VORBERICHT: SV LIPSIA 93 EUTRITZSCH - SSV MARKRANSTÄDT

 

23. Spieltag Sachsenliga, Samstag 21.04.2018, Anstoß 15:00 Uhr Stadion am Bad

Am Samstag, den 21.04.18 um 15.00 Uhr trifft unsere Erste beim nahen Auswärtsspiel auf Lipsia 93 Eutritzsch in Leipzig. Mit lediglich 18 km Entfernung ist es eine der kürzesten Auswärtsfahrten unserer Mannschaft. Dort erwartet uns ein Gegner der nichts mehr zu verlieren hat. Lipsia Eutritzsch befindet sich als Aufsteiger mittendrin im Abstiegskampf der Sachsenliga auf Platz 15, nach dem Rückzug von Plauen 2 der Letzte. An das Hinspiel sollte am Samstag keiner unserer Spieler denken. So leicht wird es diesmal nicht werden, zumal die Ergebnisse der Rückrunde noch nicht zufriedenstellend waren. Aus den 5 Spielen wurden gerade einmal 5 Punkte eingefahren. Um nicht weiter in der Tabelle durchgereicht zu werden bedarf es am Samstag einem Team, dass aufopferungsvoll Fußball spielt und wo jeder den anderen unterstützt. Trainer Uwe Ferl hat seine Männer wieder gut vorbereitet und entsprechend eingestellt. Bestes Fussballwetter wird vorausgesagt – nehmt den kurzen Weg auf euch und begleitet die Mannschaft!!       

 

Unsere 2. Mannschaft empfängt am Sonntag, den 22.04.18 15.00 Uhr, auf dem heimischen Kunstrasen den momentanen Tabellenführer der Stadtliga, die SG LVB Leipzig. Auch nach der letzten schmerzhaften Niederlage im Abstiegsduell sollten alle Kräfte mobilisiert werden um den Tabellenführer zu ärgern. Auch hierfür ist Unterstützung von den Rängen gern gesehen und willkommen!!

geschrieben von: M. Ballasch am 19.04.2018

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - KICKERS 94 MARKKLEEBERG

 

22. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - Kickers 94 Markkleeberg 2:3 


Das Nachbarschaftsderby gegen die Kickers aus Markkleeberg  konnte leider nicht gewonnen werden. 180 Zuschauer fanden den Weg ins Stadion am Bad bei frühsommerlichen Temperaturen und sahen ein unterhaltsames wenngleich auch kämpferisch geführtes Spiel. Der Unparteiische verteilte insgesamt 9 gelbe Karten. Die Markanstädter begannen die Partie druckvoll und wollten das Spielgeschehen bestimmen. In der 17. Spielminute wurde Eric Berger im gegnerischen Strafraum gefoult und Schiedsrichter John Köber pfiff auf Elfmeter. Tarik Reinhardt versenkte den Strafstoß sicher und es stand 1:0. Leider brachte die Führung nicht die nötige Sicherheit und das Selbstvertrauen für den weiteren Spielverlauf. Bis kurz vor der Halbzeit erhöhte Markkleeberg auf 1:3 und drehte das Spiel komplett. In dieser Phase wurde der Gegner regelrecht zum Tore schießen eingeladen. Anfangs konnte unser Torhüter Christian Wings mit zwei sehenswerten Paraden noch die Tore verhindern. Dennoch zwischen der 22. Und 37. Minute durch kollektive Abwehrfehler die Führung der Gäste nicht verhindern. Ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage erfolgte unmittelbar vor dem Pausenpfiff in dem Alexander Langner unseren Stürmer Eric Berger im Strafraum mustergültig bediente und dieser zum 2:3 Anschlusstreffer verkürzen konnte. In Halbzeit zwei wollten unsere Männer den Ausgleich erzielen, jedoch fehlten die entscheidenden Abschlussszenen und somit führte das abermalige Anrennen nicht zum erhofften Torerfolg. Das Spiel wurde in den dreißig Minuten der ersten Halbzeit her geschenkt resümierte Trainer Uwe Ferl im Anschluss der Partie. Es fehlte in großen Teilen der Partie die mannschaftliche Geschlossenheit und der Wille aller Spieler die entscheidenden Wege zu gehen und den Gegner zu bezwingen. Insbesondere die älteren Spieler konnten heute nicht ihre Erfahrung und Routine in das Spielgeschehen einbringen.

Bereits am nächsten Samstag geht es zum nahen Auswärtsspiel gegen SV Lipsia 93 Eutritzsch welche sich mittendrin im Abstiegskampf befinden und um jeden Punkt fighten werden. Hierbei bedarf es einer anderen Einstellung um wieder punkten zu können.

 

SSV: Wings, Oechsner, Reinhard, Berger, Hildebrandt, Langner (69' Heynke), Nüchtern, Daubitz (69' Kunze), Hahnefeld, Seifert, Rothe

 

Wechselspieler: Hübner, Heynke, Kunze, Baumann

 

Tore: 1:0 Reinhard (17'), 1:1 Adam (22'), 1:2 Funken (27'), 1:3 Funken (34'), 2:3 Berger (45')

 

Zuschauer: 180 

 

Schiedrichter: Köber

geschrieben von: M. Ballasch am 15.04.2018

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - KICKERS 94 MARKKLEEBERG

 

22. Spieltag Sachsenliga, Sonntag 15.04.2018, Anstoß 15:00 Uhr Stadion am Bad

Derbyzeit in Markranstädt – heißt es am Sonntag, 15.04.2018 um 15.00 Uhr im Stadion am Bad in Markranstädt. Am 22. Spieltag der Sachsenliga trifft der SSV Markranstädt auf die Tabellennachbarn von Kickers 94 Markkleeberg. Seit mittlerweile drei Spielen ungeschlagen wollen unsere Männer die kleine Serie weiter ausbauen. Trainer Uwe Ferl wird hierfür wieder eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken um das gesteckte Ziel zu erreichen. In Erinnerung geblieben ist das Hinspiel, welches mit 0:1 verloren wurde. Unterstützt unsere Mannschaft am Sonntag durch zahlreiches Erscheinen bei vorausgesagten 22 Grad und Sonnenschein. Für ausreichend Speisen und Getränke wird wie immer durch Jörg Seifert gesorgt sein.

Auf geht’s Markrans – ab ins Stadion und seit dabei!!!!  

 

Zeitgleich spielt unsere 2. Mannschaft beim SV Brehmer Leipzig, wobei es um wichtige Punkte im Abstiegskampf geht. Der Gegner befindet sich aktuell auf Platz 15, zwei Ränge hinter unserer Zweiten.

geschrieben von: M. Ballasch am 13.04.2018
Franz Grund - oben 2. von rechts, als Trainer der 1. Mannschaft 1984.

NACHRUF AUF EINEN SPORTSFREUND - FRANZ GRUND 

 

Franz Grund - † 28.03.2018

 

Wir erhielten die traurige Nachricht, dass unser Ehrenmitglied Franz Grund wenige Wochen nach seinem 78. Geburtstag und längerer schwerer Krankheit verstorben ist. Mit ihm haben wir einen   langjährigen Vereinsfunktionär, Trainer, aktiven Fußballspieler und guten Freund verloren. Nach erfolgreichem Studium kam der junge Diplomingenieur in den 1960-er Jahren nach Markranstädt um seine berufliche Tätigkeit im Armaturenwerk, später Orsta Hydraulik, aufzunehmen. Dort wurden ihm bald leitende Funktionen übertragen, die er bis zum Ende seiner Berufstätigkeit Inne hatte: Franz spielte in seiner Jugendzeit in Freiberg/Sachsen Fußball. Mit Beginn der Tätigkeit in Markranstädt meldete er sich bei Turbine an. Hier wurde er sofort in der 2. Mannschaft aktiv, später auch einige Zeit in der „Ersten“. Aufgrund seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten wurde er in die Leitung des Gesamtvereins gewählt. Dort vertrat er engagiert die Sektion Fußball und setzte sich in schwierigen Zeiten für den Markranstädter Bezirksligafußball ein. Nach seiner aktiven Zeit war Franz Grund zwischen 1974 und 1985 mehrmals Trainer der 1. Mannschaft, insgesamt 6 Jahre. Darüber hinaus wirkte er als Organisator im Verein. All das war auch nur möglich da Franz im besten Sinne des Wortes ein Freund des Sports und seiner Kameraden war. Zielstrebig engagiert, gleichzeitig aber ruhig und ausgeglichen, kümmerte er sich um die Vielzahl der auftretenden persönlichen Probleme und fand immer eine positive Lösung. Diese umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit leistete er trotz großer beruflicher und gesellschaftlicher Verpflichtungen. Dabei hatte er immer die Unterstützung seiner Familie, mit der wir trauern und unseren Sportkameraden Franz Grund in ehrenden Gedenken in Erinnerung behalten.              

geschrieben von: R. Reuter am 04.04.2018

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - RADEBEULER BC 08


Nachholspiel 19. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - Radebeuler BC 0:0

 

Bei herrlichem Wetter am Ostermontag sahen an die 160 Zuschauer die Begegnung des SSV Markranstädt mit dem Radebeuler BC. Es entwickelte sich bereits in der ersten Hälfte ein zerfahrenes und nicht allzu chancenreiches Spiel. Der SSV als Gastgeber nahm das Heft in die Hand und versucht die tiefstehende Abwehr aus Radebeul zu bespielen. Die nennenswertesten Chancen in den ersten 45 Minuten besaßen auf Seite des SSV Kapitän Marcel Nüchtern nach Dribbling, sowie Christian Rothe, der nach Ballgeweinn im Radebeuler-Spielaufbau zu überhastet abschloss und Alexander Langner, der im Fünf-Meter-Raum aus einem Gewusel den Ball nicht kontrolliert einnetzen konnte. So ging es ohne eine Großchance für den Radebeuler BC in die Pause. 

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Spiel. Doch nun kamen auch die Gäste zu ihren Möglichkeiten. Nach einer Ecke steht ein Spieler der Radebeuler im Strafraum blank, nimmt mit der Brust an, jagt den Ball jedoch mit Vollspann über das Gehäuse von SSV-Hüter Wings. Wenig später dann der SSV am Zug, nach erneuter Ecke für die Gäste setzt der eingewechselte Martin Werner den Radebeuler-Hüter unter Druck, es folgte ein Presschlag bei dem der Ball Marcel Nüchtern vor die Füße fällt, der hebt den Ball aus gut 30 Metern jedoch nur knapp übers Tor. Kurz vor Schluss noch ein kleines Gerangel nach taktischem Foul am eingwechselten Kilian Kunze, der sich provozieren ließ, beide beteiligten Spieler erhileten darauf die Gelbe Karte.

Ein mittelmäßiges Sachsenliga- Spiel war an diesem Nachmittag in schöner Atmosphäre bei gutem Wetter im Stadion am Bad zu sehen. Je ein Punkt steht am Ende des Tages für beide Mannschaften zu Buche, ein Ergebnis mit dem der SSV und Radebeul leben können, natürlich hätte der SSV gern drei Punkte zuhause behalten und damit das Osterfest nach dem Pirna-Spiel ohne Punktverlust gestaltet, doch schon bald gibt es die nächste Chance auf drei Punkte, und zwar in zwei Wochen, dann im nächten Heimspiel am Sonntag, den 15. April 15:00 Uhr gegen Kickers 94 Markkleeberg.
 

SSV: Wings, Hahnefeld, Glänzel, J.Werner, Rothe, Reinhard, Daubitz (67' Kunze), Hildebrandt, Nüchtern, Langner (67' Bernsdorf), Berger (77' M.Werner)

 

Wechselspieler: Hübner, Seifert, Oechsner, Kunze, Bernsdorf, M.Werner

 

Tore: die Partie endete torlos

 

Zuschauer: 165  

 

Schiedrichter: Brückner

geschrieben von: Redaktion am 02.04.2018

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - RADEBEULER BC 08

 

Nachholspiel 19. Spieltag Sachsenliga, Montag, 02.04.2018, Anstoß 15:00 Uhr Stadion am Bad

 

Zum Nachholspiel des 19. Spieltags der Sachsenliga begrüßt der SSV Markranstädt den Radebeuler BC am Ostermontag im Stadion am Bad. Das Spiel sollte eigentlich bereits am 11. März stattfinden, fiel jedoch der Wetterlage mit Schnee und Regen zum Opfer. Nun ist es nach der Partie gegen Pirna-Copitz am Gründonnerstag das zweite Spiel für die Ferl-Elf am Osterwochenende. Im Hinspiel konnte der SSV auswärts im schönen Weinbergstadion auf Kunstrasen durch zwei späte Tore von Raik Hildebrandt und Eric Berger gewinnen. Zu Beginn der Saison konnte Radebeul als Aufsteiger noch im oberen Tabellenabteil glänzen, nun stehen sie in der unmittelbaren Abstiegsregion. Für die Rand-Dresdener geht es also noch um einiges, Markranstädt möchte natürlich die gute Position im Mittelfeld der Tabelle halten bzw. ausbauen. Wir dürfen uns also auf eine rassige Partie zum Ostermontag freuen, sie ichsind dabei natürl gerne im Stadion am Bad gesehen.

 


geschrieben von: Redaktion am 01.04.2018

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - VfL PIRNA-COPITZ 

 

Nachholspiel 20. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - VfL Pirna-Copitz 2:1 (0:0)

 

Bei Flutlicht wurde der Nachholer des 20. Spieltages 19:30 Uhr zum Gründonnerstag im Stadion am Bad  angepfiffen. In der ersten Halbzeit sahen die über 100 Zuschauer ein sehr zerfahrenes Spiel mit kaum erwähnenswerten Chancen auf beiden Seiten. Der SSV war durch Martin Werner näher an der Führung als das Gästeteam aus Pirna-Copitz, Werner schob nach Zuspiel von Kapitän Marcel Nüchtern ein, das Schiedsrichterteam erkannte jedoch eine Abseitsposition. Torgefahr kam bis zur Pause durch beide Teams sonst nur geringfügig über Standards auf. Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann ansehnlicher und torreicher. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff kassierte der SSV schläfrig den Rückstand, ein Angriff über die linke Abwehrseite verwertete Kärger für die Gäste zum 0.1. Nun wurde das Team von Uwe Ferl zielstrebiger und zwingender. Eric Berger war es der in Minute 72. den Ausgleich nach starkem Antritt markierte. Wenige Minuten später wurde Berger an der Strafraumgrenze gefoult, er selbst übernahm den folgenden Freistoß und schlänzte ihn unwiederstehlich in den Winkel und schoss den SSV so zum Sieg. Markranstädt steht weiterhin auf dem sechsten Platz im guten Mittelfeld der Sachsenliga. Am Ostermontag folgt gegen Radebeul ein weiteres Nachholspiel. Anstoß ist 15:00 Uhr im Stadion am Bad, wir hoffen Sie dort begrüßen zu dürfen, bis dahin wünschen wir ein frohes Osterfest. 

 

SSV: Wings, Rothe, Heynke, Glänzel, Hahnefeld (76' Kunze), Reinhard, Nüchtern, Daubitz, Hildebrandt, Berger, M.Werner (76' Bernsdorf)

 

Wechselspieler: Hübner, Kunze, Bernsdorf, Baumann

 

Tore: 0:1 Kärger (50'), 1:1 Berger (72'), 2:1 Berger (77')

 

Zuschauer: 100 

 

Schiedsrichter: Kaminski 

geschrieben von: Redaktion am 30.03.2018 

MANNSCHAFTSABEND 1. MANNSCHAFT 

 

nach dem Punktspiel in Chemnitz am Sonntag bot sich Montagabend für die Kicker des SSV Markranstädt die Möglichkeit eine Regenerationseinheit in der Meri-Sauna in Markranstädt einzulegen. In den Saunen konnten die müden Muskeln wieder etwas gelockert werden und es entwickelte sich ein gemütlicher Mannschaftsabend bei aktiver Erholung. Im Namen der 1. Männermannschaft des SSV Markranstädt möchten wir uns bei Herrn Andreas Menger von der Meri Sauna für die willkommene Abwechslung bedanken.

 

Mehr unter www.ssv-markranstaedt.de / Danke an die www.meri-sauna.de

geschrieben von: Marcus Ballasch am 28.03.2018

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - VfL PIRNA-COPITZ 07

 

Nachholspiel 20. Spieltag Sachsenliga, Donnerstag 29.03.2018, Anstoß 19:30 Uhr Stadion am Bad

 

Aufgrund der Vorbereitungen des U18-Länderspiels zwischen Deutschland und Frankreich, welches zu Anfang der Woche im Stadion am Bad stattfand und der mäßigen Wetterlage der letzten Wochen, wurde die Partie des 20. Spieltages gegen den VfL Pirna-Copitz auf den Gründonnerstag 19:30 Uhr verschoben. Im Nachholspiel treffen zwei Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld aufeinander. Pirna-Copitz steht momentan drei Plätze hinter dem SSV auf Rang neun. Am vergangenen Wochenende verloren die Gäste am 21. Spieltag zuhause gegen den VfB Zwenkau mit 0 zu 1. Markranstädt erkämpfte sich durch ein Kopfballtor von Neuzugang Eric Heynke ein 1 zu 1 auswärts beim BSC Rpid Chemnitz. Das Momentum sollte also eher beim SSV liegen, leider ist das Team von Uwe Ferl über die Osterfeiertage personell etwas unterbesetzt. Gegen Chemnitz verletzten sich Hahnefeld und Heditzsch, Jens Werner ist zudem mit Gelb-Rot gesperrt. Im Ernstfall wird auf Spieler der zweiten Herren zurückgegriffen, die am Wochenende gegen Engelsdorf zuhause gewannen und unter der Woche am Dienstag auch auswärts beim LSV Südwest drei Punkte einfuhren, also momentan mit breiter Brust auflaufen können. Am Ostermontag geht es zudem für die ersten Herren in der Sachsenliga erneut zuhause im Stadion am Bad weiter, diesmal im Nachholer gegen den Radebeuler BC. 

geschrieben von: Redaktion am 28.03.2018 

SPIELBERICHT: BSC RAPID CHEMNITZ - SSV MARKRANSTÄDT

 

21. Spieltag Sachsenliga, BSC Rapid Chemnitz - SSV Markranstädt 1:1 (1:0)

 

Bei strahlenden Sonnenschein und nach einigem Hin- und Her ob man auf Natur - oder Kunstrasen spielen solle, wurde die Partie vom Unparteiischen auf einem neuen Kunstrasenplatz angepfiffen. Nach anfänglichen Abtastens übernahmen unsere Jungs die Spielkontrolle und erabeiteten sich einige Chancen. Leider wurde ein gut ausgespielter Angriff über Eric Berger von den Unparteiischen wegen vermeintlichen Abseitses abgepfiffen. Aufgrund eines Ballverlustes in der Vorwärtsbewegung kam der Ball zu einem Chemnitzer Spieler, welcher im Laufduell im Strafraum zu Fall kam und der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied. Diesen verwandelte der Chemnitzer Torjäger Mielke. Erwähnenswert in Halbzeit Eins war ein Kopfball von Christian Rothe, welcher erst an der Latte, dann auf der Linie landete und schließlich geklärt wurde. Weiterhin gab es 2 Strafraumszenen, in denen mindestens ein Elfmeter für uns fällig gewesen wäre.

Nach der Pause machte unsere Mannschaft genauso weiter und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen. Dies gelang dann schließlich unserem Neuzugang Erik Heynke, welcher in seinem ersten Spiel den Ball per Kopf im Tor versenkte. Vom Ausgleich angestachelt, wollte man noch ein weiteres Tor nachlegen und es wurden sich Chancen um Chancen erarbeitet. Jedoch fehlte des Glück in den weiteren Aktionen wobei u. a. 2x der Pfosten getroffen wurde. In den Schlussminuten wurde Chemnitz zunehmend stärker und konnte sich auch einige gute Tor- und Strafraumszenen erarbeiten. So musste man schlussendlich am Ende froh sein einen Punkt gewonnen zu haben.

 

Fazit: Die anwesenden Zuschauen haben ein rassig geführtes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten gesehen, welches mit viel Glück 4:5 für uns hätte ausgehen können. Besonders erwähnen möchte ich unseren Neuzugang Erik Heynke, der in den 90 Minuten dem Chemnitzer Goalgetter Mielke ein ums andere Mal den Schneid abkaufen konnte und die Kopfbälle trotz Größennachteils gewann.

 

Am Donnerstag, den 29.03.2018 um 19.30 Uhr steht im Stadion am Bad in Markranstädt bereits das nächste Heimspiel an. Das Nachholspiel vom 20. Spieltag gegen den VfL Pirna-Copitz 07 wird unter Flutlicht angepfiffen. Unterstützt unsere Mannschaft durch zahlreiches Erscheinen beim ersten der beiden Osterheimspiele. 

 

SSV: Wings, J. Werner, Reinhard, Berger, Glänzel, Langner, Nüchtern, Daubitz, Hahnefeld (30' Hildebrandt), Rothe, Heynke

 

Wechselspieler: Hübner, Hildebrandt, Heditzsch, M. Werner

 

Tore: 1:0 Mielke (39' Straßstoß), 1:1 Heynke (51')

 

Zuschauer: 135

 

Schiesdrichter: Pirogov 

geschrieben von: Marcus Ballasch am 25.03.2018

VORBERICHT: BSC RAPID CHEMNITZ - SSV MARKRANSTÄDT

 

21. Spieltag Sachsenliga, Sonntag 25.03.2018, Anstoß 15:00 Uhr Sportstätte Kappel Chemnitz

 

Am Sonntag geht es nach den vergangenen Spielausfällen für unsere 1. Mannschaft am 21. Spieltag der Sachsenliga zum BSC Rapid Chemnitz. Schmerzlich in Erinnerung dürfte noch die 3:6 Heimniederlage vom 6. Spieltag gegen die Chemnitzer in Erinnerung geblieben sein. Somit sollten unsere Männer zusätzlich motiviert sein einen Dreier aus Chemnitz mit nach Hause zu nehmen. Auffällig ist, dass die vergangenen Spiele der Chemnitzer in dieser Saison zumeist sehr torreich ausgegenagen sind. Hervor zu heben sei hier Ihr Torjäger Florian Mielke, welcher allein 20 der insgesamt 31 geschossenen Tore erzielt hat. Diesen gilt es aus dem Spiel zu nehmen und durch eigene Akzente das Spiel zu bestimmen. Der SSV befindet sich immer noch im Mittelfeld der Tabelle auf Rang sechs, hat zu den Top-Vier acht Punkte Rückstand, ist jedoch auch nur 11 Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt. Dort befindet sich der kommende Gegner Rapid mit 12 Punkten. Es ist also ziemlich eng in der Sachsenliga und für Chemnitz geht es mitten im Abstiegskampf um den Ligaverbleib. Unser Trainer Uwe Ferl wird sicherlich wieder eine schlagkräftige Truppe aus den einsatzbereiten Spielern nach Chemnitz mitnehmen um das gesteckte Ziel - einen Auswärtssieg - zu erreichen.

Ausserdem sei nochmal an das Fussball- Länderspiel der deutschen U18- Nationalmannschaft gegen die U18 von Frankreich am Montag, den 26.03.18 um 14.00 Uhr im Stadion am Bad in Markranstädt erinnert. Tickets gibt es hierfür dirtekt unter www.dfb.de oder auch an den Tageskassen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

geschrieben von: Marcus Ballasch am 23.03.2018

VEREINSHEIM UND GESCHÄFSTELLE MIT NEUEM ANSTRICH

 

Das Vereinsheim und die Geschäftsstelle in der Tribüne im Stadion am Bad erstrahlen in neuem Glanz. Die Räumlichkeiten wurden über die letzten Wochen frisch gestrichen und teilweise saniert. Wir bedanken uns bei den fleißigen Helfern für die tolle Arbeit. Jetzt ist wieder alles für die alltägliche Arbeit und angedachte Veranstaltungen und Spiele angerichtet.

geschrieben von: Redaktion am 11.03.2018

SPIELBERICHT: VfL HOHENSTEIN-ERNSTTHAL - SSV MARKRANSTÄDT

 

18. Spieltag Sachsenliga, VfL Hohenstein-Ernstthal - SSV Markranstädt 3:1 (2:1)

 

Zum ersten Punktspiel im Jahr 2018 musste der SSV auswärts beim VfL Hohenstein-Ernstthal ran. Momentan ist Hohenstein-E. Erster der Sachsenliga, und das sollte der SSV auch im Laufe des Spiels merken. Markranstädt erwischte einen guten Start und konnte durch Eric Berger in der 11. Minute in Führung gehen. Doch in der 34' und 35' zeigte der VfL warum er momentan an der Spitze der Tabelle steht, mit einem Doppelschlag von Bendhuhn und Neubert drehte der Gastgeber das Spiel noch in der ersten Halbzeit. Kurz nach dem Seitenwechsel machte Weiske den Deckel für Hohenstein-E. drauf, der SSV schaffte es nicht in den restlichen 40 Minuten dem VfL so gefährlich zu werden, dass ein oder mehrere Tore herausspringen sollten. Somit bleibt Hohenstein-E. mit 39 auf Platz Eins der Tabelle vor Lößnitz, Markranstädt rutscht auf Platz sechs ab und ist mit 23 Zählern punktgleich mit Markkleeberg und Riesa.

 

SSV: Wings, J.Werner, Oechsner, Berger, Hildebrandt 70. Heditzsch), Glänzel, Langner, Nüchtern, Seifert, Saalbach, M.Werner (70. Kunze)

 

Wechselspieler: Hübner, Kunze, Heditzsch, Heynke

 

Tore: 0:1 Berger (11.), 1:1 Benduhn (34.), 2:1 Neubert (35.), 3:1 Weiske (48.)

 

Schiedsrichter: Leonhardt

 

Zuschauer: 146

ZWOTE NACH GUTEM START DOCH MIT LEEREN HÄNDEN

 

18. Spieltag Stadtliga, SSV Markranstädt II - SV Tapfer Leipzig 1:3 (1:1)

 

Die Markranstädter Reserve zeigte sich kämpferisch und setzte nach 10 Minuten durch einen sehenswerten Lattentreffer von Patrick Hanefeld ein erstes Ausrufezeichen. Robin Loimer brachte den Ball wenig später mit dem Kopf nach einer Flanke von Danilo Sobotta zum 1:0 unter. Tapfer erhöhte den Druck und kam schließlich nach 30 Minuten zum 1:1 durch einen schönen Fernschuss.
In der zweiten Hälfte wollte Tafper mehr und versuchte mit schnellen Pässen vor das Gehäuse der Gastgeber zukommen. In der 59.Minute klappte das auch, Ex-Markranstädter Roman Noguera musste nach viel hin und her im Strafraum den Ball nur einschieben. Sieben Minuten später dann auch noch das 1:3, nach  misslunger Abseitsstellung der Hausherren konnte Tapfers Anders allein den Hüter um kurven. Beide Mannschaften ließen noch einige Chancen liegen. Die Gäste aus Leipzig zeigten sich spielerisch besser als zuvor TuS Leutzsch. Tapfer wäre für den SSV nur schlagbar gewesen, wenn an diesem Tag 100% geklappt hätte.

geschrieben von: Redaktion am 05.03.2018

VORBERICHT: VfL HOHENSTEIN-ERNSTTHAL - SSV MARKRANSTÄDT

 

18. Spieltag Sachsenliga, Samstag 03.03.2018, Anstoß 15:00 Uhr Kunstrasen HOT-Sportzentrum 

 

Die Sachsenliga im Kalenderjahr 2018 beginnt wieder für die Mannen von Uwe Ferl. Nach einer Vielzahl an Vorbereitungsspielen geht es in die Punktspiele. Eigentlich ist die Landesliga letztes Wochenende schon gestartet, doch aufgrund des Rückzugs der Reserve des VFC Plauens hatte der SSV noch eine Woche frei und nutze dies mit dem letzten Test gegen die U19 des HFC. Nun beginnt der Ligaalltag wieder und gleich mit einem echten Kracher gegen den VfL Hohenstein-Ernstthal, die momentan von der Tabellenspitze grüßen. Es dürfte auswärts das erwartet schwere Spiel werden. Das Team von Trainer Russi Petkov ist gut besetzt, hat durch die Futsal-Mannschaft einige sehr gute Techniker und mittlweile sogar Futsal-Nationalspieler im Team. Wir drücken dem SSV die Daumen und hoffen auf etwas Zählbares im Gepäck. 

geschrieben von: Redaktion am 02.03.2018

SSV STARTET VORBEREITUNG UND GEHT DIE TESTSPIELE

 

SSV Markranstädt - Hallescher FC U19 3:3 (2:1)

 

Gegen die A-Jugend des HFC, trainiert vom Georger und Ex-Profi Khvicha Shubitidze, erspielte sich unser SSV ein 3 zu 3 Unentschieden. Im zehnten Test der Vorbereitung ging Markranstädt bereits in der vierten Minute durch Alex Langner in Führung. Die A-Junioren glichen in der 17. Minute aus, eh Tarik Reinhard fünf Minuten vor der Pause auf 2 zu 1 erhöhte. In Halbzeit zwei war es ein umgekehrtes Spiel, erst glich der HFC aus, Daubitz stellte das 3 zu 2 in der 76. Minute her, zehn Minuten vor Schluss fiel der Ausgleich zum 3 zu 3 durch Julian Guttau.

 

SSV: Hübner, J.Werner, Oechsner, Reinhard, Berger, Hildebrandt, Glänzel, Langner, Nüchtern, Daubitz, Seifert Wechsler: Saalbach 

Tore:1:0 Alexander Langner (4.), 1:1 Justin Scholz (17.), 2:1 Tarik Reinhard (39.), 2:2 Martin Dierchen (69.), 3:2 Eric Daubitz (76.), 3:3 Julian Guttau (81.)
 

 

SSV Markranstädt - SV Eintracht Eisenberg 3:2 (1:1) + Vorbericht Hallescher FC U19

 

Im Testspielduell mit dem thüringischen Verbandsligisten aus Eisenberg trennte sich der SSV 3 zu 2. Bei diesem Heimsieg trefen Eric Berger und Kilian Kunze, Berger netzte dabei doppelt. Nach anfänglichen Rückstand glich Berger vor der Halbzeit aus, nach der Pause konnten die Gäste erneut erhöhen, doch in den letzten zehn Minuten machten Berger und Kunze den Deckel für den Testerfolg drauf. 

 

SSV Markranstädt - Hallescher FC U19 - Samstag, 24.02.2018, Anstoß 11:00 Uhr

Im letzten Test trifft der SSV auf die A-Jugend des Drittligisten aus Halle. Die Jungs spielen in der A-Junioren Regionalliga derzeit eine gute Rolle. Trainiert werden sie von Ex-Profi Khvicha Shubitidze. Anstoß ist 11:00 Uhr auf dem Kunstrasen. 

 

SSV: Wings, J.Werner, Oechsner, Kunze, Reinhard, Berger, Hildebrandt, Glänzel, Hahnefeld, Seifert, M.Werner Wechsler: Hübner, Baumann, Heditzsch 

Tore: 0:1 Petrik (33.), 1:1 Berger (40.), 1:2 Mücke (63.), 2:2 Berger (80.), 3:2 Kunze (86.)

 

 

SSV MarkranstädWt - SV Naunhof 6:2 (3:0) + Vorbericht Eintracht Eisenberg

 

Acht Tore waren im Test gegen den Landesklasse-Vertreter aus Naunhof zu bestaunen. Ausschließlich Offensivkräfte trafen dabei für den SSV und das jeweils doppelt, und zwar Heditzsch, Langner und Berger. Ein Eigentor verzeichnete unser Kapitän Raik Hildebrandt. 

 

SSV Markranstädt - SV Eintracht Eisenberg - Samstag, 17.02.2018, Anstoß 14.00 Uhr

Das nächste Testspiel steht am 17. Februar gegen die Thüringer aus Eisenberg an. Beim Verbandsligsten spielt beispielsweise Ex-Lok-Spieler Kevin Kittler. Anstoß ist 14.00 Uhr in Markranstädt auf dem Kunstrasen. 

 

SSV: Hübner, J.Werner, Reinhard, Berger, Hildebrandt, Glänzel, Langner, Hahnefeld, Seifert, Heditzsch, M.Werner

Tore: 1:0 Heditzsch (10.), 2:0 Heditzsch (30.), 3:0 Langner (36.), 4:0 Berger (53.), 4:1 Hildebrandt (ET 69.), 5:1 Berger (81.), 5:2 Burkert (83.), 6:2 Langner (90.)

 

 

SSV Markranstädt - SV Blau Weiß Zorbau 2:4 (1:2) + Vorbericht SV Naunhof

 

Gegen den monentan sehr gut dastehenden Verbandsligisten aus Sachsen-Anhalt gab es eine 2 zu 4 Niederlage für den SSV auf dem heimischen Kunstrasen. Zorbau um die Ex-Markranstädter Michael Lerchl (Bank), Marvin Zott (Startelf), Dennis Dickmann (Skilager) und Arno Dwars machte es dem SSV nicht leicht. Dwars war es auch der Zorbau nach zehn Minuten bereits mit zwei Toren in Führung schoss, doch der SSV konnte bis zur 70. Minute durch Reinhard und Berger ausgleichen. Gut zehn Minuten vor Schluss trafen Richter und Luther für Zorbau zum Endstand. 

 

SSV Markranstädt - SV Naunhof - Samstag, 10.02.2018, Anstoß 13.00 Uhr 

Wie bereits in der Sommervorbereitung spielt der SSV erneut gegen den SV Naunhof. Das ursprünglich auswärts geplante Spiel wurde gedreht und findet nun tam 10. Februar auf dem Kunstrasen in Markranstädt statt. 

 

SSV: Wings, J.Werner, Oechsner, Reinhard, Berger, Hildebrandt, Glänzel, Daubitz, Seifert, Heditzsch, M.Werner Wechsler: Hübner, Kunze, Langner,Saalbach

Tore: 0:1 Dwars (2.), 0:2 Dwars (10.), 1:2 Reinhard (45.), 2:2 Berger (70.), 2:3 Richter (78.), 2:4 Luther (82.)

 

 

SSV Markranstädt - Union Sandersdorf 0:6 (0:2) + Vorbericht Blau Weiß Zorbau

 

Das 6 Spiel im Zeiraum von 17 Tagen forderte sein Opfer in Form einer ziemlichen "Packung". Allerdings hätte es trotzdem nicht so eindeutig ausgehen müssen. Markranstädt nutzte klare Chancen besonders in der 1. Halbzeit nicht u. ließ in Hälfte zwei abgestimmte Abwehrarbeit vermissen, die es dem Tabellensiebenten der Oberliga zu leicht machten.  

 

SSV Markranstädt - Blau Weiß Zorbau - Samstag, 03.02.2018, Anstoß 13.00 Uhr

Am Samstag, 03.02.2018 empfängt der SSV den Tabellenersten der Verbandsliga Sachsen Anhalt. Anstoß ist 13.00 Uhr.

Überhaupt gibt es in den nächsten Wochen bis zum Punktspielbeginn voraussichtlich "nur noch" 3 Spiele jeweils an den Wochenenden. 

 

SSV: Kruse, J. Werner, Oechsner, Glänzel, Reinhardt, Langner, S. Seifert, Hildebrandt, C. Heditzsch, M. Werner, Berger Wechsler: Baumann, Kunze

Tore: 0:1 Gängel (17.), 0:2 Hoffmann (33.), 0:3 Schnabel (62.), 0:4, 0:5, 0:6 Zivcec (65., 74., 90.,)

 

 

SSV Markranstädt - VfL Halle 0:1 (0:1) + Vorbericht Union Sandersdorf

 

Der SSV bringt eine gute "Erste Elf" auf den Kunstrasen die durchspielen muss u. nur knapp verliert. Der Oberligist wechselt 6 x, sodass Markranstädt stark gefordert wird. 

 

SSV Markranstädt - Union Sandersdorf - Samstag 27.01.2018, Anstoß 11.00 Uhr

Das nächste Spiel findet am kommenden Samstag statt. Anstoß gegen den Oberligisten aus Sandersdorf ist bereits 11.00 Uhr.

 

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Glänzel, Hahnefeld, Daubitz, Seifert, Rothe, Langner, M. Werner, Berger Wechsler: Egi, Kunze 

Tor: Kowalewicz (32.)

 

 

SSV Markranstädt - VfB Sangerhausen 1:3 (1:1) + Vorbericht VfL Halle 96 

 

Der SSV geht in Führung, spielt aber dann in allen Mannschaftsteilen nicht mehr konzentriert genug. Sangerhausen nimmt die Aufgabe ernst u. siegt nicht unverdient. Positiv, die Personalsituation war beim SSV etwas entspannter als zuletzt. Am Mittwoch kommt der Oberligist VfL Halle 96 zum fünsten Test nach Markanstädt, 18:30 Uhr ist Anstoß auf dem Kunstrasen. 

 

SSV: Hübner, J. Werner, Oechsner, S. Seifert, Rothe, Hahnefeld, Reinhardt, Nüchtern, Daubitz, M. Werner, C. Heditzsch Wechsler: Langner, Berger, Kunze 

Tore: 1:0 Heditsch (22.), 1:1 (35.), 1:2 (70.), 1:3 (81.) 3x Schäffner

 

 

SSV Markranstädt - ZFC Meuselwitz 2:3 (0:2) + Vorbericht VfB Sangerhausen

 

Im dritten Vorrbereitungsspiel unterlag der SSV dem Regionalligisten nur knapp. Meuselwitz ging in der 1. Halbzeit durch Albert (10.) u. Brinkmann (26.) in Führung. Der SSV glich durch Marcel Nüchtern (55.) u. Christian Heditzsch!! (71.) nach der Pause aus, musste aber noch das 2:3 erneut durch Brinkmann (77.) hinnehmen. Wieder stand kaum Personal zum wechseln zur Verfügung. Nur gut, beim Spielpartner ebenfalls nicht, sodass in der Beziehung diesmal Gleichheit bestand. 

 

SSV Markranstädt - VfB Sangerhausen - Samstag, 20.01.2018, Anstoß 13. 30 Uhr  

VfB Sangerhausen spielt in der Verbandsliga Sachsen Anhalt u. belegt den 7. Platz. Der VfB war 2018 auch schon recht aktiv u. unterlag gegen den Regionalligisten Nordhausen 0:6 u. gegen Farnstädt 3:4. In Sangerhausen ist unser ehemaliger Spieler Pascal Ibold tätig.

 

SSV: Hübner (45. Kruse), J. Werner, Oechsner, Kunze, Reinhard, Nüchtern, Daubitz, Hahnefeld, C. Heditzsch, Rothe, M. Werner

Tore: SSV - Nüchtern, Heditzsch, ZFC - 2xBrinkmann, Albert

 

 

SSV Markranstädt – 1. FC Lokomotive Leipzig 0:8 (0:3) + Vorbericht ZFC Meuselwitz

 

Dieser Test kam zumindest für den SSV personell zur Unzeit. Für das Feld stand nur ein Wechselspieler zur Verfügung, während Lok sein gesamtes 20 Mannaufgebot „von der Leine“ lassen konnte. Trotzdem muss man den eingesetzten SSV – Spielern Anerkennung für ihr großes Engagement im Rahmen der Möglichkeiten zollen. In Hälfte eins gelang es dem Gastgeber noch einigermaßen gegenzuhalten. Gegen neun frische Akteure ab Minute 46. kamen sie dann aber zunehmend in Verlegenheit. Trotzdem versuchten die Markranstädter immer wieder Fußball von hinten heraus zu spielen u. verlegten sich nicht nur auf zerstörerische Abwehrarbeit. Diese Spielweise u. die guten Platzverhältnisse nutze Lok seinerseits dazu um seine Vorteile in allen Belangen voll zur Geltung zu bringen. Aufstellungsmäßig brachten sie bis auf Torhüter Benjamin Kirsten ihr gesamtes aktuelles Regionalligateam gleichverteilt in beiden Spielhälften zum Einsatz. Markranstädts Oldie Martin Werner, sein um die Hälfte jüngerer Sturmpartner Max Bernsdorf, sorgten mit wechselnder Unterstützung aller anderen SSV`er aber dafür, dass auch die Lok Hintermannschaft bei ihren primären Abwehraufgaben stets gefordert war. Am kommenden Mittwoch kommt nun ein weiterer Regionalligist, mit dem nicht minder starken ZFC Meuselwitz, ins Stadion am Bad. Für Markranstädt wäre es wünschenswert, dass 2/3 Akteure mehr zur Verfügung stehen um bei Bedarf entsprechende Entlastung zu bringen.  

 

SSV: Kruse (46. Hübner), J. Werner, Oechsner, Glänzel, Hahnefeld, Reinhardt, Hildebrandt (46. Kunze), Daubitz, Rothe, M. Werner, Bernsdorf,

Lok: Gaedke, Berger, Krug, Hanne, Salewski, Schinke, Ziane, Maurer, Watahiki, Hartmann, Gottschick. 2. HZ.: Trojandt, Georgi, Malone, Surma, Zickert, Wendschuch, Pfeffer, Lorincak, Misch.  

Tore: 4 x Lorincak, Krug, Ziane, Watahiki, Pfeffer  Zuschauer: 200, Schiedsrichter: Weigelt, Flechtner, Dastych

 

 

SSV - LSV Südwest 8:0 (4:0) + Vorbericht 1. FC Lokomotive Leipzig

 

Der SSV beginnt zeitig mit der Vorbereitung zur 2. Halbserie. Im ersten der 9 vorgesehenen Testspiele gelingt ein klarer Erfolg gegen den Stadtligisten. Beide Teams haben an diesem Mittwochabend personell nicht alles an Bord. Für Markranstädt  aber doch ein guter Aufgalopp für das am Freitag folgende Spiel gegen den Regionalligisten 1. FC Lok Leipzig. Dieses Spiel findet auf dem Hauptplatz im Stadion statt. Anstoß ist 18.30 Uhr.

 

SSV: Wings (45. Hübner), Rothe, J. Werner, Oechsner, Reinhardt, Hahnefeld, Salomo (45. Bernsdorf), Hildebrandt, Daubitz (45. Kunze), Scheithauer, Berger 

Tore: 3 x Scheithauer, 3 x Berger, Bernsdorf, 1 ET 

geschrieben von: R.Reuter 

RÜCKBLICK HINRUNDE SACHSENLIGA SAISON 2017/2018 TEIL 2

 

Im ersten Beitrag wurde über das Abschneiden der Vereine ausgeführt. Vor Beginn der 2. Halbserie am 24. Februar soll speziell noch einmal auf unseren SSV eingegangen werden. Nach dem Abstieg aus der Oberliga galt es den Verein in der Landesliga zu etablieren.  In diesem Zusammenhang muss noch mal an die komplizierte personelle Situation im Sommer 20017 erinnert werden. Selbst die Teilnahme am Landesligaspielbetrieb war lange nicht gesichert. Mit Aufwand u. guten Willen vieler wurde die Situation dann gut gemeistert. Ein einstelliger Tabellenplatz ohne Abstiegsnöte war das Ziel. Mit offensiven und ansehenswerten Fußball sollten wieder mehr Anhänger ins Stadion gelockt werden. Mit dem 5. Platz nach 15 Spielen (Plauen gestrichen), bei 23 Punkten u. dem Torverhältnis von 31:25 hat unser Team die Aufgaben sicher erfüllt. 

 

Der Saisonverlauf: Die Zusammensetzung der Mannschaft, das Auftreten u. die Ergebnisse in der Vorbereitung, ließen Hoffnung aufkommen, dass sich der SSV in der neuen Umgebung etablieren könnte. Ein gelungener Start mit dem 3:2 gegen Lößnitz u. 2:1 in Plauen bestätigten die Erwartungen. Nach der folgenden Heimniederlage gegen Hohenstein - Ernstthal gelangen in Radebeul u. Pirna zwei Auswärtssiege die den SSV mit an die Spitze der Landesliga brachten. Das änderte sich auch nach zwei Niederlagen gegen Rapid Chemnitz u. in Markkleeberg nicht gravierend, da vorn keine ambitionierte Mannschaft stabil punktete. Bei diesen Niederlagen zeigte sich aber, dass nicht alle personellen Ausfälle gleichwertig zu ersetzen sind. Erneut gelangen unserem Team zwei Siege u. diesmal sogar ergebnismäßig sehr klar (6:1 gegen Eutritzsch u. 3:0 in Reichenbach). Ein weiterer „Dreier“ hätte den SSV an die Spitze gebracht. Das Spiel gegen Riesa fiel aus. Schade, denn Trainer Uwe Ferl hatte gerade mal „alle Mann an Deck“ was sonst kaum vorkam. In Niesky folgte eine schwache Vorstellung, nicht nur die Platzverhältnisse sorgten für die 1:2 Niederlage. Gegen Aufsteiger Großenhain (1:1) gelang auch nicht der nächste Heimdreier, aber es war ein ordentliches Spiel. Überhaupt war festzustellen, dass der SSV gerade im Stadion am Bad gute Auftritte hatte. Mit 2 Siegen, 2 Remis u. 3 Niederlagen fiel die Ausbeute nicht üppig aus. Die Gegnerschaft war aber immer recht stark. Unabhängig vom jeweiligen Gegner bevorzugte Trainer Uwe Ferl einen technischen u. offensiven Kombinationsfußball schon aus der Abwehr heraus. Das hat zwar seine Risiken, passt aber offensichtlich gut zum Team. Auswärts spielte Markranstädt nicht anders, brachte aber sein Konzept mit effizienteren Ergebnissen durch. So auch in Zwenkau gegen den gerade erstarkten VfB klar mit 5:1. Der Trend wurde beibehalten. Folgend wurde daheim gegen Riesa wieder eines der knappen Spiele 1:1 beendet u. darauf gegen Grimma 0:1 verloren. Dabei machte der SSV ein tolles Spiel, hatte aber im Abschluss kein Glück. In Glauchau hielten sie sich dann bei schwierigen Verhältnissen mit einem weiteren Sieg (2:1) schadlos. Noch im alten Jahr musste zum Rückrundenauftakt in Lößnitz eine glatte 1:4 – Niederlage hingenommen werden. Da die Teams an der Spitze konstanter wurden, riss der direkte Kontakt des SSV dahin etwas ab. „Neutabellenerster“ Lößnitz liegt nun mit 32 Zählern 9 Punkte vor Markranstädt.                                             

 

Die Aktiven u. das Personal: Mit 23 Männern u. 3 A- Junioren hatte man nominell ein recht großes Aufgebot. Das relativierte sich im Alltag etwas u. punktuell sogar drastisch. Einige standen aus verschiedenen Gründen nicht immer zur Verfügung. 3 Spieler verletzten sich u. fielen dauerhaft aus (Danilo Sobotta, Vilius Jankunas, Lorenz Randig). Jens Frenzel meldete sich im November ab. Zu einigen Begegnungen mussten noch weitere Spieler für die Bank aktiviert werden. 22 kamen aktiv zum Einsatz. Dabei zusätzlich zum 20-er Aufgebot von den Senioren Rene Klimas u. A- Junior Maximilian Bernsdorf. Die Routiniers Jens Werner u. Raik Hildebrandt sowie der junge Tarik Reinhardt fehlten nur 1 x u. bestritten 15 Spiele. Christian Wings, Robin Glänzel, Marcel Nüchtern u. Eric Berger kamen mit 14 Einsätzen am nächsten. Das offensive SSV- Spiel nutzte unsere schnelle Spitze Eric Berger zu 13 Treffern. Damit liegt er in der Torjägerliste an 2. Stelle gleichauf mit Olbricht (Zwenkau), Kiontke (Riesa) u. Hauck (Lößnitz). Erster ist der Chemnitzer Florian Mielke mit 15 Toren. Raik Hildebrandt, Martin Werner u. Patrick Scheithauer erzielten je 3 Treffer. Die Mannschaft wird von einem kleinen engagierten Team betreut. Nach Alleinbeginn in der Vorbereitung bekam Trainer Uwe Ferl mit Andre Bittner einen Fußballerfahrenen Co-Trainer zur Seite. Maik Egi u. Torsten Reuter komplettieren das Umfeld, kompensieren manche zusätzliche zu ihren eigentlichen Aufgaben, als Mannschaftsleiter u. Physiotherapeut.                                                                                                                               

Stand und neues von der Landesliga: Aufgrund von Nachholspielen ist die Tabelle unvollständig u. beeinflusst vom Rückzug Plauens in allen Bereichen. Deren Ergebnisse wurden annulliert. Nach den Statuten korrekt, sportlich aber ärgerlich. So kam Lößnitz - verlor als einziges Team aus dem Vorderfeld gegen Plauen - vom 3. auf den 1. Platz. Die Punktgewinne der anderen entfielen. Das kann die Meisterschaft oder Auf- u. Abstieg entscheiden. Den SSV stört das zwar weniger, da die Ziele unwesentlich betroffen sind, aber Aufstiegswillige sehen das ganz anders. Auch wir haben zu den Vorgängen, die ja eindeutig auch zu Lasten Dritter gehen, eine Meinung ohne uns Vereinsintern einzumischen. Plauen war 2015 schon mal pleite. Trotzdem wurde bald wieder Richtung Regionalliga aufgerüstet u. die „Zweite“ stieg gleich mal in die Landesliga auf. Genügend Spieler hatte man ja, nach eigenen Angaben vor der Saison. Wirtschaftlich offensichtlich aber Harakiri. Die neue Aufteilung an Tabellenspitze- u. Ende sieht nun so aus:                                                                 

 

Spitze: 1. Lößnitz 32 Punkte (15 Spiele), 2. Großenhain 30 (14), 3. Hohenstein-E. 30. (14), 4. Grimma 27 (14). Großenhain, u. Grimma verloren 3 Punkte, Hohenstein - Ernstthal hatte noch nicht gegen den VfC gespielt. 

Abstiegszone: 12. Zwenkau 13 (15), 13. Reichenbach 12 (14), 14. Eutritzsch 12 (14), 15. Chemnitz 11 (15). Zwenkau profitierte da sie nur 1 Punkt geholt hatten. Alle weiteren in diesem Bereich verloren 3 Punkte. Für den SSV entfällt somit auch gleich mal der Auftakt zur 2. Halbserie u. beginnt erst eine Woche später mit einem schweren Spiel in Hohenstein – Ernstthal. Die Karten für Meisterschaft u. Abstieg werden etwas neu gemischt, auch wenn die 4 Nachholspiele absolviert sind. Absteigen werden nun offiziell noch 2 Teams.  

geschrieben von: R. Reuter am 30.01.2018

WINTERNEUZUGÄNGE BEIM SSV

 

Ein altbekanntes und ein neues Gesicht sind in der Winterpause zur Sachsenliga-Mannschaft des SSV Markranstädt dazu gestoßen.

 

Christian Heditzsch, der schon in der Jugend und zu Oberliga-Zeiten beim SSV spielte, kurz sich dem Bornaer SV 91 anschloss, verbrachte zuletzt über fünf Jahre beim SV Blau-Weiß Farnstädt 1921 e.V. in der Landesliga Sachsen-Anhalt. Nun ist der 31-jährige gelernte Wirtschaftsingenieur wieder zurück in Markranstädt und verstärkt unsere Offensive im Angriff und offensiven Mittelfeld.

 

Beim 1. FC Lokomotive Leipzig ausgebildet wurde Alexander Langner, der dort seine erste Erfahrung im Männerbereich sammeln konnte. Nach einer Leihe zum FSV Zwickau e.V. und einer Rückkehr zu Lok spielte er zuletzt für den FC International Leipzig e.V.. Der 21-jährige Würtenberger soll durch sein Tempo auf den Außen und im Sturm mehr Torgefahr für die SSV-Offensive entwickeln.

 

Aus beruflichen und privaten Gründen mussten wir leider von Jens Frenzel und Tom Seifert verabschieden. Ob sie sich einem neuen Verein anschließen ist unklar. Wir danken ihnen für die jahrelangen guten Leistungen und der Treue zum SSV!!!

geschrieben von: Redaktion am 30.01.2018

TURNIERBERICHT: UR-KROSTZITZER HALLENMASTERS

 

SSV Markranstädt gelangt beim Ur – Krostitzer Hallen- Master bis in das Finale und unterliegt gegen Rot Weiß Erfurt mit 1:3

 

Beim ersten Auftritt 2018 hinterließ unser Team im fast ausverkauften Markranstädter Sportcenter einen guten Eindruck. Sie erreichte nach 5 Spielen das Finale u. mit dem 2. Platz auch ein unerwartetes positives Ergebnis. In der Gruppe A wurde zum Auftakt das 1. Kreisklasseteam von SV Leipzig Nordwest 6:0 geschlagen. Nach einer klaren 1:4 Niederlage gegen den Regionalligisten ZFC Meuselwitz gelang aber der überraschende 1:0 Sieg gegen den Drittligisten u. späteren Turniersieger FC Rot Weiß Erfurt. Das brachte den 2. Gruppenplatz vor Meuselwitz aufgrund des Torverhältnisses. Im Viertelfinale wurde der SV Thekla (Stadtklasse) 5:0 geschlagen. Im Halbfinale gegen eine Auswahl ehemaliger Bundesligaspieler um Nationalspieler Bernd Schneider fielen die Treffer nach 0:0 erst im 9- Meterschießen zum 3:2 für den SSV. Erfurt, kam mit 1:0 über Meuselwitz ins Finale, ließ sich im Endspiel nicht noch einmal von unserem Team überlisten. Christian Wings wurde als bester Torhüter ausgezeichnet. Bester Spieler der Erfurter Biankadi u. erfolgreichster Torjäger Skeridlaid Curri von der Bundesliga-Auswahl.

 

Folgende Spieler kamen für den SSV zum Einsatz: Wings, Hübner, J. Werner, M. Werner, S. Seifert, Reinhardt, Langner, Nüchtern, Berger.  

geschrieben von: R. Reuter am 07.01.2018

TURNIERBERICHT: POKAL DES BÜRGERMEISTERS

 

LSV Südwest gewinnt 19. Hallenturnier um den Pokal des Bürgermeisters

 

Der Pokal ging diesmal an keinen der vier teilnehmenden Vereine aus Markranstädt u. den Ortsteilen. Das war wenig überraschend, denn als Favoriten galten die drei am besten platzierten Stadtligisten sowieso. LSV Südwest verdiente sich den Turniersieg, sie verloren keines ihrer 6 Spiele.

In der Vorrunde Gruppe A holte Südwest nach drei Siegen u. einem Remis (0:0 – Schkeuditz) mit 10 Punkten den 1. Platz. Eintracht Schkeuditz wurde 2. mit 7 Punkten gleichauf mit Eintracht Lützen. Das bessere Torverhältnis entschied für Schkeuditz. Sie hatten zwar gegen Lützen 2:3 verloren, die ließen aber beim 0:0 gegen Großlehna entscheidende Punkte.

 

1.      LSV Südwest                          10 Punkte    10:1 Tore

2.      Eintracht Schkeuditz               7 Punkte      8:3  Tore

3.      Eintracht Lützen                      7 Punkte      5:4 Tore

4.      Blau Weiß Großlehna              4 Punkte     3.6 Tore

5.      SG Lausen                               0 Punkte    1:13 Tore 

 

Nur wenig enger ging es in der Gruppe B zu. Letztendlich entscheidet natürlich immer ein einziges Spiel über die Platzierung. SV Lindenau spielte am besten, startete gleich mit 3 Siegen u. konnte sich zum Schluss ein 0:1 gegen Räpitz leisten. Gastgeber Markranstädt ging mit zwei Siegen ebenfalls hoffnungsvoll ins Turnier, verspielte aber in seinem letzten Spiel gegen den KSC beim 0:2 das Halbfinale. Die wiederum sicherten sich dieses mit 2:1 gegen Kulkwitz ganz zum Schluss der Vorrundenspiele.  

 

1.      SV Lindenau                         9 Punkte         7:3 Tore

2.      Knautkleeberger SC             9 Punkte         7:5 Tore

3.      SG Räpitz                             6 Punkte         4:4 Tore

4.      Markranstädt II.                    6 Punkte         5:6 Tore

5.      SSV Kulkwitz                        0 Punkte         4:9 Tore

 

Halbfinal – u. Finalspiele: Im ersten Halbfinale setzte sich LSV Südwest überlegen mit 4:0 gegen den KSC 1864 durch. Ausgeglichen war das Spiel zwischen Schkeuditz u. Lindenau auch im Ergebnis von 1:1. Im Gesamtergebnis nach Strafstoßschießen hatte Eintracht das bessere Ende mit 4:3 für sich. Ebenfalls ausgeglichen waren die Finalspiele. Lindenau holte sich den 3. Platz nach 1:1 u. 4:3 im Strafstoßschießen gegen den KSC.  Im Finale setzte sich LSV Südwest knapp mit 1:0 gegen Eintracht Schkeuditz durch.

Der Bürgermeister der Stadt Markranstädt Herr Spiske nahm mit dem SSV Vereinspräsident Diethelm Franz persönlich die Ehrungen der vier Erstplatzierten bei Teilnahme aller Teams vor. Torschützenkönig wurde Steven Klitzing vom LSV mit 7 Treffern. Zum Abschluss überreichte der Bürgermeister den von der Stadt Markranstädt gestifteten Wanderpokal. 

 

Insgesamt war es wieder eine gelungene Veranstaltung, wobei man über das spielerische Niveau einzelner Teams geteilter Meinung war. Allerdings muss man auch die Probleme, die im Amateurfußball immer massiver auftreten, bedenken. Es wurde meist fair gespielt, wobei die drei Schiedsrichter Rene Eggert, Paul Posselt u. Jakob Reiche auf der Höhe der Teams agierten. Die Halle war gut gefüllt, schon allein die 10 teilnehmenden Vereine u. ihre Helfer trugen dazu bei. Genauso die zahlreichen Anhänger, die sich die lokale Traditionsveranstaltung zum Jahresende nicht entgehen lassen wollten. Die Organisation war routiniert wie immer, die Gastronomie dem erhöhten Bedarf jederzeit gewachsen.                                                  


geschrieben von: R. Reuter am 29.12.2017

VORBERICHT: POKAL DES BÜRGERMEISTERS - 19. HALLENTURNIER DES SSV


19. Hallen-Fußballturnier des SSV Markranstädt um den Pokal des Bürgermeisters, Donnerstag 28.12.2017, Beginn 18:00 Uhr,

Stadthalle Markranstädt Leipziger Straße 4

 

Diese Veranstaltung ist offensichtlich „nicht tot zu bekommen“, und das nicht nur weil es seit dem Bau der Stadthalle nun schon in die neunzehnte Auflage geht. Das Interesse ist ungebrochen, sodass man an dem Prinzip, nur Teams aus der unmittelbaren Umgebung von Markranstädt einzuladen, weiter festhalten konnte. Trotz, dass der SSV als Gastgeber selbst nur eine Mannschaft stellt, wurde die Teilnehmerzahl wieder auf 10 erhöht. Dadurch sind allein 20 Spiele in den Staffelspielen der beiden Gruppen auszutragen. Aus diesem Zeitgrund geht es nach den Vorrundenspielen gleich über zwei Halbfinals in die Endspiele um den 3. Platz sowie das Finale. Mehr als 4 Stunden Hallenfußball sollten reichen, genauso dass ja letztendlich alle Teams wenigstens 4 Spiele absolvieren dürfen. Die Staffeleinteilung wurde vom SSV unter Berücksichtigung der Klassenzugehörigkeit u. dem aktuellen Tabellenplatz vorgenommen. So sind die 6 höherklassigen Vereine erst einmal getrennt. Nominell gelten sie auch als Favoriten. Aber das hat ja bei Hallenturnieren nicht immer Gültigkeit wie auch die letzten Jahre in Markranstädt zeigten. Außerdem haben ja einige gerade in dieser Saison so ihre Probleme u. befinden sich im Abstiegskampf, sodass die Chancen der „Kleinen“ realistisch sind. So können sich alle auf einen spannenden Verlauf bei hoffentlich fairen Begegnungen freuen. Pure Offensive, wenig taktisches Gespiele u. viele Tore sind erwünscht. Letztendlich soll es bei allem Ehrgeiz - diesen Pokal für ein Jahr nach Hause zu holen – eine freudbetonte Veranstaltung mit Abwechslung u. Ausgleich zu den doch etwas ernsteren Punktspielen sein. Vorbild Richtung Fairness war das letzte Turnier vor einem Jahr, wobei es nicht eine Zeitstrafe gab.           

 

Staffel A:   LSV Südwest - Stadtliga (7. Platz), Eintracht Schkeuditz – Stadtliga (10. Platz), SG Eintracht Lützen/Rot Weiß Weißenfels II. - Kreisoberliga Burgenland (14. Platz), Blau-Weiß Großlehna - 1. Kreisklasse (6. Platz), SG Lausen - 2. Kreiskasse (9. Platz).

 

Staffel B:  SV Lindenau – Stadtliga (8.Platz), SSV Markranstädt II. – Stadtliga (13. Platz), Knautkleeberger SC – Stadtliga (16. Platz), SG Räpitz – 1. Kreisklasse (7. Platz ), SSV Kulkwitz - 1. Kreisklasse (13. Platz).  

geschrieben von: R. Reuter am 27.12.2017

RÜCKBLICK HINRUNDE SACHSENLIGA SAISON 2017/2018 TEIL 1

 

Auf die 16. Spieltage 2017 wurde mit Berichten eingegangen. Zum Jahresende soll das mit einem Fazit der Liga u. im zweiten Beitrag über das Abschneiden des SSV zusammengefasst werden. Ein genauer Abschluss ist aufgrund von 5 nachzuholenden Spielen nicht möglich. Tendenziell wird sich auch dann bis auf geringe Platzwechsel nicht mehr viel ändern. Mit der Beurteilung der 1. Halbserie wird auch Bezug auf die Einschätzung zur Liga vor Beginn der Saison genommen. Grundsätzlich ist festzustellen, dass es in den Begegnungen im Bezug der Leistungen u. Ergebnisse meist „recht eng“ herging. Das spiegelt sich auch in der Tabelle wieder. Natürlich gab es auch einige hohe Ergebnisse. Ein dominanter Überflieger der Liga – 48 Punkte waren zu vergeben - ist nicht zu sehen. Die vermeidlichen Favoriten nahmen sich die Punkte gegenseitig ab, ließen auch manche gegen Außenseiter liegen. Lange hatte dadurch fast die halbe Liga zumindest Kontakt zur Spitze.

 

Mit den letzten Spielen kristallisierte sich aber doch noch die übliche Einteilung - Tabellenspitze, Mittelfeld, Abstiegsgefährdet – heraus.

 

Spitzenfeld: 1. Großenhain (33 Punkte), 2. Lößnitz (32), 3. Grimma (30), 4. Hohenstein-Ernstthal (30).            

Mittelfeld: 5. Markranstädt (26), 6. Riesa (25), 7. Markkleeberg (24), 8. Niesky (22), 9. Pirna-Copitz (20), 10. Radebeul (20), 11. Glauchau (18).                             Abstiegszone: 12. Reichenbach (15 Punkte), 13. Eutritzsch (15), 14. Rapid Chemnitz (14), 15. Zwenkau (14), 16. Plauen II. (1, nach 6 Punkten Abzug).                                                                                                                                        

Im Abstiegsgeschehen ist in den letzten Wochen eine Tendenz zu verzeichnen die noch eine sehr spannende 2. Halbserie auch für diesen Bereich erwarten lässt. Nach 9 Spieltagen stand Zwenkau Punktlos u. abgeschlagen auf dem 16. Platz. Aufsteiger Eutritzsch hatte da bereits seine 15 Punkte, ausschließlich daheim geholt, u. belegte den 7. Platz. Rapid Chemnitz, mit Toptorjäger Mielke – 15 Treffer - wollte vorn mitspielen. Laut Magazin „Fußball in Sachsen“ hatten die Spieler selbst einen Platz zwischen 1 u. 5 angepeilt. Rapid bekam wohl große Probleme u. a. durch Verletzungen. Reichenbach u. Zwenkau haben ihre Ziele - weg von den Abstiegsplätzen, hin ins Mittelfeld - derzeit nicht ganz erreicht. Nach der jüngsten Entwicklung sind sie aber auf einen aussichtsreichen Weg dahin. Die weiter Landesligateilnahme von Plauen II. wurde vor Wochen in Frage gestellt. Seitdem hat man davon nichts mehr gehört. Der Punktabzug aufgrund zu weniger Schiedsrichter lässt den vorher noch möglichen Klassenerhalt nur noch geringe Chancen.          

In „Stein gemeißelt“ ist der Führungsanspruch des Spitzenquartetts noch nicht. Sie werden aber bis zuletzt um die Meisterschaft mitspielen. Mit Grimma u. Hohenstein - Ernstthal wurden zwei Vereine ihrer Rolle als Mitfavoriten gerecht. Der FC Grimma hat eine in allen Reihen starke Mannschaft, tat sich aber zu Beginn schwer u. schloss erst in den letzten Wochen in die Spitze auf. Aufsteiger Großenhain spielte eine gleichermaßen sehr gute u. überraschende Saison. Hohenstein – Ernstthal hat mit 2 Nachholspielen rechnerisch die beste Punktausbeute. Zuhause ungeschlagen, holten sie gegen die ärgsten 3 Mitbewerber 7 von 9 möglichen Zählern. Ein Geheimtipp ist Lößnitz nach meist überzeugenden Leistungen - nur die 0:1 Heimniederlage gegen Plauen überraschte – schon lange nicht mehr.

Markranstädt u. Markkleeberg spielten von Beginn an ganz vorn mit, verloren zuletzt etwas den Kontakt dahin. Kickers belegte sogar einige Wochen den 1. Platz. Der SSV hatte mit 6 Auswärtssiegen die beste Bilanz auf fremden Plätzen, zuhause gelangen nur 2 Siege. Aufgrund der unterschiedlichen Spielanzahl – teils 9:6 Heim/Auswärts – u. unterschiedlichen Spielstärken der entsprechenden Gegner ist das nur bedingt aussagefähig. Beide Teams können mit dem Abschneiden in Hinblick ihrer vor der Serie definierten Ziele zufrieden sein. Kontakt zum Abstiegsbereich jederzeit vermeiden, möglichst mit einstelligen Tabellenplätzen, hieß es. An welcher Stelle der Zufriedenheitsskala sich die anderen „Mittelfeldteams“ sehen ist nur schwer zu beurteilen, da es dazu wenig offizielle Aussagen gab. Immerhin reklamierten im Fußballmagazin alle Vereine dieser Kategorie vor der Serie für sich, dass personelle Umbrüche zu meistern sind. Fakt ist, alle Mannschaften aus der Mitte der Liga sind leistungsmäßig in der Lage an einem guten Tag die Spitzenteams zu schlagen. Um aber noch einmal ernsthaft ganz oben anzugreifen ist Konstanz, also in diesem Fall eine Erfolgsserie erforderlich. Für ausnahmslos alle ab dem 5. Platz gilt aber gleichermaßen: Ein Blick nach unten kann aufgrund der 3 Punkteregelung auch nicht schaden. Siehe auch die beschriebene Entwicklung zweier Vereine von 0 auf 14- 15 Punkte, oder umgekehrt, in nur 7 Spieltagen.    

geschrieben vvon: R. Reuter am 20.12.2017        

SPIELBERICHT: FC LÖßNITZ - SSV MARKRANSTÄDT 

 

16. Spieltag Sachsenliga FC Lößnitz 1910 - SSV Markranstädt 4:1 (2:1)

 

Im letzten Pflichtspiel des Kalenderjahres 2017 stand bereits das erste Rückrundenspiel für den SSV auf dem Plan. Gegen den FC 1910 Lößnitz feierten wir am ersten Spieltag der Saison einen 3:2 Heimsieg. Nun war der Weg ins Erzgebirge angesagt. Das Spiel begann bereits in der zweiten Minute positiv für den SSV, ein Eigentor brachte die Mannen von Uwe Ferl in Front. Im weiteren Spielverlauf konnte Markranstädt jedoch der Offensivkraft von Lößnitz wenig entgegensetzen und kassierte kurz vor der Pause einen Doppelschlag, der moralisch schwer aufzuarbeiten war. In der zweiten Halbzeit machte der Toptorschütze der Lößnitzer Philipp Hauck mit seinen Treffern zwei und drei in diesem Spiel den Deckel drauf. Somit überwintert der SSV nach dieser Auswärtsniederlage auf Platz fünf in der Liga, die Lößnitzer klettern derweil auf Rang zwei. 

 

Tore: 0:1 Baumann (2. Eigentor), 1:1 Werneke (43.), 2:1 Hauk (45. + 1), 3:1 Hauk (63.), 4:1 Hauk (76.)

 

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Saalbach, Kunze (60. M. Werner), Reinhardt, Hildebrandt, Nüchtern, S. Seifert, Scheithauer, Berger (72. T. Seifert)

 

Wechselspieler: Hübner, Glänzel,M.Werner, T.Seifert

 

Schiedsrichter: Kaminski

 

Zuschauer: 50 

geschrieben von: R.Reuter am 10.12.2017

VORBERICHT: FC LÖßNITZ - SSV MARKRANSTÄDT

 

16. Spieltag Sachsenliga, Samstag 09.12.2017, Anstoß 13:30 Uhr Stadion an der Talstraße

 

Am Wochenende beginnt bereits die Rückrunde, trotz das noch nicht alle Spiele der 1. Halbserie ausgetragen sind. So ist die Tabelle noch nicht perfekt. Grimma bekommt 3 Punkte wegen nicht antreten von Plauen. Damit sind sie Erster mit 30 Zählern. Noch ist das aber auch nicht so klar, da keine endgültige Aussage über die weitere Teilnahme oder Rückzug Plauens besteht. Das würde auch die Punktestände u. Platzierungen weiterer Vereine betreffen. Zum ersten Spiel der Rückrunde muss der SSV also zum 4. der Tabelle. Nach zwei Niederlagen, u. a. überraschend gegen das „Sorgenkind“ der Liga Plauen 2. mit 0:1 zuhause, ist der FC 1910 wieder in der Erfolgsspur Richtung Tabellenspitze. Zuletzt wurde auf dem Kunstrasenplatz an der Talstraße Radebeul mit 3:0 geschlagen. Damit rangiert Lößnitz nur einen Punkt hinter dem Spitzentrio. Den SSV erwartet auf dem kleinen Platz ein intensives Fußballspiel. Aber eher aus dem Grund, dass Lößnitz eine sehr spiel- u. auch kampfstarke Mannschaft hat. Davon konnte man sich schon bei unserem 3:2 Heimsieg überzeugen, wobei der SSV auch ein sehr gutes Spiel machte. Lößnitz verfügte über ein in Abwehr- u. Angriffsqualität ausgeglichenes Team. Das dokumentiert sich in der Spitzentordifferenz von 20. So werden die Markranstädter erneut wie in den letzten 5 Spielen eine Leistung „über dem Schnitt“ erbringen müssen um das Kalenderjahr erfolgreich abzuschließen. Ein vollständig wieder fitter Käpitän Marcel Nüchtern wäre dabei für die Mannschaft sehr wichtig. Personell kann sicher so oder so ein ordentliches Team gestellt werden wobei wie immer nicht alle zur Verfügung stehen. Die eingesetzten Spieler haben aber bisher nie enttäuscht u. ihre Leistung gebracht.  

geschrieben von: R. Reuter am 07.12.2017

SPIELBERICHT: VfB EMPOR GLAUCHAU - SSV MARKRANSTÄDT

 

15. Spieltag Sachsenliga VfB Empor Glauchau – SSV Markranstädt 1:2 (0:1)

 

Der SSV holte auswärts im letzten Spiel der 1. Halbserie 3 wichtige Punkte u. behauptet sich weiter im Vorderfeld der Landesliga. Der Sieg war schwer erkämpft, da VfB Empor mit allen Mitteln den Heimerfolg wollte um nicht in den Abstiegsbereich zu geraten. Der SSV stellte sich auf deren rustikale Spielweise, sowie den gefrorenen u. grenzwertig holprigen Rasenplatz (daneben ein guter Kunstrasen), bis auf wenige Ausnahmen gut ein. Schreck gleich zu Beginn, Christian Wings musste im 1:1 gegen einen durchgelaufenen Stürmer klären. Dann die schnelle Führung durch Eric Berger, der rechts entwischt war u. flach ins lange Eck traf. Tom Seifert hatte ihn gut angespielt. Raik Hildebrandt prüfte gleich noch den Hüter mit Distanzschuss. Glauchau versuchte immer wieder mit langen Bällen, vornehmlich auf den in der Spitze agierenden Kapitän Pfoh zu Chancen zu kommen. Nach Eckball touchierte ein Kopfball in der 20. Minute die Querlatte u. gleich danach verhinderte Wings den möglichen Ausgleich. Der SSV nahm zunehmend wieder den Spielfaden auf. Durch zeitiges stören wurden die langen Bälle vermieden, selbst mal wieder etwas spielerisch gelöst u. Akzente gesetzt. Ausdruck davon war ein Pfostenschuss von Berger, eine gute Abschlussposition Christian Rothes u. Patrick Scheithauers Schuss, ganz knapp daneben. Eigentlich war das 0:2 fällig. Es fiel aber nicht u. sollte sich rächen. Trotz eindeutiger Traineransage zur Pause stand keine Minute nach Anpfiff Thiam links völlig blank.  Er ließ sich das Angebot nicht nehmen u. netzte sicher ein. Das war aus SSV- Sicht nicht nötig, aber mit einiger Übersicht ordneten sie sich schnell wieder um in den folgenden 15 Minuten auch spielerisch eine Antwort zu finden. Auch Glauchau zeigte in der 2. Halbzeit, dass es allein mit „Langholz“ an diesem Tag nicht getan war. Es bedurfte aber erst einer Unkonzentriertheit des SSV um ihre nächste Chance zu kreieren. Dabei entwischte Ludwig an der Mittellinie mit Ball allein durch. Am Strafraum ging ihm Kraft u. Konzentration aus u. sein Schuss vorbei. (62.). Beide Teams wollten unbedingt den „Dreier“ u. gingen ins Risiko, sodass es in der 2. Hälfte sehr spannend, aber zuletzt auch hektisch zuging. Mit Martin Werner u. Marcel Nüchtern brachte Uwe Ferl frische offensive Kräfte. Werner verlängerte per Kopfball auf Berger, der allein auf u. davon nicht traf. (68.). Nach Eckball hatte Marcus Saalbach in der Spielertraube die Lufthoheit u. Tino Oechsner bugsierte das Leder am Boden aus Nahdistanz ins Tor. Glauchau gab nach diesem Wirkungstreffer nicht ganz auf u. prüfte Wings noch einmal, der zur Ecke abwehren konnte. Der SSV war routiniert genug, gab sich keine Blöße mehr, spielte sogar gut abgesichert nach vorn, dabei Eckbälle u. Freistöße herausholend. Martin Werners 18-Meter Freistoß wehrte Torhüter Seyfarth zur Ecke ab. Das Spielfazit wurde bereits zu Beginn gezogen. Der SSV hat das Kampfangebot der Gastgeber in jeder Beziehung angenommen u. ohne spielerisch zu glänzen - dass ging bei diesen Rahmenbedingungen kaum - verdient gewonnen.  

 

SSV: Wings, J. Werner, Saalbach, Oechsner, Glänzel, Reinhardt, Rothe, Hildebrandt, T. Seifert (65. Nüchtern), Scheithauer, (65. M. Werner), Berger

 

Wechsler: Hübner, Kunze, Nüchtern, M.Werner                 

 

Tore: 0:1 Berger (4.), 1:1 Thiam (46.), 1:2 Oechsner (79.)

 

Schiedsrichter: Klemm

 

Zuschauer: 50

geschrieben von: R. Reuter am 04.12.2017

VORBERICHT: VfB EMPOR GLAUCHAU - SSV MARKRANSTÄDT

 

15. Spieltag Sachsenliga, Sonntag 03.12.2017, Anstoß 13:30 Uhr Sportpark Glauchau

 

Glauchau spielt nach dem Aufstieg 2014 jetzt das dritte Jahr in der Landesliga und belegt nach dem 14. u. 12. Platz zuletzt einen guten 7. Rang. Das Team wurde im Sommer stark umgestellt u. nimmt aktuell mit 17 Punkten den 10. Platz ein. Das ist derzeit jenseits von Gut u. Böse. Bei der vollen Anzahl der ausgetragenen Spiele müssen sie aber auch schon nach hinten schauen. Die auf den letzten Plätzen notierten – Plauen, Zwenkau u. Reichenbach – holten ja immer einige Punkte. Bekanntester Spieler des VfB ist der 33-jährige Stürmer Carsten Pfoh, der viele Jahre in Auerbach spielte. Glauchau verlor die beiden letzten Begegnungen. Zuhause gegen den aktuellen Spitzenreiter Hohenstein - Ernstthal u. vergangene Woche auf dem Kunstrasenfeld in Radebeul. In Glauchau wird jetzt auch auf Kunstrasen gespielt. Insofern der ordentlich ist, sollte das dem SSV egal sein, da ja daheim oft der gleiche Untergrund genutzt wird. Wichtiger ist, dass ggf. zuletzt fehlende Spieler wie Kapitän Marcel Nüchtern, Eric Berger, Eric Daubitz u. Marcus Saalbach zur Verfügung stehen. Diese Frage kann ggf. erst am Spieltag endgültig beantwortet werden. Unabhängig davon haben die eingesetzten Akteure in den letzten Spielen bewiesen, dass sie in der Landesliga mithalten können. Diese Einstellung wird auch in Glauchau erforderlich sein um etwas Zählbares mit nach Markranstädt zu nehmen.   

 

Fußballtradition in Glauchau – Begegnungen mit Markranstädt:                                                       

Seit 1907 wird in der westsächsischen Industriestadt  Fußball gespielt. Begegnungen mit Markranstädt gab es bis 1945 nicht. Der VfB war eine gute Adresse in Sachsen u. spielte ebenso wie die Sportfreunde (Nordwestsachsen) bis 1933 in der 1. Klasse (Westsachsens). Danach sogar 4 Serien Gauliga, aber meist im Bezirk Zwickau/Plauen (2. Ebene). Nach dem Krieg war Glauchau als Spinnstoff u. Chemie 1950 bis 52 in der Sachsenliga (2. u. 8. Platz) Konkurrent von Markranstädt. Dann spielten sie über 10 Jahre in der 1. u. 2. DDR-Liga. Nach dem Abstieg gehörten sie der Bezirksliga u. Bezirksklasse Karl – Marx- Stadt an. Unter der Regie des Sächsischen Fußballverbands kam es 42 Jahre nach den letzten Begegnungen dann 1995/96 in der Landesliga zum nächsten u. bisher letzten Aufeinandertreffen. Wiederaufsteiger Markranstädt wurde nur 14. u. stieg noch einmal ab. VfB Glauchau belegte einen guten 5. Platz. Der Verein hatte aber finanzielle Probleme u. wurde nach der Saison in die Kreisebene abgestuft. Als VfB Empor ging es aufwärts, 2010 in die Landesklasse u. 2014 in die Landesliga.  

 

Der letzte Spieltag wird aufgrund von 4 ausgefallenen Partien noch kein absoluter Abschluss der 1. Halbserie sein. Ob diese alle noch in diesem Jahr ausgetragen werden ist eher unwahrscheinlich. So steht ja auch noch in diesem Jahr der 1. Spieltag der Rückrunde an.

geschrieben von: R. Reuter am 01.12.2017

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FC GRIMMA

 

14. Spieltag Sachsenliga SSV Markranstädt – FC Grimma 0:1 (0:1)

            

Das letzte Heimspiel 2017 konnte unser SSV trotz großem Kampf u. guter Spielweise nicht gewinnen. Die Zuschauer sahen über die gesamte Spielzeit ein rassiges Match welches an Spannung nicht zu überbieten war. Von Anbeginn entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für Grimma in Hälfte eins. Engler rutschte in aussichtsreicher Position im Strafraum aus (10.). Brand köpfte recht frei daneben (18.) u. Christian Wings rettete im 1:1 gegen Jackisch. (22.). Der SSV erzeugte 2 x größere Torgefahr durch Patrick Scheithauer (Zuspiel M. Werner) rechts durch, aber auch drüber (16.), sowie Martin Werners Kopfball (29.) nach Flanke von Tom Seifert. Ein „Elfer“ brachte dann den nominellen Vorteil für Grimma als Raik Hildebrandt Ziffert an den Beinen kontaktierte. Dieser Konstellation ließ für den SSV in Anbetracht der gefährlichen Angreifer der Gäste für die 2. Halbzeit wenig Gutes erwarten. Aber weit gefehlt, Markranstädt entfachte nun einen kaum unterbrochenen Sturmlauf dem leider nur eins fehlte: Die Tore. Da ist es immer angesagt auf einen guten Gästehüter zu verweisen. Aber was dieser Jan Evers so alles zu Eckbällen abwehrte war einfach Klasse. Allein zwischen 50. u. 70. Minute ließ er den Torschrei 5 x verstummen. Gut platzierte Kopfbälle u. Schüsse u. a. von Tino Oechsner, Sebastian Seifert, Tom Seifert, Scheithauer u. Tarik Reinhardt verwehrte er den Einschlag. Grimma konnte sich vorübergehend noch mal etwas Luft verschaffen u. kam 2, 3 Mal zu Gelegenheiten. Das war nicht verwunderlich bei der totalen Offensive des SSV, die dann zu einem regelrechten Belagerungszustand bis zur 97. gespielten Minute führte. Selbst der SSV Hüter ging bereits sehr früh mehrmals mit nach vorn u. verfehlte per Kopf ebenfalls nur knapp. Neben dem Grimmaer Torwart muss man auch die leidenschaftliche Abwehrschlacht der Gäste nennen, die auch noch andere Einschläge mit fast allen Körperteilen verhinderten. Hart u. robust, etwas anderes blieb ihnen da auch nicht übrig, hatte allein in der 2. Halbzeit 4 gelbe Karten für den FC nach Foulspiel zur Folge, aber alles noch im Rahmen des Kampfes. Vorzuwerfen haben sich die SSV-Kicker rein gar nichts. Auch wenn Pässe nicht immer ankamen, wo gibt es das überhaupt ?, sie haben mit einem Mix von spielerischen Mitteln, großer Kampf- u. Laufbereitschaft alles versucht. Das Glück war an diesem Tag absolut nicht auf ihrer Seite. Lesenswert u. zu empfehlen die sehr realistische, ausführliche Schilderung auf der Seite des FC Grimma unter 1. Mannschaft Spielberichte.   

       

SSV: Wings, Rothe, Oechsner, Glänzel, J. Werner, Reinhardt, S. Seifert, Hildebrandt, T. Seifert (87. Baumann), M. Werner, Scheithauer (75. Kunze)

 

Wechselspieler: Klimas, Nüchtern, Bittner

 

Torfolge: 0:1 Engler (37.) Strafstoß

 

Gelbe Karten 3 x SSV, 5 x Grimma

 

Zuschauer: 120

 

Schiedsrichter: Leonhardt, Meisel, Lorenz

 

Die Ergebnisse des 14. Spieltages waren teils überraschend u. zeigen was die Tagesform so alles mit sich bringt. So das 2:4 zwischen Chemnitz und Zwenkau, das 2:0 von Reichenbach gegen Riesa. Hohenstein – Ernstthal geht mit 2:1 gegen Lößnitz an die Spitze. Erst nach dem letzten Spieltag der 1. Halbserie, den gleich folgenden 1. Spieltag der Rückrunde u. den Nachholspielen wird es eine aussagekräftige Wertung vor der Winterpause geben.

geschrieben von: R. Reuter am 27.11.2017

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FC GRIMMA 

 

14. Spieltag Sachsenliga, Sonntag 26.11.2017, Anstoß 14:00 Uhr Stadion am Bad 

 

Der SSV trennte sich zuletzt am Mittwoch im Nachholspiel von Riesa 1:1 und sieht sich nun erneut vor eine schwere Aufgabe gestellt. Grimma befindet sich derzeit auf dem 6. Platz und ist Woche für Woche bestrebt ganz nach oben aufzuschließen. Dort hatte man sie eigentlich von Anfang an erwartet, aber einige unerwartete Punktverluste, auch gleich zu Beginn der Saison, verhinderten das. In den vergangenen beiden Spielserien auf dem 3. Platz eingekommen, personell eher gestärkt, zählt der FC zwangsläufig zum Favoritenkreis auf die Meisterschaft. Dagegen haben sie sich bisher auch nicht ausgesprochen. Grimma verfügt über den gefährlichsten Angriff der Liga mit 32 Treffern. Nicht nur Rico Engler mit seinen 10 Toren sondern einige weitere Akteure sind recht torgefährlich. Darauf müssen sich unsere Jungs einstellen, auch insofern wahrscheinlich nicht alle zur Verfügung stehen werden . Wie erwartet haben die beiden letzten Kämpfe ihre Spuren hinterlassen. So hatte der „Medizinmann“ gut zu tun und es besteht wenigstens die Hoffnung, dass einige der vier bis fünf Blessierten bis Sonntag wieder fit sind. Eric Daubitz fällt definitiv weiter aus u. leider auch Erik Berger aufgrund der gelb roten Karte. Martin Werner wird wieder dabei sein. Nur gut, dass Trainer Uwe Ferl zuletzt auch weitere Spieler mit längeren Einsatzzeiten noch enger an die Mannschaft herangeführt hat. Das haben Christian Rothe u. Tom Seifert mit ordentlichen Leistungen unterstrichen. So wollen  die Markranstädter mit dem Kampfgeist der letzten beiden Spiele ihren 5. Platz verteidigen. Die Zuschauer können sich mit dem letzten Heimspiel der Landesliga 2017 auf eine spannende Begegnung freuen. 

geschrieben von: R. Reuter am 24.11.2017

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - BSG STAHL RIESA

 

Nachholspiel 10. Spieltag Sachsenliga SSV Markranstädt – Stahl Riesa 1:1 (1:0)

 

Der SSV begann gleich recht zügig und stellte Riesas Abwehr vor einige Probleme. Tom Seifert wurde in aussichtsreicher Position gelegt (10.). Das hatte die erste von insgesamt 11 gelben Karten (6 x SSV) zur Folge. Dann steckte Patrick Scheithauer einen prima Pass auf Eric Berger durch. Der Torjäger ging noch am Keeper vorbei, erreichte aber seinen vorgelegten Ball nicht mehr (12.). Aus etwa 30 Metern von Halbrechts traf Raik Hildebrandt zur Markranstädter Führung. Der Ball war sicher haltbar. Tarik Reinhardt verfehlte mit Kopfball das Tor, auch Scheithauer nach erneutem Eckball mit dem Kopf ganz knapp das Leder. Betreffs der 1.  Halbzeit gab es an der Spielweise des SSV wenig zu beanstanden, höchstens dass man nicht den zweiten Treffer machte. Schade auch die frühe verletzungsbedingte Auswechslung von Jens Werner. Gerade über links lief es von Anfang an recht gut für den SSV. Werners Vertreter Kilian Kunze sorgte zu Beginn der 2. Halbzeit für die spektakulärste Aktion des Spiels. Mit Direktabnahme u. aus beachtlicher Distanz ging sein Diagonalball über den Hüter an den Innenpfosten, aber eben nicht ins Tor. Riesa wollte nun den Ausgleich, übernahm das Kommando u. hatte viele Eckbälle u. Freistöße. Der SSV verlor zusehends seine Linie, bekam oft keinen Zugriff auf die Gegenspieler. Durchaus vorhandene Konterchancen wurden nicht gut ausgespielt. Dazu kam das kaum Entspannung bringende Kartenfestival. Bei einigen üblen Attacken in der 1. Halbzeit wäre so konsequentes Eingreifen angebrachter gewesen u. hätte den Aktionismus der 2. Hälfte ersparen können. Christian Wings erster Fehler seit Wochen brachte für Riesa den Ausgleich mit einem Heber ins verlassene Tor. In Unterzahl – gelb rot für Berger -  rettete der SSV Hüter 2 Mal mit tollen Reflexen den Punkt.

   

SSV: Wings, Rothe, Oechsner, Glänzel, J. Werner (21. Kunze), Reinhardt, Hildebrandt, T. Seifert (72. Nüchtern), S. Seifert (82. Saalbach), Scheithauer, Berger

 

Wechselspieler: Hübner, Kunze, Nüchtern, Saalbach

 

Tore: 1:0 Hildebrandt (20.), 1:1 Kiontke (82.)

 

Zuschauer: 180

geschrieben von: R. Reuter am 23.11.2017

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - BSG STAHL RIESA

 

Nachholspiel 10. Spieltag Sachsenliga, Mittwoch 22.11.2018, Anstoß 14.00 Uhr Stadion am Bad

 

Nach 14 Jahren trifft Markranstädt nun wieder auf Stahl Riesa im Ligabetrieb. Auf die Entwicklung u. Begegnungen der beiden Vereine ist bereits im Vorbericht zum regulären 10 Spieltag eingegangen worden. Sieben Punkte trennten Markranstädt von Riesa vor diesem 10. Spieltag, der in Markranstädt aufgrund des Orkans ausfallen musste. Danach hat Stahl viel Boden gutgemacht, nicht nur zum SSV sondern auch in der Liga. Drei Siege in Folge (- Chemnitz 2:0, – Markkleeberg 4:1, Eutritzsch 2:1) brachten die optimale Ausbeute von 9 Punkten. Damit befindet sich Riesa mit insgesamt 20 Punkten auf den 7. Platz, hinter dem 5. SSV (22 Punkte) u. mit Anschluss an das Vorderfeld. Erneut trifft damit unser SSV auf ein Team, dass in den letzten Wochen erfolgreich war. Stahl hat ein gestandenes Team mit jungen u. auch routinierten Spielern. Mit 20:20 Toren verfügen sie über eine Ausgeglichenheit im Abwehr- u. Angriffsverhalten. Fast jedes Team hat seinen Torjäger. So auch die Kontrahenten am Mittwoch. Beim SSV ist es der junge Erik Berger, bei Riesa der erfahrene Paul Kiontke. Beide haben 12 „Buden“ auf ihrem Konto u. befinden sich in der Top-Torschützenliste hinter dem mit 13 Treffern führenden Mielke von Rapid Chemnitz. Trotz des klaren Sieges war es für unseren SSV ein intensives Spiel am Samstag, dass Kraft verbrauchte u. auch einige Blessuren brachte. Eric Daubitz wird sicher nicht spielen können u. Martin Werner ebenfalls fehlen. Somit gibt es eine veränderte Aufstellung. Egal wie, ein gutes Team steht zur Verfügung, eine gute Leistung wird gegen erstarkte Riesaer erforderlich sein. Der Anreiz für beide Teams ist es im Vorderfeld zu bleiben. Aufgrund unerwarteter Ergebnisse wechseln die Platzierungen in diesem Bereich laufend. So verlor der 1. Lößnitz zuhause gegen den bis dato Letzten Plauen. Markkleeberg blieb erneut ohne Punktgewinn. Die Landesliga bleibt spannend u. unser SSV möchte da weiter mitmischen.

geschrieben von: R. Reuter am 21.11.2017  

SPIELBERICHT: VfB ZWENKAU 02 - SSV MARKRANSTÄDT

 

13. Spieltag Sachsenliga VfB Zwenkau – SSV Markranstädt 1:5 (0:3)

 

Der SSV kommt sofort gut ins Spiel u. gestaltet das Ergebnis gleich optimal. Einen Freistoß von Raik Hildebrandt köpft Marcus Saalbach gekonnt energisch ein. Dann schickt Christian Rothe über rechts Eric Berger. Der läuft den Zwenkauern davon u. erhöht sicher. Der VfB ist sichtlich beeindruckt, versucht dann über den Kampf ins Spiel u. zum Anschluss zu kommen. Markranstädt lässt aber wenig zu u. spielt diszipliniert weiter. So gelingt die Torerhöhung nach toller Kombination über Marcel Nüchtern, Rothe u. Eric Daubitz. Dabei wird Zwenkau völlig ausgespielt. Offensichtlich im Gefühl der sicheren Führung lässt der SSV nach der Pause die „Zügel schleifen“ u. kommt sofort in Bedrängnis. Das hat nicht allein die engere Abwehr zu verantworten, sondern das deutliche Nachlassen in allen Mannschaftsteilen. Nur Christian Wings im Tor u. Zwenkaus Unvermögen im Abschluss war es zu verdanken, dass die Partie nicht noch mal spannend wird. Markranstädt hat weiter Möglichkeiten auch nach vorn, spielt aber nicht mehr konzentriert u. sicher wie in den ersten 45 Minuten. Der VfB spielt jetzt gut u. mit viel Elan, zeigt das die Punktgewinne der letzten Wochen kein Zufall waren. Die sinnfreie Attacke von Olbricht gegen Wings (60.) sah aber stark nach einer unfreiwilligen Pause für Beide in den kommenden Spielen aus. Christian konnte erst nach längerer Behandlung u. deutlich gezeichnet bis zum Abpfiff spielen. Das war eher ein Zeichen für den SSV die Aufgaben nun wieder ernsthafter wahrzunehmen. Über den eingewechselten Tom Seifert, Daubitz u. den Abschluss von Berger zum 0:4 zeigten sie wie Fußball gespielt wird. Seifert wurde danach Strafstoßreif ein Treffer verwehrt. Zwenkau kam in den Schlussminuten noch zu einem Pfostenschuss. In Überzahl nutzten sie dann eine Unkonzentriertheit der SSV – Abwehr zum 1:4. Daubitz lag dabei, ohne Fremdverschulden, verletzt im Spielfeld. Aufgrund seiner starken Blessur im Fußgelenk schied er dann aus. Nach dem 5. Tor wurde der Wechsel nicht mehr vorgenommen. In Unterzahl stellte Tarik Reinhardt noch schönem Zuspiel von Nüchtern den Endstand her. Der SSV hat diese schwierige Auswärtsaufgabe insgesamt mit Bravour gelöst. Trainer Uwe Ferl hat aufgrund der anstehenden Belastungen die kleinen personellen Möglichkeiten in der Breite genutzt u. sah erfreut das es an diesem Tag passte. Durch diesen Sieg bleibt der SSV im vorderen Drittel der Tabelle ordentlich aufgestellt.

 

Tore: 0:1 Saalbach (4.), 0:2 Berger (7.), 0:3 Daubitz (40.), 0:4 Berger (76.), 1:4 Schlesinger (87.), 1:5 Reinhardt (90.)     

 

SSV: Wings, Rothe, Saalbach, Glänzel, J. Werner, Reinhard, Hildebrandt, Nüchtern, Daubitz,  M. Werner (65. T. Seifert), Berger                                        

 

Wechselspieler: Hübner, S. Seifert, Oechsner, Scheithauer, T. Seifert  

 

Zuschauer: 90

 

Schiedsrichterteam: Wadewitz, Franke, Krüger

geschrieben von: R. Reuter am 19.11.2017

VORBERICHT: VfB ZWENKAU 02 - SSV MARKRANSTÄDT 

 

13. Spieltag Sachsenliga, Samstag 18.11.2017, Anstoß 14:00 Uhr Sportplatz am Eichholz 

 

Fußballspiele zwischen Zwenkau und Markranstädt, dabei besteht eine große sportliche Rivalität in der Region seit 100 Jahren. In der jüngeren Zeit ist es aber nun schon über 20 Jahre her, dass die 1. Teams der Vereine um Punkte kämpften. Mehr unter Historie.

Zum Spiel: Am Samstag müssen die Markranstädter zum derzeit 15. der Landesliga. Das wird Aufgrund der aktuellen Lage kein Selbstläufer für unseren SSV. Der VfB blieb vom Start weg 9 Spiele ohne einen Punkt, ist aber zuletzt in 3 Partien bei 2 Remis ungeschlagen. Am Eichholz wurde vor 2 Wochen Tabellenführer Hohenstein Ernsthal mit 4:1 bezwungen. Das löste große Hoffnung im Kampf gegen den Abstieg aus. Schon das Heimspiel davor wurde gegen den da auch Ersten Lößnitz nur knapp u. unglücklich 1:2 verloren. Trainer Uwe Ferl kann auf sein Stammaufgebot bauen, dass zuletzt gegen starke Großenhainer eine gute spielerische Leistung zeigte. Da in der kommenden Woche noch 2 weitere schwere Spiele anstehen (Mittwoch Riesa u. Sonntag Grimma - beide zuhause), wird es sicher auch zwangsläufig zu leicht verschiedenen Mannschaftsaufstellungen kommen. Das ist auch nur im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten machbar. Das nächste Spiel ist immer das Wichtigste u. wird ebenfalls schwer genug.   

 

Tabellenkonstellation u. Spieltag: Die Liga lebt besonders im Vorderfeld immer wieder von Überraschungen, die Alle betreffen. So bleiben 6 bis 7 Teams oft wechselnd oben dabei. Lößnitz (1. Platz /26 Punkte) konnte sich etwas absetzen, da Kickers (5./24) gegen Riesa 1:4 verlor. Großenhain u. Hohenstein – Ernstthal (5:2 – Grimma) sind vorn dabei (2. u. 3. je 24). Grimma (6./18) bleibt weiter etwas auf Distanz. Riesa (7. /17) kommt auf. Knapp davor der SSV (5./19).

 

Historie Zwenkau – Markranstädt: In Zwenkau wurde seit 1902, noch 10 Jahre früher als in Markranstädt, organisiert Fußball gespielt. In den höheren Ligen spielten da nur Vereine der Stadt Leipzig. Aus der „Provinz“ Nach kam nach Wettin Wurzen (1910) der VfB Zwenkau 1915  in die 2. Klasse. 1920 trafen dann die Markranstädter erstmals in der 1 b Klasse (2. Liga) auf den VfB u. siegten am 3.10. 1920 mit 3:2. Die Sportfreunde stiegen 1924 in die 1. Liga auf, Zwenkau 1931. Ab 1933 spielten die Vereine meist gemeinsam Bezirksklasse (2. Liga Sachsen). Nach dem Krieg waren die Nachfolger der Sportfreunde sehr erfolgreich – u. a. 3 Jahre Landesliga. Die SG Zwenkau schaffte es 1952 in die neu gegründete Bezirksliga. Als SG u. Aktivist spielten sie sehr erfolgreich u. nach dem Titelgewinn 1958 sogar 1 Jahr 2. DDR-Liga. Die Teams lieferten sich wie schon vor 1945 große Kämpfe, meist vor 1000 bis 2000 Anhängern beider Vereine. Zwenkau lag bis Mitte der 60-er Jahre u. 6 gemeinsamen Spielserien in der Tabelle immer vor Markranstädt. Motor u. Turbine spielten durch 3 Abstiege ja auch 8 Serien nicht in der Bezirksliga. Dann ging es andersherum. Turbine stieg 1966 wieder u. für immer auf, distanzierte Zwenkau nun meist. Aktivist stieg 1970 aus der Bezirksliga ab u. das für lange 19 Jahre. Punktgleich mit Motor Lindenau u. LW Stahl Rackwitz (alle 26) ging es nur aufgrund des knapp schlechteren Torverhältnisses in die Bezirksklasse. Dann einige Jahre in die Kreisebene. Ab 1989 ging es wieder hoch in den Bezirksbereich. 1995 spielten die Vereine in der Bezirksliga vorerst das letzte Mal gegeneinander. Der SSV stieg zum 2 x in die Landesliga auf. Zwenkau ging runter, u. a. da 4 Punkte abgezogen wurden. Der Verein kam 1999 wieder zurück u. spielt seither in der Bezirksliga bzw. Landesklasse. Im Vorjahr gelang der Klassenerhalt. Das ist auch das Ziel des Vereins für 2018.

geschrieben von: R. Reuter am 16.11.2017 

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - GROßENHAINER FV 90

 

12. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - Großenhainer FV 1:1 (1:1)

 

Großenhain begann sehr stark u. setzte den SSV von Beginn an unter Druck. Christian Wings musste einige mal groß klären. Gegen den Nachschuss von Krüger hatte er keine Chance.

Markranstädt fing sich dann u. der Ausgleich gelang. Martin Werner hatte Eric Berger gut freigespielt, der überlegt einschoss. Der SSV übernahm die Spielhoheit bis zur Halbzeit. Das auch in Hinsicht der Chancenvorteile die eine Führung des SSV durchaus verdiente. Torhüter Roßmüller konnte sich nun ebenso auszeichnen. Er hielt einen guten Schuss von Martin Werner (28.) u. wehrte auch dessen tollen Freistoß  zur Ecke ab (32.). Es gab noch weitere  Möglichkeiten für den SSV teils nach ansehnlichen Kombinationen. In dieser Zeit waren die Gäste kaum noch gefährlich, da alle Markranstädter sich sehr gut auf ihr Spiel eingestellt hatten. Markranstädt hatte noch weitere Möglichkeiten, die Gäste waren stark in ihrer Hälfte gebunden. Kurz vor der Pause vergab Werner die größte Chance zur Führung als er den Ball freistehend an die Lattenunterkante knallte. Das hohe Tempo auf beiden Seiten hielt auch nach der Pause noch 15 Minuten an. Gleich nach Anpfiff hatte Berger eine Möglichkeit, verzog aber knapp. Die Gäste wurden nun wieder gefährlicher u. hatten ebenfalls noch Möglichkeiten. Das Spiel war bis zum Schlusspfiff des ruhig u. ordentlich leitenten Markowitz h umkämpft. Gemessen an den Chancen u. Spielanteilen kann man von einem gerechten Ergebnis sprechen, insofern es so etwas gibt.

 

Tore: 0:1 Krüger (7.), 1:1 Berger (14.)

 

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Glänzel, S. Seifert, Reinhardt, Hildebrandt, Nüchtern,

 

Daubitz, M. Werner (82. Scheithauer), Berger

Wechselspieler: Hübner, T. Seifert, Frenzel, Scheithauer, Rothe, Kunze

 

Großenhain: Roßmüller, Walther, Bachmann, Meißner, Wehrauch, Kirsche, Haschke, Volkmann, Krüger, Marx, Schwitzky

Wechselspieler: Marcon, Lotzmann, Löffler, Anders

 

Zuschauer: 150 

 

Schiedsrichter: Markowitz (Zwickau), Kosmale, Ordon

geschrieben von: R. Reuter am 13.11.2017

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - GROßENHAINER FV 90

 

12. Spieltag Sachsenliga, Sonntag 12.11.2017, Anstoß 14.00 Uhr Stadion am Bad

 

Nach Lößnitz, Reichenbach u. Niesky kommt es zu der nun schon 4. aber auch letzten Premiere für unsere 1. Mannschaft in dieser Saison mit einem ersten Punktspiel gegen Großenhain. Der FV ist absoluter Neuling in der Landesliga. Zum Verein später noch etwas mehr. 

Das bisher sehr gute Abschneiden der Großenhainer kam nicht ganz überraschend. Das 2016/17 unbesiegte Team - mit 18 Punkten Vorsprung Meister u. Aufsteiger - blieb zusammen u. wurde noch verstärkt. Nach 11 Spieltagen - 7 Siege, 2 Remis u. nur 2 Niederlagen - steht das Team auf dem 3. Platz, nur einen Punkt hinter der Spitze. Zuletzt wurde Radebeul glatt mit 5:0 geschlagen. Auch auswärts gab es nur eine Niederlage in Lößnitz. Die Mannschaft spielt aus einer sicheren Abwehr mit mehreren torgefährlichen Spielern auf Angriff. Da kommt also auf unser Team eine schwere Aufgabe zu. Trainer Uwe Ferl ist vorsichtig zuversichtlich: Wir benötigen starke Tagesform, eine Topeinstellung u. möglichst alle Mann an Deck. Dann können wir auf unserem guten Platz auch bestehen.

Das mit dem Aufgebot u. guten Rasen wird voraussichtlich klappen. Das Spielerangebot ist wohl wieder etwas breiter aufgestellt als zuletzt. Den großen Rest müssen die Spieler selbst erledigen. Da sind wir aber guter Dinge u. hoffen auch auf das Quentchen Spielglück, dass es nun einmal benötigt wird. Auf jedem Fall wird ein spannendes u. gutklassiges Spiel erwartet wenn der 6. der Tabelle auf den 3. trifft.

 

Zum Ligageschehen: Insofern 2. Lößnitz (- Pirna) u. 1. Markkleeberg (- Riesa) die Heimaufgaben mit einem Sieg lösen, würde kein Wechsel an der Spitze erfolgen. Spannend wird es zwischen dem 4. Hohenstein Ernsthal - 5. Grimma. Besonders nach der überraschenden Niederlage von H. E. in Zwenkau u. Grimmas Spielausfall, da natürlich beide vorn dran bleiben wollen. Weiter spielen Eutritzsch (7.) - Reichenbach (14.), Radebeul (12. ) - Zwenkau (15.), Chemnitz (13.) - Niesky (10.). Plauen (16.) - Glauchau (9.)

 

Großenhainer Fußballgeschichte:

1990 gab es einen Zusammenschluss von 2 Betriebssportgemeinschaften zum Großenhainer FV. Um etwas mehr zu erfahren musste ich schon selbst tief in die Unterlagen gehen. In der DDR - Zeit war Großenhain in der Bezirksliga u. Bezirksklasse Dresden mit wechselnden Erfolg aktiv. Nach dem erwähnten Zusammenschluss spielten die Fußballer aus der Großen Kreisstadt (18 000 Einwohner), in der Nähe von Riesa u. Meissen, recht erfolgreich in der Bezirksliga. 2002 stieg man in die Bezirksklasse ab, 2009 dann sogar bis auf Kreisebene. Nach Wiederaufstieg 2011 nun seit diesem Jahr in der Landesliga. Beim Heimauftakt gegen Riesa kamen Ende August fasst 800 Zuschauer. Sicher keine Dauererscheinung. Es zeigt aber wie groß doch ab u. an das Interesse am Fußball, Erfolge vorausgesetzt, auf dieser Ebene sein kann. Besonders wenn es gegen einen regionalen Rivalen geht. Die Frage war: Da muss es doch auch schon ganz früher, wie überall in Mitteldeutschland in den Gründerjahren, Fußball gegeben haben ? In Riesa sowieso, von Großenhain fand ich leider fast nichts. Aber dann sogar noch etwas im Zusammenhang mit Markranstädt. Am 7. April 1939 siegten die Sportfreunde im Pokal 4:0 bei Spielvereinigung Großenhain. Das war schon in der 4. Runde, sodass die Spielvereinigung doch wohl eine gute Mannschaft war. Denn Markranstädt hatte schon damals eine herausragende (Bezirksmeister 1938). Sie siegten, wie schon unlängst berichtet, 3 Wochen u. eine Pokalrunde vorher beim höherklassigen Riesaer SV u. scheiterte erst in der 7. Runde.   

geschrieben von: R. Reuter am 10.11.2017

SPIELBERICHT: FV EINTRACHT NIESKY - SSV MARKRANSTÄDT

 

11. Spieltag Sachsenliga FV Eintracht Niesky - SSV Markranstädt 2:1 (1:1)

 

Diese Niederlage hätten sich die Markranstädter ersparen sparen können. Sicher gab es personelle Engpässe, aber die Aufstellung war noch ganz ordentlich. Der  zur Verfügung gestellte "Kunstrasenplatz" verdiente diese Bezeichnung nicht. Dabei stand ein normaler Rasenplatz gleich daneben zur Verfügung. Unser Trainer Uwe Ferl stellte aber vor dem Spiel u. auch nach der Niederlage das nicht in den Mittelpunkt, da ja beide Teams damit zurecht kommen mussten. Es hätte nur einer ordentlichen u. konzentrierten Leistung, wie zuletzt mehrfach geboten, sowie Annahme der sch.........Bedingungen bedurft um denoch zu punkten. Das war nur in den ersten 25 Minuten der Fall. Da setzte der SSV seine Vorgaben um, stand hinten gut u. spielte ordentlich nach vorn. Lohn war die verdiente Führung. Nach guter Kombination spielte Patrick Scheithauer final zu Eric Berger der einschoss. Überraschend lief gleich danach für die Markranstädter immer weniger. Sie gaben die Initiative ab ohne das etwa Niesky besser spielte. Sie hatten kaum Chancen, kamen aber mit Hilfe der SSV- Abwehr zum Ausgleich. Das gleiche Bild in der 2. Halbzeit. Unserem Team gelang sehr wenig, sodass die Niederlage letztendlich nicht unverdient war. Für Niesky (10. Platz 14 Punkte) war es der erste Heimsieg der Saison. 

        

Tore: 0:1 Berger (22.), 1:1 Schneider (28.), 2:1 Richter (59.)

 

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Saalbach, Reinhard, Hildebrandt (84. Bernsdorf), Nüchtern, Frenzel (52. Kunze), M. Werner, Berger, Scheithauer

 

Wechselspieler: Egi, Bernsdorf, Kunze

 

Der 11. Spieltag brachte auch für andere "gut Platzierte" ein negatives Erlebnis. Spitzenreiter Hohenstein Ernstthal (21 Punkte) verlor überraschend, weil hoch, 1:4 in Zwenkau. Die damit erstmals siegten u. wieder wie vorausgesagt Hoffnung schöpfen können. Plauen II. trat in Grimma nicht an u. erwägt seine Mannschaft abzumelden. Zu diesen Vorgang wird zu berichten sein. Großenhain (3. Platz/23 Punkte), nächster Gegner des SSV, triumphierte 5:0 gegen Radebeul. Lößnitz (2./ 23) u. Markkleeberg (1./24) gewannen knapp mit 1:0 in Glauchau u. Reichenbach. Die Sieger stellen nun das Führungstrio an der Tabellenspitze. Grimma (5./18) u. der SSV (6./18) haben ja noch ein Spiel weniger. 

geschrieben von: R. Reuter am 06.11.2017 nach Information des Funktionsteams

VORBERICHT: FV EINTRACHT NIESKY - SSV MARKRANSTÄDT 

 

11. Spieltag Sachsenliga, Samstag 04.11.2017, Anstoß 15:00 Uhr, Sportanlage Niesky

 

Für den SSV ist es ja erst das 10 Spiel. Die Absage am letzten Wochenende war für den SSV aus sportlicher Sicht ärgerlich, aber nicht zu umgehen. Nach 2 Siegen in Folge wollte Markranstädt den Lauf zu Hause gegen Riesa gerne fortsetzen. Da das komplette Aufgebot zur Verfügung stand, sprach man schon von positiven Problemen. 

Geschichte, am Samstag steht mit Niesky nicht nur die längste Auswärtsfahrt der Saison an, sondern auch ein völlig neuer Spielpartner für den SSV. Niesky stieg 2016 erstmals in die Landesliga auf u. spielte vorher in der Landesklasse Ost bzw. noch früher im Bezirk Dresden. Derzeit befinden sie sich auf dem 12. Platz mit 11 Punkten. Die holten sie fast alle mit 3 Siegen u. einem Remis auswärts. In der Jahnsportstätte wurde in der laufenden Saison noch nicht gewonnen. Bei so bisher erfolgreichen u. spielstarken Teams wie Großenhain, Lößnitz, Grimma u. Hohenstein Ernstthal relativiert sich das. Nach der letzen Heimniederlage trennte man sich von Trainer Kuhl u. in Radebeul gelang gleich mit 0:0 ein kleiner Erfolg.

 

Für den SSV gilt in Niesky wie immer, dass nur bei voller Konzentration auch Zählbares mitzunehmen ist. Trainer Uwe Ferl wird seine Mannschaft etwas umbauen müssen, teils der Samstagansetzung geschuldet. So fehlt u. a. der bisher so zuverlässige Robin Glänzel in der Abwehr. Trotzdem kann noch ein ordentlich aufgestelltes Team aufgeboten werden. Im November erwarten uns ja dann noch allein 3 Heimspiele. So gegen die im Vorderfeld platzierten Großenhainer FV u. FC Grimma, sowie das Nachholespiel gegen Riesa ( Mittwoch, 22.11.).

 

Nach dem 3:0 Sieg von Grimma in Lößnitz ist das Vorderfeld noch enger zusammen gerückt, sodass die so genannte Herbstmeisterschaft weiter spannend bleibt. Auch die Begegnungen aller anderen Teams haben Bedeutung. Für Plauen u. Zwenkau, trennten sich 2:2, sieht es am Tabellenende derzeit nicht so gut aus. Da noch 20 Spieltage anstehen ist aber auch da noch gar nichts entschieden. Allerdings werden 3 Absteiger gesucht, sodass ein sicheres Mittelfeld derzeit nicht besteht.  

geschrieben von: R. Reuter am 02.11.2017

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - BSG STAHL RIESA

 

Fällt aufgrund der unsicheren Wetterlage aus!!!

 

10. Spieltag Sachsenliga, Sonntag 29.10.2017, Anstoß 14:00 Uhr Stadion am Bad 

 

Erstmals seit 14 Jahren trifft Markranstädt in der Landesliga wieder auf Riesa, die seit  2013 erneut der höchsten Sachsenklasse angehören (Bericht siehe Historie). Nach seither guten Mittelfeldplätzen (4./4./6.) musste sich Stahl nach Ab- u. Zugängen neu ausrichten. Der aktuelle 11. Platz ist sicher noch nicht das Wunschziel  für diese Saison. Immerhin gelangen auswärts ein 3:2 Sieg gegen starke Großenhainer u. 2:2 in Grimma. Beim SSV ist man nach den beiden Siegen optimistisch, aber sicher wird man die auch richtig einordnen. Stahl wird die Markranstädter bestimmt etwas mehr fordern. Positiv Stand Wochenmitte; Trainer Uwe Ferl kann voraussichtlich wieder auf all seine Jungs zurückgreifen u. hat noch gute Alternativen auf der Bank. So erwarten wir mit Spannung das Spiel, dass wieder viel Unterhaltung verspricht u. hoffen natürlich dass unser Team weiter vorn „mitmischen“ kann.           

Neben der Vorschau soll auch noch etwas auf den vergangenen Spieltag eingegangen werden. Es zeigte sich  wie eng es oft, aber nicht immer, zwischen den Teams zugeht. So verloren die Punktlosen Zwenkauer erst in den Schlussminuten gegen den 1. Lößnitz mit 1:2. Kickers verlor erstmals u. mit 1:2 die Spitze in Pirna. Eutritzsch unterstrich seine Heimstärke (5 Sieg) mit 3:0 gegen Rapid Chemnitz. Grimma (1:1 – Glauchau) kam nicht weiter nach vorn. Hohenstein - Ernstthal setzt sich mit 5:2 in Niesky gut in Szene. Großenhain siegt knapp 2:1 gegen Plauen. 

Zu Beginn des letzten Drittels der Herbstserie erwarten uns spannende Spiele. Bei allen möglichen Tabellenverschiebungen werden aber weiter eine ganze Reihe Teams vorn eng zusammenbleiben. Aber auch Zwenkau hat in Plauen durchaus die Chance zu punkten um nicht weiter abzufallen.    

                            

Ansetzungen 10. Spieltag u. aktueller Tabellenplatz/Punkte: 

Hohenstein-Ernsthal (2./20) - Großenhain (3./19)               

Lößnitz (1./20) - Grimma (6./15)          

Markkleeberg (5./18) - Eutritzsch (7./15)                  

Markranstädt (4./18) - Riesa (11./11)                    

Radebeul (8./12) - Niesky (13./10)                                

Plauen II. (15./3) - Zwenkau (16./0)               

Glauchau (10./11) - Pirna (12./11)                       

Rapid Chemnitz (9./11) - Reichenbach (14./8)

 

Zu Beginn des letzten Drittel der Herbstserie erwarten uns spannende Spiele, besonders hinsichtlich des Vorderfelds. Aber auch Zwenkau hat die Chance mit einem Sieg zu punkten 

 

Rückblick: 19.März 1939 Deutscher Vereinspokal: Riesaer SV – Sportfreunde Markranstädt 1:3

 

Fußballspiele zwischen Riesa u. Markranstädt waren zwar kein Derbys haben aber eine lange Geschichte.

Bei dieser Historie ist es geradezu ein „Muss“ darauf einzugehen. Seit 1903 wird in der Stahlstadt an der Elbe Fußball gespielt. Der Riesaer SV war eine Größe in den Gauen Mittel- Ost- u. Nordsachsens. 1936 gelang der Aufstieg in die seit 1933 höchste deutsche  Liga, hier Gauliga Sachsen, u. wieder 1940-44. Sportfreunde Markranstädt hatte 1939 ein großes Pokaljahr u. schied erst in der 7. Runde aus. Vorher trafen sie erstmals auf Riesa u. siegten dort in der 3. Runde 3:1. Riesa hatte  den Nationalstürmer Willi Arlt in seinen Reihen (11 x für Deutschland 1938-42). Er verstarb 1947 mit 27 Jahren in russischer Gefangenschaft. Ab 1950 traf Markranstädt in der Landesliga (12./11. Platz) wieder auf Riesa,  (6./9.). Dann trennten sich die Wege. Markranstädt spielte im Bezirk Leipzig. Stahl ging über die Bezirksliga Dresden u. DDR-Ligen 1968 in die  DDR-Oberliga. 16 Saisons spielte Riesa in der höchsten Klasse der DDR 84 Abstiege). Die Zeit ab 1990 war von Höhen u. Tiefen u. wechselnden Namen geprägt. Nach mehr als 10 noch recht erfolgreichen Ober- u. Landesligajahren gab es 2003 eine Insolvenz u. ein Neuanfang in der 2. Kreisklasse. Aufgrund der Abläufe trafen unsere Vereine da nur in überschaubarer Anzahl aufeinander. 1995/96 spielte der SSV 1:1 u. 2:0 gegen den 9. Riesa (als SV Blau Weiß) stieg aber in die Bezirksliga ab. 1999/2000 wurde Stahl Riesa Meister u. stieg vorerst letztmalig in die Oberliga auf. In Markranstädt siegten sie 6:1 mit Torjäger Christian Mittenzwei. Das Rückspiel gewann der SSV (8.) überraschend 1:0. Saison 2002/03 setzte sich der SSV (erneut 8. Platz) gegen Stahl (16.) in der Landesliga mit 3:0 u. 4:1 durch. Erst 2011 gab es das nächste Spiel, diesmal im Landespokal. Markranstädt unterlag beim wieder aufstrebenden Bezirksligisten 1:2. Verbunden ist die Geschichte auch mit Fußballspielern die aus Riesa nach Markranstädt kamen. So Martin u. Robert Genschur die mit ihrem Auftreten zwischen 2005 u. 2008 beim SSV nicht nur sportlich in guter Erinnerung blieben. Christian Mittenzwei war seit 2004 beim SSV der spielende Torgarant in der Landes- u. Oberliga u. das noch immer bei den Senioren in gleicher Mission.

geschrieben von: R. Reuter am 26.10.2017  

SPIELBERICHT: REICHENBACHER FC - SSV MARKRANSTÄDT

 

9. Spieltag Sachsenliga: Reichenbacher FC - SSV Markranstädt  0:3 ( 0:0)

 

Eine konzentrierte Leistung war zur Vorschau genannt worden um in Reichenbach „Zählbares“ mitzunehmen“. Das wurde erfüllt u. ein klar verdienter Sieg eingefahren. In der 1. Halbzeit passierte nicht allzu viel, aber schon da war der SSV dominierend. Sie standen in der Abwehr sicher u. kompakt, ließen nichts zu. Technisch beschlagener als der Gegner u. laufstark wurde ganz gut nach vorn gespielt. Zwingende Chancen waren vorerst nicht zu verzeichnen, da im letzten Drittel im Belang von Passgenauigkeit u. Laufwegen noch „Luft nach oben“ war. Etliche Torabschlüsse ließen aber auf Erfolg hoffen. Der FC war fleißig bemüht, versuchte über den Kampf ins Spiel zu kommen. Es blieb  90. Minuten beim Versuch, da die Gastgeber einfach zu viel Fehler machten u. den meist clever agierenden SSV kaum in Bedrängnis brachten. Der „Dosenöffner“ zum Sieg war das schnelle Führungstor nach der Pause. Marcel Nüchtern düpierte mit einem “zweiten Ball“ die gesamte Abwehr über die Mitte, den Tarik Reinhard einköpfte. Die Abseitsfalle der Reichenbacher klappte nicht. Der SSV nutzte nun große Räume. Raik Hildebrandts Schuss meisterte der  gute Hüter Michel Bößneck (55.). Kurz darauf die SSV- Doppelchance zur Vorentscheidung. Eric Berger scheiterte aus Nahdistanz am Torwart, Jens Frenzels guten Nachschuss wehrte ein Spieler im Torraum ab. Dann machten sie es über links zum 0:2 aber richtig gut. Letztendlich spielte Frenzel quer den freien Berger an, der sicher einschoss. Ein Konter, nach Eckball von Christian Wings eingeleitet, konnte Patrick Scheithauer zum dritten Treffer nutzen. Berger hatte sich gegen letzten Mann energisch durchgesetzt u. spielte frei vor dem Torwart uneigennützig ab. Tom Seifert zwang Bößneck auch noch mal zu einer großen Parade (85.).  

Mit diesem Sieg hat sich der SSV weiter im Vorderfeld der Tabelle etabliert – 4. Platz, zwei  Punkte hinter dem 1. Lößnitz - u. kann den nächsten Spielen mit Spannung entgegen sehen.       

  

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Glänzel, S. Seifert, Reinhardt, Hildebrandt, Nüchtern, Frenzel (80. T. Seifert), Berger, M. Werner (70. Scheithauer)

 

Wechselspieler: Hübner, Daubitz, Rothe, T. Seifert, P.Scheithauer

 

Tore: 0:1 Reinhardt (47.), 0:2 Berger (70.), 0:3 Scheithauer (75.)

 

Schiedsrichter: Näther, Wehnert, Fiedler

 

Zuschauer: 130

geschrieben von: R.Reuter am 23.10.2017

VORBERICHT: REICHENBACHER FC - SSV MARKRANSTÄDT 

 

9. Spieltag Sachsenliga, Sonntag 22.10.2017, Anstoß 15:00 Uhr, Stadion am Wasserturm 

 

Zum ersten Mal treffen die Markranstädter in einem Punktspiel auf Reichenbach eine „Große Kreisstadt“ im Vogtland. Ergebnisse des Reichenbacher Fußballs sind seit der „DDR- Zeit“ bekannt. Unter den Namen Einheit u. Blau-Weiß wurde auf Bezirksniveau in Karl Marx Stadt gespielt. 1962 sogar in der 2. DDR-Liga (4. Platz), die dann aber aufgelöst wurde.

Dem FC gelang 2015 der Aufstieg in die Landesliga. Hier wollen sie sich im Mittelfeld etablieren. Das gelang in dieser Saison bisher in Ansätzen. Gegen die in der Tabelle unten platzierten Zwenkau u. Plauen II. gelangen wichtige Siege. Den stark eingeschätzten Grimmaer wurde ein Remis abgetrotzt. Das Team holte 8 Punkte. Zuletzt in Radebeul waren sie die bessere aber glücklosere Mannschaft. Der 1:1 Ausgleich fiel kurz vor dem Abpfiff.    

Unser Team benötigt eine konzentrierte Leistung wie gegen Eutritzsch um „Zählbares“ mitzunehmen. Voraussichtlich steht erneut genügend Spielerpersonal zur Verfügung, sodass Trainer Uwe Ferl etwas die „Qual der Wahl“ bei der Aufstellung hat. Oft stehen da nicht ganz einfache Entscheidungen an, aber besser als andersherum, wie es auch schon der Fall war.      

Mehr als ein Viertel der Spiele ist absolviert. Eine Bewertung der Liga, auch in Betracht der Einschätzung vor der Saison, wird in der Winterpause vorgenommen. Nur so viel: Jede Woche ist viel Spannung drin, da ein recht ausgeglichenes Spielniveau besteht. „Überflieger“ wie in der Vorsaison Eilenburg u. Kamenz, am Ende mit mehr als 15 Punkten vor dem Mittelfeld, zeichnen sich derzeit noch nicht ab. Viele Teams können erst einmal noch Herbstmeister werden. Die Konstanz von Markkleeberg beeindruckt, das trifft auch auf die Spielstärke von Lößnitz zu. Die letzten Ergebnisse von Grimma lassen den baldigen Sprung an die Spitze vermuten. Auch im unteren Bereich bleibt es spannend, da grundsätzlich mit drei Absteigern gerechnet werden muss.

geschrieben von: R. Reuter am 19.10.2017

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV LIPSIA 1893 EUTRITZSCH

 

8. Spieltag Sachsenliga: SSV Markranstädt – SV Lipsia 93 Eutritzsch 6:2 (2:1)

Das Spiel der punktgleichen Tabellennachbarn gewann Markranstädt in dieser Höhe überraschend klar. Der SSV hatte sich nach 2 Niederlagen u. Spielpause bei wieder entspannter Personallage viel vorgenommen. Von Beginn an wurde Lipsia unter Druck gesetzt. Martin Werner gelang das 1:0 mit Freistoß ins kurze Eck. Einen Flugball von Markus Saalbach verwandelt Jens Frenzel zum 2:0. Die aufmerksame SSV - Abwehrarbeit ließ bei hauptsächlich langen Bällen der Gäste wenig zu. Das Anschlusstor fiel aus dem „heiterem Himmel“. Der lange Matti Hamm wurde beim Kopfball nach Freistoß kaum attackiert. Die Frage in welche Richtung das Spiel gehen würde beantwortete der SSV nach der Pause eindeutig für sich. Sie bestimmten das Spielgeschehen ziemlich klar. Hier nur die Aufzählung einiger Möglichkeiten u. der Treffer. M. Werner trifft per Freistoß die Latte (48.). Mit toller Direktabnahme einer Frenzel- Flanke erzielt er das sehenswerte 3:1. Bei einer Eingabe von Raik Hildebrandt über rechts überköpft Patrick Scheithauer die Abwehr, Eric Berger drückt endgültig zum 4:1 ein. Christian Wings verhindert nach Eckball einen Gegentreffer. Das 5:1 erzielt Scheithauer per Kopf u. Flanke von Marcel Nüchtern. Frenzel trifft den linken Torpfosten. Tom Seifert  erobert  energisch den Ball u. der omnipräsente Nüchtern trifft zum 6:1. Die Gäste erzielen ihren zweiten Treffer per Kopfball nach Rechtsflanke.                                                                                       Fazit: Individuelle Vorteile u. gute Teamarbeit des SSV mit klaren Spiel- u.- Chancenanteilen, sowie einer ordentliche Fitness bis zuletzt bringen den verdienten Sieg. Damit bleibt der SSV auf dem 5. Platz mit 15 Punkten weiter in guter Position.

         

SSV: Wings, J. Werner, Glänzel, S. Seifert, Saalbach, Reinhard, Hildebrandt (80. T. Seifert), Nüchtern, Frenzel, Berger (80. Daubitz), M. Werner (64. Scheithauer)

 

Wechselspieler: Hübner, Kunze, Hahnefeld, T. Seifert, Scheithauer, Daubitz

 

Torfolge: 1:0 M. Werner (8.), 2:0 Frenzel (18.), 2:1 Hann 36.), 3:1 M. Werner (57.), 4:1 Berger (66.), 5:1 Scheithauer (78.), 6:1 Nüchtern (88.), 6:2 Komatsu (90.)

 

Schiedsrichter: Stary, Jautze, Obenaus

 

Zuschauer: 180  

 

Ergebnisse 8. Spieltag:                                                                                          

Hohenstein - Ernstthal - Riesa               3:1                                                           

Rapid Chemnitz - Markkleeberg            2:3                                                                   

Lößnitz - Großenhain                            4:0                                                                

Plauen II. - Niesky                                 1:0                                                                    

Markranstädt - Eutritzsch                      6:2                                                          

Glauchau - Zwenkau                             2:1                                                                       

Radebeul - Reichenbach                      1:1                                                                    

Grimma - Pirna                                      6:1

 

Kickers siegt weiter u. rückt mit 18 Punkten auf den 1. Platz. 2. Lößnitz (17) unterstreicht seine Spielstärke, gewinnt das Spitzenspiel der Aufsteiger gegen den jetzt 4. Großenhain (16) u. bleibt ganz vorn dran. 3. Hohenstein- Ernstthal (17), 5. SSV (15), 6. Grimma (14) halten Kontakt nach oben. Die ambitionierten Chemnitzer (11) verlieren nach Heimniederlage „an Boden“. Plauen II. siegt u. holt die ersten Punkte. Zwenkau verliert zwar nur knapp bleibt, daher aber weiter ohne jeden Punkt.

geschrieben von: R. Reuter am 16.10.2017     

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV LIPSIA 1893 EUTRITZSCH

 

8. Spieltag Sachsenliga, Sonntag 15.10.2017, Anstoß 15:00 Uhr, Stadion am Bad

 

Einträchtig, nur durch das Torverhältnis getrennt, belegen die Teams mit jeweils 12 Punkten  die Mittelfeldplätze 5 u. 6. Damit können beide bisher zufrieden sein, wollen aber nun weiter Punkte sammeln. Die Pokalpause war aufgrund von vielen Personalausfällen sehr willkommen. Das betraf nicht nur den SSV, sondern auch die Gäste, wie vor zwei Wochen zu lesen war. Lipsia siegte trotzdem im Heimspiel gegen Radebeul, der SSV verlor knapp mit  0:1. Lange 18 Jahre ist es her seit den man zuletzt in der Bezirksliga aufeinander traf. Am Sonntag ist die Konstellation nicht nur aufgrund des Tabellenstandes völlig ausgeglichen u. der Ausgang offen. Lipsia zeigte überzeugend, dass sie als Aufsteiger richtig mithalten können. Die Punkte holten sie alle daheim. Der SSV dagegen zeigte sich bisher eher auswärts stabil – 9 von 12 Punkten -  u. hat im Stadion am Bad bei erst einem Sieg noch Luft nach oben. Trainer Uwe Ferl geht davon aus, dass bis auf Tino Oechsner sein engeres Aufgebot zur Verfügung steht u. hofft, dass nicht noch kurzfristig erneut Spieler ausfallen. So könnten bei Bedarf ggf. noch gute Alternativen bestehen. Auf jedem Fall können wir ein spannendes Landesligaspiel erwarten.

 

Eutritzscher Fußballvereinsgeschichte - auch aus Sicht des Markranstädter Fußballs                           

Die Historie beider Vereine im Vergleich ist interessant, teils höchst unterschiedlich, hat aber auch Gemeinsamkeiten. 1993 wurde aus Baufa wieder SV Lipsia 93 Eutritzsch. Mit diesem Namen gründete sich der Verein schon 1893 u. ist damit ältester  Leipzigs u. Sachsens. Mit Beginn der Verbandsspiele um 1900 war Lipsia in  der 1. Klasse u. 2. Klasse aktiv u. zählte zu den stärksten Vereinen Leipzigs u. Nordwestsachsens.  Die Sportfreunde Markranstädt begannen 1912 in der 4. Klasse u. stiegen rasch auf. 1917/18 trafen sie in der 3. B-Klasse auf Lipsia II. Am 10. Oktober 1920 kämpften die I. Teams erstmals in der 1 b – Klasse (2. Liga) um Punkte.  Lipsia siegte 2:1, stieg aber 1921 als 11. punktgleich mit Markranstädt ab. Die Sportfreunde strebten weiter nach ganz oben - 1. Liga im Gau Nordwestsachsen von 1926 bis 33 - u. 2 x Bezirksmeister 1938 u. 41 (2. Liga). Lipsia spielte in den 1930-er Jahren, teils in der 1. Kreisklasse (3. Liga), immer noch eine Rolle in Leipzig. Zu „DDR-Zeiten“ gelang das mit verschiedenen Namen in der 2. u. 3. Kreisklasse lange nicht mehr, bald wären sie ganz verschwunden. Erst in den 1980-er Jahren gelang Eintracht Eutritzsch der Aufstieg zur Stadtklasse. Markranstädt war in dieser Zeit 45 Jahre lang eine feste Größe im Bezirksfußball. Nach der „Wende“ schaffte Baufa Eutritzsch den  Aufstieg zur Bezirksklasse u.– Liga. Dort trafen Eutritzsch u. Markranstädt in den 1990-ern in 5 Saisons aufeinander. Der SSV stand in der Tabelle meist vorn, Lipsia war aber in allen Spielen ein unbequemer Gegner. Seit 10/11 spielen die Eutritzscher wieder Bezirksliga u. gelangten 2017 erstmals in die Landesliga.

Fazit: Beide „Standorte“ aus der Anfangszeit des Fußballs bestehen heute noch u. nehmen eine beachtliche Stellung ein. Auf wie viele Vereine der Gründerzeit aus Stadt u. Umland Leipzigs trifft das noch zu ? Einige Traditionsvereine sind ganz verschwunden, viele ehemalige Spitzclubs spielen in Kreisklassen. Wenigstens dass noch, aber der Weg von Lipsia ist schon bemerkenswert.          

geschrieben von: R. Reuter am 12.10.2017

SPIELBERICHT: KICKERS 94 MARKKLEEBERG - SSV MARKRANSTÄDT 

 

7. Spieltag Sachsenliga: Kickers 94 Markkleeberg – SSV Markranstädt 1:0 (0:0)

 

Die aus verschiedenen Gründen umformierte Mannschaft des SSV schlug sich, bei den bisher  ohne Niederlage agierenden Kickers, mit der knappsten aller Niederlagen eigentlich recht achtbar. Eigentlich, denn zufrieden war man zum Abpfiff aufgrund des Spielablaufs dann doch nicht. Erstens ist man bei einer Niederlage natürlich meist unzufrieden u. zweitens war trotz aller Umstände an diesem Tag ein Punktgewinn eindeutig drin. Zum Spielverlauf: Nach ausgeglichenem Beginn übernahm Kickers die Initiative u. in der 12. Minute die ersten großen Möglichkeiten nach Pfostenschuss u. nachfolgenden Kopfball über das Tor. Patrick Scheithauer hatte nach einer knappen halben Stunde die Ausgleichsmöglichkeit per Kopf nach Freistoß. Kurz darauf scheiterte Julian Adam freistehend am aufmerksamen Rene Klimas, nachdem der SSV sich über seine rechte Seite zu leicht ausspielen ließ. Martin Werners Kopfballrakete (35.) nach Eckball war von der Marke unhaltbar, aber leider auch vorbei. Nach der Pause kam Markkleeberg mit zwei frischen Spielern u. drängte auf die Führung. Heise schoss übers Tor u. Haufe noch knapper flach vorbei. Die nächste Einladung nahm er dann aber an u. ließ Klimas keine Abwehrchance. Der SSV spielte zunehmend offensiver, Scheithauer konnte nur durch Foul am durchlaufen gehindert werden (70.). Der SSV musste in der Schlussphase den Ausgleich machen, scheiterte mehrfach, auch am guten Alexander Czempik. So als er einen Ball von Marcus Saalbach aus Nahdistanz (85.) u. einen Kopfball von Scheithauer (90.) abwehrte. Bei Kilian Kunzes Nachschussmöglichkeit (85.) war er schon geschlagen, dafür rettete ein Spieler. In diesen aufregenden Schlussminuten zeichnete sich auch noch einmal Klimas aus u. verhinderte das 2:0. Überhaupt gilt ihm unsere ganz große Anerkennung. Der SSV hatte an diesem Samstag keinen aktiven Hüter der I. /II. /Senioren /Junioren zur Verfügung. Jahrelang hat Klimas überhaupt nicht mehr im Tor gestanden, stellte sich dieser Aufgabe u. machte das sehr ordentlich. Das war eine gute Grundlage für einen möglichen Punktgewinn. Das Team kämpfte wieder unverdrossen, machte aber trotz auch guter spielerischer Ansätze zu viel Abspielfehler, besonders im Vorwärtsgang. Und bei der Handvoll Tormöglichkeiten musste einfach auch ein Treffer gelingen. Es bleibt dabei: Die Pause kommt in jeder Hinsicht recht gelegen.

 

SSV: Klimas, Baumann (81. Kunze), Glänzel, Saalbach, J. Werner, Hildebrandt, Nüchtern, S. Seifert, M. Werner (64. Frenzel), T. Seifert (64. Daubitz), Scheithauer

 

Wechselspieler: Egi, Kunze, Frenzel, Daubitz, Hahnefeld 

 

Tor: Haufe (60.)

 

Zuschauer: 120

 

Schiedsrichter: Meisel

 

Ergebnisse 7. Spieltag:                                                                                                        

Pirna- Copitz - Chemnitz              3:3                                                     

Eutritzsch - Radebeul                   2:1                                                                 

Kickers - Markranstädt                 1:0                                                                

Zwenkau - Grimma                      1:4                                                                 

Großenhain - Glauchau               1:1                                                               

Riesa - Plauen II.                         7:0                                                                 

Reichenbach - Hohenstein E.      0:2                                                               

Niesky - Lößnitz                           1:1                         

                            

Durch die Punktverluste von Markranstädt, Lößnitz u. Großenhain bleibt das Tabellenfeld ganz eng zusammen, da die folgenden wieder aufschlossen. Platz 1 bis 10 trennen nur sechs Punkte. Auch die Plätze 11 bis 14 liegen praktisch noch im Mittelfeldbereich. Nur Zwenkau u. Plauen befinden sich derzeit ohne Punktgewinn bereits 7 Punkte dahinter auf den Plätzen 15. u. 16.

geschrieben von: R. Reuter am 01.10.2017

VORBERICHT: KICKERS 94 MARKKLEEBERG - SSV MARKRANSTÄDT 

 

7. Spieltag Sachsenliga, Samstag 30.09.2017, Anstoß 15:00 Uhr, Sportpark Camillo Ugi 


Seit über 5 Jahren treffen die Großstadtnahen Kreiskontrahenten wieder einmal in einem Pflichtspiel aufeinander. 2011 trennte man sich im Sportpark 0:0, das Rückspiel gewann der SSV im Juni 2012 mit 6:0. Umkämpft waren diese Spiele eigentlich immer, weil es eben kleine Derbys waren u. die die Teams oft, aber nicht immer, auf Augenhöhe agierten. Als Kickers mit einem 3:0 Sieg gegen Grimma in die Saison startete, wurde das Ergebnis als Überraschung gewertet. Das hat sich nun relativiert. Markkleeberg hat noch kein Punktspiel verloren u. steht mit 12 Punkten auf dem 3. Platz aktuell mit ganz vorn. Das Torverhältnis von 9:3 weist auf ein ganz stabiles Team hin. Auch der SSV hat 12 Punkte u. ist mit dem bisherigen Abschneiden mehr als zufrieden. Zuletzt gab es eine herbe 3:6 Heimniederlage. Alle haben gesehen, dass die zur Verfügung stehenden Spieler bis zuletzt gekämpft haben. Auswärts war unser Team mit drei Siegen sehr erfolgreich, dass macht etwas Hoffnung für das kommende Spiel. Die Situation ist nun aber ganz anders als noch vor 2 Wochen. Wir wollen weiter über die personelle Situation nicht jammern, solange noch zwei, drei Wechselspieler zur Verfügung stehen. Einige werden wahrscheinlich wieder dazukommen. Das ist Stand Wochenmitte auch das Prinzip Hoffnung, da wieder einige andere fehlen. Egal wie das Spiel am Wochenende ausgeht, die erste Pause am folgenden Pokalwochenende wird sehnlich erwartet.

geschrieben von: R.Reuter am 28.09.2017

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - BSC RAPID CHEMNITZ

 

6. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt – BSC Rapid Chemnitz 3:6 (0:3)

 

Trotz einiger Probleme u. Umstellungen hatten sich die Markranstädter ganz gut auf das Spiel eingestellt. Das hielt nicht lange an, da grobe Fehler die Chemnitzer leicht zu Treffern kommen ließ. Aus eigener Sicht gehen Gegentoren oft Fehler voraus, aber diesmal war es schon extrem. Nur einen Treffer erspielten die Gäste selbst. Das kann man ihnen nicht vorwerfen. Sie nutzten die „Angebote“ clever aus. Beim 0:1 sah der Hüter den Ball im Aus u. alle blieben stehen. Das 0:2 legte der SSV selbst auf, diese Vorlage nutzte der starke Mielke. Der SSV war nun in taktisch schlechter Position. Sie mussten das Spiel machen, während Chemnitz auf Fehler u. Konter wartete. Der SSV tat, machte u. mühte sich, 4 Schüsse aus guter Position gingen übers Tor. Eric Berger frei durch wurde vom Linienrichter gebremst, Martin Werner verfehlte aus Nahdistanz. Nach Handspiel Rapids hätte man auch ohne „Elfer“ noch das Tor machen müssen. Dagegen erhöhte Chemnitz noch vor der Pause per Strafstoß zum 0:3. Kapitän Marcel Nüchtern musste gesundheitlich angeschlagen passen. Die Markranstädter kämpften unverdrossen weiter, aber Rapid erhöhte zum 0:4, nachdem die Situation doch schon geklärt war. Sebastian Seifert traf den Pfosten (74.). Eric Berger zum 1:4, gut angespielt von Tom Seifert. Dem 1:5 ging ein klares nicht geahndetes Foul voraus. Das 1:6 spielten die Gäste tatsächlich einmal selbst gut heraus. Auch in den Schlussminuten ließ sich der SSV nicht hängen u. kämpfte verbissen um Resultatverbesserung. Jeweils über rechts angespielt gelangen Patrick Scheithauer u. Berger Kopfballtreffer.

 

SSV: Hübner, S. Seifert, Oechsner, Glänzel, Hahnefeld, Kunze (53. Baumann), Reinhard, Nüchtern (45. Scheithauer), T. Seifert, Berger, M. Werner (66. Rothe)  

Wechselspieler: Klimas, Baumann, Rothe, Scheithauer                 

 

Tore: 0:1 Jedinak (12.), 0:2 Mielke (13.), 0:3 Mielke (34. Foulstrafstoß), 0:4 Röthling (65.), 1:4 Berger (77.), 1:5 Mielke (80.), 1:6 Vettermann (82.), 2:6 Scheithauer (84.), 3:6 Berger (86.)

 

Zuschauer:180

 

Schiedsrichter: Markowitz

 

Ergebnisse 6. Spieltag:

Grimma - Großenhain                      1:2                                                                              

Hohenstein-Ernstthal - Eutritzsch     2:0                                                                           

Lößnitz - Riesa                                 7:0                                                                                           

Glauchau - Niesky                            1:3                                                                                     

Plauen II - Reichenbach                   0:2                                                                

Markranstädt - Rapid Chemnitz        3:6                                                                        

Zwenkau - Pirna Copitz                    1:2                                                                                

Radebeul - Markkleeberg                 1:1

 

Grimma vergab im Spitzenspiel die Möglichkeit nach vorn aufzuschließen. Den 1. Platz  behält Großenhain nun allein mit 2 Punkten Vorsprung. Lößnitz zeigt sich weiter sehr stark. u. rückt auf den 2. Platz vor. Vordere Plätze u. Mittelfeld sind noch eng beieinander. Zwenkau u. Plauen II. gelang es nicht gegen direkte Konkurrenz die ersten Punkte zu holen. Der Rückstand zum unteren Mittelfeld beträgt für beide nun schon sechs Punkte.

geschrieben von: R. Reuter am 25.09.2017

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - BSC RAPID CHEMNITZ

 

6. Spieltag Landesliga Sachsen, Sonntag 24.09.2017, Anstoß 15:00 Uhr, Stadion am Bad 

 

Mit dem Verein aus dem Chemnitzer Stadtteil Kappel hatte der SSV als Aufsteiger bereits von 1999 - bis 2003 Kontakt in der Landesliga (Altchemnitzer BSC dann BSC Rapid). Wie in Markranstädt wird dort seit 1912 als SV Rapid Kappel Fußball gespielt. Der BSC hat seine Wurzeln bei Motor Ascota, langjähriger DDR-Ligist. Seit 2015 spielt BSC Rapid wieder in der Landesliga. Für die neue Saison hat sich das Team selbst das Ziel Platz 1 bis 5 vorgenommen. Sehr ambitioniert aber machbar, insofern wieder alle Spieler dabei sind. Zuletzt standen nur 11 Akteure aus dem eigentlichen Aufgebot zur Verfügung, sodass Trainer Thomas Schreyer (48) A- Junioren u. sich selbst auf die Bank setzte. Ergebnis: 5:2 gegen Radebeul.

Unser Trainer Uwe Ferl steht an fast allen Spieltagen, aktuell auch wieder am Wochenende, vor ähnlichen personellen Problemen. Er, u. das gesamte Team stellen sich der Situation ganz pragmatisch, da es sowieso nicht zu ändern ist. Solange noch drei Wechselspieler zur Verfügung stehen ist alles gut u. eine günstige Möglichkeit für die „Nachrücker“ zum Einsatz zu kommen. Mit den zur Verfügung stehenden Kräften soll jedes Spiel optimistisch u. mit Elan angegangen werden. Auf die starke Angriffsreihe von Rapid, bisher 14 Treffer, gilt es sich speziell einzustellen u. selbst das eigene Spiel durchzubringen. Der SSV hat die letzten beiden Auswärtsspiele nach guten Leistungen gewonnen, dabei fleißig weiter Punkte gesammelt u. ist bisher positiv aufgetreten.

 

Ansetzungen 6. Spieltag:

Hohenstein Ernstthal – Eutritzsch                                                                                          

Markranstädt - Rapid Chemnitz                                                                                                    

Plauen II. - Reichenbach                                                                                            

Grimma - Großenhain                                                                                              

Zwenkau - Pirna                                                                                                        

Glauchau - Niesky                                                                                                       

Lößnitz - Riesa                                                                                                       

Radebeul - Markkleeberg                                                                                             

geschrieben von: R. Reuter am 21.09.2017

SPIELBERICHT: VfL PIRNA-COPITZ - SSV MARKRANSTÄDT

5. Spieltag Sachsenliga - VfL Pirna – Copitz gegen SSV Markranstädt 1:2 (1:2)

 

Dem SSV gelingt auch im dritten Auswärtspunktspiel ein Sieg. Dieser hätte klarer ausfallen können u. ist schon deshalb sehr verdient. Diesmal sind die Markranstädter von Beginn an dominant u. setzten den Gegner unter Druck. Nach einer tollen Kombination über rechts spielt Jens Werner eine scharfe Eingabe die von Weska vor zwei einschussbereiten Markranstädtern nur noch ins eigene Tor befördert werden kann. Dann wird Jens Frenzel im Strafraum von den Beinen geholt, nachdem er von Raik Hildebrandr freigespielt wurde. Hildebrandt verwandelt den Strafstoß. Der SSV marschiert weiter u. muss eigentlich erhöhen. Nach Fehlpass im Vorwärtsgang u. dann schlechter Abstimmung im Zentrum erzielt Kärger aus 16 Metern unhaltbar den Anschluss. Der SSV verliert nun seine Souveränität u. rettet sich in die Pause. In der 2. Halbzeit lassen sie dank einer stabilen Abwehr aber nicht mehr viel zu, haben selbst drei hochkarätige Chancen, versieben diese aber etwas fahrlässig. So etwas rächt sich oft, da zudem die letzte Viertelstunde in Unterzahl bestritten werden muss. Unsere Abwehr, voran die starken Innenverteidigern Robin Glänzel u. Tino Oechsner, sichert den Sieg.

 

SSV: Wings, J. Werner (76. GB), Oechsner, Glänzel, Hahnefeld, Reinhard, Nüchtern, Hildebrandt, Frenzel (90. Scheithauer), T. Seifert (68. Kunze), Berger (76. S. Seifert),

 

Wechselspieler: Hübner, Scheithauer, Kunze, S. Seifert 

 

Tore: 0:1 Weska Eigentor (7.), 0:2 Hildebrandt (10. Strafstoß), 1:2 Kärger 25.

 

Zuschauer: 100

 

Schiedsrichter: Walther

 

Landesliga Rückblick 5. Spieltag – Fazit & Ergebnisse        

 

Die Abstände von der Spitze bis zum Mittelfeld sind so noch gering. Kein Team konnte sich bisher absetzen, wobei das Trio vorn doch etwas überrascht. Aber, Lößnitz ist stark im Kommen, Grimma schießt sich langsam warm u. erwartet kommendes Wochenende den Tabellenersten. Großenhain. Drei Aufsteiger spielen stark, nur Plauen II. hat Probleme. Gemeinsam mit Zwenkau hoffen sie auf die ersten Punkte um den Anschluss nicht zu verlieren. 

 

Ergebnisse 5 Spieltag Landesliga: 

Markkleeberg - Hohenstein Ernsthal   2:1            

Pirna - Markranstädt                           1:2             

Eutritzsch - Plauen II.                          2:1     

Niesky - Grimma                                 0:4

Großenhain - Zwenkau                       3:1                             

Riesa - Glauchau                                1:1          

Reichenbach - Lößnitz                        1:3            

Rapid Chemnitz - Radebeul                5:2

 

Spieltag und Tabelle nach dem 5. Spieltag hier.


geschrieben von: R. Reuter (nach Angaben unseres Trainers Uwe Ferl) am 17.09.2017

VORBERICHT: VfL PIRNA-COPITZ - SSV MARKRANSTÄDT

5. Spieltag Sachsenliga, Samstag 16.09.2017, Anstoß 15:00 Uhr, Willy Tröger Stadion 

In Pirna wird seit 1907 Fußball gespielt. In den 1970-er Jahren gehörte man sogar 2 Jahre der DDR-Liga an. Unser Team erwartet ein jahrelanger Konkurrent seit der Neugründung der Landesliga. Schon 1990 traf man auf damals noch SV Wismut. Seit Beginn der 2000-er Jahre belegte der VfL vordere Plätze. Nach dem Wiederaufstieg 2015 ist das sicher erneut ein Ziel. Aufgrund von Abgängen ist das Team derzeit recht jung, hat nur wenige Routiniers. Nach dem 5. Platz der Vorsaison ist der eher etwas durchwachsene Start so keine Überraschung. Trainer Nico Däbritz legt Wert auf attraktiven Fußball. Gegen den SSV soll sein Team im Willy Tröger Stadion (W.T.: Torjäger u. Nationalspieler - Wismut Aue - 50-er Jahre) nun auch Ergebnisorientiert „die Kurve kriegen“ (Homepage Pirna). Der Angreifer u. Kapitän Ronny Kreher (37), zuletzt verletzt fehlend, soll seinen jungen Mitspieler vorangehen. .                                                       

Unser Team wird eine anspruchsvolle Aufgabe erwarten u. einen Gegner der weiter nach vorn den Anschluss herstellen möchte. Die Tabelle zeigt im Punkt- u. Torverhältnis wie ausgeglichen u. knapp es bei jedem Spiel zugeht. Viele Mannschaften liegen leistungsmäßig eng beieinander. In Radebeul zeigte der SSV eine gute Teamleistung, trotz vermeidlich personeller Probleme u. etwas ungewohnten Bedingungen. Alle haben sich der Situation gestellt u. bewiesen, dass auf sie Verlass ist. Ausfälle wollen wir nicht mehr beklagen insofern die Wechselbank besetzt ist. Voraussichtlich stehen Martin Werner, Tino Oechsner, Kilian Kunze u. Christian Rothe wieder zur Verfügung. „Never change a winning team“. Unser Trainer Uwe Ferl wird sich schon etwas einfallen lassen, zumal ja noch 3 Tage Zeit sind. 

 

Spieltag und Tabelle vor dem 5. Spieltag hier.

geschrieben am: R. Reuter 13.09.2017

SPIELBERICHT: RADEBEULER BC 08 - SSV MARKRANSTÄDT

 

4. Spieltag Sachsenliga - Radebeuler BC 08 - SSV Markranstädt 0:2 (0:0)

 

Der in 5 Pflichtspielen in der laufenden Saison unbesiegte Aufsteiger BC 08 (nur eine Niederlage in 11 Monaten Punktspielbetrieb) übernahm sofort die Initiative. Sie machten richtig Druck u. versuchten besonders über Töppel u. Richter zum Erfolg zu kommen. Schon in der 2. Minute musste Christian Wings im 1:1 klären. In der 16. Minute wurde die Abwehr wieder leicht ausgespielt konnte dann aber gemeinsam mit dem Hüter mehrere Einschusschancen mit Glück verhindern. Dann wurde der SSV stärker u. brachte Radebeul in Bedrängnis. So z. B. nach Eckball als eine Mehrfachchance zuletzt kurz vor der Torlinie geklärt wurde. Nach der Pause hatte der Gastgeber weiter Probleme, da der SSV- Angriff seine Scheu ablegte u. sich vom starken Deugoue Leugoue nicht mehr beeindrucken ließ. Raik Hildebrandt jagte einen 30- Meterfreistoß knapp über den Kasten u. Patrick Scheithauer verfehlte eine scharfe Eingabe noch knapper. Danach hatte Radebeul zwischen 60. u. 75. Minute Chancen in Führung zu gehen. Müller schoss 2 x aus guter Position drüber u. Richter traf den Innenpfosten. Dann kam Markranstädt zurück, die Abwehr ließ wenig zu, hatte mit Wings einen sicheren Rückenhalt u. nach vorn ging die Post richtig ab. Der gut leitende Schirie Pirogov entschied 2 x nicht auf Foul als Scheithauer (70.) u. Eric Berger (88.) im Strafraum zu Fall gebracht wurden. Ein spielstarker „Hilde“ hatte nach 85. Minuten seinen großen Auftritt. Gut angespielt jagte er den Ball 3 x hintereinander gen Tor. Querlatte, Hüter Schultchen hielten“ ihn 2 x auf. Dann wieder Aluminium u. diesmal rein. Die sich dazwischen werfende BC Abwehr nahm es ungläubig zur Kenntnis. Berger ließ sich nach dem zuvor ungeahndeten Foul nicht mehr aufhalten u. lief allein zum 0:2 durch. Einzelkritik soll der Trainer tätigen. Ein Pauschalurteil brachte Einigkeit: Die „Alten“ haben ihre große Routine stark eingebracht. Jens Werner z. B. zeigte in brenzligen Minuten wie man den Gegner die Spielfreude etwas nehmen kann. Alle anderen gingen an ihre Grenzen. Es herrschte Disziplin im Miteinander. Gelbe Karten 0 für den SSV, 3 x Radebeul. Der SSV hat gut gespielt u. gekämpft, Tore zur richtigen Zeit erzielt u. in Hinsicht des klar aussehenden Ergebnisses durchaus auch Glück gehabt. Mit einem Remis hätten wir auch leben können, aber Tore entscheiden nun einmal. Auf der Radebeuler Homepage ist ein fairer Spielbericht zu lesen, u. a. wird die Spielweise u. Routine des SSV positiv hervorgehoben. Zum Radebeuler BC wäre noch zuzufügen: Gegen sie wird noch mancher Gegner „Federn lassen“. Nicht weil etwa ihr Kunstrasenplatz recht gewöhnungsbedürftig ist, sondern weil sie einfach eine starke Mannschaft haben u. das auch auswärts unter Beweis stellten.

 

SSV: Wings, S. Seifert, J. Werner, Glänzel, Hahnefeld, Reinhard, Frenzel, Nüchtern, Hildebrandt, Scheithauer (78. T. Seifert), Berger

 

Wechselspieler: Hübner, Baumann, Bernsdorf, T. Seifert,

 

Tore: 1:0 Hildebrandt (85.), 2:0 Berger (90. + 2.)

 

Zuschauer: 74 Zahlende

 

Schiedsrichter: Pirogov

 

Ergebnisse 4. Spieltag Landesliga:                                                                                             

VfL Hohenstein Ernstthal – Rapid Chemnitz        3:2                                        

VFC Plauen II. - Kickers 94 Markkleeberg           0:2                                         

FC Grimma - BSG Stahl Riesa                            2:2                                       

FC Lößnitz - Lipisa Eutritzsch                              4:2                                         

VfB Zwenkau - Eintracht Niesky                          1:4                                          

Großenhainer FV - VfL Pirna-Copitz                    4:1                                       

VfB Empor Glauchau  - Reichenbacher FC         4:1       -                                 

Radebeuler BC - SSV Markranstädt                    0:2   

 

Spieltag und Tabelle nach dem 4. Spieltag hier.

            

Es scheint eine spannende Meisterschaft in der Landesliga zu werden. Neben den ausgemachten Favoriten erhebt eine ganze Reihe von Teams den Anspruch vorn mitspielen zu können. Inzwischen outen sich auch die für uns bisher recht unbekannten Mannschaften. Die meisten haben sich gezielt verstärkt, so auch der letzte Spielpartner. Das Positive, der SSV hat 9 Punkte u. steht damit ordentlich da.                                                                                              

geschrieben von: R. Reuter am 10.09.2017

VORBERICHT: RADEBEULER BC 08 - SSV MARKRANSTÄDT

 

4. Spieltag Sachsenliga, Samstag 09.09.2017, Anstoß 15:00 Uhr, Kunstrasen Weinberg-Stadion Radebeul 

 

Obwohl die Tabelle nach nur 3 Spieltagen geringe Aussagekraft hat ist zumindest ein Trend abzusehen, auch wenn man die Pokalspiele mit dazu nimmt. Kein Team der Landesliga hat die maximale Ausbeute erlangt. Der Aufsteiger Radebeul blieb bisher unbesiegt, dabei 2 x auswärts u. steht mit 7 Punkten ganz vorn. Zuletzt gelang in Pirna ein sehr beachteter 2:1 Sieg. Dieser Gegner konnte auch in der 1 Runde des Landespokals geschlagen werden. In der 2. Runde tat man sich in Wesenitztal gegen ein Landesklasseteam genauso schwer wie der SSV, gewann aber das Strafstoßschießen. Ob das Team des Dynamo Dresdener Ex- Nationalspieler Matthias Müller höhere Ambitionen hat ist uns nicht bekannt. Der Verein spielte bereits einmal 5 Serien in der Landesliga zwischen 2009 u. 2014 u. zeigt aktuell auf, dass man wieder über ein stabiles Landesligateam verfügt. Die Punkte die man eingefahren hat, kann keiner mehr nehmen, zumindest im Normalfall. Das gilt auch für den SSV, der jetzt erst einmal vor schwierigen Auswärtsaufgaben steht. Einige Spieler sind angeschlagen oder stehen am Samstag aufgrund anderer Verpflichtungen nicht zur Verfügung. So gerade in der Abwehr Tino Oechsner u. Christian Rothe. Es gibt aber auch positive Meldungen: Tarik Reinhard kann nach seiner harten roten Karte im Pokal an den Punktspielen teilnehmen. Da haben die Gremien, auch in unserem SSV, mal ganz schnell u. gut gearbeitet. Sonst wäre er erst einmal am Samstag gesperrt gewesen. Robin Glänzel steht wieder zur Verfügung, genauso Jens Frenzel u. Tom Seifert. So kann Trainer Uwe Ferl noch ein ganz passables Team auf den Kunstrasen des Weinbergstadion führen. 

geschrieben von: R. Reuter am 07.09.2017

SPIELBERICHT: FSV KROSTITZ - SSV MARKRANSTÄDT

 

2. Rund Sachsenpokal - FSV Krostitz – SSV Markranstädt 2:1 (1:1/1:1) n. Verlängerung

 

Trainer Uwe Ferls Vorstellungen gingen nicht auf. Der Einsatz einiger Spieler fiel wegen Verletzungen aus. Ob es zu einem Sieg gereicht hätte, ist nach dem Ablauf des umkämpften Pokalk(r)ampfes anzuzweifeln. Man wusste um die Heimkampfstärke der Krostitzer, zumal auf einen engen Feldplatz ausgewichen wurde. Zum Spielverlauf: Krostitz ging die Aufgabe engagiert an, aber der SSV in Führung. Nach Einwurf von Kilian Kunze u. Mehrfacheinschusschance im 5- Meterraum hatte Patrick Scheithauer den Fuß zuletzt dran. Der FSV gab nicht nach u. war immer gefährlich. Erik Berger wurde zu leicht ausgespielt u. die Eingabe aus Nahdistanz scharf verwandelt. Markranstädt fand nicht ins Spiel, dass schon jetzt viele Unsportlichkeiten sah. Die Einwechslung von Raik Hildebrandt brachte vorrübergehend mehr Linie ins Spiel. Nach weitem Diagonalpass von Tino Oechsner traf er gewaltig, aber nur den Pfosten. Nachschuss von Scheithauer, der kurz darauf noch einmal eine gute Möglichkeit über rechts einleitete. Die beste hatte Martin Werner (57.) Nach guter Vorarbeit von Sebastian Seifert über links wuchtete er per Kopf am Tor vorbei. Dann war es mit der SSV Präsenz erst mal vorbei, es ging hin u. her, auch Krostitz hatte nun wieder Möglichkeiten zur Führung. Der SSV wollte nicht in die Verlängerung u. war nochmal stark am Drücker mit einigen guten Chancen zum entscheidenden Treffer. Tarek Reinhards Distanzschuss konnte der Hüter gerade noch um den Pfosten lenken, Martin Werner traf die Lattenoberkante. Jens Werners Dribbling wurde erst am Strafraum durch Foul unterbunden. Marcel Nüchtern wurde in der Nachspielzeit allein durchgelaufen zu Fall gebracht. Auch diese gute Freistoßmöglichkeit wurde knapp vergeben. Ja, auch die 4/5 guten Möglichkeiten nach Standards wurden nicht genutzt. Zwar meist nur knapp vorbei u. drüber, da musste auch mal einer rein. Nach gelb rot für Patrick Hahnefeld (100). war auch hier Gleichstand hergestellt (90. Krostitz). In der Verlängerung gab es erst noch Möglichkeiten durch Berger, der vorn nochmal für Belebung sorgte, u. M. Werner. Als Berger scheiterte war der SSV schon nur noch zu Neunt und fing sich den zweiten Treffer. 

Fazit des Trainers: Krostitz Sieg war nicht unverdient, sie waren einfach heißer, in allen Belangen. Wir haben es trotz der Umstände nicht gut genug gemacht. Auch am Schiedsrichter lag es letztendlich nicht, aber die rote Karte !! Dazu ist hinzuzuzufügen: Sportkamerad Teichmann gab 12 gelbe Karten für Krostitz/ SSV (6:6), 3 x gelb rot (2:1), aber das Spiel durch Inkonsequenz nie unter Kontrolle. Die rote Karte für ein Allerweltfoul von Reinhard war völlig überzogen. Bereits in der 1. Halbzeit gab es nach einer klaren Krostitzer Tätlichkeit nur gelb. Dann wurde Nüchtern vom letzten Mann von den Beinen geholt – nur gelb.           

SSV: Wings, Berger, J. Werner, Oechsner, Hahnefeld (99. Gelb-Rot), Reinhard (109. Rot), S. Seifert, Nüchtern, Kunze (46. Hildebrandt), M. Werner, Scheithauer (90. Rothe)

 

Wechselspieler: Baumann, Hildebrandt, Rothe, Kruse 

 

Tore: 0:1 Scheithauer (20.), 1:1 Sachse (26.), 2:1 (Geißler 114.)

 

Zuschauer: 65

geschrieben von: R. Reuter 03.09.2017

VORBERICHT: FSV KROSTITZ - SSV MARKRANSTÄDT 

 

2. Runde Sachsenpokal, 02.09.2017, Anstoß 15.00 Uhr, Kurt Fuchs Stadion Krostitz - Platz 2, Brauereistraße 31 

 

Rückblick auf den 3. Spieltag der Landesliga                                                 

Aufgrund der nächsten Pokalrunde pausiert das Punktspielgeschehen. Die Landesligatabelle ist nach dem 3. Spieltag noch nicht sonderlich aussagefähig, aber ein Trend ist schon bemerkenswert. Drei Aufsteiger aus der Landesklasse sind recht erfolgreich, lediglich Plauen II. konnte noch nichts Zählbares holen, u. die Favoriten ließen wieder Punkte liegen. Der Radebeuler BC steht mit sieben Punkten ganz vorn. Dort hin muss nächstens unser SSV u. dann gleich danach zum VfL Pirna Copitz. Wahrlich zwei „Nagelproben“.

 

Ergebnisse 3. Spieltag Landesliga:

Eutritzsch – Glauchau            3:1                                                               

Markkleeberg – Lößnitz         1:1                                         

Niesky – Großenhain             1:2                                         

Reichenbach - Grimma          2:2                                                           

SSV M. – Hohenstein E.        1:2                                                        

Riesa – Zwenkau                   1:0                                                                          

Pirna – Radebeul                   1:2                                         

Chemnitz – Plauen II.            5:0

 

Spieltag und Tabelle nach dem 3. Spieltag hier.

 

Landespokal 2. Runde:

Am Samstag, 02. September hat unsere Mannschaft im Landespokal beim Landesklasseteam FSV Krostitz anzutreten. Anstoß ist 15.oo Uhr auf dem Platz 2 im Kurt Fuchs Stadion, Brauereistraße 31. Krostitz gewann das erste Spiel in diesem Wettbewerb beim FSV Sosa mit 4:1. Auch nach drei Punktspielen ist Krostitz noch ungeschlagen, spielte zuletzt beim erstarkten FC Blau Weiß Leipzig 0:0. Das wird keine leichte Aufgabe für die Markranstädter um die nächste Runde zu erreichen. Unabhängig davon will Trainer Uwe Ferl alle Akteure aus seinem Spieleraufgebot einsetzten, die bisher wenig Einsatzzeit bekamen. Letztendlich werden diese im Laufe der Spielserie gebraucht und müssen Spielpraxis bekommen.  

geschrieben von: R.Reuter am 31.08.2017                                                                         

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - VFL 05 HOHENSTEIN-E. 

 

3. Spieltag Sachensliga - SSV Markranstädt - VfL 05 Hohenstein Ernstthal 1:2 (1:0)

 

Zwei bisher ungeschlagene Teams trafen aufeinander u. diese Konstellation hätte auch durchaus nach 90. Minuten Bestand haben können. Nach ausgeglichenen Spiel- u. Chancenanteilen entschied letztendlich die bessere Verwertung der Chancen. Das Glück des Tüchtigen hatten diesmal die Gäste auf ihrer Seite.                                                                         

Eine halbe Stunde lang war es ein Spiel auf Augenhöhe. Dem SSV gelangen einige nette Aktionen, der VfL 05 wirkte etwas geordneter u. sicherer. Sie spielten einen soliden u. disziplinierten Landesligafußball u. waren sehr kompakt. Die Torgefahr aber fehlte, auf beiden Seiten gab es keine nennenswerten Chancen. Das änderte sich dann, der SSV wurde gefährlicher. Martin Werner verpasste in der 32. Minute freistehend eine gute Möglichkeit. Kilian Kunze war links durchgelaufen u. hatte genau nach innen gepasst. Die Gäste antworteten ebenfalls über ihre linke Angriffsseite nach Unstimmigkeiten des SSV- Verbund im Vorwärtsgang. Christian Wings verhinderte den schnellen Ausgleich. Dann kreuzte Eric Berger im gegnerischen Strafraum auf. Tarik Reinhard bereitete die Führung im energischen Vorwärtsgang vor. Kunze wurde angespielt und schoss von rechts entschlossen ins linke lange Eck ab.

Die Gäste mussten offensichtlich verletzungsbedingt bis zur Pause bereits 2 x wechseln. Trotzdem hatten sie danach ihre beste Phase u. der SSV leider auch die schwächste. VfL 05 drängte sofort energisch auf den Ausgleich u. haderte erst einmal bei einer ominösen Situation. Sie sahen ein Foulspiel an Neubert u. forderten vehement einen Strafstoß. Er bekam aber gelb wegen „Schwalbe“. Nun wird sich der Schreiberling nicht zum Oberschiedsrichter aufspielen, aber es mal relativ neutral versuchen. Foul war es fast sicher, aber ganz sicher auch außerhalb des Strafraumes. Unser Team geriet schwer unter Druck, produzierte viele Eckbälle u. kam kaum noch zu geordneten Aktionen. Beim Ausgleich stand Colditz am zweiten Pfosten blank. Erneut nach Eckball hielt Neubert direkt drauf u. traf unhaltbar zum 1:2. Da gingen die Köpfe bei den Markranstädtern erst einmal nach unten. Der zweifache Wechsel brachte zwar nicht unbedingt Struktur ins SSV- Spiel, aber sie rafften sich noch einmal auf u. kämpften unverdrossen. Nun geriet Hohenstein Ernstthal ernsthaft „ins Schwimmen“, hatte nicht mehr viel zuzusetzen u. verteidigte mit Glück den knappen Vorsprung. So jagte u. a. Patrick Scheithauer den Ball aus etwas spitzem Winkel übers Tor. Bei der allerletzten u. größten Chance des SSV brauchte man aber Glück u. Pech nicht mehr zu bemühen. Im Spiel 3 gegen 1 + Torwart gelang der sicher geglaubte Ausgleich nicht. Eric Daubitz war über rechts allein durch, ein VfL Verteidiger hatte nach Sturz den Weg frei gemacht. Der richtige Zeitpunkt zum Abspiel auf zwei Mitspieler oder alternative Torschuss gelang nicht.                                                            

Das Kurzfazit zum Spiel wurde bereits im zweiten Satz gezogen, für langfristige Ausblicke ist es noch zu zeitig. Nur so viel, auch nach den ersten Siegen sahen die Verantwortlichen weiter klare Bilder. In dieser Landesliga hat es der SSV mit seinen aktuellen Möglichkeiten gegen keinen Spielpartner einfach u. wird sich jeden Punkt schwer erarbeiten müssen. Ach ja, das noch: Ganz vereinzelt hörte man in der 2. Halbzeit, der SSV wäre wohl „schon tot“. Dieser Meinung kann man sein, insofern man die Hitze bedenkt die nicht nur den Akteuren zu schaffen machte. Auch nach der Niederlage sehen die überwiegende Mehrheit der Markranstädter Anhänger ihre Mannschaft auf einem guten Weg. Sie sind einfach nur etwas ruhiger als die Handvoll lärmender, positiv verrückter Gästefans u. werden bestimmt zum nächsten Spiel wieder dabei sein und ihr Team unterstützen.

 

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Glänzel, S. Seifert, Reinhard (62. Daubitz), Hildebrandt, Nüchtern, Kunze, M. Werner (62. Scheithauer), Berger

 

Wechselspieler: Hübner, Hahnefeld, T. Seifert, Frenzel, Randig, Daubitz, Scheithauer               

 

Tore: 1:0 Kunze (44.) 1:1 Colditz (57.), 1:2 Neubert (62.)

 

Schiedsrichter: Gärtner

 

Zuschauer: 235 


geschrieben von: R. Reuter am 28.08.2017

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - VFL 05 HOHENSTEIN-E.                                  

 

3. Spieltag Sachsenliga, Samstag, 26.08.2017, Anstoß 15.00 Uhr im Stadion am Bad                   

 

Zur Historie: Der VFL 05 ist eine Konstante der Landesliga u. bestreitet die 10. Saison. Spiele mit dem SSV gab es nur 2010 - 2012. Davor aufgrund der Ligastrukturen nicht. Fußball wird in H. E. seit über 100 Jahren gespielt. In den 1930-er Jahren profilierte sich VFL 05 höherklassig im Sportbezirk Chemnitz. In der „DDR-Zeit“ agierte H. E. im Bezirk (Liga u. Klasse) Karl Marx Stadt, oft auch Kreisklasse. Der dreimalige Aufstieg im Laufe der Jahre führte 2008 in die Landesliga. Die Anzahl der Begegnungen mit dem SSV hielt sich in Grenzen, 3 x gewann der SSV, 1 x VFL.

Aktuell: Hohenstein Ernstthal wird, wie seit Jahren, in der oberen Tabellenhälfte erwartet u. hat Potential zu vorderen Plätzen. Was die Ausbeute zum Auftakt wert ist  –2 x remis- wird sich zeigen. In Pirna nicht verloren war beachtlich. Zuhause hätte man gerne den „Dreier“ geholt, aber Radebeul zeigte sich bisher gut „in Schuss“.

Der SSV siegte 2 x knapp u. freut sich über das Optimum. Mehr nicht, die Tabelle wird nicht ausgeschnitten. Es war nicht unverdient, schon  aufgrund der Chancen. Etwas Glück gehört bei knappen Ergebnissen dazu. Beide Gegner waren recht beachtlich, stärkere werden kommen. Personell war der SSV ordentlich, aber nicht üppig, aufgestellt. Einige haben Blessuren, wurden in der Woche behandelt u. hoffen auf den Einsatz, mehrere werden dazukommen. Ein positives Problem für den Trainer. Die erfolgreiche Mannschaft wird sicher wenig verändert. Trotzdem hat er auch Verbesserungsmöglichkeiten ausgemacht. Ebenfalls positiv die folgende Personalie: Mit Andre Bittner wurde ein Co-Trainer gewonnen. Sicher eine gute Lösung in allen relevanten Betreffs u. eine Verstärkung des überschaubaren Funktionsteams.                     

                                                                                                                                       

Vorspiel: Spitzenspiel der Senioren Stadtliga SSV Markranstädt – SSV Stötteritz, Anstoß 13.00 Uhr.  

                   

Die Getränkeversorgung findet wieder auch im Clubraum auf der Tribüne statt. Anfahrt u. Parken mit KFZ: Wegen zwei Sperrungen wird besonders für Auswärtige die Anfahrt von B 186/B 87 über Lützner Straße in Schwarzer Weg zum Parkplatz Festwiese empfohlen. Wegen Badebetrieb ist dieser zu nutzen.    Im Bereich der gesamten Zufahrt zum Stadion - Straße Am Stadtbad - besteht ein beidseitiges Zonen-Parkverbot (Fahrbahn + Seitenstreifen + Stadtparkflächen) !!!

 

Ergebnisse 2. Spieltag

Grimma – Eutritzsch               4:0

Lößnitz – Rapid Chemnitz      5:0

Niesky - Pirna–Copitz             0:2

Plauen II. – Markranstädt       1:2

Glauchau - Markkleeberg       0:0

Großenhain - Riesa                2:3 

Zwenkau - Reichenbach        0:2 

Hohenstein–E.  – Radebeul   1:1

                                                               

Spieltag und Tabelle nach dem 2. Spieltag hier.

                                              

Grimma u. Pirna unterstrichen ihre Ambitionen. Riesa siegte vor fast 800 Zuschauern in Großenhain. Der hohe Lößnitzer Sieg unterstreicht die Leistung des SSV vom 1. Spieltag.

 

Spiele 3. Spieltag

Pirna–Copitz – Radebeul

Rapid Chemnitz – Plauen II.

Eutritzsch – Glauchau

Markkleeberg – Lößnitz

Niesky – Großenhain

Riesa – Zwenkau

Reichenbach – Grimma

Markranstädt – Hohenstein–Ernstthal

geschrieben von: R. Reuter

SPIELBERICHT: VFC PLAUEN 2 - SSV MARKRANSTÄDT

 

2. Spieltag Sachsenliga - VFC Plauen II. – SSV Markranstädt 1:2 (1:0)

 

Der SSV fuhr mit dem Ziel nach Plauen etwas Zählbares, also wenigstens einen Punkt, mitzunehmen. Das war nicht tiefgestapelt, denn es mussten auch einige Kräfte ersetzt werden. Primär aber war klar, dass der VFC nach der Auswärtsauftaktniederlage einiges daran setzen würde um die Punkte im Vogtland zu behalten. Auf sechs Positionen verändert u. mit Kräften des Oberligateams die am Vortag zumindest im Aufgebot standen, sollte das realisiert werden. Die Plauener begannen elanvoll u. setzten Markranstädt unter Druck. Treffer gelangen nicht u. nach zirka 20 Minuten setzte der SSV erste Zeichen. Bei zwei Großchancen war die Führung fällig. Tarek Reinhard köpfte freistehend vorbei (28.) u. Eric Berger`s Heber (35.) verfehlte das leere Tor. Beide mal war Martin Werner der Vorlagengeber. Die Quittung folgte prompt. Konnte Christian Wings nach Fehlpass in der eigenen Hälfte im 1:1 gerade noch glänzen, gab es nach dem folgenden Eckball die Ernüchterung. Es fehlte das resolute Eingreifen am kurzen Pfosten u. der SSV bugsierte praktisch selbst den Ball ins Netz.

Wie vergangene Woche hatte Uwe Ferl offensichtlich die richtigen Worte in der Pause gefunden. Ein gut vorgetragener Angriff über Reinhard u. M. Werner nutze Berger in Mittelstürmerposition geschickt zum Ausgleich. Nun waren aber die VFC- Geister endgültig geweckt u. Markranstädt bekam oft keinen Zugriff. Besonders bei Freistößen u. Eckbällen gab es brisante Aktionen im Markranstädter Strafraum. Christian Wings zeichnete sich aus u. einige Male hatte man auch das nötige Glück. Dann ging es wieder verheißungsvoll in die andere Richtung. Der Gastgeber musste nun dem hohen Tempo sichtlich Tribut zollen u. deren Abwehr bekam ebenfalls Probleme.. Ein Indiz, vier gelbe Karten, insgesamt fünf, kassierten sie innerhalb 20 Minuten. Das dem SSV noch das Siegtor gelang war natürlich die Krönung. Wieder ging ein weiter Einwurf vom eingewechselten Kilian Kunze voraus, Berger lief in der Mitte gut ein u. sein Kopfball ging unhaltbar als Aufsetzer am ungesicherten zweiten Pfosten ins Tor.

Unser Trainer kommentierte sachlich: Mit einem Unentschieden wäre ich nach dem Verlauf der 1. Halbzeit schon zufrieden gewesen u. die agilen Plauener hätte sich das auch verdient.

 

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Glänzel, Rothe, Reinhard, Hildebrandt, Nüchtern Frenzel (62. Kunze), M. Werner (88. T. Seifert), Berger

 

Wechselspieler: Egi, Randig, Kunze, T.Seifert 

 

VFC II.: Grötzsch, Thönelt, Ketzel, Färber, Schneider, Schröter (87. Dolle), Wüstenhagen (56. Fritzlar), Grandner, Zimmermann, Lucenka, Zerrener (84. Hopf)

 

Torschützen: 1:0 Frenzel (43), 1:1 Berger (52.), 1:2 Berger (88.)

 

Karten: Gelb - Plauen 5x, Markranstädt 1x

 

Schiedsrichterteam: Gläser, Schulze, Diener

 

Zuschauer 70  

geschrieben von: R.Reuter am 20.08.2017

VORBERICHT: VFC PLAUEN 2 - SSV MARKRANSTÄDT

 

2. Spieltag Sachsenliga, So. 20.08.2017, Anstoß 14.00 Uhr, Vogtlandstadion auf dem Platz im Käfig. Anschrift: Nach dem Stadion 25, 08525 Plauen

 

Der nächste Spielpartner des SSV, die II. Mannschaft des VFC Plauen stieg nach fünf Jahren in der Landesklasse wieder in die Landesliga auf. Sie sind kein absoluter Neuling, genauso wie ihr Spielpartner am 1. Spieltag der Radebeuler BC. Dort unterlagen sie zum Auftakt klar mit 1:4. Die Niederlage kam für VFC II. recht unglücklich zustande. Erst mussten sie nach drei Minuten auswechseln u. waren vor der Pause durch Feldverweis dezimiert. VFC II. soll junge Spieler möglichst für die „Erste“ weiter entwickeln u. die Liga halten. Dafür verstärken Kai Zimmermann u. Ronny Färber, zwei Regionalligaerfahrene Akteure, sowie bei Bedarf sicher auch noch Spieler aus dem Aufgebot der I. Mannschaft das Team. 

Der SSV hat keinen Grund einen Gegner der Landesliga zu unterschätzen. Gerade weil es im 1. Spiel recht gut lief u. drei Punkte geholt wurden. Das war schwer genug erarbeitet gegen ein zwar aktuell verstärktes Team, aber aus der unteren Hälfte der letzten Saison. Abwehrroutinier Marcus Saalbach wird wegen der Verletzung aus dem Lößnitzspiel auf jeden Fall erst einmal ausfallen. Trainer Uwe Ferl wird sicher auch in der zentralen Abwehr eine gute Lösung finden, wie zuletzt für den Angriff. Auf jedem Fall bedarf es einer ähnlichen Leistung, die zum Auftaktspiel alle überzeugte, um in Plauen zählbares zu erreichen. 

Die vermeidlichen Staffelfavoriten konnten am 1. Spieltag nicht durchweg siegen, spielten aber auch teils gegeneinander. So Pirna–Copitz gegen Hohenstein Ernstthal. Grimma verlor überraschend klar in Markkleeberg. Allerdings mussten sie mit einem 0:1 Rückstand in der 1. Minute u. Roter Karte nach drei Minuten fast die gesamte Spielzeit in Unterzahl gegen geschickt spielende Kickers das Spiel bestreiten. Die Aufsteiger Eutritzsch, Großenhain u. Radebeul gewannen ihre Auftaktspiele.

 

Ergebnisse 1. Spieltag:

Riesa – Niesky                                      3:4

Rapid Chemnitz – Glauchau                 2:2

Eutritzsch – Zwenkau                            5:3

Reichenbach – Großenhain                  0:2

Markranstädt – Lößnitz                         3:2

Markkleeber – Grimma                          3:0

Pirna- Copitz – Hohenstein-Ernstthal    2:2

Radeberg – Plauen                               4:1

 

Spieltag und Tabelle nach dem 1. Spieltag hier.

 

Die Spiele des 2. Spieltages:

Hohenstein Ernsthal – Radebeul

Plauen 2 – SSV Markranstädt

Grimma – Eutritzsch

Lößnitz – Rapid Chemnitz

Zwenkau – Reichenbach

Großenhain – Riesa

Niesky – Pirna-Copitz

Glauchau – Markkleeberg 

geschrieben von: R. Reuter

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FC LÖßNITZ

 

1. Spieltag Sachsenliga - SSV Markranstädt – FC 1910 Lößnitz 3:2 (1:2)

 

Der SSV hatte sich zum Auftakt Gäste geladen. Viele kamen, auch aus der Kommunalpolitik u. Wirtschaft. Vor allen Dingen aber auch einmal  mal wieder mehr Fans, die gespannt waren auf das aus eigenen Reihen neuformierte Team mit den verbliebenen „Treuen“, u. dabei nicht enttäuscht wurden. Überhaupt war es ein toller Rahmen den die fleißigen Helfer geschaffen hatten. Vorspiel für die Kinder, Oldtimerauftritt, Hüpfburg, Topversorgung, etc., selbst das Wetter spielte mit.

Da wollten die Akteure nicht nachstehen, begannen mit viel Elan u. Spielwitz. Bereits in den ersten 10 Minuten hatte der SSV einige Tormöglichkeiten. In der 2. Minute reagierte Köpsel großartig bei einem Flachschuss von Eric Berger. Die fällige u. verdiente Führung aber gelang nicht. Lößnitz wehrte sich mit allen Mitteln. Der junge Schiedsrichter pfiff zwar meistens, griff aber vorerst nicht zum „Beruhigungsmittel Gelb“. Bei der ersten Großchance der Gäste konnte in der 23. Minute mit viel Glück der Rückstand vermieden werden. In der 38. Minute belohnte sich der SSV. Einen guten Angriff mit Eingabe über links schloss Marcel Nüchtern mit unhaltbaren Distanzschuss ab. Lößnitz zeigte zunehmend was sie so alles drauf haben u. das war richtig gut. Der Ausgleich durch Wölfel wurde durchs Zentrum kombiniert. Beim 1:2 schoss Hauck, ebenfalls unhaltbar, rechts oben ein. Zwei tolle Tore aus neutraler u. 1910 Sicht, aber die SSV Abwehr hatte immer mal einige „Wackler“ Das 1:2 fiel nach Freistoß in Unterzahl u. Unordnung. Marcus Saalbach lag verletzt am Spielfeldrand. Bitterer Spielstand nach so guter 1. Halbzeit des SSV.

Das sah trüb aus, aber die Mannschaft Team kam gut in die 2. Hälfte zurück. Über links u. Nüchtern ein schneller Konter den Berger zum Ausgleich nutzte. Keiner war strafbar Abseits, auch wenn der Assistent mal kurz die Fahne hob. Unberechtigt wie er schnell erkannte, aber Lößnitz war erbost. Das setzten sie in aggressive positive Energie um u. Markranstädt unter Druck. Eine Szene in der 57. Minute zeigte exemplarisch die SSV-Einstellung des gesamten Spiels, neben prima Spielzügen ganz großer Kampfgeist. Raik Hildebrandt köpft einen Ball von der Linie, Christian Wings glänzt beim zweiten Ball. Martin Werner kann nicht nur Freistöße. Den weiten Einwurf von Kilian Kunze unterschätzt die Lößnitzer Abwehr u. Werner trickst sie in Manier eines routinierter Mittelstürmer zur umjubelten Führung aus. Es folgen noch lange 25 Minuten, Lößnitz will zumindest den Punkt. Der SSV kämpft verbissen um jeden Ball, erspielt gute Kontermöglichkeiten u. feiert am Ende den verdienten Sieg. Die Einzelkritik überlasse ich wie immer dem Trainer. Alle haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut gespielt u. gekämpft. Sicher eine Floskel, leicht gesagt bei einem schwer erkämpften Sieg, aber weitestgehend zutreffend. Einer sei doch mal stellvertretend für alle genannt: Der junge Tarik Reinhard mit starker, fehlerfreier u. fairer Abwehrarbeit sowie gutem Aufbau. Ein prima Auftakt für den SSV, der optimistisch in die Zukunft blicken lässt.

 

SSV: Chistian Wings, Jens Werner, Tino Oechsner, Marcus Saalbach (43. Sebastian Seifert), Robin Glänzel, Tarik Reinhard, Jens Frenzel (62. Kilian Kunze), Raik Hildebrandt, Marcel Nüchtern, Martin  Werner, (78. Tom. Seifert), Eric Berger

 

Lößnitz: Köpsel, Frenzel, Wölfel, Sprunk, Becher, Trehkopf, Troschke, Werneke, Teubner, Baumann, Hauk. Ersatz: Lohse, Ströhle, Lauckner, Prüger, Schreiter, Schreiber, Samatov

 

Tore: 1:0 Nüchtern (28.), 1:1 Wölfel (37.), 1:2 Hauck (44.), 2:2 Berger (51.) 3:2 M. Werner (65.)

 

Karten: 2 x gelb SSV, 5 x gelb, 1 x gelb rot (letzte Minute) Lößnitz                                

 

Schiedsrichterteam: Eckert, Windisch, Fiedler

 

Zuschauer: 325


geschrieben von: R. Reuter am 14.08.2017

VORBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FC LÖßNITZ

 

1. Spieltag Sachsenliga 

 

Fußballpunktspiele zwischen Lößnitz u. Markranstädt hat es in der über 100- jährigen Geschichte beider Vereine noch nie gegeben. Gemeinsamkeiten bestehen durchaus. Beide sind Kleinstädte in der Nähe großer Fußballstandorte - hier Leipzig, da Aue -. Beide spielten ununterbrochen jahrzehntelang Bezirksliga, getrennt in Leipzig u. Karl-Marx-Stadt/Chemnitz.

Lößnitz erreichte als Aufsteiger in der Saison 16/17 einen recht sicheren 12. Platz. Eine bessere Platzierung war möglich, die wurde in den letzten Begegnungen verspielt. Der FC 1910 hat ein eingespieltes routiniertes Team, das mit gezielten Zugängen verstärkt wurde. Viele Akteure spielten bei höherklassigen Vereinen der fußballstarken Region u. hatten in Aue, Zwickau, Plauen u. Chemnitz ihre Ausbildung. Neben den Routiniers Marco Wölfel (31), Marcel Trehkopf (35), u. einigen anderen stehen auch junge Spieler im Stammaufgebot. So die Zugänge Martin Sprunk (23), von Ligakonkurrent Glauchau, Marcel Becher (RBL II. 20), Tim Baumann (22) VfC Plauen. Das Team von Neutrainer Rene Klingbeil (36), vorher Profi in Jena u. Aue, bestritt schon im Juli Testspiele gegen die 2. Bundesligamannschaft von Erzgebirge Aue u. Regionalligist VfB Auerbach (1:2) mit dem gesamten großen Aufgebot u. hinterließ dabei einen ausgezeichneten Ausdruck. Da kommt auf unseren SSV gleich ein ganz starker Gegner zu, der auch zeigen wird wo das Team steht.

Trainer Uwe Ferl nimmt das alles aufmerksam zur Kenntnis. Sein Auffassung ist grundsätzlich: „Wir werden uns in keinem Spiel hinten reinstellen, sondern wollen Fußball nach vorn spielen“. Das ist ein lobenswertes Unterfangen, aber hinsichtlich der Torabschlüsse hat man gesehen, dass „noch gut Luft nach oben“ ist. Gerade nun bei den ersten Spielen muss er auf seinen als Sturmspitze (Neufußballdeutsch Zielstürmer) vorgesehenen Angreifer Patrick Scheithauer (im Vorjahr Toptorjäger der 2. Landesklassemannschaft) verzichten. Ferl hat einen B- Plan, was bleibt ihm anderes übrig, u. alle glauben u. hoffen dass der aufgeht. Ansonsten stehen nicht alle Akteure des sowieso nicht üppigen Aufgebotes zur Verfügung, aber die einzelnen Positionen können nach Vorstellungen des Trainers gut besetzt werden.

So sehen wir also dem Auftakt optimistisch und gespannt entgegen.

geschrieben von: R. Reuter am 10.08.2017

DIE LANDESLIGA 2017/2018 ALLGEMEIN UND AUS MARKRANSTÄDTER SICHT

 

Mit 5 „neuen Teams“ ist die Landesliga am Start u. deshalb gegenüber dem letzten Jahr recht durchgemischt. Für unseren SSV ist diese Klasse zwar kein absolutes Neuland aber nach vielen Jahren in der Oberliga doch erst einmal wieder eine andere Umgebung. Mit Eilenburg u. Kamenz verließen ehemalige Kontrahenten Sachsens höchste Klasse nach oben, in die Oberliga. Einen ganz anderen Weg ging ein weiterer jahrelanger gestandener Landesligist mit einst großen Ambitionen. Gelb Weiß Görlitz nahm nach Beginn der letzten Saison seine 1. Mannschaft ganz aus dem Spielbetrieb. Taucha 99 blieb nur ein Jahr u. der BSC Freiberg stieg freiwillig ab, sodass Zwenkau in der Liga blieb. Alle 4 Landesklassesieger nahmen ihr Aufstiegsrecht wahr. Lipsia Eutritzsch u. der Großenhainer FV sind absolute Neulinge, während VFC Plauen II. u. der Radebeuler BC 08 nach Landesklasseaufenthalten zurückkamen. Nun ist es an dieser Stelle nicht das primäre Anliegen jahrelange Tendenzen, oft auch negative, hinsichtlich Kommen u. Gehen von Vereinen ausführlich zu bewerten. Nur so viel: Das Verschwinden gestandenen Vereine aus höheren Ligen hat heutzutage fast immer wirtschaftliche Ursachen. Hoch hinaus wollen folgt oft der tiefe Fall. Im Betreff der Landesliga u. sogar Oberliga denkt man an Zittau, Dresden Laubegast, Neustadt, Borna, Borea Dresden u. a. In Markranstädt hat man da ja nun selbst seine Erfahrungen machen müssen u. stellt sich aktuell der Aufgabe in der gutklassigen Landesliga ein solides Dasein zu sichern. Schwer genug, allein mit eigenen Nachwuchs ist es nicht zu erreichen. Diese Erfahrungen haben auch alle anderen gemacht.

Die sportliche Einschätzung aus Sicht des SSV fällt nicht leicht, u. a. da man lange nicht in dieser Liga spielte u. es zu einigen Vereinen bisher überhaupt keine Kontakte im Punktspielbetrieb gab. Das betrifft neben Großenhain, Eintracht Niesky u. den Reichenbacher FC, auch unseren ersten Gegner den FC 1910 Lößnitz . Die Favoriten sind ja immer die anderen u. aus deren Sicht bestimmt auch unser SSV als Absteiger aus der Oberliga. Dazu noch etwas später. Der FC Grimma spielt schon einige Jahre im oberen Bereich, war zuletzt auf dem 3. Platz nahe am Aufstieg u. dürfte einer der Favoriten der Meisterschaft sein. Das gilt ähnlich für VfL Hohenstein-Ernstthal, Stahl Riesa u. VfL Pirna Copitz. Bei allen anderen, auch den Aufsteigern, muss man abwarten ob sie sich wesentlich verstärkt haben oder nicht. Wenn ja, dann ist dem einen oder anderen durchaus ein vorderer Platz zuzutrauen.

Die Einordnung des SSV ist nicht einfach, da sind schon im eigenen Verein die Meinungen weit gestreut. Trainer Uwe Ferl sieht das ganz realistisch u. vorsichtig optimistisch: Die Landesliga Sachsen ist spielstark, da könnten viele Vereine mit der Oberliga mithalten. Siehe auch die aktuellen Auftaktsiege der Aufsteiger Eilenburg u. Kamenz. Wir haben aber wieder eine neue Mannschaft, die sicher auch noch einige Spiele braucht um sich endgültig zu finden. Positiv, wenn auch aus schwieriger Situation geboren: Es sind fast alles Spieler die schon einige Zeit im Verein spielen. Hauptsächlich die verbliebenen Aktiven der 1. u. 2. Mannschaft, mit viel Routine aber auch jugendlichen Elan. Dazu weiterer Nachwuchs u. wenige Zugänge. Die Vorbereitung lief ordentlich, ohne Euphorie auszulösen. Nun gilt es für den Trainer die vorerst schlagkräftigste Einheit zu finden u. für alle sich der Aufgabe zu stellen u. ggf. unterzuordnen. Das wird nicht leicht werden. Uwe Ferl hat aber in all den Vorbereitungswochen betont: Ich brauche euch alle, nicht immer zur gleichen Zeit, aber ganz bestimmt im Laufe der langen Saison. 20 Spieler + sind nicht zu viel. Gerade unter unseren Bedingungen, wobei durchaus Spieler neben Verletzungen auch einmal aus anderen Gründen eben nicht zur Verfügung stehen.

Es wird sicher ein spannendes Spieljahr mit neuen Erfahrungen u. Erlebnissen für Spieler und Anhänger unseres Vereins. Zwänge gibt es keine mehr, nur Ziele. Das wichtigste heißt in jeder Beziehung wieder ein gestandener Landesligaverein zu werden u. natürlich ansehenswerten Fußball für die Fans zu spielen. Das wird schwer genug. Mit Optimismus sollten wir uns darauf freuen und die reizvolle Aufgabe angehen.

geschrieben von: R. Reuter am 09.08.2017

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV EINTRACHT SERMUTH

 

1. Runde Sachsenpokal - SV Eintracht Sermuth – SSV Markranstädt 0:3 (0:1)

 

Der SSV siegt auswärts in der ersten Runde des Sachsenpokal. Die Markranstädter entledigten sich sicher der ersten Pokalaufgabe. Viel Geduld war gefragt, denn das Landesklasseteam stand recht geschickt und kompakt mit allen Akteuren in der Abwehr, auf gelegentliche Konter hoffend. Da ließ die SSV Abwehr kaum etwas zu. Schon in der Anfangsphase gab es zwei gute Möglichkeiten (Raik Hildebrandt, Tino Oechsner), aber zunehmend wurden die finalen Zuspiele und Abschlüsse zu ungenau. So bedurfte es einer prima Schussleistung von Tarek Reinhard der aus der Distanz den Ball ins rechte obere Dreieck nagelte. Nach der Pause wurden viele Chancen herausgespielt, aber auch vergeben. Patrick Scheithauer verwertete jeweils am Ende der Angriffskette wenigstens zwei Stück und traf vorher Aluminium. Der Rasen war gut, der  Gegner forderte den SSV kampfstark, in erträglichen Maßen hart aber herzlich. Somit wurde es in dieser frühen Saisonphase noch ein recht  ordentlich passender Härtetest für die Markranstädter.  

     

SSV: Wings, Berger, J. Werner, Oechsner,  Frenzel, Reinhard, Kunze (75. Rothe), Hildebrandt, Nüchtern, Scheithauer, T. Seifert (60. M. Werner)

 

Wechselspieler: Egi, Rothe, M. Werner

 

Tore: 1:0 Reinhard (43.), 2:0 u. 3:0 Scheithauer (57./86.)

 

Schiedsrichter Schalkowski

 

Zuschauer: 60, davon 15 aus Markranstädt

geschrieben von: R. Reuter am 07.08.2017

VORSCHAU AUF DIE SAISON 2017/2018 MIT BLICK IN DEN "RÜCKSPIEGL"

 

Mit 15 Teams startet der SSV Markranstädt gewohnt breit und gut aufgestellt in die neue Saison 2017/18. Während im Nachwuchsbereich bis auf die altersbedingt obligatorischen Wechsel in die nächsten Altersklassen im Prinzip „alles im alten Rahmen bleibt“ gab es im Herrenbereich gravierende strukturelle Veränderungen. In Folge dessen wurden in diesem Bereich auch neue Zielstellungen definiert.

 

Zuvorderst steht über allen, dass der Verein in seiner Gesamtheit im wahrsten Sinne des Wortes vereint und somit wieder enger zusammen mit allen Mitgliedern, Unterstützern sowie Anhägern seine sportlichen und sozialen Ziele verwirklicht.

 

Das war in einigen Bereichen in den vergangenen Jahren nicht immer so. Primär steht jetzt der Ausblick auf die Zukunft.  Die gern angewandte Plattitüde – wir schauen nur nach vorn und nicht zurück - ist allerdings unangebracht. Es gibt keinen völlig neuen Verein. So sind fairerweise einige Anmerkungen zur jüngeren Vergangenheit erlaubt. Man sollte die sportlich recht erfolgreiche Zeit, besonders mit vorderen Plätzen in der Oberliga und erfolgreichen Abschneiden aller Herrenteams, auch würdigen und in guter Erinnerung behalten. Nicht vergessen sind auch die Forderungen von nicht wenigen, auch Außenstehenden, an die Verantwortlichen den Aufstieg in die Regionalliga zu realisieren. Das ist nun schon seit zwei Jahren Geschichte, und selbst die Oberliga zu erhalten war aus finanziellen und in Folge dessen sportlichen Bedingungen nicht möglich. Trainer Holger Krauss ist für sein Wirken als Trainer der 1. Mannschaft in den beiden letzten Jahren zu danken. Unter sehr schwierigen Bedingungen hielt er die Liga 2015/16, zuletzt reichte es eben nicht mehr. Krauss und Olaf Brosius als Trainer der 2. Mannschaft stehen dem Verein unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr zur Verfügung.

 

Der Vorstand hatte wie man so allgemein sagt - unter Abwägung aller Erkenntnisse - eine Entscheidung zu treffen. Dabei hat man es sich nicht leicht gemacht, zumal bekannt war, dass das angedachte bei vielen Aktiven nicht nur pure Freude auslöste. Die Entscheidung pro Landesliga wurde aber von den meisten Fußballanhängern Markranstädts als gut empfunden. Aufgrund der sportlich-personellen Bestandes war es nicht machbar weiter mit drei Herrenteams anzutreten. Fast 20 Jahre mit der 2. Mannschaft auf Bezirksniveau und auch Bezirkspokalsieger werden in die Vereinsgeschichte eingehen. Allen Aktiven und besonders dem Trainer Olaf Brosius sowie seinen Helfern im Umfeld, die diese Leistung erst möglich machten, ist Anerkennung und Dank zu zollen. 

 

Unter den derzeitigen Voraussetzungen sind auch die künftigen Vereinsziele sehr anspruchsvoll. Das betrifft alle Altersklassen und natürlich auch die 1. Mannschaft in der Sachsenliga. Uwe Ferl wurde für das Traineramt gewonnen.  Sein früheres Wirken als Spieler und Trainer, u. a. auch für den SSV, ist ja noch hinreichend bekannt. Auf sein Wissen u. Können bauen nun die Verantwortlichen. Zwar wird es wieder eine neue Mannschaft sein, aber ganz anders als in all den letzten Jahren. Nach anfänglichen Ungewissheiten hat sich die personelle Lage entspannt. Ausschließlich aus den eigenen Reihen - 10 Spieler aus dem Aufgebot der letztjährigen  1. Mannschaft, eine Reihe aus der 2. Mannschaft und Juniorenspieler – kann schon ein Team gestellt werden, dazu 3 Zugänge. Gefragt ist jugendlicher Elan und Routine. Darauf kann Ferl bauen, denn von 19 bis über 30 Jahre jung ist alles dabei. Laut seiner Einschätzung ist das auch erforderlich, die Sachsenliga ist stark aufgestellt.

 

Die „alte Dritte“ rückte in die Stadtliga auf und ist plus einige Verstärkungen die neue 2. Mannschaft. Für Trainer David Polz und seine Mannen eine große Herausforderung den Klassenerhalt zu schaffen.

 

Der Nachwuchsbereich ist wieder in allen Altersklassen stark aufgestellt. Unter besten Voraussetzungen auf unseren Sportanlagen wollen die ambitionierten Trainer primär eine gute Ausbildung von der G bis zur A- Junioren in den Vordergrund stellen. Alle drei Großfeldteams werden wieder in der höchsten Klasse Sachsens, der Landesliga spielen. Das wird sie sportlich fordern und voranbringen. Wünschenswert ist, dass nach Ende der Juniorenzeit noch mehr Spieler in den Männerbereich integriert werden. 

 

Auch auf verschiedenen anderen Feldern will der Verein zulegen um wieder mehr Fußballanhänger zu den Spielen begrüßen zu dürfen. U. a. für Frauen und Kinder soll das Angebot attraktiver werden. Lasst euch überraschen und kommt zum ersten Punktspiel der Sachsenliga gegen Lößnitz - am Sonntag, 13.08.2017, Anstoß 15.00 Uhr - ins Stadion am Bad.  

geschrieben von: R. Reuter am 04.08.2017

VORBERICHT: SV EINTRACHT SERMUTH - SSV MARKRANSTÄDT

1. Runde Sachsenpokal - 06.08.2017, Anstoß 15:00 Uhr, Sportplatz Sermuth, Freiberger Muldenbrücke 1

as erste Pflichtspiel 2017/18 führt den SSV im Pokalwettbewerb zu einem Landesklasseteam. Sermuth belegte vergangene Saison den 13. Platz und geht die neue Saison optimistisch an. Nach einem 12:1 Sieg gegen Kreisoberligist Chemie Böhlen im letzten Vorbereitungsspiel sieht man auch dem Spiel gegen Markranstädt gelassen entgegen. Auch nach dem Motto: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.

Für den SSV ist es primär noch ein zusätzliches Vorbereitungsspiel mit dem neu formierten Team auf die sicher anspruchsvolle Landesliga. Das möchte man nach Möglichkeit auch gewinnen um weitere Spiele im Landespokalwettbewerb, vielleicht auch daheim gegen höhere „Höherklassige“, zu ermöglichen. Aus unterschiedlichen Gründen stehen mehrere Spieler nicht zur Verfügung. Mit einem trotzdem ordentlich aufgestellten Team, dabei eine gute Möglichkeit für die „Nachrücker“ sich entsprechend zu empfehlen, gewinnt Trainer Uwe Ferl dem Pokalspiel Positives ab. In Anbetracht  der Situation sind die Markranstädter gut beraten die Aufgabe mit der notwendigen Konzentration und Ernsthaftigkeit anzugehen. 

geschrieben von: R. Reuter am 03.08.2017

KNAPPE NIEDERLAGE GEGEN EHEMALIGEN LIGAKONKONTRAHENTEN

 

Union Sandersdorf – SSV Markranstädt 2:1 (1:0)

 

Das siebte und letzte Vorbereitungsspiel verliert unser SSV knapp beim langjährigen Oberligakontrahenten. In der ersten Halbzeit ist Sandersdorf die bessere Mannschaft und verdient sich die Führung in der 27. Minute durch Lochmann. Dann kommt Markranstädt gut ins Spiel und hat besonders in der zweiten Hälfte mehrere Chancen zum Ausgleich. Stattdessen fällt das 2:0 durch Eberhard (81.) bei Ballbesitz und Fehlpass in der eigenen Hälfte. Der SSV lässt aber nicht locker und kommt wenigstens noch zum Anschlusstreffer durch Raik Hildebrandt zwei Minuten später. SSV Trainer Uwe Ferl zeigte sich trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Das gilt besonders dem allgemeinen Zustand des Teams zum aktuellen Zeitpunkt zwei Wochen vor Punktspielbeginn.

 

SSV: Wings, Oechsner, Saalbach, Glänzel, S. Seifert, J. Werner, Reinhardt, Frenzel, Hildebrandt, Scheithauer, Berger

 

Wechselspieler: Egi, M. Werner, Kunze, Hahnefeld

geschrieben von: R. Reuter am 29.07.2017

ROMONTA LUD ZUM VORLETZTEN TESTSPIEL

 

1. FC Romonta Amsdorf – SSV Markranstädt 2:3 (2:1)

 

Der ambitionierte Verbandsligist Amsdorf spielte in der 1. Halbzeit sehr stark und kompakt. Der SSV zeigte gute spielerische Ansätze, machte aber in der Vorwärtsbewegung einige Fehler. Der Gastgeber nutzte das immer wieder zu gefährliche Gegenangriffen. Torjäger Gründler nutzte einen Abstimmungsfehler zum frühen 1:0 (7.). Tom Seifert scheiterte noch nach 20 Minute allein vor dem Hüter, machte aber in der 24. Minute den Ausgleich. Hecht erzielte platziert aber nicht unhaltbar ins Torwarteck das 2:1 (27.). Der knappe Rückstand zur Pause wurde mit Glück und Geschick gehalten. Der SSV hatte kaum Wechselmöglichkeiten, dominierte das Spiel in der 2. Halbzeit aber zusehends. Tarik Reinhard erzielte per sicherem Foulstrafstoß (verwirkt vom Torwart an Jens Frenzel) den Ausgleich (61.) Eric Berger gelang nach Kombination in der Schlussminute der Siegtreffer.  

 

SSV: Hübner, Baumann, Oechsner, Glänzel, S. Seifert, Werner, Reinhardt, Randig (46. Nüchtern), Frenzel, Berger, T. Seifert (60. Randig)

 

Wechselspieler: Egi, Nüchtern  

 

Tore: 1:0 Gründler (7.), 1:1 T. Seifert (24.), 2:1 Hecht (27.), Reinhard (61.), 3:2 Berger (90.)

geschrieben von: R.Reuter am 22.07.2017

VIER TORE FÜR DEN SSV IM VIERTEN TEST

 

SSV Markranstädt – SV Eintracht Elster 4:0 (3:0)

 

Im vierten Vorbereitungsspiel auf die neue Saison blieben die Markranstädter weiter erfolgreich. Das ist zwar zweitrangig, besonders weil Elster an diesem Abend kein allzu starker Gegner war. Siege sind aber immer willkommen zumal der Partner in einer gleichen Liga spielt. Es dauerte auch bis fast zur 40. Minute bevor der SSV sein leicht überlegenes Spiel, im Abschluss aber etwas ungenau, in Torerfolge umsetzen konnte. Dann musste man bei gleich 3 Treffern in 6 Minuten um den frisch gekürten Aufsteiger in die Verbandsliga Sachsen Anhalt ziemlich bangen. Ein hoher Sieg bahnte sich an, zumal Raik Hildebrandt mit feinem Freistoßtor nach 59 Minuten zeitig nachlegte. Dann mühte man sich bei hohen Temperaturen redlich, sehnte aber mehr dem Abpfiff durch Schiedsrichterin Christine Weigelt herbei: Ein Tor gelang trotz Gelegenheiten auf beiden Seiten nicht mehr.

Interessant ein Ausflug in die Historie. Auf die Fußballspieler der Kleinstadt Zahna–Elster, zwischen Jessen und Wittenberg an der Mündung der Schwarzen Elster in die Elbe gelegen, traf unsere 1. Mannschaft wahrscheinlich noch nie. Da kann man mal ermitteln wieviel Vereine überhaupt sportliche Gegner des Markrantädter Fußball seit der Gründung 1912 waren. Zumal in der kommenden Landesligasaison für den SSV einige „Neue“ dazukommen.

   

SSV: Hübner, Werner, Oechsner, Glänzel, S. Seifert, Kunze (46. Randig), Reinhardt, Nüchtern (46. Frenzel), Hildebrandt, Berger, T. Seifert.

 

Wechselspieler: Egi, Randig, Frenzel, Scheithauer, Hahnefeld

 

Tore: 1:0, 4:0 Hildebrandt (38. u. 59.); 2:0 Kunze (39.); 3:0 T. Seifert (41.)

 

Vorschau auf weitere Vorbereitungsspiele

 

Samstag, 22.07.,14.00 Uhr bei Romonta Amsdorf. Freitag, 28.07.,18.30 bei Union Sandersdorf

 

Die Grundlagenvorbereitung ist nun für die meisten Spieler abgeschlossen. In den nächsten Wochen wird Trainer Uwe Ferl mehr im technisch taktischen Bereich arbeiten. Bedeutet auch: Wer wird dann am 13.08. beim Auftakt gegen Lößnitz im Team sein und auf welchen Positionen spielen. Wobei jetzt schon klar ist; Im Laufe der langen Saison werden die jetzt zum erweiterten Aufgebot von 20 + gehörenden Spieler ganz bestimmt alle benötigt.   

Die beiden kommenden Spielpartner eignen sich aufgrund ihrer Spielstärke recht gut zur Entwicklung des Teams und Positionsbestimmung und sind zur richtigen Zeit ein absoluter Gradmesser. Romonta Amsdorf hat eine starke Saison gespielt und wurde Dritter der letzten Saison in der Verbandsliga Sachsen Anhalt, nur 4 Punkte hinter Meister Aufsteiger Stendal. Die Leistungsstärke des Oberligisten Union Sandersdorf ist ja hinreichend bekannt.

geschrieben von: R.Reuter am 19.07.2017 
Uwe Ferl nun erneut nach seiner zweiten Amtszeit beim SSV wieder an der Seitenlinie als Chef der 1. Mannschaft.

SSV MIT ERSTEN TESTSPIEL GEGEN CHEMIE 

 

SSV Markranstädt - BSG Chemie Leipzig 2:5 (1:1)

 

Am Montag startete die neuformierte erste Mannschaft des SSV Markranstädt unter Neu-Trainer Uwe Ferl in die Saisonvorbereitung für die kommende Saison 2017/2018 in der Sachsenliga. Bereits zwie Tage später stand der erste Test gegen den frischgebackenen Regionalliga-Aufsteiger BSG Chemie Leipzig auf dem Programm. 18:30 Uhr wurde die Partie im Stadion am Bad angepfiffen. 

Bereits in der siebten Spielminute erzielte der SSV durch Raik Hildebrandt die Führung zum 1:0. "Die ersten 20 Minuten waren richtig ordentlich", resümierte Ferl. Danach fand die BSG Chemie besser zu ihrem Spiel und konnte in der 36. Minute ausgleichen. Nach der Halbzeit wechsleten die Leutzscher in diesem Testspiel fast die komplette Mannschaft. Ex-Markranstädter Tommy Kind erhöhte in der 47. Minute auf 2:0. SSV-Stürmer Patrick Scheithauer konnte jedoch nach Patzer des Leutzscher Keepers ausgleichen. Leider konnte der SSV danach das Tempo der Chemiker nicht weiter mitgehen und musste in den Minuten 58., 85. und 87. noch drei weitere Treffer hinnehmen.

Die genaue Zusammensetzung des Kaders wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Dieser besteht aus Spielern der abgelaufenen Oberliga-Saison, sowie einer Vielzahl an Spielern aus der zweiten Mannschaft, die letzte Spielzeit unter Olaf Brosius in der Landesklasse kickte, dazu kommen ein paar Neuzugänge und ein paar Abgänge treten leider auch auf.

Am Samstag steht 13:30 Uhr der nächste Test im Stadion am Bad an, dann geht es gegen den Landesklasse-Aufsteiger SV Naunhof. 

geschrieben von: Redaktion am 05.07.2017

DER SSV MARKRANSTÄDT OPTIMISTISCH IM UMBRUCH

 

Der SSV Markranstädt startet mit neuen Aufgaben und Zielen in die Saison 2017-2018. Bei besten Rahmenbedingungen möchten wir attraktiven Herren- und Nachwuchsfußball in den höchst möglichen sächsischen Spielklassen präsentieren und ein familienfreundlicher Verein für alle Mitglieder, Unterstützer, Jung und Alt sein. Sehr gern möchten wir wieder mehr Menschen am Markranstädter Fußball interessieren und zusammenbringen. Besonders wichtig ist den ursprünglichen Vereinsgedanken in den Vordergrund zu stellen. Getreu dem Motto „Einer für alle – alle für einen“ sollen möglichst alle Mitglieder aus Spaß an der Freude ihre Freizeit miteinander verbringen und sich gegenseitig unterstützen. Beide Herrentrainer Holger Krauß und Olaf Brosius möchten aktuell aus persönlichen Gründen keine Trainertätigkeit beim SSV ausführen. In ehrlichen Gesprächen wurde dies dem SSV-Vorstand mitgeteilt und akzeptiert. Der Verein bedankt sich für das jahrelange Trainerengagement. Paul Hellriegel übernimmt zukünftig die A-Junioren.

 

In der kommenden Saison wird unsere I.Mannschaft unter Cheftrainer Uwe Ferl wieder in der Sachsenliga spielen. Der Verein ist stolz und besonders glücklich mit Uwe Ferl einen erfahrenen und authentischen Cheftrainer mit einer klaren Spielphilosophie gewonnen zu haben. Die Oberliga ist aktuell sportlich und finanziell nicht mehr realisierbar. Nach dem sportlichen Abstieg waren für den SSV viele Unbekannte und Fragezeichen aufzulösen. Nach ersten Rückmeldungen wollten 12 Oberligaspieler beim SSV Markranstädt weitermachen, aber heutzutage zählt ein Männerwort leider nicht immer. Zum 15.06.2017 waren es nur noch 4 verbindliche Zusagen. Somit hatte der SSV 44 Männerspieler für drei Herrenteams zur Verfügung. Die Fußballverbände forderten zu Recht eine finale Entscheidung, mit wieviel Herrenteams der SSV an den Start geht, bis zum Saisonende (17.06.2017). Im Sinne des Vereins und der betroffenen Herrenspieler bündelte der Verein sinnvoll die Kräfte und entschied sich somit für zwei Herrenteams. Das war für viele eine emotionaler Schock, aber letztendlich die vernünftigste Entscheidung.

 

Viele Oberligaspieler verlassen den Verein aus verschiedenen Gründen. Mehrere Stammspieler der letzten Jahre bleiben dem SSV treu und bilden das „Gerüst“ des neuen Sachsenligateams. So z.B. Raik Hildebrandt, Marcel Nüchtern, Jens Werner, Jens Frenzel, Eric Berger, Marc Hübner und weitere. Über die genaue personelle Besetzung, mit Zu- und Abgängen, wird der SSV in den nächsten Tagen berichten. Klare Vereinsphilosophie ist und bleibt die Entwicklung unserer gut ausgebildeten Nachwuchskicker in den Herrenteams. Voraussetzung dafür ist, dass die Spieler bereit für die anspruchsvolle Aufgabe sind und eine bestimmte Qualität mit sich bringen. Besonders stolz ist der Verein darauf, dass in den letzten beiden Jahren die Nachwuchsspieler Christian Wings, Tarik Reinhard und Tom Seifert den Weg in die „Erste“ gefunden haben und zum Sachsenligakader gehören. Diese Entwicklung soll fortgesetzt und weiter intensiviert werden. Komplettiert wird der Sachsenligakader durch die Leistungsträger der ehemaligen 2.Mannschaft, u.a. Patrick Hahnefeld, Robin Glänzel, Patrick Scheithauer, Christian Rothe und weitere. 

 

Die Zweite Mannschaft erreichte in der letzten Saison einen guten 5.Platz in der Landesklasse Nord. Aus sportlichen Gründen wurde auf das Spielrecht in der Landesklasse Nord verzichtet, weil die Leistungsträger jetzt die Herausforderung in der ersten Mannschaft suchen. Trainer der zweiten Mannschaft wird David Polz, der einen interessanten Mix aus der zweiten und dritten Mannschaft beisammen hat. Die „Zwote“ und die Senioren spielen in der kommenden Saison in der Stadtliga Leipzig. Ambitionierter Leistungssport und Breitensport sollen im Verein teamübergreifend für die richtige Balance sorgen.

 

Sehr viel Kraft und Leidenschaft wird in unsere Nachwuchsarbeit investiert. Von der G- bis zur A-Junioren steht die Ausbildung ganz oben. Hier sind ausschließlich ehrenamtliche Trainer mehrmals die Woche aktiv – großen Dank für euer Engagement. Wir haben tolle und sehr talentierte Jungs in unseren Reihen. Der Spielbetrieb in den höchsten Spielklassen Sachsens ist ein wichtiger Bestandteil für die Entwicklung der Spieler. Insgesamt ist der Verein mit 12 Teams im Nachwuchsbereich sportlich hervorragend aufgestellt. Alle Großfeldteams spielen in der Landesliga und haben jedes Jahr neu das sportliche Ziel Klassenerhalt. Die ersten Teams im Kleinfeldbereich spielen in ihren Spielklassen jedes Jahr vorn mit.

 

„Packen wir es an – gemeinsam sind wir stark…“

geschrieben von: R.Mücke (SSV-Vorstand) am 05.07.2017

TRAUER UM LARS WEIßENBERGER

 

Wir trauern um den langjährigen Spieler und Co-Trainer Lars Weißenberger, der am Sonntag an den Folgen seiner ALS-Erkrankung im Alter von nur 40 Jahren gestorben ist. Er hinterlässt seine Frau, sowie eine Tochter und einen Sohn.

 

Weißenberger spielte von 2004 bis 2008 in der ersten Mannschaft des SSV, stieg in der Saison 2007/2008 als Kapitän mit der Mannschaft erstmals in die Oberliga auf. Danach betreute er das Team als Co-Trainer unter Tino Vogel. Seit der Vereinsgründung von RB Leipzig 2009 war er als Mann der ersten Stunde weiterhin als Co-Trainer von Tino Vogel in der ersten Mannschaft tätig. Zuletzt arbeitete er im RB-Nachwuchs und betreute die U19 als Co-Trainer unter dem jetztigen Magdeburg-Coach Jens Härtel, später dann auch als Chef. 

 

Der SSV Markranstädt spricht all seinen Angehörigen aufrichtiges Beleid aus und trauert um einen super Sportsmann und noch besseren Menschen.

 

geschrieben von: Redaktion am 03.07.2017

POKAL DES BÜRGERMEISTERS 

 

Zum 142. Kinderfest der Stadt Markranstädt richtete der SSV am Samstag, den 17.06.2017, erneut das alljährliche Turnier für Freizeitmannschaften um den Pokal des Bürgermeisters aus. Ab 09:00 Uhr am Vormittag des Familientags des Fests kickten acht Teams auf dem Kunstrasen neben dem Stadion am Bad. Im Modus Jeder gegen Jeden spielten die Teams auf zwei Kleinfeldern bei einer Spielzeit von 12 Minuten. Am Ende verteidigte das Nachwuchstrainerteam des SSV Markranstädt den Titel aus dem Vorjahr vor dem 1. FC Komakolonne. Die Siegerehrung führten der Bürgermeister Jens Reiner Spiske und SSV-Präsident Diethelm Franz persönlich durch. Danach ging es für viele Sportfreunde auf den angrenzenden Festplatz. Wir bedanken uns nochmal recht herzlich bei Konrad Egi, Nico Dreßner und Heiko Böhme für die Planung und Durchführung des Turniers. 

 

Platzierungen:

1. Trainer SSV

2. 1. FC Komakolonne

3. TZO Leipzig

4. Kunstrasen Ballsport Leipzig

5. Montagsmaler

6. Die Unglaublichen

7. Traktor Rote Rübe

8. Schönwetterkicker

geschrieben von: Redaktion am 18.06.2017

SPIELBERICHT: 30. SPIELTAG - TV ASKANIA BERNBURG - SSV MARKRANSTÄDT 

 

TV Askania Bernburg - SSV Markranstädt 6:2 (3:1)

 

Am letzten Spieltag der Saison 2016/2017 verliert der SSV Markranstädt in einem torreichen Spiel gegen den TV Askania Bernburg mit 6:2. Bereits in der ersten Minute erzielten die Gastgeber die 1:0 Führung und erhöhten in Minute vier auf 2:0. Der SSV konnte jedoch durch Arno Dwars acht Minuten später den Anschluss erzielen. Nachdem Bernburg noch vor der Pause das 3:1 erzielte wollte die SSV-Elf nach dem Seitenwechsel nochmal alles raushauen. So gelang in der 59. Minute der erneute Anschlusstreffer, diesmal durch Tino Oechsner. Leider hielt der SSV diesen Willen nicht bis zum Abpfiff aufrecht und kassierte am Ende eine deutliche 6:2 Niederlage.

Dadurch das der VfL Halle 96 auswärts beim FC Carl Zeiss Jena II gewann und der SSV die Niederlage in Bernburg hinnehmen musste steht Markranstädt als einziger Absteiger in die Landesliga fest. Der gesamte Verein wird die abgelaufene Saison resümieren und seine Schlussfolgerungen daraus entnehmen und diese für die zukünftige Planung miteinbeziehen. Erstmals seit der Saison 2011/2012 wird der SSV dann in der nächsten Spielzeit in der Landesliga Sachsen spielen.

Wir gratulieren zudem der BSG Chemie Leipzig, die als Aufsteiger den Staffelsieg der Oberliga errungen hat und nun in der Regionalliga Nordost auf Punktejagd gehen wird. Germania Halberstadt belegt den zweiten Platz und darf in den Religationsspielen gegen Optik Rathenow aus der Oberliga Nord-Staffel noch auf den Aufstieg in 4. Liga hoffen. 

 

SSV: Dickmann, Böhmer (55. Reinhard), Berger, Hildebrandt, Oechnser, Werner, Zott, Nüchtern (C), Reichel, Daubitz, Dwars (77. Dünkel)

 

Wechselspieler: Wings, Al Abri, Winkler, Dünkel, Kahdemann, Reinhard, 

 

Tore: 1:0 Christopher Kullmann (1.), 2:0 Tom Fraus (4.), 2:1 Arno Dwars (12.), 3:1 Mario Hesse (37.), 3:2 Tino Oechsner (59.), 4:2 Tom Fraus (66.), 5:2 Max Kretschmer (73.), 6:2 Michal Zawada (87.)

 

Zuschauer: 121

 

Schiedsrichter: Bartnitzki (Erfurt) 

 

Senioren holen den Stadtpokal

 

Im Finale des Ü34 Stadtpokal errungen die Altherren des SSV Markranstädt gegen den Leipziger Sportverein Südwest mit einem 3:2 Sieg den Titel. Nach 2008, 2011, 2012 und 2014 ist dies nun der fünfte Triumph für die Mannen von Trainer Holger Preibisch in diesem Wettbewerb. Mit einem 1:2 Rückstand zur Pause drehte der SSV die Partie in Hälfte zwei. Der Siegtreffer fiel erst kurz vor Schluss, Christian Mittenzwei traf in der 87. Minute zum 3:2. Die anderen beiden Tore für den SSV schossen Oliver Saumsiegel und Ronny Kujat.

 

geschrieben von: Redaktion 04.06.2017

 

 

VORBERICHT: 30. SPIELTAG - TV ASKANIA BERNBURG - SSV MARKRANSTÄDT 

 

30. Spieltag NOFV-Oberliga Süd, Samstag, 03.06.2017, Anstoß 14:00 Uhr Stadion Bernburg

 

Zum letzten Spiel der Saison 2016/2017 in der NOFV-Oberliga Süd muss der SSV Markranstädt auswärts beim TV Askania Bernburg ran. Durch den 3:2 Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den FC Einheit Rudolstadt besteht noch die Hoffnung auf den Verbleib in der Liga. Bei einem Sieg des SSV und einer Niederlage des VfL Halle 96 wäre der Abstieg noch zu verhindern. Bernburg als aktuell Zwölfter wurde im Hinspiel in Markranstädt mit 2:1 geschlagen. In den letzten Minuten sicherte Raik Hildebrandt durch einen Foulelfmeter für den SSV die drei Punkte. Diesmal sollen die Punkte natürlich auch auf der Seite des SSV stehen, wir sind gespannt was der letzet Spieltag uns bereithält.

 

So gut wie alle anderen Mannschaften des SSV haben über Pfingsten spielfrei. Nur am Samstag werden noch zwei Spiele ausgetragen. Die E1 spielt am Vormittag gegen Lok und die Senioren treffen 13:00 Uhr in Stötteritz im Pokalfinale auf den LSV Südwest. 
geschrieben von: Redaktion am 02.06.2017


SPIELBERICHT: 29. SPIELTAG - SSV MARKRANSTÄDT - FC EINHEIT RUDOLSTADT

 

 

SSV Markranstädt - FC Einheit Rudolstadt 

 

Noch zwei Spieltage dann ist die Saison rum. Der SSV steht momentan auf dem 16. und damit letzten Tabellenplatz. Um die Klasse zu halten würde der vorletzte Rang genügen. Dafür muss jedoch in den letzten zwei Spielen gepunktet bzw. gewonnen werden und der VfL Halle 96, momentan auf Platz 15, mindestens einmal verlieren. Unter der Woche wurde klar, dass Trainer Holger Krauß zum Saisonende den Verein verlassen wird (siehe Artikel), die letzten Spiele soll er und Co-Trainer Paul Hellriegel den Abstieg noch wie oben angesprochen abwenden. Doch nun zum Spiel. Bereits in der vierten Minute kam es für den SSV erneut knüppeldick. Foulelfmeter für Rudolstadt, Schneider markierte das 0:1. Doch Arno Dwars konnte nach schöner Kombination in der zehnten Minute ausgleichen. Rudolstadt nutze jedoch in Minute 20 ein Schlafminute des SSV aus und erhöhte durch Riemer auf 1:2. Nach der Halbzeit kam der SSV mit mehr Siegeswillen aus der Kabine, Dwars glich in der 50. Minute aus, eh Raik Hildebrandt neun Minuten später den Siegtreffer schoss. Da Halle leider gegen Sandersdorf mit 4:1 gewann wird die Entscheidung über Abstieg oder nicht auf den letzten Spieltag verlegt. 

 

SSV: Dickmann, Böhmer, Berger, Hildebrandt, Oechnser, Werner, Zott, Nüchtern, Reichel, Daubitz, Dwars

 

Wechselspieler: Wings, Al Abri, Miertschink, Winkler, Dünkel, Sonnekalb, Kahdemann

 

Tore: 0:1 Jakob Schneider (4. FE), 1:1 Arno Dwars (10.), 1:2 Marco Riemer (20.), 2:2 Arno Dwars (50.), 3:2 Raik Hildebrandt (59.) 

 

Zuschauer: 60

 

Schiedsrichter: Ziegler (Jössnitz) 

 

SSV II - FC Elbaue Torgau

 

Direkt nach dem Spiel der ersten Mannschaft durfte die Reserve des SSV auf dem Hauptrasen im Stadion gegen den FC Elbaue Torgau ran. Gegen den Tabellenletzten wurde es aufgrund der heißen Temperaturen keine leichte Aufgabe. Doch der SSV II stellte bereits in der Anfangsphase klare Fronten her. Robin Glänzel netzte in der siebten Minute, Roman Noguera in der neunten, dann erneut Glänzel per Foulelfmeter. Über die Trinkpausen und die Halbzeit hinweg flachte das Spiel etwas ab. Auch Elbaue kam zu einigen Möglichkeiten, der starke Schlussmann Maik Egi des SSV konnte jedoch nicht überwunden werden. Die "Zwote" machte das Spiel konnte ihre Chancen nicht klar nutzen. Erst in der 70. Minute erhöhte Noguera mit seinem zweiten Treffer auf 4:0 erhöhen. Martin Werner setzte in der 80. Minute das Endergebniss mit einen satten Vollspannstoß zum 5:0. 

 

SV Lokomotive Engelsdorf - SSV III 

 

Gegen den bereits feststehenden Aufsteiger Lok Engelsdorf hatte die dritte Vertretung des SSV Markranstädt am 28. Spieltag der Stadtklasse Leipzig eine schwere Aufgabe vor sich. Kämpferisch zeigte sich die Elf von David Polz, musste sich leider mit 4:1 auswärts geschlagen geben und konnte den Tabellenführer nicht ägern. Patrick Thiemig erzielte den Anschlusstreffer für den SSV. 

 

geschrieben von: Redaktion 28.05.2017

VORBERICHT: 29. SPIELTAG - SSV MARKRANSTÄDT - FC EINHEIT RUDOLSTADT

 

29. Spieltag NOFV-Oberliga Süd, Sonntag, 28.05.2017, Anstoß 14:00 Uhr Stadion am Bad

 

Zum letzten Heimspiel der Saison 2016/2017 in der NOFV-Oberliga Süd empfängt der SSV Markranstädt den FC Einheit Rudolstadt. Am vorangegangenen Wochenende konnte kein Punktgewinn gegen eine Thüringer Mannschaft im Abstiegskampf erfolgen, gegen die Reserve des FC Carl Zeiss Jena setzte es eine herbe 0:6 Heimniederlage. Diesmal soll jedoch etwas Zählbares zum letzten Mal in dieser Saison vor heimischen Publikum herausspringen. Gegen die Rudolstädter wird dies eine ganz schwierige Aufgabe, die Thüringer spielen eine sehr gute Saison, rangieren momentan auf Platz 4 der Tabelle. Der SSV will noch den Sprung auf den Vorletzten Platz schaffen, der den Verbleib in der Oberliga bedeuten könnte, nur ein Zähler trennt die Mannen von Trainer Holger Krauß, der den Verein zum Ende der Spielzeit verlassen wird (zum Artikel), vom Vorletzten VfL Halle 96. 

 

Die Zweite Mannschaft ist danach um vier im Stadion gegen Elbauer Torgau gefragt, die Dritte spielt am Samstag 15:00 Uhr auswärts gegen den Tabellenführer Lok Engelsdorf.

 

Alle weiteren Spiele des Vereins von den Herren bis zum Nachwuchs sind im Vereinsspielplan zu finden.

geschrieben von: Redaktion am 27.05.2017


SPIELBERICHT: 28. SPIELTAG - SSV MARKRANSTÄDT - FC CARL ZEISS JENA II

 

SSV Markranstädt - FC Carl Zeiss Jena II

 

Um doch noch den Klassenerhalt zu erreichen, hatte der SSV Markranstädt die erste von drei Möglichkeiten gegen die Reserve des FC Carl Zeiss Jena im heimischen Stadion am Bad. Besonders auf Top-Torjäger Artur Mergel musste sich die SSV-Defensive einstellen, der diese Saison vier Kurzeinsätze in der Jenaer Regionalliga-Mannschaft absolvierte und ... 

 

.... den kompletten Spielbericht gibt es unter www.sportbuzzer.de.

 

SSV: Wings, Böhmer, Berger (60. Sonnekalb), Hildebrandt (C), Oechnser, Werner, Zott, Reinhard, Dünkel, Daubitz (51. Nüchtern), Winkler

 

Wechselspieler: Dickmann, Reichel, Al Abri, Miertschink, Nüchtern, Sonnekalb

 

Tore: 0:1 Mergel, Artur (7.), 0:2 Shoshi, Arlind (48.), 0:3 Mergel, Artur (53./FE), 0:4 Andris, Marc (54.), 0:5 Mergel, Artur (65.), 0:6 Andris, Marc (74.)

 

Zuschauer: 100

 

Schiedsrichter: Schipke (Loitsche) 

 

ATSV Frisch Auf Wurzen - SSV II 

 

Im vorletzten Auswärtsspiel der Saison für die Reserve des SSV Markranstädt konnten drei Punkte aus Wurzen mitgenommen werden. Kapitän Jonathan Barth köpfte in der 6. Spielminute nach einen Eckball von Martin Werner das 1:0 Siegtor, welches für den Auswärtssieg reichen sollte. Nächste Woche Sonntag geht es dann in der Landesklasse Nord 16:00 Uhr gegen den FC Elbaue Torgau. 

 

Videos & Bilder zum Spiel der 2. Mannschaft unter: fupa.net

 

SSV III - SSV Stötteritz

 

Nach drei Auswärtspleiten in Folge konnte die dritte Vertretung des SSV am Sonntag zuhause auf Rasen in der Südstraße in der Stadtklasse einen Dreier einfahren. In der ersten Halbzeit gingen die Gäste in Führung, obwohl der SSV das Spiel machte und nur an der eigenen Chancenverwertung scheiterte. In Halbzeit zwei brach dann der Bann, Robin Loimer konnte per Foulelfmeter ausgleichen. Falco Choynacki brachte den SSV dann in Führung und erhöhte schließlich auf 3:1. 

 

geschrieben von: Redaktion 22.05.2017

 

 

VORBERICHT: 28. SPIELTAG - SSV MARKRANSTÄDT - FC CARL ZEISS JENA II

 

28. Spieltag NOFV-Oberliga Süd, Sonntag, 21.05.2017, Anstoß 14:00 Uhr Stadion am Bad

 

Im Hinspiel in Jena musste der SSV eine herbe 4 zu 0 Auswärtsniederlage hinnehmen. Artur Mergel, Toptorschütze der Liga mit 20 Treffern, der auch schon Einsatzzeiten in der Regionalligatruppe des FC Carl Zeiss sammeln durfte, schnürte nach der Halbzeitpause einen lupenreinen Hattrick und besiegelte damit die Schlappe für den SSV. So soll es natürlich diesmal im heimischen Stadion am Bad nicht laufen. Derzeit auf dem neunten Platz geht Jena als Favourit in die Partie, doch das Markranstädt mitspielen kann stellten die Jungs von Trainer Krauß zuletzt gegen Sandersdorf mit einem 0 zu 0 erneut unter Beweis, man verpasste lediglich sich zu belohnen. 

 

Die Zweite Mannschaft ist derweil am Samstag um drei in Wurzen gegen den ATSV Frisch Auf gefragt, die Dritte spielt am Sonntag 15:00 Uhr in der Südstraße gegen den SSV Stötteritz. 

 

Alle weiteren Spiele des Vereins von den Herren bis zum Nachwuchs sind im Vereinsspielplan zu finden.

geschrieben von: Redaktion am 18.05.2017

SPIELBERICHT: 27. SPIELTAG - SSV MARKRANSTÄDT - SG UNION SANDERSDORF

 

 

SSV Markranstädt - SG Union Sandersdorf 0:0

 

Im Freitagabendspiel des 27. Spieltags der NOFV-Oberliga Süd trennte der SSV Markranstädt sich zuhause torlos von der SG Union Sandersdorf. 

 

SSV: Wings, Reichel, Berger, Hildebrandt, Oechnser, Werner (88. Miertschink), Seifert (77. Zott), Reinhard, Nüchtern, Dünkel (69. Daubitz), Winkler

 

Wechselspieler: Dickmann, Böhmer, Zott, Kahdemann, Miertschink, Daubitz, Sonnekalb

 

Tore:die Partie endete torlos

 

Zuschauer: 100

 

Schiedsrichter: Andy Stolz (Pritzwalker)

 

SSV II - HFC Colditz

 

Erneut im Stadion am Bad auf Rasen durfte die Reserve des SSV diesmal gegen das Spitzenteam aus Colditz ran. Bei herrlichen Sonntagswetter ging der SSV in Halbzeit zwei in einer hart umkämpften Partie 1 zu 0 in Führung. Den Treffer erzielte Stürmer Patrick Scheithauer und markierte somit seinen 17 Saisontreffer. Kurz vor dem Ende konnte der HFC jedoch per Freistoß ausgleichen. Der Toptorschütze der Liga Martin Schwibs sicherte mit seinem 34. Treffer in dieser Spielzeit dem HFC Colditz somit den Punkt in Markranstädt.

 

TSV Böhlitz-Ehrenberg - SSV III 

 

Eine erneute Auswärtsschlappe setzte es für die dritte Vertretung des SSV in Böhlitz-Ehrenberg. Bereits in der 11. und 17. Spielminute trafen die Hausherren und brachten das 2:0 über die Zeit. Die Truppe von Trainer David Polz tauscht somit den Tabellenrang mit Böhlitz und rutscht einen Rang in der Tabelle der Stadtklasse auf Platz 5 ab. Nächsten Sonntag geht es dann auf dem heimischen Platz in der Südstraße gegen den SSV Stötteritz, Anstoß ist 15:00 Uhr.

 

geschrieben von: Redaktion 14.05.2017

 

 

VORBERICHT: 27. SPIELTAG - SSV MARKRANSTÄDT - SG UNION SANDERSDORF

 

27. Spieltag NOFV-Oberliga Süd, Freitag, 12.05.2017, Anstoß 19:00 Uhr Stadion am Bad

 

Den SSV Markranstädt erwartet der derzeitig Zehnte der Tabelle - die SG Union Sandersdorf. Anpfiff ist 19:00 Uhr im Stadion am Bad. Im Hinspiel konnte der SSV einen Dreier auswärts in Sachsen-Anhalt landen. Drei Punkte sollen natürlich auch heute in Markranstädt bleiben. Gegen das Team von Ex-Lok Leipzig Trainer Mike Sadlo keine leicht Aufgabe, bei der dezeitigen Situation und Platzierung des SSV. Mit Jens Werner, Tino Oechsner und Marcus Brodkorb hat SSV-Coach Holger Krauß drei Spieler in den Reihen, deren letzte Station unteranderem Sandersdorf war und die somit den Gegener gut kennen. Auch die SG Union hat einen alten Bekannten in Ihren Reihen, Ex-Markranstädt Akteuer Stefan Ronneburg spielt mittlerweile seit zwei Jahren beim heutigen Gegner. 

 

Alle weiteren Spiele des Vereins von den Herren bis zum Nachwuchs sind im Vereinsspielplan zu finden.

geschrieben von: Redaktion am 11.05.2017

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