NEWS ÜBER DEN SSV MARKRANSTÄDT e.V.

An dieser Stelle finden Sie aktuelle Informationen über den SSV Markranstädt e.V. 

 

Stöbern Sie auch gerne mal in den Archiven der vergangenen Jahre. Wir wünschen viel Vergnügen dabei.

RÜCKBLICK LANDESLIGA SAISON 2021 / 2022

 

1. Mannschaft erfüllt Zielstellung - 8. Platz, 33 Punkte / 31:21 Tore

 

 

Die Saison ist kaum beendet doch bleibt kaum Zeit vor der neuen Spielserie das Geschehen noch einmal zu beurteilen. Es gilt u. a. die Ziele vom Sommer 2021 mit dem Erreichten zu vergleichen. Der Wunsch, nach 2 Jahren starker Einschränkungen wegen Corona, eine komplette Saison zu absolvieren erfüllte sich nicht. Immerhin spielten die 20 Teams wenigstens einmal gegeneinander. Das war zwar kein völlig zufrieden stellender aber sportlich einigermaßen gerechter Ablauf.   

 

Unsere „Erste“ im Verlauf der Saison: Die Zielstellung - ein sicherer einstelligen Tabellenplatz – wurde mit o. a. Ergebnis und das in jeder Phase des Spieljahres realisiert. In Anbetracht aller Umstände ist das ein gutes Abschneiden und das Beste in der jüngeren Vergangenheit seit dem Oberligaabstieg 2018. Es gab Höhen und Tiefen, die oft personell bedingt waren. In vielen Begegnungen standen Trainer Olaf Brosius und Co Andre Bittner Stammkräfte nicht zur Verfügung, sodass sie immer wieder zu Umstellungen gezwungen wurden. Der Auftakt gelang mit 2:2 in Laubegast, wurde aber sofort Beginn erster Probleme. Nicht nur der Sieg nach gutem Spiel ging noch in der Nachspielzeit verloren, auch 3 Spieler erhielten die rote Karte. Diese und weitere Ausfälle machten in den nächsten Spielen zu schaffen und mit je 2 Siegen und Niederlagen ging es auf und ab. Jonathan Barth und Philipp Röppnack halfen nochmal kurzzeitig Lücken zu schließen. Die knappe und etwas unglückliche 0:1 Niederlage gegen Spitzenreiter Freital nach gutem Heimspiel war der Auftakt zu folgender Serie mit 5 Siegen und einem Remis. Dabei wurden u. a. Blau Weiß Leipzig die erste Niederlage beigebracht und im letzten Punktspiel 2021 Großenhain mit 3:2 geschlagen. Nach 11 Spielen lag man mit 23 Punkten auf dem 4. Platz in Sichtweite der Tabellenspitze. Für den SSV kam die große Unterbrechung zur Unzeit, denn sie waren in sehr guter Form. So konnte in Runde 3 des Landespokal Regionalligist Eilenburg nach 0:2 Rückstand und Verlängerung im 11- Meterschießen 5:4 geschlagen werde. Oberligist Bautzen stoppte Markranstädt im Viertelfinale mit 3:0. Ende März wurde der Punktekampf, unter der Prämisse eine komplette Halbserie zuspielen, fortgesetzt. Unsere Mannschaft siegte 2 x, setzte sich auf den 2. Platz und machte das ursprüngliche Klassenziel sehr zeitig sicher. Schon bei diesen Spielen deutete sich wieder Personalmangel aus verschiedenen Gründen an. Das wurde in den nächsten Wochen gravierend und führte zu 4 Niederlagen.  Außerdem hatten 3 Spieler den Verein verlassen und Marc Böttger fiel verletzungsbedingt ganz aus. Christopher Zerbe (26) war aus Colditz gekommen und wurde sofort Stammspieler. Später kam Danilo Sobotta (36) aus der „Zweiten“ zum Team. In Markkleeberg und Marienberg war es aber das letzte Aufgebot. A- Junioren, die erneut eine Option auf die Zukunft sind, und sogar Torhüter als Feldspieler halfen aus. Letztlich wurden im Laufe der Saison 28 Spieler eingesetzt, weitere sicherten noch auf der Bank ab. Das war dann eher aus der „Not geboren“, als auf einem breiten Landesligakader basierend. Die Anzahl ist trotzdem grundsätzlich positiv, nur gut insofern man überhaupt solche Möglichkeiten hat. Die Qualität um dauerhaft zu punkten war damit aber nicht mehr zu erreichen. In den letzten beiden Spielen entspannte sich die Situation und es konnte an die vielen guten Spiele erfolgreich angeknüpft werden.                                                                              

 

Die meisten Einsätze absolvierten Julian Hadlok (18), Marko Trogrlic, Marcel Nüchtern (beide 17), Lukas Peter, Carlo Purrucker (beide 16). Sie spielten noch 3-4 x im Pokal. Trogrlic, nie ausgewechselt, und Kapitän Nüchtern hatten die meisten Einsatzminuten. Purrucker wurde mit 14 Toren Zweiter der Landesliga. Luis Freigang kam auf 5 und Roman Noguera 4 Treffer. Die Fairnesstabelle wird nicht ausgeblendet, weil der SSV den letzten Platz belegt. 4 x rot, 4 x gelb rot und 55 gelbe Karten sind kritikwürdig. Markranstädt ist jedoch alles andere als eine „Kloppertruppe“. Die Vorkommnisse in Laubegast mit der zurückhaltend formuliert etwas merkwürdigen Leitung und seinen Folgen blieben wohl in einigen Köpfen hängen. Wobei die vielen gelben Karten aufgrund von Reklamationen wenig hilfreich waren. In diesem Sinne denken und arbeiten unsere beiden Trainer, die in dieser Beziehung als Vorbild eine „weiße Weste“ haben. Nach der Miniserie 2020/21 kann für die Letztere schon eine aussagekräftigere Bewertung erteilt werden. Die Mannschaft hat sich weiterentwickelt und das ist nicht nur eine Floskel. Über die gestandenen Stammkräfte von 22/23 bis über 30 Jahre braucht man nicht mehr viel schreiben. Sie waren unter Führung von Kapitän Marcel Nüchtern das Gerüst für das Team und der Garant einer guten und erfolgreichen Spielweise. Einige Junge, nicht alle, was auch normal ist, haben sich nachhaltig im engeren Aufgebot etabliert. Das trifft nach vorher Peter (22) und Freigang (20) nun auch auf Hadlok (21), Florian Falk (20), Steve Kevin Thallinger (20), Leon Mercklein (22) und Johannes Lohmann (19) zu. Durch sie wurde auch die technisch bevorzugte Spielweise weiter geprägt.   

 

 

Die anderen Mannschaften: Die großen Sensationen im Endergebnis blieben aus, im Abstiegskampf gab es schon Überraschendes. Meister wurde verdient der Favorit SC Freital. Immer an der Spitze ließen sie in der Schlussphase etwas nach und hatten sich bis zuletzt dem Großenhainer SV zu erwehren. Die spielten ebenfalls eine starke Serie und wurden sicherer Vize. Ambitionen auf die Oberliga hatte außer Freital kein weiterer Verein bekundet. Diese Liga steht bei vielen wohl nicht „hoch im Kurs“. Den 3. Platz belegte Blau Weiß Leipzig mit der besten Saison der Vereinsgeschichte. Die 6 Vereine der Plätze 3 bis 8 trennen nur 4 Punkte und in der Gesamtstärke ebenfalls wenig. Rabenstein 9. und Taucha 10. agierten stabil im Mittelfeld eher mit Trend nach oben. Radebeuls erfahrenes Aufgebot spielte sich ergebnismäßig in den Vordergrund. Überhaupt war Routine im Stammspieleraufgebot bei den erfolgreichen Mannschaften ein auffälliges Merkmal. Bei allen unter den ersten zehn Platzierten blieb nur Markranstädt knapp unter dem Altersdurchschnitt von 25 Jahren. Im Abstiegsfeld stellten Riesa, Niesky und Neusalza-Spremberg die jüngsten Teams der Liga und konnten sich ggf. auch deshalb in den umkämpften Begegnungen nicht durchsetzen. Die hinteren Plätze wurden fast über die gesamte Saison, außer Riesa, von den späteren Absteigern eingenommen. Bei der Beurteilung des Niveaus spielte der besondere saisonale Rahmen mit 20 Teams, davon bis zu 7 möglichen Absteigern und dann noch eine um 50 % verkürzte Saison, von Beginn an den Verlauf. Für die meisten Mannschaften galt frühzeitig den sicheren Bereich unter den ersten Zehn zu erreichen. So war die Spielweise stark von taktischen und kämpferischen Elementen geprägt.    

 

 

Tabelle Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 19 33:7 44 0:1
2. Großenhainer FV 90 19 41:17 41 3:2
3. FC Blau Weiß Leipzig 19 29:18 37 1:0
4. FV Dresden Laubegast 19 48:25 35 2:2
5. Radebeuler BC 19 33:24 35 1:1
6. Empor Glauchau 19 32:21 34 0:1
7. Einheit Kamenz 19 38:26 33 0:1
8. SSV Markranstädt 19 31:23 33  
9. Handwerk Rabenstein 19 32:29 32 2:1
10. SG Taucha 19 26:21 29 3:0
11. FC Lößnitz 19 32:37 25 1:0
12. Motor Marienberg 19 23:34 23 1:4
13. VfL Pirna Copitz 19 21:39 22 3:2
14. Dresden-Striesen 19 19:28 21 1:0
15. Eintracht Niesky 19 27:41 18 0:0
16. BSG Stahl Riesa 19 19:37 18 3:1
17. Motor Wilsdruff 19 15:32 16 4:0
18. Germania Mittweida 19 32:46 14 1:3
19. Neusalza-Spremberg 19 17:35 13 2:0
20. Kickers Markkleeberg 19 21:39 12 0:1

 

geschrieben von R. Reuter am 23.06.2022

 

SAISONVORBEREITUNG 1.HERREN SAISON 2022/2023

 

Die Spielzeit 2021 / 2022 ist gerade mal ein paar Tage vorbei und schon steht man in den Startlöchern für die kommende Saison.
Trainingsauftakt für unsere 1. Herrenmannschaft ist am Dienstag, der 12.07.2022 um 18:30 Uhr im Stadion am Bad.
 
Bereits am 16.07. steht dann das erste Testspiel gegen den Landesklasse Vertreter FC Bad Lausick 1990 auf dem Programm. Anstoß ist 15 Uhr im Stadion am Bad. Anschließend gastiert man am Mittwoch, den 20.07.22 ab 19 Uhr beim VfB Zwenkau 02 e.V. aus der Landesklasse und fährt am Wochenende 22.-24.07.2022 zu einem Kurztrainingslager nach Radebeul. Dabei trifft man auf den SC BOREA Dresden aus der Landesklasse Ost.
Anschließend stehen im heimischen Stadion am Bad zwei Härtetests gegen Oberligisten an. Am Dienstag, den 26.07. trifft man ab 19:30 Uhr auf den FC Grimma und am Samstag, den 30.07.2022 um 14 Uhr auf den FSV Budissa Bautzen e.V..
 
Am Dienstag, den 02.08.2022 steht dann ab 19 Uhr die Generalprobe gegen den Landesklasseaufsteiger SV Panitzsch Borsdorf auf dem Programm. 
 
Die 1. Hauptrunde des Landespokals wird dann am Wochenende 06./07.08.2022 ausgespielt.
Am Samstag, den 13.08.2022 um 14 Uhr haben wir dann die große Ehre die Landesligaspielzeit offiziell mit einem Heimspiel eröffnen zu dürfen. Der genaue Gegner steht nach der Erstellung des Spielplans fest, aber wir freuen uns schon jetzt auf zahlreiche Zuschauer und Besucher im Stadion am Bad. Außerdem wird anschließend die 2. Hauptrunde des Sachsenpokals im Stadion ausgelost.
 
Zum Kader der 1. Herrenmannschaft werden wir in den kommenden Tagen informieren.
 
geschrieben von S. Weicker am 22.06.2022

19. und letzter Spieltag Landesliga Sachsen

 

Über der letzten Punkterunde 2021/22 lag noch einige Spannung.  7 von 10 Spielen hatten Bedeutung für die Meisterschaft und den Abstieg. Der favorisierte SC Freital wurde Sachsenmeister 2021/22. Dazu war noch einmal ein Sieg erforderlich, da Verfolger Großenhain nie nachließ. Blau Weiß Leipzig sicherte sich einen ausgezeichneten 3. Platz. Bei relevanten Spielen für den Klassenerhalt gab es auch überraschende Ergebnisse mit erheblichen Folgen. So ließ sich Lößnitz in Niesky, das bisher wenig torgefährlich auftrat, mit 0:5 abschießen. Dadurch platzierte sich Eintracht aufgrund der besseren Tordifferenz (- 14) vor Riesa (- 18).  Dagegen konnte Stahl und Wilsdruff selbst die letzte Chance zum möglichen Klassenerhalt durch Niederlagen nicht nutzen. Niesky hat nun etwas Hoffnung insofern International Leipzig ggf. mit Relegation in der Oberliga verbleibt. Danach erfolgt die abschließende Einschätzung der Landesligasaison.       

 

19. Spieltag Landesliga – Trends, Ergebnisse und Tabelle

 

 

Handwerk Rabenstein

Stahl Riesa

3:0

SSV Markranstädt Radebeuler BC

1:1

FC Blau Weiß Leipzig Einheit Kamenz 4:1
SG Taucha Motor Marienberg 1:2
Germania Mittweida Dresden Laubegast 3:3
Großenhainer FV Neusalza Spremberg 1:0
SC Freital VfL Pirna Copitz 3:1
Dresden Striesen Kickers Markkleeberg 4:1
Motor Wilsdruff Empor Glauchau 1:3
Eintracht Niesky FC Lößnitz 5:0

 

 

Tabelle Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 19 33:7 44
2. Großenhainer FV 90 19 41:17 41
3. FC Blau Weiß Leipzig 19 29:18 37
4. FV Dresden Laubegast 19 48:25 35
5. Radebeuler BC 19 33:24 35
6. Empor Glauchau 19 32:21 34
7. Einheit Kamenz 19 38:26 33
8. SSV Markranstädt 19 31:23 33
9. Handwerk Rabenstein 19 32:29 32
10. SG Taucha 19 26:21 29
11. FC Lößnitz 19 32:37 25
12. Motor Marienberg 19 23:34 23
13. VfL Pirna Copitz 19 21:39 22
14. Dresden-Striesen 19 19:28 21
15. Eintracht Niesky 19 27:41 18
16. BSG Stahl Riesa 19 19:37 18
17. Motor Wilsdruff 19 15:32 16
18. Germania Mittweida 19 32:46 14
19. Neusalza-Spremberg 19 17:35 13
20. Kickers Markkleeberg 19 21:39 12

 

geschrieben von R. Reuter am 15.06.2022

 

SAISONFINALE ENDET UNENTSCHIEDEN

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   19. Spieltag             

 

SSV Markranstädt - Radebeuler BC 08   1:1 (0:1)

 

Für ein Spiel, in dem es lediglich noch um die Platzierung im vorderen Bereich der Tabelle ging, wurde Einiges geboten. Es begann emotional mit der ehrenvollen Verabschiedung der beiden verdienstvollen Abwehrrecken Fabian Franke und Jonathan Barth auf dem Spielfeld durch den Vorstand und der 1. Mannschaft.                                                 

 

Der SSV kam gut und flüssig ins Spiel, dass bald zum verbissenen Kampf wurde. BC Hüter Bunzel musste in der 10. Minute den ersten Einschlag abwehren. Radebeul gelang nach einer Unstimmigkeit der Markranstädter Abwehr mittig weit vor dem Strafraum das 0:1. Der 37- jährige Rosendo (Argentinien/Spanien) nutzte dabei frei durchlaufend das zu zögerliche Eingreifen von Leon Mercklein mit einem finalen Heber aus der Distanz ins verlassene Gehäuse. Postwendend schoss Luis Freigang knapp übers Tor. In der 26. Minute die zweite und für fast die nächste Stunde letzte Chance der Gäste mit einem erneuten Fernschuss knapp neben den Pfosten. Danach spielte nur noch der SSV und hatte mehrfach die Chance zum Ausgleich. Christopher Zerbe fehlte das Glück bei seinen Schüssen und Freistößen, Carlo Purrucker scheiterte im 1:1 an Bunzel. Das Ganze setzte sich in Halbzeit zwei fort. Radebeuls Torwart verhinderte eine weitere 100 % von Freigang (50.), Julian Hadlok spielte sich stark in den Strafraum, aber dann nochmals quer, statt einfach mal abzuschließen. Radebeul wollte abgezockt mit der Routine ihres Anfangsaufgebots im Altersdurchschnitt von fast 30 Jahres das Ergebnis über die Runden bringen. Auch sieben gelbe Karten brachten sie nur verbal etwas aus der Ruhe. Immer wenn es gefährlich wurde schritt ein anderer „zur Tat“. Ob alle Karten notwendig waren, auch der SSV wurde mit 4 x gelb und 1 x gelb rot bedacht, sei mal dahingestellt. Fabian Franke erhielt in seinem letzten Spiel für unsere Erste gelb rot, quasi nach Doppelfoul in einer zusammenhängenden Sequenz (79.) Eine für die meisten schwer verstehende Sanktion. Unsere Jungs gaben sich nicht geschlagen, im Gegenteil, sie setzten ihr gutes Spiel auch in Unterzahl torgefährlich fort. Über links ist Hadlok erneut torgefährlich, die Gästeabwehr verteidigte das mit Glück und Geschick (81.). Danach schießt Purrucker übers Tor. Nur noch einmal wird Radebeul torgefährlich, rechts knapp vorbei. Markranstädt fordert einen Strafstoß als Purrucker im Strafraum zu Fall kommt. Eckball entscheidet der Schiedsrichter (86.) Glück scheint der SSV nicht zu haben an diesem Tag, aber es gibt 6 Minuten Nachspielzeit aufgrund der vielen Unterbrechungen. Der eingewechselte Roman Noguera hatte noch mal viel Druck gemacht und belohnte sich und sein Team mit einem unhaltbaren Traumtor aus der Distanz in den Bereich des linken „Dreiangel“. Hochverdient für Markranstädt die ihren Anhängern zum Abschluss noch einmal ein gutes Spiel zeigten. Der 8. Platz erfüllt auf jedem Fall das vor der Saison ausgegebene Ziel, wenn auch zwischenzeitlich mehr möglich schien. Dazu aber später ausführlicher.

SSV: Mercklein, Thallinger, Trogrlic, Franke, Peter, Zerbe, Nüchtern, Falk, Hadlok, Freigang (68. Noguera), Purrucker (90. Koch).

 

Wechselspieler: Wings, Lohmann, Noguera, Koch,                      

 

Tore 0:1 Rosendo 19., 1:1 Noguera (92.). Zuschauer 100.

 

Schiedsrichter Bartsch, Markowitsch, Scheffel.

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 13.06.2022

 

SAISONFINALE BEREITS UM 14 UHR

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   19. Spieltag             

 

11.06.    14 (!!) Uhr    SSV Markranstädt - Radebeuler BC 08

 

Der finale Spieltag mit Entscheidungen sowohl zur Meisterschaft als auch dem Abstieg steht an. Dabei hat Freital, das zuletzt etwas schwächelte, im Titelkampf immer noch die bessere Ausgangsposition mit einem Punkt vor Großenhain. Mit einem Heimsieg gegen Absteiger Neusalza-Spremberg sollte der Titel gesichert werden. Während drei Vereine bereits seit zwei Wochen für die Landesklasse planen können, ist für fünf Weitere am besten ein Dreier hilfreich, selbst dabei noch Bangen und Hoffen auf positiven Verlauf angesagt.

Damit haben die Protagonisten der Begegnung am Wochenende in Markranstädt nichts mehr zu tun. Unsere Radebeuler Gäste spielten schon bis zur Unterbrechung im November 2021 eine gute Serie und holten bereits 21 Punkte. Im Frühjahr konnten sie das noch verbessern. Es gab nur eine, wenn auch etwas überraschende 3:4 Heimniederlage gegen Mittweida. Mit weiteren 13 Punkten - 4 Siege, 1 Remis - verbesserte sich Radebeul vom 9. auf den 4. Tabellenplatz bei 34 Punkten. Sie stellen in ihrem Stammaufgebot im Altersdurchschnitt von 29 Jahren die wohl routinierteste Mannschaft der Landesliga. Mit Benda und Riedel hat der BC 08 gleich zwei erfolgreiche Torjäger in seinen Reihen, die jeweils 11 Tore erzielten.

 

Unser Team hat selbstverständlich auch einiges zu bieten und konnte das zuletzt in Pirna eindrucksvoll nachweisen. Da stand nach wochenlangen personellen „Engpässen“ mal wieder ein Team mit einem in allen Teilen ausgewogenen Aufgebot zur Verfügung. Das wäre auch für das letzte Punktspiel der Saison wichtig. Eingedenk der mit klaren Fakten belegten Einschätzung des Spielpartners ist eine starke Leistung erforderlich, um gegen den Radebeuler BC 08 zählbares zu holen. Unsere „Erste“ nimmt mit 32 Punkten, 2 Zähler hinter Radebeul, den 7. Platz ein. Da ist also, je nach Ergebnis am Samstag, zwischen Platz 3 und 9 für noch einiges drin. Unabhängig davon, dass beide Teams ihr Soll und damit das ursprüngliche Saisonziel sicher erreicht haben, kann eine spannende Begegnung erwartet werden. Von unserem Team wünschen wir uns zum Abschluss noch einmal einen starken Auftritt, von deren Güte wir bisher zahlreiche erleben durften. Die insgesamt sportlich erfolgreich verlaufene Saison, abgesehen von der erneuten Unterbrechung, könnte so mit einem weiteren positiven Ergebnis rundherum gut abgeschlossen werden.

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 08.06.2022

 

Vorletzter Spieltag Landesliga Sachsen

 

Die Entscheidung zum Meistertitel wurde auf den 19. und letzten Spieltag vertagt. Freital musste die erste Saisonniederlage hinnehmen, hat mit einem Heimspiel immer noch die besten Chancen Erster zu bleiben. Das verpasste Großenhain, durch das 0:0 in Riesa. Mit einem Sieg hätten sie ganz zum Schluss die Tabellenführung übernehmen können. Der Auswärtserfolg unseres SSV in Pirna sicherte das grundsätzliche Saisonziel – eine Platzierung unter den ersten 10 Teams. Neusalza-Spremberg, Mittweida und Markkleeberg sind abgestiegen. Wer ihnen noch folgt wird am 19. und letzten Spieltag sowie nach Abschluss der Oberliga eine Woche später entschieden.   

 

18. Spieltag Landesliga – Trends, Ergebnisse und Tabelle

 

 

Stahl Riesa

Großenhainer FV

0:0

Dresden-Laubegast Handwerk Rabenstein

1:2

Pirna-Copitz SSV Markranstädt 2:3
Kickers 94 FC Blau Weiß 0:0
Empor Glauchau SC Freital 1:0
Motor Marienberg Motor Wilsdruff 0:1
Neusalza Spremberg Eintracht Niesky 1:4
FC Lößnitz  Dresden Striesen 4:0
Einheit Kamenz SG Taucha 3:2
Radebeuler BC Germania Mittweida 3:4 (bereits am 14.5.)

 

 

Tabelle Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 18 30:6 41
2. Großenhainer FV 90 18 40:17 40
3. Dresden-Laubegast 18 45:22 34
4. Radebeuler BC 18 32:23 34
5. FC Blau Weiß Leipzig 18 25:17 34
6. Einheit Kamenz 18 37:22 33
7. SSV Markranstädt 18 30:22 32
8. VfB Empor Glauchau 18 29:20 31
9. SG Taucha 18 25:19 29
10. Handwerk Rabenstein 18 29:29 28
11. FC Lößnitz 18 32:32 25
12. Pirna-Copitz 18 20:36 22
13. Motor Marienberg 18 21:33 20
14. Dresden-Striesen 18 15:27 18
15. BSG Stahl Riesa 18 19:34 18
16. SG Motor Wilsdruff 18 14:29 17
17. Eintracht Niesky 18 22:41 15
18. Germania Mittweida 18 29:43 13
19. Neusalza-Spremberg 18 17:34 13
20. Kickers Markkleeberg 18 20:35 12

 

geschrieben von R. Reuter am 01.06.2022

 

AUSWÄRTERFOLG IN PIRNA

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   18. Spieltag             

 

VfL Pirna Copitz 07 - SSV Markranstädt 2:3 (1:1)

 

Nach schwierigen Wochen erkämpfte u. erspielte unsere 1. Mannschaft einen verdienten Auswärtssieg. Dabei knüpfte das Team wieder an das Niveau und die Ergebnisse des langen erfolgreichen Saisonabschnitts an. Pirna wollte mit einem Erfolg unbedingt die Klasse sichern. So entwickelte sich ein offenes, spannendes und bis zur Halbzeit faires Spiel, in dem beide Teams Möglichkeiten hatten.

 

Zu Beginn setzte der SSV Pirna sofort unter Druck und hätte mehrmals in Führung gehen können. Dann reagierte Johannes Lohmann 2 x stark und hielt die Null für sein Team. Lukas Peter bereitete mit einem weiteren schnellen Vorstoß auf Luis Freigang das 0:1 vor. Der machte sich nach innen geschickt frei und traf sicher. Pirnas Kapitän Kötzsch verfehlte erst knapp auf die Lattenoberkante und traf wenig später aus der Distanz zum 1:1. Nach der Pause erneut gut vorgetragene Konter unseres Teams, die aber nicht konsequent zu Ende gebracht wurden. Pirna sah sich dann benachteiligt und verlor die Contenance. Freigang hatte lange „geackert“ und wurde mit dem Rücken zum Tor im Strafraum unnötig attackiert.

 

Pirna plädierte vehement auf „Schwalbe“. Zu viel meinte der Schiri, nachdem er zuvor noch ein Foul des „letzten Mannes“ am durchlaufenden Florian Falk durchgehen ließ. Carlo Purrucker verwandelte ungerührt vom Punkt. Für eine völlig sinnfreie Attacke auf Freigang im Mittelfeld gab es Rot für Wermann. Nach Flanke von Peter köpfte Purrucker zum 1:3 ein. Pirna gab sich nicht geschlagen, spielte in Unterzahl „alles oder nichts“ und verkürzte aus Nahdistanz. Dadurch wurde es noch einmal spannend, da unsere Jungs weitere Möglichkeiten nicht nutzten bzw. am starken Wochnik scheiterten. Einen weiteren Freistoß konnte Lohmann gerade noch an den Pfosten und zur Ecke abwehren und letztendlich damit die 3 Punkte für Markranstädt sichern.             

 

SSV: Lohmann, Thallinger, Trogrlic, Zerbe, Peter, Rauchbach (57. Heynke), Nüchtern, Falk, Hadlok (75. Schilling), Freigang, Purrucker. ETW: Wings.

 

Tore 0:1 Freigang (32.), 1:1 Kötzsch (38.), 1:2 Purrucker (Foulstrafstoß 69.) 1:3 Purrucker (73.) 2:3 Wenzel (80.).

 

Schiedsrichter Rohland, Eckhardt, Wehnert. Zuschauer 80.  

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 29.05.2022

 

AUSWÄRTSDUELL IN PIRNA

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   18. Spieltag             

 

28.05.    15 Uhr    VfL Pirna Copitz 07 - SSV Markranstädt 

 

Am vorletzten Spieltag der Saison 2021/22 treffen nach 3 Jahren die aktuell Dienstältesten Landesligavereine wieder aufeinander. Der SSV Markranstädt und Pirna-Copitz, damals noch kurzzeitig als Wismut, waren bereits 1990 bei der Premiere der höchsten Sachsenliga dabei. Der VfL verzeichnet 23, Markranstädt 18 Spielzeiten in dieser Klasse.  

 

Pirna musste im Sommer 2021 einige Abgänge verkraften und hatte über lange Strecken der Saison Kontakt zu den Abstiegsplätzen. Zuletzt konnte durch Siege gegen Rabenstein und in Mittweida der 12. Platz mit 22 Punkte gesichert werden. 9 Punkte Vorsprung auf die direkten 5 Abstiegsplätze bannten die größte Gefahr. Am Samstag wird unser SSV trotzdem auf einen hoch motivierten Gegner treffen. Im letzten Heimspiel der Saison soll und muss aus Pirnaer Sicht der Klassenerhalt ganz sicher gemacht werden. Der VfL zählt zu den Heimstärksten Teams der Landesliga. Im Willy-Tröger-Stadion wurde von 8 Spielen nur 1 gegen Radebeul knapp 0:1 verloren. Nach der starken Serie des SSV, mit 29 Punkten in 13 Spielen, geriet unser Team mit 4 Niederlagen in Folge etwas „von der Rolle“. Mit Kapitän Marcel Nüchtern „an Bord“ soll nun endlich mal wieder gepunktet werden.   

 

17. Spieltag Landesliga – Trends, Ergebnisse und Tabelle

 

 

Germania Mittweida

Pirna Copitz

2:3

SSV Markranstädt Empor Glauchau

0:1

Eintracht Niesky Großenhainer FV 1:3
Blau Weiß Leipzig FC Lößnitz 3:0
SC Freital Motor Marienberg 3:3
Handwerk Rabenstein Radebeuler BC 2:3
SG Taucha Kickers Markkleeberg 3:1
Dresden-Striesen Neusalza-Spremberg 1:1
Stahl Riesa Dresden Laubegast 0:2
Motor Wilsdruff Einheit Kamenz 0:2

 

 

Spitzenreiter Freital leistete sich beim 3:3 gegen Marienberg und mit 2 Platzverweisen überraschendes, sodass Großenhain im Titelrennen bleibt. Sehr offene Kritik wurde in Vereinsberichten zuletzt an Schiedsrichterleistungen geübt. So auch von Niesky zum Spiel gegen Großenhain. Die stark abstiegsgefährdeten Teams konnten durchweg nicht siegen, sodass bei den letzten Fünf nur noch „Dreier“ für etwas Hoffnung sorgen könnten. Die Anzahl der Absteiger wird erst nach Abschluss der Oberliga, eine Woche nach Landesligaschluss, endgültig feststehen. 


 

Tabelle Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 17 30:5 41
2. Großenhainer FV 90 17 40:17 39
3. Dresden-Laubegast 17 44:20 34
4. Radebeuler BC 18 32:23 34
5. FC Blau Weiß Leipzig 17 25:17 33
6. Einheit Kamenz 17 34:20 30
7. SSV Markranstädt 17 27:20 29
8. SG Taucha 17 23:16 29
9. VfB Empor Glauchau 17 28:20 28
10. Handwerk Rabenstein 17 27:28 25
11. FC Lößnitz 17 28:32 22
12. Pirna-Copitz 17 18:33 22
13. Motor Marienberg 17 21:32 20
14. Dresden-Striesen 17 15:23 18
15. BSG Stahl Riesa 17 19:34 17
16. SG Motor Wilsdruff 17 13:29 13
17. Neusalza Spremberg 17 16:30 13
18. Germania Mittweida 18 19:34 13
19. Einheit Kamenz 17 19:34 12
20. Kickers Markkleeberg 17 20:35 11

 

geschrieben von R. Reuter am 26.05.2022

 

4. NIEDERLAGE IN FOLGE 

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   17. Spieltag             

 

SSV Markranstädt - VfB Empor Glauchau 0:1 (0:1)

 

Auch im vierten Spiel in Folge gelingt unserem SSV erneut kein Punktgewinn bei der dritten 0:1 Niederlage in der „Frühjahrsrunde“. Ein paar Tormöglichkeiten für zumindest einen Punkt gab es im Laufe der umkämpften Partie, aber insgesamt war das spielerisch zu wenig. Die erste Chance hatte der SSV nach 19 Minuten. Carlo Purrucker, von Roman Noguera geschickt, verzog am Hüter und Pfosten links vorbei. Dann griff die SSV-Abwehr weder außen noch in der Mitte energisch ein und Schwenke bedankte sich mit dem 0:1. Noch vor der Pause gab es die größten Möglichkeiten das Spiel zu drehen. Florian Falk scheiterte nach starkem Solo an Torwart Reissig und Julian Hadlok setzte den Nachschuss über den Kasten (35.). Danach hatte Glauchau eine gute Möglichkeit durch Schwenke, dessen Schuss knapp vorbei ging. Ein erneutes Dribbling von Hadlok in den Strafraum stoppte Fischer per Foul. Der ansonsten vom Punkt sichere Purrucker schoss diesmal unplatziert, sodass der Hüter mit wenig Mühe halten konnte. Im Nachhinein waren die Szenen zwischen 20 und 45 Minute schon spielentscheidend, da in Hälfte zwei betreffs Torgefahr auf beiden Seiten nicht mehr allzu viel passierte.

 

Glauchaus Abwehr ließ mit Körperlichkeit nicht viel zu, brachte das 0:1 sicher über die Zeit. Dem SSV hatte man trotz des Fehlens einiger Kräfte in dieser Aufstellung etwas mehr zugetraut. Sie machten aber zu viele Fehler in Ballbehandlung und Zusammenspiel. Der nicht abzusprechende Einsatz allein reichte nicht, um gegen solide spielende Gäste zu punkten. 


SSV: Wings, Juhnke, Heynke, Trogrlic, Peter, Zerbe, Falk, Hadlok, Noguera, Schilling (61. Winter), Purrucker. Ersatz: Lohmann, Sobotta, Wenzek, Winter. Tor: Schwenke (21.)

 

Schiedsrichter: Rüdiger, Marmulla, Uhlmann.

 

Zuschauer 50. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 23.05.2022

 

VORLETZTES HEIMSPIEL DER SAISON

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   17. Spieltag             

 

21.05.   15 Uhr        SSV Markranstädt - VfB Empor Glauchau

 

Die Landesligasaison 2021/22 geht mit noch 3. Spieltagen in die finale Phase. Die ist wie bereits berichtet für die Mannschaften in der oberen Tabellenhälfte recht unspektakulär. Ein Kampf um die Meisterschaft besteht nur theoretisch u. ansonsten geht es nur noch um gute Platzierungen. Unser SSV empfängt in diesem Rahmen als 6. den 9. der Tabelle. Nach einem 2:1 Sieg gegen Mittweida hat Glauchau mit 25 Punkten die Landesliga für die kommende Saison ebenfalls praktisch gesichert. Die bei der Saisonunterbrechung erreichte Mittelfeldplatzierung konnte mit einem recht stabilen Stammaufgebot u. weiteren 7 Punkten nach der Wiederaufnahme erhalten werden. Konstante Aufstellung ist das Thema, welches die Verantwortlichen des SSV seit Wochen umtreibt.

 

Bereits 23 Spieler mussten im Laufe des Miniprogramms 2022 bereits eingesetzt werden. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, war aber bis dato nicht unbedingt so gewollt und brachte in den letzten 3 Begegnungen keinen Punkt. Auch am Samstag wird man kaum aus den Vollen schöpfen können, im Gegenteil. Es werden wieder einige Spieler wegen Verletzungsfolgen, Sperren u. sonstigen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Erneut ist vom Trainerteam an erster Stelle Kreativität gefragt. Vielleicht gibt es wieder Überraschungen, wobei diesbezüglichen Möglichkeiten irgendwo auch Grenzen gesetzt sind.       

 

Historie: Fußball gibt es in Glauchau u. Markranstädt über 110 Jahre mit wenigen gemeinsamen Kontakten. 1933 bis 41 gehörte der VfB 4 x der höchsten Gauliga an. 1950-1952 spielten Glauchau u. Markranstädt erstmals gemeinsam Landesliga. Als Chemie ging es 1953 in die DDR-Liga. Da hatte Glauchau fast 4000 Zuschauer pro Heimspiel. 11 Jahre 1.- u. 2. DDR-Liga waren eine erfolgreiche Ära. Unser SSV traf 1995/96 in der neuen Landesliga wieder einmal auf VfB Glauchau. Erst 2017/18 erfolgte die Fortsetzung u. 2018/19 stiegen beide Vereine ab. Aus den Landesklassen West u. Nord gelang der sofortige Wiederaufstieg. Auch Pandemiebedingt ist das Spiel am kommenden Samstag das erste seit 3 Jahren. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 19.05.2022

 

16. Spieltag Landesliga – Trends, Ergebnisse und Tabelle

 

 

Empor Glauchau

Germnaia Mittweida

2:1

Eintracht Niesky Stahl Riesa

1:2

Motor Marienberg SSV Markranstädt 4:1
Radebeuler BC Dresden Laubegast 3:1
Großenhainer FV Dresden Striesen 3:2
Dresden-Striesen Eintracht Niesky 1:0
Einheit Kamenz SC Freital 0:2
FC Lößnitz SG Taucha 2:1
Neusalza-Spremberg FC Blau Weiß Leipzig 0:1
Kickers Markkleeberg Motor Wilsdruff 1:2
VfL Pirna Copitz Handwerk Rabenstein 1:0

 

 

Die Meisterschaft ist Freital nach dem weiteren Sieg bei einem spielstarken Gegner kaum noch zu nehmen. Vorher wurden in Großenhain bereits entscheidende „Weichen gestellt“. Der Aufstieg ist den Freitalern sowieso sicher, da kein weiterer Verein aktuell in die Oberliga will. Spannender bleibt der Kampf um den Klassenerhalt. Die Anzahl der Absteiger wird zwischen 5 bis 7 liegen. Erst nach Abschluss der Oberliga und ggf. sogar noch einer Relegation zwischen Nord- und Südstaffel besteht Klarheit welche 18 Vereine in der nächsten Saison in Sachsens höchster Klasse vertreten sind. Lößnitz ist nach Heimsieg fast sicher dabei.

 

Riesa, Pirna-Copitz und Marienberg machten einen großen Schritt dazu. Wilsdruff, viele Spieltage Tabellenletzter, holte 8 Punkte in den letzten 4 Spielen und hofft weiter. Für die letzten Fünf ist die Situation prekär, aber 9 Punkte sind noch für jeden zu vergeben. Für alle anderen Vereine im Vorder- und Mittelfeld besteht die Möglichkeit, ohne allzu großen Druck ihre Saisonziele zu realisieren. Das gilt auch für unseren SSV mit der Hoffnung, dass für die letzten Wochen wieder einige Akteure dazukommen und ein ordentlicher Saisonabschluss erreicht wird. Die anstehenden 3 Spieltage der Landesliga werden am 21./22. Mai, 28. Mai und 11. Juni stattfinden. Am kommenden Wochenende ist spielfrei, nur Radebeul gegen Mittweida wird vorgezogen.    


 

Tabelle Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 16 27:2 40
2. Großenhainer FV 90 16 37:16 36
3. Dresden-Laubegast 16 42:20 31
4. Radebeuler BC 16 26:17 31
5. FC Blau Weiß Leipzig 16 22:17 30
6. SSV Markranstädt 16 27:19 29
7. Einheit Kamenz 16 32:20 27
8. SG Taucha 16 20:15 26
9. VfB Empor Glauchau 16 27:20 25
10. Handwerk Rabenstein 16 25:25 25
11. FC Lößnitz 16 28:29 22
12. Motor Marienberg 16 28:29 19
13. Pirna-Copitz 16 15:31 19
14. Dresden-Striesen 16 14:22 17
15. BSG Stahl Riesa 16 19:32 17
16. SG Motor Wilsdruff 16 13:27 13
17. Neusalza Spremberg 16 15:29 12
18. Eintracht Niesky 16 17:37 12
19. Kickers Markkleeberg 16 19:32 11
20. Germania Mittweida 16 23:37 10

 

 

 

geschrieben von R. Reuter am 13.05.2022

 

NIEDERLAGE IN MARIENBERG

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   16. Spieltag             

 

FSV Motor Marienberg - SSV Markranstädt  4:1 (2:0)

 

Hier geht es primär um den Spielbericht zu einem Landesligaspiel, in dem die Ausgangslage der Teams nicht unterschiedlicher sein konnte. Für Marienberg ging es im Abstiegskampf um dringend benötigte Punkte. Der gesicherte SSV wollte unter besonderen Umständen sein Gesicht wahren und ggf.  Zählbares mitnehmen. Großes Lamento über die aktuell außergewöhnlich bescheidene Personaldecke unserer Ersten soll hier nicht erfolgen. Darauf wurde bereits in der Vorschau eingegangen, ohne da zu wissen das es nach dem Abschlusstraining noch ärger wurde. Die Aufstellung unterstreicht das „schwarz auf weiß“.    

 

Der Plan der Trainer, den Gegner mit entsprechenden Aktionen – Bälle aus dem Strafraum halten und Konter fahren - wurde durch den schnellen Rückstand konterkariert. Gleich danach rasierte ein Freistoß von Lukas Peter die Lattenoberkante. Die SSV Abwehr hatte Probleme, ein Marienberger kam frei zum Kopfball, der drüber strich. Beim 2:0 bekamen mehrere unserer Jungs den Ball nicht weg. Man hatte aber immer das Gefühl, dass hier trotz aller Probleme noch etwas gehen könnte, da Marienberg nicht sicher agierte.  Der SSV startete aus dem Mittelfeld einige verheißungsvolle Aktionen, leider vorn nicht bis zum erfolgreichen Abschluss und hinten klappertes es immer wieder. Florian Falk ging in der Mitte durch, der Abschluss unter Bedrängnis auf den Hüter. Kurz vor der Pause verpasst Peter erneut mit Freistoß den möglichen Anschlusstreffer, aber auch der später erfolgreiche Marienberger Kevin Werner, beide knapp flach neben das Tor. Noch einmal bedrohte Falk den gegnerischen Hüter, bekam aber den Eckball versagt.

 

So ermutigt ging es in die 2. Hälfte, aber die guten Ansätze wurden durch eigene schwache Aktionen zunichte gemacht. So kam der Gastgeber bis zur 60. Minute zu einigen Chancen und nutzte das mit weiteren Treffern. Zwischendurch hatte Phillip Tröllsch Torwart Grabowski zu großer Parade gefordert und Julian Hadlok schoss knapp vorbei (50.). Die Tagessituation des SSV zeigte sich treffend beim taktischen und einzigen Wechsel:  Für Junior Justin Juhnke, Glückwunsch zum Debüt, kam Johannes Lohmann. Nach schönem Steckpass von Hadlok erzielte Falk den Ehrentreffer und eine weitere Resultats Verbesserung war möglich.

 

Motor Marienberg blieb verdienter Sieger und hat gute Chancen in der Landesliga zu verbleiben. Unser Team hat nie aufgegeben und sich letztendlich achtbar geschlagen, wobei Niederlagen nie schön sind.        

SSV: Mercklein, Juhnke (61. Lohmann), Wenzek, Peter, Koch, Nüchtern, Falk, Hadlok, Tröllsch, Sobotta, Schilling. ETW: Wings                                         

 

Tore: 1:0 Gottschalk (2.), 2:0 Flade (19.), 3:0/4:0 Werner (49./52.), 4:1 Falk (79.),

 

Schiedsrichter: Biastoch, Seib, Grünert. Zuschauer 80. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 08.05.2022

 

PREMIERE GEGEN DEN FSV MOTOR MARIENBERG

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   16. Spieltag             

 

07.05.   15 Uhr        FSV Motor Marienberg - SSV Markranstädt

 

Zwischen den 1. Mannschaften von Marienberg und Markranstädt kommt es zu einer Premiere, denn noch nie trafen sie in einem Pflichtspiel aufeinander. Motor Marienberg stieg 2020 in die Landesliga auf. In dieser Saison hatten sie einen guten Start und lagen im Herbst 2021 auf dem 6. Tabellenplatz. Seither konnte Motor nicht punkten und hat nach dem 3:5 in Mittweida mit 16 Zählern sowie Platz 13 Kontakt nach unten. Die Erzgebirgler verfügen in der Stammelf über einiges Erfahrungspotential, dass seine Landesligatauglichkeit nachwies. Punkte sind aber noch nötig, um nicht in die Abstiegsränge abzugleiten.

 

Diese Schwierigkeiten hat der SSV durch die Jahresübergreifenden Erfolgsserie nicht. Seit Wochen gibt es aber personelle Probleme, die nach kurzer Entspannung wieder massiv sind. Alternativen hat Trainer Olaf Brosius aktuell kaum noch. So wurde bereits erneut Danilo Sobotta aus der „Zweiten“ eingereiht. Die Ziele der A- Junioren und II. Mannschaft sollen Beachtung finden, sodass weiter „Leihen“ von daher begrenzt sind. Das Saisonziel hat unsere 1. Mannschaft erreicht. Es wäre aber zu wünschen, dass ein Platz im Vorderfeld erhalten bleibt. Immerhin sind noch 4 Spiele zu absolvieren.     

 

Nachtrag 15. Spieltag Landesliga – Trends, Ergebnisse und Tabelle

 

Die Positionskämpfe halten an und die größte Spannung liegt über der 2. Hälfte der Tabelle. Wilsdruff und Mittweida heben den einstelligen Punktbereich verlassen und geben die Landesliga noch lange nicht auf, zumal einige davor Platzierte sich nicht absetzen konnten.  

 

Germania Mittweida

Motor Marienberg

5:3

Stahl Riesa Radebeuler BC

1:1

SG Taucha Nuesalza-Spremberg 0:0
SSV Markranstädt  Einheit Kamenz 2:4
Freital Kickers Markkleeberg Nichtantritt Gast
Dresden-Striesen Eintracht Niesky 1:0
FC Blau Weiß Leipzig Großenhainer FV 0:2
Handwerk Rabenstein Empor Glauchau 1:0
Dresden-Laubegast Pirna-Copitz 5:1
Motor Wilsdruff FC Lößnitz 0:0

 


 

Tabelle Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 14 23:2 34
2. Großenhainer FV 90 15 34:15 33
3. Dresden-Laubegast 15 40:17 31
4. SSV Markranstädt 15 26:15 29
5. Radebeuler BC 15 23:15 28
6. Einheit Kamenz 15 32:18 27
7. FC Blau Weiß 15 21:17 27
8. SG Taucha 15 19:13 26
9. SG Hand. Rabenstein 15 25:24 25
10. VfB Empor Glauchau 15 25:19 22
11. FC Lößnitz 15 26:28 19
12. Dresden-Striesen 15 13:19 17
13. Motor Marienberg 15 24:28 16
14. Pirna-Copitz 15 14:31 16
15. BSG Stahl Riesa 15 17:31 14
16. Neusalza Spremberg 15 15:28 12
17. Eintracht Niesky 15 16:35 12
18. Kickers Markkleeberg 14 18:28 11
19. Germania Mittweida 15 22:35 10
20. Motor Wilsdruff 15 11:26 10

 

 

 

geschrieben von R. Reuter am 05.05.2022

 

HEIMNIEDERLAGE GEGEN DEN SV EINHEIT KAMENZ

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   15. Spieltag             

 

SSV Markranstädt - SV Einheit Kamenz  2:4 (1:2)

 

Einige Befürchtungen seitens des SSV schienen mit dem couragierten Beginn zerstreut, zumal nominell eine ganz passable Truppe auf dem weit und breit besten Rasen auflief. Hinsichtlich der Verfassung mehrerer Spieler wegen Verletzungen, Erkrankungen und sonstigen Unzulänglichkeiten in den letzten Wochen standen erhebliche Bedenken in Bezug auf das aktuelle Leistungsvermögen als Team im Raum. Diese bestätigten sich dann leider aus Markranstädter Sicht.    

 

Der SSV kam erst einmal gut ins Spiel und ging nach genauer Flanke von Florian Falk über rechts mit platziertem Kopfballtreffer von Carlo Purrucker in Führung. Fast im Gegenzug fiel der Ausgleich per Foulstrafstoß. Lukas Peter hatte Rodrigues an der seitlichen Strafraumlinie getroffen. Knackpunkt im Spiel? Fakt wurde, Kamenz erreichte Spielhoheit, dem SSV ging diese verloren. Johannes Lohmann, der diesmal im Tor das Vertrauen erhielt, konnte gerade noch einen Schuss über die Querlatte abwehren, die Führung der Gäste aber nicht verhindern. Nach zügigem Angriff und Eingabe von links war gegen den Kopfball von Rodrigues zum 1:2 nichts zu halten. In der 2. Halbzeit blieb Einheit spielbestimmend, begünstigt auch von vielen Fehlern des SSV, konnte aber vorerst das Match nicht entscheiden.

 

In den letzten 20 wurde es so noch mal richtig spannend, auch mit kuriosen und dubiosen Aktionen. Purrucker bekam gelb rot (74.), zur Überraschung (fast) aller. Der Kamenzer Kosman erhielt glatt rot (77.). Danach ein ebenso berechtigter klarer „Elfer“ für die Gäste zum 1:3. Trotzdem war in den letzten Minuten noch alles möglich. Fabian Franke erzielte per Kopf den Anschlusstreffer für den SSV. Christopher Zerbe rutschte an einer Eingabe knapp am 3:3 Ausgleich vorbei. In der Nachspielzeit machte Kamenz „den Deckel drauf“ zum alles in allem verdienten Sieg.

 

Die Gäste hatten mit nur 2 Wechselspielern auch so ihre Probleme. Aber auf dem Feld standen 11 Spielfitte Stammspieler, die außer der Chancenverwertung vieles richtig machten. Der Brasilianer Miguel Rodrigues war als Angreifer nur schwer zu stellen und der auffälligste Unterschiedsspieler.          

 

SSV: Lohmann, Sobotta, Heynke (71.Wenzek), Trogrlic, Peter, Zerbe, Falk (83. Winter), Nüchtern, Hadlok, Schilling (61. Franke), Purrucker. ETW Wings. Torfolge: 1:0 Purrucker 7., 1:1 Wocko 8. Foulstrafstoß, 1:2 Rodrigues 33., 1:3 Rodrigues 82. Foulstrafstoß, 2:3 Franke 84., 2:4 Rettig 94.

 

Schiedsrichter: Gärtner, Jautze, Britschka.

 

Zuschauer 70. 

geschrieben von R. Reuter am 28.04.2022

 

HEIMSPIEL GEGEN DEN SV EINHEIT KAMENZ

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   15. Spieltag             

 

30.04.   15 Uhr        SSV Markranstädt - SV Einheit Kamenz

 

Mit dem SV Einheit Kamenz erwartet unser SSV ein gestandenes Landesligateam. Sie verfügen über ein ausgewogenes Aufgebot mit Spielern im Alter zwischen 19 und 33 Jahren. Mit 24 Punkten nimmt Kamenz den 8. Platz ein. Bis zum letzten Wochenende waren sie erfolgreichstes Auswärtsteam der Liga und holten als Gast allein 14 Punkte. Die erste Niederlage in „fremden Gefilden“ musste Kamenz vergangenes Wochenende mit 3:5 in Rabenstein hinnehmen.  

 

Lange sportliche Gemeinsamkeit besteht zwischen unseren Vereinen nicht. 2010 bis 2012 trafen sie 2 Serien in der Landesliga aufeinander und dann erst 2018/19 wieder. Mehr als 3 Jahre sind seit dem letzten Punktekampf vergangen. Unabhängig vom Ausgang der Begegnung am Samstag sowie dem Saisonabschluss werden Spiele gegeneinander bald Fortsetzung finden. Sportlich haben beide gute Voraussetzungen für die kommende, hoffentlich vollständige, Landesligasaison geschaffen.

 

Unser Team will den guten 3. Platz bis zum 19. Spieltag gerne verteidigen. Die Leistungsfähigkeit ist primär von der personellen Situation abhängig. Beim letzten Punktspiel vor knapp 3 Wochen in Markkleeberg war die sehr bescheiden. Dabei schlug sich das „Verlegenheitsteam“ trotz knapper Niederlage noch achtbar. Gegen Kamenz wird sicher keine „Bestaufstellung“ auflaufen, aber doch positiv auf etwas personelle Entspannung gehofft. Lassen wir uns überraschen. 

 

Zur Landesligasituation: Bei dem Starterfeld mit 20 Mannschaften und mindestens 5 Absteigern hatten viele Teams das ursprüngliche Ziel rechtzeitig Platzierungen unter den ersten 10 zu erreichen. Unserem SSV gelangen 2 Siege in den 3 Punktspielen März/April 2022. Ein sicherer vorderer Platz wurde dadurch erreicht und nebenbei letzte geringe Zweifel ausgeräumt. Große Spannung hält der Kampf um den Klassenerhalt aufgrund einiger Unbekannten, z. B. die Anzahl der Absteiger, bereit. Die Nachholspiele haben temporär eine Teilung der Tabelle zwischen Platz 10 (Rabenstein 22 Punkte) und 11 (Lößnitz 18 Punkte) gebracht. Die Absteiger werden mit Sicherheit allein aus der unteren Hälfte kommen.

 

Zu berechnen ist die zum Ligaverbleib erforderliche Punktzahl nur bedingt. Praktisch werden 21 bis 24 Punkte, bei 5 bis 7 Absteigern, zum Klassenerhalt benötigt. Da noch kein Verein völlig abgefallen ist, besteht für alle zumindest noch die Möglichkeit das „Rettende Ufer“ zu erreichen.   

 

geschrieben von R. Reuter am 28.04.2022

 

TESTSPIELERFOLG GEGEN DIE SG TAUCHA 99

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   Testspiel             

 

SSV Markranstädt - SG Taucha 99  3:1 (0:1)

 

  

Beide Landesligisten sind nach 14 Spieltagen jenseits von „Gut und Böse“ insofern man die Ziele mit dem bisher Erreichten bewertet. Das soll bis zum Saisonabschluss möglichst so bleiben. Nach dem Hinspiel im Herbst wird es aus bekannten Gründen in dieser Saison kein Rückspiel mehr geben. So bot sich für die Punktspielfreien Teams ein freundschaftlicher Vergleich an, um wieder etwas Rhythmus für den Endspurt in der Landesliga mit noch 5 Begegnungen zu bekommen. Bei äußerlichen Topbedingungen wurde das teilweise auch erreicht. Es zeigte sich, dass nach den Ausfällen von vielen Akteuren aus unterschiedlichen Gründen in den letzten Wochen die Spielpraxis wichtig ist. Beide Teams traten noch nicht in Bestaufstellung an, aber wann gibt es das schon einmal selbst im Punktspielgeschehen.   

 

Insgesamt gesehen war es eine ausgeglichene Begegnung. Taucha hatte in der 1. Hälfte Vorteile durch eine sichere Spielweise und erzielte die Führung. Nach der Pause wurde der SSV besser und kam 3 x zum Erfolg, wobei die Gäste ihre Linie etwas verloren.    

 

SSV: Lohmann, Wings, Mercklein; Juhnke, Koch, Heynke, Zerbe, Peter, Wenzek, Tröllsch, Falk, Nüchtern, Hadlok, Noguera, Freigang.

 

Tore: 0:1 Brehm (34.), 1:1 Hadlok (66.), 2:1 Noguera (77.), 3:1 Freigang (81.).

 

Schiedsrichter; Haupt, Schalkowski, Pflock.  

 

Zuschauer: 45

 

 

FC 1910 Lößnitz

Germania Mittweida

4:0

Eintracht Niesky Motor Wilsdruff

1:1

Stahl Riesa Pirna Copitz 0:2
Hand. Rabenstein Einheit Kamenz 5:3
Dresden Laubegast Kickers Markkleeberg 5:1
Freital Neusalza Spremberg 1:1

 


 

Tabelle Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 14 23:2 34
1. Großenhainer FV 90 14 32:15 30
2. SSV Markranstädt 14 24:11 29
4. Radebeuler BC 08 14 22:14 27
5. FC Blau Weiß Leipzig 14 21:15 27
6. Dresden Laubegast 13 30:15 25
7. SG Taucha 99 14 19:13 25
8. SV Einheit Kamenz 14 28:16 24
9. VfB Empor Glauchau 14 25:18 22
10. SG Hand. Rabenstein 14 24:24 22
11. FC Lößnitz 14 26:28 18
12. Motor Marienberg 14 21:23 16
13. VfL Pirna Copitz 14 13:26 14
14. SG Dresden Striesen 14 12:19 14
15. BSG Stahl Riesa 14 16:30 13
16. Eintracht Niesky 14 16:34 12
17. Kickers Markkleeberg 14 18:28 11
18. Neusalza Spremberg 14 15:28 11
19. Motor Wilsdruff 14 11:26 9
20. Germania Mittweida 14 17:32 7

 

 

 

geschrieben von R. Reuter am 24.04.2022

 

TESTSPIEL GEGEN DIE SG TAUCHA 99

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   Testspiel             

 

23.04.   15 Uhr        SSV Markranstädt - SG Taucha 99

 

Beide Teams haben keine Nachholspiele und sind deshalb am Wochenende punktspielfrei. In der Landesliga nehmen sie eine gute Position ein und wollen das Testspiel zur ordentlichen Vorbereitung auf die restlichen 5 Spieltage nutzen. Nach zahlreichen Spielerausfällen im SSV Team wird man schauen wer wieder zur Verfügung steht. 

 

Neues von der Landesliga

Über Ostern gab es einige Nachholspiele. Der SC Freital siegte im Spitzenspiel 2:1 beim Großenhainer FV und holte den 1. Platz zurück. Es bleibt spannend u. der Abstieg wird sicher erst am letzten Spieltag entschieden. Mit weiteren 6 Begegnungen am kommenden Wochenende wird die Tabelle bereinigt sein.   

 

 

Tabelle Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 13 22:2 31
2. Großenhainer FV 90 14 32:15 30
3 SSV Markranstädt 14 24:11 29
4. Radebeuler BC 08 14 22:14 27
5. FC Blau Weiß Leipzig 14 21:15 27
6. FV Dresden Laubegast 13 30:15 25
7. SG Taucha 99 14 19:13 25
8. SV Einheit Kamenz 13 25:11 24
9. VfB Empor Glauchau 14 25:18 22
10. SG Hand. Rabenstein 13 19:21 19
11. FSV Motor Marienberg 14 21:23 16
12. FC Lößnitz 13 22:28 15
13. SG Dresden Striesen 14 12:19 14
14. BSG Stahl Riesa 13 16:28 13
15. VfL Pirna Copitz 07 13 11:26 13
16. Kickers 94 M´berg 13 17:23 11
17. Neusalza Spremberg 13 15:27 11
18. Eintracht Niesky 13 15:33 11
19. Motor Wilsdruff 13 10:25 8
20. Germania Mittweida 13 17:28 7

 

 

 

geschrieben von R. Reuter am 20.04.2022

 

NEUFASSUNG DER WERTUNG DER LANDESLIGA

 

Auf Beschluss des Sächsischen Fußballverband wird die Saison am 11. Juni 2022 mit dem 19. Spieltag, also der Vorrunde, abgeschlossen. Die beabsichtigte Fortführung mit Teilung der Staffel in Meister- und Abstiegsrunde ist zeitlich nicht mehr realisierbar. Infolgedessen werden nur noch die restlichen 5 Spieltage bis zum 11. Juni, sowie Nachholspiele (Ostern und 23./24.4.) absolviert. 

 

Aktuell kommt es unserem Team gelegen, dass sie erst am 30. April wieder spielen. Fast eine komplette SSV- Mannschaft stand zuletzt nicht zur Verfügung. Nun besteht die Hoffnung, dass einige Spieler bis zum Ende des Monats gegen Kamenz wieder fit werden. Mit guten Leistungen wurde eine ausgezeichnete Platzierung im Vorderfeld erreicht, die bis zum Abschluss gehalten werden soll.  

Für Mannschaften, die von ihren Saisonzielen noch entfernt sind, wird es bei der Regelung zeitlich immer enger. Im Abstiegskampf, 5 bis 7 Teams könnte es treffen, ist die Hälfte der 20- er Staffel verwickelt. Weniger dramatisch geht es um den Aufstieg zu. Wohl nur ein Verein hat Interesse in der Oberliga zu spielen. Den Meistertitel wird aber sicher keiner verweigern. Da auch im vorderen Tabellenbereich viele Teams nur wenige Punkte voneinander getrennt sind, ist insgesamt ein spannender Verlauf zu erwarten.        

Dass die einst avisierte Meister- und Abstiegsrunde nicht mehr durchzuführen ist, war schon lange klar. Zur strukturellen Planung der Saison, mit 20 Mannschaften in einer Staffel, gab es gute Gründe, aber auch anderweitige Ideen. Die Problematik ist im Konsens mit der Pandemiegefahr und den Erfahrungen damit, zu beurteilen. In einigen Bundesländern hat man einen anderen Weg als in Sachsen gewählt und ist dabei besser gefahren. Freuen wir uns trotzdem auf die Spiele, besonders da unser SSV noch 3 x im Stadion am Bad am Ball sein wird.

 

SSV Markranstädt

Einheit Kamenz

30.04.2022 / 15 Uhr

FSV Motor Marienberg SSV Markranstädt

07.05.2022 / 15 Uhr

SSV Markranstädt Empor Glauchau 21.05.2022 / 15 Uhr
Vfl Pirna Copitz SSV Markranstädt 28.05.2022 / 15 Uhr
SSV Markranstädt Radebeuler BC 08 11.06.2022 / 15 Uhr
     

 


 

Tabelle Landesliga Sachsen

 

1. Großenhainer FV 90 13 31:13 30
2. SSV Markranstädt 14 24:11 29
3 SC Freital 12 20:1 28
4. Radebeuler BC 08 14 22:14 27
5. FC Blau Weiß Leipzig 14 21:15 27
6. SG Taucha 99 14 19:13 25
7 SV Einheit Kamenz 12 25:11 23
8. VfB Empor Glauchau 14 25:18 22
9. FV Dresden Laubegast 11 26:13 21
10. FSV Motor Marienberg 13 21:22 16
11. SG Hand. Rabenstein 12 18:21 16
12. FC Lößnitz 13 22:28 15
13. SG Dresden Striesen 14 12:19 14
14. BSG Stahl Riesa 13 16:28 13
15. Kickers 94 M´berg 12 17:22 11
16. Neusalza Spremberg 12 13:23 11
17. Eintracht Niesky 13 15:33 11
18. VfL Pirna Copitz 07 12 10:26 10
19. Motor Wilsdruff 13 10:25 8
20. Germania Mittweida 13 17:28 7

 

 

 

geschrieben von R. Reuter am 14.04.2022

 

SERIE GEHT ZU ENDE

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   14. Spieltag             

 

Kickers 94 Markkleeberg - SSV Markranstädt  1:0 (1:0)

 

Der SSV war mit fast „voller Kapelle“ im Sportpark Camillo Ugi angereist. Allerdings saß ein ganzer Teil davon nur auf der Tribüne, quasi zur moralischen Unterstützung. Es war klar, dass die Verteidigung des Spitzenplatzes schwierig wird. Von 18 Feldspieler standen 8 aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung, darunter eine Abwehrkette und weitere Stammkräfte. Spielabsetzung stand nicht zur Diskussion, die Lücken wurden geschlossen. Bemerkens- und dankenswert, denn A- Junioren und „Zweite“ haben am Sonntag selbst wichtige Spiele. Die Spieltags Konstellation - 1. Platz beim 17.   – stand somit nur auf dem Papier.                                                                                                

Spielverlauf: Nach 15 ausgeglichenen Minuten, etwas Torgefahr bei Standards, gelingt Kickers ein schöner Treffer. Nach Spielverlagerung aus der Mitte und Angriff über rechts vollendet Ziehm zentral unhaltbar. Das abgestimmte Raustreten funktionierte beim SSV in diesem Fall nicht. Markranstädt hatte dann mehr vom Spiel und Möglichkeiten zum Ausgleich. So bei einem Freistoß von Lukas Peter, den Braunsdorf zur Ecke abwehrte. Weiter Gefahr über rechts und einmal durch die Mitte, aber Handspiel von Julian Hadlok. Danach hielt Christian Wings sein Team im Spiel, parierte mit Fußabwehr und auch den Nachschuss stark. Nicht nur zur Pause wurde gewechselt, sondern mehrmals im Spiel Positionen untereinander, bei dieser Konstellation nicht ungewöhnlich. So versuchten die Trainer Stabilisierung und Verbesserungen zu erreichen.                                                                                                                                                           

Hälfte zwei war vom Dauerversuch des SSV geprägt den Ausgleich zu erzielen. Alle marschierten, der eingewechselte Jonas Nikodym brachte „frischen Wind“. Kickers wollte kontern, baute aber auch in Folge des Mittwoch Pokalspiels gegen Zwickau stark ab. Mehr als 20 Minuten Überzahl konnten sie nicht nutzen. Nach Foul und Freistoß für den SSV durfte der in gleicher Szene involvierte Luis Freigang nach einer sinnfreien Aktion duschen gehen. Markranstädt dominierte trotzdem noch mehr, haute bis zuletzt alles rein, ein Tor gelang nicht. Kickers verteidigte verbissen mit Glück und Geschick. Roman Noguera scheiterte mit einem platzierten Freistoß am stak parierenden Braunsdorf (85.). Markkleeberg nutzte die „Gunst der Stunde“ und sicherte 3 wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Erwartungshaltung seitens des SSV war nicht hoch, eher hatte man größere Befürchtungen. Die trafen nicht ein, auch weil Kickers wenig zustande brachten. Trainer Olaf Brosius war bis auf eine Ausnahme nicht enttäuscht, weder vom Ergebnis noch von der Spielweise. Das Team hat gut gekämpft, und trotz einiger spielerischen Mängel, die zu erwarten waren, das „Gesicht gewahrt“.      

 

SSV: Wings, Sobotta (84.Tauchnitz), Wenzek (46. Koch), Thallinger, Peter, Noguera, Nüchtern, Falk, Hadlok, Schilling (46. Nikodym), Freigang (67. Platzverweis).

 

Wechselspieler; Lohmann, Mercklein.

 

Tor: Ziehm (17).

 

Schiedsrichter: Wadewitz, Bischof, Biljesko. Zuschauer: 70.  

 
 
geschrieben von Reinhard Reuter am 10.04.2022

DERBY IN DER LANDESLIGA

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   14. Spieltag             

 

09.04.   15 Uhr        Kickers 94 Markkleeberg - SSV Markranstädt

 

Seit März 2019 treffen die fast Nachbarn mal wieder aufeinander. Unser SSV unterlag zuhause mit 0:3. Auch davor gab es 3 Niederlagen. Sporthistorisch gesehen ist das noch jüngere Zeit, aber doch schon ein Stück weit weg.

 

Für die Markkleeberger lief es bisher mit 8 Punkten und Platz 17 nicht gut. Aufgrund der geringen Tabellenabstände und des Spielvermögens von Kickers ist eine bessere Platzierung realistisch. Das Torekonto von 16:22 unterstreicht das, und erst recht der 5:0 Sieg gegen Neusalza – Spremberg. Im letzten Punktspiel wurde der Sieg in Mittweida nach 3:1 Führung und Chancenwucher noch verspielt. Erfolgreich war das Team im Landespokal mit 3 Siegen, u. a. 2:1 gegen Regionalligist Auerbach.   

 

Unsere Mannschaft hat mit den 2 Siegen zum Auftakt 2022 und nun 29 Punkten gute Voraussetzung für den weiteren Verlauf im Punktekampf geschaffen. Entspannt aber konzentriert sollte die Devise für die nächsten Wochen lauten. Leicht fielen die letzten Erfolge durchweg nicht, die Gegner waren auf Augenhöhe. Das zur Verfügung stehende Aufgebot schöpfte sein Leistungsvermögen stark aus. Nur so kann auch mal wieder im Sportpark Camillo Ugi gepunktet werden.

 

Der aktuelle Stand              

                                                                                      

In der Landesliga wurden zuletzt 13 Spiele absolviert. Durch Absetzungen besteht kein einheitliches Tabellenbild. Die „Osteransetzungen“, von denen wir Stand jetzt verschont bleiben, wird mit 7 Spielen in diesem Betreff mehr Klarheit bringen. Die Teams des oberen Bereichs konnten fasst alle punkten, sodass die Meisterschaft noch interessant werden könnte. Aktuell verdichten sich die Anzeichen, dass die sportliche Wertung nach den 19 Spieltagen vorgenommen wird. Die Spieltage werden sich vorausslichtlich bis in den Juni hinein strecken. So wird sich ggf. auch der Abstieg erst in dieser Zeit entscheiden, zumal das

von der Anzahl der Absteiger aus den oberen Ligen abhängig ist.  

 

Spiele seit 19. März

Nachholspiele

Wilsdruff – Riesa                                            1:1                                                                                               Neusalza- Spremberg – Radebeul                  0:1                             

 

12. Spieltag

Dresden Striesen – Taucha                              0:1                                                                                              Marienberg -Radebeul                                 1:3                                                                                      Neusalza-Spremberg - Markranstädt              0:2                                                                                             Glauchau – Pirna                                              4:1

 

13. Spieltag

Dresden Laubegast – Marienberg                   3:1                                                                                    Wilsdruff – Großenhain                                  0:1                                                                                          Taucha – Niesky                                           2:0                                                                                      Radebeul – Glauchau                                      2:0                                                                                             Mittweida – Markkleeberg                                3:3                                                                                           Blau Weiß Leipzig – Dresden Striesen             2:1                                                                                       Markranstädt – Lößnitz                                       1:0     

   

geschrieben von Reinhard Reuter am 07.04.2022

ERFOLGREICHES HEIMSPIEL UNSERER 1.HERREN

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   13. Spieltag             

 

SSV Markranstädt - FC 1910 Lößnitz 1:0 (1:0)

 

Ein Spiel auf Augenhöhe, dass der SSV nach dem besten Spielzug des Tages mit dem einzigen Tor für sich entschied und erneut Punkte sicherte. Die Qualität der Begegnung ist nicht mit einem Wort zu beschreiben. Gute Spielzüge auf beiden Seiten wechselten mit schwächeren Aktionen und vielen Abspielfehlern. Lößnitz begann engagiert und hatte etwas mehr vom Spiel, schien wacher und einen Tick schneller.

 

Erspielte Chancen hatten sie kaum, da die SSV Abwehr sehr aufmerksam war. Nach einer guten Viertelstunde wurde Markranstädt torgefährlich und hatte 2 gute Möglichkeiten. Julian Hadlok, über links frei durch, schoss übers Tor. Torwart Rosenkranz boxte danach einen Ball von Luis Freigang gerade noch zur Ecke. Dann wurde es wieder ruhiger, gutgemeinte Aktionen versandeten zwischen den Strafräumen. Minuten vor dem Pausenpfiff fiel fasst aus dem Nichts, aber sehr spektakulär, der entscheidende Treffer. Von hinten heraus bis ins Ziel waren 4 Markranstädter beteiligt ohne das Lößnitz eingreifen konnte. Ausgehend von Fabian Franke über Freigang auf Christopher Zerbe, mit dessen Direktableger Hadlok wieder frei auf und davon war und diese perfekte Kombination zum Abschluss brachte. Als ob der SSV die Berechtigung der Führung nachweisen wollte, wäre fast noch der 2 Treffer gelungen. Nach Freistoß von Roman Nougera hatte die Gästeabwehr Marco Trogrlic nicht „auf der Rechnung“. Seine Direktabnahme parierte Rosenkranz und die Vorentscheidung wurde vertagt. Dass sie nicht fiel, war der Chancenverwertung unseres Teams bei einigen guten Möglichkeiten gleich nach der Pause geschuldet.

 

Sicher hatte Trainer Olaf Brosius sein Team zu noch energischerer Spielweise nach vorn aufgefordert. Ein weiteres Tor gelang aber nicht, da u. a. Freigang und Noguera aus guter Position verzogen. Bei Carlo Purruckers Kopfball zeigte Rosenkranz die Parade des Tages, kratze den Ball auf der Linie am Pfosten weg. So blieb es bis zum Schluss nach langer Nachspielzeit aufgrund der Verletzung von Cedric Graf, dem wir gute Besserung wünschen, ein „Ritt auf der Rasierklinge“. Unser Team schaffte es mit viel Einsatz den Dreier einzufahren. Lößnitz wie bereits erwähnt mit ordentlicher Leistung, wobei u. a. Tschagbele, Neubert, Becher (1 x grenzwertig u. mit gelb bedacht), positiv auffielen. Der Sieg für den SSV ist aufgrund der Chancen verdient und brachte uns ganz nach vorn in der Tabelle, die durch Spielausfälle unvollständig ist. Eine kurze Zwischenauswertung erfolgt im Rahmen der Vorschau auf das nächste Spiel.        

 

SSV: Wings, Thallinger, Trogrlic, Franke, Peter, Noguera (66. Falk), Zerbe, Nüchtern, Hadlok, Freigang (90. Wenzek), Purrucker (76. Tröllsch). ETW: Mercklein.

 

Tor: Hadlok (41.).

 

Zuschauer 80. Schiedsrichter; Rohland, Sachse, Meiner, 

 
 
geschrieben von Reinhard Reuter am 03.04.2022

EHRENAMTSPREIS FÜR REINHARD REUTER

 

Ehre wem Ehre gebührt - Reinhard Reuter erhält Ehrenamtspreis Mit großem Stolz dürfen wir verkünden, dass unser langjähriger Spieler, Trainer und Funktionär Reinhard Reuter am heutigen Samstag im Rahmen des Frühlingsempfang der Stadt in der Stadthalle Markranstädt mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Markranstädt ausgezeichnet wurde.

 

Nach der Laudatio unseres Stadionsprechers Thomas Koch nahm er die Ehrung von Bürgermeisterin Nadine Stitterich und Fachbereichsleiterin Heike Helbig in Empfang.

 

Anschließend wurde Reinhard von einer Traditionself überrascht. Ehemalige und noch aktive Weggefährten überreichten ihm dabei einen Gutschein für den Cheftrainerposten in einem Testspiel unserer Traditionself, welches im Sommer diesen Jahres stattfinden soll.

 

Wir gratulieren Reinhard recht herzlich zum Ehrenamtspreis und sind sehr glücklich, dich in unseren Reihen zu haben. Die SSV-Familie ist stolz auf dich !!!!!

 

geschrieben von S. Weicker am 02.04.2022

HEIMSPIELAUFTAKT IM JAHR 2022

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   13. Spieltag             

 

02.04.   15 Uhr        SSV Markranstädt - FC 1910 Lößnitz

 

Der Optimismus für einen kompletten Restart der Sachsenliga im Jahr 2022 hielt sich schon vorher in Grenzen. Tatsächlich mussten gleich wieder Spiele abgesetzt werden und die Pokalansetzungen reduzierten das Programm ebenfalls. Lassen wir uns überraschen was der kommende Spieltag bringt.

 

Die Begegnung unseres Partners gegen Mittweida musste ebenfalls abgesagt werden. Unabhängig davon ist eine Einschätzung des aktuellen Leistungsvermögens aller Teams schwierig, egal ob sie ein Punktspiel absolviert haben oder nicht. Die Krankheits- und Quarantäneproblematik lässt keine soliden Schlüsse zu. Lößnitz nimmt mit 14 Punkten (4 Siege, 2 Remis, 5 Niederlagen) den 11. Platz ein. Die Abstände nach unten sind nicht üppig. Die Erzgebirger werden sich lieber hin zum einstelligen Bereich der Tabelle orientieren und jedes Spiel dazu nutzen wollen.  

 

Der FC 1910 Lößnitz ist seit dem Aufstieg 2016 eine feste Größe der Landesliga. In den wenigen Partien unserer Teams gegeneinander hatte es der SSV immer schwer. Gern erinnern wir uns aber an den Auftakt der Saison 17/18 nach dem Oberligaabstieg. Trainer Uwe Ferl musste aus den „Verbliebenen“ und der 2. Mannschaft ein neues Team formieren.  Markranstädt gewann vor 320 Zuschauern mit 3:2.

 

Letzten Sonntag siegten unsere Jungs mit einer grundsoliden und geschlossenen Teamleistung 2:0 in Neusalza-Spremberg. Das brachte den SSV sogar auf den 2. Platz. Ggf. eine Momentaufnahme, aber ein gutes Gefühl, dass man dem Saisonziel bei derzeit 26 Punkten immer näherkommt. In einer für alle nicht einfachen Phase kann mit dem Aufgebot der letzten Woche, vielleicht noch 1 oder gar 2 Spieler dazu, die nächste Aufgabe optimistisch angegangen werden.  

 
 
geschrieben von Reinhard Reuter am 30.03.2022
 

110 Jahre Fußball in Markranstädt - FC Sportfreunde Markranstädt 1912

 
29.3.1912 - 29.3.2022
 
Ein Bericht über die Gründungszeit (1)
 
In Markranstädt wird seit 110 Jahren Vereinsfußball gespielt. Der Werdegang seit 1912 bis ins Hier und Heute ist schon oft beschrieben worden. Durch akribische Recherchen ist unsere Fußballgeschichte in hohem Maß bekannt. Neues Material konnte gesammelt werden, sodass auch künftig die Vereinschronik erweitert werden kann. So z. B. mit den bisher noch fehlenden Tabellenabschlüsse von 1912 bis 1918.
 
Das Jubiläum soll Anlass sein einen speziellen Rückblick nur auf die Tage, Wochen und Monate in der Gründungszeit zu werfen. Im Betreff auf den ersten Fußballverein in der Kleinstadt gab es seit 1911 entsprechende Aktivitäten von 3 Gruppen auf dem städtischen Platz an der Ziegelstraße, der bisher den Faustballern vorbehalten war. Sie gaben sich Namen und übten an verschiedenen Tagen. Zum Jahresende Sonntagnachmittag und gemeinsam. So konnten sie ein „Ganzes“ spielen. Fußballtore bildeten 2 junge Linden, die 5 bis 6 Meter auseinander standen. In dieser Zeit wuchs der Wunsch einen Verein zu gründen um „richtige Spiele“ durchzuführen. Sie trafen sich in der Schmiede von Wilhelm Rüger, Leipziger Straße 15, zu Besprechungen. In den folgenden Wochen wurden in den Restaurants „Deutschen Haus“ (Parkstraße) und „Zur Börse“ (Härtelstraße 11) weitere Beratungen mit konkreten Festlegungen durchgeführt. Initiatoren waren die Spieler Arno Sommer und Arno Taubert, sowie der Rathausbeamte Paul Braun.
 
Am 29. März 1912 wurde in der Gaststätte „Zur Börse“ der Fußballverein „FC Sportfreunde Markranstädt 1912 e. V.“ gegründet. P. Sommer wurde als 1. und P. Taubert als 2. Vorsitzender gewählt. Es herrschte große Freude und Aufbruchstimmung und im Saal des Sonnenhof (später Volkshaus) wurde ein großes Vergnügen gefeiert. Der Verein begann auch sofort mit der Austragung von Gesellschaftsspielen (Freundschaftsspiele). Richtige Fußballtore wurde von Oskar Rüger, Fußballspieler und Schmied gespendet.
 
Die Entwicklung muss im Zusammenhang mit der sportlichen und Gesamtsituation beurteilt werden. Diese war überall auch in Markranstädt stark vom Turnen geprägt, aber auch in diesen Vereinen entstanden Spielegruppen. Die Großstadt Leipzig war einer der „Vorreiter“ des Fußballs in Deutschland und Gründungsort des DFB im Jahr 1900. Der VfB Leipzig wurde 3 x Deutscher Meister. In der Stadt gab es viele Vereine und der Fußball wirkte langsam, aber stetig auf sein Umland hinaus. Kontakte zur Großstadt bestanden in vielfacher Art, z. B. auch geschäftlich, kulturell, industrielle Entwicklung, etc.
 
Die offizielle Aufnahme der Sportfreunde Markranstädt im Verband wurde im Juni 1912 vollzogen. Es folgte der Start zur Saison 1912/13 in der 4 f Klasse des Gau Nordwestsachsen. Große Probleme hatte der junge Verein in der Sportplatzfrage. Käuflich war kein eigenes Grundstück zu erhalten. Mehrfach wechselnde Pachtflächen wurden genutzt. Unlängst erst gesichtete Fotos zeigen 2 davon auf. Ein Feld im damals unbebauten Bereich Alberstraße/Hordisstraße. An der Mühle/Mühlenweg wurde ein günstigeres Grundstück für 400 Goldmark Jahrespacht zum Sportplatz ausgebaut. Dann kam der 1. Weltkrieg, 75 % der Sportfreunde wurden eingezogen und 28 Spieler kamen nicht wieder zurück. Der Kassierer Walter Pauli löste mit einer Spende von 200 Goldmark in die Clubkasse den Vertrag auf. Zuletzt hatte er mit 36 Mitgliedern den Spielbetrieb noch aufrecht gehalten. Still und desillusioniert zog man wieder an die Ziegelstraße bis 1919. Das erste Spieljahr mit dem 9. Platz war von den künftigen Erfolgen noch etwas entfernt. Die Dominanz der Leipziger Vereine war groß und es dauerte bis 1924, bevor erstmals ein Verein aus der Provinz ganz nach oben kam. Es waren die Sportfreunde Markranstädt denen der Aufstieg in die Gauliga der seinerzeit höchsten Klasse gelang. Voraus gingen seit 1914 mehrfache Aufstiege trotz der schweren Kriegszeit. Ganze Markranstädter Familien mit vielen Personen prägten den Verein und hielten ihm die Treue. Sie hießen Rüger, Fleischer, Kern, Pauli, Bernstein, Zocher, Reinhardt u. a. Sie schafften die Grundlagen für den Fortbestand des Vereins in schwierigen Zeiten. Bald folgten zahlreiche Meisterschaften, Aufstiege und Pokalerfolge. Der Markranstädter Fußball wurde eine geachtete Größe über Leipzig und Sachsen hinaus.
 
geschrieben von Reinhard Reuter am 29.3.2022

AUSWÄRTSSIEG ZUM RESTART

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022    12. Spieltag

 

FSV 1990 Neusalza-Spremberg - SSV Markranstädt 0:2 (0:1)

 

Mit einer überzeugenden Teamleistung holte der SSV im 1. Pflichtspiel 2022 den „Dreier“ in der Oberlausitz. Ein Auswärtssieg ist im Allgemeinen erfreulich und im Besonderen aktuell für die „Erste“ sehr positiv. Es gab einige Probleme und Ausfälle. Die Trainer setzten nicht auf Absage. Wir wollen spielen, personell und situativ angepasst den Engpass meistern, war die Aussage und der Plan dazu.

 

Gravierend: Christopher Zerbe ging ins Abwehrzentrum, Florian Schilling dafür mit in die Spitze. Es muss unkompliziert nach vorn gespielt und die Disziplin eingehalten werden. Umsetzen mussten es die Jungs und machten es bald richtig gut. Der Gastgeber war mit dem Punktspiel voraus gleich im Rhythmus. Christian Wings parierte einen Schuss in starker Manier (4.), wenig später ging ein Ball knapp vorbei. Der SSV fing sich in allen Belangen und erreichte lauf u. kampfstark spielerisches Übergewicht. Das zeigte sich bei den Toren, nach Pressing mit Ballgewinnen und schnellen Angriffen. Bis zur Pause gab es noch 2 Chancen auf beiden Seiten. Markranstädts Aktionen wurden im Neusalzaer Strafraum mit letztem Einsatz, auch unter Strafstoßgefahr, geklärt. Wings dagegen verwehrte Distanzschüssen den Ausgleich. Nach der Pause eine Chance für Markranstädt im „Fünfer“, dann gleich die Vorentscheidung zum 0:2.

 

Die Torschützen stehen oft im Mittelpunkt. Carlo Purrucker sowie Julian Hadlok erzielten freigespielt, nach schnellen Antritten, auch großartige Treffer. Purruckers Schuss konnte Torhüter Konrad Skora stark parieren, gegen den „Nachkopfball“ war er machtlos. Aber explizit muss die starke Teamarbeit bei Abwehr, Balleroberung, schnellem Aufbau und Abschluss herausgestellt werden. Natürlich klappte nicht alles, konnte noch besser ausgespielt werden. Aber es gab ja auch einen ambitionierten für den Klassenerhalt kämpfenden Gegner. Sie bekamen 4 gelbe Karten, bösartig wurde es nicht. Der Gastgeber mühte sich, aber unsere Jungs hatten das Geschehen im Griff. Unter Einwechslung der 3 zur Verfügung stehenden Feldspieler brachten sie den Sieg, bis zum Schlusspfiff des aufmerksam leitenden Willi Jautze, unter „Dach und Fach“.                        

Fazit: Die Abwehr um Routinier Marko Trogrlic agierte sicher und entschlossen. Man sah, Zerbe kann die Position auch, Lukas Peter sowieso und Steve Kevin Thallinger kannst du überall hinstellen. Kapitän Marcel Nüchtern war wieder omnipräsent, führte und feuerte seine Nebenleute an, hatte mit Florian Falk einen guten Helfer. Julian Hadlok und Roman Noguera unterstützten über Außen beide Angreifer, die den Gegner in Atem hielten. Der erarbeitete Verlauf kam unserem Team voll entgegen. Letztendlich gingen die „Schachzüge“ von Olaf Brosius und Andre Bittner voll auf.  

 

SSV: Wings, Thallinger, Trogrlic, Zerbe, Peter, Noguera, Falk, Nüchtern, Hadlok (90. Tröllsch), Schilling (78. Wenzek), Purrucker (88. Koch), ETW: Mercklein.  

 

Tore: 0:1 Purrucker (31.), 0:2 Hadlok (54.)

 

Schiedsrichter: Jautze, Britschka, Schimanski. Zuschauer: 101.

 

Die weiteren Ergebnisse:

Glauchau –                  Pirna Copitz 4:1                                                                                                      Dresden Striesen –     Taucha 0:1                                                                                                          Marienberg –               Radebeul 0:1 

                                                                                                                   

3 Spiele wurden abgesetzt, 3 aufgrund Sachsenpokals verlegt.

 

 

 
 
geschrieben von Reinhard Reuter am 28.03.2022

RESTART IN LANDESLIGA MIT UNGEWISSHEITEN

 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022   12. Spieltag             

 

27.03.   15 Uhr        FSV Neusalza-Spremberg - SSV Markranstädt  

 

Auf sächsischer Landesebene wurde der Punktspielbetrieb wieder aufgenommen. Das primäre Ziel ist die 1. Serie von 19 Spieltagen zu absolvieren, um eine sportliche Wertung der Meisterschaft, Auf- und Abstieg zu erreichen. Wegen der weiterhin bestehenden Beeinträchtigungen durch Corona, die nun schon die 3. Saison betreffen, haben aufgrund steigender Inzidenzen alle Vereine mehr oder weniger personelle Engpässe. Richtig planbar ist nichts mehr. Sicher ist nur, dass die Probleme die sportlichen Ergebnisse stark beeinflussen werden.

 

Letzte Woche wurden in der Landesliga Spiele nachgeholt. Neusalza–Spremberg – Radebeul 0:1, Wilsdruff – Riesa 1:1, Pirna - Marienberg abgesetzt. Auch die 12. Runde wird wegen Absagen u. dem Landespokal nicht komplett gespielt. 4 Landesligisten stehen im Viertelfinale (Markkleeberg, Wilsdruff, Rabenstein, Kamenz).   

 

Neusalza–Spremberg nimmt mit 11 Punkten den 14. Platz ein. Nach schwierigem Start gegen starke Gegner konnte das Team vor der Unterbrechung 2 Spiele gewinnen (Rabenstein 2:0, in Mittweida 3:2) und 6 Punkte für den Ligaerhalt holen. Die 0:1 Heimniederlage vor einer Woche passte nicht in den Aufholplan. Aus Sicht des FSV gilt es nun gegen Markranstädt zu punkten, um an der oberen Tabellenhälfte dranzubleiben. Ein Vorteil für die Gastgeber ist, dass bereits ein Punktspiel absolviert wurde.  

 

Dagegen musste der vereinbarte letzte Test zwischen unserem SSV und Sermuth von beiden Seiten abgesagt werden. Einige Spieler bekamen bei der „Zweiten“ Einsatzzeit, die nur aufgrund der Unterstützung ihr Punktspiel austragen konnten. Unser 1. Team hatte sich davor trotz andauernder Personalsorgen mit 5 Spielen und ordentlichen Ergebnissen auf die Punktspiele vorbereitet. Vor Tagen wurde die Situation richtig kritisch. Bei derzeitiger Lage steht frühestens am Samstag fest, wer am Sonntag die SSV-Fahne hochhält. Mit Personalien kann deshalb heute nicht gedient werden, da es jederzeit Veränderungen geben kann. Es besteht aber die Hoffnung, dass aus dem zahlenmäßig nicht üppigen Gesamtaufgebot der „Ersten“, ein konkurrenzfähiges Team gestellt werden kann. Ggf. wird Alle  die Problematik auch in den nächsten Wochen beschäftigen. Für den SSV gilt es bis zum vermeidlichen Saisonende die nötigen Punkte zum sicheren Klassenerhalt zu sammeln. Nur gut, dass bereits im Herbst 2021 mit dem 4. Platz und 23 Zählern Voraussetzungen dafür geschaffen wurden. Darauf kann aufgebaut und positiv an die nächsten Aufgaben gegangen werden.   

 
 
geschrieben von Reinhard Reuter am 25.03.2022

GENERALPROBE IN SERMUTH

 

Testspiel Saison 2021 / 2022    19.03.   15 Uhr

 

SV Eintracht Sermuth - SSV Markranstädt  

 

Am Wochenende werden mit drei Nachholspielen die Punktspiele der Saison 2021/22 fortgeführt. Dann geht es am 26./27. März mit dem 12. Spieltag weiter. Das Ziel ist es erst einmal die 1. Serie und damit 19 Spieltage zu absolvieren. Unser Team startet am Sonntag, 27. März auswärts in Neusalza-Spremberg. Bei den derzeitigen Verhältnissen sind Voraussagen nur wenige Tage vor dem Ereignis zu machen und dann noch „ohne Gewähr“.

Nach dem erfolgreichen 1:1 Auftritt beim Oberligisten VfL Halle wird der noch einmal punktspielfreie Samstag mit einem weiteren Vorbereitungsspiel beim Landesklassenteam von Eintracht Sermuth genutzt. Danach werden wir weitersehen, und mit den letzten Eindrücken, auch von den drei Landesligapartien, die Vorschau auf die kommenden Punktspiele geben. 

 
geschrieben von Reinhard Reuter am 17.03.2022

UNENTSCHIEDEN GEGEN OBERLIGISTEN

 

Testspiel Saison 2021 / 2022    12.03.   14 Uhr

 

VfL Halle 96 - SSV Markranstädt 1:1 (1:1)

 

 

Das Spiel fand nun doch noch auf dem Rasenplatz im Stadion am Zoo und nicht auf Kunstrasen statt. Hinsichtlich der Vorbereitung auf die Punktspiele war das sehr positiv, genauso wie das Ergebnis für unseren SSV. Der zeigte sich insgesamt gut auf- und eingestellt, trotz dass u. a. auch 3 Angreifer nicht zur Verfügung standen.

 

Die frühe Führung von Christopher Zerbe konterte Halle umgehend mit dem Ausgleich durch Valentino Schubert zum 1:1, was sogleich der Endstand war. Halle wechselte zur Pause 3 x, der SSV vorerst nur die Hüter. VfL Torjäger Tommy Kind, mit 19 Treffern in 17 Spielen Bester der Oberliga und ja auch schon für Markranstädt unterwegs, blieb drin. Ihm gelang trotzdem diesmal kein Tor, was der SSV- Abwehrarbeit insgesamt ein gutes Zeugnis ausstellt.

 

Die in der Vorschau geäußerte Hoffnung, gegen den Oberligisten gut zu bestehen, wurde erfüllt. Ganz nebenbei die zweitrangige Feststellung, der VfL Halle liegt dem SSV trotz Klassenunterschied immer noch.

 

SSV Markranstädt: Mercklein (46. Lohmann), Trogrlic, Franke, Thallinger, Hadlok, Nüchtern, Schilling (61. Koch), Peter, Falk (75. Tröllsch), Zerbe, Noguera (67. Wenzek), 

 

Tore. 0:1 Zerbe (16.), 1:1 V. Schubert (18.).

 

Schiedsrichter: Bausewein, Franke, Simon. Zuschauer 35. 

 
 
geschrieben von Reinhard Reuter am 12.03.2022

TESTSPIEL GEGEN OBERLIGISTEN VfL HALLE 96

 

Testspiel Saison 2021 / 2022    12.03.   14 Uhr

 

VfL Halle 96 - SSV Markranstädt  

 

Die Fortsetzung des Spielbetriebes in der Landesliga steht an. Für unseren SSV geht es zum Auftakt am 27.3. nach Neusalza - Spremberg. Mit zwei weiteren Vorbereitungsspielen soll das Team auf die insgesamt erst einmal 8 nachzuholenden Spiele der 1. Serie gut vorbereitet werden. Samstag sind wir Gast beim 5. der Oberliga Süd. Der VfL steht bereits einige Wochen im Punktspielgeschehen. Zuletzt gelang ein wichtiger 3:1 Sieg beim FC „An der Fahner Höhe“. Um im Rhythmus zu bleiben, treffen die erneut spielfreien „96-er“ auf den SSV.

 

Beide Teams waren bis 2017 einige Jahre Konkurrenten in der Oberliga, bis sich die Wege trennten. Markranstädt als 16. und Letzter stieg ab, der VfL hielt mit dem 15. Platz die Klasse. Halle hatte 20/21 die Chance zum Aufstieg in die Regionalliga, das wurde aber sehr ominös gehändelt. Nach 9 Spielen u. bei 20 Punkten Gleichstand entschieden 2 Tore für Eilenburg. Anderorts wurde da noch eine Relegation gespielt. Für viele Vereine ist die Regionalliga eine lukrative Spielklasse, und der Traditionsverein Halle 96 offensichtlich im Fall der Fälle bereit aufzusteigen. Aktuell ist man wieder gut aufgestellt, wobei die Meisterschaft für Rot Weiß Erfurt nur schwer zu verhindern sein wird.

 

Für unser Team besteht die Hoffnung das am Wochenende mal mehr als ein Feldspieler als Wechsler zur Verfügung steht. Primär um alle benötigten Spieler für die kommenden Landesligaspiele fit zu bekommen und auch noch einiges zu probieren. Das Ergebnis ist zwar sekundär, aber gegen einen Oberligisten soll auch gut bestanden werden.

 
 
geschrieben von Reinhard Reuter am 09.03.2022

TESTSPIELNIEDERLAGE GEGEN DEN FSV KROSTITZ

 

Testspiel Saison 2021 / 2022    05.03.   14 Uhr

 

SSV Markranstädt - FSV Krostitz  0:1 (0:1)

 
Nach drei klaren Siegen in Vorbereitungsspielen auf Kunstrasen endlich mal auf einem richtigen Rasenplatz, da kam Vorfreude auf. Die verging bald und erhielt nicht nur ergebnistechnisch einen Dämpfer. Das SSV Team hatte in allen Reihen Probleme und kam nicht wie zuletzt gewohnt ins Spiel. 
 
Der Spielpartner Krostitz, eigentlich kaum besser dotiert als die bisherigen Gegner, zeigte sich mindestens auf gleicher Höhe. Lauffreudig, konsequent im Zweikampf und auch spielerisch ordentlich war die Führung durch einen schönen Distanzschuss von Luck durchaus verdient. Markranstädt hatte vor der Pause kaum nennenswerte Möglichkeiten. Bei allen Bemühen fehlte es im Aufbau an Genauigkeit und Struktur, und wenn mal vorn etwas ankam an geschickter Verwertung. In Hälfte zwei wurde es etwas besser und besonders in der Schlussphase gab es mehrfach Chancen zum Ausgleich.
 
Krostitz verteidigte verbissen, manchmal etwas übermotiviert, den Vorsprung. Diesmal konnte seitens des SSV das Fehlen einiger Kräfte, besonders im Spiel nach vorn, nicht erfolgreich kompensiert werden.    
 
SSV: Lohmann, Koch, Trogrlic, Franke, Peter, Tröllsch, Thallinger, Hadlok, Wenzek, Falk. Zerbe;  
Noguera, Wings, Mercklein, 
 
Tor: Luck (26.)
 
geschrieben von Reinhard Reuter am 05.03.2022

3. TESTSPIEL - 3. ERFOLG

 

Testspiel Saison 2021 / 2022    19.02.   14 Uhr

 

SV Blau Weiß Dölau - SSV Markranstädt  0:3 (0:2)

 

Auf dem Kunstrasenplatz in der Döhlauer Heide gelingt dem SSV ein sicherer und verdienter Sieg. Unser Team hatte über die gesamte Spielzeit in allen relevanten Belangen Vorteile. Unabhängig davon erbrachte der Tabellenfünfte der Verbandsliga Sachsen Anhalt Süd seinen Anteil zu einem ordentlichen Vorbereitungsspiel. 
 
Der SSV wurde so auch in der Abwehr gefordert, ließ aber wenig zu. Mit viel Laufarbeit, ordentlichen Kombinationen und auch einigen Schüssen wurde Döhlau unter Druck gesetzt. Es gelang nicht alles, das gibst ja sowieso nie, aber doch einiges. Z. B. die schönen Treffer und noch einige Chancen. Die SSV - Hüter wurden kaum geprüft, außer in den letzten Minuten. Da zeigte sich wie ernst unser Team das Spiel nahm. Ein indirekter Freistoß im eigenen Strafraum wurde verbissen abgewehrt um die Null zu halten. Die Begegnung hatte schon auch Schärfe, ohne auszuarten. Dafür sorgte auch Schiri Große. 
 
SSV: Lohmann, Mercklein, Wings; Koch, Franke, Trogrlic, Peter; Tröllsch, Thallinger, Hadlok,Nüchtern, Falk; Zerbe Winter, 
 
Tore: 0:1 Falk 11., 0:2 Thallinger 27., 0:3 Tröllsch 54.,  
 
geschrieben von Reinhard Reuter am 19.02.2022

1. HERREN ZUR EINWEIHUNG DER KICK IT SOCCERHALLE

 

Kunstrasen, Banden um das Spielfeld und ein Dach darüber. Perfekte Bedingungen also für eine intensive und schnelle Runde Fußball, bei der vor allem die Techniker und „Straßenfussballer“ auf ihre Kosten kommen. Ab sofort gibt es für dieses Abenteuer eine neue Adresse in Leipzig, welche man sich dringend merken sollte.

 

 

Unsere 1. Herrenmannschaft durfte die neue Kick it Soccerhalle in der Franz Flemming Straße 35 bereits am Mittwoch-Abend unter Beschuss nehmen und zeigte sich begeistert von den optimalen Bedingungen. Nicht nur in den Wintermonaten sind die vier Spielfelder eine echte Alternative, sondern auch in den Sommermonaten kann man sich hier so richtig „austoben“ und eine Menge Spaß haben. Für die verdiente Abkühlung und Stärkung nach dem Kick steht die integrierte Sportsbar natürlich bereit, so dass man den Tag in Ruhe ausklingen lassen kann.

Wir wünschen unserem Unterstützer von ACL Daffner alles Gute für Ihre neueste Investition und bedanken uns natürlich für das entgegengebrachte Vertrauen und die Ehre, die Halle als eine der ersten Mannschaften testen und einweihen zu dürfen.

Informationen und Kontaktdaten zum Buchen der Felder erhaltet ihr unter www.soccerhalle-leipzig.de.

 

Kick it Soccerhalle Leipzig

Franz-Flemming-Straße 35

04179 Leipzig

 

geschrieben von S. Weicker am 17.02.2022

SSV UNTERSTÜTZT PIRANHAS

 

 
In außergewöhnlichen und schwierigen Situationen zeigen sich meist erst die richtigen Freunde und Unterstützer. Und wenn es bei einem Verein in unserem schönen Markranstädt klemmt und wir können helfen, dann tun wir dies natürlich selbstverständlich sehr gerne.
 
So zeichnete sich unser Schatzmeister René Mücke heute als Hallensprecher und unser Capitano Marcel Nüchtern als Unterstützung bei der Organisation aus und trugen damit ihren Teil dazu bei, dass die 3.Liga Frauen des SC Markranstädt e.V. -die Piranhas- das Parkett als Sieger verlassen konnten.
 
 
 
Am Ende gab es einen 27:24 (15:13) - Heimsieg gegen den Thüringer HC II, womit man vorübergehend auf Platz drei der Tabelle springen konnte.
 
Dass den beiden der Perspektiv- und Sportartwechsel sichtlich Spaß gemacht hat, kann man auf den Bildern unschwer erkennen.
 
Wir wünschen den Damen vom SC Markranstädt weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Ein großes Dankeschön und Lob geht natürlich an René und Marcel, welche ihre Aufgaben tadellos erledigt und unsere blau-weißen Farben würdig vertreten haben.
 
geschrieben von S. Weicker am 12.02.2022

ZWEITES SPIEL - ZWEITER SIEG

 

Testspiel Saison 2021 / 2022    09.02.   19 Uhr

 

SSV Markranstädt - Radefelder SV 90  3:1 (0:0)

 

Mit Radefeld stellte sich ein aller Vorausicht nach kommender Landesligist auf dem Kunstrasenplatz zum Vorbereitungsspiel. Markranstädt siegte zum Ende hin etwas glücklich, aber dem Verlauf über eine Stunde lang, sicher verdient. Bei einem flotten, teilweise auch scharfen und überwiegend ausgeglichenem Spiel, nutzte der SSV seine Chancen vor der Pause nicht. Torhüter der Gäste werden ja gerne gelobt, der Radefelder Friedrich machte das mehrmals im 1:1 aber sehr stark. Falks Führung folgte der Strafstoßausgleich wegen Handspiel. Die Gäste hätten nun durchaus auch den zweiten Treffer machen können, da beim SSV die Ordnung etwas verloren ging. Dafür klappte es zum Schluss ganz vorn etwas besser zum 3:1. Markranstädt hatte eine U 23, komplettiert mit 3 älteren Spielern und 3 A- Junioren aufgeboten. Sie haben eingedenk der starken Gegenwehr ein ordentliches Spiel gemacht, und ein positives Ergebnis dazu.  
 
SSV: Wings, Koch, Wenzek, Peter, Tröllsch, Falk, Hadlok, Hettwer, Zerbe, Schilling, Freigang;
Lohmann, Mercklein, Rauchbach, Noguera , Balaban. 
 
Tore: 1:0 Falk 55., 1:1 Farkas 77. (Handstrafstoß), 2:1 Noguera 85., 3:1 Schilling 89. 
 
Schiedsrichterteam Frau Weigelt, Herr Thieme und Herr Bachmann.
 
Zuschauer zirka 40 Zaungäste.
 
geschrieben von Reinhard Reuter am 10.02.2022

SIEG IM ERSTEN VORBEREITUNGSSPIEL

 

Testspiel Saison 2021 / 2022    05.02.   14 Uhr

 

SSV Markranstädt - VfB Zwenkau  4:0 (3:0)

 

Nach fast 3 Monaten Spielpause gab es auf dem Markranstädter Kunstrasenplatz einen lockeres Auftaktspiel, zumindest für den SSV, während Zwenkau schon 2 x am Ball war. Allerdings sah man den Markranstädtern an, dass sie in den letzten Wochen schon recht fleißig waren. Nicht nur der Spielstand von 3:0 durch Tore von Falk und 2 x Freigang drückte das bereits zur Pause aus. Der SSV war lauf- und spielfreudig, sowie auch in der Abwehrarbeit ordentlich. Zwenkau hatte eigentlich keine größere Chance, war aber bis zum Abpfiff bemüht, Spiel und Ergebnis nicht zu einseitig werden zu lassen. Markranstädt vergab noch einige gute Möglichkeiten, Winter erhöhte zum 4:0.
 
Folgende Spieler wurden eingesetzt: Wings, Merklein, Lohmann; Koch, Wenzek, Trogrlic, Peter, Tröllsch, Heynke; Falk, Hadlok, Thallinger, Zerbe, Schilling, Winter, Freigang. 
 
geschrieben von Reinhard Reuter am 06.02.2022

VORSCHAU SPIELJAHR 2022

 

Unser Landesligateam hat schon eine ganze Reihe von Trainingstagen absolviert und startet nun mit den Vorbereitungsspielen die nächste Stufe. Das ist auch zeitlich absolut erforderlich um für die kommenden Punktspiele entsprechend gerüstet zu sein. Über deren genauen Regularien kann derzeit noch nicht berichtet werden. Die Hoffnung geht dahin, dass möglichst viele Spieltage stattfinden, um eine halbwegs sportliche Entscheidung zu erreichen.

 

 

Die Amateurvereine haben in der Vergangenheit viel Einsicht zur Situation aufgebracht, aber jetzt besteht die berechtigte Erwartung, dass der Ball endlich wieder richtig rollt.

Der SSV hat für die nächsten Wochen 5 Spiele vereinbart. Zu den Heimbegegnungen werden 4 x Spielpartner der Landesklasse Nord erwartet, die uns alle noch von den Punktspielen der Saison 2019/20 gut bekannt sind. Als Auftakt geht es gegen den VfB Zwenkau der schon Spiele absolviert hat. Mit dem Radefelder SV folgt der 1. der Landesklasse Nord. Letzten Sommer gewann unser Team ein Vorbereitungsspiel in Radefeld mit 1:0. Danach kommt Tapfer Leipzig. Diese Spiele finden in Markranstädt statt. Zum Klassenhöchsten Spielpartner, SV Blau-Weiß Dölau, 5. Der Verbandsliga Süd Sachsen-Anhalt, geht es auswärts. Im Sommer siegte der SSV 3:0. Der Abschluss erfolgt zuhause gegen Eintracht Sermuth. Alle Partner haben in ihren Ligen noch ambitionierte Ziele, sei es Meister zu werden oder den Abstieg zu vermeiden. Sie werden dem Vorbereitungsziel – Punktspielfitness – entsprechend gute Partner für den SSV sein.

Die genauen Termine und Anstoßzeiten sind im Aufmacher dargestellt. Die jeweiligen Bedingungen – Platzanlage, ggf. Zuschauer - werden sicher zeitnah bekannt gegeben. Derzeit ist es, aufgrund der sich immer mal ändernden Vorschriften und auch den Witterungsbedingungen, nicht möglich alles über Wochen festzulegen. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 02.02.2022

TRAINERWECHSEL BEI DEN 2. HERREN ZUR NEUEN SAISON

 

Auch wenn die aktuelle Saison noch „voll“ im Gange ist und keiner abschätzen kann, wie und wann diese fortgesetzt oder abgeschlossen werden wird, gibt es bereits wichtige Personalentscheidungen für die neue Spielzeit 2022 / 2023 zu verkünden.

Unser aktueller Trainer Heiko Greunke tritt zur neuen Spielzeit aus beruflichen Gründen von seinem Posten als Trainer der 2. Herrenmannschaft zurück und muss damit auch seinem gesteigerten beruflichen Aufgaben Tribut zollen.

 

Wir bedanken uns bei Heiko für seine extrem erfolgreiche Arbeit in den vergangenen drei Jahren, in denen man vor allem in der vergangenen Saison mit Platz 1 in der Stadtklasse und dem Einzug ins Pokalfinale für Aufsehen sorgte. Heiko bleibt dem SSV mit Sicherheit verbunden und wir wünschen ihm auf diesem Weg alles Gute und viel Erfolg bei seinen neuen Aufgabenbereichen im Beruf.

Neuer Trainer der 2. Herrenmannschaft zur Saison 2022/2023 wird unser aktueller U 19- Trainer Marc Walther, welcher damit auch eine Verjüngung der 2.Herren vorantreiben wird und auf einige Spieler treffen wird, mit denen er bereits als Nachwuchstrainer erfolgreich zusammengearbeitet hat.

Marc ist seit 2011 als Trainer in unserem Verein tätig und wurde 2015 mit dem DFB „Fußballheld“ Ehrenamtspreis ausgezeichnet. In den vergangenen zwei Spielzeiten betreute er die U 19 in der Landesliga Sachsen und entwickelte dabei mehrere Akteure, welche erfolgreich den Sprung in den Kader unserer 1. Herrenmannschaft schaffen konnten.

 

Als „Spieler Co-Trainer“ steht ihm Matthias Hanisch zur Seite, welcher auch seit vielen Jahren in unserem Verein aktiv ist.

 

Über die Nachfolge für Marc als U 19-Trainer werden wir zu einem späteren Zeitpunkt berichten.

Wir wünschen Marc und Matthias für ihre neue Tätigkeit alles Gute und maximale Erfolge und freuen uns natürlich auch immer wieder über neue Gesichter im Stadion am Bad, welche sich der Herausforderung Stadtklasse Leipzig unter besten Trainings- und Spielbedingungen stellen wollen.  

 

geschrieben von S. Weicker am 19.01.2022

INTERVIEW MIT NEUZUGANG CHRISTOPHER ZERBE

 

Mit großer Freude dürfen wir heute unseren bislang einzigen Neuzugang für unsere 1.Herrenmannschaft vorstellen.

Christopher Zerbe wechselt vom HFC Colditz aus der Landesklasse Mitte zu uns nach Markranstädt. Er durchlief den Nachwuchsbereich des Regionalligisten 1.FC Lokomotive Leipzig und machte dort auch die ersten Erfahrungen im Männerbereich, ehe er 2016 nach Colditz wechselte und dort durchaus erfolgreich agierte. Seine Qualitäten im Offensiv-Bereich untermauerte er in dieser Saison bereits, als er in sechs Spielen sechs Tore erzielen konnte. Wir freuen uns auf seine ersten Auftritte im Stadion am Bad und wünschen Christopher für seine Zeit alles Gute und viel Erfolg. Vor dem hoffentlichen Trainingsstart am kommenden Wochenende haben wir kurz mit unserem Neuzugang gesprochen.   

 

Auf welchen Spielertyp dürfen wir uns bei dir freuen?

 

Ich bin  eher ein offensiver Spieler (Linksbeiner) über die außen oder im Sturm völlig egal, gebe immer alles bis zur letzten Minute und das Team steht immer im Vordergrund. Siegeswille, denn verlieren macht keinen Spaß.

 

Was waren deine Beweggründe für einen Wechsel nach Markranstädt und auf was freust du dich schon am meisten?

 

Meine Beweggründe waren definitiv eine Liga höher zu spielen und endlich mal den nächsten Schritt an zu gehen, weil jünger wird man nicht und ich denke es war Zeit für eine Veränderung in meinem Fußballer Leben. Auch ein Grund war nochmal mit Carlo zusammen zu spielen.

Am meisten freue ich mich auf das gesamte Team und die neuen Herausforderungen in der Landesliga.

 

Wie hast du deine insgesamt sechs Jahre beim HFC Colditz sportlich verlebt?

 

Ich bin dem HFC mit vielen dankbar und es war eine gute Zeit, egal ob mit den Menschen dort als auch im Fußballerischen den Aufstieg haben wir zwar nie geschafft, aber es waren trotzdem gute 6 Jahre dort. Am Ende bin ich dort nochmal ein Stück reifer geworden bzw. nochmehr zum Teamplayer gereift.

 

Was sind deiner sportlichen Ziele in Markranstädt?

 

Oben mitspielen und immer das Bestmöglichste raus holen für den Verein und die Mannschaft. Mich vorallem nochmal Fußballerisch zu entwickeln, Dinge nochmal dazu zu lernen und besser werden.

 

Arbeiten, Zeit mit der Familie und Freunden  verbringen, andere sportliche Aktivitäten (Fit/Rad fahren)

fahre sehr gerne Ski.

 

Eigentlich bloß das ich mir Kopfhörer rein mache und Musik höre so kann ich am besten die Konzentration aufbauen.

 

 

Vielen Dank für das Interview !!!

 

geschrieben von S. Weicker am 12.01.2022

KADERPLANUNG RÜCKRUNDE 

 

Trotz Winter- bzw. Corona-Pause gehen die Planungen für den Re-Start natürlich auch bei unserer 1.Herrenmannschaft weiter. Und gleichzeitig ist der Januar natürlich auch Transfer-Zeit und daher gibt es drei Abgänge und einen Neuzugang zu verkünden.

 

Wir bedanken uns bei Sebastian Dorn für seinen Einsatz und verabschieden Sebastian mit den besten Wünschen für seine neue Station beim Landesklassisten ESV Delitzsch.

 

Darüber hinaus wird Noah Günther aufgrund eines Auslandsstudiums im Jahr 2022 erstmal nicht zur Verfügung stehen, bleibt aber dem SSV erhalten. Noah wünschen wir viel Erfolg und tolle Erlebnisse während seines Auslandsaufenthaltes und freuen uns schon sehr ihn wieder in Markranstädt begrüßen zu dürfen.

 

Weiterhin verabschieden wir uns von Ben Hummitzsch, welcher aus beruflichen Gründen die Fußballschuhe vorerst an den Nagel hängt. Wir bedanken uns bei Ben und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.    

 

Außerdem sind wir sehr froh, mit Christopher Zerbe einen Neuzugang im Stadion am Bad begrüßen zu dürfen. Der 26-jährige Mittelfeldspieler wechselt vom Landesklassisten HFC Colditz zu uns nach Markranstädt und wir werden ihn im Laufe der Woche nochmal ausführlicher vorstellen.

 

Herzlich Willkommen Christopher schonmal in Markranstädt und wir wünschen Dir viel Erfolg und Freude !!! 

 

geschrieben von S. Weicker am 05.01.2022 

Landesliga Sachsen Saison 2021 / 2022

 

Gegen Jahresende sind Rückblicke üblich. Leider gab es aus bekannten Gründen wieder keinen geordneten Abschluss, wobei die 1. Serie sowieso bis März 2022 ging. So werden hier keine umfassende Statistik, sondern einige Ausführungen für 2021 erfolgen. Da es weniger als sonst zu berichten gibt, soll zur Erinnerung etwas weiter ausgeholt werden. Im 1. Halbjahr 2021 war völlige Spielruhe, nachdem im Herbst 2020 nur 7 Runden stattfanden. Schließlich wurde die Saison 2020/21 für beendet erklärt.

 

Eine sportliche Wertung fand nicht statt, außer das Bautzen nach Relegation gegen Freital in die Oberliga aufstieg. Für uns blieb wenigstens der positive Eindruck, dass der SSV nach dem Wiederaufstieg in der Landesliga konkurrenzfähig ist (7. Platz, 10 Punkte bei 7 Spielen). Es reifte aber die Erkenntnis, dass bei der harten Abstiegsregelung Steigerungen notwendig ist. Die aktuelle Saison u. . Vorbereitung startete bereits Anfang Juli mit Elan u. Optimismus, sowie etlichen Spielen. Personell wurde das Aufgebot nach Ab- u. Zugängen mit 23 Spielern ausreichend abgesichert. Der „scharfe Start“ gelang mit einem 4:0 Pokalsieg bei Rotation Leipzig. Das 2:2 bei Mitaufsteiger Dresden Laubegast wäre als gelungener Punktspielauftakt durchgegangen. 3 rote Karten u. ein Strafstoß der in der Nachspielzeit den trotz Unterzahl möglichen „Dreier“ kosteten, verhinderten das. Personelle Engpässe, die im Laufe einer Saison zu erwarten sind, wurden schlagartig aktuell. In den folgenden Wochen spielten u. kämpften sich die Jungs aus der problematischen u. für den weiteren Verlauf nicht ungefährlichen Situation heraus, u. festigten sich als echtes Team. Weil auch in dieser Zeit nicht alles „glatt ging“, da die Gegnerschaft hart um jeden Punkt kämpfte, kann die Entwicklung nicht hoch genug bewertet werden.

 

Nach Sieg gegen routinierte Rabensteiner, gab es in Mittweida eine schwache Vorstellung u. trotz der Probleme vermeidbare Niederlage. Dabei verfestigte sich im Trainerteam, um Olaf Brosius der Gedanke auch mit unkonventionellen Maßnahmen gegenzusteuern. Zusätzlicher punktueller Einsatz von Routiniers, um Nahziele (Punkte) zu erreichen u. Zukunft (Landesliga) zu sichern. In den folgenden 8 Spielen gab es mit 0:1 gegen den Favoriten Freital nur noch eine Niederlage, dagegen 6 Siege u. 1 Remis. Alle Erfolge, auch die klaren 3:0 Siege gegen Taucha u. Riesa waren hart erkämpft. Lediglich beim 4:0 in Wilsdruff lief es entspannt. Bei den folgenden 3 Siegen hatte unser Team in vielen Belangen die richtige Balance gefunden. Dazu gehört auch das Glück des Tüchtigen.

 

Die Mannschaft spielte mit starken Aufstellungen u. hatte Alternativen von der Bank. Ein Glanzstück gelang im bisher letzten Punktspiel gegen den dato Tabellenersten Großenhain. Nach 2:0 Führung fiel in Kürze das 2:2 u. man war auf der Verliererstraße. Das Team bewies Charakter u. siegte verdient mit 3:2. Das SSV Aufgebot zählt zu den jüngsten der Landesliga. In der Stammelf spielen sehr junge Akteure eine wichtige Rolle. Der Einsatz der Routiniers besonders in Abwehr u. Mittelfeld ist für die Spielsicherheit, Robustheit u. somit Weiterentwicklung des Teams unerlässlich. Die stabilen Leistungen in der Liga korrespondieren mit dem Auftreten im Landespokal. Nach Sieg in der 3. Runde gegen den Regionalligisten FC Eilenburg scheiterte unser SSV am spielstarken Oberligisten Bautzen. Im Pokal zeigte sich zu welchen Leistungen die Teams der Landesliga – u. Klasse in der Lage sind, insofern am Spieltag „Alles passt“. Einige Höherklassige erfuhren das recht drastisch u. schieden aus.

 

Die Voraussagen zur Liga haben sich bestätigt. Oft genannte, weil bestens verstärkte Favoriten, wie Freital u. Großenhain liegen vorn. Sie agierten „auf Strecke“ am stärksten u. holten die meisten Punkte. Leicht wurde es ihnen nicht gemacht, da eine Vielzahl der Teams an guten Tagen jeden schlagen kann. Positiv überraschte Blau Weiß Leipzig auf dem 3.Platz Markranstädt brachte ihnen am 8. Spieltag die erste Niederlage bei.

 

Etwas Statistik: Marko Trogrlic spielte alle 11 Punktspiele. Marc Böttger, Fabian Franke, Marcel Nüchtern, Carlo Purrucker, Luis Freigang u. Julian Hadlok hatten 10 Einsätze. Purrucker erzielte 10 Tore u. führt auch in der Liga, gefolgt von Cedric Graf (Lößnitz 9).

 

Mit dem dargelegten noch ein Blick nach 2022, trotz der ungewissen Situation. Die Unterbrechung kam für unser Team etwas zur Unzeit. Ein internes Ziel – 27, 28 Punkte zum Jahreswechsel u. vorfristig den einstelligen Platz sichern – war realistisch. Viele Vereine werden das im neuen Jahr ansteuern. Es ist zu befürchten, dass erneut keine vollständige Saison gespielt wird. Auf- u. Absteiger sollen laut Verband unbedingt benannt werden. Ggf. mit einer Sonderregelung nach der mindestens 50 Prozent der angesetzten Spieltage absolviert sind. Da ist das bisher erreichte besonders wertvoll.

 

Die Hoffnung bleibt, dass im neuen Jahr wieder gespielt wird u. wir uns daran erfreuen können. Natürlich mit allen Mannschaften u. besonders auch mit dem Nachwuchs. U. a. denke ich da z. B. an die A-u. B- Jugendmannschaften. Gerade dort an der Schwelle zum Männerbereich ist verlorene Zeit unwiederbringlich, in jeder Beziehung. Ich wünsche allen beim SSV u. unseren Sympathisanten ein frohes besinnliches Fest u. glückliches 2022. 

geschrieben von Reinhard Reuter am 16.12.2021

 

SSV Markranstädt - Budissa Bautzen   0:3  (0:0)

 

Landespokal Achtelfinale

 

 

Fast eine Stunde lang hatten die Markranstädter nicht nur die vage Hoffnung auf einen weiteren Pokalerfolg, sondern mehrfach die Chance in Führung zu gehen u. somit den Spielverlauf entscheidend zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Hätte, wenn u. aber, etc. Die Phrase sei erlaubt, im Fußball zählen nun einmal nur die Tore.

 

Im dichten Nebel, der sich später etwas lichtete, war es zu mindestens von außerhalb des Spielfeldes nicht so einfach das Geschehen genau mitzubekommen. Bautzen erzielt nach 6 Minuten einen Abseitstreffer. Die Anfangsphase war taktisch geprägt u. beide Teams erst einmal auf Sicherheit bedacht. Budissa kreuzte in der 1. Hälfte nur 2/3 x gefährlich im Markranstädter Strafraum auf. Christian Wings hält mit Geschick im 1:1 klar vor Jokusch u. später beim Nachfassen im „Fünfer“ seinen Kasten sauber. Ansonsten hat der SSV die Ostsachsen, den mit 36 Punktspieltreffern torgefährlichsten aller 38 NOFV Oberligisten, im Griff. Selbst setzt sich die Heimelf immer mehr offensiv gut in Szene. Carlo Purrucker kommt über links durch, erreicht aber günstig postierte Mitspieler nicht. Torwart Zoul rettet u. später nochmal gegen Roman Noguera. Ein Eckball tanzt auf der Querlatte. Eckstöße u. Freistöße für den SSV häufen sich, was fehlt ist einfach ein Treffer. Dann ist Noguera rechts auf u. davon, seine Eingabe u. die 1:0 Führung verpasst der völlig blank stehende Luis Freigang (44.).

 

Wie man Chancen nutzt, zeigte Bautzen nach der Pause zum Leidwesen der Markranstädter. Nach einem Angriff über links kann Wings den ersten Abschluss noch abwehren, aber Sarelo trifft im Nachsetzen aus Nahdistanz. Gleich darauf die Entscheidung über die andere offene Seite. Diesmal trifft der Schütze unhaltbar aus der Halbdistanz ins linke obere Eck. Schade, dass unsere Jungs ihre bis dahin gut abgestimmte Ordnung für wenige Minuten vernachlässigten. Reminiszenzen an den Pokalabend gegen Eilenburg kommen auf. Deshalb geben die Markranstädter den Kampf nie auf, wohl wissend das es diesmal gegen einen aufmerksameren Gegner nach 0:2 ungleich schwerer ist. Nun müssen sie wirklich aufmachen, riskieren u. bekommen das alles Entscheidende 0:3. Davor und bis zuletzt kämpfte der SSV um den Anschluss- bzw. wenigstens Ehrentreffer. Aber weder Freigang, Marc Böttger u. Florian Schilling kamen zum Torerfolg. Es sollte an diesem Tag nicht sein. Trotzdem verdient sich das wieder gut eingestellte Team ein Gesamtlob. Sie waren spielerisch lange mindestens gleichwertig, mussten sich in entscheidenden Spielszenen einem cleveren Gegner beugen.

 

SSV: Wings, Thallinger, Heynke, Trogrlic, Peter, Noguera (76. Klauss), Böttger, Hadlok (66. Falk), Nüchtern Freigang, Purrucker (83. Schilling).

 

Wechselspieler: Mercklein, Koch, Hummitzsch, Wenzek,              

 

Torfolge: 0:1 u. 0:2 Sarelo (55., 60.), 0:3 Hentsch (82.).                                    

 

Zuschauer 130. Schiedsrichter: Jünger, Trybusch, Kreysl. 

geschrieben von Reinhard Reuter am 13.11.2021

 

SSV Markranstädt - FSV Budissa Bautzen 

 

Freitag, 12.11.2021    Anstoß 19:00 Uhr   

 

Landespokal Sachsen  Achtelfinale

 

Diese Achtelfinalbegegnung führt zwei Überraschungssieger der 3. Runde gegeneinander. Beide eliminierten mit Eilenburg u. Lok Leipzig Regionalligisten. Welcher Coup höher einzuschätzen ist liegt im Auge des Betrachters. Budissa stieg letzten Sommer als 2. der Landesliga u. erfolgreicher Relegation wieder in die Oberliga auf. Mit je 7 Zu- u. Abgängen formierten sie maßvoll ein ausgewogenes Team mit routinierten u. auch jungen 20 Akteuren. Im Punktekampf ist Bautzen auf dem 6. Platz mit 24 Punkten gut platziert. 36 erzielte Tore in 13 Spielen stellen den Spitzenwert der Oberliga Süd dar.

 

An die schwierige, aber auch reizvolle Aufgabe kann unser Team, aufgrund der Erfolge in den letzten Wochen, unbeschwert u. mit Selbstvertrauen gehen. Gerade im eigenen Stadion hat uns die Mannschaft viel Freude bereitet, wie u. a. zuletzt beim 3:2 Erfolg gegen Großenhain. Ohne die Realitäten zu verkennen will der SSV auch gegen die höherklassigen Bautzener ihre Chance wahrnehmen. Mitentscheidend ist dabei die tagesaktuelle personelle Situation. Auch unsere Gäste hatten in dieser Saison schon einige Ausfälle zu kompensieren. Hinzu kommt nun auch noch für alle die schwierige u. unberechenbare gesundheitliche Lage.

Hoffen wir trotzdem das dieses Pokalspiel unter einigermaßen normalen Bedingungen durchgeführt werden kann, dabei auf ein gutes u. spannendes Spiel und vielleicht wieder auf einen Überraschungsabend. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 10.11.2021

 

Nachbetrachtung 11. Spieltag Landesliga Sachsen

 

Trends, Ergebnisse, Tabellenstand

 

 

Freital hat wieder die Tabellenführung übernommen. Mal sehen welches Team bis zum Jahresende noch dranbleiben kann. Großenhain hat gleich im nächsten Spiel im direkten Vergleich die Chance zuhause. Sorgen macht wieder die Entwicklung der Pandemie. Weniger betreffs des Ausfalls einzelner Spiele, sondern als Gesamtproblem. Der nächste Spieltag ist wegen der Landespokals neben dem kommenden Samstag noch auf Mittwoch, 17.11. verteilt. Der SSV spielt am Freitag im Pokal gegen Bautzen. Das anstehende Punktspiel in Neusalza - Spremberg ist auf den 19. Dezember verlegt. 

 

Ergebnisse 11. Spieltag Landesliga Sachsen

 

Eintracht Niesky

SSV Markranstädt

1:1

SC Freital Eintracht Niesky

4:0

Germania Mittweida Neusalza-Spremberg 2:3
SG Taucha FC Blau Weiß Leipzig 3:1
SSV Markranstädt Großenhainer FV 3:2
Radebeuler BC Einheit Kamenz 2:2
Stahl Riesa Empor Glauchau 2:1
Motor Wilsdruff Dresden Striesen

0:0

Handwerk Rabenstein  FC Lößnitz 2:3
Dresden Laubegast Kickers Markkleeberg abgesetzt
Pirna Copitz Motor Marienberg verlegt

 


 

Tabelle 11. Spieltag Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 27
2. Großenhainer FV 90 24
3 SSV Markranstädt 23
4. FC Blau Weiß Leipzig 21
5. Einheit Kamenz 20
6. SG Taucha 19
7 Empor Glauchau 18
8. Dresden Laubegast 17
9. Motor Marienberg 16
10. Radebeuler BC 15
11. FC Lößnitz 14
12. Handwerk Rabenstein 13
13. BSG Stahl Riesa 12
14. Dresden Striesen 11
15. Neusalza-Spremberg 11
16. Pirna Copitz 10
17. Eintracht Niesky 8
18. Kickers 94 Markkleeberg 7
19. Germania Mittweida 6
20. Motor Wildsdruff 4

 

 

 

geschrieben von R. Reuter am 08.11.2021

 

SSV Markranstädt - Großenhainer FV 90   3:2  (2:0)

 

Landesliga Sachsen  11.Spieltag

 

Trotz klarer Halbzeitführung schien unseren Jungs nach einer guten Stunde die Luft auszugehen. Sie kamen aber noch einmal eindrucksvoll zurück, erspielten sich den verdienten Sieg u. zeigten dabei großen Kampfgeist. Diesem vorweggenommenen Fazit ist hinzuzufügen, dass aus Heimsicht gleich mehrfach gute Taten gelangen. Im 6 Anlauf seit 2017 wird Großenhain erstmals geschlagen, die eigene Serie 2021 erfolgreich fortgesetzt. Für die Gäste war es die erste Saisonniederlage u. der Verlust der Tabellenführung. Dass Markranstädter Ego, bleibt weiter gestärkt, u. das Allerbeste die 3 wichtigen Punkte für das Saisonziel geholt. Der Fußballtag fing so gut an, wie er aufhörte. SSV Coach Olaf Brosius wurde vor dem Spiel als Bester Fußballtrainer 2020 der Region geehrt. Sicher nicht nur wegen des Wideraufstieges, sondern gefühlter u. tatsächlicher 50 Jahre für Markranstädts Fußball. Das passt gut zusammen mit dem jetzigen Erscheinungsbild des SSV.

 

Zum Verlauf des Spiels: Bei der Qualität der Aufstellung beider Teams am Spieltag war es nicht überraschend, dass sie sich neutralisieren könnten. So kam es auch, wobei man von Großenhain schon etwas mehr erwartet hätte. Bis auf eine Chance in der 6. Minute nach weitem Einwurf, die aus Nahdistanz nicht genutzt werden konnte, blieb der FV 90 ungefährlich u. wirkte zerfahren. Das war auch Verdienst des engagierten Auftretens unseres Teams. Die Grundaufstellung war stark, Abstimmung u. Bewegung darin stimmig, wobei der SSV nach vorn noch nicht gefährlich wurde. Das 1:0 entsprang einer „Steilvorlage“ der Gäste mit einem zu kurzen Rückpass. Torwart Nufer riskierte rauslaufend alles, aber Roman Noguera blieb auf den Beinen u. traf ins verlassene Tor. Beim 2:0 zeigten die Markranstädter das sie neben Kämpfen u. Laufen auch noch oft richtig guten Fußball spielten. Noguera war rechts davon, schien schon abgedrängt, setzte sich dennoch im Zweikampf an der Grundlinie gut durch. Sein passgenaues Zuspiel jagte Marcel Nüchtern aus der Distanz in den linken „Dreiangel“, ein Supertreffer. Carlo Purrucker setzte noch einen Ball übers Tor.

 

Es war klar, der Tabellenführer musste nun mit mehr fußballerischen Aktionen kommen u. weniger um Freistöße betteln. Das machten sie dann gut u. entschlossen. Hoer setzte einen Direktschuss scharf u. knapp drüber (51.). Purrucker kreuzte nach Pass von Nüchtern noch einmal gefährlich vor Nufer auf (56.), aber Markranstädt geriet zusehend unter Druck. Für mögliche Konter fehlte die kollektive Kraft. Bachmann gelang der unhaltbare Anschlusstreffer mit starker Direktabnahme u. Prentki aus großer Entfernung mit Flachschuss der Ausgleich. Christian Wings war dabei offensichtlich die Sicht versperrt u. er rutschte bei der Abwehr noch aus. Vorausgegangen waren erneut Standards, wobei der SSV beim 2 Treffer eher Freistoß im Mittelfeld für sich reklamierte. Aber Großenhain hatte vorher schon mindestens 2 gute Chancen. Der schöne Vorsprung war in kürzester Zeit dahin u. ein Rückstand lag in der Luft. Der Abwehrverbund hatte starke Risse bekommen. Na klar, die jungen suchen lieber spielerische Lösungen. An der Körperlichkeit von Fabian Franke u. Marko Trogrlic richteten sie sich alle noch einmal auf und schlugen mit Kontern zurück. Purrucker schirmte mit dem Rücken zum Tor am Strafraum die Vorlage von links ab, legte für Luis Freigang auf u. der nagelte den Ball sensationell mit Flachschuss ein. 15 Minuten regulär u. lange Nachspielzeit, wegen Behandlung des verletzten Schiedsrichters, lassen noch alles offen. Auch für Markranstädt, die nun wieder auch aus der Abwehr wechselseitig nach vorn marschierten u. Luft schafften. Purrucker, Hadlok u. Falk hatten noch Chancen für ein weiteren Treffer. Das wäre vielleicht des Guten zu viel gewesen, zumal nach Freigangs Demission noch gefühlte 10 Minuten in Unterzahl bestanden werden musste.

 

SSV: Wings, Trogrlic, Franke, Peter, Thallinger, Noguera (71. Falk), Böttger, Nüchtern, Hadlok (92. Schilling), Purrucker (93. Hummitzsch), Freigang (90. Gelb/Rot). Wechselspieler: Mercklein, Koch.

 

Torfolge: 1:0 Noguera 20., 2:0 Nüchtern 40., 2:1 Bachmann 64., 2:2 Prenki 66., 3:2 Freigang 75.

 

Schiedsrichter: Rohland, Thomas, Bachmann. Zuschauer 100. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 07.11.2021

 

SSV Markranstädt - Großenhainer FV 1990 

 

Samstag, 05.11.2021    Anstoß 15:00 Uhr   

 

Landesliga Sachsen  11.Spieltag

 

Zwischen Markranstädt u. Großenhain gibt es trotz über 100- jähriger Fußballtradition Gemeinsamkeiten nur in jüngster Zeit. Mit einer Ausnahme: 1939 siegten ATV u. Sportfreunde in der 4 Runde des Deutschlandweit ausgetragenen Tschammer – Pokal auswärts 4:1u. drangen bis in die 7. Runde vor. Erst seit 2017 gab es Begegnungen der Vereine in der Landesliga. Unsere heutigen Gäste blieben mit 4 Siegen u. einem Remis erfolgreich.

 

Den SSV erwartet mit dem aktuell Ersten eine anspruchsvolle Aufgabe. Vor einigen Mitfavoriten hat sich der FV 90 zum Titelaspirant entwickelt. Noch eine Momentaufnahme, aber schon ein Trend. Großenhain ist gut im Rennen. Mit 7 Siegen u. 3 Remis ungeschlagen, haben sie das beste Torverhältnis von 26:9. Zuletzt wurde Mittweida 5:0 bezwungen. Der FV 90 verfügt über ein breites Aufgebot von fast 30 Aktiven. Im Sommer wurden 9 Neue integriert, allein 6 Stammkräfte von Landesligakontrahenten. Das Team ist in allen Reihen ausgeglichen spielstark besetzt u. agiert sehr variabel.

 

Der SSV ist seit Wochen recht erfolgreich und will den pro Spiel erzielten guten Punktedurchschnitt als Nahziel bis zur Jahreswende halten. Alles bisher erreichte wurde hart erkämpft. So wird es auch in Zukunft sein, wobei sich unsere Jungs gegen stark eingeschätzte Gegner immer wieder steigerten. Das wird auch am Samstag, Anstoß 15.00 Uhr, notwendig sein.

 

Dem Trainerteam ist zu wünschen, dass sie bei der Aufstellung positive Probleme bekommen, heißt ausreichend Spieler zur Verfügung stehen. Die in Niesky fehlenden Fabian Franke u. Carlo Purrucker könnten sowohl in der Abwehr als auch im Angriff dazu beitragen. Wir hoffen auf ein gutes Landesligaspiel und das unser SSV seinen eingeschlagenen erfolgreichen Weg fortsetzen kann. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 03.11.2021

 

Nachbetrachtung 10. Spieltag Landesliga Sachsen

 

Trends, Ergebnisse, Tabellenstand

 

 

Großenhain erstmals Tabellenführer vor Freital aufgrund des besseren Torverhältnisses. Beide Teams bleiben weiter ungeschlagen. An diesem 10. Spieltag gab es hohe, teils überraschende Ergebnisse, wie die 0:6 Heimniederlage von Lößnitz. Aber auch 4 x nur ein Treffer pro Spiel. Die dabei knapp erzielten oder verfehlten 3 Punkte könnten in der Endabrechnung mit über „Wohl und Wehe“ entscheiden. 

 

Ergebnisse 10. Spieltag Landesliga Sachsen

 

Eintracht Niesky

SSV Markranstädt

1:1

Dresden Striesen  SC Freital

0:1

Großenhainer FV Germania Mittweida 5:0
FC Lößnitz Dresden Laubegast 0:6
Einheit Kamenz Pirna-Copitz 7:0
Kickers Markkleeberg Radebeuler BC 0:1
Motor Marienberg Empor Glauchau 0:1
SG Taucha Stahl Riesa

1:0

Blau Weiß Leipzig  Motor Wildsdruff 4:1
Neusalza-Spremberg Handwerk Rabenstein 2:0

 


 

Tabelle 10. Spieltag Landesliga Sachsen

 

1. Großenhainer FV 24
2. SC Freital 24
3 FC Blau Weiß Leipzig 21
4. SSV Markranstädt 20
5. Einheit Kamenz 19
6. Empor Glauchau 18
7 Dresden Laubegast 17
8. Motor Marienberg 16
9. SG Taucha 16
10. Radebeuler BC 14
11. Handwerk Rabenstein 13
12. FC Lößnitz 10
13. Dresden Striesen 10
14. VfL Pirna Copitz 10
15. BSG Stahl Riesa 9
16. Neusalza-Spremberg 8
17. Eintracht Niesky 8
18. Kickers 94 Markkleeberg 7
19. Germania Mittweida 6
20. Motor Wildsdruff 3

 

 

 

geschrieben von R. Reuter am 01.11.2021

 

FV Eintracht Niesky - SSV Markranstädt   1:1  (1:0)

 

Landesliga Sachsen  10.Spieltag

 

Das Positive vorangestellt, unser SSV konnte erstmals überhaupt gegen Niesky punkten. In den bisherigen 5 Begegnungen zwischen den beiden Vereinen gab es für Markranstädt nichts zu holen. Diesmal als Favorit in das Spiel gegangen sollte die Serie unbedingt beendet werden. Aber was heißt schon Favorit, die Oberlausitzer sind zuhause schwer zu bespielen u. standen tabellarisch schon unter Zugzwang.

 

Ergebnismäßig sah es für Markranstädt bis ins letzte Viertel erneut nicht gut aus. Zur Unzeit für den SSV kurz vor dem Pausenpfiff gelang Niesky die Führung, nicht ganz unverdient. Obwohl unser Team auch zwei Torchancen hatte, einmal Innenpfosten, kam es nicht wie gewohnt ins Spiel. Der Gastgeber zeigte viel Kampfgeist u. mehr Aggressivität, brachte mit vielen langen Bällen den Gast unter Druck. Einen taktisch ungünstigen Spielstand begegneten unsere Trainer sofort mit zwei Wechseln zur Pause. Marcel Nüchtern spielte nun mit Luis Freigang, nach dessen Auswechslung mit Roman ganz vorn. Lukas Peter gelang mit Freistoß von halbrechter Position der Ausgleich. Sein Ball ging an „Freund u. Feind“ vorbei am „langen Pfosten“ ins Tor.

 

Danach ging der SSV nicht mehr voll drauf u. sicherte somit den Punkt. Kein Riesenerfolg aber siehe Einleitung wenigstens ein Teilerfolg. Damit liegt unsere Mannschaft weiter gut im Rennen u. konnte den Oktober zu einem sehr erfolgreichen Monat gestalten.

 

SSV: Wings , Koch (46. Heynke), Trogrlic, Thallinger Noguera (88. Dorn), Peter, Hummitzsch (46. Falk), Böttger, Nüchtern, Hadlok, Freigang (66. Schilling).

 

ETW.: Mercklein, Tore: 1:0 Adam 44., 1:1 Peter 77.                                                                         

 

Schiedsrichter; Köber, Hoffmann, Schimanski. Zuschauer: 80

 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 30.10.2021

 

FV Eintracht Niesky - SSV Markranstädt 

 

Samstag, 30.10.2021    Anstoß 14:00 Uhr   

 

Landesliga Sachsen  10.Spieltag

 

Die weiteste Auswärtsfahrt der Saison führt unseren SSV in die Oberlausitz. Der FV Eintracht stieg 2016 in die Landesliga auf u. zählte seither zu einer festen Größe. Diesen Sommer erfolgte ein großer personeller Umbruch. Viele junge Spieler, meist aus dem Nachwuchs, wurden ins Aufgebot aufgenommen. Dieser Weg ist nicht einfach, derzeit aber offensichtlich alternativlos. Mit 7 Punkten befindet sich Niesky im hinteren Tabellenbereich. Auf heimischen Platz sind sie aber nicht zu unterschätzen, spielten bei allen Begegnungen auf Augenhöhe. Gegen Markkleeberg 4:3 u. Radebeul 1:0 gelangen Siege.

 

Unser Team hatte zuletzt einen Lauf u. möchte den mit 4 Siegen „Goldenen Oktober“ mit einem weiteren Punktgewinn vervollständigen. Das ist u. a. von einer passablen Aufstellung abhängig. Nach fast der Hälfte der Herbstserie werden von den Vereinen zunehmend Ausfälle durch Verletzung, Krankheit, Sperren, etc. beklagt. Das wird auch am SSV nicht vorbeigehen bzw. war schon zu verzeichnen. Unser aller größte Sorge gilt dem Verlauf der Coronaproblematik, und das nicht nur im Betreff Fußball. Was wird, wenn? Die Frage steht schon wieder im Raum. Bleiben wir positiv und hoffen auf eine in allen Belangen gute Zeit u. im sportlichen Bereich einen regulären Verlauf. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 27.10.2021

 

Nachbetrachtung 8.+9. Spieltag Landesliga Sachsen

 

Trends, Ergebnisse, Tabellenstand

 

 

Leider gab es nun die ersten Absetzungen. Hoffentlich verstärkt sich das Problem nicht wieder. Freital spielte an beiden Spieltagen nur Remis. Das nutzte Großenhain mit Siegen u. steht nun punktgleich auf dem 2. Platz. Unser SSV siegte 2 x knapp, brachte dabei Blau Weiß die erste Niederlage bei, und setzte sich im Vorderfeld fest. Beachtlich auch bisher Marienberg- 

 

Ergebnisse 8. Spieltag Landesliga Sachsen

 

Eintracht Niesky

Handwerk Rabenstein

1:3

Dresden Striesen  Germania Mittweida

1:0

Großenhainer FV Dresden Laubegast 4:1
FC Lößnitz VfL Pirna Copitz 5:1
Einheit Kamenz Motor Marienberg 0:1
Kickers Markkleeberg Empor Glauchau 2:2
FC Blau Weiß Leipzig SSV Markranstädt 0:1
SG Taucha SC Freital

0:0

Neusalza-Spremberg Radebeuler BC aus.
Motor Wilsdruff BSG Stahl Riesa aus.

 

Ergebnisse 9. Spieltag Landesliga Sachsen

 

BSG Stahl Riesa Motor Marienberg 1:4
Empor Glauchau Einheit Kamenz 1:1
Radebeuler BC 08 FC Lößnitz 2:2
Motor Wilsdruff SG Taucha 0:3
SC Freital FC Blau Weiß Leipzig 0:0
Pirna-Copitz Kickers Markkleeberg 1:0
Handwerk Rabenstein Großenhainer FV 1:2
Germania Mittweida Eintracht Niesky 4:1
SSV Markranstädt Dresden Striesen 1:0
Dresden Laubegast Neusalza-Spremberg aus.

 

Tabelle 9. Spieltag Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 21
2. Großenhainer FV 21
3 SSV Markranstädt 19
4. FC Blau Weiß Leipzig 18
5. Motor Marienberg 16
6. Einheit Kamenz 16
7 Empor Glauchau 15
8. Dresden Laubegast 14
9. SG Taucha 13
10. Handwerk Rabenstein 10
11. Radebeuler BC 10
12. FC Lößnitz 10
13. Dresden Striesen 10
14. VfL Pirna Copitz 10
15. BSG Stahl Riesa 9
16. Kickers 94 Markkleeberg 7
17. Eintracht Niesky 7
18. Germania Mittweida 6
19. Neusalza-Spremberg 5
20. Motor Wildsdruff 3

 

 

 

geschrieben von R. Reuter am 26.10.2021

 

SSV Markranstädt - SG Dresden Striesen 1:0
 
Der SSV siegt auch im 4 Spiel in Folge ohne Gegentor. Dresden Striesen war ein hartnäckiger Gegner, aber letztendlich war der Markranstädter Sieg gemessen an den Spielanteilen und Tormöglichkeiten verdient. Dem SSV gelang es aber nicht mehrere gute Chancen in der zweiten Halbzeit zur höheren Führung auszubauen, sodass der Sieg bis zum Abpfiff vakant war.
 
Zum Verlauf: Markranstädt begann elanvoll und hatte durch Carlo Purrucker bereits in der 4. Minute die erste große Möglichkeit. Er scheiterte aus Nahdistanz an Kunath. Markranstädt kontrollierte das Spiel, leistete sich aber im Vorwärtsgang zu viele Ungenauigkeiten, um richtig gefährlich zu werden. So dauerte es bis zur 25. Minute als Lukas Peter mit einem tückischen Freistoß flach auf das kurze Eck den Hüter zu starker Abwehr forderte. Striesen stellte sich in der gesamten Zeit nicht hinten rein u. hielt die SSV- Abwehr auf Trab. An der Seite der sicheren Fabian Franke u. Marco Trogrlic zeigten Peter und Stev Kevin Thallinger eine akzeptable Abwehrleistung u. immer wieder auch Aktionen nach vorn. Julian Hadlok vergab in der 30. Minute die größte SSV- Chance, von links freistehend wenige Meter vor dem fast leeren Tor, knapp rechts vorbei. Purrucker, der wieder viel einsteckte, aber auch austeilte, zerrte an den Ketten u. wurde zu Fall gebracht. Den Elfer jagte er selbst knallhart unter die Latte. Marc Böttger ließ noch einen guten Distanzschuss los, der von einem Feldspieler abgewehrt wurde.
 
Sofort nach der Pause erhöhte Markranstädt, vorrangig durch Böttger und Hadlok inszeniert, Tempo u. Druck, wollte unbedingt die Vorentscheidung. In der 55. Minute hatte der Striesener Irmscher den Ausgleich auf dem Fuß, vergab aber links völlig freistehend knapp rechts am Tor vorbei. Acht gute Strafraumszenen für den SSV in den zweiten 45. Minuten stehen auf dem Zettel, brachten aber keinen zählbaren Erfolg. Schüsse, Kopfbälle knapp vorbei, manchmal aber auch umständlich u. ungenau. Dazu Luis Freigangs Dribbling vom Hüter regelwidrig gestoppt, kein Pfiff (56.). Hadloks Treffer – Abseits. (70.). Zum Schluss fast noch der Ausgleich. Christian Wings konnte Dietzes Schussversuch per Fußabwehr parieren.
 
Ein Fazit wurde bereits zu Beginn gezogen. Markranstädt hat nicht sein bestes, aber erneut ein erfolgreiches Spiel gemacht. Die genaue neue Platzierung steht am heutigen Samstag noch nicht endgültig fest und ist uns (fast) egal. 19 Punkte nach 9 Spielen, das zählt.
 
SSV: Wings, Trogrlic, Franke, Thallinger, Noguera (90. Koch), Peter, Böttger, Nüchtern, Hadlok, Freigang, Purrucker (84. Schilling) Wechselspieler: Mercklein, Günther, Wenzek, Dorn, Tröllsch,
 
Tor: 1:0 Purrucker (36. Foulstrafstoß).
 
Schiedsrichter: Ordon, Kosmale, Weiske,
 
Zuschauer: 50
 
Geschrieben von R. Reuter am 23.Oktober 2021

Vorschau 9. Spieltag Landesliga
SSV Markranstädt – SG Dresden Striesen

 

Am Samstag kommt es in unserem Stadion erneut zu einer Premiere. Nach den Begegnungen gegen Freital und Rabenstein spielen die Fußballvereine von Striesen und Markranstädt erstmals um Punkte.

Der Traditionsverein aus dem Dresdner Stadtteil ging aus dem Dresdner SV 1910, im Arbeitersport erfolgreich, hervor. Zu DDR- Zeiten spielten sie unter BSG Empor Tabak u. a. in den 1950-er u- 80- Jahren als eine feste Größe der Bezirksliga Dresden.

 

Der Landesligaaufsteiger 2020 aus dem Osten der Landeshauptstadt hat sich bisher ordentlich geschlagen. Mit einem 3:1 Sieg in Kamenz gelang ein bemerkenswerter Punktspielauftakt. Nach 3 Siegen u. einem Remis rangiert die SG aktuell auf dem 13. Platz. Zuletzt wurde in Rabenstein ein Punkt erkämpft u. Mittweida 1:0 geschlagen.

 

Sechs gute Spiele hintereinander haben unsere Jungs absolviert, und dabei fünf Siege errungen. Das ist ein starkes Ergebnis. Geholfen hat dabei das sich die personellen Ausfälle in dieser Zeit in Grenzen hielten, bzw. gut ausgeglichen wurden. Die Hoffnung ist das die Serie fortgesetzt werden kann.

 

Die Tabelle hat sich schon etwas entzerrt, zeigt Trends an. Die Abstände z. B. vom großen Mittelfeld bis in die unteren Regionen sind aber immer noch nicht groß u. ggf. aufzuholen. Die meisten Vereine eint das Ziel mit Abschluss der 1. Serie der Abstiegsrunde zu entgehen. Das wird bei weiteren 11 Spieltagen noch harte Positionskämpfe bis zum März 2022 geben. Unter diesem Aspekt erwarten wir auch am Samstag ein enges und spannendes Spiel zwischen den beiden Aufsteigern vom Sommer 2020.

 

Geschrieben von R. Reuter am 20.Oktober 2020

FC Blau Weiß Leipzig - SSV Markranstädt   0:1  (0:0)

 

Landesliga Sachsen  8.Spieltag

Unser SSV gewinnt knapp bei den bisher unbesiegten Leipzigern. Verdient oder glücklich, das ist nicht die Frage. Zwei Mannschaften hatten die Möglichkeiten, um das Ergebnis im Laufe der Begegnung zu ihren Gunsten entscheiden zu können. Lange sah es nach einem Remis aus.

 

Beide Teams, dem Vernehmen nach mit fast Top Aufstellung wollten ihren guten Lauf fortsetzen. Beim SSV für den erkrankten Stammkeeper Christian Wings Leon Mercklein im Tor. Die Mannschaften hatten aufgrund der Ergebnislage großen Respekt voreinander u. setzten auf ihre starke Abwehr, ohne die Offensive zu vernachlässigen. Zum Verlauf: Der SSV gleich in Minute 1. mit der Riesenmöglichkeit in Führung zu gehen, aber Torwart Herrmann kann den Einschlag aus Nahdistanz verhindern. Blau Weiß hält dagegen u. Mercklein kann erstmals sein Können unter Beweis stellen (10.`) Der SSV kontert in Überzahl; Marcel Nüchterns Anspiel kann Luis Freigang nicht zum Erfolg bringen. Vor der Pause noch Möglichkeiten beiderseits. Lukas Peter mit zwei Freistößen aussichtsreich von halbrechts – der Torwart pariert, bzw. knapp rechts oben vorbei. (35.`/36.`). In der 43 Minute kann Herrmann mit Fußparade Stev Kevin Thallingers Schuss abwehren. Danach verhindert Mercklein gleich 2 x in einer engen Situation den SSV Rückstand.

 

In Hälfte zwei begann Blau Weiß entschlossen, aber Markranstädt erlangte bald Chancenvorteile. Freigangs Schuss von halblinks konnte der Hüter abwehren (51.`). Nach einem gut gezirkelten Freistoß von Marc Böttger wehrte er den tollen Kopfball von Erik Heynke knapp über die Querlatte ab. Mehrere Schüsse wurden von der FC Abwehr abgeblockt. Dann drängte Purrucker Richtung Tor u. feuerte den Ball mit rechts unter den Balken. „Der kann nur links“ war damit ad absurdum geführt. Die Blau Weißen hatten kurz vorher 3 x gewechselt u. entfachten Druck, um wenigstens den Ausgleich herzustellen. Die großen Chancen gab es aber nicht mehr, da Markranstädts bekannte Abwehrrecken sehr kompromisslos agierten u. immer wieder, manchmal in höchster Not, klären konnten. Alle daneben und davor betrieben einen hohen Laufaufwand u. blieben bei Kontern gefährlich.

 

Auch der SSV wechselte, leider verletzte sich der zur Halbzeit gekommenen Roman Noguera. Schlimmer traf es den guten Schiedsrichter Rene Krüger nach 75. Minuten. Er wurde von Betreuern u. Spielern erstversorgt u. musste dann vom Notdienst in die Klinik transportiert werden. Alle Sportfreunde wünschen ihm eine schnelle Genesung. Sein Assistent brachte das Spiel ordentlich zu Ende, auch mit Hilfe des Schiedsrichterbeobachters, der an der Linie einsprang.

 

Spielfazit: Nach dem zu Recht euphorisch gefeierten Weiterkommen im Landespokal wurde die Mannschaft vom Trainerteam gut auf den Punktspielalltag eingestellt. Bei den Spielern hatte man auch das gute Gefühl, dass sie schon wussten gegen diesen FC Blau Weiß ist nur mit einer guten u. absolut konzentrierten Leistung etwas zu holen. Mit diesem Sieg hat Markranstädt seine respektable Platzierung im vorderen Mittelfeld gefestigt.

 

SSV: Mercklein, Heynke Franke, Trogrlic, Thallinger (46. Noguera, ab 75.`Hummitzsch), Peter, Böttger, Nüchtern, Hadlok, Freigang (80.` Falk), Purrucker,

 

Tor: Purrucker 70.`

 

Schiedsrichter; Krüger, Reiche Biljesko. Zuschauer: 60.

 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 17.10.2021

 

FC Blau Weiß Leipzig - SSV Markranstädt 

 

Samstag, 16.10.2021    Anstoß 15:00 Uhr   

 

Landesliga Sachsen  8.Spieltag

 

Nach dem grandiosen Erfolg im Landespokal gegen den Regionalligisten Eilenburg steht für unseren SSV das 4. Auswärtsspiel in der Landesliga an. Das ist beim FC Blau Weiß Leipzig eine reizvolle, aber auch schwere Aufgabe. in sich. Das Team aus dem Stadion der Freundschaft in Kleinzschocher ist mit 5 Siegen u. 2 Remis noch ungeschlagen. Ein 2. Platz, nur zwei Punkte hinter Freital, ist eine hervorragende Zwischenbilanz. In den beiden unvollendeten Spieljahren davor hatte man es als Aufsteiger in neuer Umgebung nicht einfach, musste sich erst einmal zurechtfinden. Das aktuelle Ziel von Blau- Weiß ist ganz sicher den guten Lauf fortzusetzen.

 

Unser SSV hat in den letzten Wochen mit stabilen Leistungen ordentlich gepunktet. Der 6. Platz ist eine gute Ausgangsposition für die kommenden Wochen. Der Pokalerfolg hat das Selbstvertrauen noch gesteigert, sodass unser Team mit Optimismus das Auswärtsspiel mit der kürzesten Anfahrt angehen kann. Wichtig wie immer ist für den Spielverlauf u. angestrebten Erfolg welches Spieleraufgebot den Verantwortlichen zur Verfügung steht. Das betrifft selbstverständlich auch den Spielpartner.

 

Der Landespokal – Nachlese u. Auslosung Achtelfinale

 

 

Nachdem sich je nach Gemütslage die Begeisterung oder Enttäuschung bei den Beteiligten etwas gelegt haben wurde das Achtelfinale ausgelost. In der 3. Runde blieben Überraschungen nicht aus, das heißt „Höherklassige“ scheiterten. Die Regionalligisten Eilenburg u. Lok Leipzig schieden aus. Lok bei unserem nächsten Gegner, den Oberligaaufsteiger Budissa Bautzen. Zwickau vertritt die 3.Liga, Chemie Leipzig u. der Chemnitzer FC (Nachholspiel in Liebertwolkwitz) die Regionalliga. Die Landesliga ist noch mit 7 Teams im Rennen. Die aus unserer Sicht Unterklassigen werden vom Dresdner SC, Bornaer SV, FSV Oderwitz (Landesklasse) sowie Panitzsch/Borsdorf (Stadtliga) vertreten. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 13.10.2021

 

Landespokal 3. Runde

SSV Markranstädt gegen FC Eilenburg 5:4 n. E. (0:2, 2:2 )

 

Ein glücklicher Tag für den Markranstädter Fußball. Zu der großartigen Leistung ist dem gesamten Team uneingeschränkt Lob u. Anerkennung zu zollen. In Kurzform: Der SSV gleicht das 0:2 nach der Pause zum 2:2 aus. In der Verlängerung fallen keine Tore u. vom Punkt siegt das Heimteam 3:2.

 

Schon im Vorfeld zum Pokalkampf waren optimistisch kämpferische Äußerungen von Spielern zu vernehmen. Wir können u. wollen siegen, u. die müssen erst einmal ein Tor gegen uns machen. Das löbliche Vorhaben war spätestens nach dem 0:2 Makulatur. Dabei hatte der SSV sehr ordentlich gespielt, war mindestens gleichwertig. Wings musste zwar nach wenigen Minuten in höchster Not klären, danach aber war Markranstädts Führung mehrmals möglich. Eilenburgs Baumann scheiterte dann am SSV Hüter (24.), wenig später bekamen sie das 0:1 durch ein Missverständnis fast geschenkt. Lukas Peter sah den Ball an der Grundlinie im Aus, aber Vogel durfte für Sauer auflegen, Wings auch überrascht. Das 0:2 war klar (abseits?) über rechts herausgespielt. Der souveräne Lars Albert verließ sich auf seinen Assistenten. So kam die „Macht an der Mulde“ zur klaren Führung wie die „Jungfrau zum Kinde“. Markranstädt will den Anschluss vor der Pause. Ecken, Kopfbälle u. Schüsse, immer wieder blockt der FC ab, oder es fehlt der klare Abschluss.

 

Interessante Frage wie Trainer u. Teams in den zweiten 45. Minuten bei dem Stand agieren werden. Eilenburg macht erst mal etwas mehr nach vorn aufs Dritte gehend, Wadewitz an die Querlatte (59.). Dos Santos blockt einen Schuss von Julian Hadlok auf der Linie ab. Das war das Fanal zur Attacke „Alles oder Nichts“. Olaf Brosius geht ins Risiko, bringt mit Phillipp Winter, danach Florian Falk frische Kräfte u. drängt Eilenburg in die Defensive. Neben den agilen Spieltreibern Marcel Nüchtern, Marc Böttger u. Hadlok marschieren wechselnd alle Abwehrspieler in die Offensive. Nach zigstem Eckball, diesmal auf die Querlatte kommt der nächste ins Getümmel u. Majetschak spielt Hand. Carlo Purrucker verwandelt wie bisher immer. Nun weiß Markranstädt das der Erfolg noch möglich ist. Eilenburg bringt wenig zustande, will die Partie über die Zeit bringen. Nur eine Schrecksekunde für den Gastgeber, Fabian Frankes Abwehrgrätsche muss Wings parieren. Im Gegenzug die nächste SSV Möglichkeit, vergeben. Nach guter Vorlage köpft Purrucker zum umjubelten längst verdienten Ausgleich ein. Eilenburg hat noch einen Versuch, der Freistoß geht vorbei. Allzu viel riskieren oder können beide in der Verlängerung nicht mehr. Peter rettet einmal zur Ecke. Die Gäste rucken die letzten 15 Minuten nochmal an. Der SSV ist ziemlich am Ende der Kräfte, kämpft aber verbissen um jeden Ball, sich ins Elfmeterschießen rettend. Bei so einem später noch vollendeten Verlauf sind Einzelkritiken sekundär, das Team zählt. Fehlerfrei das gibt es nicht, aber enttäuscht hat keiner. Im Gegenteil, alle haben ihre unterschiedlichen Fähigkeiten 100 % ausgeschöpft, der eine oder andere noch darüber hinaus. Die größte Steigerung soll gewürdigt werden: Julian Hadlok mit seinem besten Männerspiel.

 

Der Elfmeterablauf soll nicht im Detail geschildert werden. Zu kurz ist auch die Spanne für Schützen u. Hüter zwischen Heldentum u. Versagen. Zwei sichere SSV Schützen sind schon ausgewechselt, andere rücken nach. Je ein Ball auf jeder Seite ging an den Pfosten, unhaltbar, aber eben nicht drin. Wings hält einen unhaltbaren u. dann noch einen als Schlusspunkt, ein Teufelskerl. Der unbeschreibliche Jubel auf dem Platz u. der Tribüne knallt in den Nachthimmel. So was hat man lange nicht gesehen. Und die dritte Halbzeit gemeinsam mit Fans bis nach Mitternacht auch nicht.  

 

SSV: Wings, Franke, Heynke, Peter, Böttger, Thallinger, Nüchtern, Noguera (62. Winter), Freigang (69. Falk), Hadlok, Purrucker (97. Hummitzsch). Wechselspieler: Mercklein, Koch, Wenzek, Dorn. Torfolge: 0:1 Sauer 28., 0:2 Sauer 38., 1:2 Purrucker 73., 2:2 Purrucker 86. Elfmetertore: 2:3 Majetschak, 3:3 Peter, 4:3 Böttger, 4:4 Fiedler, 5:4 Heynke.

Schiedsrichter: Albert, Schumann, Thomas.
Zuschauer 208.

 

Geschrieben von R. Reuter am 9. Oktober 2021

SSV Markranstädt - FC Eilenburg 

 

Freitag, 08.10.2021    Anstoß 19:00 Uhr   

 

Landespokal Sachsen  3. Runde

 

Bei noch 30 möglichen weiteren Spielpartnern so frühzeitig auf einen Regionalligisten zu treffen ist nicht gerade das große Losglück. Aber das kann man sich nicht aussuchen.

 

Freuen wir uns nach vielen Jahren auf den FC Eilenburg, der nach 9 Spielen im Herbst 2020 bei Saisonabbruch auf dem 1. Platzt der Oberliga stand. Punktgleich mit nur 2 Toren im Vorteil gegenüber VfL Halle wurde Eilenburg für die Saison 21/22 in die Regionalliga eingereiht.

 

Die Nordsachsen gingen das Abenteuer mit Elan an, ein Remis zum Auftakt gegen Chemie Leipzig brachte Optimismus bezüglich erfolgreichen Bestehens. Der erhielt bald zahlreiche Dämpfer. Bisher gelang in 13 Begegnungen kein Sieg, einige hohe Niederlagen mussten hingenommen werden u. so stehen lediglich 4 Punkte zu Buche. Eine heftige Verletzungsserie traf den FC, sodass gegen die teils mit Profibedingungen ausgestatteten Spielpartner sportliche Gleichheit oft schwerfiel. Zuletzt gelang den Eilenburgern trotzdem ein achtbares 0:2 beim Chemnitzer FC. Auch das 1:1 gegen Lok Leipzig war beachtlich. Der Glaube an eine erfolgreiche Saison wird an der Mulde nicht aufgeben, der aktuelle Rückstand zum Mittelfeld ist noch aufzuholen. Primär liegt der Fokus auf den Klassenerhalt. Das Pokalspiel in Markranstädt wird der FC sicher auch ernst nehmen, denn ein Sieg ist für das Selbstvertrauen wichtig. Mit ihrem Aufgebot sind die Eilenburger trotz der Probleme in der Favoritenrolle.

 

Auch für unseres Team sind die Punktspiele wichtig u. der sichere Klassenerhalt das große Ziel. Bisher ist man mit dem Abschneiden u. den spielerischen Leistungen nach 7 Spieltagen zufrieden. Eine lange Etappe von 12 Begegnungen bis zum wichtigen Abschluss der 1. Serie im März 2022 ist noch zu bewältigen. Im Landespokal gelangen Markranstädt klare Erfolge gegen die Landesklasseteams Rotation 1950 u. Sachsenwerk Dresden. Mit Eilenburg kommt nun ein großes Kaliber. Unsere Jungs können unbeschwert in das Spiel gehen, haben nichts zu verlieren. Das ist so eine Floskel, genauso wie „der Pokal hat eigene Gesetze“, etc. Personell wird der SSV wahrscheinlich ein gutes u. ausgewogenes Team aufbieten können. Auf die starke Abwehr, die in den letzten 4 Spielen nur einen Treffer zuließ, wird gesetzt. Darüber hinaus spielen unsere Jungs aber auch gerne nach vorn mit, gerade gegen spielstarke Partner.

 

Noch ein klein wenig aus der gemeinsamen Vergangenheit der beiden Vereine. Einige der älteren Aktiven, die oft heute noch unsere Spiele besuchen, werden sich an umkämpfte Spiele der Bezirksliga in den 1960-er u. 70- er Jahren erinnern. Auch die Punktekämpfe mit Mörtitz in den 1980-ern u. das Pokalendspiel 1997, sind unvergessen. Nach der Wende spielte man viele Serien in Bezirks- Landes- u. Oberliga gegeneinander. Teils agierten beide Vereine auch getrennt voneinander höher- u. tieferklassig, wie eben aktuell. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 07.10.2021

 

Nachbetrachtung 6. Spieltag Landesliga Sachsen

 

Trends, Ergebnisse, Tabellenstand

 

 

Tabellenführer Freital siegt knapp gegen Wilsdruff u. bekommt den ersten Gegentreffer. Blau Weiß Leipzig bleibt weiter ungeschlagen und erobert den 2. Platz. Kamenz weiter im Aufwind auf dem 3. Platz. Das Mittelfeld zieht sich etwas weiter auseinander. Unser SSV mit gutem Zwischenstand auf dem 6. Platz. Mittweida und Wilsdruff weiter am Tabellenende. 

 

Ergebnisse 7. Spieltag Landesliga Sachsen

 

Dresden Laubegast

Eintracht Niesky

5:0

Handwerk Rabenstein Dresden Striesen

1:1

Germania Mittweida FC Blau Weiß Leipzig 0:1
SSV Markranstädt SG Taucha 3:0
Radebeluer BC Großenhainer FV 2:2
Empor Glauchau FC Lößnitz 3:2
SC Freital Motor Wilsdruff 2:1
BSG Stahl Riesa Einheit Kamenz 

0:2

Motor Marienberg Kickers Markkleeberg 0:1
Pirna-Copitz Neusalza-Spremberg 0:1

 

 

Tabelle 7. Spieltag Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 19
2. FC Blau Weiß Leipzig 17
3 Einheit Kamenz 15
4. Großenhainer FV 14
5. Dresden Laubegast 14
6. SSV Markranstädt 13
7 Empor Glauchau 13
8. Motor Marienberg 10
9. Radebeuler BC 10
10. Handwerk Rabenstein 10
11. SG Taucha 9
12. Stahl Riesa 9
13. VfL Prina Copitz 7
14. FC Lößnitz 7
15. Dresden Striesen 7
16. Eintracht Niesky 7
17. Kickers 94 Markkleeberg 6
18. Neusalza-Spremberg 5
19. Germania Mittweida 3
20. Motor Wildsdruff 3

 

 

 

geschrieben von R. Reuter am 04.10.2021

 

SSV Markranstädt - SG Taucha  3:0 (2:0) 

 

Deutlicher Heimsieg und hochverdiente drei Punkte

 

Nur gut 20 Kilometer Luftlinie trennen die Spielorte der beiden Vereine. Ob es die Voraussetzungen eines Derbys erfüllt, ist von der Auslegung dieses Begriffs abhängig. Direkte Städtenachbarschaft fehlt u. lange gemeinsame Fußballtradition ist nicht so ausgeprägt. Das alles ist aber nebensächlich.

 

Von der Tabellenkonstellation her, der Siebente empfing den Neunten, gab es keinen klaren Favoriten u. unter Umständen war ein enges, spannendes Spiel zu erwarten. Taucha hatte weiter eine Reihe von Spielern zu ersetzen, aber vergangenes Wochenende trotzdem gewonnen. Der SSV war von Anpfiff an um Spielkontrolle bemüht, blieb aber vorsichtig, um Konter zu vermeiden. Der Druck auf die Gästeabwehr wurde dann größer u. beim ersten Treffer konnten sie eine Situation am „16-er“ nicht klären. Carlo Purrucker erkämpfte den Ball, lief halbrechts in den Strafraum u. schoss platziert ins lange Eck. Kurz darauf brach Luis Freigang zentral durch u. wurde von Philipp Schlüter durch Festhalten zu Fall gebracht. Glatt rot, aber kein Strafstoß, da der „Tatort“ vor der Strafraumgrenze war, dass 2:0 wäre uns lieber gewesen. Die Möglichkeiten häuften sich, der gute Hüter Tim Grune u. danach ein Verteidiger konnten den nächsten Einschlag noch verhindern. Nach Eingabe von rechts rettete Steffen Scheunpflug vor einschussbereiten SSV- er, allerdings ins eigene Tor. Weitere Chancen verstrichen. Von Taucha kam nach vorn wenig Gefahr, sie waren mit der Vermeidung des klaren Rückstandes schon vor der Pause voll gefordert.

 

Der SSV war in der zweiten Hälfte um schnelle endgültige Klärung bemüht u. erarbeitete sich gleich die nächsten Chancen. Ein schöner Kopfballtreffer wurde Abseits gewunken, sehr zweifelhaft. Grune konnte sich weiter auszeichnen, so bei einem Kopfball von Jonathan Barth u. gegen Purrucker aus Nahdistanz. Mit einem Gewaltschuss von Roman Noguera aus zirka 30 Metern fiel das 3:0, ein tolles Tor. Nach einer guten Stunde hatte Markranstädt durch Purrucker u. Freigang weitere Chancen zur Resultaterhöhung. Im letzten Drittel des Spiels behielt der SSV weiter alles im Griff, spielte aber nicht mehr mit allerletztem Einsatz. Das war auch in Ordnung so. Alle möglichen Wechsel wurden vorgenommen. Abschließend ist noch festzustellen, dass an diesem Freitagabend ein Team in fast Bestaufstellung zur Verfügung stand.

 

SSV: Wings, Barth (72. Falk), Trogrlic. Franke, Noguera, Peter, Böttger, Hadlok (63. Hummitzsch), Nüchtern, Freigang (77. Schilling), Purrucker (66. Thallinger). Wechselspieler: Mercklein, Heynke.

 

Tore: 1:0 Purrucker 20.`, 2:0 Scheunflug 29.` Eigentor, 3:0 Noguera 55.`.

 

Schiedsrichter: Leihkauf, Werrmann, Fritzsch.             Zuschauer 130. 

 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 03.10.2021

 

SSV Markranstädt - SG Taucha  

 

Freitag, 01.10.2021    Anstoß 19:30 Uhr   

 

Landesliga Sachsen  7.Spieltag

 

Knapp über ein Drittel der 1. Serie wird mit dem 7. Spieltag ausgetragen sein u. beide Teams wollen dabei ihren einstelligen Tabellenplatz verteidigen. Derzeit getrennt durch lediglich 1 Punkt, wobei der SSV auf dem 7. Platz vor dem 9. Taucha rangiert. Im dicht gedrängten Mittelfeld sind Punktgewinne erforderlich, um weiter unter den ersten Zehn zu bleiben.

 

Taucha hatte mit zwei Siegen einen guten Saisonstart, musste danach drei Niederlagen hinnehmen. Verletzungsbedingte Ausfälle wirkten sich negativ aus. Der schwer erkämpfte 2:1 Heimsieg zuletzt gegen Mittweida sorgte für Entspannung. Dem mit routinierter Abwehr gestandenen Tauchaer Team wird allgemein eine solide Saison zugetraut.

 

Unsere Mannschaft überzeugte in jüngster Vergangenheit mehrmals. In Wilsdruff gelang ein überzeugender Sieg. Personelle Sorgen zerstreuten einige Jungs mit guter gleichwertiger Leistung. Wer immer auch am Freitag auflaufen kann, endgültiges ist ja relativ sicher erst einen Tag vor dem Spiel klar, hat unser Vertrauen. Wir wünschen ein gutes Spiel u. hoffen das unser Team den erfolgreichen Weg fortführen kann. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 29.09.2021

 

Nachbetrachtung 6. Spieltag Landesliga Sachsen

 

Trends, Ergebnisse, Tabellenstand

 

 

An der Spitze Freital nun auch nach Punkten alleiniger Tabellenführer, da Großenhain nur unentschieden spielte. Blau Weiß Leipzig weiter unbesiegt. Kamenz rückt mit Auswärtssieg weiter auf u. führt das Mittelfeld an. Dort aufgrund der geringen Abstände und 3- Punkteregelung von Woche zu Woche immer wieder Verschiebungen von mehreren Plätzen. Die Tabellenletzten erstmals mit 3 Punkten Rückstand zum

Mittelfeld. 

 

Ergebnisse 6. Spieltag Landesliga Sachsen

 

SG Taucha

Germania Mittweida

2:1

Motor Wilsdruff SSV Markranstädt

0:4

SC Freital Stahl Riesa 4:0
Dresden Striesen Dresden Laubegast 2:3
Eintracht Niesky Radebeuler BC 1:0
Blau Weiß Leipzig Handwerk Rabenstein 2:0
Großenhainer FV Pirna-Copitz 2:2
Kickers Markkleeberg Einheit Kamenz 

0:1

Neusalza-Spremberg Empor Glauchau 1:3
FC Lößnitz Motor Marienberg  1:3

 

 

Tabelle 6. Spieltag Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 16
2. Großenhainer FV 90 14
3 FC Blau Weiß Leipzig 14
4. Einheit Kamenz 12
5. Dresden Laubegast 11
6. Empor Glaucha 10
7. SSV Markranstädt 10
8. Motor Marienberg 10
9. Radebeuler BC 9
10. SG Taucha 9
11. Handwerk Rabenstein 9
12. Stahl Riesa 9
13. FC Lößnitz 7
14. Eintracht Niesky 7
15. VfL Pirna Copitz 6
16. Dresden Striesen 6
17. Neusalza-Spremberg 4
18. Germania Mittweida 3
19. Kickers 94 Markkleeberg 3
20. Motor Wildsdruff 3

 

 

 

geschrieben von R. Reuter am 20.09.2021

 

SG Motor Wildsdruff - SSV Markranstädt   0:4 (0:1)

 

ERSTER AUSWÄRTSSIEG DER SAISON IST PERFEKT

 

 

Unserem SSV gelingt in Wilsdruff mit einer konzentrierten Leistung ein überzeugender Sieg u. der erste Saisondreier auswärts. Nach dem Erfolg von Motor vergangenes Wochenende waren die Markranstädter gewarnt.

 

Die Heimelf begann sehr offensiv, lief hoch an u. wollte unbedingt mit der Führung den taktischen Vorteil. Unser Team musste sich erst darauf einstellen, konterte aber das Vorhaben der Gastgeber mit der frühen Führung. Danach waren das nächste Tor u. die Vorentscheidung fällig, aber diese mehrfach vergeben. Manch gut vorgetragener Angriff wurde überhastet abgeschlossen, statt richtig auszuspielen. Der Gastgeber musste auf dem großen, in guter Verfassung befindlichen Rasenplatz, seinem Anfangstempo ersten Tribut zollen. Der SSV selbst ist bekanntlich in guter körperlich Verfassung u. kann 90. Minuten gehen.

 

Letztendlich zählen aber Treffer u. dieser wäre nach einer Stunde fast dem Gastgeber gelungen, der mit Antonio Frenzel einen agilen Mann hatte. Fabian Franke verhinderte es gerade noch für den geschlagenen Christian Wings u. sein Team mit letztem Einsatz. Dem SSV gelangen weiter sehenswerte Angriffe. Spätestens als Purrucker einen davon zum 0:2 einköpfte war der „Drops gelutscht“. Luis Freigang krönte die Leistung der Mannschaft mit zwei weiteren Stürmertreffern.

 

Noch bemerkenswert: Das Fehlen von Erik Heynke u. Mark Böttger kompensierte Trainer Olaf Brosius mit der temporären Rückholaktion von Routinier Jonathan Barth. Und weiter, neben den schon fast als selbstverständlich erwarteten guten Leistung der „Arrivierten“ spielten die jungen Julian Hadlok, Luis Freigang u. Florian Falk voll durch. Es ist immer noch früh in der Saison, aber den 6. Tabellenplatz nach sechs Spielen kann man schon mal als positive Ausgangsposition bewerten.

 

SSV: Wings, Noguera, Trogrlic, Franke, Peter, Barth (73. Hummitzsch), Nüchtern, Falk, Hadlok (85. Koch), Freigang, Purrucker (82. Schilling). ETW: Mercklein.

 

Tore: 0:1, 0:2 Purrucker (17./70.), 0:3, 0:4 Freigang (76./90.).

 

Schiedsrichter Pirogov, Seib, Weickelt.

 

Zuschauer 60. 

geschrieben von Reinhard Reuter am 26.09.2021

 

SG Motor Wilsdruff - SSV Markranstädt  

 

Samstag, 25.09.2021    Anstoß 15 Uhr   

 

Landesliga Sachsen  6.Spieltag

 

Zuletzt konnte Wilsdruff in Mittweida mit 1:0 den ersten Saisonsieg einfahren. Das wird SSV-seitig sicher aufmerksam zur Kenntnis genommen und die Sinne für die schwere Auswärtsaufgabe nochmal schärfen.

 

Vor knapp einem Jahr spielte Markranstädt, überhaupt das erste Mal, gegen Wilsdruff. Der klare 5:1 Sieg auf dem kleinen Kunstrasenplatz, als Ausweichfeld für den durchnässten Hauptplatz, ist noch in guter Erinnerung. Aktuell spielt das keine Rolle mehr. Motor war mit vier, nie hohen, Niederlagen nicht gut in die Saison gekommen. Fehlende Spieler sind bei vielen Teams immer öfter keine Ausnahme mehr, sondern Alltag, oft auch beim SSV. Wilsdruff konnte seine personellen Defizite in Mittweida gut kompensieren u. nach einem intensiven Kampf gewinnen. Da kann man davon ausgehen, dass sie mit ganzer Kraft den nächsten Erfolg anstreben, um das Tabellenende zu verlassen.

 

Unser Team spielte gegen Freital zum ersten Mal „mit voller Kapelle“. Zum Punktgewinn hat es aber leider trotz starker Gesamtleistung ganz knapp nicht gereicht. Die Konstellation Bestaufstellung wird es für uns sicher nicht so oft in dieser Saison geben. Mit einem möglichst spielstarken Aufgebot, sowie ausgewogener Abstimmung zwischen Abwehr und Offensive sollte der SSV in Wilsdruff nicht chancenlos sein. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 23.09.2021

 

Nachbetrachtung 5. Spieltag Landesliga Sachsen

 

Trends, Ergebnisse, Tabellenstand

 

 

Freital und Großenhain weiterhin im Gleichschritt an der Spitze. Blau Weiß mit Auswärtssieg hält ohne Niederlage vorn mit. Kamenz arbeitet sich weiter nach oben. Wilsdruff, der nächste Gegner unseres SSV holt den ersten Sieg. Das Tabellenfeld bleibt dadurch im mittleren bis unteren Abschnitt zusammen. 

 

Ergebnisse 5. Spieltag Landesliga Sachsen

 

Radebeuler BC

Dresden Striesen

2:0

FV Dresden Laubegast FC Blau Weiß Leipzig

2:3

Pirna-Copitz Eintracht Niesky 0:0
Handwerk Rabenstein SG Taucha 2:1
SSV Markranstädt SC Freital 0:1
Motor Marienberg Neusalza-Spremberg 2:2
Empor Glauchau Großenhainer FV 2:4
Germania Mittweida Motor Wilsdruff

0:1

Einheit Kamenz FC Lößnitz 5:1
Stahl Riesa Kickers Markkleeberg 4:2

 

 

Tabelle 5. Spieltag Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 13
2. Großenhainer FV 90 13
3. FC Blau Weiß Leipzig 11
4. Einheit Kamenz 9
5. Radebeuler BC 9
6. BSG Stahl Riesa 9
7. Handwerk Rabenstein 9
8. FV Dresden Laubegast 8
9. Empor Glauchau 7
10. Motor Marienberg 7
11. SSV Markranstädt 7
12. FC Lößnitz 7
13. SG Taucha 6
14. Dresden Striesen 6
15. VfL Pirna Copitz 5
16. Neusalza-Spremberg 4
17. Eintracht Niesky 4
18. Kickers 94 Markkleeberg 3
19. Germania Mittweida 3
20. Motor Wildsdruff 3

 

 

Die Markierungen sind derzeit etwas Spielerei. Andrerseits zeigen sie die Einordnungen auf, die den später möglichen sportlichen Abschluss ergebnismäßig dokumentieren. Platz 1 bis 10 nach der 1. Halbserie als Meisterrunde. Platz 11 bis 20 Abstiegsrunde mit 5 bis 8 Absteigern. 

geschrieben von R. Reuter am 20.09.2021

 

SSV Markranstädt  - SC Freital   0:1 (0:1)

 

NIEDERLAGE GEGEN DEN TABELLENFÜHRER

 

 

Der SSV hatte sich gegen die ungeschlagenen Freitaler einiges vorgenommen, zumal ein gutes Aufgebot zur Verfügung stand. In der 1. Hälfte regierte das Sicherheitsprinzip. Markranstädt zog sich weit zurück, überließ den Gästen die Spielwiese. Ein paar anfängliche Unsicherheiten in der Abwehr wurden schnell abgestellt u. Freital kam kaum in den SSV Strafraum. Sie hatten zwar Feldüberlegenheit, „trauten dem Frieden“ aber nicht u. riskierten ebenfalls wenig. Chancen u. Strafraumszenen blieben so Mangelware.

 

Einzig Genausch zeigte sich nach Flanke einmal torgefährlich (14.). Der SSV konnte im Angriff kaum Akzente setzen, da Carlo Purrucker vorn meist allein auf weiter Flur war. Die Lücke zum fleißigen, aber mehr mit Abwehraufgaben beschäftigten Mittelfeld, waren einfach zu groß. Beide Abwehrreihen prägten das Geschehen u. eine einzige „Fehlsekunde“ brachte den Pausenstand. Nach Flanke von links ließ Roman Noguera, ansonsten einer der Aktivsten, Genausch unbedrängt einköpfen. Der SSV musste nun kommen u. tat das auch.

 

Nicht gleich mit völliger Offensive, denn Freital war noch stark im Spiel. So musste Christian Wings mehrmals klären, um den entscheidenden Rückstand zu verhindern. Markranstädts Abwehrspieler trieben aus allen Lagen immer mehr das Spiel nach vorn, die Gäste kamen zunehmend unter Druck. Sie behielten aber den Kopf oben, konnten immer wieder klären u. ein paar „Mätzchen“ halfen auch über die Zeit. In der 2. Halbzeit gab es wesentlich mehr ansehenswerte Aktionen aufgrund der offensiveren Spielweise des SSV, aber dadurch auch Räume für den Gegner. Die Vielzahl der spannenden Situationen soll hier nicht aufgezählt werden.

 

Der Ausgleich schien mit zunehmender Spielzeit immer mehr möglich (Purrucker, Noguera, etc.), aber auch ein 0:2. So musste Fabian Franke kurz vor Spielende gleich mehrfach retten. Es ist keine Verallgemeinerung der gesamten Mannschaft ein gutes Spiel zu attestieren.

 

Bei der Erwartungshaltung an jeden Einzelnen gab es geringe „Ausschläge“ in beide Richtungen. Das liegt immer auch im Auge des Betrachters u. wird besser von den Trainern ausgewertet. Das Team hat sich den A……. aufgerissen, alles gegeben u. viel Anerkennung erreicht. Verdient oder unverdient, das ist bei einem Ergebnissport nicht die Frage. Ein erwartet starker Spielpartner hat ein Tor mehr geschossen. Mitzunehmen ist das Positive aus diesem Spiel, um die nun einmal notwendigen Punkte zu holen.

 

SSV: Wings, Trogrlic, Heynke, Franke, Noguera, Peter, Böttger, Nüchtern, Thallinger (70. Falk), Hadlok, Purrucker (70. Freigang).

 

Wechselspieler: Koch, Hummitzsch, Mercklein.

 

Tore: 0:1 Genausch (41.)

 

Schiedsrichter: Trybusch, Meißner, Haupt.   Zuschauer 100

 

BILDER ZUM SPIEL

geschrieben von Reinhard Reuter am 19.09.2021

 

SSV Markranstädt  - SC Freital   

 

Samstag, 18.09.2021    Anstoß 15 Uhr   

 

Landesliga Sachsen  5.Spieltag

 

Eine große Herausforderung erwartet unseren SSV zum 3. Heimspiel. Auch wenn jetzt Platzierungen noch nicht allzu viel aussagen empfangen wir mit dem 1. einen Titelfavoriten. Der SC Freital, eine Dreierfusion seit 2020, hat große Ziele. Die geht man offensichtlich mit Augenmaß an. Das Aufgebot besteht mehrheitlich aus den Landesklassenteams von 2019/20, Hainsberg (1. u. Aufsteiger), sowie Stahl (3.). Gezielt verstärkt wurde mit Spielern, die schon höherklassig unterwegs waren. 2020 war der neue SC auf Oberligakurs. Nach dem Abbruch musste der Landesligaerste den 2. Bautzen nach knapper Relegationsniederlage den Aufstieg überlassen. In der laufenden Saison unterstrich Freital seine Ambitionen, verlor noch kein Spiel bei 8:0 Toren. Besonders auswärts gelangen klare Siege. (4:0 Rabenstein, 3:0 Radebeul sowie im Landespokal 8:0 u. 7:1).

 

Unsere Mannschaft hat mit 3:0 gegen Riesa, neben den Punkten, für positive Stimmung u. Optimismus gesorgt. Es ging wieder einen Schritt in die angestrebte Richtung. Die Personalsituation wurde im Teamwork gemeistert. Unser Team besteht aus 24 Spielern, die alle in der Landesliga eingesetzt werden können. Um erfolgreich zu sein ist aber der Einsatz möglichst vieler Stammspieler erforderlich. Die „Mischung“ in vielen Belangen muss stimmen. Einige „Reservisten“ steigerten sich zuletzt mit Unterstützung der Mitspieler u. füllten die entstandenen Lücken. Das macht Hoffnung für die schweren Aufgaben der Landesliga. Grundlage unseres Spiels ist eine starke Abwehr, die hoffentlich aktuell mit der 1-A Formation auflaufen kann. Personelle Entspannung sollten dem Trainerteam Alternativen für Spielaufbau u. im Angriff geben. Rein aus Gewohnheit schreibe ich: Der Trainer wird sich schon etwas einfallen lassen, spielt u. erkämpft euch das Glück wie bisher im heimischen Stadion.

 

Noch etwas Historie. Gegen Freital hat Markranstädt nie um Punkte gespielt. Das stimmt, aber nicht ganz. Der Ort Hainsberg war bis 1964 eigenständig. 1951 stieg die SG in die Landesliga auf (3.Liga). Dort trafen sie als Lokomotive auf Stahl Markranstädt. Die Vornamen sind keine Verwechslungen, galten kurzzeitig. Die Nachfolger der Sportfreunde spielten schon seit 1949 in der Sachsenliga. Wie die Spiele 1951/52 endeten, ist unbekannt. Markranstädt wurde 11., ein Punkt vor 12. Hainsberg. Die Länder der DDR u. Landesliga wurde danach aufgelöst. Die Stadt Freital war als BSG Stahl danach 5 Serien in der 1. u. 2. DDR-Liga vertreten. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 16.09.2021

 

Nachbetrachtung 4. Spieltag Landesliga Sachsen

 

Trends, Ergebnisse, Tabellenstand

 

 

Nach 4 Spielen kann man so langsam von Entwicklungen sprechen. Das Freital und Großenhain an der Spitze stehen ist nicht überraschend. Eine ganz „weise Weste“ haben sie bei jeweils einem Remis auch nicht mehr, was die erwartete Ausgeglichenheit der Liga untermauert. Die aktuellen Spitzenteams gewannen zuletzt ihre Heimspiele, Freital ist noch ohne jedes Gegentor. Auch Blau - Weiß Leipzig und Dresden Laubegast haben noch kein Spiel verloren u. sammeln fleißig Punkte. Wilsdruff ist als einziges Team noch ohne Punktgewinn. 

 

Ergebnisse 4. Spieltag Landesliga Sachsen

 

SG Taucha 

FV Dresden Laubegast

0:1

FC Blau Weiß Leipzig Radebeuler BC 08

1:0

Eintracht Niesky Empor Glauchau 2:4
Dresden-Striesen Pirna-Copitz 2:0
SSV Markranstädt BSG Stahl Riesa 3:0
Neusalza-Spremberg Einheit Kamenz 1:2
Großenhainer FV Marienberg 3:0
Motor Wilsdruff  Handwerk Rabenstein

0:1

SC Freital Germania Mittweida 1:0
FC Lößnitz Kickers Markkleeberg 3:0

 

 

Tabelle 4. Spieltag Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 10
2. Großenhainer FV 90 10
3. FC Blau Weiß Leipzig 8
4. FV Dresden Laubegast 8
5. Empor Glauchau 7
6. FC Lößnitz 7
7. SSV Markranstädt 7
8. Motor Marienberg 6
9. SG Taucha 6
10. Radebeuler BC 6
11. Einheit Kamenz 6
12. Handwerk Rabenstein 6
13. Dresden Striesen 6
14. BSG Stahl Riesa 6
15. VfL Pirna Copitz 4
16. Kickers 94 Markkleeberg 3
17. Germana Mittweida 3
18. Neusalza-Spremberg 3
19. Eintracht Niesky 3
20. Motor Wildsdruff 0
geschrieben von R. Reuter am 14.09.2021

 

Landesliga 4. Spieltag Saison 2021/2022

 

SSV Markranstädt - BSG Stahl Riesa 3:0 (1:0)

 

SSV mit zweitem Heimsieg

 

Ein ebenso überraschender wie überzeugender Sieg gelang unserem SSV gegen ambitionierte Riesaer. In einer nicht einfachen personellen Situation setzte das Team die Vorgaben der Trainer hervorragend um. Spiele werden in der Abwehr gewonnen, diesen Spruch kennen wir ja, aber er traf diesmal auch zu 100 % zu. Dort hatte der SSV ein Bollwerk aufgebaut, welches an diesem Tag kaum ausspielbar war, da Riesa auch ziemlich ideenlos agierte. Bezeichnend, erst in der 70. Minute hatte Stahl eine erste und einzige herausgespielte Chance nach Eingabe von rechts, die David Haist freistehend vergab. Da führte Markranstädt bereits.

 

Carlo Purrucker, der gefoult wurde, verwandelte den Strafstoß selbst, eiskalt und knallhart. Vorher bereits in der 7. Minute hatte er Torwart Schiring zu einer großen Parade gezwungen. Für Riesa blieb es bei Bemühungen, die alle ganz einfach scheiterten. Auf der Grundlage der sicheren Abwehr war Markranstädt, vorerst zwar vorsichtig, aber schon in dieser Zeit etwas gefährlicher u. erzwang z. B. einige Eckbälle. Böttger setzte nach Eingabe von rechts einen Kopfball knapp neben das Tor. Nach der Pause kam das Spiel aufgrund des Spielstandes in die entscheidende Phase.

 

Nun hatte Riesa auch Eckbälle, die Markranstädts Abwehr weiter auf dem Posten sahen. Eher wurde es für Christiaan Wings bei zwei Rückgaben etwas kritischer. Kippen konnte das Match ggf. im letzten Viertel. Weniger aufgrund Riesaer Chancen, sondern da der SSV seine Konter erst einmal nicht nutzte. Zuerst verpasste Purrucker mit Kopfball das verlassene Tor, nachdem Riesas Hüter weit vor seinem Kasten den Ball verfehlte. Danach schoss Julian Hadlok frei drüber (77.). Ein Freistoß der nun mehr drängenden Gäste ging knapp vorbei (81.).

 

Dann machten unsere Jungs gegen den nun offenen Gegner den Deckel drauf. Hadlok erkämpfte den Ball, ging energisch durch und legte uneigennützig quer auf Purrucker zum 2:0. Ein Sinnbild für das mannschaftliche agieren. Danach der Goalgetter allein gegen den erst abwehrenden Hüter im Nachsetzen. Manche hatten Riesa stärker erwartet.

 

Ich sah Wirkung und Gegenwirkung mit einer starken Leistung des SSV und möchte Einzelne nicht herauszuheben. Eher die Blöcke, erstens der fast fehlerfreien routinierten Fünfer- Abwehr, die dem Gegner den Nerv zog und noch einiges für den Spielaufbau tat. Davor, im jungen Mittelfeld und Angriff, gaben alle nach ihren Möglichkeiten das Beste. Großer Laufaufwand auch mit technisch guten Aktionen, gepaart mit störendem Kampf auf jedem Meter aus der Abwehrbewegung heraus, und einer für den anderen. Die Wünsche und Hoffnungen der Vorschau erfüllten sich über erwarten.

 

SSV Markranstädt: Wings, Heynke , Trogrlic, Franke, Noguera, Böttger, Falk, Hadlok, Dorn (58. Koch), Winter (58. Wenzek), Purrucker (89. Tröllsch). ETW: Mercklein,

 

Tore: 1:0 Purrucker (27. Foulstrafstoß) 2:0 Purrucker (85), 3:0 Purrucker (87.).

 

Zuschauer 130.

Schiedsrichter: Ohrdorf, Bormann, Günther. 

FOTOS

geschrieben von Reinhard Reuter am 12.09.2021

SSV Markranstädt  - BSG Stahl Riesa     

 

Samstag, 11.09.2021    Anstoß 15 Uhr   

 

Landesliga Sachsen  4.Spieltag

 

Nach dem erfolgreichen Pokalspiel stehen für unseren SSV nun zwei schwere Heimspiele auf den Spielplan. Neben dem Topfavoriten Freital, nach Riesa unser nächster Gast im Stadion, wird u. a. auch Stahl eine gute Rolle im Meisterschaftskampf zugetraut. Da es in den beiden vorrausgegangenen unvollendeten Serien nicht so optimal lief, hat sich der Verein ordentlich verstärkt. Allein 4 spielstarke Stammspieler wechselten vom Ligakonkurrenten Neusalza–Spremberg an die Elbe. Ausgerechnet gleich zum Saisonauftakt trafen beide Teams gleich zweimal (Pokal- u. Punktspiel) aufeinander. Überraschend verlor Riesa beide Begegnungen. Dann aber ging es aufwärts für Stahl mit Siegen gegen Mittweida u. Lößnitz.

 

Unser SSV hat mit dem klaren Sieg in der 2. Sachsenpokalrunde bei Sachsenwerk Dresden die Niederlage von Mittweida gut verkraftet u. gleichzeitig eine ordentliche Vorbereitung für den weiteren Saisonverlauf absolviert. Nach den Punktspielsperren könnten Roman Noguera u. Christian Wings wieder spielen, Lukas Peter muss noch einmal aussetzen. Natürlich sind die Aussichten u. Erwartungen auf einen Erfolg mit dem jeweilig zur Verfügung stehenden Spieltagsaufgebot eng verbunden. Leider sind unsere Trainer öfters nicht um ihre Aufgabe zu beneiden. Immer wieder müssen sie kurzfristig auf personelle Probleme reagieren, dass Team neuformieren, und einstellen. Das wird sicher auch diesmal wieder der Fall sein. Dabei wünschen wir ihnen „ein gutes Händchen“ u. etwas Glück. Über den Kampf zum Spiel und Erfolg, sowie zum erfolgreichen Heimauftakt gegen Rabenstein könnte die Devise sein. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 09.09.2021

 

Landespokal 2.Runde

 

SV Sachsenwerk Dresden - SSV Markranstädt 0:7 (0:3)

 

SSV mit souveränem Pokalerfolg 

 

Mit einem klaren und ungefährdeten Sieg zieht unser SSV in die 3. Runde des Landespokal ein u. hofft nach zwei Auswärtsaufgaben nun auf ein Heimspiel am zweiten Oktoberwochenende.

 

Markranstädt ging favorisiert gegen den bisher erfolglos in den Punktekampf gestarteten Landesklassenaufsteiger ins Spiel. Die zu den letzten Punktspielen gesperrten kamen zum Einsatz, genauso wie der in Mittweida ziemlich angeschlagene Marcel Nüchtern. Mit zwei frühen Toren wurde auch gleich die Richtung vorgegeben. Trotz vierfacher Wechsel im Laufe der 2. Halbzeit wurde das Ergebnis gleichmäßig weiter in die Höhe geschraubt. Unser Team erfüllte seine Aufgabe souverän, wurde dabei von Sachsenwerk nicht sonderlich gefordert.

 

SSV Markranstädt: Wings, Koch (67. Hummitzsch), Trogrlic (49. Günther), Heynke, Peter, Noguera, Böttger, Hadlok, Nüchtern, Freigang (55. Falk), Purrucker (69. Winter).

ETW: Mercklein,

 

Tore: 0:1 Purrucker (6.), 0:2 Hadlok (16.), 0:3 Noguera (31.), 0:4 Hadlok (61.), 0:5 Böttger (62.), 0:6 Hummitzsch (77.), 0:7 Falk (84.).

 

Zuschauer 90.

 

Schiedsrichter: Schulze, Jung, Napp

geschrieben von Reinhard Reuter am 04.09.2021

PHILIPP WINTER VERSTÄRKT 1.HERREN

 

Mit Ende des Transferfensters konnte unsere 1. Herrenmannschaft noch einen weiteren Neuzugang präsentieren. Wir begrüßen mit Philipp Winter (20) einen alten Bekannten in Markranstädt.

 

 
Philipp wechselt von der SG Leipzig Bienitz und hat dort seine ersten Erfahrungen im Herren-Bereich machen können.
 
 
 
 
Seit der F-Jugend hat Philipp alle Nachwuchsmannschaften bei unserem SSV durchlaufen und in der U 19 bereits mit seinen aktuellen Teamkollegen wie Luis Freigang, Julian Hadlok, Philipp Tröllsch, Leon Mercklein, Johannes Lohmann und Benjamin Koch zusammengespielt. Erfreulicherweise setzt hier auch unser Trainer Olaf Brosius seinen Weg fort, junge talentierte Spieler aus unserer Nachwuchsabteilung auch in den Kader der 1.Herren zu berufen und sie dort weiterzuentwickeln.
 
Wir wünschen Philipp alles Gute, viel Erfolg und freuen uns schon sehr auf seine ersten Einsätze. Der Offensivspieler erhält bei uns die Rückennummer 26 und ist bereits heute im Landespokal gegen SV Sachsenwerk Dresden spielberechtigt.
 
geschrieben von S. Weicker am 03.09.2021

SV Sachsenwerk Dresden - SSV Markranstädt

 

Freitag, 03.09.2021    Anstoß 20 Uhr   

 

Landespokal 2.Runde

 

 

Pokal am Freitagabend 20.00 Uhr beim Landesklassenaufsteiger. Die nominelle Favoritenrolle liegt beim SSV, denn Sachsenwerk verlor bisher alle drei Punktspiele klar. Unsere „Punktspielgesperrten“ könnten dabei sein. Ein Sieg und dann vielleicht ein attraktives Heimspiel, das wäre doch schön.

Punktspielpause zum „Wunden lecken“ u. Vorbereitung auf zwei kommende Heimspiele, die es in sich haben, nämlich gegen Riesa u. Freital. 

 

Ergebnisse 3. Spieltag Landesliga Sachsen

 

Radebeuler BC

SG Taucha

3:1

SV Einheit Kamenz Großenhainer FV 90

0:1

BSG Stahl Riesa FC Lößnitz 1910 3:1
VfL PIrna Copitz Blau Weiß Leipzig 1:1
VfB Empor Glauchau SG Dresden Striesen 5:0
Motor Marienberg Eintracht Niesky 5:1
Kickers Markkleeberg Neusalza-Spremberg 5:0
Dresden Laubegast Motor Wilsdruff

3:1

Handwerk Rabenstein SC Freital 0:4
Germania Mittweida SSV Markranstädt  3:1

 

 

Tabelle 3. Spieltag Landesliga Sachsen

 

1. SC Freital 7
2. Großenhainer FV 90 7
3. Motor Mareinberg 6
4. SG Taucha 6
5. BSG Stahl Riesa 6
6. Radebeuler BC 6
7. Blau Weiß Leipzig 5
8. Dresden Laubegast 5
9. Empor Glauchau 4
10. FC Lößnitz 4
11. VfL Pirna Copitz 4
12. SSV Markranstädt 4
13. Kickers 94 Markkleeberg 3
14. Germania Mittweida 3
15. Einheit Kamenz 3
16. Handwerk Rabenstein 3
17. Eintracht Niesky 3
18. Neusalza-Spremberg 3
19. Dresden Striesen 3
20. Motor Wildsdruff 0
geschrieben von R. Reuter am 01.09.2021

 

SV Germania Mittweida - SSV Markranstädt 3:1 (2:1)

 

SSV mit erster Saisonniederlage

 

Gegen die im Punkt- u. Pokalgeschehen sieglosen Mittweidaer musste unser SSV im 4 Pflichtspiel über die erste Niederlage quittieren. Überschattet wurde das negative sportliche Erlebnis von der Verletzung unseres Mannschaftskapitäns Marcel Nüchtern der vom Notdienst in eine Chemnitzer Klinik gebracht wurde. Von dieser Stelle wünschen wir Marcel gute Besserung.

 

Der Erfolg der Heimelf basierte auf dem größeren Siegeswillen, während unser Team auf dem guten, aber aufgrund von Dauerregen „pitschnassen“ Platz, seine Möglichkeiten nicht ausspielte. Das Bemühen um spielerische Linie, tun u. kämpfen war ihnen dabei sicher nicht abzusprechen. Folgendes war im gesamten Spielverlauf auffällig: 1. Unser Team fand keine richtige Einstellung zu den Bedingungen. Das betraf nicht nur die Bodenverhältnisse, sondern auch die Spielweise in Anbetracht der tagesaktuellen personellen Möglichkeiten. 2. Alle Gegentore fielen nach Standards u. unzureichender Gegenwehr. 3. Wenige resolute Abschlusshandlungen. 4. In bessere Phasen gesellten sich, wie das oftmals ist, Pech u. Pannen dazu.

 

Der Spielverlauf: Mittweida ging nach Freistoß in Führung. Johannes Lohmann konnte noch abwehren, aber Hahn war mit Nachschuss aus Nahdistanz erfolgreich. Eine schöne Aktion nutzte Luis Freigang zum Ausgleich. Nach Carlo Puruckers Balleroberung ging es halbrechts ganz schnell u. man legte uneigennützig auf Freigang ab. Das Spiel ist ausgeglichen u. der SSV deutet mehr Torgefahr an. Lohmann riskiert einiges im Zweikampf, wird angeschlagen (27.). Ben Hummitzsch links durch scheitert am guten Ebersbach (32.). Mittweida kontert mit einem „Lattenkratzer“.

 

Ein weiter Einwurf von rechts bis in den Strafraum sieht die SSV-Abwehr nicht resolut genug u. im Nachsetzen erzielt Germania die erneute Führung. Nach der Pause beidseitig zähes Spiel mit vielen Fehlern im Spielaufbau u. vorerst kaum Chancen.

 

Markranstädt steht nach Umstellung hinten jetzt besser, verliert aber in der Offensive an Kreativität, erst recht nach Nüchterns Ausfall. Marc Böttger müht sich im Aufbau um Linie, aber es reichte nicht um Mittweida noch einmal in Bedrängnis zu bringen. Pietsch machte mit seinem Kopfballtreffer nach Freistoßflanke den „Deckel drauf“. Noch einmal klärte Ebersbach eine gute Möglichkeit von Hummitzsch. Diese Schlussphase spiegelte das Spielgeschehen in Kurzform.

 

SSV: Lohmann, Trogrlic, Franke, Günther, Wenzek, (45. Hadlok), Böttger, Hummitzsch, Nüchtern (72. Dorn), Freigang, Purrucker (78. Schilling). ETW: Mercklein.

 

Torfolge: 0:1 Hahn (11.), 1:1 Freigang (18.), 2:1 Eckardt (45.) 3:1 Pietsch (88.).

 

Schiedsrichter: Biastoch, Grader, Schubert.

 

Zuschauer: 100

geschrieben von Reinhard Reuter am 29.08.2021

EGON WALTHER FEIERT 85. GEBURTSTAG

 

Der wohl einzige Champions League Spieler Markranstädts und Ehrenmitglied des SSV begeht heute seinen 85. Geburtstag, zu welchem wir ihn natürlich ganz recht herzlich gratulieren.

 

Egon durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften des SSV Markranstädt und begann seine Karriere im Herrenbereich 1955 – damals noch bei Motor Markranstädt.

 

 

1961 wechselte er dann zu Lok Leipzig und später zur BSG Chemie. Dort stand er dann am 09.09.1964 im Rückspiel der 1. Runde des Pokals der Landesmeister (heutige Champions League) im ungarischen Györ über 90 Minuten auf dem Platz. Die 2:4-Niederlage gegen ETO FC Györ konnte er nicht verhindern und nach der 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel bedeutete dies das Aus in der 1.Runde. Ein unvergessliches Erlebnis war es dennoch und die Bezeichnung „Europapokalspieler“ kann ihn keiner mehr nehmen.

 

1967 wechselte er dann zurück zur mittlerweile umbenannten BSG Turbine Markranstädt, spielte noch bis 1970 in der 1.Herrenmannschaft und anschließend weiter bei den Senioren.

 

Darüber hinaus trainierte er zahlreiche Nachwuchsmannschaften, hatte entscheidenden Anteil als Trainer bei der Entwicklung unserer 3. Mannschaft und trainierte auch nach der Jahrtausendwende noch Kindermannschaften in Markranstädt.  

 

Dass der Name im Markranstädter Fussball eine gewichtige Rolle spielt, hat er seinem Sohn Olaf (aktueller U 15 Trainer) und Enkel Marc (aktueller U 19 Trainer) zu verdanken.

 

Wir wünschen Egon alles erdenklich Gute und vor allem ganz viel Gesundheit !!!!!

 

geschrieben von Stefan Weicker am 25.08.2021

SSV Markranstädt - SG Handwerk Rabenstein 2:1 (1:0)

 

SSV mit Sieg zum Heimspielauftakt

 

Ein wichtiges Erfolgserlebnis feierten die Markranstädter mit dem Sieg zum Heimauftakt 2021/22. Es galt ja nicht nur gegen die im ersten Spiel siegreichen Rabensteiner zu bestehen, sondern die Vorgänge und Folgen vom Laubegastspiel es erst einmal „aus den Kleidern zu schütteln“. Mit der SG Handwerk stellte sich wie erwartet ein routiniertes u. recht cleveres Team erstmals in Markranstädt vor. Besonders der ruhige und sichere Spielaufbau aus den hinteren Reihen war schon bemerkenswert.

 

Mit umgekrempelter Elf, über die zahlreichen personellen Ausfälle wollen wir nicht viel reden, agierte unser Team zu Beginn doch etwas verunsichert. Die Gäste wussten um ihre Chance u. bescherten dem SSV in der Anfangsphase einige heikle Situationen. Unser Team fing sich und Luis Freigang hatte die erste große Möglichkeit nach Zusammenspiel mit Carlo Purrucker in der 17. Minute. Rabensteins Hüter Berger konnte mit Fußparade abwehren. Bei Fabian Frankes Treffer nach Freistoßvorlage von Marc Böttger hatte er aber keine Chance. Der SSV verdiente sich inzwischen die Führung. Purrucker brach einen verheißungsvollen Angriff ab, als sich hinter ihm ein Rabensteiner ohne Gegnereinwirkung verletzte (44.). Fairplay, das die Gäste viel später in einer ähnlichen Situation etwas anders handhabten.

 

Das war aber die Ausnahme in einem umkämpften aber immer fairen Spiel (je 2x gelb) unter guter Leitung von Schiedsrichter Florian Ordon. Gleich nach der Pause hätte Freigang erhöhen können. Wenig später musste dagegen der Ausgleich hingenommen werden. Eine Eingabe von der linken Seite sah die Abwehr unsortiert u. Mühlig konnte aus Nahdistanz einköpfen. Der Rückschlag wurde gut weggesteckt u. es ging wieder nach vorn. Marko Trogrlic scheiterte im Bodenkampf am Hüter (57.), genau wie Böttger mit Flachschuss (60.) u. erneut Trogrlic mit Kopfball knapp drüber (65.). Kapitän Marcel Nüchtern ging wie immer voran u. inszenierte viele Aktionen gekonnt aus der Tiefe. So auch den Angriff der nur mit Foul unterbunden werden konnte. Purrucker ließ sich die Chance zur umjubelten erneuten Führung nicht entgehen. Er und Freigang waren vorn ein ständiger „Stachel im Fleisch“ des Gegners u. leisteten ein enormes Pensum. Das war dann auch noch einmal bei der Verteidigung des Sieges bis in die 95. Minute zu leisten.

 

Rabenstein ließ nichts unversucht, um den Ausgleich zu erzwingen u. warf nun alles nach vorn. Die Abwehr unter Führung der alten Strategen hielt dicht. Wie bereits erwähnt, unter Anbetracht der Umstände ein schöner Erfolg. Trainer u. Spieler haben es geschafft einige zu erwartende Defizite mit guter Taktik u. als kampfstark funktionierendes Team auszugleichen. Letztendlich ein kleiner Schritt, um die gleich zu

Saisonbeginn nicht einfache Situation einigermaßen gut zu überstehen.

 

SSV: Mercklein, Günther, Trogrlic, Franke, Röppnack, Dorn (80. Wenzek), Böttger, Hummitzsch (61. Hadlok), Nüchtern, Freigang, Purrucker (89. Tröllsch), ETW: Lohmann,

 

Tore: 1:0 Franke (33.), 1:1 Mühlig (49.), 2:1 Purrucker (80. Foulstrafstoß)

Schiedsrichter: Ordon, Kosmale, Kühn. Zuschauer; 80 

geschrieben von Reinhard Reuter am 22.08.2021

SSV Markranstädt - SG Handwerk Rabenstein

Samstag, 21.08.2021    Anstoß 15 Uhr    2. Spieltag

 

Am Samstag kommt es zu einer Premiere, denn noch nie trafen die 1. Mannschaften der beiden Vereine aufeinander. Als Rabenstein 2018/19 mit 23 Siegen aufstieg, musste Markranstädt aus der Landesliga absteigen. In den beiden folgenden unvollendeten Spielserien nahm Handwerk die große Herausforderung an u. unterstrich, dass der Klassenerhalt durchaus möglich ist. Nach 9 Monaten unfreiwilliger Pause ist das in unserer schnelllebigen Zeit ggf. alles schon etwas für die Statistik u. Chronik. Aber bei Rabenstein kann man durchaus die sportlichen u. personellen Eckdaten aus den letzten Jahren zur Leistungsbeurteilung heranziehen. Kontinuität spielt dort eine große Rolle. Eine ganze Reihe von Spielern war schon zu Landesklassezeiten für den Verein aktiv.

 

Die Gäste setzten zum Saisonauftakt gleich mal ein starkes Zeichen u. besiegten Germania Mittweida mit 4:2. Auch die Vorbereitungs- u. Pokalspielergebnisse stimmten. Die Mannschaft ist sehr erfahren, viele Spieler haben die „30“ überschritten. Das dürfte erst einmal kaum ein Nachteil in der umkämpften Landesliga sein.

 

Bei den Erwartungen aus Sicht des SSV können die Auswirkungen des Spiels in Laubegast nicht negiert werden. Nicht nur für das kommende Spiel, ggf. auch für die nächsten Wochen. Fakt ist, 3 Stammspieler sind gesperrt, einige andere werden am Samstag fehlen. So will u. muss das Trainerteam einige zuletzt Fehlende, insofern sie zur Verfügung stehen, einbauen. Sie müssen dabei nicht nur einfach Lücken füllen, sondern sich zu einer starken Leistung aufschwingen u. als geschlossenes Team auftreten. Die über weite Strecke große kämpferische Leistung des letzten Spiels sollten Ansporn u. Norm sein. 

geschrieben von R. Reuter am 19.08.2021

FV Dresden 06 Laubegast – SSV Markranstädt 2:2 (1:0)

 

Teuer erkämpfter Punkt mit 3 roten Karten u. dem Ausgleich per Strafstoß in der Nachspielzeit

 

Es kommt selten vor das dem Schreiber der Spielbericht nicht locker von der Hand geht, aber diesmal war etwas Abstand zur Einordnung der Vorgänge erforderlich. Einiges ist auch nicht so einfach in Worte zu fassen, besonders dann, insofern man den beteiligten Protagonisten nicht allzu nah treten will. Aber benannt werden müssen die Dinge nun einmal. Einige negative Höhepunkte hatten leider entscheidenden Einfluss auf das Endergebnis u., darüber hinaus ggf. auch auf die kommenden Wochen.

 

Nun zum Ablauf, eines eigentlich über 85. Minuten normalen Fußballspiels. Laubegast hatte den besseren Start u. ging schnell in Führung. Die etwas ungeordnet agierende SSV-Abwehr einschließlich Torwart, alles weit außerhalb des Strafraums im linken Rückraum, war daran beteiligt. Aus Gastgebersicht war es ein schöner Treffer per Heber aus der Distanz ins verlassene Tor. FV 06 hatte Übergewicht u. unser Team einige Mühe ins Spiel zu kommen. Luis Freigang traf in der 21. Minute nach Freistoß u. Kopfballablage zum 1:1. Leider gewunken, Fabian Franke soll im Abseits gestanden haben. Umstritten, bei fast allen Akteuren im Strafraum u. etlichen vor der Torlinie.

 

Markranstädt war nun im Spiel. Eine erst abgeblockte Chance von Freigang nutzte Roman Noguera entschlossen zum Ausgleich. Er stand gleich nach der Pause mit einem Foul außerhalb des Strafraums ungewollt im Mittelpunkt. Der SSV war dabei wieder etwas zu offen, diesmal auf der rechten Seite, aber Franke stand noch mittig dahinter eingriffsbereit. Der Assistent jedoch signalisierte seiner leitenden Sportfreundin „Letzter Mann u. rot“. Markranstädt musste umstellen u. sich auf die neue Situation einstellen. Christian Wings pariert einen Freistoß u. in der 55.`mit Fußabwehr.

 

In Unterzahl rückten unsere Jungs so richtig zusammen u. lieferte einen großartigen Kampf. Nicht nur in der Abwehr, sondern mit einigen starken Angriffsaktionen. Schon Ben Hummitzsch hatte kurz vor seiner Auswechslung eine gute Möglichkeit wenige Meter vor dem Tor. Dann kam Carlo Purruckers großer Auftritt. Außerhalb des Strafraums machte er sich frei u. nagelte den Ball regelrecht in den linken Zapfen, ein Supertreffer. Laubegast intensivierte seine Angriffsbemühungen, aber so richtig Gefährliches gelang ihnen, außer einem knapp drüber gehenden Kopfball nach Ecke, trotz Überzahl nicht.

 

Die konsequente Abwehrarbeit, unter Führung Frankes u. Marko Trogrlics, sowie das geschickte agieren aller Spieler sah den SSV auf einem erfolgreichen Weg. Marcel Nüchtern gelang ein langes Dribbling gegen mehrere Gegenspieler, aber im Abschluss fehlte die letzte Kraft u. der Hüter konnte den dritten Gegentreffer verhindern (88.). Freigang wurde das Opfer eines brutalen Frustfouls mit Anlauf von Heppner (91.) Der personelle Vorteil war schnell dahin, da Lukas Peter den „Täter“ attackierte. Phillip Tröllsch, nun hinten, foulte u. Wappler ließ sich die Elfmeterchance nicht entgehen. Auch Wings steckte danach seine Hände beim Gerangel um den Ball nicht in die Hosentaschen – erneut rot.

 

Ja liebe Freunde, bei allem Verständnis und Frust, clever war das nicht. Gerechtigkeit kann so kein Spieler schaffen. Auf Verhältnismäßigkeit bei der Beurteilung von Situationen eventuell hoffen, aber das war an diesem Tag auch nicht drin. Übrigens, der Auftakt vergangenes Jahr in Großenhain lässt grüßen. Da braucht man kein Langzeitgedächtnis. Eher betreffs eines ähnlichen Deja-Vu. Vor 40 Jahren war es u. zwei waren dabei.

 

Bei aller Enttäuschung, dass der nahe Sieg doch noch vergeben wurde u. der Begleiterscheinungen, nehmen wir das Positive mit. Die Mannschaft hat nach frühem Rückstand u. Unterzahl großartig gespielt, gekämpft u. das Auftaktspiel nicht verloren.

 

SSV: Wings (95. Mercklein), Noguera, Franke, Trogrlic, Peter, Böttger, Thallinger, Hummitzsch (50. Wenzek), Nüchtern, Freigang, Purrucker (85. Tröllsch). Wechselspieler Dorn, Lohmann.

 

Tore: 1:0 P. Wappler (6.), 1:1 Noguera (26.), 1:2 Purrucker (60.), 2:2 P. Wappler (93. Foulstrafstoß).

 

Rote Karten: Noguera (47.), Peter (91.), Wings (95.), Heppner (91.)

 

Schiedsrichter: Schubert, Steingräber, Keller.

Zuschauer 125.

 

Nach dem 1. Spieltag von sensationellen Ergebnissen zu sprechen, verbietet sich. Nach monatelanger Pause können noch nicht alle personellen Veränderungen gleich richtig eingeordnet werden. Die Heimniederlage von Kamenz gegen Dresden Striesen ist jedoch etwas überraschend. Neusalza - Spremberg hat wohl seine zahlreichen Abgänge von Stammspielern gerade nach Riesa gut kompensiert. Die Siege im Pokal- u. nun auch Punktspiel ausgerechnet gegen Stahl lassen diesen Schluss zu.

 

Ergebnisse 1.- Spieltag

 

Radebeuler BC                                - SC Freital                         0:3

Einheit Kamenz                               - Dresden Striesen             1:3

Stahl Riesa                                      - Neusalza- Spremberg      0:3

VFB Pirna Copitz                             - Motor Wilsdruff                 3:1

VFB Empor Glauchau                      - SG Taucha                       0:2

Motor Marienberg                            – Blau Weiß Leipzig            1:3

Kickers Markkleeberg                      - Eintracht Niesky                3:4

Handwerk Rabenstein                    – Germania Mittweida          4:2

FC 1910 Lößnitz                             – Großenhainer FV              2:2

Dresden 06 Laubegast                    - SSV Markranstädt             2:2

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 17.08.2021

FV Dresden 06 Laubegast – SSV Markranstädt

Sonntag, 15.08.2021    Anstoß 15 Uhr    1. Spieltag

 

Vor über 14 Jahren trafen beide Teams im März 2007 zum Rückspiel in der Landesliga letztmals aufeinander. 1:1 ging das Match in Laubegast aus u. Markranstädt gelang in dieser Saison der Aufstieg in die Oberliga.

 

Nun treffen sich im Stadion an der Steirischen Straße zwei Wiederaufsteiger von 2020. Während unser SSV ein Jahr in der Landesklasse spielte, brauchte Laubegast länger als ein Jahrzehnt, um in Sachsens höchste Liga zurückzukehren. In der vergangenen „Kurzsaison“ zeigte sich der FV 06 bei immer knappen Spielausgängen der Aufgabe gewachsen. (2 Siege, 3 Remis, 2 Niederlagen). Aktuell ist eine genaue Einschätzung der Spielstärke nicht einfach, das gilt aber für alle Teams. Das Transfergeschehen der Laubegaster hält sich mit jeweils 5 Zu- u. Abgängen im normalen Bereich. Das aufgeführte Gesamtaufgebot erscheint routiniert. Zuletzt gelang ein klarer 7:0 Pokalerfolg bei Landesklassenaufsteiger Radeberg. Den SSV erwartet also eine schwierige Aufgabe, wobei generell gilt, dass es für unser Team in dieser Saison überhaupt keine einfachen Spiele geben wird.

 

Maßgebend für Erfolge unserer „Ersten“ wird immer wieder das tagaktuelle Angebot an Spielern sein. So wie z. B. zuletzt beim 4:0 Pokalsieg bei Rotation 1950. Es waren zwar nicht alle an Bord, aber ein in den Reihen ausgewogenes spielstarkes Team stand zur Verfügung. Die Leistungen der 2. Halbzeit müssen als Maßstab gelten, um in der Landesliga die Ziele zu erreichen. In dieser Form sollte unser Team auch beim Saisonauftakt in Dresden nicht chancenlos sein.

 

Hier noch etwas zur Geschichte des Gastgebers. Seit 1906 besteht der Verein in Laubegast, die Namen wechselten mehrfach. Länger dann als Dresdner SV 06 mit einigem Erfolg in der Gauliga u. Bezirksklasse Ostsachsen bis 1945. Nach dem Krieg als SG Laubegast u. Pentacon Dresden gelang die BSG in die Bezirksklasse. Zu Beginn der 2000- er Jahre wurde als FV Dresden 06 Laubegast der Bezirksmeistertitel von Dresden u. Landesmeister in Sachsen gewonnen. Drei Jahre spielte der Verein in der Oberliga. Nach zwei Abstiegen agierte Laubegast 11 Jahre in der Landesklasse bis letztes Jahr die Rückkehr in die Landesliga gelang. 

 

geschrieben von R. Reuter am 12.08.2021

Fußball Landesliga Sachsen 2021/22 – 20 Vereine spielen die 32. Landesmeisterschaft aus 

 

In Kürze startet im Amateurbereich der nächste Versuch den Kampf um Punkte, Meisterschaft, Auf- u. Abstieg aufzunehmen. Die Hoffnung stirbt zuletzt u. so soll vorschauend auf die Landesliga u. die 18 Saison unserer 1. Mannschaft in Sachsens höchster Klasse geblickt werden.

 

Mit großem Optimismus geht der Sächsische Fußballverband mit 20 Teams in einer Staffel die kommende Saison an. Nach den Abbrüchen der beiden letzten Jahre sind viele Verbände vorsichtiger. Sogar die Regionalliga Nord (Schleswig–Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Bremen) hat 2 Staffeln gebildet. Auch etliche Landesverbände folgten mit ihren höchsten Klassen in dieser Form. Sicher ist das auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Eine territoriale Aufteilung mit geringerer Teilnehmeranzahl würde bei Abbruch aber helfen ggf. eine Serie zu Ende zu spielen u. Kosten zu sparen.

 

Nach Rückzug von Neustadt/Spree u. Oberligaaufstieg Budissa Bautzens sind nun zwei Teams weniger am Start als im Vorjahr: Die Reduzierung über 18 (2022) auf 16 (2023) Teams wird die Abstiegshärte kaum entschärfen. Da die höheren Ligen immer voluminöser wurden, ist mit 5 bis 8 Absteigern zu rechnen. So eint fast alle das Ziel nach der 1. Halbserie unter die ersten 10 zu kommen, nur um der Abstiegsrunde zu entgehen. Einige Vereine streben sicher auch nach Höherem. So hat der SC Freital, Landesliganeuling seit 2020, gleich den Aufstieg bis in die Regionalliga ausgerufen. Kürzlich ist die Fusion aus Hainsberger SV, Stahl u. Motor Freital, in der Relegation mit 1:2 gegen Bautzen erst einmal knapp am Oberligaaufstieg gescheitert. Weitere Teams, wie z. B. Großenhain, Riesa, Kamenz, Lößnitz u. a. werden auch die kommende Meisterschaft nicht kampflos herschenken.

 

Ob sie bei Erfolg dann aufsteigen, ist von vielen Fakten, nicht zuletzt ökonomischen, abhängig. Zu beobachten sind vielerorts rege personelle Aktivitäten. Während etliche sich mit spielstarken Zugängen von außen verstärkten, ist ein Trend zum eigenen Nachwuchs zu verzeichnen. Nicht die schlechteste Entscheidung, oft wahrscheinlich die einzige Alternative. Sportlich ist das in der Landesliga der schwierigere Weg. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden die Teams mit gestandenem und breitem Aufgebot, oder verstärkt durch externe Zugänge mit fertig ausgebildeten Spielern, im Vorderfeld erwartet. Warten wir die ersten Runden ab. Auf die jeweilige Situation der Vereine wird bei den Spielen mit unserem SSV eingegangen.

 

Markranstädt kann sich auf „alte Bekannte“ aus 23 Ober- u. Landesligajahren freuen. Aber auch auf völlig neue Spielpartner in der über 110- jährigen Markranstädter Fußballgeschichte wie Motor Marienberg, Handwerk Rabenstein, SG Dresden Striesen u. SC Freital. Das oberste Ziel des SSV heißt Klassenerhalt. Möglichst rechtzeitig durch Erreichung der Meisterrunde (bis Platz 10) nach der 1. Halbserie. Die Betonung liegt auf „Möglichst“ denn Illusionen gibt man sich in Markranstädt nicht hin. Einige Abgänge konnten personell ausgeglichen werden. Inwieweit das auch sportlich gelingt, wird der harte Punktspielalltag zeigen. Schwer zu ersetzen ist Jonathan Barth, nicht nur als Spieler, sondern von seiner ganzen Persönlichkeit her. Länger als 15 Jahre hat er für den SSV alles gegeben u. rückte damit in die erste Reihe Markranstädter Fußballspieler u. als Vorbild auf. Mit dem Zugang weiterer Jungs aus dem Juniorenbereich ist die U 21 mit mehr als die Hälfte im 23 Spieler umfassenden Gesamtaufgebot vertreten.

 

Das ist erst einmal eine sehr erfreuliche Entwicklung und Verdienst der Nachwuchsabteilung. Es ist allein aber noch kein Pfund zum Wuchern, denn die Entwicklungsstände sind verständlicherweise unterschiedlich u. noch nicht abgeschlossen. Fördern durch Fordern heißt eine von vielen, nicht einfachen, Aufgaben für das Trainerteam jetzt im Herrenbereich. Dem und uns allen ist zu wünschen, dass möglichst oft die spielstärksten zur Verfügung stehen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Freuen wir uns nun auf eine gute und spannende Saison mit dem vorrangigen Wunsch das diese in halbwegs geordneten Bahnen bis in den Frühsommer 2022 verläuft.

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 09.08.2021

Wernesgrüner Landespokal 1.Herren Saison 2021/2022  1. Runde

 

SG Rotation 1950 - SSV Markranstädt 0:4 (0:0)

 

Erfolgreicher Auftakt für unsere Mannschaft im Landespokal 

 

Grundverschiedene Halbzeiten kennzeichneten das faire, jeweils 1 x gelb, Pokalmatch. Der SSV hatte schon in Hälfte 1 die Handlungshoheit, erzielte aber nichts Zählbares. 

 

Möglichkeiten für Erik Heynke, mit Kopfball nach Ecke an die Querlatte (7.) u. Carlo Purrucker, scheiterte am Hüter. (12.), hätten die Bremsen lösen können. Rotation verteidigte tief u. lauerte auf Konter. In der 33. Minute war das einmal fast erfolgreich. Nach einem schnellen Gegenangriff über links traf Rauhe den Pfosten. 

Der SSV hatte danach zwei Möglichkeiten (35./37.). Stev Kevin Thallinger wurde gestoppt, dann verhinderte eine vielbeinige Rotationabwehr den Einschlag aus Nahdistanz. 

 

Insgesamt war das aber zu wenig seitens unseres Teams. Gegen den mit allen 11 Leuten hinter dem Ball stehenden Gegner wurde zu langsam, mit etlichen Stockfehlern zu ungenau u. im Abschluss unglücklich agiert.

 

Offenbar hat der Trainer die richtige Ansprache gefunden, denn nach der Pause war auf einmal Zug drin. Alle Treffer u. noch einige Chancen waren das Ergebnis der nun richtig guten Spielweise. Aus dem Mittelfeld kamen als Vorbereitung genauere variable Anspiele. Besonders über links brachte Lukas Peter gefährliche Bälle in den Strafraum.

 

Marcel Nüchtern verfehlte so eine Eingabe per Kopf noch knapp (48.). Nach Eckball von rechts spielte Purrucker vors Tor u. Heynke schoss zum 0:1 ein. Rotation versuchte zu antworten, Fabian Franke u. Co. hatten aber alles im Griff, und nun gab es die gewünschten Räume. Wieder über links eingefädelt erhöhte Thallinger sauber auf 0:2. 

 

Bei zwei Toraktionen (67./68.) hatte Luis Freigang kein Glück. Ein Treffer wurde Abseits gegeben, danach hielt erneut Torwart Kubald sein Team noch etwas im Rennen. Nach der besten Kombination, nun mal über rechts maßgeblich von Nüchtern inszeniert, verwertete Thallinger zum 0:3 aus Nahdistanz. Purrucker kam auch noch zu seinem Treffer, nachdem er gefoult wurde und den Elfer sicher verwandelte. 

 

SSV: Wings, Heynke, Franke, Trogrlic, Günther (63. Hummitzsch), Peter (78.Koch), Böttger, Thallinger (83.Wenzek), Nüchtern, Freigang, Purrucker; 
ETW: Lohmann. 

 

Tore: 0:1 Heynke (51.), 0:2 u. 0:3 Thallinger (66./71.), 0:4 Purrucker (88. Foulstrafstoß).

 

Zuschauer 50. 

 

Schiedsrichter: Wadewitz, Hasse, Hänsel 

 

4 Landesligisten sind in der 1. Runde ausgeschieden. Zwangsläufig, weil 8 Landesligavereine gegeneinander spielten:

 Neusalza-Spremberg - Riesa 3:1, Pirna Copitz – Niesky 7:1, Mittweida - Dresden Striesen 1:2 n. V., Großenhain – Kamenz 2:3. 

So blieben die großen Sensationen aus, insofern man von einigen hohen Ergebnissen oder Siegen von Kreispokalsiegern gegen Landesklassenteams absieht, z. B. Panitzsch/Borsdorf – Zwenkau 2:0. 

 

Die 2.Runde wird am Freitag in Radebeul ausgelost und am Wochenende 04./05.09. ausgetragen.

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 08.08.2021

 

Bilder zum Spiel

 

 

1. Runde im Wernesgrüner Sachsenpokal – Der SSV spielt bei der SG Rotation Leipzig
 
Nicht unzufrieden war man im SSV- Lager mit der Auslosung im Landespokal, primär aus organisatorischen Gründen. Als Landesligist war die Chance auf ein Heimspiel gering, aber Rotation spielt ja praktisch in der Nachbarschaft.
 
Sportlich wird das Team von der Delitzscher Straße wohl kaum unterschätzt werden. Nur ungern erinnert man sich beim SSV an die Auftaktniederlage des Vorjahres im Landespokal bei Merkur Oelsnitz (Landesklasse West). Das möchte unsere Erste diesmal vermeiden und im Sachsenpokal erfolgreich mitmischen.
 
Gerade die 1. Runde soll noch einmal als Test unter verschärften Wettkampfbedingungen genutzt werden. Es gilt weiter an Form und Formation für den Punktspielstart „zu feilen“. Es ist zu erwarten, dass Rotation 1950 seine Chance energisch suchen und unserem Team entsprechende Aufgaben stellen wird.
Zuletzt wurde im November 2019 gegeneinander gespielt. Der SSV siegte mit 2:0 u. sicherte wichtige Punkte für den Wideraufstieg in die Landesliga 2020. Aktuell gewann Rotation zuletzt sein Testspiel in Leutzsch mit 3:2. Unser Team zeigte sich beim 1:0 Sieg in Radefeld gut in Schuss und hat ggf. noch personelle Reserven. Abzuwarten wie sich das von Spiel zu Spiel entwickelt.
 
8 Landesligisten treffen in der 1. Pokalrunde direkt aufeinander. Das Topspiel ist dabei Großenhain gegen Kamenz, den beiden in der Liga eine gute Rolle zugetraut wird. Interessant, Riesa gegen Neusalza- Spremberg im Pokal u. eine Woche später nochmal als Punktspielauftakt. Pikant, weil 4 starke Stammspieler von Neusalza – Spremberg kürzlich nach Riesa wechselten.
 
Geschrieben von R. Reuter

Auswärtssieg im letzten Testspiel

Unsere Landesligamannschaft gewinnt die Gerneralprobe vor dem Landespokalauftakt kommende Woche gegen den Landesklassisten Radefelder SV 90 e.V. mit 1:0.


Eine Woche vor dem Pflichtspielauftakt (Pokal bei Rotation Leipzig) wurde das Spiel zur guten Bewährungsprobe und zeitnahen Standortbestimmung. Der SV 1990 ist in seiner Landesklasse zu den Besseren sowie Favoriten zu zählen und zeigte sich wie erwartet als ein starker Widersacher.
Markranstädt war diesmal in allen Reihen ordentlich aufgestellt, ohne dass gleich alle Akteure an Bord waren, aber das wird wohl fast nie der Fall sein.

 

So übernahmen sie gegen erst einmal tief stehende Gastgeber die Initiative. Nach zirka 15 gespielten Minuten ergaben sich einige Möglichkeiten. Angriffswirkung oder Verteidigungsfehler, das liegt im Auge des Betrachters. Carlo Purruckers Ball rollte knapp am Pfosten vorbei, Ben Hummitzsch, plötzlich frei, schoss zu hastig drüber (21.), eine Torwartunsicherheit (30.) blieb ungenutzt.

 

Das Führungs- u. einzige Tor war in Vorbereitung sowie Ausführung gut gemacht u. schön anzusehen. Lukas Peter flankte von links genau auf Florian Falk der, halbrechts im Strafraum freigelaufen, abgezockt einnetzte. Radefeld hatte bis dahin nur einen Abschluss sowie nach dem 0:1 eine Eingabe von links, die Christian Wings über die Querlatte drückte. Der SSV wechselte 5 x aus u. konnte seine gute Spielweise u. Souveränität nicht ganz halten. Nicht verwunderlich, hatte man in der 1. Hälfte doch mit dem tagesaktuell stärkeren Aufgebot gespielt.Das zweite Tor war möglich, aber auch der Ausgleich.


In Hälfte zwei drängte die Heimelf vermehrt darauf. Die größte Chance machte Torhüter Johannes Lohmann im 1:1 Kampf gegen den frei durchgelaufenen Zehner zunichte (85.). Radefeld hat mit kämpferischen und spielerischen Mittel dem SSV einiges abverlangt. Unser Team zeigte sich in dieser Aufstellung auf einem guten Weg. Das ist im Hinblick auf die Landesliga auch unbedingt notwendig. Wo noch „Luft nach Oben“ ist haben die Trainer gesehen u. werden nachsteuern, wenn möglich auch personell.


SSV: Wings (Lohmann), Günther (71. Koch), Trogrlic, Heynke (49. Hadlok), Peter, Noguera, Hummitzsch (75. Dorn), Böttger, Falk, Nüchtern, Purrucker (63. Tröllsch)
Torfolge: 0:1 Falk 38.,

Schiedsrichter: Zander, Eckert, Prang.

Zuschauer 75.
Geschrieben von R. Reuter

Testspiel Landesliga 1.Herren Saison 2021/2022

 

SSV Markranstädt - VFC Plauen 0:4 (0:1)

 

 

Trotz gleicher Probleme in Konstellation und Aufstellung wie am Mittwoch beim beachtlichen 0:0 gegen International Leipzig wollte der SSV sich auch gegen den nächsten Oberligisten ordentlich aus der Affäre ziehen. Es galt jeweils 4 bis 5 Sportfreunde der „Ersten Garnitur“ zur ersetzen. Das gelang diesmal eindeutig nicht.

 

Dafür machten die Markranstädter besonders im Schlussviertel in der Abwehrarbeit einfach zu viele Fehler. Plauen setzte von Beginn an den SSV unter Druck und hatte durch Patrick Grandner in der 5. Minute frei durchlaufend die erste Großchance, welche Christian Wings stark parierte. Eine Freistoßeingabe von rechts verpasste Wings und Lucas Albert köpfte zum 0:1ein.

 

Dann hatten die Markranstädter einige Momente nach vorn. Carlo Purrucker erzielte einen Abseitstreffer und Julian Hadlok hatte aus spitzem Winkel einen Abschluss. Der VFC trat kompakt und schon recht gut eingespielt auf, kreierte selbst aber nur wenige Chancen, nutzte eher die Fehler des SSV bei allen Treffern. Immerhin gelang es Markranstädt bis weit in die 2. Halbzeit den knappen 0:1 Rückstand zu halten.

 

Nach den Auswechslungen von Fabian Franke und Roman Noguera waren dann einfach zu wenig Spieler auf dem Platz die mit dem VFC Plauen, über das gesamte Spiel gesehen, spielerisch und körperlich halbwegs mithalten konnten. Das erfüllten Marcel Nüchtern, Carlo Purrucker und mit Abstrichen, Lukas Peter, Ben Hummitzsch, Florian Falk u. Julian Hadlok.

 

Spielaufgebot SSV : Wings, Dorn, Wenzek, Franke, Peter, Noguera, Hummitzsch, Falk, Nüchtern, Hadlok, Purrucker; - Lohmann, Mercklein, Koch, Schilling, Thiele,

 

Torfolge: 0:1 Albert (19.), 0:2 Popowicz (69.), 0:3 Hasenbichler (82.), 0:4 Sovago (88.)

 

Schiedsrichter: Meißner, Trybusch, Thänert

 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 24.07.2021

 

Bilder zum Spiel

 

 

INTERVIEW MIT MARC BÖTTGER

 

In der Vorbereitung haben wir kurz unsere Neuzugänge befragt.
 
Marc Böttger:
 
 
AUF WELCHEN SPIELERTYP DÜRFEN WIR UNS BEI DIR FREUEN?
 
Ich spiele zentrales Mittelfeld, hab gerne den Ball am Fuß und verteile ihn gern. Typ kreativer Mittelfeldspieler
 
 
WELCHE BEWEGGRÜNDE GAB ES FÜR EINEN WECHSEL NACH MARKRANSTÄDT UND AUF WAS FREUST DU DICH AM MEISTEN?
 
-aufgrund von der zu hohen Belastung in der Regionalliga, mit Familie, Studium und Nebenjob
-auf die Spieler, den tollen Platz und das Stadion
 
WIE HAST DU DIE ZEIT BEIM FC EILENBURG SPORTLICH VERLEBT?
 
-leider sehr kurz aufgrund von Corona, aber sehr lehrreich und erfolgreich
 
WAS SIND DEINE SPORTLICHEN ZIELE IN MARKRANSTÄDT?
 
-zeitig den Nichtabstieg sichern
-einstelliger Tabellenplatz
 
WAS MACHST DU, WENN DU NICHT GERADE IN MARKRANSTÄDT FUSSBALL SPIELST?
 
Ich bin Familienvater, studiere und bin Tennistrainer.
 
WIE LAUTET DEIN LEBENSMOTTO?
 
Wer nicht kämpft hat schon verloren.
 

INTERVIEW MIT MARKO TROGRLIC

 

In der Vorbereitung haben wir kurz unsere Neuzugänge befragt.
 
Marko Trogrlic:
 
 
AUF WELCHEN SPIELERTYP DÜRFEN WIR UNS BEI DIR FREUEN?
Kämpfer wurde mir oft gesagt
 
 
 
 
WELCHE BEWEGGRÜNDE GAB ES FÜR EINEN WECHSEL NACH MARKRANSTÄDT UND AUF WAS FREUST DU DICH AM MEISTEN?
 
Am meisten freue ich mich auf die Freitagsspiele unter Flutlicht:
 
WIE HAST DU DIE ZEIT BEIM FC EILENBURG SPORTLICH VERLEBT?
 
Durchweg positiv, der Regionalligaaufstieg und das Landespokalfinale kann man hervorheben
 
WAS SIND DEINE SPORTLICHEN ZIELE IN MARKRANSTÄDT?
 
Meinen Beitrag zum Klassenerhalt beisteuern
 
WAS MACHST DU, WENN DU NICHT GERADE IN MARKRANSTÄDT FUSSBALL SPIELST?
 
Arbeiten, Zeit mit der Familie verbringen
 
HAST DU VOR SPIELEN EIN BESTIMMTES RITUAL?
 
Nein
 
WIE LAUTET DEIN LEBENSMOTTO?
 
Man kann es gut auf zweierlei Arten schaffen – durch eigenes Können oder durch Dummheit anderer.
 
 

INTERVIEW MIT ARNOLD THIELE

 

In der Vorbereitung haben wir kurz unsere Neuzugänge befragt.
 
Arnold Thiele:
 
 
AUF WELCHEN SPIELERTYP DÜRFEN WIR UNS BEI DIR FREUEN?
-schneller Außenspieler
 
 
 
 
WELCHE UNTERSCHIEDE ZUR U 19 KONNTEST DU IN DEN ERSTEN TRAININSGEINHEITEN ERKENNEN?
 
-Männerfußball erkennbar, mehr Taktik
-mehr Stimmung, mehr Erfahrung
-bessere Organisation
 
WAS SIND DEINE SPORTLICHEN ZIELE MIT DER MANNSCHAFT?
 
-Klassenerhalt und Erfahrungen sammeln
 
WAS MACHST DU, WENN DU NICHT GERADE IN MARKRANSTÄDT FUSSBALL SPIELST?
 
-auf Arbeit (Kindergarten) mit Kindern Fußball spielen, Computer spielen, Freunde treffen
 
HAST DU VOR SPIELEN EIN BESTIMMTES RITUAL?
 
-Puls in den Griff bekommen durch tiefes Atmen
 
WIE LAUTET DEIN LEBENSMOTTO?
 
Leb ein Leben, an welches du dich erinnern wirst
 
 

INTERVIEW MIT SEBASTIAN DORN

 

In der Vorbereitung haben wir kurz unsere Neuzugänge befragt.
 
Sebastian Dorn:
 
AUF WELCHEN SPIELERTYP DÜRFEN WIR UNS BEI DIR FREUEN?
 
Auf einen kämpferischen, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt und versucht das Beste für diese zu geben.
 
WELCHE UNTERSCHIEDE ZUR U 19 KONNTEST DU IN DEN ERSTEN TRAININSGEINHEITEN ERKENNEN?
 
Dass bei den Männern ein viel höheres Tempo herrscht und man auf bedeutend größere körperliche Gegenwehr trifft.
 
WAS SIND DEINE SPORTLICHEN ZIELE MIT DER MANNSCHAFT?
 
Natürlich so früh es geht sich von den Abstiegsplätzen zu entfernen und dabei viel von den erfahrenen Spielern zu lernen du mit zu nehmen.
 
WAS MACHST DU, WENN DU NICHT GERADE IN MARKRANSTÄDT FUSSBALL SPIELST?
 
Vor kurzem habe ich diese Zeit hauptsächlich in meine Abiturprüfungen gesteckt, sonst unternehme ich viel mit Freunden oder Familie oder fahre Motorrad.
 
HAST DU VOR SPIELEN EIN BESTIMMTES RITUAL?
 
Nein nicht unbedingt, so lange wie Musik vor dem Spiel läuft ist alles gut.
 
WIE LAUTET DEIN LEBENSMOTTO?
 
believe in yourself
 
 

INTERVIEW MIT FLORIAN FALK

 

In der Vorbereitung haben wir kurz unsere Neuzugänge befragt.
 
Florian Falk:
 
Auf welchen Spielertyp dürfen wir uns bei dir freuen?
-auf einen lauffreudigen Teamspieler, welcher etwas zu ballverliebt ist, dafür aber immer alles für das Team gibt.
 
Welche Unterschiede zur U 19 konntest du in den ersten Trainingseinheiten erkennen?
-härter, schneller, intensiver, lauter, anspruchsvoller
 
Was sind deine sportlichen Ziele mit der 1.Herrenmannschaft?
 
-eine sehr gute Saison zu spielen, auch im Landespokal.
-mich persönlich und sportlich weiterzuentwickeln
 
Was machst du, wenn du nicht gerade in Markranstädt Fußball spielst?
-unternehme viel mit meiner Freundin und meinen Kumpels
-Arbeit, Sport, mich um mein Auto kümmern
-Fußball mit Freunden spielen
 
Hast du vor Spielen ein bestimmtes Ritual?
 
-unser Logo im Gang zu küssen und an meine verstorbenen Großeltern denken
 
Wie lautet dein Lebensmotto?
 
Man kann alles schaffe, wenn man den Willen dazu hat.

INTERVIEW JOHANNES LOHMANN

 

In der Vorbereitung haben wir kurz unsere Neuzugänge befragt. Den Beginn macht Johannes Lohmann:
 
Auf welchen Spielertyp dürfen wir uns bei dir freuen?
 
auf einen ehrgeizigen, willensstarken, lernbereiten und teamfähigen Spieler.
 
Welche Unterschiede zur U 19 konntest du in den ersten Trainingseinheiten erkennen?
 
bessere Qualität und einen höheren Anspruch
 
Was sind deine sportlichen Ziele mit der 1.Herrenmannschaft?
 
Klassenerhalt, im oberen Mittelfeld der Tabelle mitspielen
Was machst du, wenn du nicht gerade in Markranstädt Fußball spielst?
 
Sport (Kraft, Laufen, Fußball), Freunde treffen
Hast du vor Spielen ein bestimmtes Ritual?
 
Eigentlich nicht, mich bloß vor dem Spiel mit Musik zu motivieren und zu fokussieren
Wie lautet dein Lebensmotto?
 
Sei immer glücklich und hab Spaß im Leben, weil ansonsten genießt man es nicht.

VORSTELLUNG UNSERER NEUZUGÄNGE IN MARKRANSTÄDT

 

Auf die Erfahrung von 212 Oberligaspielen und 69 Regionalligaspielen können wir in der kommenden Saison bauen. Mit Marko Trogrlic und Marc Böttger konnten zwei gestandene Spieler des Neu-Regionalligisten FC Eilenburg verpflichtet werden, welche in der Abwehr (Trogrlic) und im Mittelfeld (Böttger) dem insgesamt sehr jungen Kader Stabilität geben werden und mithelfen sollen, die Playoffs zu erreichen und sich damit frühzeitig sämtlichen Abstiegssorgen zu entledigen.

 

Beide Spieler blicken auf zahlreiche Stationen im Herrenbereich zurück und spielten bereits zwei Spielzeiten bei der BSG Chemie Leipzig erfolgreich in der Regionalliga zusammen.

Wir freuen uns sehr über die beiden Neuverpflichtungen, wünschen beiden viel Spaß und sportlich viel Erfolg beim SSV.  

 

Mit großer Freude und einem gewissen Stolz können wir verkünden, dass vier U 19 Spieler den Sprung in den Kader der 1. Herrenmannschaft geschafft haben und dort nun langsam an das vor allem auch körperlich anspruchsvolle Niveau der Herren Landesliga herangeführt werden sollen.

 

Zum einen unterstreicht dies die gute Nachwuchsarbeit des SSV in den vergangenen Jahren und zum anderen geht damit auch unser Trainer Olaf Brosius den Weg der vergangenen Jahre weiter und setzt bewusst auf junge, motivierte und entwicklungsfähige Spieler und versucht diesen im Herrenbereich eine Perspektive und Einsatzzeiten zu ermöglichen. Mit Arnold Thiele (seit der U 10) und Johannes Lohmann (seit der U 11) sind auch zwei Spieler dabei, welche nahezu den gesamten Nachwuchs des SSV durchlaufen haben. Florian Falk stieß in der U 17 zum SSV und Sebastian Dorn wechselte in der U 19 nach Markranstädt.

 

Wir wünschen unserem Quartett alles Gute beim Übergang in den Herrenbereich und freuen uns schon sehr auf die Fortschritte. 

 

geschrieben von S. Weicker am 22.07.2021

 

 

Testspiel Landesliga 1.Herren Saison 2021/2022

 

SSV Markranstädt - FC International Leipzig 0:0 

 

 

International übernahm in den ersten 20 Minuten die Initiative ohne große Torgefahr zu erreichen. Die erste richtig klare Chance hat Markranstädt, aber Ben Hummitzsch`s Einschussmöglichkeit aus Nahdistanz wird gerade noch von einem Abwehrspieler verhindert.

 

Die routinierten Marco Trogrlic und Roman Noguera klärten oft resolut u. ihre jungen Mitspieler bestreiten erfolgreich viele Zweikämpfe. Auch nach vorn ergeben sich einige gute Ansätze, die aber von den schnellen International – Abwehrspielern gestoppt werden. Vor der Pause verhindert Christian Wings mit starken Paraden zweimal den Rückstand.

 

Im gesamten Spiel zeigt sich, der Oberligist ist noch voll in der Findungsphase. Viele talentierte Spieler, aber noch keine eingespielte Mannschaft. In der zweiten Halbzeit wurde der Druck seitens International erst einmal wieder recht groß, zumal der SSV aufgrund weiterer Auswechslungen noch mehr an Routine aufgab. Leon Mercklein, nun im Tor, hielt sein Team im Spiel.

 

Alle anderen kämpften, angeführt von Kapitän Marcel Nüchtern, unverdrossen um jeden Ball und setzten erneut nach vorne „Nadelstiche“. Julian Hadlok und Florian Schilling hatten sogar, im Strafraum zum Abschluss kommend, die Chancen zum Siegtreffer für ihren SSV.

 

Spielaufgebot SSV:

 

Wings, Günther, Trogrlic, Thallinger, Noguera, Dorn, Hummitzsch, Falk, Nüchtern, Freigang, Purrucker; - Mercklein, Koch, Wenzek, Schilling, Tröllsch, Hadlok,

 

Zuschauer 60.

 

Schiedsrichter: Haubenschild, Meißner, Rohland

 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 22.07.2021

 

Bilder zum Spiel

 

 

SAISONVORBEREITUNG 2021/2022 GEHT IN DIE HEIßE PHASE

 

SSV Markranstädt testet gegen die Oberligisten FC International Leipzig und VFC Plauen

 

Vergleich Nummer 5 und 6 werden in mehrfacher Hinsicht so etwas wie die Höhepunkte der Saisonvorbereitung sein. Denn, Nr. 1 gegen den Regionalligisten Chemie kam aus der „Kalten“ heraus mit wenig Training.

 

Nun 4 Wochen später sollte das Team bald bei 100 % sein und dabei die Oberligisten attraktive Gegner und „Prüfsteine“ zugleich. Für alle beginnt der „Ernst des Fußballs“ am 7./8. August. Der SSV startet im Sachsenpokal, Internationale u. Plauen mit Punktspielen. Beide Oberligisten spielten in den vergangenen zwei vorzeitig abgebrochenen Serien im Mittelfeld ihrer Ligen.

 

Aktuell gab es bei ihnen wieder personelle Bewegung, verbunden mit der Hoffnung mit den Zugängen die Klassenziele realisieren zu können. Für die Verantwortlichen des SSV sollen diese Spiele zur wichtigen Standortbestimmung des Teams und jedes Einzelnen dienen.

 

Die Zuschauer können sich auf zwei schöne Begegnungen freuen. Die Spiele können von Allen mit geringen Auflagen besucht werden. Am Einlass, Imbiss u. in den Toiletten ist eine Maske zu tragen, ansonsten nicht. In unserem aller Interesse gilt bitte immer den Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten.

 

Mittwoch, 21.7. gegen Internationale Leipzig, Anstoß 19.00 Uhr

 

Samstag, 24.7. gegen VFC Plauen, Anstoß 13.00 Uhr

 

geschrieben von R. Reuter am 19.07.2021

DER SSV NIMMT AM FESTUMZUG IM RAHMEN DES 145. MARKRANSTÄDTER KINDERFESTES TEIL

 

Ein Meer aus Blau und Weiß lief zum heutigen Festumzug im Rahmen des 145. Markranstädter Kinderfestes unter dem Motto: "Mit Rhythmus am Ball und der Musik im Ohr, schießt der SSV das nächste Tor" durch die Straßen. Unser Wagennummer 9 wurde durch die Trainer des Vereins dekorativ gestaltet und mit über 70 Kindern waren wir in diesem Jahr der zahlenmäßig größte Teilnehmer am Festumzug. Ein Dank gilt den Organisatoren des Markranstädter Kinderfestverein e.V:
 
Ein großes Dankeschön gilt neben den Trainern vor allem auch den Kids und ihren Eltern für die tolle Unterstützung und die Kondition beim Festumzug.
Außerdem gilt ein großes Kompliment an Norman Wolter und Nico Veit für die Organisation im Vorfeld. Auch unserem "Wagenbauer" Stefan Wiesner ( GLAS & Spiegel Stefan Wiesner ) gilt ein großes Dankeschön, sowie unser Partner von flyerkomet für die tollen Banner am Wagen!!!!!
 
Vereinsleben zeichnet sich vor allem durch Zusammenhalt, Teamgeist und ehrenamtliche Arbeit aus - genauso haben wir es heute im Stadion am Bad bei der Vorbereitung und in Markranstädt bei der Durchführung des Festumzuges gesehen.
 
Getreu dem Motto: "Nur gemeinsam sind wir Markranstädt"!!!!
 
 
geschrieben von S. Weicker am 19.07.2021

Testspiel Landesliga 1.Herren Saison 2021/2022

 

FV Bad Düben - SSV Markranstädt 2:9 (2:6)

 

 

Ein klarer Sieg in Bad Düben ist zu verzeichnen und richtig einzuordnen. Denn selbst in der zwei Klassen unter der Landesliga agierenden Kreisoberliga Nordsachsen spielten die Kurstädter zuletzt nur eine Mittelfeldrolle.

 

Aufgrund der kurzfristigen Absage von Krostitz war es nicht mehr möglich einen adäquaten Partner in Leipzig und Umgebung zu finden. Knapp eine halbe Stunde konnte der FV 1921 ergebnismäßig noch etwas mithalten, hatte später Mühe eine „Zweistellige“ zu vermeiden. Immerhin haben sie sich der Aufgabe gegen den Landesligisten gestellt. Die frühen Gegentreffer zum Ausgleich und Anschluss werden SSV- seitig sicher intern ausgewertet.

 

Die Erkenntnisse daraus werden wir in den kommenden Spielen betrachten können. Mit International Leipzig und VFC Plauen gastieren zwei Oberligisten In Markranstädt (Vorbericht folgt).       

 

Spielaufgebot SSV:

 

Wings, Günther, Trogrlic, Franke, Peter, Hummitzsch, Böttger, Falk, Thallinger, Freigang, Purrucker; - Lohmann, Koch, Wenzek, Schilling, Thiele, Dorn. 

Torfolge: 0:1 Purrucker (8.), 1:1 Van Gahlen (11.), 1:2 Freigang (15.) 1:3 Freigang (15.), 2:3 Van Gahlen (25.), 2:4 Böttger (28.), 2:5 Hummitzsch (32.), 2:6 Thallinger (39.), 2:7 Thallinger 70.), 2:8 Schilling (75.), 2:9 Falk (80.).

 

Schiedsrichter: Bendel, Timmler, Tulaszewski.

 

Geschrieben von R. Reuter 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 18.07.2021

 

 

OFFIZIELLER SAISONAUFTAKT / NEUE GESICHTER BEI DER 1. HERRENMANNSCHAFT

 

Unsere 1. Herrenmannschaft bekommt in der neuen Spielzeit einige neue Gesichter. Trainer Olaf Brosius setzt dabei seinen eingeschlagenen Kurs, junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu entwickeln und zu fördern, fort und kann in der neuen Saison 2021/2022 außerdem auf zwei gestandene Oberligaspieler setzen, welche auch über Erfahrungen in der Regionalliga verfügen.

 

Marc Böttger (Mittelfeld/27) und Marko Trogrlic (Abwehr/30) wechseln vom Regionalligaaufsteiger FC Eilenburg in die Sportstadt am See und haben bereits bei der BSG Chemie Leipzig in der Regionalliga gemeinsam an den Ball getreten.

 

Außerdem verstärken die U 19 Spieler Johannes Lohmann (18), Florian Falk (19), Sebastian Dorn (19) und Arnold Thiele (18) die 1. Herrenmannschaft.

Weiterhin verabschieden wir uns von Carlos David Romero, Maik Georgi, Jakob Ruhner und Julius König danken für ihren Einsatz und wünschen allen viel Erfolg bei ihren neuen Stationen.

 

Nach fast 15 Jahren beim SSV Markranstädt und zahlreichen Einstätzen in der Ober- und Sachsenliga bedanken wir uns auch bei Jonathan Barth, wünschen ihm alles Gute für seinen weiteren Lebensweg und hoffen natürlich ihn häufig zumindest als Zuschauer im Stadion am Bad begrüßen zu dürfen.  

 

Zum offiziellen Trainingsauftakt am heutigen Montag begrüßte unser Chef-Trainer 20 Spieler, wobei einige urlaubsbedingt noch fehlten. Nach einigen motivierenden Worten durch unseren Präsidenten Diethelm Franz ging es dann in einer neunzigminütigen Einheit darum, weiter die Grundlagen für eine erfolgreiche Landesligasaison zu legen.

 

Bereits am Wochenende bietet sich die erste Möglichkeit für unsere Neuzugänge, sich ins Team zu integrieren. Am Sonntag, den 11.07.2021 ist man ab 15 Uhr beim Verbandsligisten SV Eintracht Elster zu Gast. Die Mannschaft belegte in der abgebrochenen Spielzeit immerhin Platz 3 und dürfte damit schon ein kleiner Gradmesser für die weiteren Spiele sein.  

 

geschrieben von S. Weicker am 05.07.2021

Stadtpokalfinale Herren Saison 2020/2021

 

SSV Markranstädt II. – SV Panitzsch/Borsdorf 0:4 (0:2)

 

Die Pokalspielserie 2020/21 war ein einziger großer Erfolg für unsere in der Stadtklasse spielende II. Mannschaft, nur im Finale blieb die Krönung versagt. Vier Gegentore und keines selbst erzielt, dass sieht natürlich nach einer eindeutigen Klatsche aus, und ist es letztendlich auch.

 

Der SSV überließ dem Stadtligist von Beginn an die Initiative, wollte mit Kontern überraschen. Die Idee sicher nicht schlecht, die Umsetzung weniger. Das Abwehrverhalten stimmte nicht. Die schnellen Panitzscher Treffer waren gut und konsequent gemacht, der SSV stand dabei aber praktisch nur Spalier. Als die „Baustelle“ wenigstens etwas geschlossen wurde, war die Vorentscheidung schon gefallen.

 

Immerhin wehrten sich unsere Jungs gegen die drohende hohe Niederlage, gestalteten das Spiel offener. Gegen nunmehr konternde Panitzscher war aber ein höherer Rückstand immer zu befürchten. Das mögliche Anschlusstor durch Kopfball von Niklas Wenzek wurde von einem Abwehrspieler vor der Torlinie geklärt (40.).

 

Kurz vor und nach der Pause kulminierte das Match in sportlicher Hinsicht, aber auch einigen unschönen Aktionen. Ebdy Amer wurde frei durchlaufend gefoult, sein Widerpart sah nur gelb, anschließende Rudelbildung mit Tendenz zu Tätlichkeiten inklusive. Der protestierende Kapitän Patrik Hahnefeld sah auch noch gelb. Das Verhältnismäßigkeitsprinzip wurde in diesen und folgenden Minuten außer Kraft gesetzt. Robis Loimer traf in der 48. Minute nach Eingabe von rechts nur die Querlatte.

 

Die Hoffnung auf ein besseres Ende wurde nach dem Platzverweis von Philip Tröllsch (51.) noch geringer. Der Assistent hatte, offensichtlich sensibilisiert durch vorherige Ereignisse, ausnahmsweise einmal ganz genau hingeschaut, ein Foul am sich verletzt gebenden Panitzscher Hüter erspäht und seiner jungen Kollegin den Hinweis gegeben. Das wars dann für die Markranstädter, die zwar nie aufgaben aber nun erst recht chancenlos waren. Das beste dabei war noch, dass nach dem 0:4 die letzten 25 Minuten keine weiteren Gegentore mehr hingenommen werden mussten.

 

Panitzsch /Borsdorf war in dieser Verfassung vom SSV nie zu gefährden u. hat verdient gewonnen. Unseren Jungs ist für die Leistungen in den Pokalspielen noch einmal ein ausdrückliches Lob auszusprechen.    

 

SSV Markranstädt II.: Mercklein, Koch, Wenzek, Hahnefeld, Tröllsch, Samake (28. Bachmann), Amer, Thiele, Falk, Thallinger, Loimer (64. Komm), Wechselspieler: Halangk, Preibisch, Choynacki.

 

Tore: 0:1 Kühn (8.), 0:2 Meyer (13.) 0:3 Hertwig (53.) 0:4 Wagner (65.)

 

Zuschauer: 300 (in der Sportschule Egidius Braun)

 

Schiedsrichter: Hänsel, Stracke, Weigang

geschrieben von Reinhard Reuter am 04.07.2021

 

BILDER ZUM SPIEL

Halbfinale im Stadtpokal

 

SSV Markranstädt II. – LSC 1901 4:2 (2:0)

 

Ein spannendes Pokalspiel, dessen spielerische in Kürze nicht einfach ist. Zu unterschiedlich waren die einzelnen Aktionen über die gesamte Spieldauer. Viele tollen Aktionen folgten grobe Fehler auf dem Fuß. Gekämpft haben sie alle, auf beiden Seiten. Sechs Tore haben wir gesehen, die vorgenanntes unterstreichen. Hier die Fakten und der Ablauf.

 

Der LSC übernimmt sofort das Kommando, lässt den SSV nicht ins Spiel kommen u. drängt auf die Führung. Routinier Tobias Rieß, auf der Position des gesperrten Patrick Hahnefeld, gibt seiner jungen Abwehr immer wieder Halt. Praktisch aus dem Nichts gelingt dem SSV das 1:0, spektakulär mit direktem Eckball von Andre Bachmann. Aus Sicht der Gäste vermeidbar. Der SSV findet ins Spiel und trifft erneut. Laut Protokoll ist das 2:0 ein Eigentor, wir haben es klar vom aktiven Julian Hadlok gesehen, ggf. leicht abgefälscht. Markranstädt muss den dritten Treffer machen, kassiert aber erst einmal den Anschluss.

 

Der LSC ist am Zug, hat gute Aktionen in der Offensive, aber keinen Torerfolg. Den hat erneut Bachmann nach einem Konter zum 3:1. Stev Kevin Thallinger erhöht auf 4:1, die Entscheidung? Immer noch nicht, da beide Teams nun etwas Vogelwild, spielen. Chancen auf beiden Seiten, aber es mangelt am sauberen Abschluss.

 

Der LSC verkürzt u. hat in der Nachspielzeit die große Möglichkeit zum 3:4. Das treibt Trainer Heiko Greunke die Zornesröte ins Gesicht, denn seine Jungs hätten in den letzten 10 Minuten noch zwei „Buden“ machen, oder wenigstens besser verteidigen müssen. Wer bei Gleichzahl der Chancen zwei Tore mehr erzielt hat sich den Sieg verdient, Punkt.    

 

SSV Markranstädt II.: Mercklein, Koch, Wenzek, Rieß, Tröllsch, Preibisch (66. Choynacki), Amer, Thallinger, Hadlok, Loimer (66. Samake), Bachmann (81. Komm), Wechselspieler: Hanisch, Halangk. 

 

Ca.100„Zaungäste“                                                                                                                                                           

Tore: 1:0 Bachmann (16,) 2:0 Hadlok (24.), 2:1 Ahmadi (52.) 3:1 Bachmann (63.), 4:1 Thallinger (77.) 4:2 Zaspel (88.).

 

Schiedsrichter: Dümke, Kleffner, Schlecht  

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 28.06.2021

 

BILDER ZUM SPIEL

SSV Markranstädt – SV Blau Weiß Dölau 3:0 (3:0)

 

  

Im zweiten Vorbereitungsspiel auf die neue Saison traf der SSV auf den Ortsteilverein aus dem Nordwesten von Halle, der seit einigen Jahren in der Verbandsliga Sachsen- Anhalt spielt. Vom Mittwochspiel gegen Chemie fehlten beim SSV einige Aktivposten, sodass Trainer Olaf Brosius die Möglichkeit nutzte den jungen Spielern ausreichend Einsatzzeit zu geben. Leider musste Erik Heynke in der Anfangsphase verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

 

Markranstädt agierte mit viel Spielfreude, und bestimmte in der 1. Halbzeit klar das Geschehen. Immer wieder stießen hinter und neben der Spitze Carlo Purrucker fast alle anderen wechselseitig aus dem Mittelfeld heraus nach vorn, und sorgten mehrfach für Torgefahr. Lukas Peter bereitete über links den ersten Treffer vor. Roman Noguera ließ sich dann den Strafstoß zum 2:0 nach Foulspiel eines Dölauers nicht entgehen. Nur Jonas Meier hatte in der 41. Minute eine Chance für die Gäste, verwertete die Eingabe aus freier Position aber nicht.

 

Die Markranstädter machten es da noch mal besser. Marcel Nüchtern fing einen Pass der Dölauer ab u. legte zum Kombinationsabschluss für Florian Falk uneigennützig zum dritten Tor auf. In der zweiten Hälfte konnte der SSV nicht mehr so dominieren, da sie unkonzentrierter wurden und dadurch die Ordnung etwas verloren ging. Allerdings strafften sich die Dölauer auch ein ganzes Stück und waren um Ergebnisverbesserung bemüht. Auf Markranstädter Seite stand besonders Noguera, nach den Umstellungen nun weiter vorn unterwegs, gleich dreimal aussichtsreich vor weiteren Treffern. Da hatte er aber wenig Glück mit Schuss ans Außennetz (56.), dann mit Freistoßhammer an die Lattenunterkante (65.). Nach Julian Hadloks schöner Flanke verfehlte er knapp per Kopfball (90.).

 

Das 3:0 Ergebnis entsprach den Spielanteilen und Chancen. Der ersten Phase der Vorbereitung folgt nun eine Woche Trainings- und Spielpause. Danach geht es mit zwei Auswärtsspielen in Zwenkau und Krostitz weiter, bevor auch noch zweimal im Stadion am Bad gespielt wird.

 

SSV Markranstädt I.: Mercklein, Noguera, Heynke (11. Thallinger), Koch, Wenzek, Peter, Falk, Hummitzsch, Nüchtern, Hadlok, Purrucker. 2. Halbzeit: Lohmann, Dorn, Tröllsch.

 

Tore: 1:0 Purrucker (9.), 2:0 Noguera (37. FE), 3:0 Falk (42.). Schiedsrichter: Reiche, Dastych, Biljesko.

 

30 erlaubte Zuschauer.   

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 26.06.2021

 

BILDER ZUM SPIEL

SSV Markranstädt – Chemie Leipzig 0:2 (0:2)

 

Nach monatelanger Zwangspause u. zum Auftakt gleich gegen den im Herbst 2020 in oberen Regionen agierenden Regionalligisten, da kamen schon einige Bedenken betreffs der Ergebnisgestaltung auf. Tatsächlich wurde es eine große Herausforderung für unser Landesligateam.

 

Das eigentliche Schlussfazit kann man da auch mal zum Anfang ziehen. Sowohl vom ehrenvollen Ergebnis u. erfreulicherweise auch von der Spielweise her wurde die Aufgabe vom SSV sehr ordentlich bestanden. Leider durfte das Ganze von nur wenigen betrachtet werden.

 

Natürlich bestimmten die Leutzscher zunehmend das Spielgeschehen, aber der SSV ließ im torgefährlichen Bereich, organisiert von Fabian Franke, insgesamt nur wenig zu. Dabei beschränkten sie sich nicht nur aufs reine zerstören, sondern versuchten immer wieder aus der Abwehr heraus Fußball zu spielen. Das gelang recht gut. Der SSV begann gleich zu Beginn nach vorn sehr engagiert u. hatte die Möglichkeit in Führung zu gehen. Carlo Purrucker, der die gegnerische Abwehr permanent beschäftigte, wurde über links im Strafraum torgefährlich und Julian Hadlok hatte im Nachschuss die Chance.

 

Die erste klare Gelegenheit der Gäste konnte Christian Wings in der 19. Minute mit toller Fußparade klären. Nach grenzwertigen Mittelfeldzweikampf spielten die Chemiker einen guten Flachpass in die Tiefe u. der schnelle Angreifer setzte sich zum 0:1 durch. Kurz vor der Pause stellte Wajer auf 0:2, wobei er im Strafraum sträflich frei war. Halbhohes Zuspiel, Annahme u. Vollendung waren allerdings gut gemacht.

 

Obwohl unsere Routiniers Franke in der 60. Minute u. Marcel Nüchtern wenig später auswechselten, spielte der SSV weiter gut organisiert. So ist dem Team ein Gesamtlob auszusprechen. Noah Günther, 18- jähriger Zugang vom Landesligisten Lößnitz, hatte nach einem Ersteinsatz für den SSV in der 2. Männer seine Premiere in der Ersten. Florian Falk, Johannes Lohmann und Sebastian Dorn rückten aus der A- Junioren in den Männerbereich auf. 

 

SSV Markranstädt I.: Wings, Noguera, Franke, Günther, Heynke, Peter, Falk, Hummitzsch, Nüchtern, Hadlok, Purrucker.             

 

2. Halbzeit: Lohmeier, Schilling, Dorn, Thallinger.

 

Tore: 0:1 ? (22.), 0:2 Wajer (37.).

 

Schiedsrichter: Albert, Leihkauf, Thieme. Zuschauer zirka 50.  

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 24.06.2021

 

BILDER ZUM SPIEL

Viertelfinale im Stadtpokal

 

SSV Markranstädt II. – SV Leipzig Thekla 5:2 (2:1)

 

Auch das dritte Heimspiel im Stadtpokal konnte unsere „Zweite“ vor wiederum zirka 60 Zaungästen erfolgreich gestalten. Mit einem klaren Sieg bei engagierter Leistung gegen Stadtklassenkontrahent Thekla zog das Team in das Halbfinale ein.

 

Gleich zu Beginn gelang Steven Rieß die wichtige Führung. Phillip Tröllsch nutzte einen Fehler der Theklaer Abwehr aufmerksam zur scheinbar sicheren 2:0 Führung. Die Gäste konnten nach verwandelten Foulstrafstoß kurz vor dem Halbzeitpfiff aber wieder hoffen.

 

In den zweiten 45 Minuten entwickelte sich aus dieser Situation heraus ein intensives Spiel, wobei die Markranstädter mit den nächsten drei Treffern für Höhepunkte aus ihrer Sicht und die eindeutige Entscheidung sorgten. Trainer Heiko Greunke hatte erneut eine gute Mischung aus Routiniers und jungen Spielern zur Verfügung, sowie ausreichend Reserven auf der Bank.

 

Am kommenden Sonntag sollte unter diesen Voraussetzungen der Lauf der letzten Spiele auch im Halbfinale genutzt werden. Gegen den Leipziger SC geht es erneut zuhause zwar gegen einen „Höherklassigen“, aber sicher nicht chancenlos um den Einzug ins Finale.

 

SSV Markranstädt II.: Mercklein, Koch, Wenzek, Hahnefeld, Tröllsch, Rieß (73. Külbel), Dörflinger (67. Preibisch)), Thiele, Amer, Loimer, Bachmann.  Wechselspieler: Komm, Samake, Hanisch, Choynacki, Halangk.                                               

                                                                                                              

Tore: 1:0 Rieß (3.) 2:0 Tröllsch (41.), 2:1 Urban (45. FE), 3:1 Tröllsch (55.), 4:1 Preibisch (68.), 5:1 Thiele (79.), 5:2 Rautenberger (81.).

 

Schiedsrichter: Kott, Becker, Nestler

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 24.06.2021

 

BILDER ZUM SPIEL

Herren Stadtpokal Achtelfinale 2020/21                                                                                          

 SSV Markranstädt II – Roter Stern Leipzig II 4:2 (2:2)

 

Vor zirka 60 Zaungästen schien der SSV nach gut zwanzig Minuten Dominanz mit 2:0 klar auf der Siegerstraße, zumal die Gäste seit der 32. Minute aufgrund eines Platzverweises in Unterzahl spielten.

 

Trotz dieses Handicaps wurde Roter Stern besser u. Markranstädt zeigte sich nicht mehr souverän. So gelang den Gästen noch vor der Pause der Anschlusstreffer u. zu Beginn der zweiten Hälfte nutzten sie einen Abwehrfehler zum Ausgleich. Markranstädt fand danach langsam wieder etwas seine Linie, konnte aber erst in der Schlussphase die Chancen zum Sieg nutzen.

 

Den schönsten Treffer des Tages erzielte Robin Loimer zum vorentscheidenden 3:2. Der agile Julian Hadlok hatte über links passgenau vorbereitet, u. Loimer zeigte bei seinem dritten Spieltreffer, wo ein Mittelstürmer sich erfolgreich anbieten muss. Insgesamt bei diesen Temperaturen ein ansehenswertes Fußballspiel beider Mannschaften. Der SSV steht nun im Viertelfinale u. wird am Mittwoch, den 23.06.2021 um 18:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Stadion am Bad  auf Leipzig-Thekla treffen.    

 

SSV Markranstädt: Mercklein, Koch, Günther, Hahnefeld, Tröllsch, Rieß (67. Dörflinger), Amer, Hadlok, Freigang, Loimer (90. Komm), Preibisch (58. Samake), (Halangk).                                                                                                                                                              

Torfolge: 1:0, 2:0, 3:2 Loimer (4./22./82.), 2:1 Dunn-Capper (39.), 2:2 Koehn (55.), 4:2 Freigang (90.). Schiedsrichter; Kostalek, Seifferth, Wedhorn.  

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 21.06.2021

VORBEREITUNG 1. HERREN

 

Unsere Landesligamannschaft um Trainer Olaf Brosius steckt aktiv in der Vorebreitung zur neuen Saison und hat bereits folgende Testspiele fest vereinbart.

 

Mittwoch, den 23.06.2021   H   19 Uhr   BSG Chemie Leipzig (RL)

 

Samstag, den 26.06.2021   H   14 Uhr   SV Blau-Weiß Dölau (VL Sachsen-Anhalt)

 

Sonntag, den 11.07.2021    A    15 Uhr   FC Eintracht Elster (VL Sachsen-Anhalt)

 

Samstag, den 17.07.2021   A    14 Uhr   FSV Krostitz (LK Sachsen Staffel Nord)

 

Mittwoch, den 21.07.2021   H   19 Uhr    FC International Leipzig (OL Staffel Süd)

 

Samstag, den 24.07.2021   H   13 Uhr    VFC Plauen (OL Staffel Süd)

 

Samstag, den 31.07.2021   A    14 Uhr    Radefelder SV (LK Sachsen Staffel Nord)

 

 

geschrieben von S.Weicker am 16.06.2021 

 

 

Herren Stadtpokal 3. Runde 2020/21                                                                                          

 SSV Markranstädt II – Olympia Leipzig 2:1 (1:0)

 

Zum ersten Mal nach mehr als 7 Monaten Pause wieder ein Fußballspiel des SSV. Im Pokalwettbewerb empfing unsere 2. Mannschaft als Tabellenführer der Stadtklasse mit Olympia den Vierten der Stadtliga. So war der Stand der Teams im Punktspielbetrieb bei Abbruch der Saison im November 2020. Zirka 30 Interessierte verfolgten das kurzweilige Spiel außerhalb des Kunstrasenplatzes bei einigermaßen guten Sichtverhältnissen. Markranstädt sah sich nicht als Außenseiter u. war immer um Offensive u. Spielhoheit bemüht. Olympia stand da nicht zurück, sodass sich weitgehend ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Der SSV hatte defensiv ein paar Probleme mit den Gästetechnikern, erspielte sich aber zunehmend selbst gute Tormöglichkeiten. Nachdem der Hüter gegen Hadlok erneut klären konnte, nutzte Loimer seine Chance mit Nachschuss zur Führung. Den zweiten Treffer netzte er aus nicht einfacher Position, allerdings in die „leere Kiste“. Der Drops schien gelutscht, aber die SSV-er sorgten selbst auf etwas kuriose Art für weitere Spannung. Alter durfte unbehelligt durchlaufen u. auf 1:2 stellen. Fotograf Marcus hatte beste Sicht, rätselte aber im Liveticker auch über den Hintergrund dieser Aktion, ggf. als Geste zum vorherigen SSV-Tor gedacht. Olympia hätte dann noch ausgleichen u. die Verlängerung erreichen können, weil Markranstädt seinerseits weitere Chancen nicht nutzte. Insgesamt ein verdienter Sieg, der den SSV ins Achtelfinale bringt.    

 

SSV Markranstädt: Mercklein, Koch, Wenzek, Hahnefeld, Tröllsch, Rieß, Amer, Hadlok, Külbel, Freigang, Loimer.                (57. Preibisch, 78. Komm, 84. Dörflinger, Pankrath).                                                                                                                                                             

Torfolge: 1:0 u. 2:0 Loimer (42.,64.), 2:1 Alter (65.)

 

Schiedsrichterteam; Muhm, De Parade, Hallaschek. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 14.06.2021

HANS JÜRGEN BERNSTEIN WIRD 75

 

Es gibt in vielen Vereinen Personen, welche über Jahrzehnte das Vereinsleben entscheidend mitgeprägt und dafür gesorgt haben, dass man ihren Namen immer in einem Atemzug mit dem Verein und dessen Historie nennen wird. Zweifellos trifft diese Beschreibung auf ein wahres Urgestein unseres Vereines zu, welcher heute seinen 75. Geburtstag begeht.

 

Wir gratulieren von ganzem Herzen Hans Jürgen Bernstein und wünschen ihm neben Gesundheit weiterhin auch viel Erfolg und Spaß bei "seinem" SSV. Hans Jürgen ist bereits seit Kindheitstagen für den SSV Markranstädt aktiv und widmete sich nach seiner sportlichen Laufbahn im Nachwuchs- und Herrenbereich vor allem administrativen und organisatorischen Aufgaben und blieb so dem Verein weiterhin treu verbunden.

 

Neben seinen Tätigkeiten als Trainer und Mannschaftsleiter in diversen Mannschaften im Nachwuchs- und Herrenbereich, war er auch über 20 Jahre als Schiedsrichter aktiv. Diese Erfahrungen nutzt er dann im Bereich der 1. Herren für die Betreuung der Schiedsrichter und heute ist Hans Jürgen immer noch als Kassenwart des Vereins tätig.

 

Außerdem engagierte er sich auch auf Verbandsebene in verschiedenen Positionen und war u.a. drei Jahre lang Vorsitzender des KFV Leipziger Land und erhielt 1998 für seine gesamten Verdienste rund um den Fußball in Markranstädt und Umgebung vom Sächsischer Fußball-Verband die Goldene Ehrennadel.

 

Lieber Hans-Jürgen, wir freuen uns noch auf viele weitere tolle Momente mit dir beim SSV und wünschen dir heute einen wundervollen Tag und eine tolle Feier.

 

geschrieben von S. Weicker am 07.06.2021

109 JAHRE MARKRANSTÄDTER FUßBALL

 

Die Fußballplätze in Markranstädt und Vereinsausschnitte von 1945 bis 2021

 

Bevor aktueller Stoff zur Hauptkompetenz „DEM FUSSBALLSPIEL“ zur Verfügung steht – die Hoffnung besteht ja - sollen die Sportplätze mit Geschichten dahinter betrachtet werden. Nachtrag aus der Vorkriegszeit: Um 1930 gab es noch ein Spielfeld neben der heutigen Tankstelle. Dort spielte Rot Sport, Ableger der Freien Turner, bis zum Verbot beider Arbeitervereine 1933. Nach dem 2. Weltkrieg blieben die Plätze Südstraße u. im Stadtpark bestehen. Grund dafür ist u. a die Lage u. großzügige, auf lange Nutzungszeit ausgelegte Grundbauweise. Veränderungen gab es in den letzten 65 Jahren immer wieder. Trotz unüberwindbar erscheinender Probleme ging es 1945 im Sport bald wieder weiter. Der erfolgreiche Fußball der Sportfreunde wurde auf der Südstraße zuerst als SG fortgeführt. Erstmals wurde ein Markranstädter Sportplatz nach einer Person benannt. „Arno Zschach - Kampfbahn“ prangte es aber nur kurzzeitig auf den Plakaten der Landesliga. Der 1947 jung verstorbene große Förderer u. Vereinsführer aus der NS Zeit, dass passte nicht in die neue Zeit. Mit dem Verbot der Vereine wurden auch deren Sportanlagen beschlagnahmt. Die Stadt Markranstädt bekam die Verantwortung für die Südstraße u. hielt gerade mal so die Plätze spielfähig. Die Aktiven mussten weiter das Sportlerheim nutzen u. auf der Straße bis zum Platz laufen. Das ist alles im Konsens der damaligen Zeit zu sehen. Immerhin spielten die Markranstädter aber höherklassig, oft vor über 1000 Zuschauern. Ende der 60-er Jahre musste wegen der Jugendspartakiade in kurzer Zeit ein Sportgebäude her. Es blieb unvollendet, z. B. ohne Licht. Jahre waren nötig, um mit ehrenamtlicher Arbeit die Schlamperei der Verantwortlichen zu bessern. Gleich zu Beginn der 90-er Jahre kam es zur Sanierung. Die gesamte Anlage wurde erneuert, z. B. Spielfeld 2 beleuchtet. Aufgrund intensiver Nutzung waren die Maßnahmen für die Vielzahl der Teams sehr hilfreich.                                                                                                                                                                   

Das es auch zu DDR-Zeiten anders ging zeigte sich vorerst im Stadion am Bad. Die städtische Anlage wurde dem Kraftwerk Kulkwitz u. der BSG Turbine übergeben. Bis 1954 erfolgte eine aufwändige Sanierung. Unter Führung von BSG Leiter Georg Glöckner u. mit Unterstützung des Kraftwerkes entstanden Spielfeld, Leichtathletikanlagen, Zuschauerdämme, u. ein Vereinsgebäude neu. Dabei leisteten die vielen Mitglieder der national erfolgreichen Leichtathleten, sowie die Fußballer der 3. Kreisklasse unzählige Aufbaustunden. Mit dem guten Spielfeld, den Anlagen u. der schönen Lage im Stadtpark, wurde das Stadion zum Schmuckstück. Nun fanden hier die großen Spiele statt. Einweihung 1954 mit DDR-Turbine-Auswahl gegen Spielvereinigung Fürth 1:4 vor 4000 Zuschauern. Oberliga Lok Leipzig - Chemie Halle 2:3 zum Markranstädter Allzeitrekord mit 10 000 Fans, Bezirkspokalendspiele u. die „Erste“ ab 1960 für immer.                                                                                                                   

 

Auf der „Kinderfestwiese“ nebenan spielte in den 50-ern Lok Markranstädt fast 10 Jahre. Umkleidelokale waren Gaststätten der Umgebung! 1960 erfolgte die Vereinigung der Markranstädter BSG-en. Seither spielte die 1. Mannschaft im Stadion „Der Einheit“. So genannt, da 1954 die Deutsche Einheit auch noch im Osten propagiert wurde. Leider ließ die Pflege des Stadions nach dem Tod von Georg Glöckner stark nach. Sein Sohn, WM-Finalschiedsrichter Rudi Glöckner, legte deshalb in den 80-er Jahren ein Veto zum Plan der „Stadtoberen“ ein, das Stadion nach seinem Vater den verdienstvollen Funktionär zu benennen.                                                                                                                                                              

Turbine wurde zum SSV u. das Stadion erneut großzügig saniert. Wieder kam der Name Glöckner ins Spiel. Diesmal sollte es aber der große, in aller Welt bekannte Schiedsrichter sein. Eine gute Entscheidung, mit dem Wissen, um das Thema in der Vergangenheit zu treffen, war schwer. Beide „Glöckners“ hatten große Verdienste um den Fußball u. Markranstädt. Auch aus Sicht des Vereins durfte es deshalb keine Wertung zwischen beiden geben. In der Markranstädter Öffentlichkeit wurde das offensichtlich auch so gesehen, große Reaktionen blieben aus. So blieb alles wie bisher, nur für wenige Außenstehende unverständlich.  

Der erneut großzügige Ausbau des Stadions in Verantwortung der Stadt ist gegenwärtig u. im Original zu betrachten. Alles zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. So nur eine kurze Aufzählung des neu Entstandenen. Das Kernstück neben dem Spielfeld ist der Tribünentrakt mit Sozialanlagen, die Flutlichtmasten, Tartanbahn, die Traversen. Nicht zu vergessen, der Kunstrasenplatz als Zentrum des Trainingsbetriebes. Das Markranstädter Stadion gilt als eines der schönsten Sachsenweit.

 

Das 1954 eingeweihte Gebäude leistet heute noch wichtig Dienste.

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 28.05.2021

INTERVIEW MIT HOLGER PREIBISCH

 

Unser Trainer der Ü 35 - Mannschaft stellt sich den Fragen zur abgebrochenen Spielzeit

 

Auch unsere Ü 35 - Mannschaft musste leider tatenlos mit ansehen, wie ihre starken Leistungen in der Hinrunde annulliert wurden und damit am Ende leider nicht viel Wert waren. 22 Punkte aus 8 Spielen, ein Torverhältnis von 45:9 Toren und der Einzug ins Pokalhalbfinale sprechen eigentlich Bände.

 

Erstmals in der Geschichte der Senioren im FVSL gab es in dieser Spielzeit nur eine Stadtliga als Spielklasse und dafür drei Staffeln. Wie standet ihr dem neuen Modus gegenüber?

 

Wir waren ja alle gespannt auf die Neueinteilung der 3 Staffeln der Stadtliga-Senioren.Ich persönlich und die meisten der Mannschaft fanden diese Idee ganz gut,

bis auf die finale Wertung, da es ja keinen Stadtmeister mehr gäbe. Also sollte man zukünftig an einen Play Off Modus denken, in welchen vielleicht die 2 Erstplatzierten der Staffeln den Meister ausspielen.

 

Ward ihr mit der Staffeleinteilung zufrieden?

 

 

Unsere Staffel war mit sehr guten Mannschaften besetzt, auch einige aus der 1.Kreisklasse (Lausen,Blau-Weiß,Chemie u. Lindenthal) und natürlich auch der LSV u. der KSC.

 

Welches Fazit zieht ihr sportlich aus der abgebrochenen Saison?

 

Es ist nicht immer selbstverständlich, dass wir als langjähriger Stadtmeister jedes Spiel mit „Links“ gewinnen. Dies setzen die meisten Außenstehenden immer so einfach voraus.

Natürlich sind wir nach wie vor der Gejagte und jeder will unbedingt mal gegen uns gewinnen, jedoch wird es mittlerweile immer schwieriger die 3 Punkte einzufahren.

Auch wenn wir nach wie vor einen überragenden Kader haben und die Stimmung u. der Zusammenhalt der Mannschaft hervorzuheben sind, werden auch die Senioren des SSV nicht

Jünger.

 

Wir als Trainerteam sind natürlich mit der nicht vollendeten Saison zufrieden, Platz 1 mit nur einem Unentschieden und noch das offene Pokalhalbfinale, was will man mehr.

Bei dem Unentschieden in Lindenthal mussten wir übrigens sehr ersatzgeschwächt antreten.

 

Welche Wünsche hast du als verantwortlicher Coach für die kommende Saison?

 

Ich als verantwortlicher Coach möchte an dieser Stelle mal der ganzen Mannschaft Danke sagen, aber auch dem TKT (Trainerkompetenzteam-Saumi,Tokrey,Gurke,Volki und Scholle!!!).

Macht bitte weiter so und dann wünschen wir uns alle, das wir schnellstmöglich wieder zur Normalität und sportlichen Aktivitäten zurückfinden, denn das fehlt uns allen sehr.

 

geschrieben von S. Weicker am 28.05.2021

 

INTERVIEW MIT HEIKO GREUNKE

 

Unser Trainer der 2. Herrenmannschaft stellt sich den Fragen zur abgebrochenen Spielzeit

 

 

 

 

Mehr als ein halbes Jahr ohne Fußball sind nun vorbei und ein Ende aktuell nicht in Sicht. Was fehlt dir am meisten und wie versuchst du die Spieler trotzdem bei Laune und Fitness zu halten?

 

 

 

Man konnte sich so etwas vor über 1 Jahr gar nicht vorstellen, aber es passierte. Es war und ist eine einsame Zeit ohne Fußball im Amateurbereich. Das Gute daran, man kann der Familie mal etwas zurückgeben.

Ansonsten haben wir versucht über Laufzeiten am Kulki etwas persönlichen Kontakt zu halten. Mehr war leider nicht möglich.

 

 

22 Punkte aus 8 Spielen bedeutete Platz 1 in der Stadtklasse Sachsen und außerdem steht ihr in der 3. Runde des Stadtpokals. Welches Fazit ziehst du sportlich aus der abgebrochenen Saison?

 

Wir haben eine sehr gute Hinrunde, wenn man diese so nennen kann, gespielt. Viele junge Spieler der ehemaligen U 19 haben Spielpraxis bei uns bekommen. Unsere Mischung aus älteren und erfahrenen sowie jungen Spielern führte zu dieser tollen Hinrunde.

 

 

Gibt es Spieler die sich in der Spielzeit besonders hervorgetan oder dich in ihrer Entwicklung überrascht haben? 

 

Wen soll man nach acht Spielen ohne Niederlage besonders hervorheben? Ich denke, dies würde allen Spielern, die in dieser Mannschaft gespielt haben, nicht gerecht werden.

 

 

Die Saison wurde ja nun abgebrochen. Planst du schon für die kommende Saison und welche Veränderungen gibt es eventuell schon zu verkünden?

 

Die neue Saison bedeutet neues Glück und neues Spiel. Wir werden wieder einige Spieler aus der U 19 aufnehmen und uns natürlich an den letzten acht Spielen messen lassen.

 

geschrieben von S. Weicker am 24.05.2021

109 JAHRE MARKRANSTÄDTER FUßBALL                                

Wie der Spiel- und Sportverein Markranstädt entstand u. zu seinem Namen kam

 

 

 

Gaststätte "Alte Börse" -

Gründungsort der Sportfreunde Markranstädt

- als Vorgänger des SSV -

am 28.3.1912

 

 

Vor einem Jahr im April wurde der SSV nun schon 30 Jahre alt. Anlass zu größeren Feierlichkeiten sah man dazu nicht. Das hatte weder mit Corona noch mit Unlust zu tun. Es war im Verständnis des nun reinen Fußballvereins kein echtes Jubiläum. Die Geschichte unseres „Urvereins“ den Sportfreunden Markranstädt bezieht sich auf das Gründungsjahr 1912. Das dieses Datum nicht nur schmückender Traditionsbeleg ist, wurde oft erwiesen. Die 25- 50- 75- u. 100- jährigen Jubiläen wurden immer im Sinne dieses Vereins begangen, sowie noch einige runde Geburtstage dazu. Die Vereinsnamen änderten sich, meist von „oben“ vorgegeben. Die Fußballer setzten ungeachtet dieser Eingriffe die Geschichte der „1912“ zu jeder Zeit fort.     

 

Die Veränderungen 1990 im Lande machten wie schon mehrfach zuvor eine sportorganisatorische Neuordnung erforderlich. Mit dem Ende der Volkseigenen Betriebe entfiel die Basis für die Betriebssportgemeinschaften. Die neue Organisationsform war der eingetragene bürgerliche Verein u. bedurfte einer Gründung. Große Probleme auf allen Ebenen standen an. Sport wollten alle weiter betreiben, Verantwortung und Funktionen übernehmen aber nur wenige. Claus Nündel, vorher stellvertretender BSG- Leiter von Turbine, erklärte sich bereit den Vorsitz zu übernehmen. Ein Ziel war es den Mehrspartenverein mit vielen Mitgliedern zu erhalten, um als große Einheit in jede Richtung erfolgreich agieren zu können. Das gelang weitestgehend, nur die Sportkegler u. Kanuten gingen eigene Vereinswege. U. a. wegen der speziellen Sportanlagen war das sinnvoll. Der SSV verwaltete die von ihm genutzten Sportplätze u. Hallen. Neben den sportlichen Belangen war das eine arbeitsreiche Aufgabe, die mit Hilfe von ABM-Maßnahmen erfüllt wurde. Die ehrenamtliche Arbeit der damaligen Protagonisten zur Weiterführung des Vereins kann nicht hoch genug geschätzt werden. Die Entscheidung für den Namen zählte dabei eher zu den geringeren Problemen. Der Gedanke an die „Sportfreunde“ aus der Gründerzeit spielte eine Rolle u. hätte aus heutiger Sicht dem nun reinen Fußballverein gut zu Gesicht gestanden. Vor mehr als 30 Jahren wollte man aber auch der Vielzahl der Sportarten u. deren teils langjährigen Traditionen mit einer neuen u. somit neutralen Bezeichnung gerecht werden u. einigte sich schnell. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 05.05.2021

109 JAHRE MARKRANSTÄDTER FUßBALL   

 

SPORTSTÄTTEN IN MARKRANSTÄDT TEIL 2

 

Hier einmal ein Beitrag nicht direkt vom Markranstädter Fußball. Eigentlich sollten im Stadtjournal die Vereine u. Sportplätze der Nachbarorte bedacht werden. Aus Platzgründen ging es wohl nicht? Bis 1945 wurde schon über Gärnitz, Großlehna u. Altranstädt berichtet. Nach dem Krieg ging der Sport dort weiter. Aufgrund der Vereinsverbote unter anderen Namen u. mit völlig neuen Gemeinschaften in Räpitz u. Thronitz.  

 

Mit dem Fußball wurde in Räpitz 1948 begonnen. Turner gründeten die Sportgruppe „Vorwärts“. In der ehemaligen Sandgrube wurde ein Spielfeld angelegt. Baracken eines NS- „Maidenlagers“ dienten als Unterkunft. Mit Spielen gegen die Nachbarorte ging es Anfang der 50- er Jahre dann im Kreis Merseburg um Punkte. Danach erfolgte der Wechsel nach Leipzig. 1953/54 spielte die BSG Traktor Räpitz in der 3. Kreisklasse u. hatte 2 Herren- u. 1 Jugendmannschaft am Start. Dabei spielten sie auswärts auch im Markranstädter Stadtpark, gegen Lokomotive u. Turbine Kulkwitz. Die Führung der BSG Traktor lag in den Händen von Hans u. Albin Urban. Ab 1965 wurde ein neues Vereinsgebäude u. Turnhalle geschaffen. In den 1970-er Jahren gelang der Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Die Anzahl der Mannschaften stieg im Laufe der Jahre besonders im Nachwuchs. Die Spielbedingungen verbesserten sich mit dem Bau eines größeren Platzes oberhalb der „alten Anlage“. 2002 gelang der SG 1848 Räpitz ein großer Erfolg mit dem Aufstieg in die Stadtliga. Aktuell spielt der Verein in der Stadtklasse.

 

Die BSG Traktor Thronitz ist nur noch wenigen Älteren bekannt. Sie bestand auch nur weniger als 10 Jahre bis 1960. Der recht kleine Sportplatz befand sich im Ort Döhlen am ehemaligen Rittergut u. sah Spiele der 3. u. sogar 2. Kreisklasse. Die „Macher“ seinerzeit waren Kurt Panster u. Fritz Burkhardt. 2 Herren- u. 1 Jugendmannschaft bot der kleine Ort z. B. 1953 auf. Wo kamen alle diese Fußballspieler her? Sicher auch einige aus Markranstädt. Aber selbst dort kickten seinerzeit allein 7 Herrenteams. Aus welchen Gründen die Sportgemeinschaft dann aufgab ist nur noch zu erahnen. Der Sportplatz wird auch 60 Jahre später weiter zu Volksfesten, etc. genutzt.         

 

Die Gärnitzer spielten nach dem Krieg erst einmal auf der alten Anlage als SG u. Glück Auf Kulkwitz weiter. Aufgrund der Einschränkungen trafen sie 1946 im Landkreis auf Markranstädts „Erste“ um Punkte. Weitere Spieler aus dem Ort waren höherklassig in Markranstädt aktiv. So Torwart H. Reiche, der spätere Nationalspieler Dieter Fischer, die Gebrüder Müller, Lothar Burdusa. Einige gingen auch den umgekehrten Weg. Gute Spieler aus Markranstädt spielten in den 60-er u. 70-ern für Aktivist. So hieß die BSG seit Anfang der 1950-er Jahre. In diese Zeit fiel auch der Bau des Sportplatzes mit viel Eigeninitiative u. Unterstützung des Braunkohlenwerkes. Ein Sozialgebäude wurde danach errichtet. Die Kulkwitzer hatten immer wieder Platzsorgen. So musste nach Göhrenz u. auf eine „Fläche“ an der B 186 ausgewichen werden. Auch am neuen Standort suchte man nach Verbesserungen u. legte etwas höher einen Platz an, der wieder aufgegeben wurde. Unter TSG HLB u. SSV Baufa wurde in der 1. u. 2. Kreisklasse gespielt. Das waren bis zur Einführung der Kreisliga 1986 die höchsten Klassen im Kreis. Nach langer Anlaufzeit ließ die Stadt 2015 den Platz aufwändig sanieren. Das Wichtigste waren dabei die Maßnahmen zur Trockenlegung. Während der Baumaßnahmen wurde in Markranstädt gespielt. Als zweitältester Fußballverein der Region konnte der SSV Kulkwitz die Tradition des SV Gärnitz erhalten, wenn auch derzeit in der untersten Klasse.  

Der sanierte Sportplatz in Kulkwitz von oben

In Großlehna u. Altranstädt spielten nach Pausen während des Krieges die beiden „Ehemaligen“ wieder auf ihren angestammten Plätzen u. weiter bei Merseburg. Neben der Ortsbezeichnung war nun offiziell bis 1948 nur der Name SG (Sport- oder Spielgruppe) erlaubt. Unbeachtet der Bezeichnung, die Sportler Großlehnas u. Altranstädts vereinigten sich 1950 zur SG Großlehna. Fußball gespielt wurde in Altranstädt u. ab 1952 beim Leipziger Verband. Ab 1953 wurde mit dem Bau einer neuen Sportanlage begonnen u. nach vielen Stunden Aufbauarbeit, auch der Mitglieder, 1955 an der heutigen Schwedenstraße das Stadion der Einheit eingeweiht. Der Verein hieß fortan BSG Traktor Großlehna. Später wurde das Vereinsheim errichtet. Nach einem Tief spielte Großlehna in der 1. Kreisklasse eine gute Rolle, u. a. aufgrund guter Nachwuchsarbeit. Höhepunkte waren die Meisterschaften u. 4 Aufstiege in die Bezirksklasse, dabei 3 x nach der Wende unter dem neuen u. heutigen Namen TSG Blau-Weiß Großlehna 1990. Trotz vieler Teams konnte ein zweites Spielfeld nicht realisiert werden. Dafür wurde ein Trainingsfeld ertüchtigt, mit Lichtanlage versehen u. das Vereinsheim saniert. Der Verein spielt aktuell in der 1. Kreisklasse.      

 

Geschrieben von R. Reuter am 23.04.2021
Quellen: Aufzeichnungen der Vereine, Verbandsarchiv LFV.

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