SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - REICHENBACHER FC

 

24. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - Reichenbacher FC 3:2 (2:1)

 

In einem spannenden Sachsenligaspiel schlägt der SSV Markranstädt den Reichenbacher FC knapp mit 3:2. Nach Verletzungspech absolvierte Christian Heditzsch seinen ersten Startelf Einsatz und ... Kompletten Spielbericht hier weiterlesen.

 

SSV: Wings, J.Werner, Oechsner, Reinhard, Berger, Hildebrandt (82' Kunze), Langner (73' Daubitz), Nüchtern, Seifert, Heditzsch, Rothe

 

Wechselspieler: Hübner, Kunze, Glänzel, Daubitz 

 

Tore: 0:1 Dressel (18'), 1:1 Heditzsch (22'), 2:1 Heditzsch (30'), 2:2 Süß (50'), 3:2 Heditzsch (55')

 

Schiedsrichter: Teichmann

 

Zuschauer: 100


geschrieben von: Redaktion am 30.05.2018 

SPIELBERICHT: SV LIPSIA 93 EUTRITZSCH - SSV MARKRANSTÄDT 

 

23. Spieltag Sachsenliga, SV Lipsia 93 Eutritzsch - SSV Markranstädt 0:0

 

Die Heimmannschaft von Lipsia Eutritzsch erwies sich, wie erwartet als schwer zu bespielender Gegner. Zwar lieferten unsere Jungs insbesondere in der ersten Halbzeit ein ordentliches Spiel ab, jedoch fehlten die zwingenden und entscheidenden Torszenen. Durch eine hohe Ballbesitzquote wurde das Spiel diktiert. Dieses fand während der gesamten Spielzeit fast ausschließlich zwischen den beiden Strafräumen statt. Die wenigen Torchancen wurden überhastet und unglücklich abgeschlossen und vom gut aufgelegten Heimhüter vereitelt. Die Eutritzscher Konter waren ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. In Halbzeit zwei kamen die Hausherren besser ins Spiel und es entwickelte sich ein Hin- und Her zwischen den Strafräumen. Ab etwa der 75. Minute ergaben sich für unsere Jungs große Räume um auf Sieg spielen zu können. Hierbei verlor man jedoch etwas die Ordnung, sodass die Heimelf mehr und mehr gefährliche Konter setzen konnte. In der 80. Minute schoss Torjäger Eric Berger frei stehend lediglich den Hüter an, welcher den Schuss parieren konnte. So kam es dann, dass die Hausherren in der 85. Minute von der Strafraumgrenze platziert und wuchtig in den Winkel schießen konnten. Mit einem starken Reflex von Torhüter Christian Wings kratzte er diesen Schuss aus dem Dreiangel und hielt somit das gerechte Unentschieden fest.

Mit fehlenden Ideen im Torabschluss und mangelnden Alternativen auf der Reservebank bei fast 30 Grad im Sonnenschein war an diesem Tag leider nicht mehr drin.

Bereits am Sonntag, den 29.04.18 um 15.00 Uhr, steht das nächste Heimspiel gegen den Reichenbacher FC an. Hierbei begrüßen wir den aktuell Tabellenvorletzten, welcher sich ebenfalls mittendrin im Abstiegskampf befindet. Auch diese Mannschaft wird uns mit leidenschaftlichem Kampf begegnen, wobei mit ein bisschen mehr Glück und spielerischen Ideen die drei Punkte in Markranstädt bleiben sollten.  

 

SSV: Wings, J.Werner, Oechsner, Kunze, Reinhard, Berger, Hildebrandt, Langner, Seifert, Hahnefeld, Heynke

 

Wechselspieler: Hübner, Baumann, M.Werner

 

Tore: die Partie endete torlos

 

Zuschauer: 127

 

Schiedrichter: Wadewitz


geschrieben von: M. Ballasch am 15.04.2018

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - KICKERS 94 MARKKLEEBERG

 

22. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - Kickers 94 Markkleeberg 2:3 


Das Nachbarschaftsderby gegen die Kickers aus Markkleeberg  konnte leider nicht gewonnen werden. 180 Zuschauer fanden den Weg ins Stadion am Bad bei frühsommerlichen Temperaturen und sahen ein unterhaltsames wenngleich auch kämpferisch geführtes Spiel. Der Unparteiische verteilte insgesamt 9 gelbe Karten. Die Markanstädter begannen die Partie druckvoll und wollten das Spielgeschehen bestimmen. In der 17. Spielminute wurde Eric Berger im gegnerischen Strafraum gefoult und Schiedsrichter John Köber pfiff auf Elfmeter. Tarik Reinhardt versenkte den Strafstoß sicher und es stand 1:0. Leider brachte die Führung nicht die nötige Sicherheit und das Selbstvertrauen für den weiteren Spielverlauf. Bis kurz vor der Halbzeit erhöhte Markkleeberg auf 1:3 und drehte das Spiel komplett. In dieser Phase wurde der Gegner regelrecht zum Tore schießen eingeladen. Anfangs konnte unser Torhüter Christian Wings mit zwei sehenswerten Paraden noch die Tore verhindern. Dennoch zwischen der 22. Und 37. Minute durch kollektive Abwehrfehler die Führung der Gäste nicht verhindern. Ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage erfolgte unmittelbar vor dem Pausenpfiff in dem Alexander Langner unseren Stürmer Eric Berger im Strafraum mustergültig bediente und dieser zum 2:3 Anschlusstreffer verkürzen konnte. In Halbzeit zwei wollten unsere Männer den Ausgleich erzielen, jedoch fehlten die entscheidenden Abschlussszenen und somit führte das abermalige Anrennen nicht zum erhofften Torerfolg. Das Spiel wurde in den dreißig Minuten der ersten Halbzeit her geschenkt resümierte Trainer Uwe Ferl im Anschluss der Partie. Es fehlte in großen Teilen der Partie die mannschaftliche Geschlossenheit und der Wille aller Spieler die entscheidenden Wege zu gehen und den Gegner zu bezwingen. Insbesondere die älteren Spieler konnten heute nicht ihre Erfahrung und Routine in das Spielgeschehen einbringen.

Bereits am nächsten Samstag geht es zum nahen Auswärtsspiel gegen SV Lipsia 93 Eutritzsch welche sich mittendrin im Abstiegskampf befinden und um jeden Punkt fighten werden. Hierbei bedarf es einer anderen Einstellung um wieder punkten zu können.

 

SSV: Wings, Oechsner, Reinhard, Berger, Hildebrandt, Langner (69' Heynke), Nüchtern, Daubitz (69' Kunze), Hahnefeld, Seifert, Rothe

 

Wechselspieler: Hübner, Heynke, Kunze, Baumann

 

Tore: 1:0 Reinhard (17'), 1:1 Adam (22'), 1:2 Funken (27'), 1:3 Funken (34'), 2:3 Berger (45')

 

Zuschauer: 180 

 

Schiedrichter: Köber


geschrieben von: M. Ballasch am 15.04.2018

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - RADEBEULER BC 08


Nachholspiel 19. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - Radebeuler BC 0:0

 

Bei herrlichem Wetter am Ostermontag sahen an die 160 Zuschauer die Begegnung des SSV Markranstädt mit dem Radebeuler BC. Es entwickelte sich bereits in der ersten Hälfte ein zerfahrenes und nicht allzu chancenreiches Spiel. Der SSV als Gastgeber nahm das Heft in die Hand und versucht die tiefstehende Abwehr aus Radebeul zu bespielen. Die nennenswertesten Chancen in den ersten 45 Minuten besaßen auf Seite des SSV Kapitän Marcel Nüchtern nach Dribbling, sowie Christian Rothe, der nach Ballgeweinn im Radebeuler-Spielaufbau zu überhastet abschloss und Alexander Langner, der im Fünf-Meter-Raum aus einem Gewusel den Ball nicht kontrolliert einnetzen konnte. So ging es ohne eine Großchance für den Radebeuler BC in die Pause. 

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Spiel. Doch nun kamen auch die Gäste zu ihren Möglichkeiten. Nach einer Ecke steht ein Spieler der Radebeuler im Strafraum blank, nimmt mit der Brust an, jagt den Ball jedoch mit Vollspann über das Gehäuse von SSV-Hüter Wings. Wenig später dann der SSV am Zug, nach erneuter Ecke für die Gäste setzt der eingewechselte Martin Werner den Radebeuler-Hüter unter Druck, es folgte ein Presschlag bei dem der Ball Marcel Nüchtern vor die Füße fällt, der hebt den Ball aus gut 30 Metern jedoch nur knapp übers Tor. Kurz vor Schluss noch ein kleines Gerangel nach taktischem Foul am eingwechselten Kilian Kunze, der sich provozieren ließ, beide beteiligten Spieler erhileten darauf die Gelbe Karte.

Ein mittelmäßiges Sachsenliga- Spiel war an diesem Nachmittag in schöner Atmosphäre bei gutem Wetter im Stadion am Bad zu sehen. Je ein Punkt steht am Ende des Tages für beide Mannschaften zu Buche, ein Ergebnis mit dem der SSV und Radebeul leben können, natürlich hätte der SSV gern drei Punkte zuhause behalten und damit das Osterfest nach dem Pirna-Spiel ohne Punktverlust gestaltet, doch schon bald gibt es die nächste Chance auf drei Punkte, und zwar in zwei Wochen, dann im nächten Heimspiel am Sonntag, den 15. April 15:00 Uhr gegen Kickers 94 Markkleeberg.
 

SSV: Wings, Hahnefeld, Glänzel, J.Werner, Rothe, Reinhard, Daubitz (67' Kunze), Hildebrandt, Nüchtern, Langner (67' Bernsdorf), Berger (77' M.Werner)

 

Wechselspieler: Hübner, Seifert, Oechsner, Kunze, Bernsdorf, M.Werner

 

Tore: die Partie endete torlos

 

Zuschauer: 165  

 

Schiedrichter: Brückner


geschrieben von: Redaktion am 02.04.2018

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - VfL PIRNA-COPITZ 

 

Nachholspiel 20. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - VfL Pirna-Copitz 2:1 (0:0)

 

Bei Flutlicht wurde der Nachholer des 20. Spieltages 19:30 Uhr zum Gründonnerstag im Stadion am Bad  angepfiffen. In der ersten Halbzeit sahen die über 100 Zuschauer ein sehr zerfahrenes Spiel mit kaum erwähnenswerten Chancen auf beiden Seiten. Der SSV war durch Martin Werner näher an der Führung als das Gästeteam aus Pirna-Copitz, Werner schob nach Zuspiel von Kapitän Marcel Nüchtern ein, das Schiedsrichterteam erkannte jedoch eine Abseitsposition. Torgefahr kam bis zur Pause durch beide Teams sonst nur geringfügig über Standards auf. Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann ansehnlicher und torreicher. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff kassierte der SSV schläfrig den Rückstand, ein Angriff über die linke Abwehrseite verwertete Kärger für die Gäste zum 0.1. Nun wurde das Team von Uwe Ferl zielstrebiger und zwingender. Eric Berger war es der in Minute 72. den Ausgleich nach starkem Antritt markierte. Wenige Minuten später wurde Berger an der Strafraumgrenze gefoult, er selbst übernahm den folgenden Freistoß und schlänzte ihn unwiederstehlich in den Winkel und schoss den SSV so zum Sieg. Markranstädt steht weiterhin auf dem sechsten Platz im guten Mittelfeld der Sachsenliga. Am Ostermontag folgt gegen Radebeul ein weiteres Nachholspiel. Anstoß ist 15:00 Uhr im Stadion am Bad, wir hoffen Sie dort begrüßen zu dürfen, bis dahin wünschen wir ein frohes Osterfest. 

 

SSV: Wings, Rothe, Heynke, Glänzel, Hahnefeld (76' Kunze), Reinhard, Nüchtern, Daubitz, Hildebrandt, Berger, M.Werner (76' Bernsdorf)

 

Wechselspieler: Hübner, Kunze, Bernsdorf, Baumann

 

Tore: 0:1 Kärger (50'), 1:1 Berger (72'), 2:1 Berger (77')

 

Zuschauer: 100 

 

Schiedsrichter: Kaminski 


geschrieben von: Redaktion am 30.03.2018 

SPIELBERICHT: BSC RAPID CHEMNITZ - SSV MARKRANSTÄDT

 

21. Spieltag Sachsenliga, BSC Rapid Chemnitz - SSV Markranstädt 1:1 (1:0)

 

Bei strahlenden Sonnenschein und nach einigem Hin- und Her ob man auf Natur - oder Kunstrasen spielen solle, wurde die Partie vom Unparteiischen auf einem neuen Kunstrasenplatz angepfiffen. Nach anfänglichen Abtastens übernahmen unsere Jungs die Spielkontrolle und erabeiteten sich einige Chancen. Leider wurde ein gut ausgespielter Angriff über Eric Berger von den Unparteiischen wegen vermeintlichen Abseitses abgepfiffen. Aufgrund eines Ballverlustes in der Vorwärtsbewegung kam der Ball zu einem Chemnitzer Spieler, welcher im Laufduell im Strafraum zu Fall kam und der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied. Diesen verwandelte der Chemnitzer Torjäger Mielke. Erwähnenswert in Halbzeit Eins war ein Kopfball von Christian Rothe, welcher erst an der Latte, dann auf der Linie landete und schließlich geklärt wurde. Weiterhin gab es 2 Strafraumszenen, in denen mindestens ein Elfmeter für uns fällig gewesen wäre.

Nach der Pause machte unsere Mannschaft genauso weiter und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen. Dies gelang dann schließlich unserem Neuzugang Erik Heynke, welcher in seinem ersten Spiel den Ball per Kopf im Tor versenkte. Vom Ausgleich angestachelt, wollte man noch ein weiteres Tor nachlegen und es wurden sich Chancen um Chancen erarbeitet. Jedoch fehlte des Glück in den weiteren Aktionen wobei u. a. 2x der Pfosten getroffen wurde. In den Schlussminuten wurde Chemnitz zunehmend stärker und konnte sich auch einige gute Tor- und Strafraumszenen erarbeiten. So musste man schlussendlich am Ende froh sein einen Punkt gewonnen zu haben.

 

Fazit: Die anwesenden Zuschauen haben ein rassig geführtes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten gesehen, welches mit viel Glück 4:5 für uns hätte ausgehen können. Besonders erwähnen möchte ich unseren Neuzugang Erik Heynke, der in den 90 Minuten dem Chemnitzer Goalgetter Mielke ein ums andere Mal den Schneid abkaufen konnte und die Kopfbälle trotz Größennachteils gewann.

 

Am Donnerstag, den 29.03.2018 um 19.30 Uhr steht im Stadion am Bad in Markranstädt bereits das nächste Heimspiel an. Das Nachholspiel vom 20. Spieltag gegen den VfL Pirna-Copitz 07 wird unter Flutlicht angepfiffen. Unterstützt unsere Mannschaft durch zahlreiches Erscheinen beim ersten der beiden Osterheimspiele. 

 

SSV: Wings, J. Werner, Reinhard, Berger, Glänzel, Langner, Nüchtern, Daubitz, Hahnefeld (30' Hildebrandt), Rothe, Heynke

 

Wechselspieler: Hübner, Hildebrandt, Heditzsch, M. Werner

 

Tore: 1:0 Mielke (39' Straßstoß), 1:1 Heynke (51')

 

Zuschauer: 135

 

Schiesdrichter: Pirogov 


geschrieben von: Marcus Ballasch am 25.03.2018

SSV STARTET VORBEREITUNG UND GEHT DIE TESTSPIELE

 

SSV Markranstädt - Hallescher FC U19 3:3 (2:1)

 

Gegen die A-Jugend des HFC, trainiert vom Georger und Ex-Profi Khvicha Shubitidze, erspielte sich unser SSV ein 3 zu 3 Unentschieden. Im zehnten Test der Vorbereitung ging Markranstädt bereits in der vierten Minute durch Alex Langner in Führung. Die A-Junioren glichen in der 17. Minute aus, eh Tarik Reinhard fünf Minuten vor der Pause auf 2 zu 1 erhöhte. In Halbzeit zwei war es ein umgekehrtes Spiel, erst glich der HFC aus, Daubitz stellte das 3 zu 2 in der 76. Minute her, zehn Minuten vor Schluss fiel der Ausgleich zum 3 zu 3 durch Julian Guttau.

 

SSV: Hübner, J.Werner, Oechsner, Reinhard, Berger, Hildebrandt, Glänzel, Langner, Nüchtern, Daubitz, Seifert Wechsler: Saalbach 

Tore:1:0 Alexander Langner (4.), 1:1 Justin Scholz (17.), 2:1 Tarik Reinhard (39.), 2:2 Martin Dierchen (69.), 3:2 Eric Daubitz (76.), 3:3 Julian Guttau (81.)
 

 

SSV Markranstädt - SV Eintracht Eisenberg 3:2 (1:1) + Vorbericht Hallescher FC U19

 

Im Testspielduell mit dem thüringischen Verbandsligisten aus Eisenberg trennte sich der SSV 3 zu 2. Bei diesem Heimsieg trefen Eric Berger und Kilian Kunze, Berger netzte dabei doppelt. Nach anfänglichen Rückstand glich Berger vor der Halbzeit aus, nach der Pause konnten die Gäste erneut erhöhen, doch in den letzten zehn Minuten machten Berger und Kunze den Deckel für den Testerfolg drauf. 

 

SSV Markranstädt - Hallescher FC U19 - Samstag, 24.02.2018, Anstoß 11:00 Uhr

Im letzten Test trifft der SSV auf die A-Jugend des Drittligisten aus Halle. Die Jungs spielen in der A-Junioren Regionalliga derzeit eine gute Rolle. Trainiert werden sie von Ex-Profi Khvicha Shubitidze. Anstoß ist 11:00 Uhr auf dem Kunstrasen. 

 

SSV: Wings, J.Werner, Oechsner, Kunze, Reinhard, Berger, Hildebrandt, Glänzel, Hahnefeld, Seifert, M.Werner Wechsler: Hübner, Baumann, Heditzsch 

Tore: 0:1 Petrik (33.), 1:1 Berger (40.), 1:2 Mücke (63.), 2:2 Berger (80.), 3:2 Kunze (86.)

 

 

SSV MarkranstädWt - SV Naunhof 6:2 (3:0) + Vorbericht Eintracht Eisenberg

 

Acht Tore waren im Test gegen den Landesklasse-Vertreter aus Naunhof zu bestaunen. Ausschließlich Offensivkräfte trafen dabei für den SSV und das jeweils doppelt, und zwar Heditzsch, Langner und Berger. Ein Eigentor verzeichnete unser Kapitän Raik Hildebrandt. 

 

SSV Markranstädt - SV Eintracht Eisenberg - Samstag, 17.02.2018, Anstoß 14.00 Uhr

Das nächste Testspiel steht am 17. Februar gegen die Thüringer aus Eisenberg an. Beim Verbandsligsten spielt beispielsweise Ex-Lok-Spieler Kevin Kittler. Anstoß ist 14.00 Uhr in Markranstädt auf dem Kunstrasen. 

 

SSV: Hübner, J.Werner, Reinhard, Berger, Hildebrandt, Glänzel, Langner, Hahnefeld, Seifert, Heditzsch, M.Werner

Tore: 1:0 Heditzsch (10.), 2:0 Heditzsch (30.), 3:0 Langner (36.), 4:0 Berger (53.), 4:1 Hildebrandt (ET 69.), 5:1 Berger (81.), 5:2 Burkert (83.), 6:2 Langner (90.)

 

 

SSV Markranstädt - SV Blau Weiß Zorbau 2:4 (1:2) + Vorbericht SV Naunhof

 

Gegen den monentan sehr gut dastehenden Verbandsligisten aus Sachsen-Anhalt gab es eine 2 zu 4 Niederlage für den SSV auf dem heimischen Kunstrasen. Zorbau um die Ex-Markranstädter Michael Lerchl (Bank), Marvin Zott (Startelf), Dennis Dickmann (Skilager) und Arno Dwars machte es dem SSV nicht leicht. Dwars war es auch der Zorbau nach zehn Minuten bereits mit zwei Toren in Führung schoss, doch der SSV konnte bis zur 70. Minute durch Reinhard und Berger ausgleichen. Gut zehn Minuten vor Schluss trafen Richter und Luther für Zorbau zum Endstand. 

 

SSV Markranstädt - SV Naunhof - Samstag, 10.02.2018, Anstoß 13.00 Uhr 

Wie bereits in der Sommervorbereitung spielt der SSV erneut gegen den SV Naunhof. Das ursprünglich auswärts geplante Spiel wurde gedreht und findet nun tam 10. Februar auf dem Kunstrasen in Markranstädt statt. 

 

SSV: Wings, J.Werner, Oechsner, Reinhard, Berger, Hildebrandt, Glänzel, Daubitz, Seifert, Heditzsch, M.Werner Wechsler: Hübner, Kunze, Langner,Saalbach

Tore: 0:1 Dwars (2.), 0:2 Dwars (10.), 1:2 Reinhard (45.), 2:2 Berger (70.), 2:3 Richter (78.), 2:4 Luther (82.)

 

 

SSV Markranstädt - Union Sandersdorf 0:6 (0:2) + Vorbericht Blau Weiß Zorbau

 

Das 6 Spiel im Zeiraum von 17 Tagen forderte sein Opfer in Form einer ziemlichen "Packung". Allerdings hätte es trotzdem nicht so eindeutig ausgehen müssen. Markranstädt nutzte klare Chancen besonders in der 1. Halbzeit nicht u. ließ in Hälfte zwei abgestimmte Abwehrarbeit vermissen, die es dem Tabellensiebenten der Oberliga zu leicht machten.  

 

SSV Markranstädt - Blau Weiß Zorbau - Samstag, 03.02.2018, Anstoß 13.00 Uhr

Am Samstag, 03.02.2018 empfängt der SSV den Tabellenersten der Verbandsliga Sachsen Anhalt. Anstoß ist 13.00 Uhr.

Überhaupt gibt es in den nächsten Wochen bis zum Punktspielbeginn voraussichtlich "nur noch" 3 Spiele jeweils an den Wochenenden. 

 

SSV: Kruse, J. Werner, Oechsner, Glänzel, Reinhardt, Langner, S. Seifert, Hildebrandt, C. Heditzsch, M. Werner, Berger Wechsler: Baumann, Kunze

Tore: 0:1 Gängel (17.), 0:2 Hoffmann (33.), 0:3 Schnabel (62.), 0:4, 0:5, 0:6 Zivcec (65., 74., 90.,)

 

 

SSV Markranstädt - VfL Halle 0:1 (0:1) + Vorbericht Union Sandersdorf

 

Der SSV bringt eine gute "Erste Elf" auf den Kunstrasen die durchspielen muss u. nur knapp verliert. Der Oberligist wechselt 6 x, sodass Markranstädt stark gefordert wird. 

 

SSV Markranstädt - Union Sandersdorf - Samstag 27.01.2018, Anstoß 11.00 Uhr

Das nächste Spiel findet am kommenden Samstag statt. Anstoß gegen den Oberligisten aus Sandersdorf ist bereits 11.00 Uhr.

 

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Glänzel, Hahnefeld, Daubitz, Seifert, Rothe, Langner, M. Werner, Berger Wechsler: Egi, Kunze 

Tor: Kowalewicz (32.)

 

 

SSV Markranstädt - VfB Sangerhausen 1:3 (1:1) + Vorbericht VfL Halle 96 

 

Der SSV geht in Führung, spielt aber dann in allen Mannschaftsteilen nicht mehr konzentriert genug. Sangerhausen nimmt die Aufgabe ernst u. siegt nicht unverdient. Positiv, die Personalsituation war beim SSV etwas entspannter als zuletzt. Am Mittwoch kommt der Oberligist VfL Halle 96 zum fünsten Test nach Markanstädt, 18:30 Uhr ist Anstoß auf dem Kunstrasen. 

 

SSV: Hübner, J. Werner, Oechsner, S. Seifert, Rothe, Hahnefeld, Reinhardt, Nüchtern, Daubitz, M. Werner, C. Heditzsch Wechsler: Langner, Berger, Kunze 

Tore: 1:0 Heditsch (22.), 1:1 (35.), 1:2 (70.), 1:3 (81.) 3x Schäffner

 

 

SSV Markranstädt - ZFC Meuselwitz 2:3 (0:2) + Vorbericht VfB Sangerhausen

 

Im dritten Vorrbereitungsspiel unterlag der SSV dem Regionalligisten nur knapp. Meuselwitz ging in der 1. Halbzeit durch Albert (10.) u. Brinkmann (26.) in Führung. Der SSV glich durch Marcel Nüchtern (55.) u. Christian Heditzsch!! (71.) nach der Pause aus, musste aber noch das 2:3 erneut durch Brinkmann (77.) hinnehmen. Wieder stand kaum Personal zum wechseln zur Verfügung. Nur gut, beim Spielpartner ebenfalls nicht, sodass in der Beziehung diesmal Gleichheit bestand. 

 

SSV Markranstädt - VfB Sangerhausen - Samstag, 20.01.2018, Anstoß 13. 30 Uhr  

VfB Sangerhausen spielt in der Verbandsliga Sachsen Anhalt u. belegt den 7. Platz. Der VfB war 2018 auch schon recht aktiv u. unterlag gegen den Regionalligisten Nordhausen 0:6 u. gegen Farnstädt 3:4. In Sangerhausen ist unser ehemaliger Spieler Pascal Ibold tätig.

 

SSV: Hübner (45. Kruse), J. Werner, Oechsner, Kunze, Reinhard, Nüchtern, Daubitz, Hahnefeld, C. Heditzsch, Rothe, M. Werner

Tore: SSV - Nüchtern, Heditzsch, ZFC - 2xBrinkmann, Albert

 

 

SSV Markranstädt – 1. FC Lokomotive Leipzig 0:8 (0:3) + Vorbericht ZFC Meuselwitz

 

Dieser Test kam zumindest für den SSV personell zur Unzeit. Für das Feld stand nur ein Wechselspieler zur Verfügung, während Lok sein gesamtes 20 Mannaufgebot „von der Leine“ lassen konnte. Trotzdem muss man den eingesetzten SSV – Spielern Anerkennung für ihr großes Engagement im Rahmen der Möglichkeiten zollen. In Hälfte eins gelang es dem Gastgeber noch einigermaßen gegenzuhalten. Gegen neun frische Akteure ab Minute 46. kamen sie dann aber zunehmend in Verlegenheit. Trotzdem versuchten die Markranstädter immer wieder Fußball von hinten heraus zu spielen u. verlegten sich nicht nur auf zerstörerische Abwehrarbeit. Diese Spielweise u. die guten Platzverhältnisse nutze Lok seinerseits dazu um seine Vorteile in allen Belangen voll zur Geltung zu bringen. Aufstellungsmäßig brachten sie bis auf Torhüter Benjamin Kirsten ihr gesamtes aktuelles Regionalligateam gleichverteilt in beiden Spielhälften zum Einsatz. Markranstädts Oldie Martin Werner, sein um die Hälfte jüngerer Sturmpartner Max Bernsdorf, sorgten mit wechselnder Unterstützung aller anderen SSV`er aber dafür, dass auch die Lok Hintermannschaft bei ihren primären Abwehraufgaben stets gefordert war. Am kommenden Mittwoch kommt nun ein weiterer Regionalligist, mit dem nicht minder starken ZFC Meuselwitz, ins Stadion am Bad. Für Markranstädt wäre es wünschenswert, dass 2/3 Akteure mehr zur Verfügung stehen um bei Bedarf entsprechende Entlastung zu bringen.  

 

SSV: Kruse (46. Hübner), J. Werner, Oechsner, Glänzel, Hahnefeld, Reinhardt, Hildebrandt (46. Kunze), Daubitz, Rothe, M. Werner, Bernsdorf,

Lok: Gaedke, Berger, Krug, Hanne, Salewski, Schinke, Ziane, Maurer, Watahiki, Hartmann, Gottschick. 2. HZ.: Trojandt, Georgi, Malone, Surma, Zickert, Wendschuch, Pfeffer, Lorincak, Misch.  

Tore: 4 x Lorincak, Krug, Ziane, Watahiki, Pfeffer  Zuschauer: 200, Schiedsrichter: Weigelt, Flechtner, Dastych

 

 

SSV - LSV Südwest 8:0 (4:0) + Vorbericht 1. FC Lokomotive Leipzig

 

Der SSV beginnt zeitig mit der Vorbereitung zur 2. Halbserie. Im ersten der 9 vorgesehenen Testspiele gelingt ein klarer Erfolg gegen den Stadtligisten. Beide Teams haben an diesem Mittwochabend personell nicht alles an Bord. Für Markranstädt  aber doch ein guter Aufgalopp für das am Freitag folgende Spiel gegen den Regionalligisten 1. FC Lok Leipzig. Dieses Spiel findet auf dem Hauptplatz im Stadion statt. Anstoß ist 18.30 Uhr.

 

SSV: Wings (45. Hübner), Rothe, J. Werner, Oechsner, Reinhardt, Hahnefeld, Salomo (45. Bernsdorf), Hildebrandt, Daubitz (45. Kunze), Scheithauer, Berger 

Tore: 3 x Scheithauer, 3 x Berger, Bernsdorf, 1 ET 


geschrieben von: R.Reuter 

WINTERNEUZUGÄNGE BEIM SSV

 

Ein altbekanntes und ein neues Gesicht sind in der Winterpause zur Sachsenliga-Mannschaft des SSV Markranstädt dazu gestoßen.

 

Christian Heditzsch, der schon in der Jugend und zu Oberliga-Zeiten beim SSV spielte, kurz sich dem Bornaer SV 91 anschloss, verbrachte zuletzt über fünf Jahre beim SV Blau-Weiß Farnstädt 1921 e.V. in der Landesliga Sachsen-Anhalt. Nun ist der 31-jährige gelernte Wirtschaftsingenieur wieder zurück in Markranstädt und verstärkt unsere Offensive im Angriff und offensiven Mittelfeld.

 

Beim 1. FC Lokomotive Leipzig ausgebildet wurde Alexander Langner, der dort seine erste Erfahrung im Männerbereich sammeln konnte. Nach einer Leihe zum FSV Zwickau e.V. und einer Rückkehr zu Lok spielte er zuletzt für den FC International Leipzig e.V.. Der 21-jährige Würtenberger soll durch sein Tempo auf den Außen und im Sturm mehr Torgefahr für die SSV-Offensive entwickeln.

 

Aus beruflichen und privaten Gründen mussten wir leider von Jens Frenzel und Tom Seifert verabschieden. Ob sie sich einem neuen Verein anschließen ist unklar. Wir danken ihnen für die jahrelangen guten Leistungen und der Treue zum SSV!!!


geschrieben von: Redaktion am 30.01.2018

RÜCKBLICK HINRUNDE SACHSENLIGA SAISON 2017/2018 TEIL 2

 

Im ersten Beitrag wurde über das Abschneiden der Vereine ausgeführt. Vor Beginn der 2. Halbserie am 24. Februar soll speziell noch einmal auf unseren SSV eingegangen werden. Nach dem Abstieg aus der Oberliga galt es den Verein in der Landesliga zu etablieren.  In diesem Zusammenhang muss noch mal an die komplizierte personelle Situation im Sommer 20017 erinnert werden. Selbst die Teilnahme am Landesligaspielbetrieb war lange nicht gesichert. Mit Aufwand u. guten Willen vieler wurde die Situation dann gut gemeistert. Ein einstelliger Tabellenplatz ohne Abstiegsnöte war das Ziel. Mit offensiven und ansehenswerten Fußball sollten wieder mehr Anhänger ins Stadion gelockt werden. Mit dem 5. Platz nach 15 Spielen (Plauen gestrichen), bei 23 Punkten u. dem Torverhältnis von 31:25 hat unser Team die Aufgaben sicher erfüllt. 

 

Der Saisonverlauf: Die Zusammensetzung der Mannschaft, das Auftreten u. die Ergebnisse in der Vorbereitung, ließen Hoffnung aufkommen, dass sich der SSV in der neuen Umgebung etablieren könnte. Ein gelungener Start mit dem 3:2 gegen Lößnitz u. 2:1 in Plauen bestätigten die Erwartungen. Nach der folgenden Heimniederlage gegen Hohenstein - Ernstthal gelangen in Radebeul u. Pirna zwei Auswärtssiege die den SSV mit an die Spitze der Landesliga brachten. Das änderte sich auch nach zwei Niederlagen gegen Rapid Chemnitz u. in Markkleeberg nicht gravierend, da vorn keine ambitionierte Mannschaft stabil punktete. Bei diesen Niederlagen zeigte sich aber, dass nicht alle personellen Ausfälle gleichwertig zu ersetzen sind. Erneut gelangen unserem Team zwei Siege u. diesmal sogar ergebnismäßig sehr klar (6:1 gegen Eutritzsch u. 3:0 in Reichenbach). Ein weiterer „Dreier“ hätte den SSV an die Spitze gebracht. Das Spiel gegen Riesa fiel aus. Schade, denn Trainer Uwe Ferl hatte gerade mal „alle Mann an Deck“ was sonst kaum vorkam. In Niesky folgte eine schwache Vorstellung, nicht nur die Platzverhältnisse sorgten für die 1:2 Niederlage. Gegen Aufsteiger Großenhain (1:1) gelang auch nicht der nächste Heimdreier, aber es war ein ordentliches Spiel. Überhaupt war festzustellen, dass der SSV gerade im Stadion am Bad gute Auftritte hatte. Mit 2 Siegen, 2 Remis u. 3 Niederlagen fiel die Ausbeute nicht üppig aus. Die Gegnerschaft war aber immer recht stark. Unabhängig vom jeweiligen Gegner bevorzugte Trainer Uwe Ferl einen technischen u. offensiven Kombinationsfußball schon aus der Abwehr heraus. Das hat zwar seine Risiken, passt aber offensichtlich gut zum Team. Auswärts spielte Markranstädt nicht anders, brachte aber sein Konzept mit effizienteren Ergebnissen durch. So auch in Zwenkau gegen den gerade erstarkten VfB klar mit 5:1. Der Trend wurde beibehalten. Folgend wurde daheim gegen Riesa wieder eines der knappen Spiele 1:1 beendet u. darauf gegen Grimma 0:1 verloren. Dabei machte der SSV ein tolles Spiel, hatte aber im Abschluss kein Glück. In Glauchau hielten sie sich dann bei schwierigen Verhältnissen mit einem weiteren Sieg (2:1) schadlos. Noch im alten Jahr musste zum Rückrundenauftakt in Lößnitz eine glatte 1:4 – Niederlage hingenommen werden. Da die Teams an der Spitze konstanter wurden, riss der direkte Kontakt des SSV dahin etwas ab. „Neutabellenerster“ Lößnitz liegt nun mit 32 Zählern 9 Punkte vor Markranstädt.                                             

 

Die Aktiven u. das Personal: Mit 23 Männern u. 3 A- Junioren hatte man nominell ein recht großes Aufgebot. Das relativierte sich im Alltag etwas u. punktuell sogar drastisch. Einige standen aus verschiedenen Gründen nicht immer zur Verfügung. 3 Spieler verletzten sich u. fielen dauerhaft aus (Danilo Sobotta, Vilius Jankunas, Lorenz Randig). Jens Frenzel meldete sich im November ab. Zu einigen Begegnungen mussten noch weitere Spieler für die Bank aktiviert werden. 22 kamen aktiv zum Einsatz. Dabei zusätzlich zum 20-er Aufgebot von den Senioren Rene Klimas u. A- Junior Maximilian Bernsdorf. Die Routiniers Jens Werner u. Raik Hildebrandt sowie der junge Tarik Reinhardt fehlten nur 1 x u. bestritten 15 Spiele. Christian Wings, Robin Glänzel, Marcel Nüchtern u. Eric Berger kamen mit 14 Einsätzen am nächsten. Das offensive SSV- Spiel nutzte unsere schnelle Spitze Eric Berger zu 13 Treffern. Damit liegt er in der Torjägerliste an 2. Stelle gleichauf mit Olbricht (Zwenkau), Kiontke (Riesa) u. Hauck (Lößnitz). Erster ist der Chemnitzer Florian Mielke mit 15 Toren. Raik Hildebrandt, Martin Werner u. Patrick Scheithauer erzielten je 3 Treffer. Die Mannschaft wird von einem kleinen engagierten Team betreut. Nach Alleinbeginn in der Vorbereitung bekam Trainer Uwe Ferl mit Andre Bittner einen Fußballerfahrenen Co-Trainer zur Seite. Maik Egi u. Torsten Reuter komplettieren das Umfeld, kompensieren manche zusätzliche zu ihren eigentlichen Aufgaben, als Mannschaftsleiter u. Physiotherapeut.                                                                                                                               

Stand und neues von der Landesliga: Aufgrund von Nachholspielen ist die Tabelle unvollständig u. beeinflusst vom Rückzug Plauens in allen Bereichen. Deren Ergebnisse wurden annulliert. Nach den Statuten korrekt, sportlich aber ärgerlich. So kam Lößnitz - verlor als einziges Team aus dem Vorderfeld gegen Plauen - vom 3. auf den 1. Platz. Die Punktgewinne der anderen entfielen. Das kann die Meisterschaft oder Auf- u. Abstieg entscheiden. Den SSV stört das zwar weniger, da die Ziele unwesentlich betroffen sind, aber Aufstiegswillige sehen das ganz anders. Auch wir haben zu den Vorgängen, die ja eindeutig auch zu Lasten Dritter gehen, eine Meinung ohne uns Vereinsintern einzumischen. Plauen war 2015 schon mal pleite. Trotzdem wurde bald wieder Richtung Regionalliga aufgerüstet u. die „Zweite“ stieg gleich mal in die Landesliga auf. Genügend Spieler hatte man ja, nach eigenen Angaben vor der Saison. Wirtschaftlich offensichtlich aber Harakiri. Die neue Aufteilung an Tabellenspitze- u. Ende sieht nun so aus:                                                                 

 

Spitze: 1. Lößnitz 32 Punkte (15 Spiele), 2. Großenhain 30 (14), 3. Hohenstein-E. 30. (14), 4. Grimma 27 (14). Großenhain, u. Grimma verloren 3 Punkte, Hohenstein - Ernstthal hatte noch nicht gegen den VfC gespielt. 

Abstiegszone: 12. Zwenkau 13 (15), 13. Reichenbach 12 (14), 14. Eutritzsch 12 (14), 15. Chemnitz 11 (15). Zwenkau profitierte da sie nur 1 Punkt geholt hatten. Alle weiteren in diesem Bereich verloren 3 Punkte. Für den SSV entfällt somit auch gleich mal der Auftakt zur 2. Halbserie u. beginnt erst eine Woche später mit einem schweren Spiel in Hohenstein – Ernstthal. Die Karten für Meisterschaft u. Abstieg werden etwas neu gemischt, auch wenn die 4 Nachholspiele absolviert sind. Absteigen werden nun offiziell noch 2 Teams.  


geschrieben von: R. Reuter am 30.01.2018

RÜCKBLICK HINRUNDE SACHSENLIGA SAISON 2017/2018 TEIL 1

 

Auf die 16. Spieltage 2017 wurde mit Berichten eingegangen. Zum Jahresende soll das mit einem Fazit der Liga u. im zweiten Beitrag über das Abschneiden des SSV zusammengefasst werden. Ein genauer Abschluss ist aufgrund von 5 nachzuholenden Spielen nicht möglich. Tendenziell wird sich auch dann bis auf geringe Platzwechsel nicht mehr viel ändern. Mit der Beurteilung der 1. Halbserie wird auch Bezug auf die Einschätzung zur Liga vor Beginn der Saison genommen. Grundsätzlich ist festzustellen, dass es in den Begegnungen im Bezug der Leistungen u. Ergebnisse meist „recht eng“ herging. Das spiegelt sich auch in der Tabelle wieder. Natürlich gab es auch einige hohe Ergebnisse. Ein dominanter Überflieger der Liga – 48 Punkte waren zu vergeben - ist nicht zu sehen. Die vermeidlichen Favoriten nahmen sich die Punkte gegenseitig ab, ließen auch manche gegen Außenseiter liegen. Lange hatte dadurch fast die halbe Liga zumindest Kontakt zur Spitze.

 

Mit den letzten Spielen kristallisierte sich aber doch noch die übliche Einteilung - Tabellenspitze, Mittelfeld, Abstiegsgefährdet – heraus.

 

Spitzenfeld: 1. Großenhain (33 Punkte), 2. Lößnitz (32), 3. Grimma (30), 4. Hohenstein-Ernstthal (30).            

Mittelfeld: 5. Markranstädt (26), 6. Riesa (25), 7. Markkleeberg (24), 8. Niesky (22), 9. Pirna-Copitz (20), 10. Radebeul (20), 11. Glauchau (18).                             Abstiegszone: 12. Reichenbach (15 Punkte), 13. Eutritzsch (15), 14. Rapid Chemnitz (14), 15. Zwenkau (14), 16. Plauen II. (1, nach 6 Punkten Abzug).                                                                                                                                        

Im Abstiegsgeschehen ist in den letzten Wochen eine Tendenz zu verzeichnen die noch eine sehr spannende 2. Halbserie auch für diesen Bereich erwarten lässt. Nach 9 Spieltagen stand Zwenkau Punktlos u. abgeschlagen auf dem 16. Platz. Aufsteiger Eutritzsch hatte da bereits seine 15 Punkte, ausschließlich daheim geholt, u. belegte den 7. Platz. Rapid Chemnitz, mit Toptorjäger Mielke – 15 Treffer - wollte vorn mitspielen. Laut Magazin „Fußball in Sachsen“ hatten die Spieler selbst einen Platz zwischen 1 u. 5 angepeilt. Rapid bekam wohl große Probleme u. a. durch Verletzungen. Reichenbach u. Zwenkau haben ihre Ziele - weg von den Abstiegsplätzen, hin ins Mittelfeld - derzeit nicht ganz erreicht. Nach der jüngsten Entwicklung sind sie aber auf einen aussichtsreichen Weg dahin. Die weiter Landesligateilnahme von Plauen II. wurde vor Wochen in Frage gestellt. Seitdem hat man davon nichts mehr gehört. Der Punktabzug aufgrund zu weniger Schiedsrichter lässt den vorher noch möglichen Klassenerhalt nur noch geringe Chancen.          

In „Stein gemeißelt“ ist der Führungsanspruch des Spitzenquartetts noch nicht. Sie werden aber bis zuletzt um die Meisterschaft mitspielen. Mit Grimma u. Hohenstein - Ernstthal wurden zwei Vereine ihrer Rolle als Mitfavoriten gerecht. Der FC Grimma hat eine in allen Reihen starke Mannschaft, tat sich aber zu Beginn schwer u. schloss erst in den letzten Wochen in die Spitze auf. Aufsteiger Großenhain spielte eine gleichermaßen sehr gute u. überraschende Saison. Hohenstein – Ernstthal hat mit 2 Nachholspielen rechnerisch die beste Punktausbeute. Zuhause ungeschlagen, holten sie gegen die ärgsten 3 Mitbewerber 7 von 9 möglichen Zählern. Ein Geheimtipp ist Lößnitz nach meist überzeugenden Leistungen - nur die 0:1 Heimniederlage gegen Plauen überraschte – schon lange nicht mehr.

Markranstädt u. Markkleeberg spielten von Beginn an ganz vorn mit, verloren zuletzt etwas den Kontakt dahin. Kickers belegte sogar einige Wochen den 1. Platz. Der SSV hatte mit 6 Auswärtssiegen die beste Bilanz auf fremden Plätzen, zuhause gelangen nur 2 Siege. Aufgrund der unterschiedlichen Spielanzahl – teils 9:6 Heim/Auswärts – u. unterschiedlichen Spielstärken der entsprechenden Gegner ist das nur bedingt aussagefähig. Beide Teams können mit dem Abschneiden in Hinblick ihrer vor der Serie definierten Ziele zufrieden sein. Kontakt zum Abstiegsbereich jederzeit vermeiden, möglichst mit einstelligen Tabellenplätzen, hieß es. An welcher Stelle der Zufriedenheitsskala sich die anderen „Mittelfeldteams“ sehen ist nur schwer zu beurteilen, da es dazu wenig offizielle Aussagen gab. Immerhin reklamierten im Fußballmagazin alle Vereine dieser Kategorie vor der Serie für sich, dass personelle Umbrüche zu meistern sind. Fakt ist, alle Mannschaften aus der Mitte der Liga sind leistungsmäßig in der Lage an einem guten Tag die Spitzenteams zu schlagen. Um aber noch einmal ernsthaft ganz oben anzugreifen ist Konstanz, also in diesem Fall eine Erfolgsserie erforderlich. Für ausnahmslos alle ab dem 5. Platz gilt aber gleichermaßen: Ein Blick nach unten kann aufgrund der 3 Punkteregelung auch nicht schaden. Siehe auch die beschriebene Entwicklung zweier Vereine von 0 auf 14- 15 Punkte, oder umgekehrt, in nur 7 Spieltagen.    


geschrieben vvon: R. Reuter am 20.12.2017        

SPIELBERICHT: FC LÖßNITZ - SSV MARKRANSTÄDT 

 

16. Spieltag Sachsenliga FC Lößnitz 1910 - SSV Markranstädt 4:1 (2:1)

 

Im letzten Pflichtspiel des Kalenderjahres 2017 stand bereits das erste Rückrundenspiel für den SSV auf dem Plan. Gegen den FC 1910 Lößnitz feierten wir am ersten Spieltag der Saison einen 3:2 Heimsieg. Nun war der Weg ins Erzgebirge angesagt. Das Spiel begann bereits in der zweiten Minute positiv für den SSV, ein Eigentor brachte die Mannen von Uwe Ferl in Front. Im weiteren Spielverlauf konnte Markranstädt jedoch der Offensivkraft von Lößnitz wenig entgegensetzen und kassierte kurz vor der Pause einen Doppelschlag, der moralisch schwer aufzuarbeiten war. In der zweiten Halbzeit machte der Toptorschütze der Lößnitzer Philipp Hauck mit seinen Treffern zwei und drei in diesem Spiel den Deckel drauf. Somit überwintert der SSV nach dieser Auswärtsniederlage auf Platz fünf in der Liga, die Lößnitzer klettern derweil auf Rang zwei. 

 

Tore: 0:1 Baumann (2. Eigentor), 1:1 Werneke (43.), 2:1 Hauk (45. + 1), 3:1 Hauk (63.), 4:1 Hauk (76.)

 

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Saalbach, Kunze (60. M. Werner), Reinhardt, Hildebrandt, Nüchtern, S. Seifert, Scheithauer, Berger (72. T. Seifert)

 

Wechselspieler: Hübner, Glänzel,M.Werner, T.Seifert

 

Schiedsrichter: Kaminski

 

Zuschauer: 50 


geschrieben von: R.Reuter am 10.12.2017

SPIELBERICHT: VfB EMPOR GLAUCHAU - SSV MARKRANSTÄDT

 

15. Spieltag Sachsenliga VfB Empor Glauchau – SSV Markranstädt 1:2 (0:1)

 

Der SSV holte auswärts im letzten Spiel der 1. Halbserie 3 wichtige Punkte u. behauptet sich weiter im Vorderfeld der Landesliga. Der Sieg war schwer erkämpft, da VfB Empor mit allen Mitteln den Heimerfolg wollte um nicht in den Abstiegsbereich zu geraten. Der SSV stellte sich auf deren rustikale Spielweise, sowie den gefrorenen u. grenzwertig holprigen Rasenplatz (daneben ein guter Kunstrasen), bis auf wenige Ausnahmen gut ein. Schreck gleich zu Beginn, Christian Wings musste im 1:1 gegen einen durchgelaufenen Stürmer klären. Dann die schnelle Führung durch Eric Berger, der rechts entwischt war u. flach ins lange Eck traf. Tom Seifert hatte ihn gut angespielt. Raik Hildebrandt prüfte gleich noch den Hüter mit Distanzschuss. Glauchau versuchte immer wieder mit langen Bällen, vornehmlich auf den in der Spitze agierenden Kapitän Pfoh zu Chancen zu kommen. Nach Eckball touchierte ein Kopfball in der 20. Minute die Querlatte u. gleich danach verhinderte Wings den möglichen Ausgleich. Der SSV nahm zunehmend wieder den Spielfaden auf. Durch zeitiges stören wurden die langen Bälle vermieden, selbst mal wieder etwas spielerisch gelöst u. Akzente gesetzt. Ausdruck davon war ein Pfostenschuss von Berger, eine gute Abschlussposition Christian Rothes u. Patrick Scheithauers Schuss, ganz knapp daneben. Eigentlich war das 0:2 fällig. Es fiel aber nicht u. sollte sich rächen. Trotz eindeutiger Traineransage zur Pause stand keine Minute nach Anpfiff Thiam links völlig blank.  Er ließ sich das Angebot nicht nehmen u. netzte sicher ein. Das war aus SSV- Sicht nicht nötig, aber mit einiger Übersicht ordneten sie sich schnell wieder um in den folgenden 15 Minuten auch spielerisch eine Antwort zu finden. Auch Glauchau zeigte in der 2. Halbzeit, dass es allein mit „Langholz“ an diesem Tag nicht getan war. Es bedurfte aber erst einer Unkonzentriertheit des SSV um ihre nächste Chance zu kreieren. Dabei entwischte Ludwig an der Mittellinie mit Ball allein durch. Am Strafraum ging ihm Kraft u. Konzentration aus u. sein Schuss vorbei. (62.). Beide Teams wollten unbedingt den „Dreier“ u. gingen ins Risiko, sodass es in der 2. Hälfte sehr spannend, aber zuletzt auch hektisch zuging. Mit Martin Werner u. Marcel Nüchtern brachte Uwe Ferl frische offensive Kräfte. Werner verlängerte per Kopfball auf Berger, der allein auf u. davon nicht traf. (68.). Nach Eckball hatte Marcus Saalbach in der Spielertraube die Lufthoheit u. Tino Oechsner bugsierte das Leder am Boden aus Nahdistanz ins Tor. Glauchau gab nach diesem Wirkungstreffer nicht ganz auf u. prüfte Wings noch einmal, der zur Ecke abwehren konnte. Der SSV war routiniert genug, gab sich keine Blöße mehr, spielte sogar gut abgesichert nach vorn, dabei Eckbälle u. Freistöße herausholend. Martin Werners 18-Meter Freistoß wehrte Torhüter Seyfarth zur Ecke ab. Das Spielfazit wurde bereits zu Beginn gezogen. Der SSV hat das Kampfangebot der Gastgeber in jeder Beziehung angenommen u. ohne spielerisch zu glänzen - dass ging bei diesen Rahmenbedingungen kaum - verdient gewonnen.  

 

SSV: Wings, J. Werner, Saalbach, Oechsner, Glänzel, Reinhardt, Rothe, Hildebrandt, T. Seifert (65. Nüchtern), Scheithauer, (65. M. Werner), Berger

 

Wechsler: Hübner, Kunze, Nüchtern, M.Werner                 

 

Tore: 0:1 Berger (4.), 1:1 Thiam (46.), 1:2 Oechsner (79.)

 

Schiedsrichter: Klemm

 

Zuschauer: 50


geschrieben von: R. Reuter am 04.12.2017

 

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FC GRIMMA

 

14. Spieltag Sachsenliga SSV Markranstädt – FC Grimma 0:1 (0:1)

            

Das letzte Heimspiel 2017 konnte unser SSV trotz großem Kampf u. guter Spielweise nicht gewinnen. Die Zuschauer sahen über die gesamte Spielzeit ein rassiges Match welches an Spannung nicht zu überbieten war. Von Anbeginn entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für Grimma in Hälfte eins. Engler rutschte in aussichtsreicher Position im Strafraum aus (10.). Brand köpfte recht frei daneben (18.) u. Christian Wings rettete im 1:1 gegen Jackisch. (22.). Der SSV erzeugte 2 x größere Torgefahr durch Patrick Scheithauer (Zuspiel M. Werner) rechts durch, aber auch drüber (16.), sowie Martin Werners Kopfball (29.) nach Flanke von Tom Seifert. Ein „Elfer“ brachte dann den nominellen Vorteil für Grimma als Raik Hildebrandt Ziffert an den Beinen kontaktierte. Dieser Konstellation ließ für den SSV in Anbetracht der gefährlichen Angreifer der Gäste für die 2. Halbzeit wenig Gutes erwarten. Aber weit gefehlt, Markranstädt entfachte nun einen kaum unterbrochenen Sturmlauf dem leider nur eins fehlte: Die Tore. Da ist es immer angesagt auf einen guten Gästehüter zu verweisen. Aber was dieser Jan Evers so alles zu Eckbällen abwehrte war einfach Klasse. Allein zwischen 50. u. 70. Minute ließ er den Torschrei 5 x verstummen. Gut platzierte Kopfbälle u. Schüsse u. a. von Tino Oechsner, Sebastian Seifert, Tom Seifert, Scheithauer u. Tarik Reinhardt verwehrte er den Einschlag. Grimma konnte sich vorübergehend noch mal etwas Luft verschaffen u. kam 2, 3 Mal zu Gelegenheiten. Das war nicht verwunderlich bei der totalen Offensive des SSV, die dann zu einem regelrechten Belagerungszustand bis zur 97. gespielten Minute führte. Selbst der SSV Hüter ging bereits sehr früh mehrmals mit nach vorn u. verfehlte per Kopf ebenfalls nur knapp. Neben dem Grimmaer Torwart muss man auch die leidenschaftliche Abwehrschlacht der Gäste nennen, die auch noch andere Einschläge mit fast allen Körperteilen verhinderten. Hart u. robust, etwas anderes blieb ihnen da auch nicht übrig, hatte allein in der 2. Halbzeit 4 gelbe Karten für den FC nach Foulspiel zur Folge, aber alles noch im Rahmen des Kampfes. Vorzuwerfen haben sich die SSV-Kicker rein gar nichts. Auch wenn Pässe nicht immer ankamen, wo gibt es das überhaupt ?, sie haben mit einem Mix von spielerischen Mitteln, großer Kampf- u. Laufbereitschaft alles versucht. Das Glück war an diesem Tag absolut nicht auf ihrer Seite. Lesenswert u. zu empfehlen die sehr realistische, ausführliche Schilderung auf der Seite des FC Grimma unter 1. Mannschaft Spielberichte.   

       

SSV: Wings, Rothe, Oechsner, Glänzel, J. Werner, Reinhardt, S. Seifert, Hildebrandt, T. Seifert (87. Baumann), M. Werner, Scheithauer (75. Kunze)

 

Wechselspieler: Klimas, Nüchtern, Bittner

 

Torfolge: 0:1 Engler (37.) Strafstoß

 

Gelbe Karten 3 x SSV, 5 x Grimma

 

Zuschauer: 120

 

Schiedsrichter: Leonhardt, Meisel, Lorenz

 

Die Ergebnisse des 14. Spieltages waren teils überraschend u. zeigen was die Tagesform so alles mit sich bringt. So das 2:4 zwischen Chemnitz und Zwenkau, das 2:0 von Reichenbach gegen Riesa. Hohenstein – Ernstthal geht mit 2:1 gegen Lößnitz an die Spitze. Erst nach dem letzten Spieltag der 1. Halbserie, den gleich folgenden 1. Spieltag der Rückrunde u. den Nachholspielen wird es eine aussagekräftige Wertung vor der Winterpause geben.


geschrieben von: R. Reuter am 27.11.2017

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - BSG STAHL RIESA

 

Nachholspiel 10. Spieltag Sachsenliga SSV Markranstädt – Stahl Riesa 1:1 (1:0)

 

Der SSV begann gleich recht zügig und stellte Riesas Abwehr vor einige Probleme. Tom Seifert wurde in aussichtsreicher Position gelegt (10.). Das hatte die erste von insgesamt 11 gelben Karten (6 x SSV) zur Folge. Dann steckte Patrick Scheithauer einen prima Pass auf Eric Berger durch. Der Torjäger ging noch am Keeper vorbei, erreichte aber seinen vorgelegten Ball nicht mehr (12.). Aus etwa 30 Metern von Halbrechts traf Raik Hildebrandt zur Markranstädter Führung. Der Ball war sicher haltbar. Tarik Reinhardt verfehlte mit Kopfball das Tor, auch Scheithauer nach erneutem Eckball mit dem Kopf ganz knapp das Leder. Betreffs der 1.  Halbzeit gab es an der Spielweise des SSV wenig zu beanstanden, höchstens dass man nicht den zweiten Treffer machte. Schade auch die frühe verletzungsbedingte Auswechslung von Jens Werner. Gerade über links lief es von Anfang an recht gut für den SSV. Werners Vertreter Kilian Kunze sorgte zu Beginn der 2. Halbzeit für die spektakulärste Aktion des Spiels. Mit Direktabnahme u. aus beachtlicher Distanz ging sein Diagonalball über den Hüter an den Innenpfosten, aber eben nicht ins Tor. Riesa wollte nun den Ausgleich, übernahm das Kommando u. hatte viele Eckbälle u. Freistöße. Der SSV verlor zusehends seine Linie, bekam oft keinen Zugriff auf die Gegenspieler. Durchaus vorhandene Konterchancen wurden nicht gut ausgespielt. Dazu kam das kaum Entspannung bringende Kartenfestival. Bei einigen üblen Attacken in der 1. Halbzeit wäre so konsequentes Eingreifen angebrachter gewesen u. hätte den Aktionismus der 2. Hälfte ersparen können. Christian Wings erster Fehler seit Wochen brachte für Riesa den Ausgleich mit einem Heber ins verlassene Tor. In Unterzahl – gelb rot für Berger -  rettete der SSV Hüter 2 Mal mit tollen Reflexen den Punkt.

   

SSV: Wings, Rothe, Oechsner, Glänzel, J. Werner (21. Kunze), Reinhardt, Hildebrandt, T. Seifert (72. Nüchtern), S. Seifert (82. Saalbach), Scheithauer, Berger

 

Wechselspieler: Hübner, Kunze, Nüchtern, Saalbach

 

Tore: 1:0 Hildebrandt (20.), 1:1 Kiontke (82.)

 

Zuschauer: 180


geschrieben von: R. Reuter am 23.11.2017

SPIELBERICHT: VfB ZWENKAU 02 - SSV MARKRANSTÄDT

 

13. Spieltag Sachsenliga VfB Zwenkau – SSV Markranstädt 1:5 (0:3)

 

Der SSV kommt sofort gut ins Spiel u. gestaltet das Ergebnis gleich optimal. Einen Freistoß von Raik Hildebrandt köpft Marcus Saalbach gekonnt energisch ein. Dann schickt Christian Rothe über rechts Eric Berger. Der läuft den Zwenkauern davon u. erhöht sicher. Der VfB ist sichtlich beeindruckt, versucht dann über den Kampf ins Spiel u. zum Anschluss zu kommen. Markranstädt lässt aber wenig zu u. spielt diszipliniert weiter. So gelingt die Torerhöhung nach toller Kombination über Marcel Nüchtern, Rothe u. Eric Daubitz. Dabei wird Zwenkau völlig ausgespielt. Offensichtlich im Gefühl der sicheren Führung lässt der SSV nach der Pause die „Zügel schleifen“ u. kommt sofort in Bedrängnis. Das hat nicht allein die engere Abwehr zu verantworten, sondern das deutliche Nachlassen in allen Mannschaftsteilen. Nur Christian Wings im Tor u. Zwenkaus Unvermögen im Abschluss war es zu verdanken, dass die Partie nicht noch mal spannend wird. Markranstädt hat weiter Möglichkeiten auch nach vorn, spielt aber nicht mehr konzentriert u. sicher wie in den ersten 45 Minuten. Der VfB spielt jetzt gut u. mit viel Elan, zeigt das die Punktgewinne der letzten Wochen kein Zufall waren. Die sinnfreie Attacke von Olbricht gegen Wings (60.) sah aber stark nach einer unfreiwilligen Pause für Beide in den kommenden Spielen aus. Christian konnte erst nach längerer Behandlung u. deutlich gezeichnet bis zum Abpfiff spielen. Das war eher ein Zeichen für den SSV die Aufgaben nun wieder ernsthafter wahrzunehmen. Über den eingewechselten Tom Seifert, Daubitz u. den Abschluss von Berger zum 0:4 zeigten sie wie Fußball gespielt wird. Seifert wurde danach Strafstoßreif ein Treffer verwehrt. Zwenkau kam in den Schlussminuten noch zu einem Pfostenschuss. In Überzahl nutzten sie dann eine Unkonzentriertheit der SSV – Abwehr zum 1:4. Daubitz lag dabei, ohne Fremdverschulden, verletzt im Spielfeld. Aufgrund seiner starken Blessur im Fußgelenk schied er dann aus. Nach dem 5. Tor wurde der Wechsel nicht mehr vorgenommen. In Unterzahl stellte Tarik Reinhardt noch schönem Zuspiel von Nüchtern den Endstand her. Der SSV hat diese schwierige Auswärtsaufgabe insgesamt mit Bravour gelöst. Trainer Uwe Ferl hat aufgrund der anstehenden Belastungen die kleinen personellen Möglichkeiten in der Breite genutzt u. sah erfreut das es an diesem Tag passte. Durch diesen Sieg bleibt der SSV im vorderen Drittel der Tabelle ordentlich aufgestellt.

 

Tore: 0:1 Saalbach (4.), 0:2 Berger (7.), 0:3 Daubitz (40.), 0:4 Berger (76.), 1:4 Schlesinger (87.), 1:5 Reinhardt (90.)     

 

SSV: Wings, Rothe, Saalbach, Glänzel, J. Werner, Reinhard, Hildebrandt, Nüchtern, Daubitz,  M. Werner (65. T. Seifert), Berger                                        

 

Wechselspieler: Hübner, S. Seifert, Oechsner, Scheithauer, T. Seifert  

 

Zuschauer: 90

 

Schiedsrichterteam: Wadewitz, Franke, Krüger


geschrieben von: R. Reuter am 19.11.2017

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - GROßENHAINER FV 90

 

12. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt - Großenhainer FV 1:1 (1:1)

 

Großenhain begann sehr stark u. setzte den SSV von Beginn an unter Druck. Christian Wings musste einige mal groß klären. Gegen den Nachschuss von Krüger hatte er keine Chance.

Markranstädt fing sich dann u. der Ausgleich gelang. Martin Werner hatte Eric Berger gut freigespielt, der überlegt einschoss. Der SSV übernahm die Spielhoheit bis zur Halbzeit. Das auch in Hinsicht der Chancenvorteile die eine Führung des SSV durchaus verdiente. Torhüter Roßmüller konnte sich nun ebenso auszeichnen. Er hielt einen guten Schuss von Martin Werner (28.) u. wehrte auch dessen tollen Freistoß  zur Ecke ab (32.). Es gab noch weitere  Möglichkeiten für den SSV teils nach ansehnlichen Kombinationen. In dieser Zeit waren die Gäste kaum noch gefährlich, da alle Markranstädter sich sehr gut auf ihr Spiel eingestellt hatten. Markranstädt hatte noch weitere Möglichkeiten, die Gäste waren stark in ihrer Hälfte gebunden. Kurz vor der Pause vergab Werner die größte Chance zur Führung als er den Ball freistehend an die Lattenunterkante knallte. Das hohe Tempo auf beiden Seiten hielt auch nach der Pause noch 15 Minuten an. Gleich nach Anpfiff hatte Berger eine Möglichkeit, verzog aber knapp. Die Gäste wurden nun wieder gefährlicher u. hatten ebenfalls noch Möglichkeiten. Das Spiel war bis zum Schlusspfiff des ruhig u. ordentlich leitenten Markowitz h umkämpft. Gemessen an den Chancen u. Spielanteilen kann man von einem gerechten Ergebnis sprechen, insofern es so etwas gibt.

 

Tore: 0:1 Krüger (7.), 1:1 Berger (14.)

 

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Glänzel, S. Seifert, Reinhardt, Hildebrandt, Nüchtern,

 

Daubitz, M. Werner (82. Scheithauer), Berger

Wechselspieler: Hübner, T. Seifert, Frenzel, Scheithauer, Rothe, Kunze

 

Großenhain: Roßmüller, Walther, Bachmann, Meißner, Wehrauch, Kirsche, Haschke, Volkmann, Krüger, Marx, Schwitzky

Wechselspieler: Marcon, Lotzmann, Löffler, Anders

 

Zuschauer: 150 

 

Schiedsrichter: Markowitz (Zwickau), Kosmale, Ordon


geschrieben von: R. Reuter am 13.11.2017

SPIELBERICHT: FV EINTRACHT NIESKY - SSV MARKRANSTÄDT

 

11. Spieltag Sachsenliga FV Eintracht Niesky - SSV Markranstädt 2:1 (1:1)

 

Diese Niederlage hätten sich die Markranstädter ersparen sparen können. Sicher gab es personelle Engpässe, aber die Aufstellung war noch ganz ordentlich. Der  zur Verfügung gestellte "Kunstrasenplatz" verdiente diese Bezeichnung nicht. Dabei stand ein normaler Rasenplatz gleich daneben zur Verfügung. Unser Trainer Uwe Ferl stellte aber vor dem Spiel u. auch nach der Niederlage das nicht in den Mittelpunkt, da ja beide Teams damit zurecht kommen mussten. Es hätte nur einer ordentlichen u. konzentrierten Leistung, wie zuletzt mehrfach geboten, sowie Annahme der sch.........Bedingungen bedurft um denoch zu punkten. Das war nur in den ersten 25 Minuten der Fall. Da setzte der SSV seine Vorgaben um, stand hinten gut u. spielte ordentlich nach vorn. Lohn war die verdiente Führung. Nach guter Kombination spielte Patrick Scheithauer final zu Eric Berger der einschoss. Überraschend lief gleich danach für die Markranstädter immer weniger. Sie gaben die Initiative ab ohne das etwa Niesky besser spielte. Sie hatten kaum Chancen, kamen aber mit Hilfe der SSV- Abwehr zum Ausgleich. Das gleiche Bild in der 2. Halbzeit. Unserem Team gelang sehr wenig, sodass die Niederlage letztendlich nicht unverdient war. Für Niesky (10. Platz 14 Punkte) war es der erste Heimsieg der Saison. 

        

Tore: 0:1 Berger (22.), 1:1 Schneider (28.), 2:1 Richter (59.)

 

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Saalbach, Reinhard, Hildebrandt (84. Bernsdorf), Nüchtern, Frenzel (52. Kunze), M. Werner, Berger, Scheithauer

 

Wechselspieler: Egi, Bernsdorf, Kunze

 

Der 11. Spieltag brachte auch für andere "gut Platzierte" ein negatives Erlebnis. Spitzenreiter Hohenstein Ernstthal (21 Punkte) verlor überraschend, weil hoch, 1:4 in Zwenkau. Die damit erstmals siegten u. wieder wie vorausgesagt Hoffnung schöpfen können. Plauen II. trat in Grimma nicht an u. erwägt seine Mannschaft abzumelden. Zu diesen Vorgang wird zu berichten sein. Großenhain (3. Platz/23 Punkte), nächster Gegner des SSV, triumphierte 5:0 gegen Radebeul. Lößnitz (2./ 23) u. Markkleeberg (1./24) gewannen knapp mit 1:0 in Glauchau u. Reichenbach. Die Sieger stellen nun das Führungstrio an der Tabellenspitze. Grimma (5./18) u. der SSV (6./18) haben ja noch ein Spiel weniger. 


geschrieben von: R. Reuter am 06.11.2017 nach Information des Funktionsteams

 

SPIELBERICHT: REICHENBACHER FC - SSV MARKRANSTÄDT

 

9. Spieltag Sachsenliga: Reichenbacher FC - SSV Markranstädt  0:3 ( 0:0)

 

Eine konzentrierte Leistung war zur Vorschau genannt worden um in Reichenbach „Zählbares“ mitzunehmen“. Das wurde erfüllt u. ein klar verdienter Sieg eingefahren. In der 1. Halbzeit passierte nicht allzu viel, aber schon da war der SSV dominierend. Sie standen in der Abwehr sicher u. kompakt, ließen nichts zu. Technisch beschlagener als der Gegner u. laufstark wurde ganz gut nach vorn gespielt. Zwingende Chancen waren vorerst nicht zu verzeichnen, da im letzten Drittel im Belang von Passgenauigkeit u. Laufwegen noch „Luft nach oben“ war. Etliche Torabschlüsse ließen aber auf Erfolg hoffen. Der FC war fleißig bemüht, versuchte über den Kampf ins Spiel zu kommen. Es blieb  90. Minuten beim Versuch, da die Gastgeber einfach zu viel Fehler machten u. den meist clever agierenden SSV kaum in Bedrängnis brachten. Der „Dosenöffner“ zum Sieg war das schnelle Führungstor nach der Pause. Marcel Nüchtern düpierte mit einem “zweiten Ball“ die gesamte Abwehr über die Mitte, den Tarik Reinhard einköpfte. Die Abseitsfalle der Reichenbacher klappte nicht. Der SSV nutzte nun große Räume. Raik Hildebrandts Schuss meisterte der  gute Hüter Michel Bößneck (55.). Kurz darauf die SSV- Doppelchance zur Vorentscheidung. Eric Berger scheiterte aus Nahdistanz am Torwart, Jens Frenzels guten Nachschuss wehrte ein Spieler im Torraum ab. Dann machten sie es über links zum 0:2 aber richtig gut. Letztendlich spielte Frenzel quer den freien Berger an, der sicher einschoss. Ein Konter, nach Eckball von Christian Wings eingeleitet, konnte Patrick Scheithauer zum dritten Treffer nutzen. Berger hatte sich gegen letzten Mann energisch durchgesetzt u. spielte frei vor dem Torwart uneigennützig ab. Tom Seifert zwang Bößneck auch noch mal zu einer großen Parade (85.).  

Mit diesem Sieg hat sich der SSV weiter im Vorderfeld der Tabelle etabliert – 4. Platz, zwei  Punkte hinter dem 1. Lößnitz - u. kann den nächsten Spielen mit Spannung entgegen sehen.       

  

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Glänzel, S. Seifert, Reinhardt, Hildebrandt, Nüchtern, Frenzel (80. T. Seifert), Berger, M. Werner (70. Scheithauer)

 

Wechselspieler: Hübner, Daubitz, Rothe, T. Seifert, P.Scheithauer

 

Tore: 0:1 Reinhardt (47.), 0:2 Berger (70.), 0:3 Scheithauer (75.)

 

Schiedsrichter: Näther, Wehnert, Fiedler

 

Zuschauer: 130


geschrieben von: R.Reuter am 23.10.2017

 

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV LIPSIA 1893 EUTRITZSCH

 

8. Spieltag Sachsenliga: SSV Markranstädt – SV Lipsia 93 Eutritzsch 6:2 (2:1)

Das Spiel der punktgleichen Tabellennachbarn gewann Markranstädt in dieser Höhe überraschend klar. Der SSV hatte sich nach 2 Niederlagen u. Spielpause bei wieder entspannter Personallage viel vorgenommen. Von Beginn an wurde Lipsia unter Druck gesetzt. Martin Werner gelang das 1:0 mit Freistoß ins kurze Eck. Einen Flugball von Markus Saalbach verwandelt Jens Frenzel zum 2:0. Die aufmerksame SSV - Abwehrarbeit ließ bei hauptsächlich langen Bällen der Gäste wenig zu. Das Anschlusstor fiel aus dem „heiterem Himmel“. Der lange Matti Hamm wurde beim Kopfball nach Freistoß kaum attackiert. Die Frage in welche Richtung das Spiel gehen würde beantwortete der SSV nach der Pause eindeutig für sich. Sie bestimmten das Spielgeschehen ziemlich klar. Hier nur die Aufzählung einiger Möglichkeiten u. der Treffer. M. Werner trifft per Freistoß die Latte (48.). Mit toller Direktabnahme einer Frenzel- Flanke erzielt er das sehenswerte 3:1. Bei einer Eingabe von Raik Hildebrandt über rechts überköpft Patrick Scheithauer die Abwehr, Eric Berger drückt endgültig zum 4:1 ein. Christian Wings verhindert nach Eckball einen Gegentreffer. Das 5:1 erzielt Scheithauer per Kopf u. Flanke von Marcel Nüchtern. Frenzel trifft den linken Torpfosten. Tom Seifert  erobert  energisch den Ball u. der omnipräsente Nüchtern trifft zum 6:1. Die Gäste erzielen ihren zweiten Treffer per Kopfball nach Rechtsflanke.                                                                            Fazit: Individuelle Vorteile u. gute Teamarbeit des SSV mit klaren Spiel- u.- Chancenanteilen, sowie einer ordentliche Fitness bis zuletzt bringen den verdienten Sieg. Damit bleibt der SSV auf dem 5. Platz mit 15 Punkten weiter in guter Position.

         

SSV: Wings, J. Werner, Glänzel, S. Seifert, Saalbach, Reinhard, Hildebrandt (80. T. Seifert), Nüchtern, Frenzel, Berger (80. Daubitz), M. Werner (64. Scheithauer)

 

Wechselspieler: Hübner, Kunze, Hahnefeld, T. Seifert, Scheithauer, Daubitz

 

Torfolge: 1:0 M. Werner (8.), 2:0 Frenzel (18.), 2:1 Hann 36.), 3:1 M. Werner (57.), 4:1 Berger (66.), 5:1 Scheithauer (78.), 6:1 Nüchtern (88.), 6:2 Komatsu (90.)

 

Schiedsrichter: Stary, Jautze, Obenaus

 

Zuschauer: 180  

 

Ergebnisse 8. Spieltag:                                                                                          

Hohenstein - Ernstthal - Riesa               3:1                                                           

Rapid Chemnitz - Markkleeberg            2:3                                                                   

Lößnitz - Großenhain                            4:0                                                                

Plauen II. - Niesky                                 1:0                                                                    

Markranstädt - Eutritzsch                      6:2                                                          

Glauchau - Zwenkau                             2:1                                                                       

Radebeul - Reichenbach                      1:1                                                                    

Grimma - Pirna                                      6:1

 

Kickers siegt weiter u. rückt mit 18 Punkten auf den 1. Platz. 2. Lößnitz (17) unterstreicht seine Spielstärke, gewinnt das Spitzenspiel der Aufsteiger gegen den jetzt 4. Großenhain (16) u. bleibt ganz vorn dran. 3. Hohenstein- Ernstthal (17), 5. SSV (15), 6. Grimma (14) halten Kontakt nach oben. Die ambitionierten Chemnitzer (11) verlieren nach Heimniederlage „an Boden“. Plauen II. siegt u. holt die ersten Punkte. Zwenkau verliert zwar nur knapp bleibt, daher aber weiter ohne jeden Punkt.


geschrieben von: R. Reuter am 16.10.2017     

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - BSC RAPID CHEMNITZ

 

6. Spieltag Sachsenliga, SSV Markranstädt – BSC Rapid Chemnitz 3:6 (0:3)

 

Trotz einiger Probleme u. Umstellungen hatten sich die Markranstädter ganz gut auf das Spiel eingestellt. Das hielt nicht lange an, da grobe Fehler die Chemnitzer leicht zu Treffern kommen ließ. Aus eigener Sicht gehen Gegentoren oft Fehler voraus, aber diesmal war es schon extrem. Nur einen Treffer erspielten die Gäste selbst. Das kann man ihnen nicht vorwerfen. Sie nutzten die „Angebote“ clever aus. Beim 0:1 sah der Hüter den Ball im Aus u. alle blieben stehen. Das 0:2 legte der SSV selbst auf, diese Vorlage nutzte der starke Mielke. Der SSV war nun in taktisch schlechter Position. Sie mussten das Spiel machen, während Chemnitz auf Fehler u. Konter wartete. Der SSV tat, machte u. mühte sich, 4 Schüsse aus guter Position gingen übers Tor. Eric Berger frei durch wurde vom Linienrichter gebremst, Martin Werner verfehlte aus Nahdistanz. Nach Handspiel Rapids hätte man auch ohne „Elfer“ noch das Tor machen müssen. Dagegen erhöhte Chemnitz noch vor der Pause per Strafstoß zum 0:3. Kapitän Marcel Nüchtern musste gesundheitlich angeschlagen passen. Die Markranstädter kämpften unverdrossen weiter, aber Rapid erhöhte zum 0:4, nachdem die Situation doch schon geklärt war. Sebastian Seifert traf den Pfosten (74.). Eric Berger zum 1:4, gut angespielt von Tom Seifert. Dem 1:5 ging ein klares nicht geahndetes Foul voraus. Das 1:6 spielten die Gäste tatsächlich einmal selbst gut heraus. Auch in den Schlussminuten ließ sich der SSV nicht hängen u. kämpfte verbissen um Resultatverbesserung. Jeweils über rechts angespielt gelangen Patrick Scheithauer u. Berger Kopfballtreffer.

 

SSV: Hübner, S. Seifert, Oechsner, Glänzel, Hahnefeld, Kunze (53. Baumann), Reinhard, Nüchtern (45. Scheithauer), T. Seifert, Berger, M. Werner (66. Rothe)  

Wechselspieler: Klimas, Baumann, Rothe, Scheithauer                 

 

Tore: 0:1 Jedinak (12.), 0:2 Mielke (13.), 0:3 Mielke (34. Foulstrafstoß), 0:4 Röthling (65.), 1:4 Berger (77.), 1:5 Mielke (80.), 1:6 Vettermann (82.), 2:6 Scheithauer (84.), 3:6 Berger (86.)

 

Zuschauer:180

 

Schiedsrichter: Markowitz

 

Ergebnisse 6. Spieltag:

Grimma - Großenhain                      1:2                                                                              

Hohenstein-Ernstthal - Eutritzsch     2:0                                                                           

Lößnitz - Riesa                                 7:0                                                                                           

Glauchau - Niesky                            1:3                                                                                     

Plauen II - Reichenbach                   0:2                                                                

Markranstädt - Rapid Chemnitz        3:6                                                                        

Zwenkau - Pirna Copitz                    1:2                                                                                

Radebeul - Markkleeberg                 1:1

 

Grimma vergab im Spitzenspiel die Möglichkeit nach vorn aufzuschließen. Den 1. Platz  behält Großenhain nun allein mit 2 Punkten Vorsprung. Lößnitz zeigt sich weiter sehr stark. u. rückt auf den 2. Platz vor. Vordere Plätze u. Mittelfeld sind noch eng beieinander. Zwenkau u. Plauen II. gelang es nicht gegen direkte Konkurrenz die ersten Punkte zu holen. Der Rückstand zum unteren Mittelfeld beträgt für beide nun schon sechs Punkte.


geschrieben von: R. Reuter am 25.09.2017

SPIELBERICHT: KICKERS 94 MARKKLEEBERG - SSV MARKRANSTÄDT 

 

7. Spieltag Sachsenliga: Kickers 94 Markkleeberg – SSV Markranstädt 1:0 (0:0)

 

Die aus verschiedenen Gründen umformierte Mannschaft des SSV schlug sich, bei den bisher  ohne Niederlage agierenden Kickers, mit der knappsten aller Niederlagen eigentlich recht achtbar. Eigentlich, denn zufrieden war man zum Abpfiff aufgrund des Spielablaufs dann doch nicht. Erstens ist man bei einer Niederlage natürlich meist unzufrieden u. zweitens war trotz aller Umstände an diesem Tag ein Punktgewinn eindeutig drin. Zum Spielverlauf: Nach ausgeglichenem Beginn übernahm Kickers die Initiative u. in der 12. Minute die ersten großen Möglichkeiten nach Pfostenschuss u. nachfolgenden Kopfball über das Tor. Patrick Scheithauer hatte nach einer knappen halben Stunde die Ausgleichsmöglichkeit per Kopf nach Freistoß. Kurz darauf scheiterte Julian Adam freistehend am aufmerksamen Rene Klimas, nachdem der SSV sich über seine rechte Seite zu leicht ausspielen ließ. Martin Werners Kopfballrakete (35.) nach Eckball war von der Marke unhaltbar, aber leider auch vorbei. Nach der Pause kam Markkleeberg mit zwei frischen Spielern u. drängte auf die Führung. Heise schoss übers Tor u. Haufe noch knapper flach vorbei. Die nächste Einladung nahm er dann aber an u. ließ Klimas keine Abwehrchance. Der SSV spielte zunehmend offensiver, Scheithauer konnte nur durch Foul am durchlaufen gehindert werden (70.). Der SSV musste in der Schlussphase den Ausgleich machen, scheiterte mehrfach, auch am guten Alexander Czempik. So als er einen Ball von Marcus Saalbach aus Nahdistanz (85.) u. einen Kopfball von Scheithauer (90.) abwehrte. Bei Kilian Kunzes Nachschussmöglichkeit (85.) war er schon geschlagen, dafür rettete ein Spieler. In diesen aufregenden Schlussminuten zeichnete sich auch noch einmal Klimas aus u. verhinderte das 2:0. Überhaupt gilt ihm unsere ganz große Anerkennung. Der SSV hatte an diesem Samstag keinen aktiven Hüter der I. /II. /Senioren /Junioren zur Verfügung. Jahrelang hat Klimas überhaupt nicht mehr im Tor gestanden, stellte sich dieser Aufgabe u. machte das sehr ordentlich. Das war eine gute Grundlage für einen möglichen Punktgewinn. Das Team kämpfte wieder unverdrossen, machte aber trotz auch guter spielerischer Ansätze zu viel Abspielfehler, besonders im Vorwärtsgang. Und bei der Handvoll Tormöglichkeiten musste einfach auch ein Treffer gelingen. Es bleibt dabei: Die Pause kommt in jeder Hinsicht recht gelegen.

 

SSV: Klimas, Baumann (81. Kunze), Glänzel, Saalbach, J. Werner, Hildebrandt, Nüchtern, S. Seifert, M. Werner (64. Frenzel), T. Seifert (64. Daubitz), Scheithauer

 

Wechselspieler: Egi, Kunze, Frenzel, Daubitz, Hahnefeld 

 

Tor: Haufe (60.)

 

Zuschauer: 120

 

Schiedsrichter: Meisel

 

Ergebnisse 7. Spieltag:                                                                                                        

Pirna- Copitz - Chemnitz              3:3                                                     

Eutritzsch - Radebeul                   2:1                                                                 

Kickers - Markranstädt                 1:0                                                                

Zwenkau - Grimma                      1:4                                                                 

Großenhain - Glauchau               1:1                                                               

Riesa - Plauen II.                         7:0                                                                 

Reichenbach - Hohenstein E.      0:2                                                               

Niesky - Lößnitz                           1:1                         

                            

Durch die Punktverluste von Markranstädt, Lößnitz u. Großenhain bleibt das Tabellenfeld ganz eng zusammen, da die folgenden wieder aufschlossen. Platz 1 bis 10 trennen nur sechs Punkte. Auch die Plätze 11 bis 14 liegen praktisch noch im Mittelfeldbereich. Nur Zwenkau u. Plauen befinden sich derzeit ohne Punktgewinn bereits 7 Punkte dahinter auf den Plätzen 15. u. 16.


geschrieben von: R. Reuter am 01.10.2017

SPIELBERICHT: VfL PIRNA-COPITZ - SSV MARKRANSTÄDT

5. Spieltag Sachsenliga - VfL Pirna – Copitz gegen SSV Markranstädt 1:2 (1:2)

 

Dem SSV gelingt auch im dritten Auswärtspunktspiel ein Sieg. Dieser hätte klarer ausfallen können u. ist schon deshalb sehr verdient. Diesmal sind die Markranstädter von Beginn an dominant u. setzten den Gegner unter Druck. Nach einer tollen Kombination über rechts spielt Jens Werner eine scharfe Eingabe die von Weska vor zwei einschussbereiten Markranstädtern nur noch ins eigene Tor befördert werden kann. Dann wird Jens Frenzel im Strafraum von den Beinen geholt, nachdem er von Raik Hildebrandr freigespielt wurde. Hildebrandt verwandelt den Strafstoß. Der SSV marschiert weiter u. muss eigentlich erhöhen. Nach Fehlpass im Vorwärtsgang u. dann schlechter Abstimmung im Zentrum erzielt Kärger aus 16 Metern unhaltbar den Anschluss. Der SSV verliert nun seine Souveränität u. rettet sich in die Pause. In der 2. Halbzeit lassen sie dank einer stabilen Abwehr aber nicht mehr viel zu, haben selbst drei hochkarätige Chancen, versieben diese aber etwas fahrlässig. So etwas rächt sich oft, da zudem die letzte Viertelstunde in Unterzahl bestritten werden muss. Unsere Abwehr, voran die starken Innenverteidigern Robin Glänzel u. Tino Oechsner, sichert den Sieg.

 

SSV: Wings, J. Werner (76. GB), Oechsner, Glänzel, Hahnefeld, Reinhard, Nüchtern, Hildebrandt, Frenzel (90. Scheithauer), T. Seifert (68. Kunze), Berger (76. S. Seifert),

 

Wechselspieler: Hübner, Scheithauer, Kunze, S. Seifert 

 

Tore: 0:1 Weska Eigentor (7.), 0:2 Hildebrandt (10. Strafstoß), 1:2 Kärger 25.

 

Zuschauer: 100

 

Schiedsrichter: Walther

 

Landesliga Rückblick 5. Spieltag – Fazit & Ergebnisse        

 

Die Abstände von der Spitze bis zum Mittelfeld sind so noch gering. Kein Team konnte sich bisher absetzen, wobei das Trio vorn doch etwas überrascht. Aber, Lößnitz ist stark im Kommen, Grimma schießt sich langsam warm u. erwartet kommendes Wochenende den Tabellenersten. Großenhain. Drei Aufsteiger spielen stark, nur Plauen II. hat Probleme. Gemeinsam mit Zwenkau hoffen sie auf die ersten Punkte um den Anschluss nicht zu verlieren. 

 

Ergebnisse 5 Spieltag Landesliga: 

Markkleeberg - Hohenstein Ernsthal   2:1            

Pirna - Markranstädt                           1:2             

Eutritzsch - Plauen II.                          2:1     

Niesky - Grimma                                 0:4

Großenhain - Zwenkau                       3:1                             

Riesa - Glauchau                                1:1          

Reichenbach - Lößnitz                        1:3            

Rapid Chemnitz - Radebeul                5:2

 

Spieltag und Tabelle nach dem 5. Spieltag hier.


geschrieben von: R. Reuter (nach Angaben unseres Trainers Uwe Ferl) am 17.09.2017

SPIELBERICHT: RADEBEULER BC 08 - SSV MARKRANSTÄDT

 

4. Spieltag Sachsenliga - Radebeuler BC 08 - SSV Markranstädt 0:2 (0:0)

 

Der in 5 Pflichtspielen in der laufenden Saison unbesiegte Aufsteiger BC 08 (nur eine Niederlage in 11 Monaten Punktspielbetrieb) übernahm sofort die Initiative. Sie machten richtig Druck u. versuchten besonders über Töppel u. Richter zum Erfolg zu kommen. Schon in der 2. Minute musste Christian Wings im 1:1 klären. In der 16. Minute wurde die Abwehr wieder leicht ausgespielt konnte dann aber gemeinsam mit dem Hüter mehrere Einschusschancen mit Glück verhindern. Dann wurde der SSV stärker u. brachte Radebeul in Bedrängnis. So z. B. nach Eckball als eine Mehrfachchance zuletzt kurz vor der Torlinie geklärt wurde. Nach der Pause hatte der Gastgeber weiter Probleme, da der SSV- Angriff seine Scheu ablegte u. sich vom starken Deugoue Leugoue nicht mehr beeindrucken ließ. Raik Hildebrandt jagte einen 30- Meterfreistoß knapp über den Kasten u. Patrick Scheithauer verfehlte eine scharfe Eingabe noch knapper. Danach hatte Radebeul zwischen 60. u. 75. Minute Chancen in Führung zu gehen. Müller schoss 2 x aus guter Position drüber u. Richter traf den Innenpfosten. Dann kam Markranstädt zurück, die Abwehr ließ wenig zu, hatte mit Wings einen sicheren Rückenhalt u. nach vorn ging die Post richtig ab. Der gut leitende Schirie Pirogov entschied 2 x nicht auf Foul als Scheithauer (70.) u. Eric Berger (88.) im Strafraum zu Fall gebracht wurden. Ein spielstarker „Hilde“ hatte nach 85. Minuten seinen großen Auftritt. Gut angespielt jagte er den Ball 3 x hintereinander gen Tor. Querlatte, Hüter Schultchen hielten“ ihn 2 x auf. Dann wieder Aluminium u. diesmal rein. Die sich dazwischen werfende BC Abwehr nahm es ungläubig zur Kenntnis. Berger ließ sich nach dem zuvor ungeahndeten Foul nicht mehr aufhalten u. lief allein zum 0:2 durch. Einzelkritik soll der Trainer tätigen. Ein Pauschalurteil brachte Einigkeit: Die „Alten“ haben ihre große Routine stark eingebracht. Jens Werner z. B. zeigte in brenzligen Minuten wie man den Gegner die Spielfreude etwas nehmen kann. Alle anderen gingen an ihre Grenzen. Es herrschte Disziplin im Miteinander. Gelbe Karten 0 für den SSV, 3 x Radebeul. Der SSV hat gut gespielt u. gekämpft, Tore zur richtigen Zeit erzielt u. in Hinsicht des klar aussehenden Ergebnisses durchaus auch Glück gehabt. Mit einem Remis hätten wir auch leben können, aber Tore entscheiden nun einmal. Auf der Radebeuler Homepage ist ein fairer Spielbericht zu lesen, u. a. wird die Spielweise u. Routine des SSV positiv hervorgehoben. Zum Radebeuler BC wäre noch zuzufügen: Gegen sie wird noch mancher Gegner „Federn lassen“. Nicht weil etwa ihr Kunstrasenplatz recht gewöhnungsbedürftig ist, sondern weil sie einfach eine starke Mannschaft haben u. das auch auswärts unter Beweis stellten.

 

SSV: Wings, S. Seifert, J. Werner, Glänzel, Hahnefeld, Reinhard, Frenzel, Nüchtern, Hildebrandt, Scheithauer (78. T. Seifert), Berger

 

Wechselspieler: Hübner, Baumann, Bernsdorf, T. Seifert,

 

Tore: 1:0 Hildebrandt (85.), 2:0 Berger (90. + 2.)

 

Zuschauer: 74 Zahlende

 

Schiedsrichter: Pirogov

 

Ergebnisse 4. Spieltag Landesliga:                                                                                             

VfL Hohenstein Ernstthal – Rapid Chemnitz        3:2                                        

VFC Plauen II. - Kickers 94 Markkleeberg           0:2                                         

FC Grimma - BSG Stahl Riesa                            2:2                                       

FC Lößnitz - Lipisa Eutritzsch                              4:2                                         

VfB Zwenkau - Eintracht Niesky                          1:4                                          

Großenhainer FV - VfL Pirna-Copitz                    4:1                                       

VfB Empor Glauchau  - Reichenbacher FC         4:1       -                                 

Radebeuler BC - SSV Markranstädt                    0:2   

 

Spieltag und Tabelle nach dem 4. Spieltag hier.

            

Es scheint eine spannende Meisterschaft in der Landesliga zu werden. Neben den ausgemachten Favoriten erhebt eine ganze Reihe von Teams den Anspruch vorn mitspielen zu können. Inzwischen outen sich auch die für uns bisher recht unbekannten Mannschaften. Die meisten haben sich gezielt verstärkt, so auch der letzte Spielpartner. Das Positive, der SSV hat 9 Punkte u. steht damit ordentlich da.                                     


geschrieben von: R. Reuter am 10.09.2017

SPIELBERICHT: FSV KROSTITZ - SSV MARKRANSTÄDT

 

2. Rund Sachsenpokal - FSV Krostitz – SSV Markranstädt 2:1 (1:1/1:1) n. Verlängerung

 

Trainer Uwe Ferls Vorstellungen gingen nicht auf. Der Einsatz einiger Spieler fiel wegen Verletzungen aus. Ob es zu einem Sieg gereicht hätte, ist nach dem Ablauf des umkämpften Pokalk(r)ampfes anzuzweifeln. Man wusste um die Heimkampfstärke der Krostitzer, zumal auf einen engen Feldplatz ausgewichen wurde. Zum Spielverlauf: Krostitz ging die Aufgabe engagiert an, aber der SSV in Führung. Nach Einwurf von Kilian Kunze u. Mehrfacheinschusschance im 5- Meterraum hatte Patrick Scheithauer den Fuß zuletzt dran. Der FSV gab nicht nach u. war immer gefährlich. Erik Berger wurde zu leicht ausgespielt u. die Eingabe aus Nahdistanz scharf verwandelt. Markranstädt fand nicht ins Spiel, dass schon jetzt viele Unsportlichkeiten sah. Die Einwechslung von Raik Hildebrandt brachte vorrübergehend mehr Linie ins Spiel. Nach weitem Diagonalpass von Tino Oechsner traf er gewaltig, aber nur den Pfosten. Nachschuss von Scheithauer, der kurz darauf noch einmal eine gute Möglichkeit über rechts einleitete. Die beste hatte Martin Werner (57.) Nach guter Vorarbeit von Sebastian Seifert über links wuchtete er per Kopf am Tor vorbei. Dann war es mit der SSV Präsenz erst mal vorbei, es ging hin u. her, auch Krostitz hatte nun wieder Möglichkeiten zur Führung. Der SSV wollte nicht in die Verlängerung u. war nochmal stark am Drücker mit einigen guten Chancen zum entscheidenden Treffer. Tarek Reinhards Distanzschuss konnte der Hüter gerade noch um den Pfosten lenken, Martin Werner traf die Lattenoberkante. Jens Werners Dribbling wurde erst am Strafraum durch Foul unterbunden. Marcel Nüchtern wurde in der Nachspielzeit allein durchgelaufen zu Fall gebracht. Auch diese gute Freistoßmöglichkeit wurde knapp vergeben. Ja, auch die 4/5 guten Möglichkeiten nach Standards wurden nicht genutzt. Zwar meist nur knapp vorbei u. drüber, da musste auch mal einer rein. Nach gelb rot für Patrick Hahnefeld (100). war auch hier Gleichstand hergestellt (90. Krostitz). In der Verlängerung gab es erst noch Möglichkeiten durch Berger, der vorn nochmal für Belebung sorgte, u. M. Werner. Als Berger scheiterte war der SSV schon nur noch zu Neunt und fing sich den zweiten Treffer. 

Fazit des Trainers: Krostitz Sieg war nicht unverdient, sie waren einfach heißer, in allen Belangen. Wir haben es trotz der Umstände nicht gut genug gemacht. Auch am Schiedsrichter lag es letztendlich nicht, aber die rote Karte !! Dazu ist hinzuzuzufügen: Sportkamerad Teichmann gab 12 gelbe Karten für Krostitz/ SSV (6:6), 3 x gelb rot (2:1), aber das Spiel durch Inkonsequenz nie unter Kontrolle. Die rote Karte für ein Allerweltfoul von Reinhard war völlig überzogen. Bereits in der 1. Halbzeit gab es nach einer klaren Krostitzer Tätlichkeit nur gelb. Dann wurde Nüchtern vom letzten Mann von den Beinen geholt – nur gelb.           

SSV: Wings, Berger, J. Werner, Oechsner, Hahnefeld (99. Gelb-Rot), Reinhard (109. Rot), S. Seifert, Nüchtern, Kunze (46. Hildebrandt), M. Werner, Scheithauer (90. Rothe)

 

Wechselspieler: Baumann, Hildebrandt, Rothe, Kruse 

 

Tore: 0:1 Scheithauer (20.), 1:1 Sachse (26.), 2:1 (Geißler 114.)

 

Zuschauer: 65


geschrieben von: R. Reuter 03.09.2017

PIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - VFL 05 HOHENSTEIN-ERNSTTAHL

 

3. Spieltag Sachensliga - SSV Markranstädt - VfL 05 Hohenstein Ernstthal 1:2 (1:0)

 

Zwei bisher ungeschlagene Teams trafen aufeinander u. diese Konstellation hätte auch durchaus nach 90. Minuten Bestand haben können. Nach ausgeglichenen Spiel- u. Chancenanteilen entschied letztendlich die bessere Verwertung der Chancen. Das Glück des Tüchtigen hatten diesmal die Gäste auf ihrer Seite.                                                                         

Eine halbe Stunde lang war es ein Spiel auf Augenhöhe. Dem SSV gelangen einige nette Aktionen, der VfL 05 wirkte etwas geordneter u. sicherer. Sie spielten einen soliden u. disziplinierten Landesligafußball u. waren sehr kompakt. Die Torgefahr aber fehlte, auf beiden Seiten gab es keine nennenswerten Chancen. Das änderte sich dann, der SSV wurde gefährlicher. Martin Werner verpasste in der 32. Minute freistehend eine gute Möglichkeit. Kilian Kunze war links durchgelaufen u. hatte genau nach innen gepasst. Die Gäste antworteten ebenfalls über ihre linke Angriffsseite nach Unstimmigkeiten des SSV- Verbund im Vorwärtsgang. Christian Wings verhinderte den schnellen Ausgleich. Dann kreuzte Eric Berger im gegnerischen Strafraum auf. Tarik Reinhard bereitete die Führung im energischen Vorwärtsgang vor. Kunze wurde angespielt und schoss von rechts entschlossen ins linke lange Eck ab.

Die Gäste mussten offensichtlich verletzungsbedingt bis zur Pause bereits 2 x wechseln. Trotzdem hatten sie danach ihre beste Phase u. der SSV leider auch die schwächste. VfL 05 drängte sofort energisch auf den Ausgleich u. haderte erst einmal bei einer ominösen Situation. Sie sahen ein Foulspiel an Neubert u. forderten vehement einen Strafstoß. Er bekam aber gelb wegen „Schwalbe“. Nun wird sich der Schreiberling nicht zum Oberschiedsrichter aufspielen, aber es mal relativ neutral versuchen. Foul war es fast sicher, aber ganz sicher auch außerhalb des Strafraumes. Unser Team geriet schwer unter Druck, produzierte viele Eckbälle u. kam kaum noch zu geordneten Aktionen. Beim Ausgleich stand Colditz am zweiten Pfosten blank. Erneut nach Eckball hielt Neubert direkt drauf u. traf unhaltbar zum 1:2. Da gingen die Köpfe bei den Markranstädtern erst einmal nach unten. Der zweifache Wechsel brachte zwar nicht unbedingt Struktur ins SSV- Spiel, aber sie rafften sich noch einmal auf u. kämpften unverdrossen. Nun geriet Hohenstein Ernstthal ernsthaft „ins Schwimmen“, hatte nicht mehr viel zuzusetzen u. verteidigte mit Glück den knappen Vorsprung. So jagte u. a. Patrick Scheithauer den Ball aus etwas spitzem Winkel übers Tor. Bei der allerletzten u. größten Chance des SSV brauchte man aber Glück u. Pech nicht mehr zu bemühen. Im Spiel 3 gegen 1 + Torwart gelang der sicher geglaubte Ausgleich nicht. Eric Daubitz war über rechts allein durch, ein VfL Verteidiger hatte nach Sturz den Weg frei gemacht. Der richtige Zeitpunkt zum Abspiel auf zwei Mitspieler oder alternative Torschuss gelang nicht.                                                            

Das Kurzfazit zum Spiel wurde bereits im zweiten Satz gezogen, für langfristige Ausblicke ist es noch zu zeitig. Nur so viel, auch nach den ersten Siegen sahen die Verantwortlichen weiter klare Bilder. In dieser Landesliga hat es der SSV mit seinen aktuellen Möglichkeiten gegen keinen Spielpartner einfach u. wird sich jeden Punkt schwer erarbeiten müssen. Ach ja, das noch: Ganz vereinzelt hörte man in der 2. Halbzeit, der SSV wäre wohl „schon tot“. Dieser Meinung kann man sein, insofern man die Hitze bedenkt die nicht nur den Akteuren zu schaffen machte. Auch nach der Niederlage sehen die überwiegende Mehrheit der Markranstädter Anhänger ihre Mannschaft auf einem guten Weg. Sie sind einfach nur etwas ruhiger als die Handvoll lärmender, positiv verrückter Gästefans u. werden bestimmt zum nächsten Spiel wieder dabei sein und ihr Team unterstützen.

 

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Glänzel, S. Seifert, Reinhard (62. Daubitz), Hildebrandt, Nüchtern, Kunze, M. Werner (62. Scheithauer), Berger

 

Wechselspieler: Hübner, Hahnefeld, T. Seifert, Frenzel, Randig, Daubitz, Scheithauer               

 

Tore: 1:0 Kunze (44.) 1:1 Colditz (57.), 1:2 Neubert (62.)

 

Schiedsrichter: Gärtner

 

Zuschauer: 235 


geschrieben von: R. Reuter am 28.08.2017

SPIELBERICHT: VFC PLAUEN 2 - SSV MARKRANSTÄDT

 

2. Spieltag Sachsenliga - VFC Plauen II. – SSV Markranstädt 1:2 (1:0)

 

Der SSV fuhr mit dem Ziel nach Plauen etwas Zählbares, also wenigstens einen Punkt, mitzunehmen. Das war nicht tiefgestapelt, denn es mussten auch einige Kräfte ersetzt werden. Primär aber war klar, dass der VFC nach der Auswärtsauftaktniederlage einiges daran setzen würde um die Punkte im Vogtland zu behalten. Auf sechs Positionen verändert u. mit Kräften des Oberligateams die am Vortag zumindest im Aufgebot standen, sollte das realisiert werden. Die Plauener begannen elanvoll u. setzten Markranstädt unter Druck. Treffer gelangen nicht u. nach zirka 20 Minuten setzte der SSV erste Zeichen. Bei zwei Großchancen war die Führung fällig. Tarek Reinhard köpfte freistehend vorbei (28.) u. Eric Berger`s Heber (35.) verfehlte das leere Tor. Beide mal war Martin Werner der Vorlagengeber. Die Quittung folgte prompt. Konnte Christian Wings nach Fehlpass in der eigenen Hälfte im 1:1 gerade noch glänzen, gab es nach dem folgenden Eckball die Ernüchterung. Es fehlte das resolute Eingreifen am kurzen Pfosten u. der SSV bugsierte praktisch selbst den Ball ins Netz.

Wie vergangene Woche hatte Uwe Ferl offensichtlich die richtigen Worte in der Pause gefunden. Ein gut vorgetragener Angriff über Reinhard u. M. Werner nutze Berger in Mittelstürmerposition geschickt zum Ausgleich. Nun waren aber die VFC- Geister endgültig geweckt u. Markranstädt bekam oft keinen Zugriff. Besonders bei Freistößen u. Eckbällen gab es brisante Aktionen im Markranstädter Strafraum. Christian Wings zeichnete sich aus u. einige Male hatte man auch das nötige Glück. Dann ging es wieder verheißungsvoll in die andere Richtung. Der Gastgeber musste nun dem hohen Tempo sichtlich Tribut zollen u. deren Abwehr bekam ebenfalls Probleme.. Ein Indiz, vier gelbe Karten, insgesamt fünf, kassierten sie innerhalb 20 Minuten. Das dem SSV noch das Siegtor gelang war natürlich die Krönung. Wieder ging ein weiter Einwurf vom eingewechselten Kilian Kunze voraus, Berger lief in der Mitte gut ein u. sein Kopfball ging unhaltbar als Aufsetzer am ungesicherten zweiten Pfosten ins Tor.

Unser Trainer kommentierte sachlich: Mit einem Unentschieden wäre ich nach dem Verlauf der 1. Halbzeit schon zufrieden gewesen u. die agilen Plauener hätte sich das auch verdient.

 

SSV: Wings, J. Werner, Oechsner, Glänzel, Rothe, Reinhard, Hildebrandt, Nüchtern Frenzel (62. Kunze), M. Werner (88. T. Seifert), Berger

 

Wechselspieler: Egi, Randig, Kunze, T.Seifert 

 

VFC II.: Grötzsch, Thönelt, Ketzel, Färber, Schneider, Schröter (87. Dolle), Wüstenhagen (56. Fritzlar), Grandner, Zimmermann, Lucenka, Zerrener (84. Hopf)

 

Torschützen: 1:0 Frenzel (43), 1:1 Berger (52.), 1:2 Berger (88.)

 

Karten: Gelb - Plauen 5x, Markranstädt 1x

 

Schiedsrichterteam: Gläser, Schulze, Diener

 

Zuschauer 70  


geschrieben von: R.Reuter am 20.08.2017

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - FC LÖßNITZ

 

1. Spieltag Sachsenliga - SSV Markranstädt – FC 1910 Lößnitz 3:2 (1:2)

 

Der SSV hatte sich zum Auftakt Gäste geladen. Viele kamen, auch aus der Kommunalpolitik u. Wirtschaft. Vor allen Dingen aber auch einmal  mal wieder mehr Fans, die gespannt waren auf das aus eigenen Reihen neuformierte Team mit den verbliebenen „Treuen“, u. dabei nicht enttäuscht wurden. Überhaupt war es ein toller Rahmen den die fleißigen Helfer geschaffen hatten. Vorspiel für die Kinder, Oldtimerauftritt, Hüpfburg, Topversorgung, etc., selbst das Wetter spielte mit.

Da wollten die Akteure nicht nachstehen, begannen mit viel Elan u. Spielwitz. Bereits in den ersten 10 Minuten hatte der SSV einige Tormöglichkeiten. In der 2. Minute reagierte Köpsel großartig bei einem Flachschuss von Eric Berger. Die fällige u. verdiente Führung aber gelang nicht. Lößnitz wehrte sich mit allen Mitteln. Der junge Schiedsrichter pfiff zwar meistens, griff aber vorerst nicht zum „Beruhigungsmittel Gelb“. Bei der ersten Großchance der Gäste konnte in der 23. Minute mit viel Glück der Rückstand vermieden werden. In der 38. Minute belohnte sich der SSV. Einen guten Angriff mit Eingabe über links schloss Marcel Nüchtern mit unhaltbaren Distanzschuss ab. Lößnitz zeigte zunehmend was sie so alles drauf haben u. das war richtig gut. Der Ausgleich durch Wölfel wurde durchs Zentrum kombiniert. Beim 1:2 schoss Hauck, ebenfalls unhaltbar, rechts oben ein. Zwei tolle Tore aus neutraler u. 1910 Sicht, aber die SSV Abwehr hatte immer mal einige „Wackler“ Das 1:2 fiel nach Freistoß in Unterzahl u. Unordnung. Marcus Saalbach lag verletzt am Spielfeldrand. Bitterer Spielstand nach so guter 1. Halbzeit des SSV.

Das sah trüb aus, aber die Mannschaft Team kam gut in die 2. Hälfte zurück. Über links u. Nüchtern ein schneller Konter den Berger zum Ausgleich nutzte. Keiner war strafbar Abseits, auch wenn der Assistent mal kurz die Fahne hob. Unberechtigt wie er schnell erkannte, aber Lößnitz war erbost. Das setzten sie in aggressive positive Energie um u. Markranstädt unter Druck. Eine Szene in der 57. Minute zeigte exemplarisch die SSV-Einstellung des gesamten Spiels, neben prima Spielzügen ganz großer Kampfgeist. Raik Hildebrandt köpft einen Ball von der Linie, Christian Wings glänzt beim zweiten Ball. Martin Werner kann nicht nur Freistöße. Den weiten Einwurf von Kilian Kunze unterschätzt die Lößnitzer Abwehr u. Werner trickst sie in Manier eines routinierter Mittelstürmer zur umjubelten Führung aus. Es folgen noch lange 25 Minuten, Lößnitz will zumindest den Punkt. Der SSV kämpft verbissen um jeden Ball, erspielt gute Kontermöglichkeiten u. feiert am Ende den verdienten Sieg. Die Einzelkritik überlasse ich wie immer dem Trainer. Alle haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut gespielt u. gekämpft. Sicher eine Floskel, leicht gesagt bei einem schwer erkämpften Sieg, aber weitestgehend zutreffend. Einer sei doch mal stellvertretend für alle genannt: Der junge Tarik Reinhard mit starker, fehlerfreier u. fairer Abwehrarbeit sowie gutem Aufbau. Ein prima Auftakt für den SSV, der optimistisch in die Zukunft blicken lässt.

 

SSV: Chistian Wings, Jens Werner, Tino Oechsner, Marcus Saalbach (43. Sebastian Seifert), Robin Glänzel, Tarik Reinhard, Jens Frenzel (62. Kilian Kunze), Raik Hildebrandt, Marcel Nüchtern, Martin  Werner, (78. Tom. Seifert), Eric Berger

 

Lößnitz: Köpsel, Frenzel, Wölfel, Sprunk, Becher, Trehkopf, Troschke, Werneke, Teubner, Baumann, Hauk. Ersatz: Lohse, Ströhle, Lauckner, Prüger, Schreiter, Schreiber, Samatov

 

Tore: 1:0 Nüchtern (28.), 1:1 Wölfel (37.), 1:2 Hauck (44.), 2:2 Berger (51.) 3:2 M. Werner (65.)

 

Karten: 2 x gelb SSV, 5 x gelb, 1 x gelb rot (letzte Minute) Lößnitz                                

 

Schiedsrichterteam: Eckert, Windisch, Fiedler

 

Zuschauer: 325


geschrieben von: R. Reuter am 14.08.2017

DIE LANDESLIGA 2017/2018 ALLGEMEIN UND AUS MARKRANSTÄDTER SICHT

 

Mit 5 „neuen Teams“ ist die Landesliga am Start u. deshalb gegenüber dem letzten Jahr recht durchgemischt. Für unseren SSV ist diese Klasse zwar kein absolutes Neuland aber nach vielen Jahren in der Oberliga doch erst einmal wieder eine andere Umgebung. Mit Eilenburg u. Kamenz verließen ehemalige Kontrahenten Sachsens höchste Klasse nach oben, in die Oberliga. Einen ganz anderen Weg ging ein weiterer jahrelanger gestandener Landesligist mit einst großen Ambitionen. Gelb Weiß Görlitz nahm nach Beginn der letzten Saison seine 1. Mannschaft ganz aus dem Spielbetrieb. Taucha 99 blieb nur ein Jahr u. der BSC Freiberg stieg freiwillig ab, sodass Zwenkau in der Liga blieb. Alle 4 Landesklassesieger nahmen ihr Aufstiegsrecht wahr. Lipsia Eutritzsch u. der Großenhainer FV sind absolute Neulinge, während VFC Plauen II. u. der Radebeuler BC 08 nach Landesklasseaufenthalten zurückkamen. Nun ist es an dieser Stelle nicht das primäre Anliegen jahrelange Tendenzen, oft auch negative, hinsichtlich Kommen u. Gehen von Vereinen ausführlich zu bewerten. Nur so viel: Das Verschwinden gestandenen Vereine aus höheren Ligen hat heutzutage fast immer wirtschaftliche Ursachen. Hoch hinaus wollen folgt oft der tiefe Fall. Im Betreff der Landesliga u. sogar Oberliga denkt man an Zittau, Dresden Laubegast, Neustadt, Borna, Borea Dresden u. a. In Markranstädt hat man da ja nun selbst seine Erfahrungen machen müssen u. stellt sich aktuell der Aufgabe in der gutklassigen Landesliga ein solides Dasein zu sichern. Schwer genug, allein mit eigenen Nachwuchs ist es nicht zu erreichen. Diese Erfahrungen haben auch alle anderen gemacht.

Die sportliche Einschätzung aus Sicht des SSV fällt nicht leicht, u. a. da man lange nicht in dieser Liga spielte u. es zu einigen Vereinen bisher überhaupt keine Kontakte im Punktspielbetrieb gab. Das betrifft neben Großenhain, Eintracht Niesky u. den Reichenbacher FC, auch unseren ersten Gegner den FC 1910 Lößnitz . Die Favoriten sind ja immer die anderen u. aus deren Sicht bestimmt auch unser SSV als Absteiger aus der Oberliga. Dazu noch etwas später. Der FC Grimma spielt schon einige Jahre im oberen Bereich, war zuletzt auf dem 3. Platz nahe am Aufstieg u. dürfte einer der Favoriten der Meisterschaft sein. Das gilt ähnlich für VfL Hohenstein-Ernstthal, Stahl Riesa u. VfL Pirna Copitz. Bei allen anderen, auch den Aufsteigern, muss man abwarten ob sie sich wesentlich verstärkt haben oder nicht. Wenn ja, dann ist dem einen oder anderen durchaus ein vorderer Platz zuzutrauen.

Die Einordnung des SSV ist nicht einfach, da sind schon im eigenen Verein die Meinungen weit gestreut. Trainer Uwe Ferl sieht das ganz realistisch u. vorsichtig optimistisch: Die Landesliga Sachsen ist spielstark, da könnten viele Vereine mit der Oberliga mithalten. Siehe auch die aktuellen Auftaktsiege der Aufsteiger Eilenburg u. Kamenz. Wir haben aber wieder eine neue Mannschaft, die sicher auch noch einige Spiele braucht um sich endgültig zu finden. Positiv, wenn auch aus schwieriger Situation geboren: Es sind fast alles Spieler die schon einige Zeit im Verein spielen. Hauptsächlich die verbliebenen Aktiven der 1. u. 2. Mannschaft, mit viel Routine aber auch jugendlichen Elan. Dazu weiterer Nachwuchs u. wenige Zugänge. Die Vorbereitung lief ordentlich, ohne Euphorie auszulösen. Nun gilt es für den Trainer die vorerst schlagkräftigste Einheit zu finden u. für alle sich der Aufgabe zu stellen u. ggf. unterzuordnen. Das wird nicht leicht werden. Uwe Ferl hat aber in all den Vorbereitungswochen betont: Ich brauche euch alle, nicht immer zur gleichen Zeit, aber ganz bestimmt im Laufe der langen Saison. 20 Spieler + sind nicht zu viel. Gerade unter unseren Bedingungen, wobei durchaus Spieler neben Verletzungen auch einmal aus anderen Gründen eben nicht zur Verfügung stehen.

Es wird sicher ein spannendes Spieljahr mit neuen Erfahrungen u. Erlebnissen für Spieler und Anhänger unseres Vereins. Zwänge gibt es keine mehr, nur Ziele. Das wichtigste heißt in jeder Beziehung wieder ein gestandener Landesligaverein zu werden u. natürlich ansehenswerten Fußball für die Fans zu spielen. Das wird schwer genug. Mit Optimismus sollten wir uns darauf freuen und die reizvolle Aufgabe angehen.


geschrieben von: R. Reuter am 09.08.2017

SPIELBERICHT: SSV MARKRANSTÄDT - SV EINTRACHT SERMUTH

 

1. Runde Sachsenpokal - SV Eintracht Sermuth – SSV Markranstädt 0:3 (0:1)

 

Der SSV siegt auswärts in der ersten Runde des Sachsenpokal. Die Markranstädter entledigten sich sicher der ersten Pokalaufgabe. Viel Geduld war gefragt, denn das Landesklasseteam stand recht geschickt und kompakt mit allen Akteuren in der Abwehr, auf gelegentliche Konter hoffend. Da ließ die SSV Abwehr kaum etwas zu. Schon in der Anfangsphase gab es zwei gute Möglichkeiten (Raik Hildebrandt, Tino Oechsner), aber zunehmend wurden die finalen Zuspiele und Abschlüsse zu ungenau. So bedurfte es einer prima Schussleistung von Tarek Reinhard der aus der Distanz den Ball ins rechte obere Dreieck nagelte. Nach der Pause wurden viele Chancen herausgespielt, aber auch vergeben. Patrick Scheithauer verwertete jeweils am Ende der Angriffskette wenigstens zwei Stück und traf vorher Aluminium. Der Rasen war gut, der  Gegner forderte den SSV kampfstark, in erträglichen Maßen hart aber herzlich. Somit wurde es in dieser frühen Saisonphase noch ein recht  ordentlich passender Härtetest für die Markranstädter.  

     

SSV: Wings, Berger, J. Werner, Oechsner,  Frenzel, Reinhard, Kunze (75. Rothe), Hildebrandt, Nüchtern, Scheithauer, T. Seifert (60. M. Werner)

 

Wechselspieler: Egi, Rothe, M. Werner

 

Tore: 1:0 Reinhard (43.), 2:0 u. 3:0 Scheithauer (57./86.)

 

Schiedsrichter Schalkowski

 

Zuschauer: 60, davon 15 aus Markranstädt


geschrieben von: R. Reuter am 07.08.2017

VORSCHAU AUF DIE SAISON 2017/2018 MIT BLICK IN DEN "RÜCKSPIEGL"

 

Mit 15 Teams startet der SSV Markranstädt gewohnt breit und gut aufgestellt in die neue Saison 2017/18. Während im Nachwuchsbereich bis auf die altersbedingt obligatorischen Wechsel in die nächsten Altersklassen im Prinzip „alles im alten Rahmen bleibt“ gab es im Herrenbereich gravierende strukturelle Veränderungen. In Folge dessen wurden in diesem Bereich auch neue Zielstellungen definiert.

 

Zuvorderst steht über allen, dass der Verein in seiner Gesamtheit im wahrsten Sinne des Wortes vereint und somit wieder enger zusammen mit allen Mitgliedern, Unterstützern sowie Anhägern seine sportlichen und sozialen Ziele verwirklicht.

 

Das war in einigen Bereichen in den vergangenen Jahren nicht immer so. Primär steht jetzt der Ausblick auf die Zukunft.  Die gern angewandte Plattitüde – wir schauen nur nach vorn und nicht zurück - ist allerdings unangebracht. Es gibt keinen völlig neuen Verein. So sind fairerweise einige Anmerkungen zur jüngeren Vergangenheit erlaubt. Man sollte die sportlich recht erfolgreiche Zeit, besonders mit vorderen Plätzen in der Oberliga und erfolgreichen Abschneiden aller Herrenteams, auch würdigen und in guter Erinnerung behalten. Nicht vergessen sind auch die Forderungen von nicht wenigen, auch Außenstehenden, an die Verantwortlichen den Aufstieg in die Regionalliga zu realisieren. Das ist nun schon seit zwei Jahren Geschichte, und selbst die Oberliga zu erhalten war aus finanziellen und in Folge dessen sportlichen Bedingungen nicht möglich. Trainer Holger Krauss ist für sein Wirken als Trainer der 1. Mannschaft in den beiden letzten Jahren zu danken. Unter sehr schwierigen Bedingungen hielt er die Liga 2015/16, zuletzt reichte es eben nicht mehr. Krauss und Olaf Brosius als Trainer der 2. Mannschaft stehen dem Verein unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr zur Verfügung.

 

Der Vorstand hatte wie man so allgemein sagt - unter Abwägung aller Erkenntnisse - eine Entscheidung zu treffen. Dabei hat man es sich nicht leicht gemacht, zumal bekannt war, dass das angedachte bei vielen Aktiven nicht nur pure Freude auslöste. Die Entscheidung pro Landesliga wurde aber von den meisten Fußballanhängern Markranstädts als gut empfunden. Aufgrund der sportlich-personellen Bestandes war es nicht machbar weiter mit drei Herrenteams anzutreten. Fast 20 Jahre mit der 2. Mannschaft auf Bezirksniveau und auch Bezirkspokalsieger werden in die Vereinsgeschichte eingehen. Allen Aktiven und besonders dem Trainer Olaf Brosius sowie seinen Helfern im Umfeld, die diese Leistung erst möglich machten, ist Anerkennung und Dank zu zollen. 

 

Unter den derzeitigen Voraussetzungen sind auch die künftigen Vereinsziele sehr anspruchsvoll. Das betrifft alle Altersklassen und natürlich auch die 1. Mannschaft in der Sachsenliga. Uwe Ferl wurde für das Traineramt gewonnen.  Sein früheres Wirken als Spieler und Trainer, u. a. auch für den SSV, ist ja noch hinreichend bekannt. Auf sein Wissen u. Können bauen nun die Verantwortlichen. Zwar wird es wieder eine neue Mannschaft sein, aber ganz anders als in all den letzten Jahren. Nach anfänglichen Ungewissheiten hat sich die personelle Lage entspannt. Ausschließlich aus den eigenen Reihen - 10 Spieler aus dem Aufgebot der letztjährigen  1. Mannschaft, eine Reihe aus der 2. Mannschaft und Juniorenspieler – kann schon ein Team gestellt werden, dazu 3 Zugänge. Gefragt ist jugendlicher Elan und Routine. Darauf kann Ferl bauen, denn von 19 bis über 30 Jahre jung ist alles dabei. Laut seiner Einschätzung ist das auch erforderlich, die Sachsenliga ist stark aufgestellt.

 

Die „alte Dritte“ rückte in die Stadtliga auf und ist plus einige Verstärkungen die neue 2. Mannschaft. Für Trainer David Polz und seine Mannen eine große Herausforderung den Klassenerhalt zu schaffen.

 

Der Nachwuchsbereich ist wieder in allen Altersklassen stark aufgestellt. Unter besten Voraussetzungen auf unseren Sportanlagen wollen die ambitionierten Trainer primär eine gute Ausbildung von der G bis zur A- Junioren in den Vordergrund stellen. Alle drei Großfeldteams werden wieder in der höchsten Klasse Sachsens, der Landesliga spielen. Das wird sie sportlich fordern und voranbringen. Wünschenswert ist, dass nach Ende der Juniorenzeit noch mehr Spieler in den Männerbereich integriert werden. 

 

Auch auf verschiedenen anderen Feldern will der Verein zulegen um wieder mehr Fußballanhänger zu den Spielen begrüßen zu dürfen. U. a. für Frauen und Kinder soll das Angebot attraktiver werden. Lasst euch überraschen und kommt zum ersten Punktspiel der Sachsenliga gegen Lößnitz - am Sonntag, 13.08.2017, Anstoß 15.00 Uhr - ins Stadion am Bad.  


geschrieben von: R. Reuter am 04.08.2017

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