit 0:2 verloren. Nach intensiver Trainingswoche schlug sich der SSV nach schwachem Beginn noch recht ordentlich beim Tabellenachten der Oberliga Süd. Grimma hatte überwiegend seine Stammspieler im Aufgebot, der SSV komplettierte sich mit A- Junioren. In Halbzeit Eins ging der Oberligaaufsteiger aus Grimma früh nach einem durchaus haltbaren direkt verwandelten Freistoß durch Christoph Jackisch in Führung. Fünf Minuten später nach schönem Spielzug erhöhte Jan Hübner auf 2:0 für den FC Grimma. Auf der neuen Anlage im Husarensportpark in Grimma waren die Gastgeber in Halbzeit Eins die spielbestimmende Mannschaft. Acht gelbe Karten im Spielverlauf zeugen von einer engagierten Zweikampfführung auf beiden Seiten, wobei der SSV in Halbzeit zwei deutlich besser im Spiel war und die Grimmaer keine nennenswerte Torchance hatten. Der SSV selbst hatte einige gute Gelegenheiten um den Anschlusstreffer zu erzielen. Im zweiten Abschnitt spielte der SSV mit fünf A-Jugendspielern, welche mit Frische und Dynamik das SSV-Spiel belebten. Der Anschlusstreffer wäre verdient gewesen. Bereits am Mittwoch, den 22.01.2020, um 19.00 Uhr folgt das nächste Testspiel gegen den Oberligisten FC Eilenburg im Stadion am Bad.

 

SSV: Mercklein, Werner, Böhme (45' Koch), Barth, Peter, Hahnefeld, Hildebrandt, Freigang, Fricke (45' Fricke), Nüchtern, Tröllsch (45' Wenzek)

 

Wechselspieler: Egi, Koch, Wenzeck, Hadlock 

                                                                                                                                   

Torfolge: 1:0 Jackisch (9.) , 2:0 Hübner (14.)

 

Zuschauer: 50

 

Schiedsrichter: Walter

 

Nachtrag zum Bericht Saisonvorbereitung/Personalien 

Fabian Kieß (24) wird aus Beruf- u. Ausbildungsgründen vorerst aussetzen. Weiterhin gab es nun doch noch Zugänge. Andreas Fricke (31), zuletzt Tapfer Leipzig, hat sich angemeldet. Er spielte bereits in der Juniorenmannschaft und einige Jahre in der 2. Mannschaft des SSV. Maik Georgi (31), zuletzt VfL Hohenstein-Ernstthal, hat sich dem SSV angeschlossen. Er benötigt aber nach langwieriger Verletzung sicher noch einige Zeit um fit zu werden. Georgi ging aus dem Zwickauer und Auer Nachwuchs hervor. Danach spielte er Regionalliga in Magdeburg, Halberstadt, Nordhausen und Lok Leipzig.  

geschrieben von: Marcus Ballasch Presse & Öffentlichkeitsarbeit SSV Markranstädt am 18.01.2020

RÜCKRUNDENVORBEREITUNG & PERSONALSITUATION

 

1. Mannschaft startet Vorbereitung zur Rückrunde 2019/20 der Landesklasse  


Spielpartner - Termine - Personalien

 

Nach dem gelungenen Auftakt mit dem 3. Platz beim Ur-Krostitzer Hallenmaster war es das schon wieder mit den Hallenspielen. Nach ein paar trainingsfreien Tagen startet in der 3. Kalenderwoche die Vorbereitung auf die in gut 4 Wochen beginnenden Punktspiele. Neben der obligatorischen Trainingsarbeit werden 5 Vorbereitungsspiele absolviert. Die Gegnerschaft reicht von der Stadtliga bis zur Oberliga, ist damit anspruchsvoll und gibt noch ausreichend Raum für alle Spieler zum Einsatz. 

 

Termine/Gegner:

Samstag, 18.01.2020 – FC Grimma 14.00 Uhr dort, Husarensportpark, Lausicker Straße 8.                                                                        

Gleich eine ambitionierte Aufgabe gegen den Oberligaaufsteiger, der sich nach fulminanten Start auf dem 8. Platz befindet. Gespielt wird in der neuen Anlage auf dem Kunstrasenplatz.

 

Mittwoch, 22.01.2020: - FC Eilenburg 19.00 Uhr Stadion am Bad                                                                                                                   

Das erste Heimspiel im neuen Jahr gegen den Tabellenfünften der Oberliga Nord.

 

Mittwoch, 29.01.2020: - FC International Leipzig, 19.00 Uhr Stadion am Bad                                                                                              

Erneut gegen einen Oberligisten. International steht auf dem 3. Tabellenplatz

 

Samstag, 01.02.2020 – SV Blau Weiß Farnstädt, 14.00 Uhr Stadion am Bad                                                                                                       

Farnstädt spielt in der Landesliga Sachsen-Anhalt Staffel Süd. Das ist nach der Verbandsliga die zweithöchste Klasse. Dort belegen sie derzeit den 10. Platz.        

Sonntag, 09.02.2014 – SV Lindenau 1848, 14.00 Uhr dort, Erich - Köhn - Straße 24                                                                                         

Lindenau spielt in der Stadtliga Leipzig und nimmt den 2. Tabellenplatz ein.      

 

Punktspielauftakt ist bereits eine Woche später, am 15.02. mit dem Nachholspiel gegen den Hausdorfer FC Colditz, Anstoß 14.00 Uhr in Markranstädt. 

 

Personalien: In Absprache mit der sportlichen Leitung wird hier aktuell zum Spieleraufgebot über Veränderungen informiert u. konkretisiert. Es betrifft fast ausschließlich den Innenbereich des SSV, also keine Zugänge und Abgänge, und fand in der Praxis teils schon Ende 2019 statt.

 

Fabian Franke (30) steigt in das Training ein. Der 2018 zum SSV gekommene Ex- Profi laborierte monatelang an einer Verletzung. Alle hoffen natürlich für ihn und den Verein, dass der sympathische Abwehrrecke wieder fit wird. 

 

Christopher Griebsch ist von einer längerer Auslandsdienstreise zurück und steht dem Team ab Februar zur Verfügung. 

 

Stephan Schammer (31), seit November spielberechtigt, kam 2 x zum Einsatz u. hofft nun völlig fit zu werden. Eine Knieverletzung vom Sommer 2018 machte noch Probleme. Für den VfL Halle spielte er 6 Jahre in der Oberliga und setzte dann hauptsächlich aus beruflichen Gründen ein Jahr aus. 

 

Philipp Tröllsch (18), der A- Juniorenspieler kam bereits in 10 Pflichtspielen der 1. Mannschaft zum Einsatz und rückt nun offiziell ins Aufgebot. 

 

Philipp Röppnack (30), seit Oktober für den SSV spielberechtigt, kam 2 x zum Einsatz. Vorher spielte er 9 Jahre in der Oberliga (Jena II., Rudolstadt, Plauen). Dem SSV steht er als Stand - BY – Spieler zur Verfügung.   

 

Max Mende (19), der Torhüter geht vorerst in die 2. Mannschaft und möchte diese hauptsächlich als Feldspieler verstärken.

 

Robin Loimer (29), geht in die 2. Mannschaft zurück, spielte dort bereits im Laufe der 1. Halbserie. 

 

Thomas Müller (29), spielt nicht mehr für den SSV.

 

Weitere Spieler wurden in der 1. Halbserie bei den Punkt- u. Pokalspielen aufgrund personeller Engpässe eingesetzt bzw. standen im Aufgebot. Sie sind alle noch im Verein aktiv. Bevorzugt werden bei Bedarf und Möglichkeit sicher weitere Juniorenspieler eingesetzt und so an die 1. Mannschaft herangeführt.

geschrieben von: R.Reuter am 11.01.2020

AUSWERTUNG 1. HALBSERIE - HINRUNDE SAISON 2019/2020

 

SSV Markranstädt 1. Mannschaft, Landesklasse Nord, Hinrunde Saison 19/20 - 14. Spiele, 2. Platz, 31 Punkte, 36:5 Tore   

                

In den Halbserienpausen ist auch die Zeit ein Fazit zu ziehen. Im Markranstädter Stadtjournal vom Dezember ist bereits mit Stand Ende November 2019 umfassend über die 1. Mannschaft berichtet worden. Da vielen Markranstädtern das zugänglich war, gibt es hier nur Ergänzungen zum fast endgültigen Abschluss der 1. Halbserie. Der „fromme Novemberwunsch“ als Tabellenerster 2019 abzuschließen konnte nicht erfüllt werden. Grund dafür war die einzige Niederlage mit 1:2 bei Roter Stern Leipzig und einem 0:0 im folgenden Spitzenspiel gegen den direkten Kontrahenten Lipsia Eutritzsch. So hat Lipsia einen Punkt Vorsprung, der SSV aber ein Spiel weniger, dass eine Woche vor Beginn der Rückrunde gegen Colditz nachgeholt wird.

Markranstädt musste zum Ende der 1. Halbserie den wochenlang anhaltenden personellen Engpässen ergebnismäßig doch noch Tribut zollen. Zur richtigen Einordnung: Das Team erreichte nach dem Abstieg aus der Landesliga insgesamt ein gutes Ergebnis, dass so nicht unbedingt erwartet werden konnte. Es galt eine im Kern erhaltene Mannschaft mit einigen Zugängen auf die neuen Herausforderungen bzw. zu erwartende Spielweise der Landesklasse einzustellen. Das ist Trainer Olaf Brosius und seinem Team weitestgehend gelungen. Auch unter dem Aspekt, dass vom ersten Spiel an aus den unterschiedlichsten Gründen personell sehr oft umgestellt und improvisiert werden musste. 30 Spieler standen bei 19 Pflichtspielen im Aufgebot. Das zeigt die personellen Möglichkeiten aber auch eine nicht zu unterschätzende Problematik auf. Für viele, besonders außerhalb Markranstädts, war der Landesligaabsteiger Favorit. Nach dem sehr guten Start – 7 Siege bei 8 Spielen und bis zu 6 Punkten Vorsprung – sahen sie sich bestätigt und den SSV schon auf den Durchmarsch. Da waren aber die Begegnungen gegen die als gemeinhin genannten Mitfavoriten Zwenkau, Krostitz und Eutritzsch noch nicht gespielt. Prompt gingen diese Spiele remis aus. In der Zeit startete Eutritzsch eine Siegesserie, die sie an die Spitze führte, auch andere Teams punkteten fleißig.

Statistisches (Abgänge, Zugänge, Einsätze, Torschützen etc.) gab es bereits im Dezemberbericht. Hier nur noch einmal einige Daten: Patrick Scheithauer und Maximilian Bernsdorf kamen in allen 14 Punktspielen zum Einsatz. Bernsdorf sogar in allen 19 Pflichtspielen. Scheithauer erzielte 10 Tore, Christopher Griebsch traf 9 x in 9 Begegnungen.

4 Spiele sind noch nachzuholen, werden aber vorerst den Stand nicht groß ändern. Die Meisterschaft ist nach anfänglicher Dominanz des SSV wieder offen und hat mehrere Anwärter. Eutritzsch und Radefeld stabilisierten sich nach Punktverlusten zu Beginn, Aufsteiger Tapfer konnte positiv überraschen. Zwenkau blieb bisher etwas hinter den Erwartungen, ist aber noch nicht aus dem Rennen. Das gilt ggf. auch für Krostitz mit zwei Nachholspielen, Roter Stern und Delitzsch. Vielleicht sind genannte Vereine aber bereits mit einem guten Mittelfeldplatz zufrieden. Für alle anderen zwischen Platz 9 und 14 ist das sicher auch ein Ziel, denn der 14. Rang ist ein Abstiegsplatz. Colditz, jahrelang in der Spitze der Landesklasse, hatte unerwartet Probleme und konnte bisher vorn noch nicht „mitmischen“. Ganz schwer wird es für Bennewitz und Wurzen, die schon etwas abgefallen sind. Zum 1:1 Punktspielauftakt der Ortsnachbarn kamen noch über 500 Zuschauer, überragend für diesen Bereich, Punkte blieben dann aber Mangelware. Trotz das unserem SSV zuletzt die Souveränität etwas verloren ging ist man mit dem Gesamtauftritt nicht unzufrieden. Die Gründe das es so kam wie es jetzt ist sind bekannt und teils nur bedingt beeinflussbar. Letztendlich haben alle Teams derartige Probleme, mal mehr mal weniger. Deshalb sollen sie nicht im Mittelpunkt der öffentlichen und internen Auswertung stehen. Das wäre der falsche Ansatz und nicht förderlich für die mit Spannung erwartete Rückrunde.   

 

Tabelle Hinrunde Landesklasse Nord Saison 2019/2020

Verein                                    Spiele             Tore                           Punkte

  1. Lipsia Eutritzsch               15             39:15                           32
  2. SSV Markranstädt          14              36:5                            31
  3. Tapfer Leipzig                  15              39:26                           28
  4. Radefelder SV                 15              35:28                           28
  5. Roter Stern Leipzig          14             31:24                            24
  6. VfB Zwenkau                   15              28:21                           23
  7. ESV Delitzsch                  14              36:37                           23
  8. FSV Krostitz                     13              31:22                           20
  9. FC Bad Lausick               15              28:26                           20
  10. HFC Colditz                     14              34:35                           19
  11. SV Liebertwolkwitz          15              26:32                           17
  12. Rotation Leipzig 1950      14              22:23                           15
  13. Eintracht Sermuth            14              21:32                           15
  14. SG LVB                            15              25:45                           15
  15. Frisch Auf Wurzen            15             18:41                             7
  16. Blau Weiß Bennewitz       15             18:52                             6
geschrieben von: R. Reuter am 08.01.2020

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV LIPSIA EUTRITZSCH


15. Spieltag Landesklasse Nord: SSV Markranstädt – Lipsia Eutritzsch 0:0

 

Fast 3 Tore pro Spiel hatten die beiden Erstplatzierten der Landesklasse Nord bisher in der abgelaufenen Saison erzielt. Im direkten Aufeinandertreffen setzten beide Teams erst einmal auf eine sichere Abwehr. Man ging offensichtlich davon aus, dass ein früher Rückstand nur schwer zu egalisieren sei. 25 Minuten passierte in Bezug auf Torgefahr wenig. Eutritzsch zeigte Ansätze wie man über Konter zum Erfolg kommen wollte. Florian Schilling setzte einen Freistoß aus aussichtsreicher Position über das Tor. Als Torwart Patrick Baum weit vor seinem Kasten ausrutschte kam Patrick Scheithauer knapp zu spät, der Keeper konnte noch retten. Kurz darauf verfehlten die Gäste knapp drüber. Leider wurde der agile „Antreiber“ Florian Schilling durch Foulspiel so verletzt, dass er nicht weiter machen konnte. Nitzsche erhielt die einzige gelbe Karte, in dem kampfintensiven aber doch meist fairen Spiel, vom ordentlich leitenden Leon - Philipp Dastych. In Hälfte zwei gab der SSV seine Zurückhaltung auf und drängte auf die Führung. Phillipp Röppnack versuchte gleich mal aus 40 Metern den Torwart zu überlisten. Aus der diesmal mit allen Akteuren überzeugenden Abwehr heraus, die Eutritzsch nicht zur Entfaltung kommen ließ, wurden etliche verheißungsvolle Aktionen gestartet. Ein Eckball flog über „Freund und Feind“, dabei hatte sich Jonathan Barth in eine gute Position frei abgesetzt. Sein Kopfball ging dann aber auf den Keeper. So eine Chance kommt nicht wieder, ist dann die geläufige Reaktion. Aber doch, auch Luis Freigang hatte sie in der 80. Minute, verfehlte aber links vorbei. Fabian Kieß hatte kurz vor Schluss auch noch einmal eine Möglichkeit aus Nahdistanz. Schrecksekunde zwischendurch; Christian Wings verletzte sich ohne Gegnereinwirkung. Nach Behandlung ging es aber weiter (Nur die Harten……oder so ähnlich). Überhaupt hatten die Einwechslungen noch einmal „Frischen Wind“ gebracht. Neben Schilling wie beschrieben hatten auch Scheithauer und Patrick Hahnefeld ein ordentliches Spiel gemacht, aber kürzliche Verletzung bzw. Krankheit zeigten Nachwirkung. Lipsia wechselte ebenfalls 3 x. in der Schlussphase um den SSV aus dem Spiel zu bringen. Mit dem Erreichen des Remis ist ihnen das ergebnismäßig gelungen. Auch Markranstädt kann mit dem Punkt leben. Vor dem Spiel in Anbetracht der Sorgen sicher etwas mehr als zum Abpfiff nach den beiden Chancen.. So haben wir aus meiner Sicht zwar kein Spitzenspiel, aber trotz der Torlosigkeit eine ansprechende Begegnung gesehen. Zu danken ist den, sicher auch aufgrund der letzten Erfolge, zahlreich angereisten fast euphorischen Eutritzscher Fans für ihren Besuch. Sie machten offensichtlich die Hälfte des Publikums aus und trugen zur allgemein guten Atmosphäre, in unserem auch bei nicht optimalen Witterungsbedingungen, allseits geschätzten Stadion bei.

          

SSV: Wings, Böhme, Werner, Kögler, Barth, Peter, Röppnack, Schilling (46‘ Kieß), Hahnefeld (74‘ Freigang), Bernsdorf, Scheithauer (69‘ Klauss)

 

Wechselspieler: Mende, Heynke, Freigang, Tröllsch, Kieß, Klauss

 

Lipsia: Baum, Kuhn Meyer, Nitzsche, Unger, Lohmeier, Knoebel, Fischer (82' Wororzay), Premßler (85' Pokowitz), Pham (90‘ Geigenmüller), Klitzing

 

Schiedsrichter: Dastych, Krüger, Hannak

 

Zuschauer: 150

geschrieben von: R. Reuter am 08.12.2019

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV LIPSIA EUTRITZSCH 

 

15. Spieltag Landesklasse Nord, Freitag 06.12.2019, Anstoß 19:30 Uhr, Stadion am Bad

 

Vorbericht: Am letzten Spieltag kommt es zu einem Endspiel um den Spitzenplatz nach Abschluss der 1. Halbserie. Eutritzsch befindet sich mit einem Spiel mehr zwei Punkte vor dem SSV. Lipsia hat einen Lauf mit 6 Siegen aus den letzten 7 Spielen. Nur gegen den Stadtrivalen Rotation 1950 wurde 0:1 verloren. U. a. wurde Zwenkau 4:0, Krostitz 4:1 und Colditz 5:2 geschlagen. Das wird also eine schwere Aufgabe für unsere Jungs. Zuletzt musste mit dem 1:2 gegen Roter Stern die erste Saisonniederlage hingenommen werden. Dabei gewann man die Erkenntnis, dass doch nicht alle ausfallenden Spieler jederzeit erfolgreich zu ersetzen sind. Trotzdem wird u. muss der Trainer dem zur Verfügung stehenden Aufgebot das Vertrauen schenken. Zur Wochenmitte konnte mir Olaf Brosius noch nicht sagen wer das sein wird. Die sarkastische Aussage: Ich habe aktuell zwei Teams, eins kann spielen, das andere ist verletzt, krank oder verhindert. Die personelle Lage ist ernst, aber nicht aussichtslos. Elf Mann u. drei auf der Bank werden es auf jedem Fall sein. Wichtig, in der Abwehr müssen sie wieder besser stehen, ähnlich wie in den erfolgreichen 16 Pflichtspielen. Eine etwas andere Spielweise als gewohnt ist von der neu aufzustellenden Offensive zu erwarten. Unter den ähnlichen personellen Bedingungen etwa so wie in der 2. Hälfte bei Roter Stern. Auch im Hinblick auf das Landespokalspiel am kommenden Dienstag gegen die Profimannschaft des Chemnitzer FC; Der SSV schleppt sich ziemlich hin zum Saison- u. Jahresfinale. Groß gejammert wird nicht, dass gleiche Problem haben oder hatten alle anderen Bewerber genauso. Freuen wir uns über das bisher erreichte u.  auf die letzten beiden Spiele. Wer hatte so einen Lauf schon im Sommer nach dem Abstieg erwartet. Darauf kann das gesamte Team stolz. Egal wie das Spiel am Freitag ausgeht, mit einer tollen Ausgangsposition wird der SSV die 2. Halbserie, zum Auftakt im Februar gleich zwei Heimspiele, mit Spannung u. Optimismus erwarten.  

 

Auch das noch - die sachlichen Gründe der Ansetzungen Freitag/Dienstag/abends, sowie Pro und Kontra zum Besuch -Weißwasser wurde verlegt, Folge CFC ebenfalls und die 3. Liga spielt bis Weihnachten.        

                                                                                                                                                           

Pro: Alle „Freitags SSV Fußballbesucher“ können - Samstag Weihnachtsmärkte (Markranstädt) besuchen - oder zu Rasenball gehen bzw. sehen.

 

Kontra: Spiele im Winter u. abends zu spät, zu kalt, zu nass.               

                                                                        

Das stimmt, aber der SSV hat auch etwas zu bieten. Eine schöne geschützte Tribüne, einen   warmen Vereinsraum mit Imbiss u. wahlweise kalten und warmen Getränken. Und noch etwas; Zu Oberligazeiten war immer wieder zu hören: Keine eigenen (Markranstädter) Spieler, kennen keinen mehr. Die Oberliga war dann nicht mehr finanzierbar. Der Preis war der Abstieg, gleich zweimal. Die „Fremden“ wurden weniger, die Zuschauer auch. Einige „Alte Spieler“ sind dem Verein trotzdem treu geblieben. Sie zusammen mit vielen aus der „Zweiten“ und jungen aus dem Nachwuchs sind jetzt Markranstädt(er). Also aufgerafft liebe Fußballanhänger unterstützt mit eurem Besuch den SSV!

geschrieben von: R. Reuter am 03.12.2019

SPIELBERICHT: ROTER STERN LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT

 

14. Spieltag Landeslasse Nord: Roter Stern Leipzig – SSV Markranstädt 2:1 (2:0)

 

Mit der ersten Saisonniederlage verliert der SSV die Tabellenspitze. Um das Fazit vorwegzunehmen, es war ein verdienter Sieg von Roter Stern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerten sie sich, mit dem „Rückenwind“ der zeitigen Tore, zu einer guten kämpferischen und auch beachtlichen spielerischen Leistung.  Markranstädt machte zu viele individuelle und mannschaftliche Fehler. Die personellen Ausfälle konnten diesmal nicht wie sonst erfolgreich überspielt werden. Eigentlich begann es wie zuletzt immer. Dem Zwang folgend wurde das Team wieder erheblich umgestellt, kurz vor Anpfiff musste noch Erik Heynke passen. Trotzdem übernahm der SSV sofort die Initiative und hatte innerhalb weniger Minuten drei Großchancen, die Luis Freigang und Patrick Scheithauer nicht zur Führung nutzten. Aus dem Nichts kam Roter Stern zum 1:0 nach Flanke von links mit schönem Kopfballtreffer. Die versammelte SSV Abwehr war da, bloß keiner am Mann. Der Gastgeber war nun im Spiel und wusch gleich noch mal zum 2:0 nach. Der SSV mühte sich, aber es lief nicht gut. Im Bestreben Ruhe reinzubringen wurde zu viel hinten herum und quer gespielt. Die Sterne hatten sogar noch zwei Möglichkeiten zu erhöhen, der SSV eine.

Nach der Pausenansprache wurde dann anders gespielt. Schnell und lang nach vorn ist sicher nicht die Markranstädter Spielweise, aber den Umständen angepasst. Zwei Treffer Rückstand, die ablaufende Uhr, der doch etwas engere Platz und besonders ein verbissen kämpfender Gegner, machten ein rustikales Handeln erforderlich. Der SSV erkämpfte nun viele Bälle und setzte den Gegner richtig unter Druck. Es gab viele Szenen im Strafraum der „Roten“, auch strittige. Stephan Schammer erzwang mit Macht u. Gewalt den fälligen „Elfer“, Florian Schilling verwandelte sicher. Markranstädt hatte noch viel Zeit das Spiel zu drehen. Scheithauer setzte zwei Kopfbälle knapp daneben, einmal auf den Keeper (61./ 63./80.). Dass wars dann auch bald schon. Zu viel Hektik, Ungenauigkeit und enge Räume ließen kaum klare Abschlüsse zu. Roter Stern wurde nach dem Anschlusstreffer wieder gefährlicher (Schuss nach Ecke drüber 72') und hätte mit Kontern zum Schluss den dritten Treffer erzielen können.

 

SSV: Wings, Werner, Kieß (88' Tröllsch), Barth, Schammer, Kunze, Peter, Schilling, Kögler (46' Hahnefeld), Freigang (74' Bernsdorf), Scheithauer

 

Wechselspieler: Mercklein, Bittner, Hahnefeld, Heynke, Bernsdorf, Tröllsch 

 

Tore: 1:0 Frohburg (14'), 2:0 Herzog (17'), 2:1 Schilling (59' Foulstrafstoß)

 

Zuschauer: 318

 

Schiedsrichter: Zander 

geschrieben von: R.Reuter am 02.12.2019

VORBERICHT: ROTER STERN LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT 

 

14. Spieltag Landesklasse Nord, Sonntag, 01. Dezember 2019, Anstoß 14.00 Uhr im Sportpark Dölitz

 

Der letzte Abschnitt für unsere 1. Mannschaft im Quartett der vier Auswärtspflichtspiele hintereinander führt in den Leipziger Südosten. Der Tabellenfünfte Roter Stern erwartet den Spitzenreiter vor einer sicher wieder traditionell guten Kulisse von einigen hunderten Fans. Die Sterne verbuchen in der laufenden Saison bei 6 Siegen 3 Remis und 4 Niederlagen über 21 Punkte. Zuletzt zeigten sie gute Form, gewannen in Wurzen 6:2 und gegen Liebertwolkwitz 3:1. Sicher wollen auch sie die Ersten sein, die den ungeschlagenen Spitzenreiter besiegen. Wieder sicher sind beim SSV die obligatorischen Wechsel in der Aufstellung aus personellen Gründen. Die sich wöchentlich stellende Aufgabe wird aber positiv angegangen. Die zuletzt fehlenden Jonathan Barth, Patrick Hahnefeld und Lukas Peter sind im Aufgebot, dass Erik Heynke noch fit wird hofft der Trainer. Max Böhme und Marcel Nüchtern sind diesmal nicht dabei. Unabhängig wer spielt, volle Konzentration und ein gutes Spiel wird für den SSV erneut erforderlich sein, um die tolle Serie fortzusetzen.

geschrieben von: R. Reuter am 28.11.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT II - KSC LEIPZIG 1864

 

13. Spieltag Stadtklasse Leipzig: SSV Markranstädt II – Knautkleeberger SC 1864 3:0 (2:0)

 

Wichtiger „Dreier“ für den Kampf um den Klassenerhalt - Gegen den Tabellendritten kann unsere „Zweite“ überzeugen und es gelingt in der Klarheit doch überraschend ein wichtiger Sieg. Das Team hatte mit Patrick Hahnefeld aus der 1. Mannschaft und Julian Hadlok von den A- Junioren etwas Unterstützung bekommen und selbst auch aus den eigenen Reihen ein ordentliches Aufgebot zusammen. Robin Loimer bringt den SSV,  „am langen Pfosten“ freigelaufen, nach Flanke von Tang Beteck zeitig in Führung. Hadlok kann mit platziertem Distanzschuss erhöhen. Mit dem dritten Treffer durch Loimer wurden die „Weichen“ auf Sieg gestellt. Der SSV zeigte in allen Mannschaftsteilen eine ordentliche Leistung und ließ Knautkleeberg kaum ins Spiel kommen. Kurzzeitig drohte Aufgrund des starken Nebels fast der Abbruch. Der SSV zog gelb leuchtende Leibchen über, das Licht wurde eingeschaltet und damit ging es besser weiter. Fair vom KSC, dass sie klar im Rückstand liegend daraus kein Problem machten.  

 

SSV II: Mende, Lede, Dörflinger, Hanisch, Halangk, Hahnefeld, Hadlok (73' Schubert), Preibisch, Sobotta (88' Hussaini), Tang Beteck, Loimer (83' Rotter)                                                           

Torfolge: 1:0 Loimer (15'), 2:0 Hadlok (26'), 3:0 Loimer (48')

 

Zuschauer: 25

geschrieben von: R. Reuter am 26.11.2019

SPIELBERICHT: ATSV FRISCH-AUF WURZEN - SSV MARKRANSTÄDT

 

13. Spieltag Landesklasse Nord: ATSV FA Wurzen - SSV Markranstädt 0:5 (0:3)

 

Der SSV war zu Gast bei dem ATSV Frisch Auf Wurzen dem Tabellenvorletzten. Die Favoritenrolle war klar beim SSV und diese wurde auch von Beginn an angenommen. Unsere Erste spielte Ballbesitzfussball und versuchte die gegnerische Abwehr durch schnelle Pässe auf die Stürmer auszuhebeln. Dies gelang bereits in der 6. Minute durch Florian Schilling, welcher ordentlich nachsetzte und traf. Der Treffer galt und der SSV spielte weiter auf des Gegners Tor und ließ den Gastgebern kaum Chancen für eigene Angriffe. Der vor wenigen Tagen 18 Jahre alt gewordene Luis Freigang nutzte seine sich bietenden Chancen und erzielte in der 36. Minute das 0:2. Noch kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte der SSV durch Goalgetter Patrick Scheithauer auf 0:3. Nach der Pause wechselten die Wurzener, setzten den SSV unter Druck und wollten den Anschlusstreffer erzielen. Unsere Abwehr stand sicher, sodass die Angriffsbemühungen der Gastgeber verpufften und der SSV zunehmend wieder die Spielkontrolle hatte. In der 56. Minute traf erneut Patrick Scheithauer das Tor zum zwischenzeitlichen 0:4. Er schraubte somit sein Torekonto auf 10 Buden herauf. Der SSV hatte noch nicht genug und so traf auch unser Neuzugang Stephan Schammer in der 76. Minute zum 0:5 Endstand.Die Männer von Trainer Olaf Brosius zeigten wieder ein tolles Spiel, trotz erneuter Personalwechsel aufgrund von Sperren und beruflicher Verhinderungen. Selbst unser Co-Trainer André Bittner kam in der 86. Minute noch zu einem Kurzeinsatz in der Ersten. Bleibt zu hoffen, dass in den noch verbleibenden 3 Spielen ( inkl. Pokal) bis zur Winterpause wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen. Das nächste Punktspiel ist am 01.12.2019 um 14.00 Uhr bei Roter Stern Leipzig.

 

SSV: Wings, Böhme, Werner, Hildebrandt, Freigang (87' Bittner), Nüchtern, Schilling, Schammer (77' Tröllsch), Bernsdorf (66' Kögler), Scheithauer, Kieß

 

Wechselspieler: Mercklein, Bittner, Kögler, Tröllsch 

 

Torfolge: 0:1 Schilling (6'), 0:2 Freigang (36'), 0:3 Scheithauer (45'), 0:4 Scheithauer (56'), 0:5 Schammer (76') 

 

Schiedrichter: Thränert

 

Zuschauer: 58

geschrieben von: M. Ballasch am 24.11.2019

VORBERICHT: ATSV FRISCH AUF WURZEN - SSV MARKRANSTÄDT     

 

13. Spieltag Landesklasse Nord, Samstag 23. November Anstoß 14.00 Uhr, Frisch-Auf-Stadion

 

Aufgrund des Landespokal ist es für unser Team erst das 12. Spiel. Der 1. Platz blieb erhalten da die erfolgreichen Eutritzscher zuletzt gegen Rotation 1950 verloren. Für den SSV geht es nun im vier Spiele dauernden Auswärtsmarathon an die Mulde. Nach einer langen Pause von fast 18 Jahren treffen die 1. Mannschaften im traditionsreichen Frisch Auf Stadion (früher Albert - Kuntz Stadion) aufeinander. Wurzen steht erneut im Abstiegskampf. Im vergangenen Jahr konnte mit einem Sieg am letzten Spieltag die Klasse gehalten werden. Aktuell befindet sich das Team mit 6 Punkten auf dem 15. Platz. Frisch Auf hatte einen schlechten Start u. holte bis zum 7. Spieltag nur einen Punkt. Begründet u. a. dadurch, dass oft Spieler nicht zur Verfügung standen. Dann aber schien es aufwärts zu gehen. Gegen Zwenkau u. Krostitz gab es Punktgewinne, Rotation 1950 wurde besiegt. Zuletzt ergebnistechnisch ein Rückschlag mit 2:6 gegen Roter Stern. Berichten zufolge entsprach das Ergebnis nicht dem Spielverlauf. Wurzen vergab Chancen u. war in der Abwehr zu offen. Den SSV erwartet also ein Gegner dem sprichwörtlich das „Wasser bis zum Hals steht“. Unser Team hat noch keinen Gegner unterschätzt und ist dabei gut gefahren. Konzentration ist angesagt, denn gerade die nicht so Erfolgreichen haben gegen die Favoriten nichts zu verlieren. Abzuwarten ist wie unsere Männer die Blessuren vom Abnutzungskampf in Weißwasser auskuriert haben. Laut sportlicher Leitung wird es personelle Umbesetzungen geben. Einige zuletzt fehlende Akteure sind aber wieder dabei, sodass ein ordentliches Aufgebot zur Verfügung steht. Nicht eingespielt sein beklagt keiner, da die laufenden „Wechselspielchen“ bisher gut gemeistert worden.

 

Geschichte/Tradition: Der Fußball in Wurzen u. Markranstädt hat eine lange Geschichte u. große Tradition, die an dieser Stelle noch einmal in Kurzform gewürdigt werden soll. In vielen Saisons spielten sie in einer Liga, oft aber auch in sportlich völlig unterschiedlichen Leistungsklassen. In den Gründerjahren u. bis 1945 gab es wenig Kontakte. Die Sportfreunde spielte jahrelang höherklassig, dabei mit Wettin u. später MTV Wurzen nur kurzzeitig. Frisch Auf war eine Größe im Arbeitersport. Nach dem Krieg begann die beste Zeit als SG Wurzen noch mit Markranstädt in der Landesliga. Mit Empor ging es in die Spitze der teils eingleisigen 1. DDR -Liga. 3000 Zuschauer im Durchschnitt u. noch mehr bei Spitzenspielen waren begeistert. Eine Episode: Neben großartigen Spielern wie den Keils, Hinneburg, Zedel u. a.  war auch der Markranstädter „Superstar“ der 30/40 -er Jahre Ceslaus Respondeck im Alter von fast 40 Jahren an Wurzens Erfolgen beteiligt. Sein Wechsel kam in Markranstädt damals nicht gut an, trotzdem wurde er an der Südstraße danach noch Spielertrainer. Mit Bildung der Sportclubs u. gut dotierten Betriebssportgemeinschaften begann auch Wurzens Stern zu sinken: Über die 2. DDR-Liga ging es 1966 in die Bezirksliga. Dort traf man auf die wiedererstarkte Turbine u. stieg gleich nochmal ab. Bis zur Wende teils gute Plätze in der Bezirksliga aber weitere zwei Abstiege. Markranstädt blieb in der Bezirksliga u. wurde 1990 gemeinsam mit Empor in die neu gegründete Landesliga eingereiht. Wurzen stieg sofort wieder ab. Als ATSV „Frisch Auf“ folgten Auf- u. Abstiege, wobei ab u. an auch der SSV Spielpartner war. Markranstädt spielte dann Landes- u. Oberliga. Wurzen, seit 2014 in der Landesklasse, traf dort auch auf die „Zweite“ des SSV.  

geschrieben von: R. Reuter am 20.11.2019

SPIELBERICHT: VfB WEIßWASSER - SSV MARKRANSTÄDT 

 

Achtelfinale Wernesgrüner Sachsenpokal: VFB Weißwasser 1909 – SSV Markranstädt 0:2 (0:0)

 

Vorgeplänkel: Nach drei erfolgreichen Spielen im Sachsenpokal sollte es für Weißwasser mit einem weiteren Erfolg und der Aussicht auf einen lukrativen Gegner im Viertelfinale wohl so etwas wie das Spiel des Jahres werden. Mit dem Ziel des vierten Sieg in Folge, damit das Viertelfinale gegen einen renommierten Gegner zu erreichen, wurden alle Kräfte mobilisiert. Den SSV, aus personellen Gründen wieder etwas umgestellt, erwartete vor knapp 200 Zuschauern u. guten äußeren Bedingungen ein hochmotivierter Gastgeber. Die Routiniers Raik Hildebrandt, Jens Werner, Patrick Hahnefeld sowie Torjäger Patrick Scheithauer mussten ersetzt werden. Christian Wings, Marcel Nüchtern und Lukas Peter waren gegenüber dem letzten Spiel wieder dabei. Robby Kögler sowie die Junioren Philipp Tröllsch und Benjamin Koch komplettierten ein ordentliches Aufgebot.    

 

Spielverlauf: Markranstädt war gut ein- u. aufgestellt, zeigte sich von Beginn an wenig beeindruckt und übernahm sofort die Initiative. Marcel Nüchtern setzte per Distanzschuss übers Tor ein erstes Zeichen. Kilian Kunze war rechts durch scheiterte aber frei vor Torwart Knobel, der zum Eckball abwehrte (7.). Danach war Luis Freigang links durch, wurde aber gestoppt. In dieser Phase musste der SSV seine klaren Vorteile zur Führung nutzen. Weißwasser kam dann besser ins Spiel und verfehlte mit einigen gefährlichen Schüssen nur knapp das Tor bzw. wurde abgeblockt. Das Spielgeschehen war bis zur Pause ausgeglichen, der SSV konnte nicht mehr dominieren. Nur in der 35. Minute kreuzte Freigang noch einmal aussichtsreich vorm gegnerischen Tor auf, wurde aber von zwei Gegnern abgeblockt.

Nach der Pause die Kopie wie zu Spielbeginn. Gute Eingabe von Lukas Peter, Kunze schießt knapp vorbei. Dann Peter erneut knapp vorbei. Danach wieder eine 100 %. Kunze über rechts auf u. davon, präzises Rückspiel auf Florian Schilling, der den Hüter aus sechs Metern nicht überwinden kann (61.). Eine Minute vorher gefährlicher Kopfball vom VfB 1909 nach Freistoß, sieht Wings auf dem Posten. Die Zahl der Abschlüsse ist klar auf der Seite des SSV, aber es steht immer noch 0:0. Weißwasser wittert seine Chance, sucht verbissen den Erfolg u. den SSV mit Einsatz zu beeindrucken. Einige rüde Fouls, besonders gegen Kapitän Marcel Nüchtern, auch nach gespieltem Ball, waren grenzwertig, wurden aber kaum geahndet. Aber der Schuss sollte für die Platzbesitzer nach hinten los gehen. Deren offene Abwehr nutzte Jonathan Barth. In Mittelstürmerposition !! „schnickte“ er den letzten Mann und netzte zur SSV – Führung ein. Danach wurde Nüchtern nach Abspiel wieder gefoult, aber Freigang nutzt den laufenden Vorteil und setzt sich zum zweiten Treffer durch. Das war die Entscheidung, trotz das Weißwasser nichts unversucht lässt. Max Böhme u. Erik Heynke stehen souverän, alle anderen hauen sich rein und nach vorn sind die jungen Leute immer noch schnell auf den Beinen. Groß spielen konnte man sowieso nicht mehr u. brauchte es auch nicht.

Als Fazit steht ein verdienter Sieg des SSV, der den angesagten Kampf annahm, spielerische Vorteile u. mehr Chancen hatte.     

                                                                                                                                                                                                                                                                     

SSV: Wings, Tröllsch (75' Kieß), Böhme, Heynke, Kunze, Peter, Barth, Schilling (67' Kögler), Nüchtern, Bernsdorf, Freigang (80' Koch).                                                                       

Wechselspieler: Mercklein, Kieß, Kögler, Koch, Bittner

 

Torfolge: 0:1 Barth (70'), 0:2 Freigang (76')

 

Zuschauer: 184

 

Schiedsrichter: Schiffke

geschrieben von: R. Reuter am 17.11.2019

VORBERICHT: VfB WEIßWASSER - SSV MARKRANSTÄDT

 

Achtelfinale Wernesgrüner Sachsenpokal, Samstag 16.11.2019 , Anstoß 13.00 Uhr, Sportplatz Muskauer Straße 120

 

Noch nie spielten die 1. Mannschaften von Weißwasser u. Markranstädt gegeneinander. Neben der räumlichen Distanz passte es auch nie mit der Klassen- bzw. Verbandszugehörigkeit. Chemie Weißwasser spielte früher im Bezirk Cottbus und 1954/55 sogar eine Saison DDR- Liga. 2010 gab es nach Zusammenschluss zwischen Grün Weiß u. KSV 90 Weißwasser die letzte Namenänderung zum jetzigen VfB 1909. Im Punktspielgeschehen nimmt Weißwasser in der Landesklasse Ost den 7. Tabellenplatz ein. Zuletzt musste eine 1:4 Niederlage gegen den Orts- u. Tabellennachbarn Fortuna Trebendorf hingenommen werden. Im Pokal aber überraschte der VfB in der 2. u. 3. Runde gleich doppelt. War der 2:1 Sieg vorher in Rietschen – See (Landesklasse Ost) noch zu erwarten, ließ das 2:1 gegen den Tabellenersten der Landesklasse Mitte, den Hainsberger SV, schon aufhorchen. Erst recht dann der Sieg mit gleichem Ergebnis gegen Germania Mittweida.  Als 3. der Landesliga mussten sie über das Aus im Pokalwettbewerb quittieren. Mit diesen Erfolgen ist der Gastgeber als „Pokalschreck“ einzuordnen u. den SSV erwartet eine schwierige Auswärtsaufgabe. Unser Team ist ja im Pflichtspielbetrieb bisher ungeschlagen u. setzte sich demzufolge auch 3 x im Sachsenpokal durch. Allerdings fiel das Siegen zuletzt immer schwerer. Ein Grund dafür ist, dass die Gegner sich besser auf den SSV eingestellt haben. Weiter ist das Aufgebot doch immer mal etwas ausgedünnt. Das wird so auch in Weißwasser, auch aufgrund erfreulicher Ereignisse, der Fall sein. Dafür wird der lange verletzte Robby Kögler erstmals wieder dabei sein, ebenso Lukas Peter u. Christian Wings. Weiterhin wird die Mannschaft wie schon zuletzt durch die A- Juniorenspieler verstärkt. Das ist der richtige Weg kurzfristig, mittelfristig sowieso, inclusive etwas Geduld von allen Seiten wünschenswert. Der Einsatz des erkrankten Kapitän Marcel Nüchtern wäre gerade in solcher Situation wichtig, ist aber noch nicht sicher. Das Viertelfinale erwartet den Sieger dieser Partie, ein lohnenswertes Ziel sogar in zweifacher Hinsicht, insofern sich der Drittligist Chemnitzer FC auch dafür qualifiziert.

geschrieben von: R.Reuter am 13.11.2019

SPIELBERICHT: ROTATION LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT 

 

11. Spieltag Landesklasse Nord: SG Rotation Leipzig 1950 – SSV Markranstädt 0:2 (0:1)

 

Da Eutritzsch am Vortag einen Dreier vorgelegt hatte ging der SSV erstmals nicht als Tabellenführer u. mit einigen Problemen ins Spiel. Aufgrund diverser Ausfälle musste das Team besonders im „Motorraum“ Mittelfeld umgestellt werden. Neben Griebsch u. Peter war nun auch der erkrankte Kapitän Marcel Nüchtern zu ersetzen. So rückten z. B. Raik Hildebrandt u. Jonathan Barth weiter vor. Rotation, mit spielerischem Potenzial ausgestattet, begann sehr engagiert, setzte den SSV unter Druck u. hatte die Möglichkeit in Führung zu gehen. Barth konnte in der 12. Minute mit letztem Einsatz einen Ball gerade noch vor der Linie klären, nachdem Leon Mercklein gegen Schmidt zu spät kam. Der folgende Kopfball ging auch nur knapp drüber. Markranstädt bekam in der Phase keinen richtigen Zugriff, straffte sich aber dann zusehends. Max Bernsdorf über links u. 2 x Florian Schilling verpassten mit Abschlüssen knapp die Führung (16./20.31.). Nach Freistoß setzte sich Erik Heynke „in der Traube“ per Kopfball durch u. erzielte die Führung. Das Spiel schien nun wie für den SSV gemacht, aber nach der Pause agierten sie erst einmal wieder etwas zerfahren. Rotation kam so wieder gut ins Spiel u. hatte auch einige Möglichkeiten, ließ aber letzte Durchschlagkraft vermissen. Außerdem war Mercklein, der für den beruflich verhinderten Wings im Tor stand, sehr aufmerksam. Dann hatte Olaf Brosius „ein glückliches Händchen“ bei der ersten Einwechslung. Luis Freigang überspielte die Abwehr aus halbrechter Position mit genau getimten Flugballzuspiel auf den gestarteten Patrick Scheithauer. Der Mittelstürmer netzte resolut direkt per Kopfball ein. Eine tolle Coproduktion der beiden zur Vorentscheidung. Zum glatten „Dreier“ war diesmal auch etwas Glück vonnöten, welches z. B. bei den Remis gegen Bad Lausick u. Krostitz fehlte.       

 

SSV: Mercklein, Werner, Böhme, Heynke, Hahnefeld, Hildebrandt, Barth, Kunze (78' Kieß), Schilling (65' Freigang), Bernsdorf (85' Tröllsch), Scheithauer

 

Wechselspieler: Kieß, Freigang, Tröllsch, Egi, Bittner

 

Tore: 0:1 Heynke (35'), 0:2 Scheithauer (66')

 

Schiedsrichter: Freyer

 

Zuschauer: 55


NEUE JACKEN FÜR DEN SSV 

 

Am Freitag, den 08.11.2019 hat unserer langjähriger Sponsor und Förderer Dennis Schuster vom Garten- und Landschaftsbau Markranstädt dem Trainer der Ersten Männermannschaft Olaf Brosius einen Satz Regenjacken übergeben. Somit ist unsere Erste gut gerüstet für die kommende nasse Jahreszeit um weiterhin erfolgreich Fussball zu spielen. Vielen Dank für das Engagement im Namen des SSV Markranstädt.

Mehr Infos zur Firma unter: www.dennis-schuster.de/

geschrieben von: R.Reuter & M. Ballasch am 11.11.2019

VORBERICHT: SG ROTATION LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT 

  

11. Spieltag Landesklasse Nord, Sonntag 10.11.2019, Anstoß 14:00 Uhr, Sportplatz Delitzscher Straße 131

Die Begegnung bei Rotation ist für unseren SSV der Auftakt zu einer 4- vierwöchiger Serie mit ausschließlich Auswärtsspielen (siehe Informationen). Die von Daniel Ferl trainierten Leipziger belegen mit 4 Siegen und 5 Niederlagen den 10. Platz, verfügen somit über 12 Punkte. Zuletzt verloren sie in Wurzen 2:4. Die Tabellensituation ist für Rotation, mit einem Spiel auswärts in Krostitz in Rückstand, hinsichtlich des Abstands zu den gefährdeten Abstiegsplätzen sehr wichtig. Trotzdem wird unser Team sicher erneut keinen voll offensiv agierenden Spielpartner erwarten können. Das ist derzeit etwas ein Problem. Trotz der 28 erzielten Treffer hakt es doch zuletzt beim erfolgreichen Torabschluss. Der mit 9 Treffern beste  Schütze Christopher Griebsch steht ja aus beruflichen Gründen derzeit nicht zur Verfügung. Da müssen es eben die anderen richten. Genügend Chancen wurden ja auch zuletzt herausgespielt. Neu im Aufgebot des SSV ist Stephan Schammer (31). Der Mittelfeldspieler war u. a. und zuletzt von 2012 bis 2018 beim Oberligisten VfL Halle im Einsatz.  

 

Tradition gegen Rotation

Die Vereine konkurrieren seit Jahrzehnten in allen Altersklassen und Spielebenen. Über 40 Jahre ist es aber her, seit unsere 1. Mannschaften um Punkte kämpften. 1977 stieg Rotation 1950 aus der Bezirksliga - damals 3. Liga der DDR – ab. Die vorherrschende Meinung über Leipziger Fußballkreise hinaus war: Das ist nur ein Ausrutscher u. Rotation schnell wieder oben. Zu sehr hatte sich der Verein nach 1945 als SG Leipzig-Thekla, SG Union und BSG Rotation in der Rangordnung hinter den Leipziger Oberligisten etabliert. In Landes- DDR- u. Bezirksliga war man quasi „Dritte Kraft der Stadt. Markranstädt hatte während dieser Zeit in 15 Spielserien das Vergnügen. Unser 1. Team fuhr manchen Sieg ein, aber zum Saisonabschluss stand Rotation meist vor uns. Bei aller Konkurrenz u. harten Kämpfen spielten sie gern gegeneinander. Sie hatten gute Fußballer in ihren Reihen u. bevorzugten das spielerische Element. Auch die gepflegten Rasenplätze in Markranstädt und seit 1966 im nagelneuen Sportpark Nordost spielten da eine Rolle. Nach dem Abstieg Rotations erfolgte 1979 auch noch der zwangsweise Abschied aus dem eigenen Sportpark. Den beanspruchten DDR – Obere allein als Sportschule. Bis 1992 wurde im Stadion des Friedens gespielt. Danach erfolgte ein Stadionwechsel mit Gohlis Nord, die an eine ihrer Wurzeln (Wacker) zurückkehrten. Rotation stieg im Stadion an der Delitzscher Straße 1999 erstmals wieder in die Bezirksliga auf. Die Zeiten beider Vereine waren mehr oder weniger in allen Belangen wechselhaft u. stürmisch, führten nun sportlich mit den 1. Mannschaften in der Landesklasse wieder zusammen.    

Information:

Das Heimspielspiel des SSV der Landesklasse gegen Colditz am 16. November wird aufgrund des Landespokal – Achtelfinale abgesetzt. Es wird am 15. Februar 2020, Anstoß 14.00 Uhr nachgeholt. Das Pokalspiel des SSV findet am Samstag, 16. November beim VfB Weißwasser 1909, Anstoß 13.00 Uhr statt.

geschrieben von: R. Reuter am 06.11.2019 

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FSV KROSTITZ

 

10. Spieltag Landesklasse Nord: SSV Markranstädt – FSV Krostitz 0:0 

 

Das erwartete Spitzenspiel zwischen dem Ersten und Vierten der Landesklasse Nord wurde es nicht, denn dazu gehören immer zwei. Etwas überspitzt zusammengefasst: Die einen wollten nicht, die anderen konnten nicht. Die Bemühungen um ein gutes Ergebnis waren beiden Teams natürlich nicht abzusprechen, allerdings mit völlig unterschiedlicher Vorgehensweise. Krostitz kam nie so richtig aus der Deckung heraus, war vorrangig auf Torverhinderung u. ein Remis aus, stand entsprechend tief in der eigenen Hälfte. Nach früher Verletzung ihres Kapitäns Sascha Qasdorf sahen sich die Gäste in ihrer Spielweise bestärkt. Der SSV hatte bereits in der 1. Halbzeit gute Chancen in Führung zu gelangen, um das Geschehen offener zu gestalten. So z.B. jeweils nach guten Vorlagen u. Durchbrüchen über außen. Die Angreifer Luis Freigang, Patrick Scheithauer und Maximilian Bernsdorf verfehlten mit Schüssen, Kopfbällen u. Eingaben mehrfach knapp das Ziel, bzw. wurden zu Eckbällen abgewehrt. Die Gäste zeigten sich nur einmal nach Freistoß gefährlich mit Kopfball, der knapp daneben ging. Der SSV war überlegen, spielte aber oft nicht konzentriert genug. Das setzte sich in der 2. Hälfte noch stärker fort. Erst einmal meldete sich Krostitz mit einem Abseitstreffer (47.). Danach aber wieder zahlreiche SSV Aktionen die zum Torerfolg führen mussten. Zunehmend schalteten sich alle Akteure in die Angriffe ein, wobei oft die Präzision und letzte Konsequenz fehlte, um zum erfolgreichen Abschluss zu kommen. Die Krostitzer Abwehr, meist mit der gesamten Mannschaft, konnte brenzlige Situationen nach zahlreichen Eckbällen, Freistößen, Doppelpässen, etc. mit viel Einsatz klären. Der SSV haderte zum Schluss aber eher mit sich selbst, als fehlendes Glück zu beklagen. Bezeichnend war u. a., dass Torwartroutinier Jan Evers zwar ein sicherer Rückhalt der Gäste war, aber zu großen Taten war er wenig gefordert, da die meisten Bälle das Tor verfehlten. Kurzfazit: Auch das 12 Pflichtspiel der Saison nicht verloren, diesmal war aber eindeutig „mehr drin“. 

 

SSV: Wings, Böhme, Werner, Heynke, Hildebrandt, Hahnefeld (83' Hadlock), Nüchtern, Schilling, Freigang (58' Kunze), Bernsdorf (79' Kieß), Scheithauer.

 

Wechelspieler: Mende, Kunze, Kieß, Hadlock


Tore: die Partie endete torlos 

 

Schiedsrichter: Kießig 

 

Zuschauer: 50

 


geschrieben von: R. Reuter am 03.11.2019
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