START IN DIE ZUKUNFT 2020/2021

 

1.  Mannschaft und C- Junioren steigen in die Landesliga auf -  Alle bestehenden Teams wieder am Start

 

In Sachsens Fußball ist für die neue Saison aufgrund der bekannten Umstände noch nicht alles geklärt, ein Trend ist aber absehbar. Der Rahmen ist aufgestellt u. der hat es in sich.  Für alle Ligen u. Altersklassen gilt: Keiner muss absteigen, die Erstplatzierten u. ggf. punktgleiche Teams zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs können aufsteigen. Bis zum 5. Juni sollen sich die Vereine dazu äußern. Das könnte zu Staffeln mit 20 u. mehr Mannschaften führen. Der anzuwendende Modus kann erst nach Stellungnahme aller Vereine erfolgen.  

Die Verantwortlichen des SSV haben nach Diskussion u. Abwägung aller Umstände, wie man so schön sagt, ihre Endscheidungen für die kommende Saison getroffen. Es war nicht einfach unterschiedliche Vorstellungen u. Meinungen zur Zufriedenheit aller in Einklang zu bringen. Die hauptsächlichen Eckpunkte: Alle 15 Mannschaften - 2 Herren., 1 Senioren, 3 Junioren Großfeld, 9 Junioren Kleinfeld – nehmen wieder am Spielbetrieb teil. Aufstiegsrechte werden wahrgenommen.

Auswirkungen hinsichtlich der Ligazugehörigkeit aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Meisterschaft: Die 1. Herren u. C– Junioren steigen in die Landesliga auf. Sie waren Herbstmeister u. auch zum Zeitpunkt der Spieleinstellung klare Tabellenführer der Landesklassen Nord. Die B- Junioren darf als 14. der Tabelle in der Landesliga bleiben. 

Das sind künftig für alle Mannschaften ambitionierte Ziele, besonders für die Aufsteiger. Darüber mehr insofern die Staffeleinteilung bekannt ist. Das plötzliche Ende der Serie u. die Ungewissheit des weiteren Vorgehens hatte alle etwas sprachlos gemacht, sodass die sportliche Einschätzung für 2019 bis März 2020 zu kurz kam. Das kann man noch in Kürze nachholen. Aktuell stand erst einmal die Info im Vordergrund wie es strukturell weitergehen soll. Der Zeitpunkt für den Beginn „richtiger Spiele“, das ist leider noch immer die große Ungewissheit. Aber wir wollen positiv denken u. hoffen. Amateurfußball an der Basis mit Kindern, Jugendlichen, Frauen u. Männern u. treuen Anhängern, nicht nur im Kommerz- u. Eventbereich. Vielleicht erst ab September oder Oktober, egal, Hauptsache es geht los ohne erneute Unterbrechung, das wäre doch was.  

Auf jedem Fall können sich die Teams und ihre Trainer jetzt unter Beachtung der Auflagen auf ihre neuen Herausforderungen vorbereiten u. tun das bereits mehr oder weniger intensiv. Aktuell stehen neue Lockerungen hinsichtlich der Nutzung von Sportstätten u. Training an. Der Vorstand wird das zeitnah bekannt geben.  

geschrieben von: R. Reuter am 28.05.2020    

VEREINSINFORMATIONEN ZUM TRAININGSBETRIEB NACH KONTAKTSPERRE 

 

Hallo an alle Vereinsmitglieder,


wir hoffen euch geht es in der aktuellen Lage allen gesundheitlich gut. Die Situation ist nach wie vor schwierig und wir möchten uns aufgrund der gesetzlichen Vorgaben mit diesem verbindlichen Schreiben zum Thema Aufnahme des Trainingsbetriebs beim SSV Markranstädt an euch direkt wenden. Nach den Lockerungen des Bundeslandes Sachsen dürfen ab dem 04.05.2020 auch wieder Mannschaftssportarten an der frischen Luft stattfinden. Die Freigabe der Sportanlagen durch die Stadt Markranstädt ist erfolgt. Nun möchten wir als SSV Markranstädt unseren Trainingsbetrieb schrittweise starten und damit den Kindern und Sportlern einen weiteren Schritt in Richtung soziales Miteinander zeitnah ermöglichen. Der Trainingsbetrieb durch den Vorstand des SSV Markranstädt ist hiermit freigegeben. Wir möchten mit den richtigen Schritten ein vernünftiges Miteinander schaffen, damit wir alle der schönsten Nebensache der Welt - dem Fußball - wieder nachgehen können. 

 

In Sachsen gelten für die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs für Außensportstätten folgende Hygieneregelen

1. Die Sportstätte darf für den Publikumsverkehr nicht geöffnet werden.

2. Personen mit erhöhter Körpertemperatur und/oder Erkältungssymptomen dürfen die Sportstätte nicht betreten (Dafür sorgen die Eltern, bitte mit den Eltern abstimmen)

3. Bei Sportstätten im Freien dürfen nicht mehr als eine Person pro 20m² Nutzungsfläche trainieren. Der Mindestabstand zwischen Sportlern und Trainern von 1,50m ist jederzeit einzuhalten. Trainingsformen mit Mannschaftsspielcharakter sind nicht erlaubt. Jeglicher Körperkontakt ist zu vermeiden.

4. Der Mindestabstand von 1,50m zwischen Personen ist auch in Sanitärbereichen unbedingt einzuhalten. Die Möglichkeiten zum Händewaschen gemäß allgemeiner Hygienehinweise müssen mit ausreichend Abstand zueinander möglich sein.

5. Enge Bereiche sind so umzugestalten oder der Zugang zu beschränken, dass der Mindestabstand von 1,50m eingehalten werden kann.

6. Trainingsgeräte sind nach der Benutzung zu reinigen. 

 

Auf Basis dieser Hygieneregeln haben wir folgende Vereinsspielregeln für die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs aufgestellt, die bis auf weiteres gelten und nach Vorschlägen in Intervallen durch den Vereinsvorstand angepasst werden können: 
(1) Jeder Mannschaft wird mindestens eine Trainingseinheit gemäß Trainingsplan zur Verfügung gestellt, die genutzt werden kann, aber nicht genutzt werden muss.

(2) Die Zufahrt zu den Sportplätzen erfolgt in der Südstraße über das Haupttor zum Parkplatz und am Kunstrasen über die Zufahrt „Schwarzer Weg“ zum Parkplatz „Festwiese“ (der Parkplatz Tennisgebäude darf nicht genutzt werden). Auf den Parkplätzen sind die Mindestabstände von 1,5m unbedingt einzuhalten.

(3) Die Trainingsplätze Südstraße Feld 3 und Kunstrasen (Abgrenzung Zaun) dürfen ausschließlich nur die Sportler betreten. Die Eltern halten sich bitte außerhalb des Sportplatzes oder auf den Parkplätzen außerhalb der Trainingsplätze auf. 

(4) Für den Trainingsablauf bitte Folgendes beachten: a. Treffpunkt maximal 15 Minuten vor Trainingsbeginn b. Für die Belegung der Trainingsplätze gilt der angepasste Trainingsplan bis auf weiteres (Südstraße Feld 3 maximal ein Team pro Platz; Kunstrasen maximal 30 Personen, d.h. 2 Kleinfeldteams oder eine Großfeldteam) c. Für den Wechsel von Trainingsgruppen gilt: Das Team mit Trainingsende  nimmt das Ausgangstor (s. Beschriftung). Nach dem der Platz frei ist, betritt das Team mit Trainingsstart den Platz über das Zugangstor (s. Beschriftung). d. Training erfolgt in kleinen Gruppen (Empfehlung 1 Trainer für 10 Sportler= unter Einhaltung der Mindestabstände von 1,5m ohne Körperkontakt.

(5) Die Sanitäreinrichtungen und Kabinen stehen nur den Altersbereichen B- und A-Junioren, Herren sowie Senioren zur Verfügung.

(6) Die Spieler der Teams Bambini bis einschließlich C-Junioren kommen umgezogen zum Training und fahren umgezogen wieder nach Hause (Duschen bitte zu Hause).

(7) Je Sozialtrakt und Tag maximal eine Mannschaft zum Umziehen und Duschen.

(8) Für das Umkleiden und Duschen gelten die Maximalanzahl Personen gemäß Beschilderung Kabinen- bzw. Duschzugangstür sowie der Mindestabstand von 1,5m.

(9) Der Kabinentrakt Tennisgebäude bleibt aufgrund der engen Bereiche bis auf weiteres geschlossen. Eine Notfalltoilette für die Sportler steht mit der Schiedsrichtertoilette im Verkaufsbereich (Schlüssel dafür im Ballraum) zur Verfügung.

(10) Die Vereinsräume (Versammlungsräume) bleiben bis auf weiteres geschlossen. 


Eigenmächtige Veränderungen des Trainingsplanes sind nicht gestattet. Änderungen und Wünsche sind mit dem Vorstand abzusprechen. Wir danken für euer Verständnis und wünschen euch vor allem Gesundheit und viel Spaß beim Kicken. 
 
Markranstädt, der 04.05.2020 

gezeichnet der SSV-Vereinsvorstand 
Trainingszeiten SSV Markranstädt ab 04.0[...]
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IN TAGEN WIE DIESEN - VOR 50 JAHREN

 

„Alles neu macht der Mai“ – bezüglich des Fußballs in unserem Umfeld u. Berichten dazu erfüllte sich diese Hoffnung leider nicht. So flüchte ich noch einmal in die Vergangenheit. Der letzte Beitrag bezog sich ja auf die sportlich große, aber aufgrund des verbrecherischen Krieges schwere u. schier auswegslos erscheinende Zeit zum Ende der Nazidiktatur vor 75 Jahren. Fast 25 Jahre später wurde die Saison 1969/70 für unsere „Erste“ eine der erfolgreichsten in der DDR- Zeit. Nach dem Tiefpunkt des Abstiegs 1964 in die 1. Kreisklasse stieg Turbine gleich 2 x bis in die Bezirksliga auf. Das war Jahrzehnte die dritthöchste Klasse. Markranstädt gelang das für seine bescheidenen Verhältnisse u. Bedingungen große „Kunststück“ bis 1990 diese Klasse zu halten und wurde danach in die neue Landesliga Sachsen eingereiht. Auf diese 25 erfolgreichen Jahre war man mit recht stolz, obwohl es oft gegen den Abstieg ging. Nach der schwieigen Saison 1968/69 (Platz 13), gelang im Folgespieljahr ein großartiger 4. Platz. Zwei Siege in dieser Zeit vor genau 50 Jahren trugen dazu maßgeblich bei. Am 3. Mai wurde Lok Ost Leipzig 1:0 geschlagen und eine Woche später in Altenburg 2:1 gewonnen. Beide „Gemeinschaften“ waren absolute Fußballhochburgen. Lok Ost als Nachfolger des Gauligavereins Fortuna Leipzig spielte einige Jahre DDR-Liga. Motor Altenburg in den 50- er Jahren 3x in der Oberliga – höchste DDR-Klasse, dann mehfach DDR-Liga. Die Torschützen für Turbine in den beiden Begegnungen waren Frank Schröter (2x) u. Bernd Nuhahn, beide im Bild unten aus der Folgesaison. Nuhahn war später viele Jahre Trainer im Nachwuchs (u. a. 2 x Bezirksmeiste mit der A. - Junioren) u. II. Mannschaft. Nicht im Bild, zu Saisonbeginn 1969 im Aufgebot: Egon Walther - später Trainer der „Dritten„ u. Nachwuchs -, Hans - Jürgen Leitzke u. Joachim Czok. Hartmut Stiller, Schröter, Ronald Schlaf u. Czok sind heute oft Zuschauer bei der „Ersten“. Klaus Dieter Meißner u. Dieter Pfefferkorn wirkten viele Jahre als Trainer in unserem Verein. Sie sind leider verstorben, genauso wie Peter Schuster u. Lutz Rosenkranz. Trainer der Mannschaft war Rolf Schwarzburg, einer der besten Spieler u. Mannschaftskapitän der 1950-er Jahre. Nach den beiden Siegspielen Anfang Mai gelang zum Abschluss der Saison noch eine 7:1 gegen Taucha im Stadion am Bad. Der 4. Platz mit 32:28 Punkten und 46:42 Toren war damit erreicht. 

 

Es bleibt die Hoffnung, dass sich die Situation insgesamt nun bald entspannt u. zum Guten wendet. Vor dem Fußball kommen natürlich einige andere wichtige Dinge, die ich persönlich hier nicht noch kommentieren muss. Aber dann kommt schon bald der Fußball, der uns nun doch mehr oder weniger sehr fehlt. Die Saison kann sicher nicht zu Ende gespielt werden. Entscheidungen wie es dann weiter geht sind zu erwarten u. egal wie sie ausgehen zu akzeptieren. Kommentieren kann man sie trotzdem. Hier denke ich auch an den Nachwuchsbereich, der dann mit im nächsten Beitrag bedacht werden soll.  

geschrieben von: R. Reuter am 02.05.2020

IN TAGEN WIE DIESEN - VOR 75 JAHREN

 

Vor 75 Jahren- Vom aktuellen Fußball, sonst Mittelpunkt dieser Seiten, gibt es aufgrund der Situation wenig zu berichten. Auch ein Blick in die nahe Zukunft wäre Spekulation. SICHER IST NUR, DASS NICHTS SICHER IST -  An der Diskussion „wie und wann“ beteiligte sich der SSV öffentlich bisher nicht. Gut so, ihren Standpunkt werden sie den Gremien bei Bedarf bestimmt mitteilen.  

                                                       

Die Überschrift zeigt auf, mit diesem Beitrag soll vom Markranstädter Fußball der letzten Wochen u. Saison 1944/45 berichtet werden. Vergleiche zwischen 1945 u. Heute sind nicht beabsichtigt. Aber, im Zusammenhang der sporthistorischen Fakten, soll die fast aussichtslose erscheinende gesellschaftliche Lage im 2. Weltkrieg u. die folgende Entwicklung betrachtet werden. Die Saison im letzten Kriegsjahr führte alle großen Vereine Leipzigs zusammen, da Reichs-meisterschaften eingestellt wurden. In 2 Gruppen, nach Rückzügen nur noch mit 10 Mannschaften ging es um die Punkte. Die Sportfreunde Markranstädt setzten sich vor Gauligist Fortuna Leipzig durch. Der VfB Leipzig distanzierte in seiner Staffel u. a. die Fusion Tura/Spielvereinigung. Im Endspiel, das am 18.Februar 1945 vor 1500 Zuschauern auf dem Sportplatz Südstraße stattfand, trennte man sich 3:3. Das Wiederholungsspiel fand erst am 27. März in Probstheida statt. Ein großer Bericht der Leipziger Neuesten Nachrichten vom 29.3.1945 besteht, davon stark eingekürzt:

   

VfB Leipzig Kriegsmeister 1944/45 - VfB Leipzig gegen Sportfreunde Markranstädt 3:2 (2:1)                                                                                                                                                                                                                      

Ein schönes, kraftvolles Endscheidungsspiel - Im zweiten  Treffen der Abteilungssieger der Leipziger Fußball-Kriegsklasse errang Altmeister VfB Leipzig gegen die Sportfreunde Markranstädt einen knappen, aber verdienten Sieg vor einer hohen Zuschauerzahl. Damit hat eine Leistung die verdiente Krönung erfahren. Auch sein Gegner, die Sportfreunde Markranstädt, dürfen mit dem Verlauf und Ergebnis dieser denkwürdigen zu einem glücklichen Ende geführten Spielzeit zufrieden sein. Sie haben sich auch im zweiten Entscheidungsspiel dem Meister VfB ebenbürtig gezeigt und hätten mit einigem Glück den Meistertitel ebenfalls erringen können.                                                                                       

Tore: 1:0 Franke (24)., 1:1 C. Respondek (26.), 2:1 Franke (40.), 2:2 R. Löwe, (56.), 3:2 Graef (67.)                 

Zuschauer: 4000

Schiedsrichter: Pöhner (TuB)                                                                                                                                                                      

VfB Leipzig: Sprei; Böhm, Schön; Ullrich, Verhoef, Lücke; Bularczyk, Zander, Franke, Baron, Graef,                                     

Markranstädt: Werner; R. Friedrich, Bohn; Kern, W. Löwe, P. Friedrich; R. Löwe, C. Respondek, T. Respondek, Fischer, Schuster.                                                                                                                                                                                 

Eine große letzte Saison für die Sportfreunde auf Augenhöhe mit den Leipziger Spitzenvereinen. Allen Vereinen fehlten wegen des Kriegsgeschehens viele Spieler, manche für immer. Auch der VfB hatte große Verluste. Bei Markranstädt hielt Heinz Werner als Ersatz für Trunzer oder Naundorf. Auch Zimmermann, Habedank, Franke, Böhme, Wagner, Kleeberg standen nicht zur Verfügung. Sachadae, Kunzemann, Köhler u. Reinstein waren da bereits gefallen. Schon immer hat sich mir bei der Aufarbeitung der Fußballgeschichte dieser Zeit ein großer Zwiespalt aufgetan. Ohne in Details zu gehen, einerseits die unsäglichen Geschehnisse u. Beeinträchtigungen des Krieges, andrerseits lange ein fast normaler Sportbetrieb. Allein zwischen den Endspielen starben bei einem Luftangriff auf Leipzig über 1000 Menschen. Danach im April erneut 700. Die Toten wurden teilweise im Endspielstadion abgelegt !!  Und doch kamen tausende Zuschauer zu den Spielen, sicher auch um einen Rest Normalität in die Keller und Bunker mitzunehmen. Die geringe Hoffnung auf ein halbwegs normales Leben erfüllte sich dann doch wieder nach und nach. Auch Fußball wurde mit Einschränkungen bald wieder gespielt. So hatte die neue Sportgemeinschaft mit vielen Spielern aus der großen Zeit der Sportfreunde bald die Gelegenheit sich mit Leipzigs Spitzenmannschaften zu messen. 1948 wurde Markranstädt Leipziger Meister.   

 

"In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln" - Goethe

Das trifft nun auch auf 2020 zu, in allen Belangen. Es ist hier an dieser Stelle nicht auch noch notwendig auf das Wichtigste einzugehen. Das wisst ihr alle selbst. Erst dann kommt der Sport, der Fußball. Aber gerne hätten wir ihn schon in absehbarer Zeit. Bleibt eurem Verein treu, denn der hat es auch nicht leicht in diesen Tagen, um euch die Möglichkeit zum Kicken zu erhalten. Bis hoffentlich bald auf dem grünen Rasen.  

Geschrieben von R. Reuter am 16.04.2020  

FROHE OSTERN & UPDATE COROANA-SITUATION


Wir SSV Markranstädt wünschen allen ein frohes Osterfest und ein paar schöne Feiertage! Hoffentlich seid ihr und eure Familien alle wohl auf.

 
Anbei möchten wir euch in der aktuellen Situation ein paar Infos und Updates geben. 
 
UPDATE-CORONA-SITUATION
 
SFV/FVSL - Aussetzung des Spielbetriebs bis auf weiteres: www.sfv-online.de/news/details/faq-hinweise-zu-sars-cov-2-sfv-unterbricht-spielbetrieb/
 
Stadt Markranstädt - Schließung Sportanlagen bis 20.04 + allgemeine Infos: www.markranstaedt.de/de/corona-informationen.html
 
 
 
Sobald es von Seiten der Behörden oder Verbände geben sollte werden wir vereinsintern zeitnah informieren.
 
HOME-TRAINING
 
Damit unsere Teams fit bleiben und sich trotz der Phase fußballerisch weiterentwickeln gibt es diverse Möglichkeiten. Ich hoffe und weiß, dass ihr teils schon super kreative Aufgaben über verschiedene Medien gestellt habt. Weitere Infos und Anregungen findet ihr beispielsweise auf der Webseite des DFB, dazu der Link anbei.
 
 
TRAINER-WEITERBILDUNG
 
Aktuell hat der ein oder andere vielleicht doch mal eine Minute mehr zur freien Verfügung, diese kann in der fußballfreien Zeit gut genutzt werden um sich bspw. etwas zu lesen. Zum Thema Nachwuchsfußball gibt es da im Netz viele digitale Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine einfache Variante ist das Durchstöbern der DFB-Webseite "Training & Service" oder die Angebote von Advance.Football, welche ich euch hiermit empfehlen möchte. Dort findet ihr kostenlose Blog-Beiträge und Podcasts zum Thema Kinder- und Jugendfußball, sowie in der aktuellen Situation Videos und Livetalks mit Experten aus dem Nachwuchsfußball auf deren Youtube-Kanal. Für kleinen Preis kann man Webinare als digitale Fortbildungen besuchen oder eine Videoplattform mit Trainingsübungen und Coaching abonieren. 
 
DFB-Training & Service: www.dfb.de/mein-fussball/ 
 
Advance.Football: advance.football
 
geschrieben von: Redaktion am 11.04.2020

UPDATE CORONA-SITUATION - Sportbetrieb bis zum 20.04.2020 ausgesetzt!!!

 

Hallo Liebe Sportfreunde/innen, 

 

zum Schutz unserer Mitglieder und deren Beteiligten bzw. aller Angehörigen des SSV Markranstädt e.V. informieren wir hiermit über die aktuelle Situation bezüglich des Coronavirus.


Die Aussetzung des Spielbetrieb ist vom Sächsischen Fußball-Verband e.V. und dem Fußballverband der Stadt Leipzig, in denen unsere Mannschaften spielen, bis zum 20.04.2020 verlängert wurden, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus so gut es geht zu minimieren.


Damit gilt bis zum genannten Datum weiterhin die Aussetzung des Trainingsbetriebs und aller Aktivitäten auf und innerhalb unserer Sportanlagen


Infos der Verbände und Kommunen:            SFV: hier klicken                  FVSL: hier klicken                  Stadt Markranstädt: hier klicken


Über tägliche Updates werden wir beraten und zeitgemäß informieren.


Wir danken für euer Verständnis und bleibt alle schön gesund!


geschrieben vom: Vorstand am 18.03.2020

NACHRUF AUF EINEN SPORTFREUND

 

Claus Nündel - Ehrenpräsident des SSV Markranstädt - † 02.04. 2020

 

Wir erhielten die traurige Nachricht, dass der ehemalige 1. Vorsitzende des SSV Markranstädt Claus Nündel im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Mit ihm verlieren wir einen langjährigen Sportler und verdienten Funktionär.

 

Claus Nündel kam zu Beginn der 1960-er Jahre Berufsbedingt als junger Ingenieur zum VEB Standard nach Markranstädt. Sportlich interessiert schloss er sich der Sektion Leichtathletik von Turbine Markranstädt an. Bald engagierte er sich in der Leitung der Gesamt - Betriebssportgemeinschaft u. a. als deren stellvertretender Leiter. Als es 1990 galt den Sportbetrieb aller Sektionen der BSG zu erhalten stellte sich Claus weiter zur Verfügung. Er wurde von den Mitgliedern als 1. Vorsitzender des neu gegründeten Verein SSV Markranstädt gewählt. Sein großer Verdienst in den folgenden Jahren bestand u. a. darin, dass er die vielfältigen neuen Anforderungen der Vereinsführung mit aufwändiger und akribischer Arbeit meisterte. Unter seiner Leitung wurden die Voraussetzungen zur Erhaltung und Weiterführung des Mehrspartenvereins mit seinen vielen Mitgliedern geschaffen. Über 40 Jahre im Ehrenamt tätig gebührte große Anerkennung. Claus Nündel wurde zum Abschluss seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Jahr 2003 Ehrenpräsident des SSV Markranstädt.    

 

Die Markranstädter Sportler trauern gemeinsam um Claus Nündel. Er wird im ehrenden Gedenken in unserer Erinnerung bleiben. 

 

gez. Vorstand SSV Markranstädt

geschrieben von: Redaktion am 07.04.2020

VORBERICHT: FC BAD LAUSICK - SSV MARKRANSTÄDT 


18. Spieltag Landesklasse Nord, Samstag 14.03.2020, Anstoß 15:00 Uhr Stadion am Bad Bad Lausick

 

Nach 3 Heimspielen mit optimaler Punktausbeute spielt der SSV nun in der Kurstadt. Nach der Niederlage des FC 1990 beim Tabellenletzten Wurzen, das Spiel fand in Eilenburg statt, hat Bad Lausick nun Kontakt zum Abstiegsbereich. Im Hinspiel verlor unser SSV die ersten Punkte, beim 0:0 hatten die Gäste stark verteidigt. Auch aktuell wird es für Markranstädt kein leichter Frühlingsausflug. 1., weil der kampfstarke Gastgeber dringend Punkte gegen den Abstieg benötigt u. 2. die Personalfrage beim SSV sich wahrscheinlich etwas entspannen wird, aber keinesfalls optimal ist. Das wird sich auch in der nächsten Zeit kaum ändern. In diesem Zusammenhang mal eine Klarstellung: Der Pressebericht, dass laut Trainer Olaf Brosius zuletzt 11 Spieler fehlten, wurde als etwas übertrieben in Zweifel gezogen. Tatsache war: 8 so genannte Stammspieler mit bisher 12 u. mehr Einsätzen u. 3 weitere aus dem Landesklassenaufgebot standen nicht zur Verfügung. Das wurde schon in der Vorschau angedeutet u. nach dem Sieg global als Lob u. Anerkennung der Meisterung in schwieriger Situation ausgesprochen. Speziell für den Einsatz der Standby Akteure im reiferen Alter u. mehreren veranlagten Junioren die immer zur Verfügung stehen. Nur gut wer sie hat. Das funktioniert nur erfolgreich insofern der Kernbereich dabei ist, so wie zuletzt gegen Tapfer. Auf zu viel personelle Details wird auch in Zukunft nicht eingegangen. Mitte der Woche ist noch nicht abzusehen wie es am Spieltag aussieht. Nur so viel von der „Negativ- u. Positivliste“: Christopher Griebsch (beruflich) u. Raik Hildebrandt (verletzt) fallen länger aus. Auch Patrick Scheithauer ist verletzt. Zurück erwartet werden vorsichtig kalkuliert 2 bis 3 von zuletzt fehlenden Aktiven. Darauf u. dass damit in der Aufstellung wieder etwas mehr Möglichkeiten in allen Reihen bestehen hoffen alle im SSV Lager.      

geschrieben von: R. Reuter 11.03.2020

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV TAPFER LEIPZIG 

 

17. Spieltag Landesklasse Nord, SSV Markranstädt – Tapfer Leipzig 3:1 (1:0)

 

Markranstädt gewinnt das Spiel verdient und verteidigte seine Spitzenposition mit 5 Punkten Vorsprung vor Lipsia Eutritzsch bei gleicher Spielanzahl. Trotz etlicher Ausfälle und Umstellungen begann der SSV recht offensiv und verpasste gleich die erste Chance zur Führung. Danach Eckball von Lukas Peter den Erik Heynke per Kopfball zum 1:0 nutzte. Die Gäste hatten einige Schwierigkeiten, verhinderten aber mit Einsatz einen größeren Rückstand und erreichten Gleichwertigkeit. In der 32. Minute wurde Marcel Nüchtern rotverdächtig gefoult. In Hälfte zwei wirkte der SSV in vielen Belangen nicht mehr souverän und Tapfer kam zum gut herausgespielten Ausgleich. In der 63.Minute verhinderte Routinier Oliver Saumsiegel mit guter Parade den Rückstand. Trotz einiger Unzulänglichkeiten in allen Mannschaftsteilen wurde der SSV nun wieder stärker und auch torgefährlicher. Nach Eckball erneut von Peter gelang Luis Freigang die Führung. Das Geschehen kulminierte als Andreas Fricke mit überzogenem Einsatz einen Gegenspieler verletzte. Er bekam erst gelb und nach minutenlanger Intervention der Gäste und Befragung des Linienrichters glatt rot. Seitens des SSV war das zu akzeptieren. Allerdings hatten die Tapferen ihre grenzwertigen Einsätze z. B. mehrfach gegen Peter und Nüchtern nicht mehr auf den Schirm. Mit 5 gelben Karten kamen sie da recht glimpflich davon. Nüchtern, von Freigang freigespielt, machte dann alles für Markranstädt klar.  

     

SSV: Saumsiegel, Sobotta (90' Baumann), Franke, Heynke, Hahnefeld, Röppnack, Schänzer (63' Fricke), Schilling, Peter, Nüchterm, Freigang

 

Wechselspieler: Mercklein, Baumann, Fricke, Schwarz

 

Tore: 1:0 Heynke (3'), 1:1 Bouamama (60'), 2:1 Freigang (69'), 3:1 Nüchtern (86')

 

Schiedsrichterteam: Reiche, Eckert, Kempe

 

Zuschauer:  60

geschrieben von: R. Reuter am 08.03.2020

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV TAPFER 06 LEIPZIG

 

17. Spieltag Landesklasse Nord, Samstag 07.03.2020, Anstoß 15:00 Uhr Stadion am Bad

 

Mit dem SV Tapfer empfängt unser SSV am Samstag 15.00 Uhr ein ambitioniertes Team aus dem Leipziger Osten. Nach der guten Vorrunde u. dem 5. Platz hat sich der Aufsteiger bei der Konkurrenz Anerkennung u. Respekt erarbeitet. Markranstädt gewann an der Torgauer Straße mit 3:0. Für Tapfer fielen 2020 die Spiele gegen Colditz u. Wurzen aus, während der SSV mit 2 Siegen auf den 1. Platz rückte. Vielleicht ein Vorteil, aber Trainer Olaf Brosius hat ganz andere Sorgen. Eine ungewöhnlich große Anzahl von Spielern steht kurz- u. ggf. mittelfristig wegen Verletzungen, Sperren, etc. nicht zur Verfügung. Eine genaue Nennung ist aufgrund von Ungewissheiten nicht möglich. Nur so viel: Ein komplettes Team könnte aktuell mit den Ausfällen gestellt werden. Große Probleme erfordern besondere Maßnahmen, auch vom Trainerteam. So ist es jetzt nicht angepasst, spielerische Verbesserungen nach den Auftaktspielen zu erwarten.  Die Situation muss neben vorhandenen spielerischen Mitteln mit Einsatz- u. Kampfeswillen bestmöglich gemeistert werden.     

Der Rückzug von Bennewitz ist noch nicht in der Presse und bei fußball.de berücksichtigt.

 

So hier noch einmal die inoffizielle Tabelle nach dem 16. Spieltag der Landesklasse Nord.

  1. Markranstädt              15 Spiele                     34 Punkte
  2. Eutritzsch                    16                               32
  3. Radefeld                     16                               26
  4. Delitzsch                     16                                26
  5. Tapfer                         14                                25
  6. Krostitz                        15                                24
  7. Roter Stern                 15                                24                                                      
  8. Zwenkau                     16                                23
  9. Colditz                         15                                20
  10. Bad Lausick                15                                19
  11. Rotation 1950             15                                18
  12. Liebertwolkwitz            16                                17
  13. LVB                             15                                15
  14. Sermuth                      16                                14
  15. Wurzen                       15                                 6
  16. Bennewitz                    zurückgezogen

 

Geschichte: Der Vereinsname Tapfer 06 gebietet es auf die gemeinsame Geschichte einzugehen. Der 1906 in Sellerhausen gegründete Verein spielte bald in Leipzigs 2. Klasse. In der 1 b Klasse (unterhalb der Gauliga Leipzig) trafen im Oktober 1920 die „Erste“ des Aufsteiger Sportfreunde 1912 u. Tapfer 06 erstmals aufeinander. Am Pritschenborn siegte Markranstädt 1:0. Bis zu ihrem Aufstieg 1923 hieß der Sieger meist Tapfer. Der Verein konnte die hohe Klasse nicht halten. Ende der 1930-er Jahre gelang noch einmal für 2 Jahre der Sprung nach oben. Gegen den zweimaligen Bezirksmeister Markranstädt gab es keine Punkte. Nach dem Krieg spielten die Männer von der Torgauer Straße unter verschiedenen Namen in der Leipziger Kreisklasse. Als Motor Mihoma sogar 1959 ein Jahr Bezirksklasse gemeinsam mit Motor Markranstädt.  Mihoma hatte Pech, die Bezirksklasse wurde aufgelöst u. sie mussten als 10. absteigen. Markranstädt ging als 2. in die Bezirksliga. Aus Mihoma wurde Mikrosa dem Namen des Trägerbetriebs folgend. Nach der Wende gab es eine neue Aufstellung unter dem  alten Traditionsnamen und im Vorjahr sogar den Aufstieg  in Leipzigs höchste Klasse.  

geschrieben von: R. Reuter am 05.03.2020

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV EINTRACHT SERMUTH

 

16. Spieltag Landesklasse Nord, SSV Markranstädt - SV Eintracht Sermuth 2:0 (1:0)

 

Auch diesmal wieder das Beste vorangestellt: Der SSV siegt zum Auftakt der Rückrunde und kann durch die 1:2 Heimniederlage von Lipsia Eutritzsch gegen Roter Stern Leipzig seinen Vorsprung an der Spitze auf 5 Punkte ausdehnen. Aus der Torfolge ist zu ersehen, dass es eine zähe Angelegenheit war. Nicht weil Sermuth ein schwerer Gegner war, sondern der SSV seine klaren individuellen Vorteile nur ansatzweise nutzte. So dauerte es fast eine halbe Stunde ehe das1:0, schöner Treffer von Lukas Peter von rechts außen in den linken „Dreiangel“, fiel. In Hälfte eins ließen die Markranstädter noch 4 weitere Chancen liegen. Leider verletzten sich Patrick Scheithauer und später Fabian Franke und mussten ausgewechselt werden. Markranstädt war weiter klar überlegen, brachte aber durch Ungenauigkeiten im Zusammenspiel und Abschluss einfach keine Tore zustande. Die eifrig bemühten aber harmlosen Gäste waren selbst in Überzahl während der letzten 10 Minuten von einem Torerfolg weit entfernt. Philipp Röppnack musste nach bereits 3 Wechseln verletzt ausscheiden. Beim Spielstand von nur 1:0 bestand nie Siegessicherheit. Erst das späte 2:0 brachte endgültig Klarheit in einem überlegenen aber nicht souverän geführten Spiel. Jens Werner hatte dabei über rechts diesmal gut für Christopher Griebsch aufgelegt, der aus Nahdistanz traf.  

 

SSV: Saumsiegel, Werner, Böhme, Franke (60' Heynke), Röppnack, Barth, Peter, Schilling, Hildebrandt (71' Nüchtern), Griebsch, Scheithauer (44' Freigang)

 

Wechselspieler: Mercklein, Heynke, Freigang, Nüchtern

 

Torfolge: 1:0 Peter (40'), 2:0 Griebsch (87') 

 

Schiedsrichterteam: Rehm, Brodisch, Wiesner

 

Zuschauer: 60

geschrieben von R. Reuter am 23.02.2020

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV EINTRACHT SERMUTH

 

16. Spieltag Landesklasse Nord, Samstag 22.02.2020, Anstoß 14:00 Uhr

 

Nun offizieller Start der Rückrunde 2019/20 an diesem Wochenende. Die Tabelle nach der 1.Halbserie ist immer noch nicht komplett, ein Spiel noch nachzuholen. Der Rückzug von Bennewitz hat für die Teams der oberen Hälfte kaum Folgen, da alle gleichmäßig ihre 3 gewonnenen Punkte weniger haben werden. In der gefährdeten Zone profitierte Rotation 1950 als einziger Verlierer u. ohne Punktgewinn gegen Bennewitz. Unserem Gegner Eintracht Sermuth, dem dagegen 3 geholte Zähler verlustig gehen, nimmt punktgleich mit LVB den 13. Tabellenplatz ein. Letztes Wochenende konnte Eintracht das Nachholspiel gegen Krostitz nicht zur Verbesserung nutzen und verlor mit 0:2. Die Tore fielen erst in der Schlussviertelstunde. Nach Eigenbericht hatte Sermuth vorher gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. So befinden sie sich weiter in Abstiegsgefahr. Der SSV wird erneut auf einen Gegner treffen, der auch auswärts unbedingt etwas mitnehmen will. Im Hinspiel blieb Markranstädt mit 4:0 in einem umkämpften Match siegreich. Zuletzt wurde nach zähem Kampf mit einem knappen Sieg die Tabellenspitze erreicht. Am Samstag ist der SSV in der Favoritenrolle, muss aber seine spielerischen Mittel entsprechend einsetzen, um das mit einem weiteren Erfolg zu unterstreichen.  

 

Inoffizielle Tabelle 15. Spieltag Landesklasse Nord (Ergebnisse Bennewitz gelöscht)

  1. Markranstädt              31 Punkte
  2. Eutritzsch                   29
  3. Tapfer                         25
  4. Radefeld                    25
  5. Delitzsch                    23
  6. Roter Stern                21
  7. Krostitz                      20
  8. Zwenkau                    20
  9. Bad Lausick               19
  10. Hausdorf                    16
  11. Rotation 1950            15
  12. Liebertwolkwitz          14
  13. Sermuth                     12
  14. LVB                            12
  15. Wurzen                        6
  16. Bennewitz                    0
geschrieben von: R.Reuter am 20.02.2020

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - HFC COLDITZ

 

Nachholspiel 12. Spieltag Landesklasse Nord, SSV Markranstädt - HFC Colditz 1:0 (0:0)

 

Das Beste vorweg; Der SSV siegt im Nachholspiel, erobert die Tabellenspitze zurück u. gewinnt wichtige Erkenntnisse. Es geht gut los, Lukas Peter hat eine große Chance, sein Ball geht direkt auf den Keeper. Schon zu Beginn aber Unzulänglichkeiten in allen Reihen. Bei dem spielerisch guten Aufgebot etwas überraschend. Die Abwehr ist mehrmals unsortiert, die bissigen Gäste aber noch ungefährlich. Chancen für den SSV zwischen 30. u. 40. Minute. Christhopher Griebsch prüft mit Freistoß den gut parierenden Beer, Patrick Scheithauer verfehlt von rechts knapp „am langen Pfosten“ vorbei. Ein Tor hätte dem Spiel in jeder Hinsicht gutgetan.  Bei gelben Karten stand es da erst 1:1. Das entsprach in keiner Hinsicht der Realität u. fiel dem Referee bald voll „auf die Beine“. Dann war Schwibs durch, Christian Wings mit dem Kopf außerhalb des „16“ eher am Ball, aber die Ganzkörperaktion zu hart. Foul als letzter Mann, rote Karte, muss man akzeptieren. Für Maik Egi ins Tor musste Scheithauer raus, dass alles sah nicht gut aus für den SSV. Aber in Unterzahl ruckte das Team gleich an. Traineransprache u. unschönes der 1. Hälfte hatte sie angespitzt. Foul an Griebsch, Strafstoß unstrittig, rote Karte unmöglich - aus Sicht der Gäste. Der Gefoulte verwandelte selbst, sicher. Hausdorf drängte auf den Ausgleich u. war nah dran. Big Maik schwitzte, aber weniger wegen der Torgefährlichkeit der Gäste. Distanzschüsse, ließen sie ganz weg bzw. der SSV nicht zu. Bei Standards zeigten sich die Markranstädter kopfballstark, obwohl der HFC seine Chance hatte. Kartentechnisch gerieten die Hausdorfer in Hälfte zwei regelrecht aus dem Häuschen. Noch 6 x gelb, 1 gelb-rot u. 1 x glatt rot. Sie hätten nach etlichen rüden Fouls, u. a. gegen Marcel Nüchtern, schon nach 30 Minuten in Unterzahl spielen müssen. Hausdorf baute offensichtlich weiter auf die Nachsichtigkeit des Spielleiters. Wir sehen das aus der „Vereinsbrille“, na klar. Vielleicht sollten sie sich aber einmal bei einem Neutralen, z. B. den anwesenden Schiedsrichterbeobachter, zur Sache erkundigen, oder sich einfach nur mal selbst hinterfragen. So verkam der Kampf, ein Spiel sowieso, fast zur Nebensächlichkeit. Der SSV machte uns dann doch noch mit guten Ansätzen Hoffnung auf künftig Besseres. Hausdorf wurde zunehmend offener für Konter. Die nutzte Markranstädt aber nicht zur vorzeitigen Spielentscheidung. Entweder klappte es mit dem Zu- und Laufspiel nicht, oder ganz vorne fehlte die letzte Genauigkeit. Nur als Bsp.: Griebsch, der allein vorne Wege ging, über links durch (70.), Ball kam nicht an. Lukas Peter, ging nun auch ab und an über links, der Torhüter wehrte ab (90.). Drei Punkte, Deckel drauf, gut gekämpft, nicht so gut gespielt. Geschenkt hat euch keiner etwas.

 

SSV: Wings (43' Platzerweis), Böhme, Franke, Barth, Röppnack, Werner, Peter, Schilling (46' Hildebrandt), Nüchtern, Griebsch (82' Freigang), Scheithauer (43' Egi)

 

Wechselspieler: Egi, Hildebrandt, Freigang, Tröllsch, Fricke.          

 

Tor: Griebsch (50') Foulstrafstoß

 

Schiedsrichter: Thänert, Trybusch, Reinhardt.           

 

Zuschauer: 90  

 

Geschrieben von: R. Reuter am 15.02.2020

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - HFC COLDITZ

 

Nachholspiel 12. Spieltag Landesklasse Nord, Samstag 15.02.2020, Anstoß 14:00 Uhr Stadion am Bad

 

Mit dem Nachholspiel vom 12. Spieltag gegen den Hausdorfer FC Colditz, so der vollständige Name des Vereins, wird nachträglich der sogenannte Herbstmeister bestimmt. Je nach Ausgang dieses Spiels wird er Lipsia Eutritzsch oder SSV Markranstädt heißen. Weniger der Titel, umso mehr aber die Punkte sind begehrt. Gelingt dem SSV ein „Dreier“ würde das die Tabellenführung bedeuten. Der Colditzer Fußballverein, der im Ortsteil Hausdorf auf einer schönen Anlage seine Spiele austrägt, befindet sich derzeit auf dem 10. Platz und ist damit nicht zufrieden. Nach den guten Platzierungen der letzten Jahre, es wurden vordere Plätze erreicht, hatte man sich mehr versprochen. Auch von den Mitbewerbern wurde der HFC als einer der Meisterschaftsfavoriten angesehen. Die Gründe für das bisherige enttäuschende Abschneiden sind uns nicht bekannt. Auf jedem Fall hatten sie im Laufe der Saison einen Trainerwechsel zur Folge. Von Seiten des SSV ist also mit einem entschlossenen Gegner zu rechnen, der sich möglichst schnell vom nahen Abstiegsbereich ins sichere Mittelfeld absetzen möchte. Trainer Olaf Brosius stehen zwar nicht alle, das wäre wohl gleich zu viel des Guten, aber ein Großteil seiner Stammelf zur Verfügung. So ist Fabian Franke erstmals in dieser Saison dabei, ebenso Christopher Griebsch der einige Wochen fehlte. Auch Marcel Nüchtern und Raik Hildebrandt, die noch zusätzlich bei den letzten schweren Punktspielen 2019 nicht dabei waren, sollten den Team wieder mehr spielerische Sicherheit bringen. Das zeigte, ohne das Ergebnis über zu bewerten, auch das letzte Vorbereitungsspiel in Lindenau. So wollen die Markranstädter die Aufgabe gegen Hausdorf optimistisch und konzentriert angehen.

Geschrieben von: R. Reuter am 13.02.2020

NACHHOLSPIELE - RÜCKZÜGE - SPIELKLASSENREFORM              

 

Aktuelle Probleme des Amateurfußballs in Sachsen  

                       

Punktspielstart der Landesklasse mit Nachholspielen                                                                        

Zu Beginn der Rückrunde am 22. Februar wird die Tabelle mit 3 am Wochenende anstehenden Nachholspielen, dabei Markranstädt – Colditz, noch nicht begradigt sein. Krostitz hat noch ein weiteres Spiel. Mit dem Ausscheiden von Bennewitz wird es erst nach dem letzten Spieltag wieder eine komplette Tabelle geben. Rückzüge gab es im Amateurbereich in der letzten Zeit einige. Erst einmal aber zum Geschehen der Landesklasse. Für Spannung ist gesorgt, mehr als ein halbes Dutzend Vereine hat noch Chancen auf die Meisterschaft. 10 - 12 Punkte Differenz vom 1. bis 10. Platz lassen bei 15 Spielen, Dreipunktregelung u. den Nachholspielen noch einiges zu. Entscheiden wird die sportliche Kontinuität. Letztendlich wird sich von den spielstärksten das Team durchsetzen, welches seine Stammspieler meistens zur Verfügung hat. Diesbezüglich hatte unser SSV Ende der Serie einige Probleme, derzeit sieht es wieder besser aus. Hoffentlich hat das diesmal über die gesamte 2. Halbserie Bestand.  

 

Rückzüge 

Nun gab es in der Landesklasse Nord mit Bennewitz die erste Abmeldung. Sie befinden sich in Gesellschaft mit einer Reihe von Teams, die in der letzten Zeit während der Saison zurückzogen oder gleich einige Klassen runter gingen. Eigentlich könnte es uns u. anderen egal sein, insofern es nicht unbeteiligte Dritte treffen würde. Eben das ist aber oft der Fall. So geschehen in der letzten Landesligasaison des SSV mit Olbernhau, vorher der Rückzug von Plauen II. 2019 gab es die „Fälle“ Bautzen u. Neugersdorf. Zum Jahreswechsel nahm Hohenstein – Ernstthal sein Oberligateam aus dem Spielbetrieb. Bemerkenswert auch der Rückzug etlicher „unterer Mannschaften“ renommierter Vereine. Um Missverständnissen vorzubeugen, das soll nur die Feststellung eines dem Fußball an der Basis nicht „gut zu Gesicht stehenden“ Trends sein. Auch beim SSV gab es ja einst den Rückzug der 3. Mannschaft und die personelle Situation bei der Zweiten“ ist auch nicht gerade rosig.          

 

Spielklassenreform

Das ist ein starkes Wort, aber realistisch gesehen nur ein laues „Reförmchen“ des Verbandes. Aktionismus mit „Salto rückwärts“. 3 statt 4 Staffeln Landesklasse in Sachsen sollen es ab 2021 sein, um das spielerische Niveau zu verbessern. Diese Konstellation gab es schon vor wenigen Jahren mit 3 Bezirksligen. Die Kreisligen werden mit den überflüssigen“ Teams der Landesklassen sicher sportlich aufgewertet. Sachsens höchster Liga aber würden z. B. einige Mannschaften aus der jetzigen Oberliga Süd „gut zu Gesicht stehen“. Wer braucht diese über 3 Bundesländer aufgeblähte Liga ? Müssen Teams teils bis zu 700 Kilometer an einem Spieltag kreuz u. quer durch Ostdeutschland reisen, um dann vor 150 Zuschauern zu spielen. Der Sprung in die Regionalliga wäre zu groß für den Aufsteiger, so ein Argument. Wie machen das denn die Vereine in den alten Bundesländern. Jeder Landesverband hat seine höchste Liga mit Aufstiegsmöglichkeit durch Relegation zur Regionalliga. Warum soll das nicht für Sachsen, Thüringen u. Sachsen-Anhalt gehen. Am Namen ob Oberliga, Verbandsliga oder Landesliga sollte es nicht scheitern. Die LVZ mit Redakteur Frank Müller bemerkte zum Thema sinngemäß u. a.: Verantwortliche u. teils hauptamtliche Funktionäre haben sicher kein Interesse der Abschaffung der Oberliga in jetziger Form.       

geschrieben von: R. Reuter am 11.02.2020

SPIELBERICHT TESTSPIEL: SSV MARKRANSTÄDT - SV BLAU-WEIß FARNSTÄDT

 

4. Testspiel Wintervorbereitung: SSV Markranstädt – SV Blau-Weiß Farnstädt 1:0 (0:0)

 

Nach schwierigen Aufgaben gegen die drei Oberligisten gelingt dem SSV gegen den Tabellenzehnten der Landesliga Sachsen - Anhalt Süd im vierten Vorbereitungsspiel der erste Sieg. Farnstädt zeigte sich besonders in der 1. Halbzeit als ein sehr engagierter Spielpartner. Aufgrund der Spielanteile und Chancenmöglichkeiten über das gesamte Spiel wurde es aber ein verdienter SSV- Sieg. Nach Eckball und folgender Eingabe von der Gegenseite durch Andreas Fricke erzielte Luis Freigang den Siegtreffer. Bei diesem knappen Vorsprung blieb es, aber das war nicht das einzige Manko. In vielen Belangen besteht noch ausreichend „Luft nach oben“. So war es für Markranstädt zumindest ein aufschlussreicher Test, denn in den Punktspielen sind ähnliche Spielweisen und Partner zu erwarten.

 

SSV: Mercklein, Werner, Wenzek, Heynke, Hildebrandt, Hahnefeld, Peter, Schilling, Nüchtern, Fricke, Freigang

 

Wechselspieler: Wings, Kunze, Koch, Tröllsch

 

Torfolge: 1:0 Freigang (34')

 

Schiedsrichter: Zander

 

Zuschauer: 30

geschrieben von: Redaktion am 02.02.2020 

SPIELBERICHT TESTSPIEL: SSV MARKRANSTÄDT - FC INTERNATIONAL LEIPZIG

 

3. Testspiel Wintervorbereitung: SSV Markranstädt – FC International Leipzig 0:5 (0:3)

 

Im dritten Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde der Punktspiele, ausnahmslos gegen Oberligisten, gab es erneut eine Niederlage, die diesmal glatt mit 0:5 auch recht klar ausfiel. Ganz überraschend kam das allerdings nicht. International war nach Grimma und Eilenburg eindeutig der bisher stärkste Partner und wies die zwei Klassen Unterschied eindeutig nach. Sie spielten über die gesamten 90 Minuten sehr engagiert, mit hoher Laufbereitschaft, gutem Spielverständnis und brachten fast noch eine komplette Mannschaft als Reserve zum Einsatz. Der SSV war zu Beginn überrascht und unsortiert im Abwehrverhalten. Mit 0:3 nach zwanzig Minuten sah es nicht gut aus. Danach straffte sich das Team etwas, konnte aber in der Offensive kaum Akzente setzten. Nach der Pause lief es für die Markranstädter besser, auch Chancen wurden ansatzweise erspielt. Inter ließ aber nie nach, sodass die Niederlage noch als glimpflich zu bezeichnen ist. Erfreulich aus Markranstädter Sicht: Fabian Franke spielte seit einem halben Jahr Zwangspause wieder und auch Erik Heynke zum ersten Mal in 2020. Insofern in der letzten Phase der Vorbereitung noch weitere bisher verletzte u. erkrankte Spieler wieder einsatzfähig werden, kann der Rückrunde mit Optimismus entgegengesehen werden.

 

SSV: Mende, Böhme, Koch, Barth, Hildebrandt, Freigang, Nüchtern, Peter, Tröllsch, Schilling, Franke

 

Wechselspieler: Mercklein, Werner, Fricke, Hahnefeld, Heynke 

                                                                                                                      

Torfolge: 0:1 Böhme ET (3'), 0:2 Kim (8'), 0:3 Shoshi (20'), 0:4 Muca (63'), 0:5 Böhme ET (78')

 

Schiedsrichter: Weigelt

 

Zuschauer: 30

geschrieben von: Redaktion am 30.01.2020 

SPIELBERICHT TESTSPIEL: SSV MARKRANSTÄDT - FC EILENBURG  

 

2. Testspiel Wintervorbereitung: SSV Markranstädt – FC Eilenburg 2:4 (0:1)

 

Gegen den Tabellenfünften der NOFV Oberliga Süd machte der SSV unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Spieleraufgebotes ein ordentliches Spiel. Das trifft auf das Ergebnis und auf die couragierte, teils ansehnliche Spielweise zu. Markranstädt hatte gleich in der Anfangsphase Möglichkeiten zur Führung, da fehlte verständlicherweise etwas Cleverness.  Eilenburg, fast ausschließlich mit Stammkräften aufgelaufen, straffte sich dann, übernahm das Kommando und baute die glückliche zustande gekommenen Vorpausenführung auf 0:3 aus. Da   nur zwei Auswechsler zur Verfügung standen wurde beim SSV bereits in der 1. Hälfte mit den wechseln begonnen und diese Spieler später erneut eingesetzt. Markranstädt ließ sich nach dem klaren Rückstand nicht hängen. Mit nun wieder besser stehender Abwehr und angetrieben von Nüchtern und Schilling brachten die „Jungspunde“ Eilenburg mehr als ihnen lieb war unter Druck. Nicht alles gelang im Eifer, aber doch einige gute individuelle Aktionen und Kombinationen. Freigang veredelte zwei davon diesmal abgezockt zum 2:3 Anschluss. Das nach dem 2:4 und in einem Testspiel noch Hektik ausbrach war unklar. Es gipfelte mit einer glatt roten Karte für einen Eilenburger, offensichtlich wegen heftiger Beleidigung des Gegenspielers. Da derartiges unnötig ist u. ggf. noch weitere Folgen hat braucht man es wie „ein Loch im Kopp“, also überhaupt nicht. Die Lehre auch für die eigenen „Heißsporne: Hart immer gerne, aber fair mit Respekt. Und unsere Schiedsrichter sehen und hören gut. Mit 11 gegen 10 gelang beiden kein Treffer mehr.

 

SSV: Mende, Böhme, Barth, Koch, Wenzek, Tröllsch, Peter, Schilling, Nüchtern, Hadlok, Freigang; Werner, Schänzer,                                                                                                                        

Torfolge: 0:1 Bunge (44'), 0:2 Bunge (47'), 0:3 Bartlog (60'), 1:3 Freigang (66'), 2:3 Freigang (68'), 2:4 Luis E. (70') 

 

Schiedsrichter: Wadewitz

 

Zuschauer: 20

geschrieben von: Redaktion am 23.01.2020 

NACHRUF AUF EINEN SPORTFREUND

 

Matthias Freund - *16.08.1960 † 12.01. 2020

 

Wir erhielten die unfassbare Nachricht, dass unser Vereinsmitglied Matthias Freund plötzlich im Alter von nur 59 Jahren verstorben ist. Mit ihm verlieren wir einen langjährig aktiven Sportler, treues Vereinsmitglied und guten Sportkameraden. Matthias war als Jugendlicher ein erfolgreicher Leichtathlet bei Turbine Markranstädt und im Leipziger Sportclub. Im gestandenen Mannesalter begann er aktiv mit dem Fußball und spielte in allen Mannschaften von Turbine und später SSV Markranstädt. So gehörte er auch einige Jahre der erfolgreichen 1. Mannschaft an. Der „Lange“ oder Langer, wie er nur von allen genannt wurde, war aufgrund seiner Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft allseits beliebt. Nach Beendigung seiner aktiven Zeit in der Seniorenmannschaft blieb er als Betreuer weiter bei diesem Team, im wahren Leben sprichwörtlich bis zum „letzten Tag“.  

Wir sprechen seiner Familie unser tiefstes Beileid aus und trauern gemeinsam um Matthias Freund. Er wird im ehrenden Gedenken in unserer Erinnerung bleiben.  

 

gez. Vorstand SSV Markranstädt

 


geschrieben von: Redaktion am 19.01.2020 

SPIELBERICHT TESTSPIEL: FC GRIMMA - SSV MARKRANSTÄDT

 

1. Testspiel Wintervorbereitung: FC Grimma - SSV Markranstädt 2:0 (2:0)

 

Das erste Testspiel gegen den FC Grimma wurde mit 0:2 verloren. Nach intensiver Trainingswoche schlug sich der SSV nach schwachem Beginn noch recht ordentlich beim Tabellenachten der Oberliga Süd. Grimma hatte überwiegend seine Stammspieler im Aufgebot, der SSV komplettierte sich mit A- Junioren. In Halbzeit Eins ging der Oberligaaufsteiger aus Grimma früh nach einem durchaus haltbaren direkt verwandelten Freistoß durch Christoph Jackisch in Führung. Fünf Minuten später nach schönem Spielzug erhöhte Jan Hübner auf 2:0 für den FC Grimma. Auf der neuen Anlage im Husarensportpark in Grimma waren die Gastgeber in Halbzeit Eins die spielbestimmende Mannschaft. Acht gelbe Karten im Spielverlauf zeugen von einer engagierten Zweikampfführung auf beiden Seiten, wobei der SSV in Halbzeit zwei deutlich besser im Spiel war und die Grimmaer keine nennenswerte Torchance hatten. Der SSV selbst hatte einige gute Gelegenheiten um den Anschlusstreffer zu erzielen. Im zweiten Abschnitt spielte der SSV mit fünf A-Jugendspielern, welche mit Frische und Dynamik das SSV-Spiel belebten. Der Anschlusstreffer wäre verdient gewesen. Bereits am Mittwoch, den 22.01.2020, um 19.00 Uhr folgt das nächste Testspiel gegen den Oberligisten FC Eilenburg im Stadion am Bad.

 

SSV: Mercklein, Werner, Böhme (45' Koch), Barth, Peter, Hahnefeld, Hildebrandt, Freigang, Fricke (45' Fricke), Nüchtern, Tröllsch (45' Wenzek)

 

Wechselspieler: Egi, Koch, Wenzeck, Hadlock 

                                                                                                                                   

Torfolge: 1:0 Jackisch (9.) , 2:0 Hübner (14.)

 

Zuschauer: 50

 

Schiedsrichter: Walter

 

Nachtrag zum Bericht Saisonvorbereitung/Personalien 

Fabian Kieß (24) wird aus Beruf- u. Ausbildungsgründen vorerst aussetzen. Weiterhin gab es nun doch noch Zugänge. Andreas Fricke (31), zuletzt Tapfer Leipzig, hat sich angemeldet. Er spielte bereits in der Juniorenmannschaft und einige Jahre in der 2. Mannschaft des SSV. Maik Georgi (31), zuletzt VfL Hohenstein-Ernstthal, hat sich dem SSV angeschlossen. Er benötigt aber nach langwieriger Verletzung sicher noch einige Zeit um fit zu werden. Georgi ging aus dem Zwickauer und Auer Nachwuchs hervor. Danach spielte er Regionalliga in Magdeburg, Halberstadt, Nordhausen und Lok Leipzig.  

geschrieben von: Marcus Ballasch Presse & Öffentlichkeitsarbeit SSV Markranstädt am 18.01.2020

RÜCKRUNDENVORBEREITUNG & PERSONALSITUATION

 

1. Mannschaft startet Vorbereitung zur Rückrunde 2019/20 der Landesklasse  


Spielpartner - Termine - Personalien

 

Nach dem gelungenen Auftakt mit dem 3. Platz beim Ur-Krostitzer Hallenmaster war es das schon wieder mit den Hallenspielen. Nach ein paar trainingsfreien Tagen startet in der 3. Kalenderwoche die Vorbereitung auf die in gut 4 Wochen beginnenden Punktspiele. Neben der obligatorischen Trainingsarbeit werden 5 Vorbereitungsspiele absolviert. Die Gegnerschaft reicht von der Stadtliga bis zur Oberliga, ist damit anspruchsvoll und gibt noch ausreichend Raum für alle Spieler zum Einsatz. 

 

Termine/Gegner:

Samstag, 18.01.2020 – FC Grimma 14.00 Uhr dort, Husarensportpark, Lausicker Straße 8.                                                                        

Gleich eine ambitionierte Aufgabe gegen den Oberligaaufsteiger, der sich nach fulminanten Start auf dem 8. Platz befindet. Gespielt wird in der neuen Anlage auf dem Kunstrasenplatz.

 

Mittwoch, 22.01.2020: - FC Eilenburg 19.00 Uhr Stadion am Bad                                                                                                                   

Das erste Heimspiel im neuen Jahr gegen den Tabellenfünften der Oberliga Nord.

 

Mittwoch, 29.01.2020: - FC International Leipzig, 19.00 Uhr Stadion am Bad                                                                                              

Erneut gegen einen Oberligisten. International steht auf dem 3. Tabellenplatz

 

Samstag, 01.02.2020 – SV Blau Weiß Farnstädt, 14.00 Uhr Stadion am Bad                                                                                                       

Farnstädt spielt in der Landesliga Sachsen-Anhalt Staffel Süd. Das ist nach der Verbandsliga die zweithöchste Klasse. Dort belegen sie derzeit den 10. Platz.        

Sonntag, 09.02.2014 – SV Lindenau 1848, 14.00 Uhr dort, Erich - Köhn - Straße 24                                                                                         

Lindenau spielt in der Stadtliga Leipzig und nimmt den 2. Tabellenplatz ein.      

 

Punktspielauftakt ist bereits eine Woche später, am 15.02. mit dem Nachholspiel gegen den Hausdorfer FC Colditz, Anstoß 14.00 Uhr in Markranstädt. 

 

Personalien: In Absprache mit der sportlichen Leitung wird hier aktuell zum Spieleraufgebot über Veränderungen informiert u. konkretisiert. Es betrifft fast ausschließlich den Innenbereich des SSV, also keine Zugänge und Abgänge, und fand in der Praxis teils schon Ende 2019 statt.

 

Fabian Franke (30) steigt in das Training ein. Der 2018 zum SSV gekommene Ex- Profi laborierte monatelang an einer Verletzung. Alle hoffen natürlich für ihn und den Verein, dass der sympathische Abwehrrecke wieder fit wird. 

 

Christopher Griebsch ist von einer längerer Auslandsdienstreise zurück und steht dem Team ab Februar zur Verfügung. 

 

Stephan Schammer (31), seit November spielberechtigt, kam 2 x zum Einsatz u. hofft nun völlig fit zu werden. Eine Knieverletzung vom Sommer 2018 machte noch Probleme. Für den VfL Halle spielte er 6 Jahre in der Oberliga und setzte dann hauptsächlich aus beruflichen Gründen ein Jahr aus. 

 

Philipp Tröllsch (18), der A- Juniorenspieler kam bereits in 10 Pflichtspielen der 1. Mannschaft zum Einsatz und rückt nun offiziell ins Aufgebot. 

 

Philipp Röppnack (30), seit Oktober für den SSV spielberechtigt, kam 2 x zum Einsatz. Vorher spielte er 9 Jahre in der Oberliga (Jena II., Rudolstadt, Plauen). Dem SSV steht er als Stand - BY – Spieler zur Verfügung.   

 

Max Mende (19), der Torhüter geht vorerst in die 2. Mannschaft und möchte diese hauptsächlich als Feldspieler verstärken.

 

Robin Loimer (29), geht in die 2. Mannschaft zurück, spielte dort bereits im Laufe der 1. Halbserie. 

 

Thomas Müller (29), spielt nicht mehr für den SSV.

 

Weitere Spieler wurden in der 1. Halbserie bei den Punkt- u. Pokalspielen aufgrund personeller Engpässe eingesetzt bzw. standen im Aufgebot. Sie sind alle noch im Verein aktiv. Bevorzugt werden bei Bedarf und Möglichkeit sicher weitere Juniorenspieler eingesetzt und so an die 1. Mannschaft herangeführt.

geschrieben von: R.Reuter am 11.01.2020

AUSWERTUNG 1. HALBSERIE - HINRUNDE SAISON 2019/2020

 

SSV Markranstädt 1. Mannschaft, Landesklasse Nord, Hinrunde Saison 19/20 - 14. Spiele, 2. Platz, 31 Punkte, 36:5 Tore   

                

In den Halbserienpausen ist auch die Zeit ein Fazit zu ziehen. Im Markranstädter Stadtjournal vom Dezember ist bereits mit Stand Ende November 2019 umfassend über die 1. Mannschaft berichtet worden. Da vielen Markranstädtern das zugänglich war, gibt es hier nur Ergänzungen zum fast endgültigen Abschluss der 1. Halbserie. Der „fromme Novemberwunsch“ als Tabellenerster 2019 abzuschließen konnte nicht erfüllt werden. Grund dafür war die einzige Niederlage mit 1:2 bei Roter Stern Leipzig und einem 0:0 im folgenden Spitzenspiel gegen den direkten Kontrahenten Lipsia Eutritzsch. So hat Lipsia einen Punkt Vorsprung, der SSV aber ein Spiel weniger, dass eine Woche vor Beginn der Rückrunde gegen Colditz nachgeholt wird.

Markranstädt musste zum Ende der 1. Halbserie den wochenlang anhaltenden personellen Engpässen ergebnismäßig doch noch Tribut zollen. Zur richtigen Einordnung: Das Team erreichte nach dem Abstieg aus der Landesliga insgesamt ein gutes Ergebnis, dass so nicht unbedingt erwartet werden konnte. Es galt eine im Kern erhaltene Mannschaft mit einigen Zugängen auf die neuen Herausforderungen bzw. zu erwartende Spielweise der Landesklasse einzustellen. Das ist Trainer Olaf Brosius und seinem Team weitestgehend gelungen. Auch unter dem Aspekt, dass vom ersten Spiel an aus den unterschiedlichsten Gründen personell sehr oft umgestellt und improvisiert werden musste. 30 Spieler standen bei 19 Pflichtspielen im Aufgebot. Das zeigt die personellen Möglichkeiten aber auch eine nicht zu unterschätzende Problematik auf. Für viele, besonders außerhalb Markranstädts, war der Landesligaabsteiger Favorit. Nach dem sehr guten Start – 7 Siege bei 8 Spielen und bis zu 6 Punkten Vorsprung – sahen sie sich bestätigt und den SSV schon auf den Durchmarsch. Da waren aber die Begegnungen gegen die als gemeinhin genannten Mitfavoriten Zwenkau, Krostitz und Eutritzsch noch nicht gespielt. Prompt gingen diese Spiele remis aus. In der Zeit startete Eutritzsch eine Siegesserie, die sie an die Spitze führte, auch andere Teams punkteten fleißig.

Statistisches (Abgänge, Zugänge, Einsätze, Torschützen etc.) gab es bereits im Dezemberbericht. Hier nur noch einmal einige Daten: Patrick Scheithauer und Maximilian Bernsdorf kamen in allen 14 Punktspielen zum Einsatz. Bernsdorf sogar in allen 19 Pflichtspielen. Scheithauer erzielte 10 Tore, Christopher Griebsch traf 9 x in 9 Begegnungen.

4 Spiele sind noch nachzuholen, werden aber vorerst den Stand nicht groß ändern. Die Meisterschaft ist nach anfänglicher Dominanz des SSV wieder offen und hat mehrere Anwärter. Eutritzsch und Radefeld stabilisierten sich nach Punktverlusten zu Beginn, Aufsteiger Tapfer konnte positiv überraschen. Zwenkau blieb bisher etwas hinter den Erwartungen, ist aber noch nicht aus dem Rennen. Das gilt ggf. auch für Krostitz mit zwei Nachholspielen, Roter Stern und Delitzsch. Vielleicht sind genannte Vereine aber bereits mit einem guten Mittelfeldplatz zufrieden. Für alle anderen zwischen Platz 9 und 14 ist das sicher auch ein Ziel, denn der 14. Rang ist ein Abstiegsplatz. Colditz, jahrelang in der Spitze der Landesklasse, hatte unerwartet Probleme und konnte bisher vorn noch nicht „mitmischen“. Ganz schwer wird es für Bennewitz und Wurzen, die schon etwas abgefallen sind. Zum 1:1 Punktspielauftakt der Ortsnachbarn kamen noch über 500 Zuschauer, überragend für diesen Bereich, Punkte blieben dann aber Mangelware. Trotz das unserem SSV zuletzt die Souveränität etwas verloren ging ist man mit dem Gesamtauftritt nicht unzufrieden. Die Gründe das es so kam wie es jetzt ist sind bekannt und teils nur bedingt beeinflussbar. Letztendlich haben alle Teams derartige Probleme, mal mehr mal weniger. Deshalb sollen sie nicht im Mittelpunkt der öffentlichen und internen Auswertung stehen. Das wäre der falsche Ansatz und nicht förderlich für die mit Spannung erwartete Rückrunde.   

 

Tabelle Hinrunde Landesklasse Nord Saison 2019/2020

Verein                                    Spiele             Tore                           Punkte

  1. Lipsia Eutritzsch               15             39:15                           32
  2. SSV Markranstädt          14              36:5                            31
  3. Tapfer Leipzig                  15              39:26                           28
  4. Radefelder SV                 15              35:28                           28
  5. Roter Stern Leipzig          14             31:24                            24
  6. VfB Zwenkau                   15              28:21                           23
  7. ESV Delitzsch                  14              36:37                           23
  8. FSV Krostitz                     13              31:22                           20
  9. FC Bad Lausick               15              28:26                           20
  10. HFC Colditz                     14              34:35                           19
  11. SV Liebertwolkwitz          15              26:32                           17
  12. Rotation Leipzig 1950      14              22:23                           15
  13. Eintracht Sermuth            14              21:32                           15
  14. SG LVB                            15              25:45                           15
  15. Frisch Auf Wurzen            15             18:41                             7
  16. Blau Weiß Bennewitz       15             18:52                             6
geschrieben von: R. Reuter am 08.01.2020

TURNIERBERICHT: 19. UR-KROSTITZER-MASTERS 

 

21. Ur-Krostitzer Hallenmasters, Sonntag 05.01.2020, Sportcenter Markranstädt

 

Im Markranstädter Sportcenter holt der Drittligist Hallescher FC den Pokal nach 5:1 Finalsieg gegen Meuselwitz - SSV Markranstädt siegt um Platz 3 gegen den 1. FC Lok Leipzig mit 3:2 „vom Punkt“

 

Erneut zeigt sich unser SSV beim Traditionsturnier von seiner besten Seite und erreicht nach dem vorjährigen 2. Platz diesmal einen ausgezeichneten 3. Rang. Die Vorrunde der Staffel B war stark besetzt. Das Auftaktspiel gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig wurde1:3 verloren (Torschütze Luis Freigang). Gegen ZFC Meuselwitz wurde ein Rückstand nach Toren von Freigang und Patrick Scheithauer zum überraschenden 2:1 Sieg gedreht. Im letzten Vorrundenspiel gewann der SSV gegen SV Leipzig Thekla 4:0 (Erik Heynke, Christopher Griebsch, Scheithauer, Freigang). Die ersten drei hatten somit 6 Punkte, das Torverhältnis entschied über die Platzierung. In der Staffel B waren die Verhältnisse klarer. Der Hallesche FC gewann seine drei Spiele, distanzierte auch den Regionalligisten FC Rot Weiß Erfurt. Die Unterdogs Grün Weiß Görlitz und SV Leipzig Nordwest holten nur einen Punkt gegeneinander.Alle Teams hatten noch einmal eine Chance zum Weiterkommen in den vier Viertelfinalbegegnungen. Es wurde nach dem Modus 1. gegen 4. usw. gespielt. Aufgrund des erreichten 2. Platz ging der SSV im Viertelfinale den „Höherklassigen“ aus dem Weg. Der SV Nordwest erzielte aber erst einmal die Führung. Markranstädt behielt die Übersicht, erspielte viele Möglichkeiten und siegte sicher mit 3:1 (Peter, Scheithauer, Bernsdorf). Auch im Halbfinale gegen den HFC war der SSV nicht chancenlos, vergab aber gute Möglichkeiten. In Unterzahl (Zeitstrafe Freigang) musste das entscheidende zweite Tor hingenommen werden.  Der 3. Platz wurde im Strafstoßschießen ermittelt. Im ersten 3-er Durchgang hieß es gegen den Pokalverteidiger 1. FC Lok 2:2 (Freigang u. Peter). Im 1:1 KO parierte Christian Wings zum zweiten Mal und Freigang traf erneut sicher. Der HFC wurde verdient Turniersieger. Mit einigen Stammspielern auftretend zeigten sie den 1400 Zuschauern schon die Unterschiede zwischen den Klassen und Ligen auf.  

 

Der SSV Markranstädt setzte folgende 11 Spieler ziemlich gleichmäßig ein: Wings, Mercklein, Werner, Heynke, Tröllsch, Peter, Nüchtern, Griebsch, Freigang, Scheithauer, Bernsdorf.  

 

Spielplan Vorrunde

Die Matches der Gruppe A

Hallescher FC – SV Grün-Weiß Wörlitz 6:1
FC Rot-Weiß Erfurt – SV Leipzig Nordwest 1:0
Hallescher FC – SV Leipzig Nordwest 7:0
FC Rot-Weiß Erfurt – SV Grün-Weiß Wörlitz 4:0
Hallescher FC – FC Rot-Weiß Erfurt 2:0
SV Grün-Weiß Wörlitz – SV Leipzig Nordwest 1:1

  1. Hallescher FC                    9 Punkte 15:1 Tore
  2. FC Rot-Weiß Erfurt            6 Punkte 5:2 Tore
  3. SV Leipzig Nordwest         1 Punkt 2:11 Tore
  4. SV Grün-Weiß Wörlitz       1 Punkt 1:9 Tore

Die Matches der Gruppe B

Lok Leipzig – SSV Markranstädt 3:1
ZFC Meuselwitz – SV Leipzig-Thekla 4:1
Lok Leipzig – SV Leipzig-Thekla 4:0
ZFC Meuselwitz  – SSV Markranstädt 1:2
Lok Leipzig – ZFC Meuselwitz 0:4
SSV Markranstädt – SV Leipzig-Thekla 4:0

  1. ZFC Meuselwitz                  6 Punkte 9:3 Tore
  2. SSV Markranstädt               6 Punkte 7:4 Tore
  3. Lok Leipzig                          6 Punkte 7:5 Tore
  4. SV Leipzig-Thekla               0 Punkte 1:12 Tore

Finalrunde

Viertelfinale

Hallescher FC – SV Thekla 7:1
SSV Markranstädt – SV Nordwest 3:1
ZFC Meuselwitz – Grün-Weiß Wörlitz 5:1
Rot-Weiß Erfurt – Lok Leipzig 0:2

 

Halbfinale

Hallescher FC – SSV Markranstädt 2:0
ZFC Meuselwitz – Lok Leipzig 2:0

 

Neun-Meter-Schießen um Platz 3

SSV Markranstädt – Lok Leipzig 3:2

 

Finale des Ur-Krostitzer-Masters

Hallescher FC – ZFC 5:1

geschrieben von: R.Reuter am 05.01.2019

NACHTRAG ZUR VEREINSWEIHNACHTSFEIER

 

Am Montag, des 16.12.2019 lud der SSV Markranstädt seine Trainer und Funktionäre zur gemeinsamen Weihnachtsfeier in den Bowlingtreff Markranstädt ein. Über 30 Trainerinnen und Trainer der Herren und des Nachwuchses, Funktionäre und Helfer des Vereins, sowie der Vorstand sind dieser Einladung gefolgt. Nach kurzer Danksagung an alle Ehrenamtler für die geleistete Arbeit und das unerschöpfliche Engagement im Jahr 2019, erhielt jeder ein kleines Weihnachtsgeschenk. Für die Trainer spendete der Pizza-Turm Leipzig neue Jacken, die nun bei Wind und Wetter ein einheitliches Auftreten unserer Übungsleiter garantieren sollen. Die Übergabe der Jacken erfolgte bereits eine Woche zuvor, während des Pokalspiels gegen den Chemnitzer FC, Inhaber Ayhan Aritürk übergab die Jacken von unserem Aussatter 11teamsports Leipzig feierlich zusammen mit seinen Kindern, wobei sein jüngster Sohn bereits bei unseren Bambinis des SSV Kidsclub spielt. Wir danken vielmals für die mittlerweile schon jahrelange Unterstützung des Pizza-Turmes Leipzig und hoffen auch in 2020 auf eine wieder so tolle Zusammenarbeit. Die Weihnachtsfeier im Bowlingtreff beinhaltete zudem ein gemeinsames Essen, traditionell zum Weihnachtsfest gab es Gänsekeule mit Rotkohl und Klößen. Danach ging es für zwei Stunden noch auf die Bahnen, wo so manche Kugel ihre Kegel traf. Diesbezüglich danken wir auch ganz sehr dem Bowlingtreff Markranstädt und dem Catering Service Seifert für die tolle Verpflegung und Location. Alles in allen war es ein toller Abend als Dank für unsere gemeinschaftliche ehrenamtliche Arbeit!

geschrieben von: Redaktion am 29.12.2019

TURNIERBERICHT: 21. MARKRANSTÄDTER HALLENTURNIER

 

Das Traditionsturnier sah im Tabellenführer der Leipziger Stadtliga einen verdienten Sieger. Nur die Landesliga A- Junioren des gastgebenden SSV war dem LSV ein gleichwertiger Gegner. So bereits in der Vorrunde beim 3:3 sowie beim knappen 0:1 im Finale. Der Ablauf der Vorrunden verlief nicht ohne kleine Überraschungen, insofern man die Klassenzugehörigkeit und Ergebnisse der Punktspiele berücksichtigt.                                    

In der Gruppe A blieb die „Zweite“ des SSV ohne Sieg u. musste Pokalhoffnungen schnell begraben. Grund dafür waren weniger starke Leistungen der Spielpartner sondern überschaubare eigenes Hallenspiel. Lausen und Großlehna zeigten gute Spiele u. qualifizierten sich für die Halbfinals. Durchaus verdient, da sie nie verloren u. auch die höher dotierten Lützner u. Knautkleeberger auf die Plätze verwiesen.                               

 

Tabelle Gruppe A:                                                                                                                                                                                                        

  1. Blau Weiß Großlehna - 6:3 Tore - 6 Punkte 
  2. SG Lausen - 6:4 - 6 P. 
  3. Knautkleeberger SC - 6:7 - 3 P.
  4. Eintracht Lützen - 6:7 - 3 P.
  5. Markranstädt II. - 3:6 - 2 P.

Gruppe B zeigte teils schon durch klare Ergebnisse mit mehr Toren spielerische Unterschiede der Teams auf. Hier sah man bereits, dass der LSV und die Junioren des SSV die spielstärksten Mannschaften des Turniers waren. Nur Räpitz konnte da noch mithalten, der zweite Stadtligist Schkeuditz etwas überraschend nicht.

                                                                                                                                               

Tabelle Gruppe B:                        

  1. LSV Südwest - 6:5 Tore - 7 Punkte                    
  2. SSV A-Junioren - 12:4 - 7 P.
  3. SG Räpitz - 6:9 - 4 P.
  4. Eintracht Schkeuditz - 4:10 - 2 P.
  5. Grün Weiß Miltitz - 1:11 - 0 P. 

Auch in den Halbfinals konnten sich die beiden Mannschaften der Gruppe B durchsetzen. Während die SG Lausen gegen den LSV Südwest keine Chance hatte, endete die zweite Begegnung Remis. Blau Weiß Großlehna zeigte sich gegen die Junioren auf Augenhöhe, beide hatten Siegchancen. Nach einer gefühlten halben Stunde Strafstoßschießen hatte der SSV „die Nase“ vorn. Die Schützen waren recht sicher und ließen den Hütern nur wenig Auszeichnungsmöglichkeiten.         

                                                                                                  

Ergebnisse Halbfinalspiele: SG Lausen – LSV Südwest 1:7, TSG Blau Weiß Großlehna - SSV A-Junioren 1:1 (10:11 im 9. Meterschießen)

 

Spiel um 3. Platz: SG Lausen – Blau Weiß Großlehna 2:1       

                                                                                  

Finale: LSV Südwest - Markranstädt A-Junioren 1:0.

 

Das kleine Finale entschied die SG Lausen mit 2:1 über Großlehna knapp für sich. Im Finale ging es dann wieder recht eng zu. Der LSV hatte schon Mühe seine größere Reife gegenüber den Junioren mit einem knappen 1:0 zur Geltung zu bringen.

 

Insgesamt überwog im Turnier etwas zu sehr der Kampf und Einsatz. Technische Finessen und Kombinationen zu Toren waren trotzdem zu sehen. Bei den knapp 300 Anwesenden kam so keine Langeweile auf. Sie wurden von fleißigen Helfern des SSV, den an dieser Stelle großer Dank auszusprechen ist, gut versorgt. Zu danken ist den Schiedsrichtern Jacob Reiche, Manuel Pena und Rene Eggert, die immer die Ruhe bewahrten, sowie dem gesamten Organisationsteam des SSV für ihre gute Arbeit bei der Vorbereitung und Durchführung des Turmiers. 

 

Alle Ergebnisse und Tabellen des Turniers unter: www.meinturnierplan.de

 

geschrieben von: R. Reuter am 28.12.2019

VORBERICHT: 21. MARKRANSTÄDTER HALLENTURNIER

 

21. Markranstädter Hallenturnier, Freitag, 27.12.2019, Beginn 18.00 Uhr

 

Alle Jahre wieder, das Traditionsturnier des SSV Markranstädt ist noch lange kein Auslaufmodell und findet immer wieder ein großes Interesse bei den Vereinen aus der unmittelbaren geografischen Umgebung. Auch diese Nähe ist offensichtlich ein nicht zu unterschätzender Fakt diese Organisationsform weiter zu pflegen. Der Gedanke dabei war und ist Vereine, Spieler und Fans aus der Nachbarschaft bei spannendem Sport, entspannter Unterhaltung und Austausch sowie geselligem Beisammensein zusammen zu bringen. Besonders eignet sich dazu auch der Termin zum Jahreswechsel mit etwas mehr Freizeit aller Beteiligten. Entsprechend der schon aufgezeigten Rangfolge steht natürlich der Fußball an erster Stelle, aber eine Meisterschaft ist es nicht. Gewinnen will jeder, aber das Spiel im wahrsten Sinne des Wortes und der Spaß sollten gerade beim Hallenfußball Priorität haben. Natürlich gibt es aufgrund der unterschiedlichen Ligazugehörigkeiten der Teilnehmer Favoriten und Außenseiter. Aber ein paar gute Kicker hat jeder Verein und der Hallenfußball lebt besonders auch von den Überraschungen. Gespielt wird in den beiden Vorrunden in der angeführten Gruppeneinteilung. Danach die jeweils Erstplatzierten (1. Gruppe A gegen 2. Gruppe B, etc.) mit den Halbfinals und zum Abschluss die beiden Finalspiele.

 

Nach den Gruppenbegegnungen spielen die jeweils Erstplatzierten (1. Gruppe A gegen 2. Gruppe B, etc.) die beiden Halbfinals und zum Abschluss die Finalspiele. Wir wünschen uns gute, spannende und vor allen Dingen faire Spiele, sowie entsprechende Stimmung in der Halle. Zum sportlichen Programm bietet der SSV Markranstädt ein ansprechendes Umfeld sowie Versorgung und hofft auf so zahlreichen Besuch wie in den vergangenen Jahren.    

 

Teilnehmer, Gruppen und Spielplan unter: www.meinturnierplan.de

geschrieben von: R. Reuter am 17.12.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT II - SV MÖLKAU   

 

4. Runde Stadtpokal: SSV Markranstädt II – SV Mölkau 4:1 (0:0)

 

Gegen den Tabellenelften der Stadtliga hatten sich die Markranstädter viel vorgenommen und mit einigen jungen Spielern verstärkt. In der 1. Hälfte deutete wenig auf einen klaren Sieger, es wurde auf gleicher Höhe agiert. Torchancen waren noch Mangelware, da beide Teams konzentriert spielten. Dem SSV gelang kurz vor der Pause ein gut herausgespielter Treffer, der aber wegen knapper Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Das 1:0 fiel nach Freistoß von Tröllsch aus halblinker Position, den Kieß gut eingelaufen per Kopfball nutzte. Die Markranstädter waren nun munterer, besonders die am Vortag (Nacht) bei Mannschaftsbildenden Maßnahmen beteiligten. Nach Doppelschlag erzielten sie die Vorentscheidung. Beim zweiten Treffer lief Freigang, von Tröllsch geschickt über links durch. Seine Eingabe verwandelte Loimer direkt. Das 3:0 erzielte Freigang freigespielt von Loimer. Dann wurde der Gastgeber im Abwehrverhalten etwas nachlässig, oder die Mölkauer wieder besser. Der bis dahin kaum geprüfte Wings verhinderte dreimal den Anschluss des Stadtligisten. Bei einem knallharten und flachen Freistoß aus Höhe der Mittellinie !! von Rotter hatte der Mölkauer Keeper trotz der Entfernung kaum eine Abwehrchance. Bei allen schön herausgespielten Treffern natürlich das Tor des Tages.  Flor gelang nur noch Ergebniskosmetik. Mit diesem dritten Sieg in der 4. Runde des Stadtpokals (Freilos 1. Runde) erreichte die II. Mannschaft die Runde der letzten acht Mannschaften.  

 

SSV II: Wings, Hanisch, Dörflinger (74' Hussaini), Tröllsch, Halangk, Kieß, Hadlock, Tang Beteck (74' Rotter), Bernsdorf (64' Sobotta), Loimer, Freigang

 

Wechselspieler: Egi, Hussaini, Rotter, Sobotta 

 

Tore: 1:0 Kieß (47'), 2:0 Loimer (61'), 3:0 Freigang (64'), 4:0 Rotter (81'), 4:1 Flor (88')

 

Schiedsrichter: Schilling

 

Zuschauer: 40

geschrieben von: R. Reuter am 16.12.2019 

VORBILDLICHE VEREINSARBEIT ZUM POKALVIERTELFINALE

 

Vielen Dank an alle Helfer - Der etwas andere Bericht zum Verein und Spiel des SSV Markranstädt im Landespokal!

 

Zum Weihnachtsfest und bald anstehenden Jahreswechsel ist es ja guter Brauch Dank zu sagen, all denen die z. B. einen Fußballverein über das gesamte Jahr am Laufen halten. Das geschieht regelmäßig in verschiedener Form und Foren, mit den üblichen freundlichen Worten und wird vielleicht auch deshalb und weil es immer so ist oft nur flüchtig überflogen bzw. selbstverständlich zur Kenntnis genommen. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, den Trainern, Betreuern, Funktionären und Helfern könnte man täglich für die geleistete Arbeit danken. Mehrere 100 Stunden im Jahr kommen da für viele zusammen, ehrenamtlich versteht sich.

In diesem Beitrag soll aber zu aktuellem Anlass über ein besonderes gutes Beispiel gelebter Vereins- und Basisarbeit berichtet werden. In Vorbereitung des Landespokalspiels gegen Chemnitz reifte bei den Verantwortlichen der Gedanke alle erforderlichen Arbeiten im Umfeld der Veranstaltung selbst auszuführen und dafür zusätzlich die Vereinsmitglieder zu gewinnen. Es galt für den Verein Geld zu sparen und möglichst Gewinn zu erzielen. Das betraf neben dem Bereich der üblichen sportlichen Organisation direkt zum Fußballspiel z. B. auch die Sicherheit, Versorgung, etc. Nicht so einfach umzusetzen insofern man bedenkt, dass letztendlich insgesamt 500 Personen, nicht nur die Zuschauer gerechnet, zur Veranstaltung erwartet wurden und in vielfältiger Weise zu betreuen sind. So kam es dann auch. Und auch die Helfer kamen, von der 2. Mannschaft, Junioren, Senioren, Trainer, Betreuer aus diesen Bereichen, Freiwillige ohne Mannschaftszugehörigkeit etc., sowie die die immer bei der Mannschaft sind. So waren es 40 Sportfreund(e)innen die ihren Verein in dieser Form hervorragend unterstützten und zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen. Ihnen soll hier noch einmal öffentlich der Dank ausgesprochen werden. Oft wird ja vielerorts, auch von Außenstehenden oder „Ehemaligen“ ein nicht mehr vorhandenes Vereinsleben beklagt. Natürlich ist es nicht mehr so wie vor 50 Jahren, aber es gibt noch eines, nur eben auch etwas anders. Neben dem praktischen Nutzen ist besonders das ideelle Positivum im Innenverhältnis unseres Vereins herauszustellen. Wir wünschen allen ein Frohes Fest!

geschrieben von: R. Reuter am 12.12.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - CHEMNITZER FC 

 

Viertelfinale Wernesgrüner Sachsenpokal, SSV Markranstädt – Chemnitzer FC 0:4 (0:1)

 

Im letzten Spiel des Jahres 2019 zeigte unsere 1. Mannschaft gegen den klaren Favoriten aus der 3. Liga noch einmal eine gute Leistung und verabschiedete sich nach 4 Siegen mit einem achtbaren Ergebnis aus dem Landespokal. Aufgrund der starken Gegenwehr gelang es dem Chemnitzer FC erst in den Schlussminuten die vier Klassen Unterschied auch Ergebnismäßig mit dem dritten und vierten Treffer in die erwartete Form zu bringen. Im Aufgebot der Profitruppe standen zwar einige „Anschlusskader“, aber letztendlich überwiegend Stammkräfte. Obwohl dem SSV einige Spieler nicht zur Verfügung standen hatte Trainer Olaf Brosius immer noch ein ordentliches Aufgebot zur Verfügung. Das war gut eingestellt und setzte die Vorgaben im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten diszipliniert und mit viel Herz um. In Kurzform: Spielfeld klein machen, Ball sowie Gegner jagen und schnell vorn die einzige Spitze in Richtung Strafraum bringen.

Chemnitz machte natürlich das Spiel, brauchte aber viel Zeit um erste Torgefahr zu erlangen. Christian Wings entschärfte einen Schuss von Tim Campulka (22.). Nach erkämpften Bällen gelang es dem SSV ab und an schnell nach vorn zu spielen. So in der 28. Minute, als Patrick Scheithauer aus der eigenen Hälfte über links konterte und plötzlich frei vor CFC-Torhüter Joshua Mroß auftauchte. Clemens Schoppenhauer konnte kurz vorm Abschluss per Grätsche die Führung des SSV verhindern. Einen Strafstoß forderten die Markranstädter vergeblich als Jonathan Barth weggestoßen wurde. Etwas unglücklich für den Unterdock auch der Rückstand durch ein Eigentor. Vom sehr souveränen Erik Heynke prallte ein Chemnitzer „Zufallsball“ ins Tor ab. Philipp Hosiner hatte kurz vor und gleich nach der Pause die Möglichkeit zu erhöhen, verfehlte den Kasten. In der 53. Minute konnte sich Wings gegen einen Nachschuss von Erik Tallig auszeichnen. Der eingewechselte Noah Awuku erhöhte die Chemnitzer Führung schließlich in der 55. Minute. fast von der Grundlinie ins lange Eck. Die Markranstädter steckten aber nie auf. So lief Maximilian Bernsdorf drei Minuten später allein auf Mroß zu, bevor sein Schuss am Tor vorbeiflog. Auf der anderen Seite vergab Schoppenhauer in der 66. und 67. Minute jeweils eine Kopfballchance nach Ecken. Nach Zuspiel von Awuku lief Philipp Hosiner in den Strafraum und ließ Torhüter Wings mit seinem trockenen Schuss keine Chance. Awuku sorgte zwei Minuten später nach einer Hereingabe von Campulka per Kopfball für das 4:0 (87.). Einen möglichen Ehrentreffer für unser Team verhinderte Mroß in der 88. Minute. Der eingewechselte Louis Freigang lief an der Grundlinie entlang und prüfte den Chemnitzer Schlussmann noch einmal am kurzen Pfosten.

Für den SSV war es ein schöner und gelungener Abschluss der Vorrunde des Spieljahres 2019/20.  

 

SSV Markranstädt: Wings, Werner, Heynke, Barth, Kögler (65' Kunze), Peter, Hahnefeld (56' Kieß), Schilling, Nüchtern, Bernsdorf, Scheithauer (65' Freigang)

 

Wechselspieler: Mercklein, Tröllsch, Kieß, Kunze, Freigang  

                                                                                                                                   

Torfolge: 0:1 Heynke 34' (ET), 0:2 Awuku 54', 0:3 Hosiner 84', 0:4 Awuku 86'

 

Schiedsrichterteam: Bringmann, Seidl, Eckert

 

Zuschauer: 400

geschrieben von: R. Reuter am 11.12.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - CHEMNITZER FC 

 

Viertelfinale Wernesgrüner Sachsenpokal, SSV Markranstädt – Chemnitzer FC 0:4 (0:1)

 

Im letzten Spiel des Jahres 2019 zeigte unsere 1. Mannschaft gegen den klaren Favoriten aus der 3. Liga noch einmal eine gute Leistung und verabschiedete sich nach 4 Siegen mit einem achtbaren Ergebnis aus dem Landespokal. Aufgrund der starken Gegenwehr gelang es dem Chemnitzer FC erst in den Schlussminuten die vier Klassen Unterschied auch Ergebnismäßig mit dem dritten und vierten Treffer in die erwartete Form zu bringen. Im Aufgebot der Profitruppe standen zwar einige „Anschlusskader“, aber letztendlich überwiegend Stammkräfte. Obwohl dem SSV einige Spieler nicht zur Verfügung standen hatte Trainer Olaf Brosius immer noch ein ordentliches Aufgebot zur Verfügung. Das war gut eingestellt und setzte die Vorgaben im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten diszipliniert und mit viel Herz um. In Kurzform: Spielfeld klein machen, Ball sowie Gegner jagen und schnell vorn die einzige Spitze in Richtung Strafraum bringen.

Chemnitz machte natürlich das Spiel, brauchte aber viel Zeit um erste Torgefahr zu erlangen. Christian Wings entschärfte einen Schuss von Tim Campulka (22.). Nach erkämpften Bällen gelang es dem SSV ab und an schnell nach vorn zu spielen. So in der 28. Minute, als Patrick Scheithauer aus der eigenen Hälfte über links konterte und plötzlich frei vor CFC-Torhüter Joshua Mroß auftauchte. Clemens Schoppenhauer konnte kurz vorm Abschluss per Grätsche die Führung des SSV verhindern. Einen Strafstoß forderten die Markranstädter vergeblich als Jonathan Barth weggestoßen wurde. Etwas unglücklich für den Unterdock auch der Rückstand durch ein Eigentor. Vom sehr souveränen Erik Heynke prallte ein Chemnitzer „Zufallsball“ ins Tor ab. Philipp Hosiner hatte kurz vor und gleich nach der Pause die Möglichkeit zu erhöhen, verfehlte den Kasten. In der 53. Minute konnte sich Wings gegen einen Nachschuss von Erik Tallig auszeichnen. Der eingewechselte Noah Awuku erhöhte die Chemnitzer Führung schließlich in der 55. Minute. fast von der Grundlinie ins lange Eck. Die Markranstädter steckten aber nie auf. So lief Maximilian Bernsdorf drei Minuten später allein auf Mroß zu, bevor sein Schuss am Tor vorbeiflog. Auf der anderen Seite vergab Schoppenhauer in der 66. und 67. Minute jeweils eine Kopfballchance nach Ecken. Nach Zuspiel von Awuku lief Philipp Hosiner in den Strafraum und ließ Torhüter Wings mit seinem trockenen Schuss keine Chance. Awuku sorgte zwei Minuten später nach einer Hereingabe von Campulka per Kopfball für das 4:0 (87.). Einen möglichen Ehrentreffer für unser Team verhinderte Mroß in der 88. Minute. Der eingewechselte Louis Freigang lief an der Grundlinie entlang und prüfte den Chemnitzer Schlussmann noch einmal am kurzen Pfosten.

Für den SSV war es ein schöner und gelungener Abschluss der Vorrunde des Spieljahres 2019/20.  

 

SSV Markranstädt: Wings, Werner, Heynke, Barth, Kögler (65' Kunze), Peter, Hahnefeld (56' Kieß), Schilling, Nüchtern, Bernsdorf, Scheithauer (65' Freigang)

 

Wechselspieler: Mercklein, Tröllsch, Kieß, Kunze, Freigang  

                                                                                                                                   

Torfolge: 0:1 Heynke 34' (ET), 0:2 Awuku 54', 0:3 Hosiner 84', 0:4 Awuku 86'

 

Schiedsrichterteam: Bringmann, Seidl, Eckert

 

Zuschauer: 400

geschrieben von: R. Reuter am 11.12.2019

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - CHEMNITZER FC 

 

Viertelfinale Wernesgrüner Sachsenpokal, Dienstag 10.12.2019, Anstoß 19:30 Uhr, Stadion am Bad

 

 Zwei Teams haben in diesem Wettbewerb bereits das Halbfinale erreicht und erwarten nun die weitere Komplettierung. Lok Leipzig hatte sich in Plauen durchgesetzt und Oberligist International Leipzig eliminierte überraschend den Drittligisten FSV Zwickau. Eilenburg hat sich erst im Februar 2020 beim Landesligisten Neustadt Spree zu beweisen. Schade für den SSV, dass nun noch im Dezember gespielt werden muss. Besonders an einem Arbeitstag gegen die vier Ligen höher spielenden Profis. Natürlich ist die Terminenge der 3. Liga, mit 20 Teams spielend, bekannt. Immerhin muss Chemnitz bis zwei Tage vor Weihnachten noch 2 x auswärts antreten und Ende Januar geht es bereits mit den Punktspielen weiter. Aber ein schönes Aufbauspiel an einem Wochenende im Januar ggf. mit den Anschlusskadern wäre ja auch möglich gewesen. Chemnitz siegte in Grimma 3:1 und gegen den FSV Krostitz 4:0. Im Punktspielgeschehen hatten sie einen schweren Start und waren schon etwas abgeschlagen. Dann gelangen aber einige Punktgewinne, u. a. Siege gegen den MSV Duisburg und 1. FC Kaiserslautern. Zuletzt lief es ergebnismäßig nicht mehr ganz so. Im Derby gab es gegen Zwickau ein 2:2. Der Verein, der ja bekanntermaßen an verschiedenen „Fronten“ zu kämpfen hat befindet sich in Abstiegsgefahr, aber immer noch in Sichtweite mit 4- bis 5 Punkten Rückstand auf das untere Mittelfeld.   

Markranstädt setzte sich in vier Runden gegen mittelstarke Landesklasseteams durch. Gegen Chemnitz ist der SSV nun krasser Außenseiter schon aufgrund der Klassenunterschiede. Leider sieht es zusätzlich auch personell schon seit einigen Wochen – dazu kommt noch der Spieltag Dienstag – ziemlich bescheiden aus. Trainer Olaf Brosius träumte mal kurz am letzten Freitag von einer Idealbesetzung. Da könnten wir den großen Favoriten vielleicht eine Weile etwas „die Stirn bieten“. Davon sind wir aber mit mindestens mit einem halben Dutzend, eher mehr, gestandenen Spielern entfernt. Der Ersatz muss und wird auch mit Juniorenspielern erfolgen und wir werden versuchen nicht zu sehr unterzugehen. So sieht es aus.   

Auf die Historie der Fußballgeschichte zwischen Markranstädt und Chemnitz wurde schon früher Anlassbezogen eingegangen. Hier in Kurzform; 5 x zwischen 2002 und 2017 spielten sie gegeneinander u. Chemnitz gewann in unterschiedlicher Höhe. Zwischen 8:1 und 2:1 nach Verlängerung war einiges dabei. Etwas am Haken hatte der SSV den Chemnitzer FC in der gemeinsamen Oberligasaison 2007/08. In Markranstädt gelang ein 1:1, auswärts 2:1 für den späteren Aufsteiger.

Historische Pokalsiege gab es aber in Vorzeiten für den stolzen ATV u. Sportfreunde 1912 gegen den großen Polizeisportverein. 1931 schlugen sie die Chemnitzer am Pritschenborn mit 3:1 und 1939 im neuen Stadion an der Südstraße 2:1. In Chemnitz gab es dafür 1933 und 1940 beim 1:7 und 1:4 auch im Pokal wenig zu holen.    

geschrieben von: R. Reuter am 09.12.2019  

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV LIPSIA EUTRITZSCH


15. Spieltag Landesklasse Nord: SSV Markranstädt – Lipsia Eutritzsch 0:0

 

Fast 3 Tore pro Spiel hatten die beiden Erstplatzierten der Landesklasse Nord bisher in der abgelaufenen Saison erzielt. Im direkten Aufeinandertreffen setzten beide Teams erst einmal auf eine sichere Abwehr. Man ging offensichtlich davon aus, dass ein früher Rückstand nur schwer zu egalisieren sei. 25 Minuten passierte in Bezug auf Torgefahr wenig. Eutritzsch zeigte Ansätze wie man über Konter zum Erfolg kommen wollte. Florian Schilling setzte einen Freistoß aus aussichtsreicher Position über das Tor. Als Torwart Patrick Baum weit vor seinem Kasten ausrutschte kam Patrick Scheithauer knapp zu spät, der Keeper konnte noch retten. Kurz darauf verfehlten die Gäste knapp drüber. Leider wurde der agile „Antreiber“ Florian Schilling durch Foulspiel so verletzt, dass er nicht weiter machen konnte. Nitzsche erhielt die einzige gelbe Karte, in dem kampfintensiven aber doch meist fairen Spiel, vom ordentlich leitenden Leon - Philipp Dastych. In Hälfte zwei gab der SSV seine Zurückhaltung auf und drängte auf die Führung. Phillipp Röppnack versuchte gleich mal aus 40 Metern den Torwart zu überlisten. Aus der diesmal mit allen Akteuren überzeugenden Abwehr heraus, die Eutritzsch nicht zur Entfaltung kommen ließ, wurden etliche verheißungsvolle Aktionen gestartet. Ein Eckball flog über „Freund und Feind“, dabei hatte sich Jonathan Barth in eine gute Position frei abgesetzt. Sein Kopfball ging dann aber auf den Keeper. So eine Chance kommt nicht wieder, ist dann die geläufige Reaktion. Aber doch, auch Luis Freigang hatte sie in der 80. Minute, verfehlte aber links vorbei. Fabian Kieß hatte kurz vor Schluss auch noch einmal eine Möglichkeit aus Nahdistanz. Schrecksekunde zwischendurch; Christian Wings verletzte sich ohne Gegnereinwirkung. Nach Behandlung ging es aber weiter (Nur die Harten……oder so ähnlich). Überhaupt hatten die Einwechslungen noch einmal „Frischen Wind“ gebracht. Neben Schilling wie beschrieben hatten auch Scheithauer und Patrick Hahnefeld ein ordentliches Spiel gemacht, aber kürzliche Verletzung bzw. Krankheit zeigten Nachwirkung. Lipsia wechselte ebenfalls 3 x. in der Schlussphase um den SSV aus dem Spiel zu bringen. Mit dem Erreichen des Remis ist ihnen das ergebnismäßig gelungen. Auch Markranstädt kann mit dem Punkt leben. Vor dem Spiel in Anbetracht der Sorgen sicher etwas mehr als zum Abpfiff nach den beiden Chancen.. So haben wir aus meiner Sicht zwar kein Spitzenspiel, aber trotz der Torlosigkeit eine ansprechende Begegnung gesehen. Zu danken ist den, sicher auch aufgrund der letzten Erfolge, zahlreich angereisten fast euphorischen Eutritzscher Fans für ihren Besuch. Sie machten offensichtlich die Hälfte des Publikums aus und trugen zur allgemein guten Atmosphäre, in unserem auch bei nicht optimalen Witterungsbedingungen, allseits geschätzten Stadion bei.

          

SSV: Wings, Böhme, Werner, Kögler, Barth, Peter, Röppnack, Schilling (46‘ Kieß), Hahnefeld (74‘ Freigang), Bernsdorf, Scheithauer (69‘ Klauss)

 

Wechselspieler: Mende, Heynke, Freigang, Tröllsch, Kieß, Klauss

 

Lipsia: Baum, Kuhn Meyer, Nitzsche, Unger, Lohmeier, Knoebel, Fischer (82' Wororzay), Premßler (85' Pokowitz), Pham (90‘ Geigenmüller), Klitzing

 

Schiedsrichter: Dastych, Krüger, Hannak

 

Zuschauer: 150

geschrieben von: R. Reuter am 08.12.2019

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV LIPSIA EUTRITZSCH 

 

15. Spieltag Landesklasse Nord, Freitag 06.12.2019, Anstoß 19:30 Uhr, Stadion am Bad

 

Vorbericht: Am letzten Spieltag kommt es zu einem Endspiel um den Spitzenplatz nach Abschluss der 1. Halbserie. Eutritzsch befindet sich mit einem Spiel mehr zwei Punkte vor dem SSV. Lipsia hat einen Lauf mit 6 Siegen aus den letzten 7 Spielen. Nur gegen den Stadtrivalen Rotation 1950 wurde 0:1 verloren. U. a. wurde Zwenkau 4:0, Krostitz 4:1 und Colditz 5:2 geschlagen. Das wird also eine schwere Aufgabe für unsere Jungs. Zuletzt musste mit dem 1:2 gegen Roter Stern die erste Saisonniederlage hingenommen werden. Dabei gewann man die Erkenntnis, dass doch nicht alle ausfallenden Spieler jederzeit erfolgreich zu ersetzen sind. Trotzdem wird u. muss der Trainer dem zur Verfügung stehenden Aufgebot das Vertrauen schenken. Zur Wochenmitte konnte mir Olaf Brosius noch nicht sagen wer das sein wird. Die sarkastische Aussage: Ich habe aktuell zwei Teams, eins kann spielen, das andere ist verletzt, krank oder verhindert. Die personelle Lage ist ernst, aber nicht aussichtslos. Elf Mann u. drei auf der Bank werden es auf jedem Fall sein. Wichtig, in der Abwehr müssen sie wieder besser stehen, ähnlich wie in den erfolgreichen 16 Pflichtspielen. Eine etwas andere Spielweise als gewohnt ist von der neu aufzustellenden Offensive zu erwarten. Unter den ähnlichen personellen Bedingungen etwa so wie in der 2. Hälfte bei Roter Stern. Auch im Hinblick auf das Landespokalspiel am kommenden Dienstag gegen die Profimannschaft des Chemnitzer FC; Der SSV schleppt sich ziemlich hin zum Saison- u. Jahresfinale. Groß gejammert wird nicht, dass gleiche Problem haben oder hatten alle anderen Bewerber genauso. Freuen wir uns über das bisher erreichte u.  auf die letzten beiden Spiele. Wer hatte so einen Lauf schon im Sommer nach dem Abstieg erwartet. Darauf kann das gesamte Team stolz. Egal wie das Spiel am Freitag ausgeht, mit einer tollen Ausgangsposition wird der SSV die 2. Halbserie, zum Auftakt im Februar gleich zwei Heimspiele, mit Spannung u. Optimismus erwarten.  

 

Auch das noch - die sachlichen Gründe der Ansetzungen Freitag/Dienstag/abends, sowie Pro und Kontra zum Besuch -Weißwasser wurde verlegt, Folge CFC ebenfalls und die 3. Liga spielt bis Weihnachten.        

                                                                                                                                                           

Pro: Alle „Freitags SSV Fußballbesucher“ können - Samstag Weihnachtsmärkte (Markranstädt) besuchen - oder zu Rasenball gehen bzw. sehen.

 

Kontra: Spiele im Winter u. abends zu spät, zu kalt, zu nass.               

                                                                        

Das stimmt, aber der SSV hat auch etwas zu bieten. Eine schöne geschützte Tribüne, einen   warmen Vereinsraum mit Imbiss u. wahlweise kalten und warmen Getränken. Und noch etwas; Zu Oberligazeiten war immer wieder zu hören: Keine eigenen (Markranstädter) Spieler, kennen keinen mehr. Die Oberliga war dann nicht mehr finanzierbar. Der Preis war der Abstieg, gleich zweimal. Die „Fremden“ wurden weniger, die Zuschauer auch. Einige „Alte Spieler“ sind dem Verein trotzdem treu geblieben. Sie zusammen mit vielen aus der „Zweiten“ und jungen aus dem Nachwuchs sind jetzt Markranstädt(er). Also aufgerafft liebe Fußballanhänger unterstützt mit eurem Besuch den SSV!

geschrieben von: R. Reuter am 03.12.2019

SPIELBERICHT: ROTER STERN LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT

 

14. Spieltag Landeslasse Nord: Roter Stern Leipzig – SSV Markranstädt 2:1 (2:0)

 

Mit der ersten Saisonniederlage verliert der SSV die Tabellenspitze. Um das Fazit vorwegzunehmen, es war ein verdienter Sieg von Roter Stern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerten sie sich, mit dem „Rückenwind“ der zeitigen Tore, zu einer guten kämpferischen und auch beachtlichen spielerischen Leistung.  Markranstädt machte zu viele individuelle und mannschaftliche Fehler. Die personellen Ausfälle konnten diesmal nicht wie sonst erfolgreich überspielt werden. Eigentlich begann es wie zuletzt immer. Dem Zwang folgend wurde das Team wieder erheblich umgestellt, kurz vor Anpfiff musste noch Erik Heynke passen. Trotzdem übernahm der SSV sofort die Initiative und hatte innerhalb weniger Minuten drei Großchancen, die Luis Freigang und Patrick Scheithauer nicht zur Führung nutzten. Aus dem Nichts kam Roter Stern zum 1:0 nach Flanke von links mit schönem Kopfballtreffer. Die versammelte SSV Abwehr war da, bloß keiner am Mann. Der Gastgeber war nun im Spiel und wusch gleich noch mal zum 2:0 nach. Der SSV mühte sich, aber es lief nicht gut. Im Bestreben Ruhe reinzubringen wurde zu viel hinten herum und quer gespielt. Die Sterne hatten sogar noch zwei Möglichkeiten zu erhöhen, der SSV eine.

Nach der Pausenansprache wurde dann anders gespielt. Schnell und lang nach vorn ist sicher nicht die Markranstädter Spielweise, aber den Umständen angepasst. Zwei Treffer Rückstand, die ablaufende Uhr, der doch etwas engere Platz und besonders ein verbissen kämpfender Gegner, machten ein rustikales Handeln erforderlich. Der SSV erkämpfte nun viele Bälle und setzte den Gegner richtig unter Druck. Es gab viele Szenen im Strafraum der „Roten“, auch strittige. Stephan Schammer erzwang mit Macht u. Gewalt den fälligen „Elfer“, Florian Schilling verwandelte sicher. Markranstädt hatte noch viel Zeit das Spiel zu drehen. Scheithauer setzte zwei Kopfbälle knapp daneben, einmal auf den Keeper (61./ 63./80.). Dass wars dann auch bald schon. Zu viel Hektik, Ungenauigkeit und enge Räume ließen kaum klare Abschlüsse zu. Roter Stern wurde nach dem Anschlusstreffer wieder gefährlicher (Schuss nach Ecke drüber 72') und hätte mit Kontern zum Schluss den dritten Treffer erzielen können.

 

SSV: Wings, Werner, Kieß (88' Tröllsch), Barth, Schammer, Kunze, Peter, Schilling, Kögler (46' Hahnefeld), Freigang (74' Bernsdorf), Scheithauer

 

Wechselspieler: Mercklein, Bittner, Hahnefeld, Heynke, Bernsdorf, Tröllsch 

 

Tore: 1:0 Frohburg (14'), 2:0 Herzog (17'), 2:1 Schilling (59' Foulstrafstoß)

 

Zuschauer: 318

 

Schiedsrichter: Zander 

geschrieben von: R.Reuter am 02.12.2019

VORBERICHT: ROTER STERN LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT 

 

14. Spieltag Landesklasse Nord, Sonntag, 01. Dezember 2019, Anstoß 14.00 Uhr im Sportpark Dölitz

 

Der letzte Abschnitt für unsere 1. Mannschaft im Quartett der vier Auswärtspflichtspiele hintereinander führt in den Leipziger Südosten. Der Tabellenfünfte Roter Stern erwartet den Spitzenreiter vor einer sicher wieder traditionell guten Kulisse von einigen hunderten Fans. Die Sterne verbuchen in der laufenden Saison bei 6 Siegen 3 Remis und 4 Niederlagen über 21 Punkte. Zuletzt zeigten sie gute Form, gewannen in Wurzen 6:2 und gegen Liebertwolkwitz 3:1. Sicher wollen auch sie die Ersten sein, die den ungeschlagenen Spitzenreiter besiegen. Wieder sicher sind beim SSV die obligatorischen Wechsel in der Aufstellung aus personellen Gründen. Die sich wöchentlich stellende Aufgabe wird aber positiv angegangen. Die zuletzt fehlenden Jonathan Barth, Patrick Hahnefeld und Lukas Peter sind im Aufgebot, dass Erik Heynke noch fit wird hofft der Trainer. Max Böhme und Marcel Nüchtern sind diesmal nicht dabei. Unabhängig wer spielt, volle Konzentration und ein gutes Spiel wird für den SSV erneut erforderlich sein, um die tolle Serie fortzusetzen.

geschrieben von: R. Reuter am 28.11.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT II - KSC LEIPZIG 1864

 

13. Spieltag Stadtklasse Leipzig: SSV Markranstädt II – Knautkleeberger SC 1864 3:0 (2:0)

 

Wichtiger „Dreier“ für den Kampf um den Klassenerhalt - Gegen den Tabellendritten kann unsere „Zweite“ überzeugen und es gelingt in der Klarheit doch überraschend ein wichtiger Sieg. Das Team hatte mit Patrick Hahnefeld aus der 1. Mannschaft und Julian Hadlok von den A- Junioren etwas Unterstützung bekommen und selbst auch aus den eigenen Reihen ein ordentliches Aufgebot zusammen. Robin Loimer bringt den SSV,  „am langen Pfosten“ freigelaufen, nach Flanke von Tang Beteck zeitig in Führung. Hadlok kann mit platziertem Distanzschuss erhöhen. Mit dem dritten Treffer durch Loimer wurden die „Weichen“ auf Sieg gestellt. Der SSV zeigte in allen Mannschaftsteilen eine ordentliche Leistung und ließ Knautkleeberg kaum ins Spiel kommen. Kurzzeitig drohte Aufgrund des starken Nebels fast der Abbruch. Der SSV zog gelb leuchtende Leibchen über, das Licht wurde eingeschaltet und damit ging es besser weiter. Fair vom KSC, dass sie klar im Rückstand liegend daraus kein Problem machten.  

 

SSV II: Mende, Lede, Dörflinger, Hanisch, Halangk, Hahnefeld, Hadlok (73' Schubert), Preibisch, Sobotta (88' Hussaini), Tang Beteck, Loimer (83' Rotter)                                                           

Torfolge: 1:0 Loimer (15'), 2:0 Hadlok (26'), 3:0 Loimer (48')

 

Zuschauer: 25

geschrieben von: R. Reuter am 26.11.2019

SPIELBERICHT: ATSV FRISCH-AUF WURZEN - SSV MARKRANSTÄDT

 

13. Spieltag Landesklasse Nord: ATSV FA Wurzen - SSV Markranstädt 0:5 (0:3)

 

Der SSV war zu Gast bei dem ATSV Frisch Auf Wurzen dem Tabellenvorletzten. Die Favoritenrolle war klar beim SSV und diese wurde auch von Beginn an angenommen. Unsere Erste spielte Ballbesitzfussball und versuchte die gegnerische Abwehr durch schnelle Pässe auf die Stürmer auszuhebeln. Dies gelang bereits in der 6. Minute durch Florian Schilling, welcher ordentlich nachsetzte und traf. Der Treffer galt und der SSV spielte weiter auf des Gegners Tor und ließ den Gastgebern kaum Chancen für eigene Angriffe. Der vor wenigen Tagen 18 Jahre alt gewordene Luis Freigang nutzte seine sich bietenden Chancen und erzielte in der 36. Minute das 0:2. Noch kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte der SSV durch Goalgetter Patrick Scheithauer auf 0:3. Nach der Pause wechselten die Wurzener, setzten den SSV unter Druck und wollten den Anschlusstreffer erzielen. Unsere Abwehr stand sicher, sodass die Angriffsbemühungen der Gastgeber verpufften und der SSV zunehmend wieder die Spielkontrolle hatte. In der 56. Minute traf erneut Patrick Scheithauer das Tor zum zwischenzeitlichen 0:4. Er schraubte somit sein Torekonto auf 10 Buden herauf. Der SSV hatte noch nicht genug und so traf auch unser Neuzugang Stephan Schammer in der 76. Minute zum 0:5 Endstand.Die Männer von Trainer Olaf Brosius zeigten wieder ein tolles Spiel, trotz erneuter Personalwechsel aufgrund von Sperren und beruflicher Verhinderungen. Selbst unser Co-Trainer André Bittner kam in der 86. Minute noch zu einem Kurzeinsatz in der Ersten. Bleibt zu hoffen, dass in den noch verbleibenden 3 Spielen ( inkl. Pokal) bis zur Winterpause wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen. Das nächste Punktspiel ist am 01.12.2019 um 14.00 Uhr bei Roter Stern Leipzig.

 

SSV: Wings, Böhme, Werner, Hildebrandt, Freigang (87' Bittner), Nüchtern, Schilling, Schammer (77' Tröllsch), Bernsdorf (66' Kögler), Scheithauer, Kieß

 

Wechselspieler: Mercklein, Bittner, Kögler, Tröllsch 

 

Torfolge: 0:1 Schilling (6'), 0:2 Freigang (36'), 0:3 Scheithauer (45'), 0:4 Scheithauer (56'), 0:5 Schammer (76') 

 

Schiedrichter: Thränert

 

Zuschauer: 58

geschrieben von: M. Ballasch am 24.11.2019

VORBERICHT: ATSV FRISCH AUF WURZEN - SSV MARKRANSTÄDT     

 

13. Spieltag Landesklasse Nord, Samstag 23. November Anstoß 14.00 Uhr, Frisch-Auf-Stadion

 

Aufgrund des Landespokal ist es für unser Team erst das 12. Spiel. Der 1. Platz blieb erhalten da die erfolgreichen Eutritzscher zuletzt gegen Rotation 1950 verloren. Für den SSV geht es nun im vier Spiele dauernden Auswärtsmarathon an die Mulde. Nach einer langen Pause von fast 18 Jahren treffen die 1. Mannschaften im traditionsreichen Frisch Auf Stadion (früher Albert - Kuntz Stadion) aufeinander. Wurzen steht erneut im Abstiegskampf. Im vergangenen Jahr konnte mit einem Sieg am letzten Spieltag die Klasse gehalten werden. Aktuell befindet sich das Team mit 6 Punkten auf dem 15. Platz. Frisch Auf hatte einen schlechten Start u. holte bis zum 7. Spieltag nur einen Punkt. Begründet u. a. dadurch, dass oft Spieler nicht zur Verfügung standen. Dann aber schien es aufwärts zu gehen. Gegen Zwenkau u. Krostitz gab es Punktgewinne, Rotation 1950 wurde besiegt. Zuletzt ergebnistechnisch ein Rückschlag mit 2:6 gegen Roter Stern. Berichten zufolge entsprach das Ergebnis nicht dem Spielverlauf. Wurzen vergab Chancen u. war in der Abwehr zu offen. Den SSV erwartet also ein Gegner dem sprichwörtlich das „Wasser bis zum Hals steht“. Unser Team hat noch keinen Gegner unterschätzt und ist dabei gut gefahren. Konzentration ist angesagt, denn gerade die nicht so Erfolgreichen haben gegen die Favoriten nichts zu verlieren. Abzuwarten ist wie unsere Männer die Blessuren vom Abnutzungskampf in Weißwasser auskuriert haben. Laut sportlicher Leitung wird es personelle Umbesetzungen geben. Einige zuletzt fehlende Akteure sind aber wieder dabei, sodass ein ordentliches Aufgebot zur Verfügung steht. Nicht eingespielt sein beklagt keiner, da die laufenden „Wechselspielchen“ bisher gut gemeistert worden.

 

Geschichte/Tradition: Der Fußball in Wurzen u. Markranstädt hat eine lange Geschichte u. große Tradition, die an dieser Stelle noch einmal in Kurzform gewürdigt werden soll. In vielen Saisons spielten sie in einer Liga, oft aber auch in sportlich völlig unterschiedlichen Leistungsklassen. In den Gründerjahren u. bis 1945 gab es wenig Kontakte. Die Sportfreunde spielte jahrelang höherklassig, dabei mit Wettin u. später MTV Wurzen nur kurzzeitig. Frisch Auf war eine Größe im Arbeitersport. Nach dem Krieg begann die beste Zeit als SG Wurzen noch mit Markranstädt in der Landesliga. Mit Empor ging es in die Spitze der teils eingleisigen 1. DDR -Liga. 3000 Zuschauer im Durchschnitt u. noch mehr bei Spitzenspielen waren begeistert. Eine Episode: Neben großartigen Spielern wie den Keils, Hinneburg, Zedel u. a.  war auch der Markranstädter „Superstar“ der 30/40 -er Jahre Ceslaus Respondeck im Alter von fast 40 Jahren an Wurzens Erfolgen beteiligt. Sein Wechsel kam in Markranstädt damals nicht gut an, trotzdem wurde er an der Südstraße danach noch Spielertrainer. Mit Bildung der Sportclubs u. gut dotierten Betriebssportgemeinschaften begann auch Wurzens Stern zu sinken: Über die 2. DDR-Liga ging es 1966 in die Bezirksliga. Dort traf man auf die wiedererstarkte Turbine u. stieg gleich nochmal ab. Bis zur Wende teils gute Plätze in der Bezirksliga aber weitere zwei Abstiege. Markranstädt blieb in der Bezirksliga u. wurde 1990 gemeinsam mit Empor in die neu gegründete Landesliga eingereiht. Wurzen stieg sofort wieder ab. Als ATSV „Frisch Auf“ folgten Auf- u. Abstiege, wobei ab u. an auch der SSV Spielpartner war. Markranstädt spielte dann Landes- u. Oberliga. Wurzen, seit 2014 in der Landesklasse, traf dort auch auf die „Zweite“ des SSV.  

geschrieben von: R. Reuter am 20.11.2019

SPIELBERICHT: VfB WEIßWASSER - SSV MARKRANSTÄDT 

 

Achtelfinale Wernesgrüner Sachsenpokal: VFB Weißwasser 1909 – SSV Markranstädt 0:2 (0:0)

 

Vorgeplänkel: Nach drei erfolgreichen Spielen im Sachsenpokal sollte es für Weißwasser mit einem weiteren Erfolg und der Aussicht auf einen lukrativen Gegner im Viertelfinale wohl so etwas wie das Spiel des Jahres werden. Mit dem Ziel des vierten Sieg in Folge, damit das Viertelfinale gegen einen renommierten Gegner zu erreichen, wurden alle Kräfte mobilisiert. Den SSV, aus personellen Gründen wieder etwas umgestellt, erwartete vor knapp 200 Zuschauern u. guten äußeren Bedingungen ein hochmotivierter Gastgeber. Die Routiniers Raik Hildebrandt, Jens Werner, Patrick Hahnefeld sowie Torjäger Patrick Scheithauer mussten ersetzt werden. Christian Wings, Marcel Nüchtern und Lukas Peter waren gegenüber dem letzten Spiel wieder dabei. Robby Kögler sowie die Junioren Philipp Tröllsch und Benjamin Koch komplettierten ein ordentliches Aufgebot.    

 

Spielverlauf: Markranstädt war gut ein- u. aufgestellt, zeigte sich von Beginn an wenig beeindruckt und übernahm sofort die Initiative. Marcel Nüchtern setzte per Distanzschuss übers Tor ein erstes Zeichen. Kilian Kunze war rechts durch scheiterte aber frei vor Torwart Knobel, der zum Eckball abwehrte (7.). Danach war Luis Freigang links durch, wurde aber gestoppt. In dieser Phase musste der SSV seine klaren Vorteile zur Führung nutzen. Weißwasser kam dann besser ins Spiel und verfehlte mit einigen gefährlichen Schüssen nur knapp das Tor bzw. wurde abgeblockt. Das Spielgeschehen war bis zur Pause ausgeglichen, der SSV konnte nicht mehr dominieren. Nur in der 35. Minute kreuzte Freigang noch einmal aussichtsreich vorm gegnerischen Tor auf, wurde aber von zwei Gegnern abgeblockt.

Nach der Pause die Kopie wie zu Spielbeginn. Gute Eingabe von Lukas Peter, Kunze schießt knapp vorbei. Dann Peter erneut knapp vorbei. Danach wieder eine 100 %. Kunze über rechts auf u. davon, präzises Rückspiel auf Florian Schilling, der den Hüter aus sechs Metern nicht überwinden kann (61.). Eine Minute vorher gefährlicher Kopfball vom VfB 1909 nach Freistoß, sieht Wings auf dem Posten. Die Zahl der Abschlüsse ist klar auf der Seite des SSV, aber es steht immer noch 0:0. Weißwasser wittert seine Chance, sucht verbissen den Erfolg u. den SSV mit Einsatz zu beeindrucken. Einige rüde Fouls, besonders gegen Kapitän Marcel Nüchtern, auch nach gespieltem Ball, waren grenzwertig, wurden aber kaum geahndet. Aber der Schuss sollte für die Platzbesitzer nach hinten los gehen. Deren offene Abwehr nutzte Jonathan Barth. In Mittelstürmerposition !! „schnickte“ er den letzten Mann und netzte zur SSV – Führung ein. Danach wurde Nüchtern nach Abspiel wieder gefoult, aber Freigang nutzt den laufenden Vorteil und setzt sich zum zweiten Treffer durch. Das war die Entscheidung, trotz das Weißwasser nichts unversucht lässt. Max Böhme u. Erik Heynke stehen souverän, alle anderen hauen sich rein und nach vorn sind die jungen Leute immer noch schnell auf den Beinen. Groß spielen konnte man sowieso nicht mehr u. brauchte es auch nicht.

Als Fazit steht ein verdienter Sieg des SSV, der den angesagten Kampf annahm, spielerische Vorteile u. mehr Chancen hatte.     

                                                                                                                                                                                                                                                                     

SSV: Wings, Tröllsch (75' Kieß), Böhme, Heynke, Kunze, Peter, Barth, Schilling (67' Kögler), Nüchtern, Bernsdorf, Freigang (80' Koch).                                                                       

Wechselspieler: Mercklein, Kieß, Kögler, Koch, Bittner

 

Torfolge: 0:1 Barth (70'), 0:2 Freigang (76')

 

Zuschauer: 184

 

Schiedsrichter: Schiffke

geschrieben von: R. Reuter am 17.11.2019

VORBERICHT: VfB WEIßWASSER - SSV MARKRANSTÄDT

 

Achtelfinale Wernesgrüner Sachsenpokal, Samstag 16.11.2019 , Anstoß 13.00 Uhr, Sportplatz Muskauer Straße 120

 

Noch nie spielten die 1. Mannschaften von Weißwasser u. Markranstädt gegeneinander. Neben der räumlichen Distanz passte es auch nie mit der Klassen- bzw. Verbandszugehörigkeit. Chemie Weißwasser spielte früher im Bezirk Cottbus und 1954/55 sogar eine Saison DDR- Liga. 2010 gab es nach Zusammenschluss zwischen Grün Weiß u. KSV 90 Weißwasser die letzte Namenänderung zum jetzigen VfB 1909. Im Punktspielgeschehen nimmt Weißwasser in der Landesklasse Ost den 7. Tabellenplatz ein. Zuletzt musste eine 1:4 Niederlage gegen den Orts- u. Tabellennachbarn Fortuna Trebendorf hingenommen werden. Im Pokal aber überraschte der VfB in der 2. u. 3. Runde gleich doppelt. War der 2:1 Sieg vorher in Rietschen – See (Landesklasse Ost) noch zu erwarten, ließ das 2:1 gegen den Tabellenersten der Landesklasse Mitte, den Hainsberger SV, schon aufhorchen. Erst recht dann der Sieg mit gleichem Ergebnis gegen Germania Mittweida.  Als 3. der Landesliga mussten sie über das Aus im Pokalwettbewerb quittieren. Mit diesen Erfolgen ist der Gastgeber als „Pokalschreck“ einzuordnen u. den SSV erwartet eine schwierige Auswärtsaufgabe. Unser Team ist ja im Pflichtspielbetrieb bisher ungeschlagen u. setzte sich demzufolge auch 3 x im Sachsenpokal durch. Allerdings fiel das Siegen zuletzt immer schwerer. Ein Grund dafür ist, dass die Gegner sich besser auf den SSV eingestellt haben. Weiter ist das Aufgebot doch immer mal etwas ausgedünnt. Das wird so auch in Weißwasser, auch aufgrund erfreulicher Ereignisse, der Fall sein. Dafür wird der lange verletzte Robby Kögler erstmals wieder dabei sein, ebenso Lukas Peter u. Christian Wings. Weiterhin wird die Mannschaft wie schon zuletzt durch die A- Juniorenspieler verstärkt. Das ist der richtige Weg kurzfristig, mittelfristig sowieso, inclusive etwas Geduld von allen Seiten wünschenswert. Der Einsatz des erkrankten Kapitän Marcel Nüchtern wäre gerade in solcher Situation wichtig, ist aber noch nicht sicher. Das Viertelfinale erwartet den Sieger dieser Partie, ein lohnenswertes Ziel sogar in zweifacher Hinsicht, insofern sich der Drittligist Chemnitzer FC auch dafür qualifiziert.

geschrieben von: R.Reuter am 13.11.2019

SPIELBERICHT: ROTATION LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT 

 

11. Spieltag Landesklasse Nord: SG Rotation Leipzig 1950 – SSV Markranstädt 0:2 (0:1)

 

Da Eutritzsch am Vortag einen Dreier vorgelegt hatte ging der SSV erstmals nicht als Tabellenführer u. mit einigen Problemen ins Spiel. Aufgrund diverser Ausfälle musste das Team besonders im „Motorraum“ Mittelfeld umgestellt werden. Neben Griebsch u. Peter war nun auch der erkrankte Kapitän Marcel Nüchtern zu ersetzen. So rückten z. B. Raik Hildebrandt u. Jonathan Barth weiter vor. Rotation, mit spielerischem Potenzial ausgestattet, begann sehr engagiert, setzte den SSV unter Druck u. hatte die Möglichkeit in Führung zu gehen. Barth konnte in der 12. Minute mit letztem Einsatz einen Ball gerade noch vor der Linie klären, nachdem Leon Mercklein gegen Schmidt zu spät kam. Der folgende Kopfball ging auch nur knapp drüber. Markranstädt bekam in der Phase keinen richtigen Zugriff, straffte sich aber dann zusehends. Max Bernsdorf über links u. 2 x Florian Schilling verpassten mit Abschlüssen knapp die Führung (16./20.31.). Nach Freistoß setzte sich Erik Heynke „in der Traube“ per Kopfball durch u. erzielte die Führung. Das Spiel schien nun wie für den SSV gemacht, aber nach der Pause agierten sie erst einmal wieder etwas zerfahren. Rotation kam so wieder gut ins Spiel u. hatte auch einige Möglichkeiten, ließ aber letzte Durchschlagkraft vermissen. Außerdem war Mercklein, der für den beruflich verhinderten Wings im Tor stand, sehr aufmerksam. Dann hatte Olaf Brosius „ein glückliches Händchen“ bei der ersten Einwechslung. Luis Freigang überspielte die Abwehr aus halbrechter Position mit genau getimten Flugballzuspiel auf den gestarteten Patrick Scheithauer. Der Mittelstürmer netzte resolut direkt per Kopfball ein. Eine tolle Coproduktion der beiden zur Vorentscheidung. Zum glatten „Dreier“ war diesmal auch etwas Glück vonnöten, welches z. B. bei den Remis gegen Bad Lausick u. Krostitz fehlte.       

 

SSV: Mercklein, Werner, Böhme, Heynke, Hahnefeld, Hildebrandt, Barth, Kunze (78' Kieß), Schilling (65' Freigang), Bernsdorf (85' Tröllsch), Scheithauer

 

Wechselspieler: Kieß, Freigang, Tröllsch, Egi, Bittner

 

Tore: 0:1 Heynke (35'), 0:2 Scheithauer (66')

 

Schiedsrichter: Freyer

 

Zuschauer: 55


NEUE JACKEN FÜR DEN SSV 

 

Am Freitag, den 08.11.2019 hat unserer langjähriger Sponsor und Förderer Dennis Schuster vom Garten- und Landschaftsbau Markranstädt dem Trainer der Ersten Männermannschaft Olaf Brosius einen Satz Regenjacken übergeben. Somit ist unsere Erste gut gerüstet für die kommende nasse Jahreszeit um weiterhin erfolgreich Fussball zu spielen. Vielen Dank für das Engagement im Namen des SSV Markranstädt.

Mehr Infos zur Firma unter: www.dennis-schuster.de/

geschrieben von: R.Reuter & M. Ballasch am 11.11.2019

VORBERICHT: SG ROTATION LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT 

  

11. Spieltag Landesklasse Nord, Sonntag 10.11.2019, Anstoß 14:00 Uhr, Sportplatz Delitzscher Straße 131

Die Begegnung bei Rotation ist für unseren SSV der Auftakt zu einer 4- vierwöchiger Serie mit ausschließlich Auswärtsspielen (siehe Informationen). Die von Daniel Ferl trainierten Leipziger belegen mit 4 Siegen und 5 Niederlagen den 10. Platz, verfügen somit über 12 Punkte. Zuletzt verloren sie in Wurzen 2:4. Die Tabellensituation ist für Rotation, mit einem Spiel auswärts in Krostitz in Rückstand, hinsichtlich des Abstands zu den gefährdeten Abstiegsplätzen sehr wichtig. Trotzdem wird unser Team sicher erneut keinen voll offensiv agierenden Spielpartner erwarten können. Das ist derzeit etwas ein Problem. Trotz der 28 erzielten Treffer hakt es doch zuletzt beim erfolgreichen Torabschluss. Der mit 9 Treffern beste  Schütze Christopher Griebsch steht ja aus beruflichen Gründen derzeit nicht zur Verfügung. Da müssen es eben die anderen richten. Genügend Chancen wurden ja auch zuletzt herausgespielt. Neu im Aufgebot des SSV ist Stephan Schammer (31). Der Mittelfeldspieler war u. a. und zuletzt von 2012 bis 2018 beim Oberligisten VfL Halle im Einsatz.  

 

Tradition gegen Rotation

Die Vereine konkurrieren seit Jahrzehnten in allen Altersklassen und Spielebenen. Über 40 Jahre ist es aber her, seit unsere 1. Mannschaften um Punkte kämpften. 1977 stieg Rotation 1950 aus der Bezirksliga - damals 3. Liga der DDR – ab. Die vorherrschende Meinung über Leipziger Fußballkreise hinaus war: Das ist nur ein Ausrutscher u. Rotation schnell wieder oben. Zu sehr hatte sich der Verein nach 1945 als SG Leipzig-Thekla, SG Union und BSG Rotation in der Rangordnung hinter den Leipziger Oberligisten etabliert. In Landes- DDR- u. Bezirksliga war man quasi „Dritte Kraft der Stadt. Markranstädt hatte während dieser Zeit in 15 Spielserien das Vergnügen. Unser 1. Team fuhr manchen Sieg ein, aber zum Saisonabschluss stand Rotation meist vor uns. Bei aller Konkurrenz u. harten Kämpfen spielten sie gern gegeneinander. Sie hatten gute Fußballer in ihren Reihen u. bevorzugten das spielerische Element. Auch die gepflegten Rasenplätze in Markranstädt und seit 1966 im nagelneuen Sportpark Nordost spielten da eine Rolle. Nach dem Abstieg Rotations erfolgte 1979 auch noch der zwangsweise Abschied aus dem eigenen Sportpark. Den beanspruchten DDR – Obere allein als Sportschule. Bis 1992 wurde im Stadion des Friedens gespielt. Danach erfolgte ein Stadionwechsel mit Gohlis Nord, die an eine ihrer Wurzeln (Wacker) zurückkehrten. Rotation stieg im Stadion an der Delitzscher Straße 1999 erstmals wieder in die Bezirksliga auf. Die Zeiten beider Vereine waren mehr oder weniger in allen Belangen wechselhaft u. stürmisch, führten nun sportlich mit den 1. Mannschaften in der Landesklasse wieder zusammen.    

Information:

Das Heimspielspiel des SSV der Landesklasse gegen Colditz am 16. November wird aufgrund des Landespokal – Achtelfinale abgesetzt. Es wird am 15. Februar 2020, Anstoß 14.00 Uhr nachgeholt. Das Pokalspiel des SSV findet am Samstag, 16. November beim VfB Weißwasser 1909, Anstoß 13.00 Uhr statt.

geschrieben von: R. Reuter am 06.11.2019 

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FSV KROSTITZ

 

10. Spieltag Landesklasse Nord: SSV Markranstädt – FSV Krostitz 0:0 

 

Das erwartete Spitzenspiel zwischen dem Ersten und Vierten der Landesklasse Nord wurde es nicht, denn dazu gehören immer zwei. Etwas überspitzt zusammengefasst: Die einen wollten nicht, die anderen konnten nicht. Die Bemühungen um ein gutes Ergebnis waren beiden Teams natürlich nicht abzusprechen, allerdings mit völlig unterschiedlicher Vorgehensweise. Krostitz kam nie so richtig aus der Deckung heraus, war vorrangig auf Torverhinderung u. ein Remis aus, stand entsprechend tief in der eigenen Hälfte. Nach früher Verletzung ihres Kapitäns Sascha Qasdorf sahen sich die Gäste in ihrer Spielweise bestärkt. Der SSV hatte bereits in der 1. Halbzeit gute Chancen in Führung zu gelangen, um das Geschehen offener zu gestalten. So z.B. jeweils nach guten Vorlagen u. Durchbrüchen über außen. Die Angreifer Luis Freigang, Patrick Scheithauer und Maximilian Bernsdorf verfehlten mit Schüssen, Kopfbällen u. Eingaben mehrfach knapp das Ziel, bzw. wurden zu Eckbällen abgewehrt. Die Gäste zeigten sich nur einmal nach Freistoß gefährlich mit Kopfball, der knapp daneben ging. Der SSV war überlegen, spielte aber oft nicht konzentriert genug. Das setzte sich in der 2. Hälfte noch stärker fort. Erst einmal meldete sich Krostitz mit einem Abseitstreffer (47.). Danach aber wieder zahlreiche SSV Aktionen die zum Torerfolg führen mussten. Zunehmend schalteten sich alle Akteure in die Angriffe ein, wobei oft die Präzision und letzte Konsequenz fehlte, um zum erfolgreichen Abschluss zu kommen. Die Krostitzer Abwehr, meist mit der gesamten Mannschaft, konnte brenzlige Situationen nach zahlreichen Eckbällen, Freistößen, Doppelpässen, etc. mit viel Einsatz klären. Der SSV haderte zum Schluss aber eher mit sich selbst, als fehlendes Glück zu beklagen. Bezeichnend war u. a., dass Torwartroutinier Jan Evers zwar ein sicherer Rückhalt der Gäste war, aber zu großen Taten war er wenig gefordert, da die meisten Bälle das Tor verfehlten. Kurzfazit: Auch das 12 Pflichtspiel der Saison nicht verloren, diesmal war aber eindeutig „mehr drin“. 

 

SSV: Wings, Böhme, Werner, Heynke, Hildebrandt, Hahnefeld (83' Hadlock), Nüchtern, Schilling, Freigang (58' Kunze), Bernsdorf (79' Kieß), Scheithauer.

 

Wechelspieler: Mende, Kunze, Kieß, Hadlock


Tore: die Partie endete torlos 

 

Schiedsrichter: Kießig 

 

Zuschauer: 50

 


geschrieben von: R. Reuter am 03.11.2019

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FSV KOSTITZ

 

10. Spieltag Landesklasse Nord: SSV Markranstädt – FSV Krostitz, Samstag 02.11.19, Anstoß 14.00 Uhr Stadion am Bad 

Erster gegen Vierten, da kann man schon von einem Spitzenspiel sprechen. Der SSV hat 23 Punkte auf seinem Konto, Krostitz mit einem Spiel weniger 16. Am vergangenen Wochenende spielten beide unentschieden. Der FSV holte den Punkt mit dem 3:3 Ausgleich in der Nachspielzeit gegen Wurzen. Krostitz ist eine routinierte u. kampfstarke Mannschaft, die auch zu spielen versteht. Die bekanntesten u. wohl auch Führungsspieler zählten schon in höherklassigen Teams zum Stammpersonal. So Enrico Köckeritz (34, Chemie u. Markranstädt), Andreas Luck (33, Meuselwitz u. Gera), Jan Evers (35, Grimma u. 1.FC Lok). Christian Bettfür hat 8 Tore erzielt, allein alle drei gegen Wurzen. Sicher wird zum Spiel am Samstag die aktuelle Aufstellung eine große Rolle spielen, heißt welche Spieler zur Verfügung stehen. Lukas Peter (rot in Zwenkau) ist für die nächsten 3 Punktspiele gesperrt. Max Böhme (Abwehr) steht wieder bereit, ebenso Luis Freigang (Angriff). Die Zuschauer können sich auf ein gutes und spannendes Spiel freuen.  

 

Zur aktuellen Situation der Landesklasse aus Markranstädter Sicht

Für den SSV ist es nach dem bitteren Abstieg bisher sehr zufriedenstellend gelaufen. Der 1. Platz ohne Niederlage ist eine schöne Momentaufnahme. Als vermeidlicher Favorit von allen gejagt zu werden, auch damit kann das Team leben. Als Überflieger der Klasse sehen sie sich aber selbst nicht. Einige Vereine verfügen ebenso über spielstarke Aufgebote, können und wollen im Laufe der Saison auf Augenhöhe agieren. So u. a. unser nächster Gegner Krostitz u. auf jedem Fall Eutritzsch (19 Punkte), die beide in Sichtweite stehen. Zwenkau, mit vielen Spielern aus der Landesligazeit, wird noch kommen, wenn sie so spielen wie gegen uns. In der letzten Saison hatten sie 10 Punkte Rückstand zu Blau Weiß Leipzig (Aufsteiger durch besseres Torverhältnis) aufgeholt. Beim Vorjahresdritten Colditz (nur 7 Punkte) muss man abwarten. Viele andere Teams sind an einem guten Tag durchaus in der Lage gegen die „Spitzenmannschaften“ zu punkten. Das Niveau in allen vier Landesklassen Sachsens kann zwar in der Breite nicht mit der Landesliga mithalten, aber viele Vereine schon. Das sah man auch im Landespokal. Und mancher Meister der vergangenen Jahre verzichtete aus unterschiedlichen Gründen auf den Aufstieg. Zweit- u. gar Drittplatzierte rückten dafür auf u. spielten dort nicht die schlechteste Rolle. Bsp.: Nach 2017/18 verzichteten Meister Krostitz u. Vize Colditz, Taucha ging mit 9 Punkten Rückstand nach oben u. hielt die Klasse.

geschrieben von: R.Reuter am 31.10.19

SPIELBERICHT: VfB ZWENKAU 02 - SSV MARKANSTÄDT 


9. Spieltag Landesklasse Nord: VfB Zwenkau 02 – SSV Markranstädt 1:1 (0:1)

 

Mit 10 Plätzen u. 13 Punkten Differenz konnte man das Match der Ortsnachbarn im Voraus nicht als Spitzenspiel verkaufen. In Anbetracht der über 100- jährigen Rivalität u. aktuellen Umstände – Unzufriedenheit mit dem Tabellenstand u. Trainerwechsel beim VfB - wurde es das erwartet   enge   Spiel   auf   Augenhöhe.   Am   Ende   stand   ein   eher   unspektakuläres, leistungsgerechtes 1:1 zu Buche. Beide waren sicher froh nicht verloren zu haben, aber auch nicht ganz zufrieden. Der SSV machte gleich Druck u. hatte bei einer engen Situation im Strafraum die Möglichkeit zur Führung. Zwenkau zeigte  dann bald  wie sie gegen  den Tabellenführer zum Erfolg kommen wollten. Kompromissloses Abwehrverhalten u. jede Möglichkeit schnell nach vorn nutzen. Das gelang in der 1. Halbzeit nur bedingt. Markranstädt konnte seine Spielweise aber ebenfalls nur teilweise durchsetzen. Bei einer starken Abwehr verletzte sich der VfB Torhüter Sudarski, sodass er vom Platz musste. Zwenkau hatte eine gute Chance u. verfehlte nur knapp neben den linken Pfosten (37.). Über rechts kommend traf Kilian Kunze dann das Aluminium. Die   nun   verdiente   Führung   erzielte   Christhoper   Griebsch   mit   platziertem   Schuss   aus halblinker Position an den rechten Innenpfosten. In der 5- minütigen Nachspielzeit hatte Zwenkau noch eine gute Kopfballmöglichkeit. Nach der Pause gelang dem SSV immer weniger die Spielkontrolle. Zwenkau startete energische Angriffe. Olbricht nutzte eine gute flache Eingabe von links aus Nahdistanz. Danach verhinderte Zwenkaus Hüter Kutzner das 1:2 nach Kopfball (68.). Markranstädt hatte gute Kontermöglichkeiten, nutzte das aber zu wenig aufgrund von Ungenauigkeiten. Lukas Peter lief über links außen davon, wurde dabei rüde von den Beinen geholt. Am Fußgelenk schwer stark angeschlagen ließ er sich am Boden liegend   zu   einer   Revanche   hinreißen.   Der   „Ersttäter“   kam,   es   ist   kaum   zu   glauben, ungeschoren davon. Zwenkau wollte natürlich nun mit aller Gewalt den „Dreier“, das SSV-Abwehrspiel war aber jetzt gut bis zum besten Pfiff nach 97 Minuten. Fazit: Es gelang nicht alles, aber ein redlich erkämpfter Punktgewinn im bisher schwersten Spiel, vom Pokal bei Rapid Chemnitz mal abgesehen. Tabellensituation und Ausblick auf weitere Rivalen kann man in der Vorschau auf die kommende Begegnung betrachten.       

   
SSV: Wings, Werner, Hildebrandt, Heynke, Röppnack, Barth, Kunze (63' Bernsdorf), Peter (75' Platzverweis), Nüchtern, Griebsch (90' Hahnefed), Scheithauer (79' Schilling)

 

Wechselspieler: Mende, Hahnefeld, Bernsdorf, Schilling


Torfolge: 0:1 Griebsch (44'), 1:1 Olbricht (62')

 

Zuschauer: 115

 

Schiedsrichter: Ludwig

geschrieben von: R. Reuter am 28.10.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT II - TSV BÖHLITZ-EHRENBERG

 

10. Spieltag Stadtklasse: SSV Markranstädt II – TSV Böhlitz-Ehrenberg 5:2 (2:2)

 

Maik Egi und Falco Choynacki vertraten Trainer Heiko Greunke. Sie führten den SSV in einem abwechslungsreichen und umkämpften Match am Ende noch zu einem recht klaren Sieg. Bei strömenden Regen kamen die wenigen Unentwegten voll auf ihre Kosten insofern sie es mit dem SSV hielten. Schon nach 10 Minuten führte der Gastgeber mit 2:0 nach schnell vorgetragenen Angriffen. Danach kam es zu Leichtsinn im Abwehrverhalten in allen Mannschaftsteilen,  sodass Böhlitz - Ehrenberg  gut 10  Minuten  später   schon  wieder ausgleichen konnte. Das Spiel war nun in allen Belangen – gute Aktionen, Chancen, Abspielfehler - recht ausgeglichen. Dann gelang dem unermüdlichen Tani Tang Beteck mit seinem dritten Treffer die erneute Führung. Alle SSV-er hängten sich voll rein, oft wurde aber zu hektisch gespielt und die Übersicht vermisst. Mercklein verhinderte beim 3:2 den sicheren Ausgleich. Die Routiniers beruhigten in der Schlussphase das Spiel. Die A- Junioren Koch und Hadlok halfen ordentlich im Männerbereich aus. In den Schlussminuten entschieden Preibisch mit schönem Freistoß und Loimer im Alleingang das Spiel endgültig. Markranstädt konnte sich durch den Sieg etwas vom Abstiegsbereich absetzen und nimmt mit 12 Punkten den 12. Platz ein. Böhlitz – Ehrenberg hat 5 Punkte und befindet sich auf dem 16. Rang.   

 

SSV II: Mercklein, Halangk, Hussaini (57' Diallo), Koch, Dörflinger, Hadlok, Kieß, Schubert, Preibisch (70' Choynacki), Loimer, Tang Beteck

 

Wechelspieler: Diallo, Choynacki


Tore: 1:0 Tang Beteck (10'), 2:0 Tang Beteck (11'), 2:1 Albrecht (11'), 2:2 Kühling (22'), 3:2 (73'), 4:2 Preibisch (90'+1), 5:2 Choynacki (90'+3) 

 

Schiedsrichter: H.Becker, T. Becker, Chafik El Wakkache

geschrieben von: R. Reuter am 28.10.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SG LVB LEIPZIG

 

8. Spieltag Landesklasse Nord: SSV Markranstädt - SG LVB Leipzig 5:0 (1:0)

 

Am achten Spieltag der Landesklasse Nord konnte der SSV Markranstädt vor fast 50 Zuschauern im Stadion am Bad zum Heimspiel einen deutlichen 5 zu 0 Kantersieg gegen die SG LVB feiern. Der SSV dominierte über weite Strecken, konnte in der ersten Halbzeit jedoch nur ein Tor gegen die Straßenbahner erzielen, welches durch Mittelfeld-Ass Christopher Griebsch in der 28. Spielminute geschossen wurde. Nach der Pause sollte das Torfeuerwerk jedoch beginnen, Stürmer Patrick Scheithauer war es, der zum zweiten Tor netzte, eh SSV-Kapitän Marcel Nüchtern per sehenswerten Flugkopfball das 3 zu 0 markierte. Wieder Scheithauer und Griebsch waren es, die das vierte und fünfte SSV-Tor zum Endstand von 5 zu 0 schossen. Somit bleibt der SSV weiterhin zuhause ohne Gegentor und ohne Punktverlust mit aktuell 22 Punkten, 6 Punkte vor dem Zweitplatzierten SV Lipsia Eutritzsch, an der Tabellenspitze der Landesklasse Nord. Nächste Woche geht es dann gegen den VfB Zwenkau, der über die Jahre durch Begegnungen in der Landesliga, im Bezirk oder im Nachwuchs, ein bekannter Gegner des SSV wurde. Man könnte also von einer Art Derby sprechen! Anstoß ist am kommenden Samstag 15:00 Uhr im Eicholz in Zwenkau. Kommt bei der kurzen Auswärtsfahrt mit vorbei!

 

SSV: Wings, Werner, Barth, Hildebrandt, Schilling, Nüchtern (76' Kieß), Peter, Bernsdorf (74' Tröllsch), Scheithauer, Hahnefeld (46' Kunze), Griebsch 


Wechselspieler: Mende, Kunze, Tröllsch, Kieß

 

Torfolge: 1:0 Griebsch (28'), 2:0 Scheithauer (52'), 3:0 Nüchtern (71'), 4:0 Scheithauer (81'), 5:0 Griebsch (83')

 

Zuschauer: 48

 

Schiesdrichter: Zander


geschrieben von: M. Ballasch am 22.10.2019

SPIELBERICHT: BSC RAPID CHEMNITZ - SSV MARKRANSTÄDT  

 

3. Runde Sachsenpokal: BSC Rapid Chemnitz - SSV Markranstädt 0:2 (0:1)

 

Die Erste Männermannschaft des SSV Markranstädt hat den Einzug ins Achtelfinale des Wernesgrüner Sachsenpokals gemeistert. Bei spätsommerlichen Temperaturen und strahlenden Sonnenschein reiste unsere Erste am Sonntag, den 13.10.2019, zum BSC Rapid Chemnitz zum Pokalspiel. Beide Mannschaften kannten sich aus den beiden zurückliegenden Saisons in der Sachsenliga und teilen gemeinsam das Schicksal in die jeweilige Landesklasse abgestiegen zu sein. Mit Anpfiff entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Beide ließen den Ball durch die eigenen Reihen laufen und wollten eigene Fehler und Ballverluste vermeiden. Nach anfänglichen Abtastens bot die erste Halbzeit eine Vielzahl an Chancen auf beiden Seiten. Bis zur 42. Minute nutzte keine Mannschaft ihre Möglichkeiten. In dieser Minute gab es einen Freistoß nahe der Eckfahne für den SSV. Der abgewehrte Ball fiel unserem Kapitän Marcel Nüchtern auf Höhe des Sechzehners vor die Füße, dieser zog trocken ab und konnte den Ball im Tor unterbringen. Hiernach war die Freude und Erleichterung riesengroß. So kurz vor der Halbzeit sollte die Führung natürlich in die Pause genommen werden und wurde entsprechend verteidigt. In Halbzeit Zwei ein ähnliches Bild, beide Mannschaften mit Chancen hüben und drüben. Christian Wings hält die Null mit starken Paraden, alle verteidigten ordentlich mit und versuchten die Chemnitzer über die schnellen Außen auszukontern. Kurz vor Ende der Partie war unsere Erste erneut am Drücker, aus dem Gewühl am Sechzehner der Gastgeber fasste sich unser eingewechselte Fabian Kieß ein Herz und schoß das 2:0 für den SSV. Damit war die Partie entschieden. In der 91. Minute spielte der SSV durch Patrick Scheithauer auf das 3:0, wurde jedoch außerhalb des Strafraums vom Chemnitzer Torwart rüde gefoult, wofür dieser die rote Karte sah. Sekunden später pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und der SSV konnte den Einzug ins Pokalachtelfinale feiern.  

 

SSV: Wings, Werner, Barth, Hildebrandt, Schilling, Nüchtern, Peter, Bernsdorf, Scheithauer, Freigang (75' Kieß), Griebsch (87' Loimer)


Wechselspieler: Mercklein, Kieß, Loimer, Bittner

 

Torfolge: 0:1 Nüchtern (42'), 0:2 Kieß (89')

 

Zuschauer: 58

 

Schiesdrichter: Jautze


geschrieben von: M. Ballasch am 14.10.2019

SPIELBERICHT: ESV DELITZSCH - SSV MARKRANSTÄDT  

 

7. Spieltag Landesklasse Nord, ESV Delitzsch - SSV Markranstädt 2:6 (1:2)

 

Am 7. Spieltag der Landesklasse Nord war unsere Erste zu Gast beim Aufsteiger ESV Delitzsch. Dass es hier nicht leicht wird zu punkten mussten schon andere Mannschaften vorher feststellen. Der SSV kam schwungvoll in die Partie und bereits in der 6. Minute erzielte Christopher Griebsch mit einem sehenswerten Heber die 1:0- Führung. In der 20. Minute vollendete der SSV einen schönen Spielzug durch Lukas Peter mit dem 2:0. Die Gastgeber versuchten nunmehr durch eine robuste Gangart ins Spiel zurückzukommen. Da unsere Männer sich zu wehren wussten, hatte das Schiedsrichtergespann gut zu tun, die Akteure im Zaum zu halten. Viele kleine und nicklige Fouls prägten das Spielgeschehen. Die Gastgeber eigentlich selten wirklich gefährlich, versuchten dennoch mitzuspielen und hatten auch ihre Chancen. So kam es, als unsere Erste wohl gedanklich schon in der Kabine war, dass aus dem nichts die Gastgeber den 1:2 Anschlusstreffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff erzielten. Die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit gehörten den Eisenbahnern, die auf den Ausgleich drängten und den Spielverlauf insbesondere durch den Anschlusstreffer auf den Kopf stellten. Beim SSV lief bis dato nicht viel zusammen, ehe sich Max Bernstorf ein Herz fasste und durch ein tolles Solo zum 3:1 einschob. Von nun an der SSV wieder besser im Spiel und auch wieder dominanter im Auftreten. Doch in der 78. Minute musstern diese den 2:3 Anschlusstreffer aus spitzen Winkel hinnehmen. Hiervon angestachelt zeigten die Männer des SSV den Gastgebern fortan die Grenzen auf, in dem sie durch ansehnliche Spielzüge binnen 6 Minuten 3 Tore nachlegten. Besonders hervorzuheben das letzte Tor von Christopher Griebsch mit tollen Solo, drei Gegenspieler ausgespielt und eingenetzt. So stand es am Ende 6:2 für den SSV. Leider ist die Serie der 6 bzw. 8 Spiele ohne Gegentor hiermit zu Ende, jedoch war am wichtigsten, die drei Punkte eingefahren zu haben.  

 

Bereits am Sonntag, den 13.10.2019 steht die 3. Pokalrunde des Sachsenpokals an. Der SSV ist zu Gast beim BSC Rapid Chemnitz, welche ebenfalls wie der SSV zum Ende der letzten Saison aus der Sachsenliga abgestiegen sind. Der BSC Rapid Chemnitz ist ebenfalls ordentlich in die Saison gestartet und wird ein ordentlicher Prüfstein für unsere Männer. Die Chemnitzer des BSC Rapid sind als Mannschaft im Kern zusammengeblieben und belegen momentan den 3. Platz mit 15 Punkten aus 7 Spielen in der Landesklasse West. Unterstützt unsere Erste bei einem Ausflug nach Chemnitz bei der Mission Weiterkommen in das Achtelfinale des Sachsenpokals.

 

 

SSV: Wings, Böhme, Werner, Barth, Nüchtern, Peter, Hahnefeld (82' Tröllsch), Heynke, Bernsdorf (86' Kieß), Scheithauer (72' Freigang), Griebsch  


Wechselspieler: Mercklein, Tröllsch, Kieß, Freigang 

 

Torfolge: 0:1 Griebsch (6'), 0:2 Peter (20'), 1:2 Kottenhahn (45'), 1:3 Bernsdorf (64'), 2:3 Heinrich (78'), 2:4 Nüchtern (81'), 2:5 Tröllsch (85'), 2:6 Griebsch (87')

 

Zuschauer: 55

 

Schiesdrichter: Thomas


geschrieben von: M. Ballasch am 08.10.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV LIEBERTWOLKWITZ  

 

6. Spieltag Landesklasse Nord, SSV Markranstädt - SV Liebertwolkwitz 3:0 (0:0)

 

Der SSV gewinnt das Spitzenspiel gegen die Gäste des SV Liebertwolkwitz verdient mit 3:0. Da nicht alle Spieler am Spieltag zur Verfügung standen, musste das Trainergespann die Aufstellung durcheinanderwirbeln. Dennoch wollten unsere Männer ihr Spiel durchziehen und begannen die ersten zehn Minuten mit hohem Tempo. Die Gäste waren bemüht ihre Ordnung zu halten und dem SSV keine Räume anzubieten. So hatten die Männer unserer Ersten in Halbzeit Eins kaum große Chancen vor dem Tor der Gäste. Diese wiederum versuchten über ihre schnellen Außen den SSV auszukontern. Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde taktisch umgestellt und ein Wechsel vorgenommen, welcher mehr Kreativität im Mittelfeld bringen sollte. In der 65. Minute fiel das viel umjubelte 1:0 durch Lukas Peter, welcher einen Abstauber nutze und einnetzte. Kurze Zeit später erhöhte Christopher Griebsch mit einem Sonntagsschuss auf 2:0. Mit zunehmender Spieldauer boten sich größere Räume um sich vor des Gegners Tor zu kombinieren. In der 85. Minute erzielte der SSV durch einen schönen Konter über Patrick Scheithauer, der auf den einlaufenden Lukas Peter passte, den 3:0 Endstand. Nunmehr ist unsere Erste wettbewerbsübergreifend seit 8 Spielen ungeschlagen und immer noch ohne Gegentor.

 

Bereits nächste Woche Samstag wartet das nächste Spiel auf unsere Männer bei den Eisenbahnern aus Delitzsch an. 

 

SSV: Wings, Nüchtern, Böhme, Heynke, Hahnefeld, Peter, Schilling (46' Hildebrandt), Griebsch, Bernsdorf, Freigang (83' Kieß), Scheithauer 


Wechselspieler: Mende, Loimer, Kieß, Hildebrandt


Torfolge: 1:0 Peter (65'), 2:0 Griebsch (68'), 3:0 Peter (85')

 

Zuschauer: 80

 

Schiesdrichter: Reiche


geschrieben von: M. Ballasch am 29.09.2019

SPIELBERICHT: RADEFELDER SV - SSV MARKRANSTÄDT  

 

5. Spieltag Landesklasse Nord, Radefelder SV - SSV Markranstädt 0:4 (0:1)

 

Auswärts beim Radefelder SV trat unser SSV am vergangenen Sonntag zum fünften Spieltag der Landesklasse Nord an. Bei besten Fußballwetter wurde auf dem Sportplatz in Radefeld 15:00 Uhr angepfiffen. Die erstaunliche Anzahl von fast 200 Zuschauern wohnte der Partie der Nordsachsen gegen den aktuellen Tabellenführer bei. Bereits nach elf Minuten traf Christopher Griebsch zur Führung für den SSV, bis zur Halbzeit sollte kein weiteres Tor fallen. Nach dem Seitenwechsel erzielte SSV-Stürmer Patrick Scheithauer in Minute 66 den zweiten SSV-Treffer, eh der für Scheithauer eingewechselte U19-Spieler Luis Freigang als Joker in der 79. und 86. Minute per Doppelpack den Endstand von 4:0 herstellte. Erwähnenswert zudem Neuzugang Lukas Peter (HFC U19), der die Treffer Zwei und Drei sehenswert über Links vorbereitete. Somit bleibt die Elf von Trainer Olaf Brosius weiterhin ohne Niederlage und Gegentor an der Tabellenspitze der Landesklasse Nord. Nächste Woche Samstag kommt dann der SV Liebertwolkwitz am sechsten Spieltag zum Heimspiel 15:00 Uhr ins Stadion am Bad, kommt alle vorbei!

 

SSV: Wings, Böhme, Barth, Heynke, Werner, Peter (87' Loimer), Hahnefeld, Schilling (63' Bernsdorf), Nüchtern, Griebsch, Scheithauer (75' Freigang)


Wechselspieler: Mercklein, Loimer, Bernsdorf, Freigang


Torfolge: 0:1 Griebsch (11'), Scheithauer (66'), 0:3 Freigang (79'), 0:4 Freigang (86')

 

Zuschauer: 200

 

Schiesdrichter: Kießig


geschrieben von: Redaktion am 23.09.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FC BAD LAUSICK 

 

4. Spieltag Landesklasse Nord, SSV Markranstädt - FC Bad Lausick 0:0

 

Das Duell Erster gegen Zweiten am 4. Spieltag versprach einiges, jedoch war es eine sehr einseitige Partie. Der SSV war wie zu erwarten spielbestimmend und die Mannschaft des FC Bad Lausick war äußerst defensiv eingestellt. So rannten unsere Männer permanent gegen einen vielbeinigen Abwehrriegel an, welcher nicht zu überwinden war. Bezeichnend ist, dass die Gäste fünf Minuten vor Schluss ihre erste nennenswerte Chance durch einen Freistoss aus aussichtsreicher Position hatten. In Halbzeit Eins fehlten unserer Ersten im letzten Drittel die nötigen Ideen um gefährlich vor´s Tor zu kommen. Dies besserte sich in Halbzeit Zwei durch zeitige Wechsel und Umstellung auf zwei Stürmer. Nunmehr häuften sich die Chancen und man kam öfter vor des Gegners Tor. Leider wussten sich die Gäste mit zunehmender Spieldauer abermals nur durch Foulspiel zu helfen, da der Ball durch´s Mittelfeld kombiniert und die Angriffe initiiert wurden. Unser Mannschaftskapitän Marcel Nüchtern und Florian Schilling waren hierbei die Leidtragenden, welche das Spiel schmerzhaft in Erinnerung behalten werden. Von der zunehmenden Spielhärte ließ sich unsere Mannschaft anstecken, da man sich nunmehr wehrte und auch Gelbe Karten auf der Seite des SSV verteilt wurden. Da unsere Gäste aus Bad Lausick über 90 Minuten die Marschrichtung ihres Trainers, das konsequente Verteidigen, umsetzten und unsere Erste keine Mittel und Wege fand ein Tor zu erzielen, ist die Punkteteilung wohl mehr oder weniger gerecht. Wenngleich die Freude über den Punktgewinn bei den Gästen wohl größer wiegt. Schade ist, dass zum vermeintlichen Spitzenspiel unserer Männer lediglich 50 Zuschauer den Weg in´s Stadion am Bad fanden. Gründe hierfür sind vielleicht das spätsommerliche Wetter welches zu anderen Aktivitäten einlud oder das abendliche Highlight im Leipziger Zentrum, wo Bundesliga mit den Bayern lockte. Bereits kommendes Wochenende spielt der SSV auswärts beim Radefelder SV. Hierzu freut sich der SSV Markranstädt und seine Erste über mitgereiste Fans, die die Mannschaft unterstützen. Anstoss ist am Sonntag, den 22.09.2019 um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Radefeld. 

 

SSV: Wings, Böhme (60' Kieß), Barth, Heynke, Peter, Hahnefeld (83' Loimer), Schilling, Nüchtern, Griebsch, Sobotta (52' Bernsdorf), Scheithauer  


Wechselspieler: Mercklein, Loimer, Bernsdorf, Kieß


Torfolge: die Partie endete torlos 

 

Zuschauer: 50

 

Schiesdrichter: Schalkowski


geschrieben von: Redaktion am 15.09.2019

SSV IM KICKER - DIE WIEGE DER BULLEN


Das Einlauf-Zeremoniell könnte auch in der Bundesliga so vonstatten gehen. Aus den Lautsprechern ertönt „Hell Bells“, der Superhit der australischen Rock-Legenden AC/DC, als die beiden Mannschaften den Rasen betreten. Es ist der 24. August, ein glühend heißer Samstagnachmittag. Auf dem Programm steht jedoch keine Bundesligapartie, sondern das Duell zwischen dem SSV Makranstädt und dem SV Blau-Weiß Bennewitz – Landesklasse Sachsen Nord, siebte Liga. Es ist das erste Heimspiel der neuen Saison für Markranstädt, das der SSV nach 90 hoch überlegen geführten Minuten durch zwei Tore von Angreifer Patrick Scheithauer mit 2:0 gewinnt. Zu Beginn des Spiels verteilen sich 44 Zuschauer auf der großen Tribüne des Stadions am Bad, im Laufe der Begegnung erhöht sich die Zahl auf knapp 70.

Das Ambiente ist eines wie bei vielen Amateuerspielen in Deutschland, und doch spielt da im Stadion am Bad an diesem Nachtmittag ein Verein, der seinen Platz in den Annalen des deutschen Fußballs hat: Und das nicht wegen seiner Drittliga-Vergangenheit in der DDR, als der SSV noch die Motor respektive BSG Turbine Markranstädt hieß und immerhin Rudi Glöckner – den Schiedsrichter des WM-Finales 1970  –  und den DDR-Nationalstürmer und Olympiasieger 1976, Wolfgang Löwe (Lok Leipzig) hervorbrachte.

Der SSV Markranstädt hat bundesweit Bekanntheit erlangt, weil er der Klub gewissermaßen der Steigbügel-Halter für RB Leipzig war, damit der von Red-Bull-Eigner Dietrich Mateschitz neu gründete und alimentierte Klub in der Oberliga starten konnte. Im Mai 2009 gab es zwischen Markranstädt und RB Leipzig eine sogenannte Teilfusion. Die 1. und die 2. Herrenmannschaft sowie das Altherren-Team wechselten für die Saison 2009/10 ins RB-Trikot und brachten den heutigen Champions-League-Teilnehmer so in Deutschland auf den Weg.

Zehn Jahre später erinnert im Stadion am Bad nicht mehr viel an die Premieren-Saison, als RB dort vor teilweise 2000 Zuschauern seine Heimspiele austrug und souveräner Meister der Oberliga NOFV-Süd wurde. Lediglich die erhöhte Außenumzäunung zeugt noch davon, dass der Bundesligist seine Wiege in Markranstädt hatte. Klub-Präsident Diethelm Franz (57), der kommissarische Vorstand Michael Unverricht (56) und Trainer Olaf Brosius (56) sitzen drei Tage nach dem erfolgreichen Heim-Debüt im Klubheim und bilanzieren. Alle drei waren auch 2009 schon in Amt und Würden: Franz als Vizepräsident, Unverricht als Leiter der Geschäftsstelle „und erster Stadionsprecher von RB“ sowie Brosius als Platzwart, der er heute in Personalunion mit dem Trainerjob auch noch ist. Präsident Franz spricht aus, was Klubdenke ist. „Bleiben lassen hätten wir es nicht sollen“, sagt er, „es war schon eine gute Zeit“. 

Nachhaltig gebracht, sagt das Trio unisono, hat der Deal mit Red Bull dem SSV Markranstädt allerdings nichts. „Wir stehen heute als Verein nicht besser da als vor dem Deal“, betont Franz. Zwar sei damals für die Übertragung der Oberliga-Lizenz „viel Geld geflossen“ (angeblich 700 000 Euro), „doch das Geld ist weg“. Denn nachdem der SSV Markranstädt 2010 wieder in die Eigenständigkeit entlassen wurde und in der sechstklassigen Sachsenliga antrat, „gab es Ambitionen, nach den Sternen zu greifen“, so der Präsident. Mit teuren Spielern wie dem Ex-Profi und ehemaligen RB-Akteur  Thomas Kläsener (Schalke 04, RW Essen, SC Paderborn, FC Augsburg) und Patrick Bick (Eintracht Braunschweig, SV Wehen Wiesbaden) wollte Markranstädt „mit Macht in die Regionalliga kommen“, so Unverrricht. Tatsächlich stand der SSV nach dem Aufstieg in die Oberliga 2012 im Jahr 2015 an der Schwelle zur Regionalliga. In zwei Aufstiegsspielen gegen den FSV Luckenwalde zog der SSV jedoch den kürzeren (1:0, 1:4).

„Was man den damaligen Vereinsbossen vorwerfen kann, ist, dass sie mit dem Geld nicht nachhaltig gearbeitet haben“, sagt Unverricht heute. Wie gewonnen, so zerronnen. Und nach dem Scheitern der hochfliegenden Regionalliga-Pläne  musste sich der SSV angesichts von Schulden „in knapp sechsstelliger Höhe“ (Franz) mächtig strecken, um seine Zukunft zu sichern. Viele Sponsoren, die Markranstädt vor der Fusion mit RB unterstützt hatten, waren mit RB den Weg weitergegangen und weg, andere wiederum waren verprellt worden und entsprechend pikiert. So hieß es für den 2016 zum Präsidenten gewählten Franz und seine Mistreiter: finanziell erheblich abspecken.

Mittlerweile befindet sich der SSV wieder im ruhigen Fahrwasser. „Der Verein steht solide da“, sagt Vorstand Unverricht. Etwa 350 Mitglieder zählt der SSV heute, 200 davon sind Jugendliche und Kinder. Ingesamt 16 Mannschaften nehmen am Spielbetrieb teil und beanspruchen ein Budget von etwa 200 000 Euro pro Saison. Nach dem Abstieg aus der Sachsenliga in die Landesklasse im vergangenen Mai ist der sofortige Wiederaufstieg nicht erklärtes Ziel. „Den Verein gesund halten“ (Unverricht) hat in Markranstädt Priorität, eine Rückkehr auf das sportliche Niveau der Zeit des RB-Einstiegs ist nachrangig. „Die Sachsenliga ist stemmbar“, sagt Klubchef Franz. In der Oberliga brauche man aber schon etwas ein Budget von 500 000 Euro – zu viel derzeit für den SSV.

Verbindungen zu RB Leipzig gibt es indes kaum noch. Von 2010 bis 2017 spielte immerhin noch die U 23 von RB im Stadion am Bad, aber die wurde 2017 aufgelöst. „Von den Leuten, die vor zehn Jahren bei RB waren, sind ja kaum noch welche da“, sagt Franz. Zuletzt hat RB dem SSV immerhin die Reservebänke aus der Red Bull Arena vermacht, „aber die Recaro-Sitze haben sie nicht drauf gelassen“, sagt der Präsident und schmunzelt. Trauriger stimmt die Verantwortlichen, dass es keine echte Beziehung zu dem Bundesligisten mehr gibt. „Wir würden uns freuen, wenn wir einmal im Jahr ein Testspiel gegen RB bestreiten könnten oder RB eines hier bestritte“, sagt Unverricht. Lediglich zweimal war das bisher der Fall, seit RB 2016 in die Bundesliga aufstieg. Und angesichts des Jubiläums hatten sie sich in Markranstädt von RB ein bisschen mehr Traditionspflege gewünscht. „Das RB gesagt hätte: Wir laden euch mal ein oder etwas Ähnliches“, betont Unverricht. Es habe aber kein Interesse seitens rB gegeben, „das hat mich ein bisschen geärgert.“ Denn damals hätten er und seine Markranstädter Kollegen einen enormen Aufwand betrieben, um die Fusion und den Spielbtrieb 2009 zu organisieren.

Sympathie empfindet man beim SSV für RB trotzdem. Unverricht geht „so oft ich kann“ zu Bundesligaspielen ins Stadion, und Markranstädt hat RB unlängst angeboten, wieder als Spielstätte zu fungieren, wenn die derzeit in der Regionalliga beheimatete Frauen-Mannschaft der Leipziger ihre ehrgeizigen Ziele umsetzt und irgendwann auch erstklassig ist.

Bei aller Sympathie für RB und einem latent vorhandenen Stolz, bei den Anfängen des Aufstiegs von RB entscheidend beteiligt gewesen zu sein, eines ist klar:  An einen Großsponsor oder Investor gäbe es Bedingungen.  „Wenn einer kommt und sagt: Ich haue hier 200 000 Euro rein, sagen wir niemals Nein“, betont Unverricht. Aber ein Investor müsste den Verein protegieren. Einen vergleichbaren Deal wie den mit Red Bull 2009 „würden wir nicht mehr machen“, sagt Unverricht, „es war ein Riesenaufwand, den wir alle betrieben haben, um am Ende als Verein keinen Schritt weiter zu sein.“

geschrieben von: Andreas Hunzinger (Kicker)

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV FORTUNA TREBENDORF

 

2. Runde Sachsenpokal, SSV Markranstädt - SV Fortuna Trebendorf 1:0 (0:0)

 

Am vergangenen Pokalwochenende waren unsere Gäste vom SV Fortuna Trebendorf zu Gast im Stadion am Bad in Markranstädt. Nach einer langen Anreise aus dem Osten Sachsens wurde die Partie zur 2. Pokalrunde mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen. Als Besonderheit sei zu erwähnen, dass das Spiel von einem maltesischen Schiedsrichter unter Mithilfe eines weiteren maltesischen und eines sächsischen Assistenten geleitet wurde. Somit ging es auf dem Rasen international zu. Es wurde zumeist mit englischen Kommandos über Headset kommuniziert und die Spieler entsprechend angesprochen. Dies führte zu einem Mix aus Englisch, Deutsch und Polnisch der überwiegend polnischen Gegenspieler. Das Schiedsrichtergespann hatte gut zu tun die robust spielenden Gäste ein ums andere Mal auszubremsen. Der SSV versuchte das Spiel zu gestalten und spielte mit einer leicht veränderten Startelf auf, kreierte die ein und die andere Torchance in Halbzeit eins. In der 28. Minute erfolgte der erste Torjubel, nach Tor durch Patrick Scheithauer, welcher sich knapp im Abseits befand und der Treffer nicht gegeben wurde. Der SSV spielte weiter munter auf und hatte seine Mühe mit dem Spielstil des Gegners, welcher häufig durch Fouls den Spielfluss störte. In Halbzeit eins sollte auf beiden Seiten kein Tor fallen, da beide Abwehrreihen sicher standen.

Zur Halbzeit wechselten beide Trainer jeweils einmal und bereits in der 52. Minute konnte unser Stürmer Patrick Scheithauer einen Abpraller vom Torhüter zum umjubelten Führungstreffer einschieben. Die Gäste blieben im weiteren Verlauf weiter gefährlich ohne große Gefahr für das von Christian Wings gehütete Tor auszustrahlen. Ein weiterer Treffer sollte dem SSV an diesem Tag nicht gelingen und so hatten die Gäste in der 95. Minute mit einem Freistoss in aussichtsreicher Position die Chance zum späten Ausgleich. Diese wurde glücklicherweise nicht genutzt, sodass der Schiedsrichter unmittelbar im Anschluss abpfiff und der Jubel und die Freude über das Weiterkommen im Pokalwettbewerb riesengroß war. 

 

Ebenfalls am Samstag, den 07.09.2019 feierte unser Schatzmeister, René Mücke, am Abend seinen Polterabend zur anstehenden Hochzeit. Der Polterabend fand im Strandbad in Markranstädt statt und viele Angehörige des SSV waren vor Ort um mit dem zukünftigen Brautpaar zu feiern. Zu später Stunde traf auch noch eine Abordnung der ersten Mannschaft ein, welche zuvor im Stadion am Bad das Weiterkommen im Pokal mit einem Mannschaftsabend beging. Bis in die Morgenstunden wurde ausgelassen gefeiert und das zukünftige Brautpaar hatte kurz vor Mitternacht seine liebe Müh, die Scherben des erhaltenen Porzellans aufzufegen und sicher im Container zu verstauen.

 

Die dritte Runde im Sachsenpokal wurde am Montag, den 10.09.2019, im Sport- und Tagungshotel "Egidius Braun" in Leipzig ausgelost. Im Spiel 10 wurde dem SSV der BSC Rapid Chemnitz, welcher Heimrecht besitzt, zugelost. Der Pokalgegner ist unserer ersten Mannschaft bestens bekannt , da man die letzten beiden Saisons in der Sachsenliga aufeinander traf. So mussten die Chemnitzer ebenfalls wie der SSV nach einer schwachen Saison den Abstieg in die Landesklasse antreten. Das Spiel findet am Wochenende des 12./13.10.2019 im Stadion an der Irkutsker Str. in Chemnitz statt.

 

SSV: Wings, Hildebrandt, Barth, Peter, Bernsdorf (46' Tröllsch), Heynke, Schilling, Freigang, Kieß (73' Sobotta), Nüchtern, Scheithauer


Wechselspieler: Mende, Sobotta, Bittner, Tröllsch


Torfolge: 0:1 Scheithauer (52`)

 

Zuschauer: 60

geschrieben von: M. Ballasch am 10.09.2019

SPIELBERICHT: SV TAPFER LEIPZIG - SSV MARKRANSTÄDT 

 

3. Spieltag Landesklasse Nord, SV Tapfer Leipzig - SSV Markranstädt 0:3 (0:0)

 

Am 3. Spieltag der Landesklasse Nord war unsere Erste zu Gast beim Aufsteiger aus der Stadtliga Leipzig, dem SV Tapfer 06 Leipzig. Beide Mannschaften waren mit 2 Siegen aus den ersten beiden Spielen gestartet und so konnte man gespannt sein, wie diese aufspielen werden. Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel, welches zweikampfbetont und in der ersten Halbzeit von wenig Spielfluss und häufigen Ballverlusten geprägt war. Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit übernahm der SSV zunehmend die Initative und drängte auf den Führungstreffer. In der 53. Minute sollte dieser Christopher Griebsch durch tolles Solo und platzierten Schuss aufs Tor gelingen. Bereits in der 61. Minute erhöhte Goalgetter Patrick Scheithauer auf 2:0 und in der 71. Minute erzielte Eric Heynke durch eine Kopfballverlängerung sehenswert zum 3:0 Endstand. Beim Gegner lief dann nicht mehr viel zusammen, da die Kräfte schwanden und drei Tore in kurzer Zeit ihr übriges taten. Beeindruckend war an diesem Tag die Effizienz und Kaltschnäuzigkeit beim Herausspielen und Erzielen der Tore. War dies noch in der vergangenen Saison das große Manko, dass man selbst aus den eigenen Chancen keine Tore erzielte und auf der Gegenseite immer für ein Tor gut war. Hier präsentiert sich die Mannschaft in der angelaufenen Saison ganz anders mit 12:0 Toren aus vier Spielen. Dabei ist das Pokalspiel der ersten Runde mit eingerechnet. Nun heißt es am nächsten Samstag, den 07.09.2019 um 15.00 Uhr im Stadion am Bad, in der 2. Runde des Sachsenpokals gegen den SV Fortuna Trebendorf 1996 an die Serie anzuknüpfen und erneut als Sieger vom Platz zu gehen. Hierfür wird unser Trainer Olaf Brosius sicher wieder eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen um den Einzug in die 3. Pokalrunde feiern zu können.
Seit dabei und unterstützt unsere Erste für das Weiterkommen im Pokalwettbewerb.

 

SSV: Wings, Böhme, Kunze (78' Hildebrandt), Barth, Peter, Hahnefeld (84' Bernsdorf), Heynke, Schilling (70' Freigang), Griebsch, Nüchtern, Scheithauer


Wechselspieler: Mende, Bernsdorf, Freigang, Hildebrandt


Torfolge: 0:1 Griebsch (53'), 0:2 Scheithauer (61`), 0:3 Heynke (71`)

 

Zuschauer: 84

 

Schiedsrichter: Krüger

geschrieben von: M. Ballasch am 04.09.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV BLAU-WEISS BENNEWITZ

 

2. Spieltag Landesklasse Nord, SSV Markranstädt - SV Blau-Weiss Bennewitz 2:0 (1:0)

 

Ein verdienter Sieg für die Markranstädter die gegen den Aufsteiger in allen Belangen über die gesamte Spielzeit klar überlegen waren. Der SSV zeigte ein ansehnliches Spiel bis in den Strafraum hinein. Leider war dort die Ausbeute in Form von Treffern zu gering. Ohne den tapferen Bennewitzern zu nahe zu treten, dass Ganze hätte für sie böse ausgehen können, ja eigentlich müssen. Markranstädt setzte den Aufsteiger von Beginn an unter Druck und vergab schon vor dem ersten Treffer mehrere klare Möglichkeiten. Einen Freistoß von Florian Schilling aus halblinker Position nutzte dann Patrick Scheithauer im Nachschuss zur Führung. Danach weiter Einbahnstraßenfußball aber kein Treffer für den SSV. SSV Torhüter Christian Wings war weitestgehend beschäftigungslos und musste nur einmal im ganzen Spiel eingreifen. Nach der Pause ein unverändertes Geschehen. Bennewitz igelte sich gegen hoch überlegene Markranstädter ein, die ihrerseits aber ganz vorn auch zu unentschlossen und umständlich agierten.  Der Gedanke, dass der Gast mit einer einzigen glücklichen Aktion den Spielverlauf krass auf den Kopf stellen könnte stand im Raum. Marcel Nüchterns Pass auf Scheithauer zum 2:0 brachte Klarheit. Bennewitz hatte offensichtlich einige Aufstellungsprobleme, wobei beim SSV auch eine ganze Reihe Spieler aus dem Aufgebot fehlten. Das wirkte sich aber beim Gastgeber nicht aus, da alle eingesetzten Akteure ihre spielerischen Qualitäten bewiesen. Nur die Chancenverwertung muss gegen stärkere Partner künftig erheblich verbessert werden.

 

SSV: Wings, Hildebrandt, Böhme, Barth, Tröllsch, Schilling, Griebsch, Nüchtern, Bernsdorf, Scheithauer, Freigang (68. Müller)


Wechselspieler: Bittner, Mercklein, Müller


Torfolge: 1:0 Scheithauer (20`), 2:0 Scheithauer (85`)

 

Zuschauer: 50

 

Schiedsrichter: Fiebig

geschrieben von: R.Reuter am 25.08.2019

SPIELBERICHT: SV EINTRACHT SERMUTH - SSV MARKRANSTÄDT 

1. Spieltag Landesklasse Nord, SV Eintracht Sermuth - SSV Markranstädt 0:4 (0:2)

 

Klarer Auswärtssieg unserer 1. Mannschaft beim Landesklassenauftakt - Eine ganz große Überraschung ist es nicht wenn Markranstädt in Sermuth gewinnt, aber so klar sah man sich im Vorfeld nicht vorn. Neben den guten spielerischen Voraussetzungen unseres Teams gilt es ja unbedingt auch die in der Landesklasse praktizierte robustere Körperlichkeit anzunehmen.  

Überraschend für Außenstehende eher die Startaufstellung mit Ü 30 Spieler Danilo Sobotta und Junior Luis Freigang, die ja in den Vorbereitungsspielen nicht im Aufgebot standen. Das hatte sicher seine Gründe. Sermuth, die letzte Saison wurde auf dem 7. Platz abgeschlossen, versuchte mit einigem Elan in Abwehr und Angriff unser Team zu beeindrucken. Nach etwas zähen Beginn kam der SSV besser ins Spiel und auch zu ersten Chancen, die vorerst noch ungenutzt blieben. Die Zuspiele und Vorlagen wurden dann präziser und druckvoller. So gelang Patrick Scheithauer die Führung mit schön platziertem Kopfball und Freigang erhöhte, schnell durchgebrochen, resolut.  Der SSV hatte nun Spiel und Gegner bis zum Schluss recht sicher im Griff. Gute Kombinationen führten zum 0:3 und 0:4 durch Christopher Griebsch und Florian Schilling. Die unterstrichen damit die individuel und mannschaftlich spieltechnische Überlegenheit des SSV. Dem setzte Sermuth seinen Einsatz entgegen und schrammte knapp an einem Debakel vorbei.

    

SSV: Wings, Werner, Böhme, Barth, Hahnefeld, Sobotta (75.Tröllsch), Schilling, Nüchtern, Griebsch, Freigang (72. Müller), Scheithauer (80. Bernsdorf)

 

Tore: 0:1 Scheithauer (34.), 0:2 Freigang (39.), 0:3 Griebsch (55.), 0:4 Schilling (67.)

 

Schiedsrichter: Blödel

 

Zuschauer: 75 

 

Noch etwas Bemerkenswertes zur Landesklasse. Unser nächster Spielpartner ist der Aufsteiger aus Bennewitz. Die empfingen im Ortsderby Frisch auf Wurzen und spielten 1:1. Dabei waren 500 Zuschauer zugegen. Auch das gibt es noch im Amateurfußball, leider eine große Ausnahme. 

 


geschrieben von: R. Reuter am 19.08.2019

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - TSV IFA CHEMNITZ

1. Runde Sachsenpokal, SSV Markranstädt - TSV IFA Chemnitz 3:0 (0:0)

 

Am Samstag, den 10.08.2019, stand die erste Pokalrunde der bevorstehenden Saison 2019/20 an. Im Stadion am Bad hieß der Gegner TSV IFA Chemnitz aus der Landesklasse West. Dem ersatzgeschwächten Pokalgegner ließen die Männer von Trainer Olaf Brosius während der Partie kaum eine Chance sich zu entfalten und eigene Chancen zu erspielen. Von Beginn an machten die Hausherren klar, wer als Sieger vom Platz gehen wollte. Mit nahezu 90% Ballbesitz und Spielanteilen ließ man Ball und Gegner laufen. Nach kurzen Abtastens in Halbzeit eins wollte kein Tor gelingen, da man gegen einen tiefstehenden Gegner dessen langsames Tempo mitging und noch das Risiko scheute vor dem Strafraum in den Torabschluss zu gehen. In der Halbzeitpause gabs für die erste Hälfte nichts zu meckern, so sollte der Gegner weiter früh attackiert und angelaufen werden. Gesagt getan, legten unsere Männer los wie die Feuerwehr und mit der ersten Chance erzielte Jonathan Barth den längst fälligen Führungstreffer. So sollte es druckvoll weitergehen und der Gegner konnte kaum Luft holen, immer wieder rollte der nächste Angriff auf das Gästetor. In der 60. Minute zeigte der Rückkehrer Patrick Scheithauer sein Können und versenkte den Ball in Mittelstürmermanier trocken zum 2:0. Die 60 Zuschauer im Stadion am Bad konnten sich in der 73. Minute über den nächsten Treffer von Patrick Scheithauer freuen, der zum 3:0 Endstand einnetzte. Bis zum Ende der Partie sollte kein weiterer Treffer gelingen. Sicherlich hätte der Endstand noch etwas höher aufallen können, jedoch ist es ein tolles Spiel unser Ersten gewesen, der Vorfeude auf die kommende Saison in der Landesklasse Nord macht. Am Sonntag, den 18.08.2019 um 15.00 Uhr ist Anstoss zum ersten Punktspiel beim SV Eintracht Sermuth am Zusammenfluss der Freiberger und Zwickauer Mulde.

 

SSV: Wings, Böhme, J.Werner, Barth, Nüchtern (C), Heynke, Hahnefeld (78' Tröllsch), Kieß (70' Müller), Griebsch, Bernsdorf (78' Koch), Scheithauer

 

Wechselspieler: Mercklein (ETW), Thomas Müller, Fabian Franke, Benjamin Koch, Philip Tröllsch 

 

Torfolge: 1:0 Barth (48'), 2:0 Scheithauer (60'), 3:0 Scheithauer (73')

 

Zuschauer: 60

 

Schiedsrichter: R. Wehner 

 


geschrieben von: M. Ballasch am 10.08.2019

VORBEREITUNGSPROGRAMM 1. MANNSCHAFT

 

7. Testspiel: SSV Markranstädt - VfB Sangerhausen 3:3 - 04.08.2019

Der SSV begann engagiert u. Maximilian Bernsdorf schloss früh (7.) einen einen schnellen Angriff zur 1:0  Führung ab. Der Verbandsligist Sangerhausen übernahm die Initiative, Markranstädt leistete sich nun zu viele Fehler in aufbau u. Abwehr. Die Gäste verdienten sich die 1:2 Führung. Die jungen Julian Hadlock u. Philipp Tröllsch hatten bereits am Vormittag einen Einsatz in der A- Junioren u. durften wechseln. Nach der frühzeitlichen Devise: "Erst die Arbeit u. dann das Spiel" kamen Patrick Hahnefeld u. Marcel Nüchtern zur Unterstützung geeilt. Sicher gab es auch eine Ansage konzentrierter zu spielen. Nach der Pause straffte sich unser Team und Kilian Kunze erzielte mit großem Einsatz den 2:2 Ausgleich (51.). Die mögliche Führung gelang nicht, vielmehr Sangerhausen der dritte Treffer, ebenfalls nach engagierter Aktion. Markranstädt verdiente sich aufgrund der Steigerung in Hälfte zwei das Unentschieden. Christopher  Griebsch traf per Strafstoß sicher zum 3:3 (83.). Der SSV spielte mit: Mercklein, Böhme, Kunze, Schilling, Kieß, Hadlock (45. Hahnefeld), Tröllsch (46. Nüchtern), Schilling, Griebsch, Loimer, Bernsdorf

 

6. Testspiel: SSV Markranstädt - SV Lindenau 1848 3:2 - 31.07.2019

Mit 3 zu 2 gewann unser SSV gegen den Stadtligisten SV Lindenau 1848 im sechsten Vorbereitungsspiel. Mit gefühlten 90 % Ballbesitz bestimmte unsere Erste das Spielgeschehen nahezu. Der Gegner zog sich tief in die eigene Hälfte zurück und machte die Räume eng, sodass oftmals am Sechzehner kein Durchkommen war. Viele Torchancen wurden herausgespielt, jedoch musste man sich zur Halbzeit mit einem 1:0 begnügen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit bekam der eingewechselte Thomas Müller im Strafraum den Ball, spielte zwei Gegenspieler aus und versenkte trocken zum 2:0 für den SSV. Jedoch verkürzten die Gäste eine Minute später nach einem Eckball auf 2:1, welches so nicht zu erwarten war. Hiervon schienen unsere Männer etwas geschockt, sodass in der 56. Minute aus einem Konter resultierend das 2:2 fiel. Was zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient schien, da die Gäste ihre Möglichkeiten ergriffen und effektiv nutzten. Die Mannen von Trainer Olaf Brosius spielten aber weiter auf Sieg und wollten den unterklassigen Gegner bezwingen. Dies gelang durch das 3:2 in der 75. Minute durch Kopfballtor von Robin Loimer. Bis zum Abpfiff sollten keine weiteren Tore mehr fallen. Tore: Tröllsch, Müller, Loimer  

 

Die Bilder zum Spiel gibt's hier!

 

5. Testspiel: FC Blau-Weiß Leipzig - SSV Markranstädt 3:1 - 28.07.2019

Mit 3 zu 1 verlor der SSV beim FC Blau-Weiß Leipzig im fünften Vorbereitungsspiel. Nachdem die Teams sozusagen die Ligen getauscht haben, spielte der SSV wenigstens in einem Test gegen den Sachsenligaaufsteiger vom Kantatenweg. Das Tor für den SSV erzielte dabei Stürmer Patrick Scheithauer.

 

4. Testspiel: 1.FC Merseburg - SSV Markranstädt 4:2 - 24.07.2019

Gegen den amtierenden Sieger der Verbandsliga Sachsen-Anhalt und damit Aufstieger in die Oberliga verlor unser SSV im vierten Testspiel der Vorbereitung mit 4 zu 2 im Stadtstadion Merseburg. Der Gastgeber, welcher zur neuen Saison als Fusion aus IMO und dem SV 99 Merseburg hervorging, ist gespickt mit ehemaligen SSV-Spielern und verlangte dem Team von Trainer Olaf Brosius einiges ab. Die beiden Tore für den SSV erzielte jeweils Christopher Griebsch. 

 

3. Testspiel: SC Eintracht Schkeuditz - SSV Markranstädt 1:4 - 20.07.2019

Das dritte Testspiel in der Vorbereitung zur anstehenden Saison in der Landesklasse Nord endete 4:1 für unsere erste Männermannschaft. Bei sommerlichen Temperaturen versuchten unsere Männer von Beginn an das Spiel zu bestimmen und agierten dementsprechend. Das 1:0 fiel durch einen klasse Fernschuss durch Christpher Griebsch in der 11. Minute. Das 2:0 legte Florian Schilling durch Foulelfmeter in der 33. Minute nach. Durch die frühe Führung tat man sich zunächst schwer weiter das Tempo hoch zu halten. Vielmehr nahm man das langsame Tempo des Gegners an, welcher durchaus versuchte mitzuspielen. In Halbzeit zwei machten die Gastgeber mit der ersten Chance den Anschlusstreffer aufgrund Abstimmungsprobleme in unserer Hintermannschaft. Jedoch wachten unsere Männer nun auf und es folgten 20 starke Minuten, in denen durch Patrick Scheithauer zwei Tore und einige Großchancen folgten. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte das Ergebnis deutlich höher ausfallen können. Insgesamt war es ein guter Test auf guten Geläuf um in neuer Zusammenstellung zusammen zu spielen. Im Kader waren sowohl ein Teil der Neuzugänge, als auch Spieler der U19, welche sich ordentlich eingefügt haben.

 

Die Bilder zum Spiel gibt's hier!

 

2. Testspiel: SSV Markranstädt - BSG Chemie Leipzig 0:3 - 17.07.2019

Vor einer guten Kulisse mit über 500 Zuschauern im Stadion am Bad präsentierte sich der SSV im zweiten Testspiel gegen den Regionalligauafsteiger BSG Chemie Leipzig ergebnistechnisch ganz gut. In der ersten Halbzeit erzielten die Gäste aus Leutzsch ihre drei Tore durch Petraczek, Druschky per Foulelfmeter und durch einen Kopfball von Kapitän Karau. In der zweiten Hälfte ließ unser SSV noch mehr Chancen zu und konnte die Chemiker, welche kurz vor Saisonstart stehen, nicht mehr gänzlich eindämmen. Tore waren jedoch im zweiten Abschnitt Mangelware, da SSV-Torhüter Christian Wings die Stürmer der BSG zum verzweifeln brachte. 

 

1. Testspiel: SC Naumburg - SSV Markranstädt 1:2 - 12.07.2019

Im ersten Vorbereitungsspiel der neuen Mannschaft konnte das Team mit Aushilfe der U19 und SSV-Reserve, welche aufgrund der Urlaubszeit nötig war, einen 2 zu 1 Testspielsieg beim SC Naumburg aus der Landesliga Süd Sachsen-Anhalt erspielen. Torhüter Max Mende hielt in der ersten Halbzeit einen Starfstoß der Gastgeber, in Halbzeit Zwei ging Naumburg per Kopfballtor in Führung, kurz darauf konnte Patrick Scheithauer schön freigespielt ausgleichen, eh Florian Schilling den ersten Testspielsieg durch einen direkt verwandelten Freistoß herstellte. 

 

Trainingsauftakt - 09.07.2019

Am zweiten Dienstag im Juli rief das neue Trainerteam um Chefcoach Olaf Brosius und seinem Co-Trainer Michael Schmiedel zum Trainingsauftakt auf dem Kunstrasen am Stadion am Bad. Unteranderem neu beim Team, was nun in der Landesklasse Nord auf Punktejagd geht, sind die bekannten Gesichter Patrick Scheithauer, der vom KSC kommt und bereits in der Sachsenliga vor einem Jahr für den SSV als Torjäger fungierte, sowie Max Böhme, welcher zuletzt bei Eintracht Leipzig Süd spielte und einen Großteil seiner Ausbildung im Nachwuchsbereich des SSV genießen durfte. 

geschrieben von: Marcus Ballasch, Yannic Drechsler & Reinhard Reuter

RB BACK IN MARKRANS

 

TESTSPIEL RB LEIPZIG GEGEN STADE RENNES

 

RB Leipzig gewinnt das Testspiel gegen den französischen Pokalsieger Stade Rennes mit 2:0 nach einer Spielzeit von 3x 45 Minuten. Die Tore erzielten Kapitän Willi Orban und Youssuf Poulsen kurz vor Abpfiff der Partie. Vor einer tollen Kulisse von 3.057 Zuschauern bei bestem sommerlichen Wetter präsentierten sich die Kicker von RB Leipzig im vorletzten Testspiel im Stadion am Bad in Markranstädt.

 

Ein ausführlicher Bericht folgt demnächst in der "Markranstädt informativ".


geschrieben von: Marcus Ballasch, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, SSV Markranstädt am 26.07.2019

SAISONRÜCKBLICK 2018/2019 - ES IST ZEIT DANKE ZU SAGEN!

 

1. Männermannschaft Sachsenliga

Bekanntermaßen ist die Mannschaft von Trainer Uwe Ferl als Tabellenvierzehnter aus der Sachsenliga abgestiegen. So ist man zu Beginn der Saison mit vielen Neuzugängen und einem ordentlichen Kader ambitioniert gestartet. Die Hinrunde verlief hierbei zufriedenstellend mit einem sicheren Mittelfeldplatz in der Tabelle. In der Wintervorbereitung auf die Rückrunde wurde keines der Testspiele negativ gestaltet. Das erste Spiel der Rückrunde wurde mit 1:4 gegen den späteren Oberligaaufsteiger FC Grimma verloren und war trotzdem oder bezeichnend das beste Spiel der Rückrunde. In dieser wurden lediglich vier Punkte erspielt, wobei der Rückzug des SV Olbernhau mit sechs annulierten Punkten sehr schmerzte. Wenngleich die sechs Punkte im Nachhinein den Abstieg nicht vermieden hätten, wären die Punkte für die Psyche der Mannschaft  wichtig und vielleicht manche Spiele erfolgreicher gewesen. Nunmehr steht für die kommende Saison der Gang in die Landesklasse Nord an.

  

2. Männermannschaft Stadtklasse

Unsere Zwote konnte in einem furiosen Schlussspurt den drohenden Abstieg aus der Stadtklasse abwenden und den Klassenerhalt feiern. Zur Winterpause war man weit abgeschlagen Vorletzter der Tabelle mit gerade einmal 7 Punkten. In der Winterpause wurde das Trainergespann gewechselt. Dem Spielertrainer Mathias Hanisch wurde das Vertrauen geschenkt. Dieser schwor die Truppe auf den anstehenden Abstiegskampf ein, die Trainingsbeteiligung nahm wieder zu und es wurden 23 Punkte in der Rückrunde eingefahren. Hier gilt es allen Beteiligten Danke zu sagen. Insbesondere durch das Aushelfen von Spielern aus der ersten Mannschaft, der A-Jugend und den Alten Herren konnten personelle Engpässe ausgeglichen werden. Dies zeigt welche Bedeutung ein Zusammenhalten im Verein für das Erreichen der gesteckten Ziele ist. Der Klassenerhalt war letztendlich wichtig für das weitere Fortbestehen unserer Zwoten.

 

Alte Herren Ü35

Unsere Alten Herren sind von den Ergebnissen her mittlerweile fast zum Aushängeschild des SSV geworden, da diese in der höchsten Spielklasse Ihrer Altersklasse seit einigen Jahren das Maß der Dinge sind. So konnte diese Saison die Meisterschaft und das Pokalfinale relativ ungefährdet gewonnen werden. Der Dauerkonkurrent SSV Stötteritz wurde mit neun Punkten Vorsprung auf Distanz gehalten und die direkten Duelle konnten mit 2:1 und 4:0 gewonnen werden. Das Pokalfinale endete 6:1 für den SSV und somit war das Double perfekt. Die Torschützenkanone sicherte sich erneut unser Christian Mittenzwei mit sagenhaften 36 Toren.

 

A-Jugend - U19

Die Spieler der ältesten Jugendmannschaft sicherten sich den Klassenerhalt am letzten Spieltag in der höchsten sächsischen Spielklasse. Durch einen knappen 3:2 Auswärtssieg bei Fortuna Chemnitz und gleichzeitiger Niederlage der BSG Chemie Leipzig wurde der Verbleib in der Landesliga erreicht. Die Saison war geprägt von einer stärkeren Hinrunde und einer schwierigen Rückrunde. So hatte man zumeist mit einer dünnen Spielerdecke zu kämpfen und auch nach Niederlagen die Aufgabe die Jungs wieder aufzubauen. Auch hier gilt der Dank an die Spieler und das Trainerteam um Olaf Walther und Klaus Handrick für das Erreichte. Erfreulich ist, dass einige Spieler in der kommenden Saison dem SSV im Männerbereich treu bleiben, wenngleich es zukünftig immer wichtiger, aber auch schwieriger wird mehr Spieler aus den Jugendmannschaften an den Männerbereich heranzuführen und an den Verein zu binden.

 

B-Jugend - U17

Ebenfalls in der Landesliga, haben unsere B-Jugendlichen eine überaus gute Saison gespielt. Mit 49 erreichten Punkten konnte man sich am Ende einen saustarken vierten Platz sichern, noch vor dem 1. FC Lok Leipzig. Bester Torschütze der Mannschaft war Peter Komm mit 14 Treffern. Ein Highlight war weiterhin das Erreichen des Achtelfinales im Landespokal, wo die Jungs von Trainer Marc Walther, Markus Pinckert und Uwe Winter in einem guten Spiel 0:3 gegen den späteren Pokalsieger die U17 des Chemnitzer FC verloren. Ein großes Dankeschön gilt hier natürlich auch allen Beteiligten, wie Spielern, Trainern und Eltern.

 

Aufbau- und Grundlagenbereich

Die C1 und die C2 erreichten in der Landesklasse Nord bzw. in der Stadtliga solide Mittelfeldplätze. Unsere Kleinfeldmannschaften der U13- bis U8-Jugend spielen jeweils in den höchsten Ligen ihrer Altersklasse, bzw. bei den 2. und 3. Mannschaften entsprechend etwas niedriger. Und konnten genauso wie unsere Jüngsten, die Bambini, in vielen Trainingseinheiten, Turnieren und Spielen, Erfahrungen technisch, taktisch, mental und koordinativ Bereich sammeln. Im Kleinfeldbereich steht eh ohnehin das Spielen und die Bewegung, sowie eine allgemeinsportliche Vielseitigkeitsschulung im Vordergrund. .

 

Abschließend gilt es noch im Namen des Vorstandes ein großes Dankeschön an alle Spieler, Eltern, Trainer, Betreuer, Hauptamtliche und Ehrenamtler zu überbringen. Denn nur wenn alle an einem Strang ziehen und mit Freude und Begeisterung der schönsten Nebensache der Welt nachgehen, kann ein Vereinsleben funktionieren. DANKESCHÖN!

geschrieben von:  Marcus Ballasch, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, SSV Markranstädt  am 18.07.19 

POKAL DES BÜRGERMEISTERS

Pokal des Bürgermeisters für Freizeitmannschaften zum alljährlichen Kinderfest

 

Auch in diesem Jahr lud der SSV Markranstädt anlässlich des Kinderfestes zum alljährlichen Turnier um den Pokal des Bürgermeisters. Acht Teams gingen an den Start um am Ende des Turnieres ganz oben stehen zu wollen. Aber wie im Sport so üblich kann es immer nur einen geben. Auf zwei Feldern und 12 Minuten Spielzeit sahen die zahlreich erschienen Zuschauer spannende und vor allem sehr faire 28 Spiele. Trotzdem erlitt der Torwart des Teams SSV 09 eine Verletzung am Finger und wurde zur Vorsorge durch den RTW abtransportiert - wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung. Viele Teams kennen sich untereinander, sodass es mehre Teams (Die Unglaublichen, SSV 09, Trainer & Friends, Montagsmaler, sowie 4 Teams die zum ersten Mal dabei waren) gab die ganz oben anklopfen wollten. Die Trainer lösten die ersten Aufgaben souverän und erspielten sich bereits früh ein kleines Torpolster. Auch die Teams der Montagsmaler (1:0 gegen SSV 09) sowie ebenfalls die 09er (1:0 gegen die Unglaublichen) nahmen sich gegenseitig die ersten Punkte. Somit konnten die Trainer in Ihrem vierten Spiel mit einem Sieg gegen die Montagsmaler ein Stück wegziehen. Mit einer Kraftaktion und anschliessendem Pass in die Mitte durch Luis Freigang (welcher unsanft im Zaun landete) konnte Sven Böhland kurz vor Schluss das 2:1 markieren. 

Mit Siegen gegen Brauwasser und den SSV 09 holten die Trainer sechs weitere Punkte und konnten auf Grund der guten Torausbeute zu Beginn beruhigt ins letzte Spiel gehen und sich sogar eine höhere Niederlage leisten. Aber auch hier agierten Sie clever und ließen den Ball in Ihren Reihen und setzen nach Gut der Hälfte der Spielzeit einen Konter ins Netz der Unglaublichen. 7 Spiele - 7 Siege und so eine gute Torausbeute gab es lange nicht beim Trainerteam, welche den Pokal wieder erobert haben und im kommenden Jahr wieder die Gejagten sein werden.

 

Für das Trainerteam im Einsatz: Marc Walther, Olaf Walther, Tommy Dreßner, Rene Mücke, Sven Böhland, Markus Pinkert, Luis Freigang, Tim Schwarz, Florian Falk, Danilo Sobotta, Nico Veit

geschrieben von: Nico Veit am 30.06.2019
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