NEWS ÜBER DEN SSV MARKRANSTÄDT e.V.

An dieser Stelle finden Sie aktuelle Informationen über den SSV Markranstädt e.V. 

 

Stöbern Sie auch gerne mal in den Archiven der vergangenen Jahre. Wir wünschen viel Vergnügen dabei.

Testspiel Landesliga 1.Herren Saison 2021/2022

 

SSV Markranstädt - VFC Plauen 0:4 (0:1)

 

 

Trotz gleicher Probleme in Konstellation und Aufstellung wie am Mittwoch beim beachtlichen 0:0 gegen International Leipzig wollte der SSV sich auch gegen den nächsten Oberligisten ordentlich aus der Affäre ziehen. Es galt jeweils 4 bis 5 Sportfreunde der „Ersten Garnitur“ zur ersetzen. Das gelang diesmal eindeutig nicht.

 

Dafür machten die Markranstädter besonders im Schlussviertel in der Abwehrarbeit einfach zu viele Fehler. Plauen setzte von Beginn an den SSV unter Druck und hatte durch Patrick Grandner in der 5. Minute frei durchlaufend die erste Großchance, welche Christian Wings stark parierte. Eine Freistoßeingabe von rechts verpasste Wings und Lucas Albert köpfte zum 0:1ein.

 

Dann hatten die Markranstädter einige Momente nach vorn. Carlo Purrucker erzielte einen Abseitstreffer und Julian Hadlok hatte aus spitzem Winkel einen Abschluss. Der VFC trat kompakt und schon recht gut eingespielt auf, kreierte selbst aber nur wenige Chancen, nutzte eher die Fehler des SSV bei allen Treffern. Immerhin gelang es Markranstädt bis weit in die 2. Halbzeit den knappen 0:1 Rückstand zu halten.

 

Nach den Auswechslungen von Fabian Franke und Roman Noguera waren dann einfach zu wenig Spieler auf dem Platz die mit dem VFC Plauen, über das gesamte Spiel gesehen, spielerisch und körperlich halbwegs mithalten konnten. Das erfüllten Marcel Nüchtern, Carlo Purrucker und mit Abstrichen, Lukas Peter, Ben Hummitzsch, Florian Falk u. Julian Hadlok.

 

Spielaufgebot SSV : Wings, Dorn, Wenzek, Franke, Peter, Noguera, Hummitzsch, Falk, Nüchtern, Hadlok, Purrucker; - Lohmann, Mercklein, Koch, Schilling, Thiele,

 

Torfolge: 0:1 Albert (19.), 0:2 Popowicz (69.), 0:3 Hasenbichler (82.), 0:4 Sovago (88.)

 

Schiedsrichter: Meißner, Trybusch, Thänert

 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 24.07.2021

 

Bilder zum Spiel

 

 

INTERVIEW MIT MARC BÖTTGER

 

In der Vorbereitung haben wir kurz unsere Neuzugänge befragt.
 
Marc Böttger:
 
 
AUF WELCHEN SPIELERTYP DÜRFEN WIR UNS BEI DIR FREUEN?
 
Ich spiele zentrales Mittelfeld, hab gerne den Ball am Fuß und verteile ihn gern. Typ kreativer Mittelfeldspieler
 
 
WELCHE BEWEGGRÜNDE GAB ES FÜR EINEN WECHSEL NACH MARKRANSTÄDT UND AUF WAS FREUST DU DICH AM MEISTEN?
 
-aufgrund von der zu hohen Belastung in der Regionalliga, mit Familie, Studium und Nebenjob
-auf die Spieler, den tollen Platz und das Stadion
 
WIE HAST DU DIE ZEIT BEIM FC EILENBURG SPORTLICH VERLEBT?
 
-leider sehr kurz aufgrund von Corona, aber sehr lehrreich und erfolgreich
 
WAS SIND DEINE SPORTLICHEN ZIELE IN MARKRANSTÄDT?
 
-zeitig den Nichtabstieg sichern
-einstelliger Tabellenplatz
 
WAS MACHST DU, WENN DU NICHT GERADE IN MARKRANSTÄDT FUSSBALL SPIELST?
 
Ich bin Familienvater, studiere und bin Tennistrainer.
 
WIE LAUTET DEIN LEBENSMOTTO?
 
Wer nicht kämpft hat schon verloren.
 

INTERVIEW MIT MARKO TROGRLIC

 

In der Vorbereitung haben wir kurz unsere Neuzugänge befragt.
 
Marko Trogrlic:
 
 
AUF WELCHEN SPIELERTYP DÜRFEN WIR UNS BEI DIR FREUEN?
Kämpfer wurde mir oft gesagt
 
 
 
 
WELCHE BEWEGGRÜNDE GAB ES FÜR EINEN WECHSEL NACH MARKRANSTÄDT UND AUF WAS FREUST DU DICH AM MEISTEN?
 
Am meisten freue ich mich auf die Freitagsspiele unter Flutlicht:
 
WIE HAST DU DIE ZEIT BEIM FC EILENBURG SPORTLICH VERLEBT?
 
Durchweg positiv, der Regionalligaaufstieg und das Landespokalfinale kann man hervorheben
 
WAS SIND DEINE SPORTLICHEN ZIELE IN MARKRANSTÄDT?
 
Meinen Beitrag zum Klassenerhalt beisteuern
 
WAS MACHST DU, WENN DU NICHT GERADE IN MARKRANSTÄDT FUSSBALL SPIELST?
 
Arbeiten, Zeit mit der Familie verbringen
 
HAST DU VOR SPIELEN EIN BESTIMMTES RITUAL?
 
Nein
 
WIE LAUTET DEIN LEBENSMOTTO?
 
Man kann es gut auf zweierlei Arten schaffen – durch eigenes Können oder durch Dummheit anderer.
 
 

INTERVIEW MIT ARNOLD THIELE

 

In der Vorbereitung haben wir kurz unsere Neuzugänge befragt.
 
Arnold Thiele:
 
 
AUF WELCHEN SPIELERTYP DÜRFEN WIR UNS BEI DIR FREUEN?
-schneller Außenspieler
 
 
 
 
WELCHE UNTERSCHIEDE ZUR U 19 KONNTEST DU IN DEN ERSTEN TRAININSGEINHEITEN ERKENNEN?
 
-Männerfußball erkennbar, mehr Taktik
-mehr Stimmung, mehr Erfahrung
-bessere Organisation
 
WAS SIND DEINE SPORTLICHEN ZIELE MIT DER MANNSCHAFT?
 
-Klassenerhalt und Erfahrungen sammeln
 
WAS MACHST DU, WENN DU NICHT GERADE IN MARKRANSTÄDT FUSSBALL SPIELST?
 
-auf Arbeit (Kindergarten) mit Kindern Fußball spielen, Computer spielen, Freunde treffen
 
HAST DU VOR SPIELEN EIN BESTIMMTES RITUAL?
 
-Puls in den Griff bekommen durch tiefes Atmen
 
WIE LAUTET DEIN LEBENSMOTTO?
 
Leb ein Leben, an welches du dich erinnern wirst
 
 

INTERVIEW MIT SEBASTIAN DORN

 

In der Vorbereitung haben wir kurz unsere Neuzugänge befragt.
 
Sebastian Dorn:
 
AUF WELCHEN SPIELERTYP DÜRFEN WIR UNS BEI DIR FREUEN?
 
Auf einen kämpferischen, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt und versucht das Beste für diese zu geben.
 
WELCHE UNTERSCHIEDE ZUR U 19 KONNTEST DU IN DEN ERSTEN TRAININSGEINHEITEN ERKENNEN?
 
Dass bei den Männern ein viel höheres Tempo herrscht und man auf bedeutend größere körperliche Gegenwehr trifft.
 
WAS SIND DEINE SPORTLICHEN ZIELE MIT DER MANNSCHAFT?
 
Natürlich so früh es geht sich von den Abstiegsplätzen zu entfernen und dabei viel von den erfahrenen Spielern zu lernen du mit zu nehmen.
 
WAS MACHST DU, WENN DU NICHT GERADE IN MARKRANSTÄDT FUSSBALL SPIELST?
 
Vor kurzem habe ich diese Zeit hauptsächlich in meine Abiturprüfungen gesteckt, sonst unternehme ich viel mit Freunden oder Familie oder fahre Motorrad.
 
HAST DU VOR SPIELEN EIN BESTIMMTES RITUAL?
 
Nein nicht unbedingt, so lange wie Musik vor dem Spiel läuft ist alles gut.
 
WIE LAUTET DEIN LEBENSMOTTO?
 
believe in yourself
 
 

INTERVIEW MIT FLORIAN FALK

 

In der Vorbereitung haben wir kurz unsere Neuzugänge befragt.
 
Florian Falk:
 
Auf welchen Spielertyp dürfen wir uns bei dir freuen?
-auf einen lauffreudigen Teamspieler, welcher etwas zu ballverliebt ist, dafür aber immer alles für das Team gibt.
 
Welche Unterschiede zur U 19 konntest du in den ersten Trainingseinheiten erkennen?
-härter, schneller, intensiver, lauter, anspruchsvoller
 
Was sind deine sportlichen Ziele mit der 1.Herrenmannschaft?
 
-eine sehr gute Saison zu spielen, auch im Landespokal.
-mich persönlich und sportlich weiterzuentwickeln
 
Was machst du, wenn du nicht gerade in Markranstädt Fußball spielst?
-unternehme viel mit meiner Freundin und meinen Kumpels
-Arbeit, Sport, mich um mein Auto kümmern
-Fußball mit Freunden spielen
 
Hast du vor Spielen ein bestimmtes Ritual?
 
-unser Logo im Gang zu küssen und an meine verstorbenen Großeltern denken
 
Wie lautet dein Lebensmotto?
 
Man kann alles schaffe, wenn man den Willen dazu hat.

INTERVIEW JOHANNES LOHMANN

 

In der Vorbereitung haben wir kurz unsere Neuzugänge befragt. Den Beginn macht Johannes Lohmann:
 
Auf welchen Spielertyp dürfen wir uns bei dir freuen?
 
auf einen ehrgeizigen, willensstarken, lernbereiten und teamfähigen Spieler.
 
Welche Unterschiede zur U 19 konntest du in den ersten Trainingseinheiten erkennen?
 
bessere Qualität und einen höheren Anspruch
 
Was sind deine sportlichen Ziele mit der 1.Herrenmannschaft?
 
Klassenerhalt, im oberen Mittelfeld der Tabelle mitspielen
Was machst du, wenn du nicht gerade in Markranstädt Fußball spielst?
 
Sport (Kraft, Laufen, Fußball), Freunde treffen
Hast du vor Spielen ein bestimmtes Ritual?
 
Eigentlich nicht, mich bloß vor dem Spiel mit Musik zu motivieren und zu fokussieren
Wie lautet dein Lebensmotto?
 
Sei immer glücklich und hab Spaß im Leben, weil ansonsten genießt man es nicht.

VORSTELLUNG UNSERER NEUZUGÄNGE IN MARKRANSTÄDT

 

Auf die Erfahrung von 212 Oberligaspielen und 69 Regionalligaspielen können wir in der kommenden Saison bauen. Mit Marko Trogrlic und Marc Böttger konnten zwei gestandene Spieler des Neu-Regionalligisten FC Eilenburg verpflichtet werden, welche in der Abwehr (Trogrlic) und im Mittelfeld (Böttger) dem insgesamt sehr jungen Kader Stabilität geben werden und mithelfen sollen, die Playoffs zu erreichen und sich damit frühzeitig sämtlichen Abstiegssorgen zu entledigen.

 

Beide Spieler blicken auf zahlreiche Stationen im Herrenbereich zurück und spielten bereits zwei Spielzeiten bei der BSG Chemie Leipzig erfolgreich in der Regionalliga zusammen.

Wir freuen uns sehr über die beiden Neuverpflichtungen, wünschen beiden viel Spaß und sportlich viel Erfolg beim SSV.  

 

Mit großer Freude und einem gewissen Stolz können wir verkünden, dass vier U 19 Spieler den Sprung in den Kader der 1. Herrenmannschaft geschafft haben und dort nun langsam an das vor allem auch körperlich anspruchsvolle Niveau der Herren Landesliga herangeführt werden sollen.

 

Zum einen unterstreicht dies die gute Nachwuchsarbeit des SSV in den vergangenen Jahren und zum anderen geht damit auch unser Trainer Olaf Brosius den Weg der vergangenen Jahre weiter und setzt bewusst auf junge, motivierte und entwicklungsfähige Spieler und versucht diesen im Herrenbereich eine Perspektive und Einsatzzeiten zu ermöglichen. Mit Arnold Thiele (seit der U 10) und Johannes Lohmann (seit der U 11) sind auch zwei Spieler dabei, welche nahezu den gesamten Nachwuchs des SSV durchlaufen haben. Florian Falk stieß in der U 17 zum SSV und Sebastian Dorn wechselte in der U 19 nach Markranstädt.

 

Wir wünschen unserem Quartett alles Gute beim Übergang in den Herrenbereich und freuen uns schon sehr auf die Fortschritte. 

 

geschrieben von S. Weicker am 22.07.2021

 

 

Testspiel Landesliga 1.Herren Saison 2021/2022

 

SSV Markranstädt - FC International Leipzig 0:0 

 

 

International übernahm in den ersten 20 Minuten die Initiative ohne große Torgefahr zu erreichen. Die erste richtig klare Chance hat Markranstädt, aber Ben Hummitzsch`s Einschussmöglichkeit aus Nahdistanz wird gerade noch von einem Abwehrspieler verhindert.

 

Die routinierten Marco Trogrlic und Roman Noguera klärten oft resolut u. ihre jungen Mitspieler bestreiten erfolgreich viele Zweikämpfe. Auch nach vorn ergeben sich einige gute Ansätze, die aber von den schnellen International – Abwehrspielern gestoppt werden. Vor der Pause verhindert Christian Wings mit starken Paraden zweimal den Rückstand.

 

Im gesamten Spiel zeigt sich, der Oberligist ist noch voll in der Findungsphase. Viele talentierte Spieler, aber noch keine eingespielte Mannschaft. In der zweiten Halbzeit wurde der Druck seitens International erst einmal wieder recht groß, zumal der SSV aufgrund weiterer Auswechslungen noch mehr an Routine aufgab. Leon Mercklein, nun im Tor, hielt sein Team im Spiel.

 

Alle anderen kämpften, angeführt von Kapitän Marcel Nüchtern, unverdrossen um jeden Ball und setzten erneut nach vorne „Nadelstiche“. Julian Hadlok und Florian Schilling hatten sogar, im Strafraum zum Abschluss kommend, die Chancen zum Siegtreffer für ihren SSV.

 

Spielaufgebot SSV:

 

Wings, Günther, Trogrlic, Thallinger, Noguera, Dorn, Hummitzsch, Falk, Nüchtern, Freigang, Purrucker; - Mercklein, Koch, Wenzek, Schilling, Tröllsch, Hadlok,

 

Zuschauer 60.

 

Schiedsrichter: Haubenschild, Meißner, Rohland

 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 22.07.2021

 

Bilder zum Spiel

 

 

SAISONVORBEREITUNG 2021/2022 GEHT IN DIE HEIßE PHASE

 

SSV Markranstädt testet gegen die Oberligisten FC International Leipzig und VFC Plauen

 

Vergleich Nummer 5 und 6 werden in mehrfacher Hinsicht so etwas wie die Höhepunkte der Saisonvorbereitung sein. Denn, Nr. 1 gegen den Regionalligisten Chemie kam aus der „Kalten“ heraus mit wenig Training.

 

Nun 4 Wochen später sollte das Team bald bei 100 % sein und dabei die Oberligisten attraktive Gegner und „Prüfsteine“ zugleich. Für alle beginnt der „Ernst des Fußballs“ am 7./8. August. Der SSV startet im Sachsenpokal, Internationale u. Plauen mit Punktspielen. Beide Oberligisten spielten in den vergangenen zwei vorzeitig abgebrochenen Serien im Mittelfeld ihrer Ligen.

 

Aktuell gab es bei ihnen wieder personelle Bewegung, verbunden mit der Hoffnung mit den Zugängen die Klassenziele realisieren zu können. Für die Verantwortlichen des SSV sollen diese Spiele zur wichtigen Standortbestimmung des Teams und jedes Einzelnen dienen.

 

Die Zuschauer können sich auf zwei schöne Begegnungen freuen. Die Spiele können von Allen mit geringen Auflagen besucht werden. Am Einlass, Imbiss u. in den Toiletten ist eine Maske zu tragen, ansonsten nicht. In unserem aller Interesse gilt bitte immer den Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten.

 

Mittwoch, 21.7. gegen Internationale Leipzig, Anstoß 19.00 Uhr

 

Samstag, 24.7. gegen VFC Plauen, Anstoß 13.00 Uhr

 

geschrieben von R. Reuter am 19.07.2021

DER SSV NIMMT AM FESTUMZUG IM RAHMEN DES 145. MARKRANSTÄDTER KINDERFESTES TEIL

 

Ein Meer aus Blau und Weiß lief zum heutigen Festumzug im Rahmen des 145. Markranstädter Kinderfestes unter dem Motto: "Mit Rhythmus am Ball und der Musik im Ohr, schießt der SSV das nächste Tor" durch die Straßen. Unser Wagennummer 9 wurde durch die Trainer des Vereins dekorativ gestaltet und mit über 70 Kindern waren wir in diesem Jahr der zahlenmäßig größte Teilnehmer am Festumzug. Ein Dank gilt den Organisatoren des Markranstädter Kinderfestverein e.V:
 
Ein großes Dankeschön gilt neben den Trainern vor allem auch den Kids und ihren Eltern für die tolle Unterstützung und die Kondition beim Festumzug.
Außerdem gilt ein großes Kompliment an Norman Wolter und Nico Veit für die Organisation im Vorfeld. Auch unserem "Wagenbauer" Stefan Wiesner ( GLAS & Spiegel Stefan Wiesner ) gilt ein großes Dankeschön, sowie unser Partner von flyerkomet für die tollen Banner am Wagen!!!!!
 
Vereinsleben zeichnet sich vor allem durch Zusammenhalt, Teamgeist und ehrenamtliche Arbeit aus - genauso haben wir es heute im Stadion am Bad bei der Vorbereitung und in Markranstädt bei der Durchführung des Festumzuges gesehen.
 
Getreu dem Motto: "Nur gemeinsam sind wir Markranstädt"!!!!
 
 
geschrieben von S. Weicker am 19.07.2021

Testspiel Landesliga 1.Herren Saison 2021/2022

 

FV Bad Düben - SSV Markranstädt 2:9 (2:6)

 

 

Ein klarer Sieg in Bad Düben ist zu verzeichnen und richtig einzuordnen. Denn selbst in der zwei Klassen unter der Landesliga agierenden Kreisoberliga Nordsachsen spielten die Kurstädter zuletzt nur eine Mittelfeldrolle.

 

Aufgrund der kurzfristigen Absage von Krostitz war es nicht mehr möglich einen adäquaten Partner in Leipzig und Umgebung zu finden. Knapp eine halbe Stunde konnte der FV 1921 ergebnismäßig noch etwas mithalten, hatte später Mühe eine „Zweistellige“ zu vermeiden. Immerhin haben sie sich der Aufgabe gegen den Landesligisten gestellt. Die frühen Gegentreffer zum Ausgleich und Anschluss werden SSV- seitig sicher intern ausgewertet.

 

Die Erkenntnisse daraus werden wir in den kommenden Spielen betrachten können. Mit International Leipzig und VFC Plauen gastieren zwei Oberligisten In Markranstädt (Vorbericht folgt).       

 

Spielaufgebot SSV:

 

Wings, Günther, Trogrlic, Franke, Peter, Hummitzsch, Böttger, Falk, Thallinger, Freigang, Purrucker; - Lohmann, Koch, Wenzek, Schilling, Thiele, Dorn. 

Torfolge: 0:1 Purrucker (8.), 1:1 Van Gahlen (11.), 1:2 Freigang (15.) 1:3 Freigang (15.), 2:3 Van Gahlen (25.), 2:4 Böttger (28.), 2:5 Hummitzsch (32.), 2:6 Thallinger (39.), 2:7 Thallinger 70.), 2:8 Schilling (75.), 2:9 Falk (80.).

 

Schiedsrichter: Bendel, Timmler, Tulaszewski.

 

Geschrieben von R. Reuter 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 18.07.2021

 

 

OFFIZIELLER SAISONAUFTAKT / NEUE GESICHTER BEI DER 1. HERRENMANNSCHAFT

 

Unsere 1. Herrenmannschaft bekommt in der neuen Spielzeit einige neue Gesichter. Trainer Olaf Brosius setzt dabei seinen eingeschlagenen Kurs, junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu entwickeln und zu fördern, fort und kann in der neuen Saison 2021/2022 außerdem auf zwei gestandene Oberligaspieler setzen, welche auch über Erfahrungen in der Regionalliga verfügen.

 

Marc Böttger (Mittelfeld/27) und Marko Trogrlic (Abwehr/30) wechseln vom Regionalligaaufsteiger FC Eilenburg in die Sportstadt am See und haben bereits bei der BSG Chemie Leipzig in der Regionalliga gemeinsam an den Ball getreten.

 

Außerdem verstärken die U 19 Spieler Johannes Lohmann (18), Florian Falk (19), Sebastian Dorn (19) und Arnold Thiele (18) die 1. Herrenmannschaft.

Weiterhin verabschieden wir uns von Carlos David Romero, Maik Georgi, Jakob Ruhner und Julius König danken für ihren Einsatz und wünschen allen viel Erfolg bei ihren neuen Stationen.

 

Nach fast 15 Jahren beim SSV Markranstädt und zahlreichen Einstätzen in der Ober- und Sachsenliga bedanken wir uns auch bei Jonathan Barth, wünschen ihm alles Gute für seinen weiteren Lebensweg und hoffen natürlich ihn häufig zumindest als Zuschauer im Stadion am Bad begrüßen zu dürfen.  

 

Zum offiziellen Trainingsauftakt am heutigen Montag begrüßte unser Chef-Trainer 20 Spieler, wobei einige urlaubsbedingt noch fehlten. Nach einigen motivierenden Worten durch unseren Präsidenten Diethelm Franz ging es dann in einer neunzigminütigen Einheit darum, weiter die Grundlagen für eine erfolgreiche Landesligasaison zu legen.

 

Bereits am Wochenende bietet sich die erste Möglichkeit für unsere Neuzugänge, sich ins Team zu integrieren. Am Sonntag, den 11.07.2021 ist man ab 15 Uhr beim Verbandsligisten SV Eintracht Elster zu Gast. Die Mannschaft belegte in der abgebrochenen Spielzeit immerhin Platz 3 und dürfte damit schon ein kleiner Gradmesser für die weiteren Spiele sein.  

 

geschrieben von S. Weicker am 05.07.2021

Stadtpokalfinale Herren Saison 2020/2021

 

SSV Markranstädt II. – SV Panitzsch/Borsdorf 0:4 (0:2)

 

Die Pokalspielserie 2020/21 war ein einziger großer Erfolg für unsere in der Stadtklasse spielende II. Mannschaft, nur im Finale blieb die Krönung versagt. Vier Gegentore und keines selbst erzielt, dass sieht natürlich nach einer eindeutigen Klatsche aus, und ist es letztendlich auch.

 

Der SSV überließ dem Stadtligist von Beginn an die Initiative, wollte mit Kontern überraschen. Die Idee sicher nicht schlecht, die Umsetzung weniger. Das Abwehrverhalten stimmte nicht. Die schnellen Panitzscher Treffer waren gut und konsequent gemacht, der SSV stand dabei aber praktisch nur Spalier. Als die „Baustelle“ wenigstens etwas geschlossen wurde, war die Vorentscheidung schon gefallen.

 

Immerhin wehrten sich unsere Jungs gegen die drohende hohe Niederlage, gestalteten das Spiel offener. Gegen nunmehr konternde Panitzscher war aber ein höherer Rückstand immer zu befürchten. Das mögliche Anschlusstor durch Kopfball von Niklas Wenzek wurde von einem Abwehrspieler vor der Torlinie geklärt (40.).

 

Kurz vor und nach der Pause kulminierte das Match in sportlicher Hinsicht, aber auch einigen unschönen Aktionen. Ebdy Amer wurde frei durchlaufend gefoult, sein Widerpart sah nur gelb, anschließende Rudelbildung mit Tendenz zu Tätlichkeiten inklusive. Der protestierende Kapitän Patrik Hahnefeld sah auch noch gelb. Das Verhältnismäßigkeitsprinzip wurde in diesen und folgenden Minuten außer Kraft gesetzt. Robis Loimer traf in der 48. Minute nach Eingabe von rechts nur die Querlatte.

 

Die Hoffnung auf ein besseres Ende wurde nach dem Platzverweis von Philip Tröllsch (51.) noch geringer. Der Assistent hatte, offensichtlich sensibilisiert durch vorherige Ereignisse, ausnahmsweise einmal ganz genau hingeschaut, ein Foul am sich verletzt gebenden Panitzscher Hüter erspäht und seiner jungen Kollegin den Hinweis gegeben. Das wars dann für die Markranstädter, die zwar nie aufgaben aber nun erst recht chancenlos waren. Das beste dabei war noch, dass nach dem 0:4 die letzten 25 Minuten keine weiteren Gegentore mehr hingenommen werden mussten.

 

Panitzsch /Borsdorf war in dieser Verfassung vom SSV nie zu gefährden u. hat verdient gewonnen. Unseren Jungs ist für die Leistungen in den Pokalspielen noch einmal ein ausdrückliches Lob auszusprechen.    

 

SSV Markranstädt II.: Mercklein, Koch, Wenzek, Hahnefeld, Tröllsch, Samake (28. Bachmann), Amer, Thiele, Falk, Thallinger, Loimer (64. Komm), Wechselspieler: Halangk, Preibisch, Choynacki.

 

Tore: 0:1 Kühn (8.), 0:2 Meyer (13.) 0:3 Hertwig (53.) 0:4 Wagner (65.)

 

Zuschauer: 300 (in der Sportschule Egidius Braun)

 

Schiedsrichter: Hänsel, Stracke, Weigang

geschrieben von Reinhard Reuter am 04.07.2021

 

BILDER ZUM SPIEL

Halbfinale im Stadtpokal

 

SSV Markranstädt II. – LSC 1901 4:2 (2:0)

 

Ein spannendes Pokalspiel, dessen spielerische in Kürze nicht einfach ist. Zu unterschiedlich waren die einzelnen Aktionen über die gesamte Spieldauer. Viele tollen Aktionen folgten grobe Fehler auf dem Fuß. Gekämpft haben sie alle, auf beiden Seiten. Sechs Tore haben wir gesehen, die vorgenanntes unterstreichen. Hier die Fakten und der Ablauf.

 

Der LSC übernimmt sofort das Kommando, lässt den SSV nicht ins Spiel kommen u. drängt auf die Führung. Routinier Tobias Rieß, auf der Position des gesperrten Patrick Hahnefeld, gibt seiner jungen Abwehr immer wieder Halt. Praktisch aus dem Nichts gelingt dem SSV das 1:0, spektakulär mit direktem Eckball von Andre Bachmann. Aus Sicht der Gäste vermeidbar. Der SSV findet ins Spiel und trifft erneut. Laut Protokoll ist das 2:0 ein Eigentor, wir haben es klar vom aktiven Julian Hadlok gesehen, ggf. leicht abgefälscht. Markranstädt muss den dritten Treffer machen, kassiert aber erst einmal den Anschluss.

 

Der LSC ist am Zug, hat gute Aktionen in der Offensive, aber keinen Torerfolg. Den hat erneut Bachmann nach einem Konter zum 3:1. Stev Kevin Thallinger erhöht auf 4:1, die Entscheidung? Immer noch nicht, da beide Teams nun etwas Vogelwild, spielen. Chancen auf beiden Seiten, aber es mangelt am sauberen Abschluss.

 

Der LSC verkürzt u. hat in der Nachspielzeit die große Möglichkeit zum 3:4. Das treibt Trainer Heiko Greunke die Zornesröte ins Gesicht, denn seine Jungs hätten in den letzten 10 Minuten noch zwei „Buden“ machen, oder wenigstens besser verteidigen müssen. Wer bei Gleichzahl der Chancen zwei Tore mehr erzielt hat sich den Sieg verdient, Punkt.    

 

SSV Markranstädt II.: Mercklein, Koch, Wenzek, Rieß, Tröllsch, Preibisch (66. Choynacki), Amer, Thallinger, Hadlok, Loimer (66. Samake), Bachmann (81. Komm), Wechselspieler: Hanisch, Halangk. 

 

Ca.100„Zaungäste“                                                                                                                                                           

Tore: 1:0 Bachmann (16,) 2:0 Hadlok (24.), 2:1 Ahmadi (52.) 3:1 Bachmann (63.), 4:1 Thallinger (77.) 4:2 Zaspel (88.).

 

Schiedsrichter: Dümke, Kleffner, Schlecht  

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 28.06.2021

 

BILDER ZUM SPIEL

SSV Markranstädt – SV Blau Weiß Dölau 3:0 (3:0)

 

  

Im zweiten Vorbereitungsspiel auf die neue Saison traf der SSV auf den Ortsteilverein aus dem Nordwesten von Halle, der seit einigen Jahren in der Verbandsliga Sachsen- Anhalt spielt. Vom Mittwochspiel gegen Chemie fehlten beim SSV einige Aktivposten, sodass Trainer Olaf Brosius die Möglichkeit nutzte den jungen Spielern ausreichend Einsatzzeit zu geben. Leider musste Erik Heynke in der Anfangsphase verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

 

Markranstädt agierte mit viel Spielfreude, und bestimmte in der 1. Halbzeit klar das Geschehen. Immer wieder stießen hinter und neben der Spitze Carlo Purrucker fast alle anderen wechselseitig aus dem Mittelfeld heraus nach vorn, und sorgten mehrfach für Torgefahr. Lukas Peter bereitete über links den ersten Treffer vor. Roman Noguera ließ sich dann den Strafstoß zum 2:0 nach Foulspiel eines Dölauers nicht entgehen. Nur Jonas Meier hatte in der 41. Minute eine Chance für die Gäste, verwertete die Eingabe aus freier Position aber nicht.

 

Die Markranstädter machten es da noch mal besser. Marcel Nüchtern fing einen Pass der Dölauer ab u. legte zum Kombinationsabschluss für Florian Falk uneigennützig zum dritten Tor auf. In der zweiten Hälfte konnte der SSV nicht mehr so dominieren, da sie unkonzentrierter wurden und dadurch die Ordnung etwas verloren ging. Allerdings strafften sich die Dölauer auch ein ganzes Stück und waren um Ergebnisverbesserung bemüht. Auf Markranstädter Seite stand besonders Noguera, nach den Umstellungen nun weiter vorn unterwegs, gleich dreimal aussichtsreich vor weiteren Treffern. Da hatte er aber wenig Glück mit Schuss ans Außennetz (56.), dann mit Freistoßhammer an die Lattenunterkante (65.). Nach Julian Hadloks schöner Flanke verfehlte er knapp per Kopfball (90.).

 

Das 3:0 Ergebnis entsprach den Spielanteilen und Chancen. Der ersten Phase der Vorbereitung folgt nun eine Woche Trainings- und Spielpause. Danach geht es mit zwei Auswärtsspielen in Zwenkau und Krostitz weiter, bevor auch noch zweimal im Stadion am Bad gespielt wird.

 

SSV Markranstädt I.: Mercklein, Noguera, Heynke (11. Thallinger), Koch, Wenzek, Peter, Falk, Hummitzsch, Nüchtern, Hadlok, Purrucker. 2. Halbzeit: Lohmann, Dorn, Tröllsch.

 

Tore: 1:0 Purrucker (9.), 2:0 Noguera (37. FE), 3:0 Falk (42.). Schiedsrichter: Reiche, Dastych, Biljesko.

 

30 erlaubte Zuschauer.   

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 26.06.2021

 

BILDER ZUM SPIEL

SSV Markranstädt – Chemie Leipzig 0:2 (0:2)

 

Nach monatelanger Zwangspause u. zum Auftakt gleich gegen den im Herbst 2020 in oberen Regionen agierenden Regionalligisten, da kamen schon einige Bedenken betreffs der Ergebnisgestaltung auf. Tatsächlich wurde es eine große Herausforderung für unser Landesligateam.

 

Das eigentliche Schlussfazit kann man da auch mal zum Anfang ziehen. Sowohl vom ehrenvollen Ergebnis u. erfreulicherweise auch von der Spielweise her wurde die Aufgabe vom SSV sehr ordentlich bestanden. Leider durfte das Ganze von nur wenigen betrachtet werden.

 

Natürlich bestimmten die Leutzscher zunehmend das Spielgeschehen, aber der SSV ließ im torgefährlichen Bereich, organisiert von Fabian Franke, insgesamt nur wenig zu. Dabei beschränkten sie sich nicht nur aufs reine zerstören, sondern versuchten immer wieder aus der Abwehr heraus Fußball zu spielen. Das gelang recht gut. Der SSV begann gleich zu Beginn nach vorn sehr engagiert u. hatte die Möglichkeit in Führung zu gehen. Carlo Purrucker, der die gegnerische Abwehr permanent beschäftigte, wurde über links im Strafraum torgefährlich und Julian Hadlok hatte im Nachschuss die Chance.

 

Die erste klare Gelegenheit der Gäste konnte Christian Wings in der 19. Minute mit toller Fußparade klären. Nach grenzwertigen Mittelfeldzweikampf spielten die Chemiker einen guten Flachpass in die Tiefe u. der schnelle Angreifer setzte sich zum 0:1 durch. Kurz vor der Pause stellte Wajer auf 0:2, wobei er im Strafraum sträflich frei war. Halbhohes Zuspiel, Annahme u. Vollendung waren allerdings gut gemacht.

 

Obwohl unsere Routiniers Franke in der 60. Minute u. Marcel Nüchtern wenig später auswechselten, spielte der SSV weiter gut organisiert. So ist dem Team ein Gesamtlob auszusprechen. Noah Günther, 18- jähriger Zugang vom Landesligisten Lößnitz, hatte nach einem Ersteinsatz für den SSV in der 2. Männer seine Premiere in der Ersten. Florian Falk, Johannes Lohmann und Sebastian Dorn rückten aus der A- Junioren in den Männerbereich auf. 

 

SSV Markranstädt I.: Wings, Noguera, Franke, Günther, Heynke, Peter, Falk, Hummitzsch, Nüchtern, Hadlok, Purrucker.             

 

2. Halbzeit: Lohmeier, Schilling, Dorn, Thallinger.

 

Tore: 0:1 ? (22.), 0:2 Wajer (37.).

 

Schiedsrichter: Albert, Leihkauf, Thieme. Zuschauer zirka 50.  

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 24.06.2021

 

BILDER ZUM SPIEL

Viertelfinale im Stadtpokal

 

SSV Markranstädt II. – SV Leipzig Thekla 5:2 (2:1)

 

Auch das dritte Heimspiel im Stadtpokal konnte unsere „Zweite“ vor wiederum zirka 60 Zaungästen erfolgreich gestalten. Mit einem klaren Sieg bei engagierter Leistung gegen Stadtklassenkontrahent Thekla zog das Team in das Halbfinale ein.

 

Gleich zu Beginn gelang Steven Rieß die wichtige Führung. Phillip Tröllsch nutzte einen Fehler der Theklaer Abwehr aufmerksam zur scheinbar sicheren 2:0 Führung. Die Gäste konnten nach verwandelten Foulstrafstoß kurz vor dem Halbzeitpfiff aber wieder hoffen.

 

In den zweiten 45 Minuten entwickelte sich aus dieser Situation heraus ein intensives Spiel, wobei die Markranstädter mit den nächsten drei Treffern für Höhepunkte aus ihrer Sicht und die eindeutige Entscheidung sorgten. Trainer Heiko Greunke hatte erneut eine gute Mischung aus Routiniers und jungen Spielern zur Verfügung, sowie ausreichend Reserven auf der Bank.

 

Am kommenden Sonntag sollte unter diesen Voraussetzungen der Lauf der letzten Spiele auch im Halbfinale genutzt werden. Gegen den Leipziger SC geht es erneut zuhause zwar gegen einen „Höherklassigen“, aber sicher nicht chancenlos um den Einzug ins Finale.

 

SSV Markranstädt II.: Mercklein, Koch, Wenzek, Hahnefeld, Tröllsch, Rieß (73. Külbel), Dörflinger (67. Preibisch)), Thiele, Amer, Loimer, Bachmann.  Wechselspieler: Komm, Samake, Hanisch, Choynacki, Halangk.                                               

                                                                                                              

Tore: 1:0 Rieß (3.) 2:0 Tröllsch (41.), 2:1 Urban (45. FE), 3:1 Tröllsch (55.), 4:1 Preibisch (68.), 5:1 Thiele (79.), 5:2 Rautenberger (81.).

 

Schiedsrichter: Kott, Becker, Nestler

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 24.06.2021

 

BILDER ZUM SPIEL

Herren Stadtpokal Achtelfinale 2020/21                                                                                          

 SSV Markranstädt II – Roter Stern Leipzig II 4:2 (2:2)

 

Vor zirka 60 Zaungästen schien der SSV nach gut zwanzig Minuten Dominanz mit 2:0 klar auf der Siegerstraße, zumal die Gäste seit der 32. Minute aufgrund eines Platzverweises in Unterzahl spielten.

 

Trotz dieses Handicaps wurde Roter Stern besser u. Markranstädt zeigte sich nicht mehr souverän. So gelang den Gästen noch vor der Pause der Anschlusstreffer u. zu Beginn der zweiten Hälfte nutzten sie einen Abwehrfehler zum Ausgleich. Markranstädt fand danach langsam wieder etwas seine Linie, konnte aber erst in der Schlussphase die Chancen zum Sieg nutzen.

 

Den schönsten Treffer des Tages erzielte Robin Loimer zum vorentscheidenden 3:2. Der agile Julian Hadlok hatte über links passgenau vorbereitet, u. Loimer zeigte bei seinem dritten Spieltreffer, wo ein Mittelstürmer sich erfolgreich anbieten muss. Insgesamt bei diesen Temperaturen ein ansehenswertes Fußballspiel beider Mannschaften. Der SSV steht nun im Viertelfinale u. wird am Mittwoch, den 23.06.2021 um 18:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Stadion am Bad  auf Leipzig-Thekla treffen.    

 

SSV Markranstädt: Mercklein, Koch, Günther, Hahnefeld, Tröllsch, Rieß (67. Dörflinger), Amer, Hadlok, Freigang, Loimer (90. Komm), Preibisch (58. Samake), (Halangk).                                                                                                                                                              

Torfolge: 1:0, 2:0, 3:2 Loimer (4./22./82.), 2:1 Dunn-Capper (39.), 2:2 Koehn (55.), 4:2 Freigang (90.). Schiedsrichter; Kostalek, Seifferth, Wedhorn.  

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 21.06.2021

VORBEREITUNG 1. HERREN

 

Unsere Landesligamannschaft um Trainer Olaf Brosius steckt aktiv in der Vorebreitung zur neuen Saison und hat bereits folgende Testspiele fest vereinbart.

 

Mittwoch, den 23.06.2021   H   19 Uhr   BSG Chemie Leipzig (RL)

 

Samstag, den 26.06.2021   H   14 Uhr   SV Blau-Weiß Dölau (VL Sachsen-Anhalt)

 

Sonntag, den 11.07.2021    A    15 Uhr   FC Eintracht Elster (VL Sachsen-Anhalt)

 

Samstag, den 17.07.2021   A    14 Uhr   FSV Krostitz (LK Sachsen Staffel Nord)

 

Mittwoch, den 21.07.2021   H   19 Uhr    FC International Leipzig (OL Staffel Süd)

 

Samstag, den 24.07.2021   H   13 Uhr    VFC Plauen (OL Staffel Süd)

 

Samstag, den 31.07.2021   A    14 Uhr    Radefelder SV (LK Sachsen Staffel Nord)

 

 

geschrieben von S.Weicker am 16.06.2021 

 

 

Herren Stadtpokal 3. Runde 2020/21                                                                                          

 SSV Markranstädt II – Olympia Leipzig 2:1 (1:0)

 

Zum ersten Mal nach mehr als 7 Monaten Pause wieder ein Fußballspiel des SSV. Im Pokalwettbewerb empfing unsere 2. Mannschaft als Tabellenführer der Stadtklasse mit Olympia den Vierten der Stadtliga. So war der Stand der Teams im Punktspielbetrieb bei Abbruch der Saison im November 2020. Zirka 30 Interessierte verfolgten das kurzweilige Spiel außerhalb des Kunstrasenplatzes bei einigermaßen guten Sichtverhältnissen. Markranstädt sah sich nicht als Außenseiter u. war immer um Offensive u. Spielhoheit bemüht. Olympia stand da nicht zurück, sodass sich weitgehend ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Der SSV hatte defensiv ein paar Probleme mit den Gästetechnikern, erspielte sich aber zunehmend selbst gute Tormöglichkeiten. Nachdem der Hüter gegen Hadlok erneut klären konnte, nutzte Loimer seine Chance mit Nachschuss zur Führung. Den zweiten Treffer netzte er aus nicht einfacher Position, allerdings in die „leere Kiste“. Der Drops schien gelutscht, aber die SSV-er sorgten selbst auf etwas kuriose Art für weitere Spannung. Alter durfte unbehelligt durchlaufen u. auf 1:2 stellen. Fotograf Marcus hatte beste Sicht, rätselte aber im Liveticker auch über den Hintergrund dieser Aktion, ggf. als Geste zum vorherigen SSV-Tor gedacht. Olympia hätte dann noch ausgleichen u. die Verlängerung erreichen können, weil Markranstädt seinerseits weitere Chancen nicht nutzte. Insgesamt ein verdienter Sieg, der den SSV ins Achtelfinale bringt.    

 

SSV Markranstädt: Mercklein, Koch, Wenzek, Hahnefeld, Tröllsch, Rieß, Amer, Hadlok, Külbel, Freigang, Loimer.                (57. Preibisch, 78. Komm, 84. Dörflinger, Pankrath).                                                                                                                                                             

Torfolge: 1:0 u. 2:0 Loimer (42.,64.), 2:1 Alter (65.)

 

Schiedsrichterteam; Muhm, De Parade, Hallaschek. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 14.06.2021

HANS JÜRGEN BERNSTEIN WIRD 75

 

Es gibt in vielen Vereinen Personen, welche über Jahrzehnte das Vereinsleben entscheidend mitgeprägt und dafür gesorgt haben, dass man ihren Namen immer in einem Atemzug mit dem Verein und dessen Historie nennen wird. Zweifellos trifft diese Beschreibung auf ein wahres Urgestein unseres Vereines zu, welcher heute seinen 75. Geburtstag begeht.

 

Wir gratulieren von ganzem Herzen Hans Jürgen Bernstein und wünschen ihm neben Gesundheit weiterhin auch viel Erfolg und Spaß bei "seinem" SSV. Hans Jürgen ist bereits seit Kindheitstagen für den SSV Markranstädt aktiv und widmete sich nach seiner sportlichen Laufbahn im Nachwuchs- und Herrenbereich vor allem administrativen und organisatorischen Aufgaben und blieb so dem Verein weiterhin treu verbunden.

 

Neben seinen Tätigkeiten als Trainer und Mannschaftsleiter in diversen Mannschaften im Nachwuchs- und Herrenbereich, war er auch über 20 Jahre als Schiedsrichter aktiv. Diese Erfahrungen nutzt er dann im Bereich der 1. Herren für die Betreuung der Schiedsrichter und heute ist Hans Jürgen immer noch als Kassenwart des Vereins tätig.

 

Außerdem engagierte er sich auch auf Verbandsebene in verschiedenen Positionen und war u.a. drei Jahre lang Vorsitzender des KFV Leipziger Land und erhielt 1998 für seine gesamten Verdienste rund um den Fußball in Markranstädt und Umgebung vom Sächsischer Fußball-Verband die Goldene Ehrennadel.

 

Lieber Hans-Jürgen, wir freuen uns noch auf viele weitere tolle Momente mit dir beim SSV und wünschen dir heute einen wundervollen Tag und eine tolle Feier.

 

geschrieben von S. Weicker am 07.06.2021

109 JAHRE MARKRANSTÄDTER FUßBALL

 

Die Fußballplätze in Markranstädt und Vereinsausschnitte von 1945 bis 2021

 

Bevor aktueller Stoff zur Hauptkompetenz „DEM FUSSBALLSPIEL“ zur Verfügung steht – die Hoffnung besteht ja - sollen die Sportplätze mit Geschichten dahinter betrachtet werden. Nachtrag aus der Vorkriegszeit: Um 1930 gab es noch ein Spielfeld neben der heutigen Tankstelle. Dort spielte Rot Sport, Ableger der Freien Turner, bis zum Verbot beider Arbeitervereine 1933. Nach dem 2. Weltkrieg blieben die Plätze Südstraße u. im Stadtpark bestehen. Grund dafür ist u. a die Lage u. großzügige, auf lange Nutzungszeit ausgelegte Grundbauweise. Veränderungen gab es in den letzten 65 Jahren immer wieder. Trotz unüberwindbar erscheinender Probleme ging es 1945 im Sport bald wieder weiter. Der erfolgreiche Fußball der Sportfreunde wurde auf der Südstraße zuerst als SG fortgeführt. Erstmals wurde ein Markranstädter Sportplatz nach einer Person benannt. „Arno Zschach - Kampfbahn“ prangte es aber nur kurzzeitig auf den Plakaten der Landesliga. Der 1947 jung verstorbene große Förderer u. Vereinsführer aus der NS Zeit, dass passte nicht in die neue Zeit. Mit dem Verbot der Vereine wurden auch deren Sportanlagen beschlagnahmt. Die Stadt Markranstädt bekam die Verantwortung für die Südstraße u. hielt gerade mal so die Plätze spielfähig. Die Aktiven mussten weiter das Sportlerheim nutzen u. auf der Straße bis zum Platz laufen. Das ist alles im Konsens der damaligen Zeit zu sehen. Immerhin spielten die Markranstädter aber höherklassig, oft vor über 1000 Zuschauern. Ende der 60-er Jahre musste wegen der Jugendspartakiade in kurzer Zeit ein Sportgebäude her. Es blieb unvollendet, z. B. ohne Licht. Jahre waren nötig, um mit ehrenamtlicher Arbeit die Schlamperei der Verantwortlichen zu bessern. Gleich zu Beginn der 90-er Jahre kam es zur Sanierung. Die gesamte Anlage wurde erneuert, z. B. Spielfeld 2 beleuchtet. Aufgrund intensiver Nutzung waren die Maßnahmen für die Vielzahl der Teams sehr hilfreich.                                                                                                                                                                   

Das es auch zu DDR-Zeiten anders ging zeigte sich vorerst im Stadion am Bad. Die städtische Anlage wurde dem Kraftwerk Kulkwitz u. der BSG Turbine übergeben. Bis 1954 erfolgte eine aufwändige Sanierung. Unter Führung von BSG Leiter Georg Glöckner u. mit Unterstützung des Kraftwerkes entstanden Spielfeld, Leichtathletikanlagen, Zuschauerdämme, u. ein Vereinsgebäude neu. Dabei leisteten die vielen Mitglieder der national erfolgreichen Leichtathleten, sowie die Fußballer der 3. Kreisklasse unzählige Aufbaustunden. Mit dem guten Spielfeld, den Anlagen u. der schönen Lage im Stadtpark, wurde das Stadion zum Schmuckstück. Nun fanden hier die großen Spiele statt. Einweihung 1954 mit DDR-Turbine-Auswahl gegen Spielvereinigung Fürth 1:4 vor 4000 Zuschauern. Oberliga Lok Leipzig - Chemie Halle 2:3 zum Markranstädter Allzeitrekord mit 10 000 Fans, Bezirkspokalendspiele u. die „Erste“ ab 1960 für immer.                                                                                                                   

 

Auf der „Kinderfestwiese“ nebenan spielte in den 50-ern Lok Markranstädt fast 10 Jahre. Umkleidelokale waren Gaststätten der Umgebung! 1960 erfolgte die Vereinigung der Markranstädter BSG-en. Seither spielte die 1. Mannschaft im Stadion „Der Einheit“. So genannt, da 1954 die Deutsche Einheit auch noch im Osten propagiert wurde. Leider ließ die Pflege des Stadions nach dem Tod von Georg Glöckner stark nach. Sein Sohn, WM-Finalschiedsrichter Rudi Glöckner, legte deshalb in den 80-er Jahren ein Veto zum Plan der „Stadtoberen“ ein, das Stadion nach seinem Vater den verdienstvollen Funktionär zu benennen.                                                                                                                                                              

Turbine wurde zum SSV u. das Stadion erneut großzügig saniert. Wieder kam der Name Glöckner ins Spiel. Diesmal sollte es aber der große, in aller Welt bekannte Schiedsrichter sein. Eine gute Entscheidung, mit dem Wissen, um das Thema in der Vergangenheit zu treffen, war schwer. Beide „Glöckners“ hatten große Verdienste um den Fußball u. Markranstädt. Auch aus Sicht des Vereins durfte es deshalb keine Wertung zwischen beiden geben. In der Markranstädter Öffentlichkeit wurde das offensichtlich auch so gesehen, große Reaktionen blieben aus. So blieb alles wie bisher, nur für wenige Außenstehende unverständlich.  

Der erneut großzügige Ausbau des Stadions in Verantwortung der Stadt ist gegenwärtig u. im Original zu betrachten. Alles zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. So nur eine kurze Aufzählung des neu Entstandenen. Das Kernstück neben dem Spielfeld ist der Tribünentrakt mit Sozialanlagen, die Flutlichtmasten, Tartanbahn, die Traversen. Nicht zu vergessen, der Kunstrasenplatz als Zentrum des Trainingsbetriebes. Das Markranstädter Stadion gilt als eines der schönsten Sachsenweit.

 

Das 1954 eingeweihte Gebäude leistet heute noch wichtig Dienste.

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 28.05.2021

INTERVIEW MIT HOLGER PREIBISCH

 

Unser Trainer der Ü 35 - Mannschaft stellt sich den Fragen zur abgebrochenen Spielzeit

 

Auch unsere Ü 35 - Mannschaft musste leider tatenlos mit ansehen, wie ihre starken Leistungen in der Hinrunde annulliert wurden und damit am Ende leider nicht viel Wert waren. 22 Punkte aus 8 Spielen, ein Torverhältnis von 45:9 Toren und der Einzug ins Pokalhalbfinale sprechen eigentlich Bände.

 

Erstmals in der Geschichte der Senioren im FVSL gab es in dieser Spielzeit nur eine Stadtliga als Spielklasse und dafür drei Staffeln. Wie standet ihr dem neuen Modus gegenüber?

 

Wir waren ja alle gespannt auf die Neueinteilung der 3 Staffeln der Stadtliga-Senioren.Ich persönlich und die meisten der Mannschaft fanden diese Idee ganz gut,

bis auf die finale Wertung, da es ja keinen Stadtmeister mehr gäbe. Also sollte man zukünftig an einen Play Off Modus denken, in welchen vielleicht die 2 Erstplatzierten der Staffeln den Meister ausspielen.

 

Ward ihr mit der Staffeleinteilung zufrieden?

 

 

Unsere Staffel war mit sehr guten Mannschaften besetzt, auch einige aus der 1.Kreisklasse (Lausen,Blau-Weiß,Chemie u. Lindenthal) und natürlich auch der LSV u. der KSC.

 

Welches Fazit zieht ihr sportlich aus der abgebrochenen Saison?

 

Es ist nicht immer selbstverständlich, dass wir als langjähriger Stadtmeister jedes Spiel mit „Links“ gewinnen. Dies setzen die meisten Außenstehenden immer so einfach voraus.

Natürlich sind wir nach wie vor der Gejagte und jeder will unbedingt mal gegen uns gewinnen, jedoch wird es mittlerweile immer schwieriger die 3 Punkte einzufahren.

Auch wenn wir nach wie vor einen überragenden Kader haben und die Stimmung u. der Zusammenhalt der Mannschaft hervorzuheben sind, werden auch die Senioren des SSV nicht

Jünger.

 

Wir als Trainerteam sind natürlich mit der nicht vollendeten Saison zufrieden, Platz 1 mit nur einem Unentschieden und noch das offene Pokalhalbfinale, was will man mehr.

Bei dem Unentschieden in Lindenthal mussten wir übrigens sehr ersatzgeschwächt antreten.

 

Welche Wünsche hast du als verantwortlicher Coach für die kommende Saison?

 

Ich als verantwortlicher Coach möchte an dieser Stelle mal der ganzen Mannschaft Danke sagen, aber auch dem TKT (Trainerkompetenzteam-Saumi,Tokrey,Gurke,Volki und Scholle!!!).

Macht bitte weiter so und dann wünschen wir uns alle, das wir schnellstmöglich wieder zur Normalität und sportlichen Aktivitäten zurückfinden, denn das fehlt uns allen sehr.

 

geschrieben von S. Weicker am 28.05.2021

 

INTERVIEW MIT HEIKO GREUNKE

 

Unser Trainer der 2. Herrenmannschaft stellt sich den Fragen zur abgebrochenen Spielzeit

 

 

 

 

Mehr als ein halbes Jahr ohne Fußball sind nun vorbei und ein Ende aktuell nicht in Sicht. Was fehlt dir am meisten und wie versuchst du die Spieler trotzdem bei Laune und Fitness zu halten?

 

 

 

Man konnte sich so etwas vor über 1 Jahr gar nicht vorstellen, aber es passierte. Es war und ist eine einsame Zeit ohne Fußball im Amateurbereich. Das Gute daran, man kann der Familie mal etwas zurückgeben.

Ansonsten haben wir versucht über Laufzeiten am Kulki etwas persönlichen Kontakt zu halten. Mehr war leider nicht möglich.

 

 

22 Punkte aus 8 Spielen bedeutete Platz 1 in der Stadtklasse Sachsen und außerdem steht ihr in der 3. Runde des Stadtpokals. Welches Fazit ziehst du sportlich aus der abgebrochenen Saison?

 

Wir haben eine sehr gute Hinrunde, wenn man diese so nennen kann, gespielt. Viele junge Spieler der ehemaligen U 19 haben Spielpraxis bei uns bekommen. Unsere Mischung aus älteren und erfahrenen sowie jungen Spielern führte zu dieser tollen Hinrunde.

 

 

Gibt es Spieler die sich in der Spielzeit besonders hervorgetan oder dich in ihrer Entwicklung überrascht haben? 

 

Wen soll man nach acht Spielen ohne Niederlage besonders hervorheben? Ich denke, dies würde allen Spielern, die in dieser Mannschaft gespielt haben, nicht gerecht werden.

 

 

Die Saison wurde ja nun abgebrochen. Planst du schon für die kommende Saison und welche Veränderungen gibt es eventuell schon zu verkünden?

 

Die neue Saison bedeutet neues Glück und neues Spiel. Wir werden wieder einige Spieler aus der U 19 aufnehmen und uns natürlich an den letzten acht Spielen messen lassen.

 

geschrieben von S. Weicker am 24.05.2021

109 JAHRE MARKRANSTÄDTER FUßBALL                                

Wie der Spiel- und Sportverein Markranstädt entstand u. zu seinem Namen kam

 

 

 

Gaststätte "Alte Börse" -

Gründungsort der Sportfreunde Markranstädt

- als Vorgänger des SSV -

am 28.3.1912

 

 

Vor einem Jahr im April wurde der SSV nun schon 30 Jahre alt. Anlass zu größeren Feierlichkeiten sah man dazu nicht. Das hatte weder mit Corona noch mit Unlust zu tun. Es war im Verständnis des nun reinen Fußballvereins kein echtes Jubiläum. Die Geschichte unseres „Urvereins“ den Sportfreunden Markranstädt bezieht sich auf das Gründungsjahr 1912. Das dieses Datum nicht nur schmückender Traditionsbeleg ist, wurde oft erwiesen. Die 25- 50- 75- u. 100- jährigen Jubiläen wurden immer im Sinne dieses Vereins begangen, sowie noch einige runde Geburtstage dazu. Die Vereinsnamen änderten sich, meist von „oben“ vorgegeben. Die Fußballer setzten ungeachtet dieser Eingriffe die Geschichte der „1912“ zu jeder Zeit fort.     

 

Die Veränderungen 1990 im Lande machten wie schon mehrfach zuvor eine sportorganisatorische Neuordnung erforderlich. Mit dem Ende der Volkseigenen Betriebe entfiel die Basis für die Betriebssportgemeinschaften. Die neue Organisationsform war der eingetragene bürgerliche Verein u. bedurfte einer Gründung. Große Probleme auf allen Ebenen standen an. Sport wollten alle weiter betreiben, Verantwortung und Funktionen übernehmen aber nur wenige. Claus Nündel, vorher stellvertretender BSG- Leiter von Turbine, erklärte sich bereit den Vorsitz zu übernehmen. Ein Ziel war es den Mehrspartenverein mit vielen Mitgliedern zu erhalten, um als große Einheit in jede Richtung erfolgreich agieren zu können. Das gelang weitestgehend, nur die Sportkegler u. Kanuten gingen eigene Vereinswege. U. a. wegen der speziellen Sportanlagen war das sinnvoll. Der SSV verwaltete die von ihm genutzten Sportplätze u. Hallen. Neben den sportlichen Belangen war das eine arbeitsreiche Aufgabe, die mit Hilfe von ABM-Maßnahmen erfüllt wurde. Die ehrenamtliche Arbeit der damaligen Protagonisten zur Weiterführung des Vereins kann nicht hoch genug geschätzt werden. Die Entscheidung für den Namen zählte dabei eher zu den geringeren Problemen. Der Gedanke an die „Sportfreunde“ aus der Gründerzeit spielte eine Rolle u. hätte aus heutiger Sicht dem nun reinen Fußballverein gut zu Gesicht gestanden. Vor mehr als 30 Jahren wollte man aber auch der Vielzahl der Sportarten u. deren teils langjährigen Traditionen mit einer neuen u. somit neutralen Bezeichnung gerecht werden u. einigte sich schnell. 

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 05.05.2021

109 JAHRE MARKRANSTÄDTER FUßBALL   

 

SPORTSTÄTTEN IN MARKRANSTÄDT TEIL 2

 

Hier einmal ein Beitrag nicht direkt vom Markranstädter Fußball. Eigentlich sollten im Stadtjournal die Vereine u. Sportplätze der Nachbarorte bedacht werden. Aus Platzgründen ging es wohl nicht? Bis 1945 wurde schon über Gärnitz, Großlehna u. Altranstädt berichtet. Nach dem Krieg ging der Sport dort weiter. Aufgrund der Vereinsverbote unter anderen Namen u. mit völlig neuen Gemeinschaften in Räpitz u. Thronitz.  

 

Mit dem Fußball wurde in Räpitz 1948 begonnen. Turner gründeten die Sportgruppe „Vorwärts“. In der ehemaligen Sandgrube wurde ein Spielfeld angelegt. Baracken eines NS- „Maidenlagers“ dienten als Unterkunft. Mit Spielen gegen die Nachbarorte ging es Anfang der 50- er Jahre dann im Kreis Merseburg um Punkte. Danach erfolgte der Wechsel nach Leipzig. 1953/54 spielte die BSG Traktor Räpitz in der 3. Kreisklasse u. hatte 2 Herren- u. 1 Jugendmannschaft am Start. Dabei spielten sie auswärts auch im Markranstädter Stadtpark, gegen Lokomotive u. Turbine Kulkwitz. Die Führung der BSG Traktor lag in den Händen von Hans u. Albin Urban. Ab 1965 wurde ein neues Vereinsgebäude u. Turnhalle geschaffen. In den 1970-er Jahren gelang der Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Die Anzahl der Mannschaften stieg im Laufe der Jahre besonders im Nachwuchs. Die Spielbedingungen verbesserten sich mit dem Bau eines größeren Platzes oberhalb der „alten Anlage“. 2002 gelang der SG 1848 Räpitz ein großer Erfolg mit dem Aufstieg in die Stadtliga. Aktuell spielt der Verein in der Stadtklasse.

 

Die BSG Traktor Thronitz ist nur noch wenigen Älteren bekannt. Sie bestand auch nur weniger als 10 Jahre bis 1960. Der recht kleine Sportplatz befand sich im Ort Döhlen am ehemaligen Rittergut u. sah Spiele der 3. u. sogar 2. Kreisklasse. Die „Macher“ seinerzeit waren Kurt Panster u. Fritz Burkhardt. 2 Herren- u. 1 Jugendmannschaft bot der kleine Ort z. B. 1953 auf. Wo kamen alle diese Fußballspieler her? Sicher auch einige aus Markranstädt. Aber selbst dort kickten seinerzeit allein 7 Herrenteams. Aus welchen Gründen die Sportgemeinschaft dann aufgab ist nur noch zu erahnen. Der Sportplatz wird auch 60 Jahre später weiter zu Volksfesten, etc. genutzt.         

 

Die Gärnitzer spielten nach dem Krieg erst einmal auf der alten Anlage als SG u. Glück Auf Kulkwitz weiter. Aufgrund der Einschränkungen trafen sie 1946 im Landkreis auf Markranstädts „Erste“ um Punkte. Weitere Spieler aus dem Ort waren höherklassig in Markranstädt aktiv. So Torwart H. Reiche, der spätere Nationalspieler Dieter Fischer, die Gebrüder Müller, Lothar Burdusa. Einige gingen auch den umgekehrten Weg. Gute Spieler aus Markranstädt spielten in den 60-er u. 70-ern für Aktivist. So hieß die BSG seit Anfang der 1950-er Jahre. In diese Zeit fiel auch der Bau des Sportplatzes mit viel Eigeninitiative u. Unterstützung des Braunkohlenwerkes. Ein Sozialgebäude wurde danach errichtet. Die Kulkwitzer hatten immer wieder Platzsorgen. So musste nach Göhrenz u. auf eine „Fläche“ an der B 186 ausgewichen werden. Auch am neuen Standort suchte man nach Verbesserungen u. legte etwas höher einen Platz an, der wieder aufgegeben wurde. Unter TSG HLB u. SSV Baufa wurde in der 1. u. 2. Kreisklasse gespielt. Das waren bis zur Einführung der Kreisliga 1986 die höchsten Klassen im Kreis. Nach langer Anlaufzeit ließ die Stadt 2015 den Platz aufwändig sanieren. Das Wichtigste waren dabei die Maßnahmen zur Trockenlegung. Während der Baumaßnahmen wurde in Markranstädt gespielt. Als zweitältester Fußballverein der Region konnte der SSV Kulkwitz die Tradition des SV Gärnitz erhalten, wenn auch derzeit in der untersten Klasse.  

Der sanierte Sportplatz in Kulkwitz von oben

In Großlehna u. Altranstädt spielten nach Pausen während des Krieges die beiden „Ehemaligen“ wieder auf ihren angestammten Plätzen u. weiter bei Merseburg. Neben der Ortsbezeichnung war nun offiziell bis 1948 nur der Name SG (Sport- oder Spielgruppe) erlaubt. Unbeachtet der Bezeichnung, die Sportler Großlehnas u. Altranstädts vereinigten sich 1950 zur SG Großlehna. Fußball gespielt wurde in Altranstädt u. ab 1952 beim Leipziger Verband. Ab 1953 wurde mit dem Bau einer neuen Sportanlage begonnen u. nach vielen Stunden Aufbauarbeit, auch der Mitglieder, 1955 an der heutigen Schwedenstraße das Stadion der Einheit eingeweiht. Der Verein hieß fortan BSG Traktor Großlehna. Später wurde das Vereinsheim errichtet. Nach einem Tief spielte Großlehna in der 1. Kreisklasse eine gute Rolle, u. a. aufgrund guter Nachwuchsarbeit. Höhepunkte waren die Meisterschaften u. 4 Aufstiege in die Bezirksklasse, dabei 3 x nach der Wende unter dem neuen u. heutigen Namen TSG Blau-Weiß Großlehna 1990. Trotz vieler Teams konnte ein zweites Spielfeld nicht realisiert werden. Dafür wurde ein Trainingsfeld ertüchtigt, mit Lichtanlage versehen u. das Vereinsheim saniert. Der Verein spielt aktuell in der 1. Kreisklasse.      

 

Geschrieben von R. Reuter am 23.04.2021
Quellen: Aufzeichnungen der Vereine, Verbandsarchiv LFV.

109 JAHRE MARKRANSTÄDTER FUßBALL   TEIL 5

 

AUFSTIEGE ZUR JAHRTAUSENDWENDE

 

Die Stimmung ist aktuell am Boden, sodass ein Bericht aus der neueren Zeit ein kleiner Beitrag zur Besserung sein soll. Nachfolgendes ist  auch schon wieder eine Generation her. Vielen noch heute unserem Fußball verbundenen Sportfreunden ist es in mehrfacher Hinsicht in guter Erinnerung. Der langen u. insgesamt postiven Zeit von 24 Jahren der 1. Mannschaft von Turbine in der Leipziger Bezirksliga folgte ein weiterer sportlicher Aufschwung nach der „Wende“ als SSV in der Landesliga. Im „Winschatten“ der 1. Mannschaft profilierten sich die unteren Teams  u. es gelangen schöne Erfolge. Auch die Nachwuchsmannschaften  standen da nicht im Abseits u. machten mit Meisterschaften, Pokalsiegen u. Aufstiegen in die Landesligen Furore.   

1999 gelang unserer 1. Mannschaft nach 3 Jahren großer  Bemühungen mit vorderen Plätzen (2./3./1.) der Bezirksmeistertitel. Nach 1990 u. 1995 war es der 3. Aufstieg in Sachsens höchste Liga u. das für viele Jahre. Unter Führung der langjährig national u. international erfolgreichen Spieler Dieter Kühn u. Wolfgang Altmann als Trainer, wurden die starken Blau-Weiß Torgau u. Grün-  Weiß Eilenburg klar distanziert. Tilo Krüger (21 Tore) u. Felix Oehmig (20) schossen die Hälfte der 81 Treffer. 

Oben v. l.: Dr. V. Kirschner, G. Unverricht, M. Unverricht. T. Laue, M. Greiner, T. Krüger, S. Lehrke, D. Varadi, F. Oehmig, S. Gorecki, Trainer D. Kühn, D. Koffent, Unten: Bürgermeister M. Woitscheck, M. Marsand, H. Seik, T. Krosse, N. Gödt, U. Ostwald, L. Freigang, E. Überschär, U. Bannert. Co-Trainer war W. Altmann. Zum Aufgebot der Saison gehörten weiter: F. Schaaf, O. Saumsiegel, T. Kreyßig, C. Becker, S. Müller, G. Sommer, T. Reuter, C. Schneider.  

 

Die 2. Mannschaft wurde 1999 Stadtmeister vor Gohlis Nord u. stieg erstmals in die Bezirksklasse auf. Seit 1990 hatte sich unsere „Reserve“ in der Kreisliga u. dann Stadtliga permanent nach vorn gearbeitet. Die Trainer Hans Schuster, Bernd Nuhahn, Holger Preibisch u. schon Olaf Brosius als Cotrainer u. Spieler hatten über Jahre das Team mit Junioren u. ehemaligen gestandenen Ligaspielern entwickelt. Nach 1998 wurde das Team auch 1999 Stadtpokalsieger jeweils im Finale gegen Großlehna (1:0 u. 3:1).

Das Punkspielfinale in Gohlis durfte die „Zweite“ nicht verlieren u. löste die Aufgabe klar mit 5:1 (Koch 2, Böhmig, Müller, Nuhahn)

 

 in der Aufstellung: O. Saumsiegel, G. Baumann, U. Ott, G. Sommer, T. Dinius, T. Reuter, T. Koch (82. C. Vier), S. Nuhahn, F. Böhmig (46. S. Becker), O. Brosius, S. Müller (82. D. Franz). Weiter im Team J. Müller, T. Kreyßig, S. Scholz, J. Dahlke. Weiter ging es dann erfolgreich in der Bezirksklasse bis 2008 sogar zum Aufstieg in die Bezirksliga.

 

Dieser Zeitraum von zirka 1,5 Dekaden bleibt in jeder Beziehung als etwas Besonderes in Erinnerung, nicht nur wegen der Erfolge auf dem Platz. Im Gesamtbereich Sport kam es zu einem positiven Zusammenspiel vieler Kräfte. Aufbruchstimmung u. Elan brachte Großes im Umfeld voran. Alle Sportstätten wurden umfassend saniert. Völlig neu entstanden Tribünengebäude, Kunstrasenplatz, Flutlichtanlagen, Sporthallen, etc. All das unter maßgeblicher Führung u. Unterstützung der örtlichen Kommune (Stadtrat u. Verwaltung). Nicht zu vergessen in diesem Betreff die „Handvoll Verrückter“ seitens des Vereins. Aber die gab es ja immer, in guten u. schlechten Zeiten.

geschrieben von Reinhard Reuter am 26.03.2021

INTERVIEW MIT OLAF BROSIUS

 

Mehr als vier Monate ist es nun her, dass unsere 1. Herrenmannschaft in der Landesliga in einem Fußballspiel an den Ball getreten hat und mit jedem Tag schwindet die Hoffnung, dass es in dieser Spielzeit noch zu regulären Pflichtspielen kommen wird.

 

Zum bisherigen Saisonverlauf und zu den eventuellen Aussichten haben wir unseren Trainer Olaf Brosius befragt.

 

 

Vier Monate ohne Fußball sind nun vorbei und ein Ende aktuell nicht in Sicht. Was fehlt dir am meisten und wir versuchst du die Spieler trotzdem bei Laune und Fitness zu halten?

 

Ich muss persönlich auf einen Großteil meiner normalen Abläufe verzichten. Eine Aufgabe, welche mich tagtäglich beschäftigt und mit unterschiedlichen Herausforderungen verbunden ist, muss nicht mehr bewältigt werden.
Eine Unmenge an persönlichen Kontakten kann nicht wie gewohnt wahrgenommen werden, somit
geht auch die Kommunikation mit vielen interessanten Menschen verloren.

Für die Mannschaft haben wir zur Aufrechterhaltung der Fitness eine wöchentliche Laufeinheit gemäß der entsprechenden Verordnungen angesetzt.
Ob diese Läufe für gute Laune sorgen, mag ich nicht zu beantworten. Wir sind davon überzeugt, dass es für die Mannschaft mehrheitlich gut ist, einigermaßen organisiert und strukturiert zu trainieren.

 

10 Punkte aus 7 Spielen bedeutet aktuell Position 7 in einer extrem ausgeglichenen Landesliga Sachsen. Welches Fazit ziehst du selbst aus den bisherigen Partien?

Die erreichte Punktezahl ist in Ordnung. Durch die Ausgeglichenheit hätte man siegreiche Spiele (Neustadt/Spree zum Beispiel) auch verlieren und verlorene Spiele (Heimspiel gegen Niesky) auch  gewinnen können.
 

8 Neuzugänge konnte der SSV vor Saisonbeginn vermelden? Wie zufrieden bist du mit den neuen Akteuren und er hat eventuell noch Luft nach oben?

 

Wir haben im Sommer insgesamt 11 neue Spieler integriert, davon sind 8 Spieler aus dem A-Jugendalter in den Herrenbereich gewechselt. Insgesamt sind wir mit der Entwicklung der Spieler und der Mannschaft zufrieden. Leider konnten wir diese Aufgabe nicht fortführen und sind gespannt, wie sich die Pause auf die Spieler und die Mannschaft auswirkt.
 

Mit Noah Günther und Julius König konnte zwei weitere Neuzugänge in der „Winterpause“ präsentiert werden. Was erhoffst du dir von den beiden, wenn sie denn dann aktiv an den Ball treten dürfen.

Mit unseren beiden Winterzugängen halten wir an unserer Philosophie fest, jungen willigen Spielern eine gute sportliche Möglichkeit zu geben, sich im Herrenfußball zu etablieren. Des Weiteren erhoffen wir uns kurzfristig eine Leistungssteigerung in der Breite des Kaders und damit eine langfristige Verbesserung in der Spitze.
 

Die Tendenz geht in Richtung Abbruch der Saison und maximal eine Überbrückung der spielfreien Zeit bis zur neuen Saison mit Pflichtfreundschaftsspielen. Planst du insgeheim im Hinterkopf schon für die kommende Saison und wie sehen die Pläne eventuell aus.

Es gibt für die neue Saison noch keine konkreten Pläne und auch Gespräche gab es noch nicht.
Hier möchten wir noch warten bis es endgültige Entscheidungen über die laufende Saison gibt.
Klare Vorstellung haben wir in Bezug auf unsere eigene U 19. Hier gibt es Spieler, welche schon
mit der Mannschaft trainieren und die wir in die Mannschaft integrieren möchten.

 

 

Vielen lieben Dank an Olaf für die ausführlichen Antworten !!!

 

geschrieben von S. Weicker am 20.03.2021 

109 JAHRE MARKRANSTÄDTER FUßBALL   TEIL 4

 

DIE FUSSBALLPLÄTZE MARKRANSTÄDTS, DER ORTSTEILE UND GESCHICHTSAUSSCHNITTE IHRER VEREINE BIS 1945 (1)

 

Der Beitrag handelt von den Sportplätzen in Markranstädt u. der Nachbarschaft. Bau u. teils Aufgabe der Plätze sind mit der Geschichte der Vereine verbunden. Diese bestimmten maßgeblich Persönlichkeiten, welche nicht in Vergessenheit geraten sollen. So ist „Stoff“ für zwei Beiträge gegeben.       

 

1912 begann der Fußball in Markranstädt mit den Sportfreunden auf dem Gelände an der Ziegelstraße. Das war auch städtischer Veranstaltungsplatz. Deshalb war der Verein gleich auf Suche nach Eigenem. So wurde kurz ein Feld an der Schachtbahn, ein weiteres im Bereich Albert- Hordisstraße genutzt. Zukunftssicherer schien 1914 die Pachtung einer Fläche von 14 000 qm für jährlich 440.- Goldmark. Es lag hinter der Gaststätte Grüner Zweig in Nähe der ehemaligen Mühle. Ein 100 x 75 m Spielfeld wurde angelegt u. die Anlage eingezäunt.  Der 1.Weltkrieg brachte den Verein in Existenznot. Viele Sportler waren an der Front. Walter Pauli, der den Spielbetrieb mit zuletzt 36 Mitgliedern aufrecht hielt, spendete 200 Goldmark, um das Pachtverhältnis mit dem Pfarrlehen Quesitz aufzulösen. In aller Stille ging es zurück an die Ziegelstraße.    

 

Der Sportplatz am Pritschenborn von 1920 bis 1933. Die Sportfreunde hatten trotz des 1. Weltkriegs sportlich Erfolge. Der Zusammenschluss 1920 mit dem ATV brachte weitere Mitglieder. Es gelang ein Feld an der Weststraße zu pachten. Das befand sich auf dem Gelände der heutigen Gartenanlage vor der Westsiedlung. Die eingezäunte Anlage hatte ein Spielfeld, einfache Sporträume mit Ausschank. Für Gäste wurde der Platz ein gefürchtetes Geläuf. Er entsprach – schmal u. uneben - nicht den Erwartungen der Leipziger Größen. Markranstädt war seit 1924 als einziger Provinzverein in der bis 1933 höchsten Klasse vertreten. U. a. musste der VFB Leipzig mit 1:4 u. 2:4 die Stärke der „Bauern“ anerkennen. Der Chemnitzer Spitzenverein PSV unterlag 1931 im Pokal 1:3. Für ATV u. Sportfreunde wurde es mit 10 Fußballmannschaften, Großfeldhandball, etc. wieder eng. Das stark frequentierte Stadion am Bad war keine Lösung. So wurde bis 1933 weiter am Pritschenborn gespielt.    

 

Das Stadion „am Bad“ wurde 1927 als Städtisches Stadion mit Fußballplatz u. Leichtathletikanlagen eingeweiht. Nach Bau des Stadtbades war es der nächste Neubau mit Unterstützung der sportfreundlichen Stadtväter, wie z. B. Paul Georgi. Nutzer waren neben der Schule die beiden ältesten Sportvereine, TV 1861 u. Freie Turner. Neben Turnen wurden immer mehr Sportarten betrieben. Das Stadion ermöglichte besonders die Entwicklung der Leichtathletik. Die Turnervereine öffneten sich auch dem Fußball. Anfang der 1930-er Jahre spielten zirka 20 Mannschaften in 4 Markranstädter Vereinen Fußball. Trotz Verbot der Arbeitersportvereine 1933 (Freie Turner u. Oppo) wurden die Fußballer kaum weniger. Der TV 1861 nahm viele auf u. spielte von 1940 bis 1944 unter den Namen VfL. Die Geschichte des Stadions nach 1945 u. der Markranstädter Vereine unter anderen Namen wird in Folge 2 beschrieben.     

 

Sportplatz Südstraße: 1932 erwarben ATV u. Sportfreunde das Gelände vom Rittergut Braumann/Quesitz zum Preis von 0,50- Reichsmark pro qm. Finanzhilfe gaben Sponsoren, an der Spitze Vereinsführer Arno Zschach. Möglich war die Kostendeckung des Baues mit freiwilliger Arbeit der Mitglieder u. staatlichen Maßnahmen für Arbeitslose. 1933 wurde die neue Anlage, eigentlich ein Stadion, eingeweiht. Platz 1 mit mächtigen Dämmen, Sitzplätze auf der Westseite, Leichtathletikanlagen, Barriere. 3 Großfelder u. Trainingsplatz mit Beleuchtung, Rollschuhbahn (Parkplatz) entstanden auf zirka 40 000 qm. Das Vereinshaus sollte folgen, der Krieg kam dazwischen. So diente, als Übergang gedacht, die Sporthalle Krakauer Straße. Dieser Komplex, seit 1910 Eigentum der „Freien Turner“, wurde 1933 von den Nazis beschlagnahmt.

An der Südstraße feierten die Markranstädter Fußballer große Erfolge. 2 x Bezirksmeister (1938 u. 41), Leipziger Meister 1948, Aufstieg Landesliga 1949, etc. 1000 Zuschauer im Schnitt, zu den Derbys kamen viel mehr. 7000 der Rekord 1938 im Aufstiegsspiel gegen Plauen. Kein Problem bei der Disziplin der Fans.

 

Der Fußball in den Nachbarorten begann nach dem 1. Weltkrieg. Der SV 1920 Gärnitz trat dem Gau Nordwestsachsen (DFB) bei. Gärnitz spielte wenig später im Arbeiterverband. Hatte der SV1920 sportpolitisch die Seiten gewechselt? Danach agierten sie erneut im bürgerlichen Verband, ggf. um der Auflösung 1933 zu entgehen. Der Platz lag rechts unterhalb der Straße zwischen Kulkwitz u. Gärnitz. Aufgrund der Lage gab es oft „Nässeproblem. Der kleine Ort war erfolgreich u. spielte nach 1933 sogar 3 Serien in der 1. Klasse. Das war immerhin die „3 Ebene“ u. wie erwähnt der bürgerliche Verband! Aus den Orten Gärnitz u. Kulkwitz kamen gute Sportler, die höherklassig spielten, u. a. in Markranstädt. Nicht alle waren in beiden Vereinen aktiv. Bleiben wir bei den Namen, die auf der Südstraße kickten. Die Gebrüder Respondek, Träger, Leupold. Bruno Sachadae war ein besonderes „Exemplar“ 2 x spielte er für Gärnitz, in Chemnitz, bei Tura u. 2 x in Markranstädt, 1944 ist er gefallen.                                                                                                                                    

Ende der 1920-er Jahre wurde in den eigenständigen Orten Großlehna u. Altranstädt mit dem Fußball begonnen. Der Sportplatz von ASV Großlehna (Arbeitersportverein) befand sich nach Ortsausgang Kleinlehna in Richtung Kötzschau. TSV Altranstädt spielte auf einem Platz des heutigen Kindergartens. Die beiden Orte gehörten seinerzeit nicht zu Sachsen u. spielten deshalb im Bereich Merseburg. Die zeitlichen Angaben des Spielbetriebes im Zusammenhang mit den Vereinsnamen sind in verschiedenen Foren unterschiedlich u. vorsichtig ausgedrückt nicht gänzlich schlüssig. Nur so viel, Arbeitersportvereine wurden 1933 radikal verboten. Möglich waren nach Sperrfrist Übertritte in zugelassene Vereine. Ganze Fusionen, gar noch unter Beibehaltung der Vereinsnamen, wurden nicht bekannt, auch nach 1945 nicht. Großlehnaer u. Altranstädter -Sportplatz- Geschichte ging natürlich weiter. In Folge 2 werden Fakten u. Geschichten zu den Plätzen u. Vereinen nach 1945 „beleuchtet“, die heute auch bereits fast vergessen sind.   

In eigener Sache: Berichte aus Zeiten vor 50 bis 100 Jahren sind teils problematisch. Die verfügbaren Unterlagen oft unvollständig u. nicht eindeutig. Vieles ist nur mündlich überliefert u. manchmal ungenau. Auch die umfangreiche Markranstädter Fußballchronik hatte Fehler u. „weiße Flecken“. Über Hinweise bin ich sehr dankbar, denn die Zeitzeugen werden immer weniger. Das betrifft alle Sportarten in sämtlichen Orten.        

geschrieben von R. Reuter am 19.03.2021

INTERVIEW MIT WINTERNEUZUGANG NOAH GÜNTHER

 

Herzlich Willkommen in Markranstädt Noah Günther

 

 

 

 

Auf welchen Spielertyp dürfen wir uns bei dir freuen?

 

Ich bin ein schneller und robuster Verteidiger, schalte mich aber dennoch auch gern mit ins Offensivspiel der Mannschaft ein.  Zudem bin ich ein Teamplayer und kann mich gut in ein Team einfügen.

 

Was waren deine Beweggründe für einen Wechsel nach Markranstädt und auf was freust du dich schon am meisten?

 

Der Hauptbeweggrund für meinen Wechsel nach Markranstädt war mein Studium hier in Leipzig, welches einen Verbleib bei meinem damaligen Klub in Lößnitz, durch die weite Entfernung nicht zuließ. Als feststand, dass ich nach Leipzig ziehen und somit den Verein wechseln würde, kannte ich mich mit den Fußballkllubs in Leipzig gar nicht aus. Ich wollte auf jeden Fall in der Landesliga bleiben und vom SSV Markranstädt hatte ich immer nur Gutes gehört, da fiel mir die Entscheidung sehr leicht. Am meisten freue ich mich natürlich in Zeiten der Pandemie darauf, endlich mit der Mannschaft trainieren zu können und Pflichtspiele zu bestreiten.

 

Wie hast du die Zeit in Lößnitz sportlich verlebt?

 

Über die Zeit in Lößnitz habe ich hauptsächlich nur sehr Positives in Erinnerung. Ich kam damals von Aue mit 15 Jahren zum Verein und habe zuerst in den Jugendmannschaften Landesklasse gespielt. Von Anfang an wurde mir in Lößnitz sehr viel Vertrauen geschenkt. Ich durfte schon ab meinem 16. Lebensjahr mit der Männermannschaft trainieren und Testspiele bestreiten, wofür ich sehr dankbar bin. Mit 18 Jahren war ich dann offiziell im Kader der 1. und konnte auch schon meine ersten Einsätze in der Landesliga verbuchen bis leider der erneute Lockdown eintrat.  

 

Was sind deine sportlichen Ziele in Markranstädt?

 

In erster Linie will ich mich sportlich in der Mannschaft etablieren. Außerdem will ich mich sportlich weiterentwickeln  und der Mannschaft helfen, so viele wie möglich sportliche Erfolge zu feiern.  

 

Was machst du, wenn du nicht gerade in Markranstädt Fußball spielst?

 

Nach dem ich mein Abitur abgeschlossen habe, studiere ich neben dem Fußball Sportwissenschaften an der Universität Leipzig, was den Hauptteil meiner Zeit in Anspruch nimmt. Zudem gehe ich noch ins Fitnessstudio und spiele Squash.

 

Hast du vor Spielen ein bestimmtes Ritual?

 

Ein bestimmtes Ritual habe ich nicht. Jedoch versuche ich mich vor dem Spiel gut vorzubereiten, indem ich genug schlafe, gut esse und mich gedanklich auf den Gegner einstelle. 

 

Vielen Dank an Noah Günther für das Interview und natürlich maximale Erfolge und viel Freude bei unserem SSV Markranstädt.

 

geschrieben von S. Weicker am 11.03.2021

109 JAHRE MARKRANSTÄDTER FUßBALL   TEIL 3

 

DER FUSSBALL IN MARKRANSTÄDT VOR 40 JAHREN

 

So ganz werden die offiziellen 109 Jahre Fußball in unserem Ort ja erst in einigen Wochen erreicht. Sicher ist, dass bereits vor März 1912 an der Ziegelstraße Fußball gebolzt wurde.                                                                                                                                 

März 1981, also in Tagen wie diesen vor 40 Jahren, strebte die „Erste“ in der Bezirksliga erneut einen einstelligen Tabellenplatz an. In den 24 Spielserien, zwischen 1966 u. 1990, war das nur 9 x der Fall. So etwas wurde wie eine Meisterschaft gefeiert, wie überhaupt immer der oft schwer erkämpfte Klassenerhalt. Knapp ein Vierteljahrhundert ununterbrochen Bezirksliga, das schaffte nur Turbine. Einige damals Renommierte (Grimma, Lok Ost, Rotation 1950, Altenburg, Espenhain) wurden Meister, spielten sogar DDR- Liga, mussten aber in dieser Zeit auch in die Niederungen der Bezirksklasse absteigen. Nach dem großartigen 5. Platz in der Saison 1979/80 (34:26 P./40:33 T.) mischte Turbine mit fast identischem Aufgebot im Folgejahr wieder gut mit. Der Saisonstart mit 12:2 Punkte u. dem 1. Platz war aber fast eine kleine Sensation. Zu den Derbys gegen die Leipziger Teams kamen im Herbst 1980 dann mehrfach über 500 Zuschauer. Die Ziele von Turbine waren sonst bescheidener, maximal gute Mittelfeldplätze. Ambitionen auf die Meisterschaft oder gar 2. Liga verboten sich von selbst. Dazu waren zu DDR- Zeiten in Markranstädt die Voraussetzungen nicht vorhanden. Das Normale trat ein, Platz 6 zum Jahreswechsel mit positivem Punkt- u. Torverhältnis war immer noch erfreulich. Zum Abschluss stand ein guter 8. Platz (29:31 P./38:40 T.). Meister u. Aufsteiger in die DDR- Liga wurde die Fußballhochburg Altenburg. Turbine musste im Frühjahr 1981 immer das Geschehen am Tabellenende im Blick behalten. Sie gerieten diesmal nie in Abstiegsgefahr, spielten durchweg im Mittelfeld. Borna, Eilernburg u. Hartha stiegen 1981 in die Bezirksklasse ab. Dabei hatte Borna zur „Halbzeit“ noch auf dem 8. Platz, 1 Punkt hinter Markranstädt gelegen. Die Markranstädter Mannschaft von Trainer Franz Grund, er hatte von Hans Schuster übernommen, war altersmäßig gut durchgemischt. Zwischen den Routiniers wie Exnationalspieler Manfred Geisler (40), Bernd Flor (31) u. Hartmut Stiller (37) sowie Junior Olaf Brosius (17) befanden sich alles Spieler die Markranstädter Fußballgeschichte schrieben. So auch Torwart Jörg Saumsiegel (28), der jahrelanger ein starker Rückhalt für Markranstädter Bezirksligazugehörigkeit war. Er ging zu Chemie Leipzig u. wurde dort Stammtorhüter in der Oberliga und DDR-Liga.    

 

1.    Herrenmannschaft Saison 1979 / 1980

 

 

 

Hinten: R. Dorn, D. Koffent, B. Flor, W. Junge, G. Baumann, K. D. Meißner, A. Egi, B. Meißner, O. Brosius, R. Bergmann, Trainer H. Schuster, G. Dorn, W. Tautenhahn.                                                                            Vorn: M. Geisler, A. Faßbender, J. Saumsiegel, R. Penk, U. Ott.

 

Im Aufgebot 80/81 noch R. Teuschel, H. Stiller, G. Litke.  

 

A-Junioren Saison 1979 / 1980

 

Ab 1978 wurde der Ausstieg aus der Mittelmäßigkeit der Kreisliga von „langer Hand“ in Angriff genommen. Bezirksliga, seinerzeit das Höchstmögliche, war das Ziel. Talentierte Spieler in mehreren Jahrgängen waren vorhanden. Sie sollten so mehr gefordert werden, um den dringenden Nachschub für die 1. Mannschaft mit jungen eigenen Spielern zu sichern. Das gelang voll umfänglich mit Kreismeisterschaft u. Aufstieg 1979/80, Bezirksliga 6. Platz 1980/81 u. Bezirksmeisterschaft 1981/82, sowie beachtlicher Pokalerfolge. Eine ganze Reihe dieser Spieler stärkten in den Folgejahren unseren Männerbereich. Es war ein schwieriger u. langer Weg, neben viel Können war manchmal auch Glück erforderlich. Dieser herausragende Abschnitt unserer Nachwuchsabteilung ist spätere noch einmal eine extra Betrachtung wert. Vor 40 Jahren im Frühjahr 1981 hatte sich diese Junioren in der Bezirksliga nach anfänglichen Problemen längst etabliert. Der Start in die neue Umgebung fiel vorher mit 1:7 Punkten negativ aus. Die Jungs hatten sich nach der superlangen Saison mit 8 Aufstiegsspielen noch nicht wieder richtig erholt. Dann wurden die nötigen Punkte geholt. Auch mit Hilfe von Olaf Brosius, der sich in der “Ersten“ unabkömmlich gemacht hatte. So spielte er an vielen Wochenenden 2 x. Der Junioren gelangen große Siege im Bezirkspokal. So auch gegen den kommenden Bezirksmeister Wurzen mit 2:1 im Halbfinale. Das Endspiel wurde gegen Vizemeister Böhlen 1:4 verloren. Eine Woche darauf zeigte Turbine Charakter. Im Kampf um die Punkte wurde der gleiche Gegner trotz physischer u. physischer Blessuren auf dem Böhlener Hartplatz 1:0 geschlagen.         

Hinten: L. Eismann, M. Heering, F. Schaaf, S. Hammer, S. Schulze. M. Unverricht, S. Heinze, O. Brosius, F. Tomaszek. Vorn: U. Witte, H. Heering, T. Westerburg, H. Preibisch, S. Greif, M. Karl.                                                                                                                                                                                                                                                                        

Senioren Anfang der 1980er Jahre

 

Nach den großen Erfolgen der alten Kämpen von Sportfreunde 1912 in den 1950- u. 60-er Jahren als 4. Herren u. Senioren war es dann etwas ruhiger um die „Alten Herren“ geworden. Einige Jahre hatte Turbine keine Mannschaft in dieser Altersklasse. Nach Anläufen gelang 1971 die Neuaufstellung. 1981/82 wurde bei nur einer Niederlage der Aufstieg in die 1. Kreisklasse Leipzig Stadt/Land geschafft. In der Mannschaft spielten nun immer mehr gestandene ehemalige Bezirksligaspieler der 60-er u. 70-er Jahre. Das war der Einstieg zu den noch größeren Erfolgen nach 1990 mit zahlreichen Meisterschaften und Pokalsiegen. An erster Stelle stand aber bei „unseren Alten“ immer noch der Spaß am Fußball und der Geselligkeit.  

Hinten v. l.: N. Klein, H. Lauckner, F. Grund, R. Schlaf, K. Meißner, B. Meißner, H. J. Ebert, H. Stiller, K. Brix. Vorn: A. Johne T. Fritsche, P. Schuster, D. Mitsch, M. Mäder. 

 

geschrieben von R. Reuter am 02.03.2021

INTERVIEW MIT WINTERNEUZUGANG JULIUS KÖNIG

 

Herzlich Willkommen in Markranstädt Julius König

 

Auf welchen Spielertyp dürfen wir uns bei dir freuen?

 

Ihr dürft euch auf einen durchsetzungsstarken Angreifer freuen. Meine Stärken liegen in der körperlichen Präsenz und einer guten Spielübersicht. Ergänzend dazu bin ich ein absoluter ,,Teamplayer” und füge mich in einem Team gut und schnell ein.

 

 

Welche Beweggründe gab es für einen Wechsel nach Markranstädt und auf was freust du dich schon am meisten?

 

Es gab nicht diesen einen entscheidenden Grund, weswegen ich zu Markranstädt gewechselt bin, sondern mich hat das zukunftsorientierte Gesamtpaket des SSV Markranstädt überzeugt. Mich haben verschiedene Aspekte sehr positiv gestimmt. Zum Einen natürlich die sehr konstruktiven und wertschätzenden Gespräche mit dem Trainer sowie Verantwortlichen des Vereins und zum Anderen auch die überragenden sportlichen Bedingungen in Markranstädt (Sportanlage, Stadion, etc..). Ein weiterer Grund ist natürlich das junge, zielstrebige und ambitionierte Team beim SSV. Am meisten freue ich mich natürlich, gerade jetzt in der Corona-Zeit, auf die ersten gemeinsamen Trainingseinheiten mit dem Ball am Fuß und den hoffentlich bald wieder stattfindenden Pflichtspielen in den kommenden Wochen und Monaten.

 

Wie hast du die Zeit beim VfL Halle 96 sportlich verlebt?

 

Die Zeit in der Oberliga beim VfL Halle war für mich sportlich und persönlich gesehen sehr wichtig und fördernd. So konnte ich in meinem ersten ,,Männerjahr” schon vergleichsweise viel Spielpraxis in der Oberliga sammeln und jederzeit auf ein klasse Team setzen. Die zweite Saison beim VfL (Saison 20/21) lief für mich sportlich gesehen nicht optimal, was den Wechsel nach Markranstädt in einer gewissen Weise natürlich auch begründet. Insgesamt blicke ich positiv auf die Zeit beim VfL Halle zurück, da ich viel lernen konnte, wir ein gutes Team waren und natürlich die ersten Männerjahre jedes Fußballers immer besonders sind!

 

Was sind deine sportlichen Ziele in Markranstädt?

 

Beim SSV Markranstädt erhoffe ich mir viele Spielzeiten und eine erfolgreiche Zeit. Als Angreifer verfolge ich natürlich das Ziel, durch wichtige Tore und gute Vorlagen das Team bestmöglich verstärken zu können. Persönlich möchte ich mich auf der sportlichen Ebene weiterentwickeln und freue mich daher auf viel neuen Input. Als Team sind wir durchaus in der Lage, eine entscheidende Rolle in der Sachsenliga zu spielen und langfristig gesehen, ist sicher auch mehr möglich.

 

Was machst du, wenn du nicht gerade in Markranstädt Fußball spielst?

 

Nachdem ich mein Abitur am Sportgymnasium in Halle abgeschlossen habe, studiere ich seit Oktober 2020 an der Martin-Luther Universität in Halle Sportund Wirtschaftswissenschaften im Doppelbachelor. Ergänzend dazu bin ich seit Dezember 2020 selbstständig in einem StartUp Projekt tätig, welches ähnlich wie der Verein SSV Markranstädt super viel Potential für die Zukunft bietet. So begleite und baue ich dieses Projekt neben dem Studium mit auf und sammle praktische Erfahrungen.

 

Hast du vor Spielen ein bestimmtes Ritual?

 

Ich habe vor Spielen kein bestimmtes Ritual, aber Abläufe und Gewohnheiten, welche mit einem Ritual gleichzusetzen sind. So esse ich vor jedem Spiel meist das gleiche und plane immer die gleiche Zeit ein, sodass es zu keinem Stress kommt und ich genügend Zeit habe. Dadurch ist der Ablauf bei einem Punktspiel am Wochenende, vom Aufstehen bis zur Ankunft in die Umkleidekabine, der gleiche. Außerdem habe ich die Gewohnheit, jede Erwärmung vor dem Spiel mit einem Tor abzuschließen, sodass ich mit einem Tor und einem guten Gefühl in das Spiel starte!

 

 

Vielen Dank an Julius König für das Interview und natürlich maximale Erfolge und viel Freude bei unserem SSV Markranstädt.

 

geschrieben von S. Weicker am 26.02.2021

109 JAHRE MARKRANSTÄDTER FUßBALL   TEIL 2

 

VOR 30 JAHREN - VON TURBINE ZUM SSV

 

Vor 30 Jahren spielte unsere „Erste“ in der nach 40 Jahren wiederbelebten Landesliga. Voraus ging das „Wendejahr“ 1989 mit vielen Hoffnungen auf Veränderungen. Die Umbrüche in allen Bereichen der Gesellschaft waren nicht einmal zu erahnen. Turbine befand sich in der Bezirksliga 1989/90 wieder im Abstiegskampf. Sie spielten ordentlich, aber mit zu wenig Torgefahr. Das änderte sich mit der Rückkehr von Lutz Klein im Herbst. Er erzielte 13 Treffer, auch Bernd Meißner traf 10 x. Markranstädt siegte 10 x in Folge u. nur das Saisonende stoppte sie auf Platz 5. Das reichte für die Einordnung in die Landesliga, nun als SSV.                                                      

 

Die Saison 1990/91 wurde ein Abenteuer gegen die besten der 3 ehemaligen Bezirke Sachsens. Geld war kaum vorhanden, aber viel Idealismus aller Beteiligten. Im Alter von 18 bis fast 40 waren Spieler im Aufgebot vertreten. Es waren alles Markranstädter Fußballjungen die unsere Vereinsgeschichte schrieben. Das Eröffnungsspiel der Saison endete 1:1 gegen Altenburg. Gegen den künftigen Meister Plauen wurde 1:3 verloren, aber der Favorit im Pokal 3:1 bezwungen. Die Punkte (23:29) u. der 9. Platz waren das schwer erkämpfte Ergebnis zum sicheren Klassenerhalt. Es stieg nur einer ab (Wurzen), das wurde erst spät bekannt. Klaus Dieter Meißner, lange spielstarker Akteur der „Ersten“, trainierte diese Mannschaft 3 Jahre.       

1. Herren aus dem Jahre 1990 in der Landesliga

 

Hinten: T. Dinius, Brosius, S. Meißner, Mitte: D. Koffent, K. D. Meißner, Mette, U. Sonnabend, B. Meißner, M. Freund, R. Dorn, Meinhold, G. Dorn, Ott, Vorn: Kreyßig, Müller, O. Pfefferkorn, Schaaf, W. Altmann, G. Baumann, Krüger. Nicht im Bild zum Aufgebot gehörend: T. Saumsiegel, Flor, U. Belitz, Maciejeski, W. Junge, Winkler.  

 

Die II. Mannschaft 5. Platz Kreisliga Leipzig Land                                                                                         

Die II. Mannschaft stieg 1990 wieder in die Kreisliga auf. 1989 musste noch als Turbine, nach mehr als 10 Jahren in der höchsten Klasse des Landkreises, der Abstieg für 1 Jahr in die Kreisklasse verkraftet werden. Zu Beginn der 1990-er Jahre wurden die Grundlagen zur kommenden erfolgreichsten Zeit der „Zweiten“, mit Kreispokalsiegen, Meisterschaften u. Aufstieg in den Bezirk, geschaffen. Zuerst ging es aber bis 1996 mit Mittelfeldplätzen weiter, als der Zusammenschluss der Kreise Stadt u. Land Leipzig zu noch spielstärkeren Ligen erfolgte. 1999 gelang der Aufstieg in die Bezirksklasse. 

 

 

 

 

 

Trainer Hans Schuster, Thomas Hentschel, Thomas Koch, Jens Poguntke, Holger Preibisch, Kirsten Standfuß, Michael Unverricht, Frank Maciejeski, Mannschaftsleiter Mario Kunde. Unten: Steffen Greiff, Steffen Holzschuh, Thomas Linack, Wolfgang Junge, Sven Scholz, Steffen Hammer.                               

 

Im Bild mit Kirsten Standfuß u. Thomas Koch zwei Akteure die Rekordspieler aller Zeiten unseres 2. Teams wurden. Sven Scholz, neben Spieler auch Chronist der 2.- u. Seniorenmannschaft, haben wir viele Erkenntnisse zu verdanken. Standfuß u. Koch spielten in 20 bzw. 15 Jahren mehr als 350 u. 300 x für das Team u. erzielten über 100 u. 80 Tore. Die punktgenaue Zahl ist sekundär, wenn man ihren Gesamtbeitrag betrachtet. Seit Kindheit bis zu den Senioren jahrzehntelang nur für Markranstädt, da kommen locker mehr als 1000 Spiele zusammen. Hans Schuster (Jahrgang 1939) war der der Trainer, nicht nur damals. 70 Jahre Spieler u. Trainer von 1950 bis 2020, dass ist eine Lebensleistung u. mehr als ein Bericht wert.      

 

A - Junioren Bezirksmeister 1991

 

Markranstädts Nachwuchs war zu allen Zeiten recht erfolgreich. Mit Beginn der 1990-er Jahre gelangen besonders große Erfolge mit den älteren Juniorenjahrgängen. Allein die A- Junioren wurden 3 x Bezirksmeister u. 3 x Vizemeister. Bezirkspokalsiege, Hallenmeisterschaften, etc. komplettierten das. Der Aufstieg in die damals erst eingeführte höchste Landesliga war für unserer A- Junioren nicht möglich, da das vom Abschneiden der B- Junioren abhängig war. Wichtiger, in dieser Zeit gelangen zirka 10 Spieler in die 1. Mannschaft, einige wurden Stammspieler. Mehrere spielten später eine gute Rolle in der 2. Mannschaft u. in Großlehna.     

 

Hinten: D. Kuckel, Knoch, Peuker, Wienke, Marschallek, Kreyßig, Ma. Unverricht, M. Kloepzig. Vorn: T. Altmann, Becker, J. Müller, Bräuer, Gödt, Stierke, S. Nuhahn. Zum Team gehörten weiter M. Rupp, D. Rupp, K. Sonnabend. Trainer war Bernd Nuhahn.   

 

geschrieben von Reinhard Reuter am 17.02.2021

OLAF BROSIUS ALS KANDIDAT ZUM "TRAINER DES JAHRES"

 

Kreissportbund Leipziger Land nominiert unseren Trainer der 1. Herren in der Kategorie "Trainer des Jahres

 

Der Kreissportbund Leipziger Land veranstaltet im Frühjahr traditionell seinen Sportlerball und ehrt zu diesem Anlass die jeweiligen Sportler und Mannschaften des vergangenen Jahres. Aufgrund der coronabedingten Ausfälle in den verschiedenen Sportarten und Disziplinen hat man sich in diesem Jahr dafür entschieden, den "Trainer des Jahres"  zu ehren. Mit großem Stolz können wir bekannt geben, dass unser Trainer der 1. Herrenmannschaft, Olaf Brosius, auf der zehnköpfigen Kandidatenliste steht und damit die Möglichkeit hat, den Preis nach Markranstädt zu holen.

 

Olaf konnte im vergangenen Jahr mit der 1.Herrenmannschaft den souveränen Wiederaufstieg aus der Landesklasse in die Landesliga feiern und steht dort aktuell auf einem Playoff-Platz.

 

Herzlichen Glückwunsch an Olaf zur Nominierung und vor allem viel Erfolg bei der Wahl zum "Trainer des Jahres".

 

geschrieben von S. Weicker am 10.02.2021 

109 JAHRE MARKRANSTÄDTER FUSSBALL

 

Reinhard Reuters Rückblick auf den Fussball in Markranstädt

 

Hinsichtlich Aktivitäten auf dem grünen Rasen herrscht leider immer noch „Schweigen im Wald u. das wird sich so bald kaum ändern. Unser Vize macht sich viel Mühe diese Zeit mit Beiträgen auszufüllen. Da möchte auch ich die Schreiblosigkeit beenden. Aktuelles, wie personelle Verstärkungen u. die Geburtstage der Mitglieder, wurde schon bedacht. Da bleibt mir die Historie, ist aber nicht uninteressant, was sich so beim Markranstädter Fußball im Laufe der Jahrzehnte abgespielt hat. Natürlich kann es immer nur ein kleiner Auszug sein. Das Motto der Beiträge lautet etwa so: Fußball in Markranstädt im Monat Februar vor 25, 50, 75, etc. Jahren ohne festgelegte Reihenfolge.     

 

Natürlich beginnen wir bei den „Urvätern“. Vor 100 Jahren waren noch die Folgen des verheerenden 1. Weltkrieges zu überwinden. U. a. verlor Markranstädt 337 junge Männer, darunter 28 Fußballspieler. Der Sport entwickelte sich trotzdem überall, auch personell, enorm. Sportfreunde 1912 vereinigten sich mit dem Allgemeinen Turnverein (gegr. 1886) u. hatten nun in mehreren Sparten 300 Mitglieder. Die Meisterschaft der 2. Klasse mit Aufstieg u. der Pokalsieg von Leipzig brachten den Verein viel Reputation. Auch ein neuer Sportplatz „Am Pritschenborn“ wurde eingeweiht. Der SV Gärnitz 1920 trat dem Verband in der 3 Klasse bei u. war bis 1945 der erfolgreichste Verein der näheren Umgebung. ATV u. Sportfreunde schickten sich an in der 1. Klasse Nordwest-Sachsen die zweithöchste Klasse zu halten. Das gelang dem Neuling knapp auf dem 10. Platz vor Lipsia Eutritzsch u. Sport 07. Auch im Winter 1921 wurde Punkte geholt. Wichtiges für den Markranstädter Fußball geschah Monate davor. Sportfreunde 1912 vereinigten sich mit dem Allgemeinen Turnverein (gegr. 1886) u. hatten nun in mehreren Sparten 300 Mitglieder. Die Meisterschaft der 2. Klasse mit Aufstieg u. der Pokalsieg von Leipzig brachten den Verein viel Reputation. Auch der neue Sportplatz „Am Pritschenborn“ war eingeweiht worden. 

 

ATV und Sportfreunde anno 1920 / 1921

 

In der Mitte kniend Arno Wilde (Jahrgang 1902) eine Markranstädter Fußballlegende als Spieler und Trainer. Hinten 3. Von links Wilhelm Witte, in den 1950-er Jahren im Nachwuchs tätig.  

1. Mannschaft 2011/12

Aufstieg zur Oberliga

 

Vor 10 Jahren zur Saison 2010/11 gingen Markranstädts Männer wieder als SSV ihre Wege u. es galt Klassen zurückzuerobern.

Als Bezirksmeister RBL II. 2010 in die Landesliga aufgestiegen, verpasste die „Neue Erste“ den direkten Durchmarsch zur Oberliga.

Trotz starkem Aufgebot passte einiges nicht so richtig.

 

Die Ergebnisse im Winter 2011: - Chemie II. 3:1 dort, - Pirna Copitz 2:1 dort, - Plauen II. 1:1 hier, - Neugersdorf 1:1 dort. Bis zum Frühjahr war der große Rückstand zu Fortuna Chemnitz, nach 19 Spielen ohne Niederlage, aufgeholt. Das entscheidende Match an der Chemnitztalstraße wurde vor weit mehr als 1000 Zuschauern klar mit 1:5 verloren u. der Aufstieg verspielt.

 

Das Aufgebot 2010/11: Saumsiegel, Oelßner, Klimas, Arnhold, Noguera, Schaaf, Schöps, Barth, Heditzsch, Wille, Roth, Kunig, Meißner, Bartolini, Hönemann, Prager, Gottelt, Böhland, Lerchl, Jahr, Nüchtern, Machel, Bernhardt, Risch, Scannewin, Mittenzwei. In der kommenden Saison (Foto unten) sind nur noch 8 Spieler aus 10/11 dabei.  

Die III. Mannschaft 2010/11

Aufsteiger zur 1. Kreisklasse

 

Als RB IV. war das Team aus der 3. in die 2. KK aufgestiegen. Der direkte Durchmarsch in die 1. KK. gelang als SSV III. Von obigen Spielern ist beim SSV noch Kevin Lede u. Jens Grübner aktiv.

 

 

 

Rene Mücke (Schatzmeister) Maik Egi (Mannschaftsleiter I.), Nico Veit u. Tommy Dreßner (Trainer) sind seit Jahren zuverlässige Stützen des Markranstädter Fußballs.

 

Alle anderen Mannschaften werden in nachfolgenden Beiträgen u. anderen Jahrzehnten bedacht. 

 

geschrieben von R. Reuter am 09.02.2021
 

TRANSFER-NEWS - TEIL 3

 
Mit der Verpflichtung von Julius König (20) dürfen wir heute den zweiten Neuzugang für unsere 1. Herrenmannschaft bekannt geben.
 
 
 
 
 
Julius wechselte über die Stationen Berliner SC, Energie Cottbus und Hallescher FC im Sommer 2019 in den Herrenbereich und kam dort für den VfL Halle 96 in anderthalb Jahren immerhin auf 17 Oberligaeinsätze. 
 
Er ist in der Offensive flexibel einsetzbar und wird in Markranstädt mit der Rückennummer 26 auf Torejagd gehen. 
 
Lieber Julius, wir heißen dich herzlich willkommen in Markranstädt und wünschen dir alles Gute bei uns.
 
geschrieben von S. Weicker am 01.02.2021
 

TRANSFER-NEWS - TEIL 2

 
Mit großer Freude dürfen wir heute die Verpflichtung von Abwehrspieler Noah Günther (18) vom FC 1910 Lößnitz bekanntgeben.
 
 
 
 
 
Noah spielt seine erste Saison im Herren-Bereich, gehörte seit Saisonbeginn zum Landesligateam der Erzgebirgler und kann bereits auf erste Einsätze in der Sachsenliga verweisen.
 
In der Sportstadt am See wird er mit der Nummer 4 auflaufen und sicher seinen Beitrag zum Klassenerhalt leisten.
 
Lieber Noah, wir heißen dich herzlich willkommen in Markranstädt und wünschen dir alles Gute bei uns.
 
geschrieben von S. Weicker am 27.01.2021

TRANSFER-NEWS - TEIL 1

 
 
Nach drei Jahren in Markranstädt wechselt unser Mittelfeldspieler Robby Kögler wieder zurück in seine thüringische Heimat und geht im Jahr 2021 für den Thüringenligisten FSV Schleiz an den Ball.
 
 
 
Wir bedanken uns für deinen unermüdlichen Einsatz und deine Motivation, trotz der häufigen verletzungsbedingten Rückschläge und wünschen dir für die Zukunft sportlich und privat alles Gute.
 
geschrieben von S. Weicker am 27.01.2021

Hier finden Sie uns

SSV Markranstädt e.V.
Am Stadtbad 30
04420 Markranstädt

Telefon: 034205 - 99 152
Telefax: 034205 - 99 153 

Unsere Sponsoren

& Partner

Spenden & Beitrag

Überweisungsdaten

Kontoinhaber: SSV Markranstädt e.V.

Geldinstitut: Sparkasse Leipzig

IBAN: DE14 8605 5592 1100 9198 87 

Überweisungsbeispiel

SSV Vereinskollektion

Der SSV auf Facebook

Der SSV auf Instagram

Der SSV auf Youtube

Druckversion Druckversion | Sitemap
© SSV Markranstädt e.V.